Alkor GmbH KunststoffeLiquidiert
81479 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Severin seit 12.6.2008 | Geschäftsführer |
Petra Hartmann seit 12.6.2008 | Prokura |
Joachim Meissl seit 12.6.2008 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alkor GmbH KunststoffeMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht 2010Alkor GmbH Kunststoffe1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf1.1 Gesamtentwicklung und Entwicklung der Branche Im Jahr 2010 wuchs die deutsche Wirtschaft nach vorläufigen Berechnungen um rund 3,7%, nachdem das Bruttoinlandsprodukt im Vorjahr um 4,7% eingebrochen war. Auch für 2011 ist der Ausblick wieder günstig, es wird ein Wachstum von 2,5 % erwartet. Damit übernimmt Deutschland in Europa die Funktion einer konjunkturellen Lokomotive. Der Einbruch beginnend 2008 war durch geringere Bestellungen durch das Ausland bedingt. Nun erleben wir, dass die deutsche Wirtschaft mit ihren Waren für die ausländischen Kunden wieder sehr attraktiv ist. Das Wachstum 2010 wurde zunächst durch den Export ausgelöst. Im vergangenen Jahr sank die Arbeitslosenzahl in Deutschland unter die 3 Mio. Personen Marke. Die letzten Steuerprognosen lassen wieder steigende Steuereinnahmen erwarten, auch die Kassenlage bei den Sozialversicherungen hat sich deutlich verbessert. Das alles führt dazu, dass die wirtschaftliche Zuversicht in Deutschland wieder zurückgekehrt ist und der private Konsum sich zu einer weiteren tragenden Säule des Aufschwungs entwickelt. Die anderen Staaten der OECD hinken dieser Entwicklung zum Teil deutlich hinterher. Die Gewichte der Weltwirtschaft verschieben sich sehr deutlich. China und Indien erzielen fast zweistellige Wachstumsraten, für diese Länder ist die ökonomische Krise als beendet zu betrachten. Als Folge sehr unterschiedlicher wirtschaftlicher Entwicklungen im Euroraum treten starke Spannungen auf. Vielen Staaten fällt es immer schwerer die Stabilitätskriterien einzuhalten. Es droht bei einigen Ländern der Eurozone ein Staatsbankrott und als Folge ein mögliches Auseinanderbrechen der Gemeinschaftswährung. Dies führt wiederum zu heftigen Kursausschlägen bei dem Wechselkurs zum Dollar. Als Folge des Anspringens der Konjunktur in Asien sind die Rohstoffkosten zum Teil sehr deutlich gestiegen. Wir erleben ein Preisniveau wie vor der Wirtschaftskrise. Die Tarifabschlüsse in der deutschen Wirtschaft, wie auch in unserem Tarifverband, sind wieder moderat ausgefallen. Für das laufende Jahr werden aber höhere Tarifabschlüsse erwartet. 1.2 Strategie Dir Fokussierung des Unternehmens liegt in der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von qualitativ hochwertigen Designfolien. Dabei versteht Alkor sich als ein Trendsetter. Die starke Einbindung in die Vertriebsorganisation der RENOLIT AG soll sicherstellen, dass unsere Folien auf allen geographischen Märkten präsent sind. Ein besonderes Augenmerk liegt in der Verringerung der Produktionskosten. Die Spezialisierung des Unternehmens ausschließlich auf Designfolien wirkt sich positiv aus. Durch den Konzernverbund besteht darüber hinaus die Möglichkeit, Entwicklungen aus den Schwesterunternehmen schnell zu übernehmen. 1.3. Umsatzentwicklung Der Umsatz der Alkor GmbH Kunststoffe lag im Berichtsjahr bei 69,5 Mio. € gegenüber 57,9 Mio. € im Vorjahr. Das ist ein Umsatzplus von 20 %. Der Anteil der im Inland getätigten Umsätze inkl. der Umsätze mit inländisch verbundenen Unternehmen beträgt rund 20 %. Der Anteil der Umsätze innerhalb der EU (ohne Deutschland) lag bei 54 %. Die Umsatzerlöse mit der übrigen Welt machten einen Anteil von rund 27 % aus im Vergleich zu 21 % im Vorjahr. Hier haben sich die Umsätze mit der Türkei besonders positiv entwickelt. Trotz der deutlichen prozentualen Erholung blieb der realisierte Umsatz deutlich unter dem Produktionsvermögen der Gesellschaft. Es ließen sich im Berichtsjahr Preiserhöhungen nur in einem sehr eingeschränkten Umfang realisieren. 1.4. Ergebnisentwicklung Wie bereits im Vorjahr besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der RENOLIT AG. Damit ist sichergestellt, dass die Alkor GmbH Kunststoffe nach Ergebnisabführung ein ausgeglichenes Ergebnis ausweist. Ohne diesen Ergebnisabführungsvertrag läge das Ergebnis der Gesellschaft bei einem Fehlbetrag von 10,1 Mio. € gegenüber 15,6 Mio. € im Vorjahr. Trotz eines deutlichen Umsatzanstieges konnte somit keine signifikante Ergebnisverbesserung zum Vorjahr erwirtschaftet werden, wobei zu beachten ist, dass im Ergebnis des Vorjahres außerordentliche Aufwendungen aus der Erstanwendung des Blog in Höhe von 8,0 Mio. € enthalten sind. Der Grund hierfür lag in den stark gestiegenen Rohstoffpreisen. 1.5. Beschaffungsmärkte Im Verlauf des letzten Jahres wurden wir mit kontinuierlich steigenden Bezugskosten für Rohstoffe konfrontiert. Diese Entwicklung ging einher mit großen Problemen, die Versorgung des Werkes mit Rohstoffen überhaupt sicherstellen zu können. Zum Jahresende sind die Rohstoffpreise in etwa wieder auf dem Niveau wie vor Beginn der Wirtschaftskrise angekommen. Die Bezugskosten für Gas konnten nicht in dem vorgesehenen Umfang reduziert werden, weil der bisherige Lieferant auf einer Belieferung bis Ende des III. Quartals 2011 besteht. Zu diesem Thema befindet sich das Unternehmen in einem Rechtsstreit. 1.6. Investitionen Im Jahr 2010 wurden Investitionen in Höhe von insgesamt 3,0 Mio. € getätigt. Es handelte sich im Wesentlichen um Investitionen in Sachanlagen. 1.7. Beschäftigte Die Anzahl der bei der Alkor GmbH Kunststoffe beschäftigten Mitarbeiter betrug im Jahresmittel 393 Personen (Vorjahr 409 Personen). Am Jahresende waren 386 Personen beschäftigt, davon 18 in einem Ausbildungsverhältnis. Es hatte 2010 drei Unfälle gegeben, die der Berufsgenossenschaft zu melden waren. Zeitarbeitskräfte wurden im vergangenen Jahr nicht bei Alkor beschäftigt. 1.8. Zukunftserwartungen Die Entwicklung der Weltwirtschaft für die nächsten Jahre lässt sich schwer voraussagen. Die Erholung in den einzelnen Staaten wird unterschiedlich schnell gehen und auch unterschiedlich stark ausfallen. Damit sind die Märkte von starken Unsicherheiten geprägt. Dies belastet naturgemäß das Konsumklima. Dennoch erwarten wir uns nächstes Jahr eine weitere Stabilisierung unserer Absatzmärkte. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage2.1 Anlagevermögen Am Ende des letzten Jahres betrug das Anlagevermögen der Gesellschaft 27,3 Mio. € nach 29,3 Mio. € im Vorjahr. Die Abschreibungen haben sich von 5,5 Mio. € in 2009 auf 5,0 Mio. € verringert. 2.2 Umlaufvermögen, Liquidität und Kapitalausstattung Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen lagen am Jahresende um 0,9 Mio. € über dem Vorjahreswert und betrugen 5,7 Mio. €. Dies wurde durch die gestiegenen Bezugskosten hervorgerufen, aber auch durch eine höhere Bevorratung, um Verknappungen bei der Materialanlieferung ausgleichen zu können. Sowohl die unfertigen Erzeugnisse wie auch die Fertigerzeugnisse wurden reduziert, zusammen um rund 1,5 Mio. €. Insgesamt hatte die Gesellschaft am Jahresende Vorräte im Wert von 11,7 Mio. € auf Lager. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber externen Unternehmen lagen wie im Vorjahr bei 2,7 Mio. €. Dagegen stiegen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf 28,2 Mio. € an. Dieser Anstieg betrifft hauptsächlich die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter, diese betrugen am Jahresende 25,7 Mio. € nach 19,5 Mio. € im Vorjahr. Ein Hauptgrund für diese Entwicklung ist die Übernahme des Jahresfehlbetrages durch die RENOLIT AG. 2.3. Ertragslage Die Gesellschaft konnte im abgelaufenen Jahr die Abschreibungen wieder nicht erwirtschaften. Trotz eines deutlichen Umsatzwachstums konnte das Ergebnis nicht im gleichen Umfang gesteigert werden. Der Grund hiefür ist, dass trotz extern gestiegener Materialpreise keine bzw. nur in sehr geringem Umfang Verkaufspreissteigerungen durchsetzbar waren. 2.4. Material- und Personalkosten Der Materialaufwand betrug in 2010 35,5 Mio. € nach 27,8 Mio. € im Vorjahr. Hier spiegeln sich sehr deutlich die gestiegenen Materialpreise wider. Der Personalaufwand betrug im letzten Jahr 22,5 Mio. € nach 21,4 Mio. € im Vorjahr. Der Grund für diesen Anstieg liegt in geringerer Nutzung der Kurzarbeit, höheren Aufwendungen für die Altersvorsorge der Mitarbeiter und Tarifsteigerungen von rd. 2,1 %. 3. AusblickFür 2011 erwarten wir ein weiteres Umsatzwachstum. Die begonnenen Investitionen in eine verbesserte Fertigungstechnologie werden zu einem großen Teil abgeschlossen. Auch erwarten wir insgesamt eine weitere Erholung der Weltwirtschaft. Die bereits Ende 2008 vereinbarte Kurzarbeit wird nach März 2011 beendet werden. Es wird im kommenden Jahr stark darauf ankommen, inwieweit es der Gesellschaft gelingt, die steigenden Materialpreise mit höheren Verkaufspreisen zu kompensieren. Aus diesem Grund bleiben wir bei der Prognose des Ergebnisses eher zurückhaltend. 4. RisikoberichtDie größte Bedrohung für die Gesellschaft ist in einer erneuten weltweiten ökonomischen Krise zu sehen. Da unsere Folien für langfristig benutzte Gebrauchsgegenstände verwendet werden, kommt dem allgemeinen Verbrauchervertrauen eine besondere Bedeutung zu. Der Trend im Möbelmarkt, dass die Fronten immer vielfältiger werden, hat sich auch in diesem Jahr fortgesetzt. Nach derzeitigem Stand sind uns keine gesetzlichen Vorhaben bekannt, die einen negativen Einfluss auf Alkor haben könnten. Wir erwarten bei einzelnen Rohstoffen zum Teil große Probleme bei der Beschaffung. Hier wird versucht, durch geeignete Substitutionen gegenzusteuern. Bei einigen Produkten befinden wir uns in einem starken Preiskampf mit dem Wettbewerb. Eine besonders starke Abhängigkeit vom individuellen Know-how einzelner Mitarbeiter wird nicht gesehen. Die Finanzierung der Gesellschaft ist über die Teilnahme am Cash Pooling mit der RENOLIT AG ausreichend gesichert. Es besteht keine Notwendigkeit, in größerem Umfang Bankkredite in Anspruch zu nehmen. Die Forderungen aus Warenlieferungen werden weiterhin weitestgehend gegen das Ausfallrisiko durch Abschluss entsprechender Versicherungen geschützt. Im Übrigen verfügt Alkor über den gleichen Versicherungsschutz, wie er in der RENOLIT Gruppe üblich ist. Forderungen in USD, GBP und PLN werden durch Devisentermingeschäfte überwiegend gegen ein mögliches Kursrisiko abgesichert. Im letzten Jahr hat es keine Überraschungen durch Fehler im internen Planungssystem gegeben. Es ist für den Spätsommer 2011 das Go live des Software Programms SAP für alle kommerziellen Anwendungen geplant.
München, den 18. Februar 2011 Frank Severin, Geschäftsleitung Bilanz auf den 31. Dezember 2010der Alkor GmbH Kunststoffe, MünchenAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010der Alkor GmbH Kunststoffe, München
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.20101. ALLGEMEINE ANGABENDie Alkor GmbH Kunststoffe, München, ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der RENOLIT AG, Worms. Im Oktober 2009 wurde mit Wirkung zum 1.1.2009 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der RENOLIT AG abgeschlossen. Anwendung gesetzlicher Vorschriften Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB und § 42 GmbHG aufgestellt worden. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Im Interesse der Klarheit der Darstellung haben wir nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB Bilanzposten teilweise zusammengefasst und hier im Anhang gesondert erläutert. Darüber hinaus wurden vorgeschriebene Davon-Vermerke zulässigerweise hier im Anhang ausgewiesen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bilanzierung und Bewertung erfolgen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG). Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauern bilanziert. In die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Lohnkosten auch anteilige Gemeinkosten mit einbezogen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 410 EUR werden im Anschaffungsjahr in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Wenn die Anschaffungskosten für das Wirtschaftsgut über 410 EUR liegen, wird das Wirtschaftsgut als Einzelposten aktiviert und entsprechend der individuellen Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2009 wurde erstmals ein Festwert für Walzen gebildet. Der Festwert beläuft sich zum 31.12.2010 auf TEUR 846. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten zum Abschlussstichtag bewertet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, eingerechnet. Soweit sich aufgrund der verlustfreien retrograden Bewertung niedrigere Werte ergeben, werden diese angesetzt. Es werden Altersabschläge für Vorratsbestände in Rohstoffen, Halb- und Fertigerzeugnissen gemäß konzerneinheitlichen Vorgaben vorgenommen. Für den Hilfs- und Betriebsstoffen zuzurechnenden Magazinmaterialien wurde im Geschäftsjahr 2010 erstmals ein Festwert gebildet. Dieser beläuft sich zum 31.12.2010 auf TEUR 2.261. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihren Nennwerten angesetzt. Soweit erforderlich, werden auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31.12.2010 bewertet. Aktive latente Steuern werden in der Bilanz nicht angesetzt. Pensionsverpflichtungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Gemäß konzerneinheitlicher Vorgabe wurde für Umsätze aus dem Geschäftsbereich "Design" eine pauschale Gewährleistungsrückstellung von 5 % gebildet. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag passiviert. Valutapositionen, die in die Gewinn- und Verlustrechnung einflossen, werden zu dem am Entstehungstag gültigen Wechselkurs bewertet. 2. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010 lässt sich im Einzelnen dem nach § 268 Abs. 2 HGB aufgestellten Anlagenspiegel entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Latente Steuern Aufgrund des mit der RENOLIT AG bestehenden ertragsteuerlichen Organschaftsverhältnisses werden keine latente Steuern bei der Gesellschaft berücksichtigt. Aktive latente Steuern, die sich aus vororganschaftlichen steuerlichen Verlustvorträgen ergeben würden, werden nicht angesetzt. Rückstellungen Die Pensionsrückstellung wurde nach dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren basierend auf den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter folgenden Annahmen ermittelt: Rechnungszins gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB: 5,15 % p.a. Rentenanpassung: 2,00 % p.a. Gehaltstrend: 2,00 % p.a. Fluktuation: keine Rechnerisches Endalter: 63 Jahre (60 Jahre bei Frauen bis Geburtsjahr 1951). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 7.349 enthalten hauptsächlich Personalverpflichtungen (TEUR 2.204) sowie Risikovorsorgen gegenüber Kunden (TEUR 3.884). Sonstige Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 298 wurden mit Vermögensgegenständen, deren Anschaffungskosten und beizulegende Zeitwerte sich auf TEUR 174 belaufen, verrechnet. Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten sind, abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten, nicht besichert (§ 285 Nr. 1 b HGB). Sonstige Verbindlichkeiten: davon aus Steuern: TEUR 168 (Vj. TEUR 257) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 267 (Vj. TEUR 282). Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Derivate Die Gesellschaft hat folgende Devisentermingeschäfte abgeschlossen: Verkäufe über TPLN 98 mit einem positiven Marktwert von TEUR 0 Verkäufe über TUSD 529 mit einem positiven Marktwert von TEUR 4 Verkäufe über TGBP 106 mit einem positiven Marktwert von TEUR 1 Verkäufe über TUSD 316 mit einem negativen Marktwert von TEUR 6 Verkäufe über TPLN 571 mit einem negativen Marktwert von TEUR 2 Der Marktwert der Devisentermingeschäfte wurde vereinfachend als Differenz zwischen dem jeweils vertraglich vereinbarten Sicherungskurs und dem Stichtagskurs, bezogen auf den Nominalwert des entsprechenden Geschäftes, ermittelt. 3. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge/Sonstige betriebliche Aufwendungen In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 400 (Vorjahr: TEUR 382) enthalten. Die in den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 313 (Vorjahr: TEUR 295). Personalaufwand Im Geschäftsjahr 2010 wurde, wie auch im Vorjahr, die Möglichkeit des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes in Anspruch genommen. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von TEUR 1.878 (im Vorjahr: TEUR 1.876) enthalten. Periodenfremdes Ergebnis
4. SONSTIGE ANGABENAngaben zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen stellen sich, soweit angabepflichtig, wie folgt dar: Von einem Mutterunternehmen wurden in 2010 Dienstleistungen in Höhe von TEUR 84 bezogen. AUßERBILANZIELLE GESCHÄFTE Die Gesellschaft hat einen Energieliefervertrag mit einem Energieversorger abgeschlossen. Aus dem Vertrag mit einer Laufzeit bis 2015 ergeben sich Mindestabnahmemengen. Die erwarteten Verbräuche des Jahres 2011 wurden auf Basis von Forward-Preisen bereits eingekauft. Aus dem Energieliefervertrag ergeben sich finanzielle Verpflichtungen, die unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen mit aufgeführt sind. Risiken bestehen in einer möglichen Abnahmeverpflichtung für nicht benötigte Energiemengen; das hiermit verbundene Risiko wird als vernachlässigbar eingeschätzt. Vorteile ergeben sich aus der Sicherstellung der Energieversorgung zu kalkulierbaren Einkaufspreisen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung • Frank Severin, Diplom-Kaufmann Gesamtbezüge der Geschäftsführung und der früheren Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen betrugen im Geschäftsjahr 2010 TEUR 11 bzw. TEUR 88. Die Pensionsrückstellungen für frühere Mitglieder der Geschäftsführung beliefen sich zum 31.12.2010 auf TEUR 1.129. Honorare des Abschlussprüfers Die Angabe unterbleibt aufgrund der Inanspruchnahme der Erleichterung gemäß § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB. Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Anteilsbesitz
(Umrechnungskurse: 1 EUR = 25,1150 CZK, 1 EUR = 7,4545 DKK) An der RENOLIT Czech s.r.o. Most/Tschechien ist die Gesellschaft mittelbar über die Alkor Folien GmbH, München, beteiligt. Die Alkor Folien GmbH hat den Beteiligungswert an RENOLIT Czech s.r.o. im Berichtsjahr voll abgeschrieben. Konzernzugehörigkeit Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises ist die Jakob Müller GmbH & Co. KG, Kirn. Die Jakob Müller GmbH & Co. KG erstellt einen Konzernabschluss nach IFRS, in den der Jahresabschluss der Alkor GmbH Kunststoffe einbezogen wird. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger. Die Alkor GmbH Kunststoffe ist somit von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts befreit. Aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft RENOLIT AG, Worms, unterbleibt eine Offenlegung des Jahresabschlusses der Alkor GmbH Kunststoffe im elektronischen Bundesanzeiger. Der Abschluss der Gesellschaft wird darüber hinaus in den nicht offengelegten Konzernabschluss der RENOLIT AG, Worms, einbezogen. Ergebnisverwendung Der von der Gesellschaft aufgestellte Jahresabschluss zum 31.12.2010 weist nach Verlustausgleich durch die RENOLIT AG, Worms, einen Jahresfehlbetrag von EUR 0 aus. Es wird vorgeschlagen, den Bilanzverlust per 31.12.2010 in Höhe von EUR 1.489.596,13 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 11. Februar 2011 Alkor GmbH Kunststoffe Geschäftsführung Frank Severin Entwicklung des Anlagevermögens des Geschäftsjahres 2010
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Alkor GmbH Kunststoffe, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2010 der Alkor GmbH Kunststoffe, München, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Heidelberg, den 18. Februar 2011 FALK
GmbH & Co KG
Dr. Düll, Wirtschaftsprüfer Bischoff, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses
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