DICO GETRÄNKEINDUSTRIE GmbH

Porschestraße 8, 41836 Hückelhoven, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 12616
Eingetragen
18.4.2008
Branche
Großhandel mit GetränkenHerstellung von Erfrischungsgetränken und MineralwässernTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
die Entwicklung, Herstellung, Abfüllung und der Vertrieb von Getränken sowie alle artverwandten Geschäfte, die dem Gesellschaftszweck dienlich sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Gockel
seit 1.3.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert8.82% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (5)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

MG Beteiligungsverwaltungs UG (haftungsbeschränkt)
Germany
7.258 €
22.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DICO GETRÄNKEINDUSTRIE GmbH

Hückelhoven

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung, Abfüllung und der Vertrieb von alkoholfreien und alkoholischen Getränken sowie alle artverwandten Geschäfte, die dem Gesellschaftszweck dienlich sind.

Im Wesentlichen wurde der Geschäftsverlauf der DICO GETRÄNKEINDUSTRIE GmbH durch die Entwicklungen auf den Absatzmärkten getrieben.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Global Food and Beverages Market Report 2023 der Firma Research and Markets wird der gesamte Weltmarkt der Getränke und Lebensmittelindustrie für 2023 auf USD 7.222 Mrd. geschätzt. Im Vergleich zum Jahr 2022 waren es hier noch USD 6.729 Mrd.. Bis 2027 wird ein Wachstum auf USD 9.225 Mrd. mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate in Höhe von 6,3% erwartet. Durch den Russland-Ukraine Konflikt wird allerdings auch weiterhin die kurzfristige Erholung der Weltwirtschaft von der COVID 19-Pandemie beeinträchtigt, da aufgrund Wirtschaftssanktionen gegen einige Länder die Rohstoffpreise anstiegen und Versorgungsketten unterbrochen wurden. Die daraus resultierenden Folgen waren eine erhöhte Inflation und Unsicherheit.

Die Entwicklungen haben insbesondere für die exportorientierte deutsche Ernährungsindustrie zentrale Bedeutung. Laut einer Studie der AFC Management Consulting, welche im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie durchgeführt wurde, wurde die Geschäftslage im Jahr 2023 grundsätzlich schlechter als in den Vor-Pandemischen-Zeiten bewertet. Im Vergleich zum 2019 war der Wert des Indexes der Geschäftslage (Saldo aus positiver und negativer Bewertung der Geschäftslage) im Jahr 2023 um 22 %-Punkte niedriger, somit sogar ca. 2%-Punkte unter dem Vorjahreswert und betrug 23 %-Punkte. Die Entwicklung in den einzelnen Teilbereichen war dabei sehr heterogen. Am positivsten war die Geschäftslage im Bereich Fertiggerichte und Feinkost mit einem Saldo von +50 %-Punkten bewertet. Auch in den Bereichen Süßwaren (+45 %-Punkte), Fleisch- und Wurstwaren (+43 %-Punkte) sowie Bier (+38 %-Punkte) wurde die Geschäftslage positiv bewertet. Zurückhaltend eingeschätzt wurde hingegen die Entwicklung in den Bereichen Fleisch (-33 %-Punkte) und Alkoholfreie Getränke (-14 %-Punkte).

Der Index der Geschäftserwartung (Saldo aus positiver und negativer Bewertung der Geschäftserwartung) ist um 22 %-Punkte auf +13 %-Punkte angestiegen. Bis auf den Bereich Backwaren hat sich die Geschäftserwartung in allen untersuchten Teilbereichen verbessert.

Der Index vom Exportklima, welcher sich aus der Beurteilung von Geschäftslage und Geschäftserwartung ermittelt, hat sich im Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 11 %-Punkte auf nun 18 %-Punkte erhöht und befindet sich nach einem pandemiebedingten Rückgang, trotz aktueller Herausforderungen, bereits das dritte Jahr in Folge in einem positiven Bereich.

Den positiven Trend lässt sich auch bei der Getränkeherstellung beobachten. Laut den neuesten verfügbaren Erhebungen vom Statistischen Bundesamt ist der Umsatz der Getränkehersteller in Deutschland von Januar bis November 2023 im Vergleich zu der analogen Zeitspanne 2023 um 7,1 % angestiegen und betrug € 20.587 Mio.

Gemäß verschiedener Studien zum europäischen Getränkedosenmarkt verschiedener weltweit agierender Dosenhersteller aus dem Jahr 2023 weist der Getränkedosenmarkt in Europa und Deutschland weiterhin positive Wachstumsraten auf. Auf dem europäischen Markt lag die Wachstumsrate von in Getränkedosen abgefüllte Bier und bierhaltigen Getränken bei -1,6%-Punkten, Carbonated Soft Drinks (CSD) 1,5%-Punkten und Energy Drinks 6,9%-Punkten. Bei den bier- und apfelweinhaltigen Getränken wird in den Jahren bis 2026 mit einem Wachstum des Konsums von Getränkedosen in Höhe von 0,8% bis 1,8% ausgegangen. Im Bereich der Carbonated Soft Drinks wird eine Wachstumsrate von 1,8% bis 2,5 % prognostiziert. Innerhalb der Gruppe Energy Drinks wird auch in den Jahren bis 2026 ein Wachstum von 4,5, bis 5,0% erwartet.

Der Deutsche Dosenmarkt zeigt im Wesentlichen die gleichen Tendenzen auf. Vom Gesamtvolumen der bier- und apfelweinhaltigen Getränken werden lediglich 10,5% in Dosen verkauft was verglichen mit dem Jahr 2019 eine Steigerung um 2,7% Punkten darstellt. Den größten Anteil hat nach wie vor die Glasverpackung mit 86,2% des verkauften Volumens, wobei hier ein Rückgang von 0,4% Punkten zu verzeichnen ist. Auf die PET-Flasche entfallen lediglich 3,3%. Bei den Carbonated Soft Drinks ist - wie auf dem Europäischen Markt - die PET Flasche die favorisierte Verkaufsverpackung mit einem Anteil von 82,3%. Die Volumenanteile der Dose sind innerhalb dieser Gruppe im Vergleich zum Jahr 2019 um 4,3% Punkte auf 9,0% am stärksten gestiegen und haben damit die Glasflasche überholt. Innerhalb der Energy Drinks werden 78,9% des verkauften Volumes in Dosen abgefüllt. Analog zum europäischen Markt ist dies für die Dose der bedeutenste Markt mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten von 9,7% gegenüber dem Jahr 2019. Auf die PET-Flasche entfallen bei den Energy Drinks lediglich 20,7% des verkauften Volumens.

Gemäß dieser Studien ist zu erkennen, dass die Dosenverpackung insbesondere bei den Energy Drinks aufgrund des hohen Marktanteils am verkauften Volumen und der weiterhin hohen Wachstumsraten die favorisierte Verpackungslösung darstellt.

Auch betreffend der Umweltverträglichkeit von Getränkedosen erfreut sich die Branche an einem guten Image unter den Verbrauchern. Europaweit kann die Getränkedose eine Recyclingrate von über 76% vorweisen. In Deutschland liegt die Recyclingrate durch das Pfandsystem sogar bei über 99%.

2.2 Steuerungssysteme und finanzielle Leistungsindikatoren

Die DICO GETRÄNKEINDUSTRIE GmbH wird im Konzernverbund im Grundsatz hauptsächlich durch die erzielten Umsatzerlöse auf den vorhandenen Absatzmärkten gesteuert. Der in der Wertschöpfungskette entstehende Personalaufwand stellt eine weitere wesentliche Komponente der finanziellen Leistungsindikatoren dar. Schlussendlich ist das Jahresergebnis für die Führung des Unternehmens entscheidend.

2.3 Ertragslage

Der Geschäftsverlauf war im Geschäftsjahr unter Berücksichtigung der Expansion der Gesellschaft zufriedenstellend.

Die DICO GETRÄNKEINDUSTRIE GmbH erzielte in 2023 Umsätze in Höhe von € 14,3 Mio. (Vj. € 14,1 Mio.). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Absatzmengensteigerungen. Die Gesellschaft erzielte ihre Umsatzerlöse ausschließlich im Inland.

Die Materialaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderung) liegt aufgrund von neuen und effektiveren Produktionsanlagen sowie Preisanpassungen im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 12,1 % im Vergleich zu 20,3 % im Vorjahr, die Personalaufwandsquote bei 51,3 % im Vergleich zu 39,0 % im Vorjahr. Dies ist auf den Teilbetriebsübergang von der Muttergesellschaft zurückzuführen. Zwar sind die Materialaufwendungen gesunken, die Personalaufwendungen liegen aber bedingt durch den Teilbetriebsübergang über unseren Erwartungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um € 0,4 Mio. auf € 5,7 Mio. erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf gestiegene Mietaufwendungen von € 1,0 Mio. und gesunkene Aufwendungen gegenüber der Muttergesellschaft um € 0,3 Mio. zurückzuführen. Das Finanzergebnis beläuft sich im Wesentlichen aufgrund von höheren Zinsaufwendungen auf € -0,1 Mio. (Vj. € -0,2 Mio.). Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf € -3,6 Mio. (Vj. € -0,1 Mio.) und ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Aufwendungen sowie die Ausbuchung der aktiven latenten Steuern zurückzuführen. Hierzu verweisen wir auf Kapitel 2.2 im Anhang.

2.4 Finanzlage

2.4.1 Liquidität

Im Jahr 2023 hat die Gesellschaft keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens ist aufgrund der Zugehörigkeit zur Döhler Gruppe und dem bestehenden Cashpooling mit der Döhler Gruppe sowie der erwarteten zukünftig positiven Ergebnisentwicklung weiterhin gesichert.

2.4.2 Kapitalstruktur

Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapitel gedecken Fehlbetrag aus. Dieser ist gegenüber dem Vorjahr um € 3,6 Mio. auf € 9,2 Mio. gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf den Jahresfehlbetrag zurückzuführen.

2.5 Vermögenslage und Investitionen

Die Zugänge bei den Sachanlagen in Höhe von T€ 48 stehen hauptsächlich mit dem weiteren Ausbau unseres Standortes in Hückelhoven in Zusammenhang.

Die Bilanzsumme hat sich um € 0,9 Mio. auf € 14,0 Mio. erhöht. Die Erhöhung der Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf den Anstieg des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags von € 3,6 Mio. sowie den Rückgang der aktiven latenten Steuern um € -2,5 Mio. zurückzuführen. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um € 0,2 Mio. ist hauptsächlich auf höhere Forderungen aus Vorsteuer zurückzuführen. Auf der Passivseite haben sich die sonstigen Rückstellungen im Wesentlichen aufgrund von Personalrückstellungen auf € 0,8 Mio. erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind aufgrund von interner Verrechnung um € 0,7 Mio. gestiegen. Des Weiteren haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt um € 0,2 Mio. verringert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von € 38,7 Mio. (davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 38,6). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Miet- und Leasingverpflichtungen.

2.6 Personal- und Sozialbereich

Der Personalaufwand beträgt im Geschäftsjahr € 7,3 Mio. (Vj. € 5,5 Mio.) Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter hat sich um 17,9 % auf 125 Mitarbeiter erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf den Teilbetriebsübergang von der Muttergesellschaft zurückzuführen.

Die Lohn- und Gehaltsanpassungen im Jahr 2023 wurden bedarfsspezifisch leistungsentsprechend angepasst. In aus unserer Sicht konsequenter und kontinuierlicher Anwendung der Vergütungspolitik des Hauses wurden die Anpassungen im übertariflichen Bereich leistungsbedingt differenziert.

3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

3.1 Klimarisiken

Die DICO GETRÄNKEINDUSTRIE GmbH ist als produzierendes Unternehmen aus der Erfrischungsgetränkeindustrie nur mittelbar vom Klimawandel betroffen, da die Gesellschaft ausschließlich die Abfüllung und den Vertrieb von Getränkedosen zum Geschäftsgegenstand hat.

Wir schätzen das Risiko aus dem Klimawandel als gering und nicht bestandsgefährdend für die Gesellschaft ein.

3.2 Rohstoffpreisänderungen

Der wichtigste Rohstoff für die Abfüllung von Getränkedosen ist die Leerdose aus Aluminium. Rohstoffpreisrisiken ergeben sich daher aus der Volatilität des Aluminiumpreises auf den globalen Märkten, welche den Preis pro Leerdose beeinflussen. Da die Leerdose für den Gegenstand des Unternehmens unverzichtbar ist, unterliegt der Bestand sowie der Einkauf von Leerdosen einem regelmäßigen Monitoring. Da der benötigte Bestand an Leerdosen für das Geschäftsjahr grundsätzlich im Voraus durch Liefer- und Abnahmeverträge gesichert ist oder vom Kunden beigestellt wird, schätzen wir das Risiko als moderat jedoch nicht als bestandsgefährdend für die Gesellschaft ein.

3.3 Ukraine-Russland Konflikt

Da die DICO GETRÄNKEINDUSTRIE GmbH keine Geschäftsbeziehungen mit Kunden sowie Lieferanten aus der Ukraine und Russland unterhält, schätzen wir die unmittelbaren Risiken aus dem Ukraine-Russland Konflikt weiterhin als gering und nicht bestandsgefährdend für die Gesellschaft ein. Mittelbare Risiken könnten sich weiterhin durch steigende Energie- und Rohstoffpreise ergeben. Wir schätzen dieses Risiko nicht als bestandsgefährdend für die Gesellschaft ein.

3.4 Risiko- und Chancenmanagement

Die Chancen bzw. Risiken unterliegen einem Monitoring im Rahmen der Unternehmenssteuerung. Auf Gruppenebene erfolgt eine entsprechende monatliche Qualitätsprüfung sowie Tracking diverser Kennzahlen. Das Chancen- und Risikomanagement wird auch durch entsprechende Kommunikationsstrukturen gelebt.

3.5 Zusammenfassung der Chancen- und Risikolage

Die größten Risiken sehen wir in der Entwicklung der Rohstoff- und Energiepreise. Insgesamt halten wir die aufgeführten Risiken für nicht bestandsgefährdend.

4. Voraussichtliche Entwicklung

Die Weltbank geht in ihrem Jahresausblick von einem globalen Wirtschaftswachstum in Höhe von 2,6% im Jahr 2023 aus. Die weltweite Wirtschaftstätigkeit erholte sich langsam und wird weiterhin deutlich durch den Russland-Ukraine-Konflikt beeinflusst. Das Wachstum wird sich voraussichtlich im Jahr 2024 noch verlangsamen (2,4 %). Grund für die Verlangsamung ist eine straffe Geldpolitik, um die hohe Inflation einzudämmen. Angespannte globale Finanzbedingungen und steigende Finanzierungskosten belasten zusätzlich das Wachstum in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Dazu kommen Risiken, wie die Eskalation von dem neuesten Konflikt im Nahen Osten und des Krieges in der Ukraine oder die Naturkatastrophen, die Energie und Rohstoffpreise nach oben treiben können.

Für die USA und die Eurozone rechnet die Weltbank mit einem Wachstum für 2024 von 1,6 % bzw. 0,7 %. Für 2023 ergeben sich: 2,5 % bzw. 0,4 %, was über den Vorjahreserwartungen lag. Die Organisation sieht für Russland ein Wachstum von 1,3 % in 2024 (2023: 2,6 %). Für Brasilien erwartet die Weltbank im Jahr 2024 einen Rückgang des Wirtschaftswachstums auf 1,5 % (2023: 3,1 %). Die Erwartung für China im Jahr 2024 liegt bei 4,5 % (2023: 5,2 %).

Laut statistischem Bundesamt ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % zurückgegangen. Hierfür war insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch die starke Senkung der staatlichen Konsumausgaben zum Jahresbeginn 2023. Die Energiekrise, die COVID19-Pandemie und der Russland-Ukraine Konflikt haben ihre Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt aktuell ungefähr auf demselben Niveau wie zum Anfang der Pandemie vor vier Jahren. Auch die Aussichten für die Zukunft sind trüb. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt. Langfristig wird die Entwicklung Deutschlands allerdings durch die demografische Alterung, das niedrige Produktivitätswachstum und im europäischen Vergleich rückläufige Modernitätsgrad des Kapitalstocks beeinträchtigt.

Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen. Dies ist größtenteils auf geringere Preissteigerungen bei den schwankungsanfälligen Gütergruppen Energie und Nahrungsmittel zurückzuführen. Für das Jahr 2023 lag die Inflationsrate von 5,9 % und für das Jahr 2024 wird eine Inflationsrate von 2,6 % prognostiziert.

Unserer Auffassung nach wird die wirtschaftliche Entwicklung in dem kommenden Jahr stark durch die politischen Spannungen und Entscheidungen geprägt sein. Hierzu zählen insbesondere das Vorantreiben der Transformation hin zu einer digitalen und klimaneutralen Wirtschaft. Weiterhin werden sich globale Prozesse, wie die Digitalisierung, verstärkt fortsetzen und dem Thema Nachhaltigkeit wird eine größere Bedeutung zugemessen werden.

Wie in den Vorjahren gehen wir weiterhin davon aus, dass sich grundsätzlich Trends wie Gesundheit, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit trotz der globalen Herausforderungen weiterhin abzeichnen. Diesen Trends tragen auch die Innovationen in der Industrie Rechnung.

Die zukünftigen Auswirkungen des Ukraine-Russland Konflikts infolge weiterer Sanktionen gegen Russland werden die Volatilität der Energiepreise höchstwahrscheinlich beeinträchtigen und sich auf die Energie- und Preispolitik des Döhler Gruppe auswirken. Zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung sehen wir jedoch hierfür keinen weiteren Handlungsbedarf und halten daher an der unten dargestellten Prognose fest.

Der Umsatz und das Jahresergebnis für 2024 werden wesentlich von der allgemeinen Markt- und Inflationsentwicklung, neuen Kundenaufträgen, dem Ausbau des Standortes in Hückelhoven und der Fähigkeit, Kostensteigerungen in den Verkaufspreisen abzubilden, abhängen. Wir streben im nächsten Geschäftsjahr aufgrund deutlich steigender Dosenabfüllungen einen starken Anstieg der Umsatzerlöse an. Bei den Materialaufwendungen erwarten wir aufgrund von neuen Produktionsanlagen eine Entwicklung der Materialkostenstruktur unterhalb des Umsatzwachstums. Bei den Personalaufwendungen rechnen wir in Folge des Teilbetriebsübergangs in 2023 mit deutlich höheren Personalaufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden sich dem Wachstums des Unternehmens anpassen und stark steigen. Beim Finanzergebnis prognostizieren wir aufgrund höherer Zinsaufwendungen aus der internen Finanzierung einen Rückgang gegenüber 2023. Folglich erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr einen deutlichen Anstieg des Jahresergebnisses von einem Jahresfehlbetrag auf einen Jahresüberschuss.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte ^ und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.898 0
3.898 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 39 848
2. Technische Anlagen und Maschinen 25.715 32.423
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.330 95.775
127.084 129.046
130.982 129.046
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0 32.220
0 32.220
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 2.749
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.391.343 4.740.164
3. Sonstige Vermögensgegenstände 212.399 50.801
4.603.742 4.793.714
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 158 108.251
4.603.900 4.934.185
C. Aktive latente Steuer 0 2.461.525
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 9.234.380 5.589.394
13.969.262 13.114.150

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 32.258 32.258
II. Kapitalrücklage 1.492.742 1.492.742
III. Jahresfehlbetrag -10.759.380 -7.114.394
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 9.234.380 5.589.394
0 0
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0 94.022
2. Sonstige Rückstellungen 848.598 436.500
848.598 530.522
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 425.599 583.894
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.849.085 11.130.192
3. Sonstige Verbindlichkeiten 845.980 869.542
davon aus Steuern € 90.694 (Vj. € 121.436)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 2.138 (Vj. € 5.658)
13.120.664 12.583.628
13.969.262 13.114.150

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 14.291.118 14.065.021
2. Sonstige betriebliche Erträge 596.730 153.156
davon Erträge aus Währungsumrechnung € 0 (Vj. € 0)
14.887.848 14.218.177
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.727.989 -2.833.257
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0 -25.400
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.133.964 -4.566.819
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.198.927 -921.262
davon für Altersversorgung € 6.524 (Vj. € 35.829)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -46.197 -40.234
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.683.707 -5.243.852
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 0 (Vj. € 0)
-14.790.784 -13.630.824
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 89.368 168
davon aus verbundenen Unternehmen € 89.368 (Vj. € 168)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -202.575 -168.118
davon an verbundene Unternehmen 159.286 € (Vj. € 122.886)
-113.207 -167.950
9. Ergebnis vor Steuern -16.143 419.403
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.461.525 0
11. Ergebnis nach Steuern -2.477.668 419.403
12. Sonstige Steuern -1.167.318 -512.470
13. Jahresfehlbetrag -3.644.986 -93.067

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederungen sind unverändert zum Vorjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten sowie die gesetzlich vorgesehenen davon-Vermerke in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung teilweise im Anhang angegeben.

Die Gesellschaft ist unter der Firma DICO GETRÄNKEINDUSTRIE GmbH mit Sitz in Hückelhoven im Handelsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach unter der Nummer HRB 12616 eingetragen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

2.1 Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vermindert. Folgende Nutzungsdauern sind dem Sachanlagevermögen zugrunde gelegt:

● Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten: 5 - 10 Jahre
● Technische Anlagen und Maschinen: 5 - 10 Jahre
● Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 - 10 Jahre

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Für die geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als € 250 bis € 1.000, die nach dem 31. Dezember 2017 angeschafft worden sind, wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wurde pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die geringwertigen Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von bis zu € 250 werden im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben.

2.2 Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden, soweit erforderlich, Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Gemäß § 274 Abs. 1 S. 1 HGB nehmen wir das Wahlrecht zur Aktivierung des latenten Steuerüberhangs im Geschäftsjahr 2023 nicht mehr in Anspruch. Die Abweichung zum Vorjahresabschluss erfolgt zur Anpassung an die Döhler Gruppen konzerneinheitlichen Bilanzierungsrichtlinien. Die Anpassung der Bilanzierungsmethode hat einen Ergebniseffekt in Höhe von T€ -2.462.

2.3 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

2.4 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen ausschließlich aus Forderungen gegenüber der Gesellschafterin aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 4.391, VJ. T€ 4.740).

3.3 Eigenkapital

Die Kapitalrücklage besteht zum 31. Dezember 2023 wie im Vorjahr ausschließlich aus den Agios von vergangenen Kapitalerhöhungen. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag wird nach § 268 Abs. 3 HGB gesondert auf der Aktivseite ausgewiesen.

3.4 Rückstellungen

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Steuerrückstellungen 0 94
Sonstige Rückstellungen 849 437
849 531

Durch die sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von (T€ 258, Vj. T€ 118), sowie personalbezogene Rückstellungen (T€ 498, Vj. T€ 291) abgedeckt.

3.5 Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel (in €)

bis zu 1 Jahr
mehr als 1 Jahr
davon mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 425.599 0 0
(Vorjahr) (583.894) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.121.627 7.727.458 0
(Vorjahr) (3.402.734) (7.727.458) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 103.065 742.915 0
(Vorjahr) (126.627) (742.915) (0)
Summe Verbindlichkeiten 4.650.291 8.470.373 0
(Vorjahr) (4.113.255) (8.470.373) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten überwiegend Verbindlichkeiten aus Finanz- und Verrechnungskonten (T€ 11.404, Vj. T€ 10.287) sowie Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 445, Vj. T€ 843). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen finanzielle Verbindlichkeiten von T€ 742 (Vj. T€ 742) enthalten.

3.6 Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

3.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Leasing- und Miet- und Pachtverträgen in Höhe von T€ 38.669 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 38.637).

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Umsatzerlöse

Nach Tätigkeit 2023
T€
2022
T€
Lohnfertigung 13.701 13.548
Sonstige Umsatzerlöse 590 517
14.291 14.065

Unter Berücksichtigung der Organisation des Verkaufs erfolgt keine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen.

4.2 Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von T€ 33 (Vj. T€ 24) anderen Perioden zuzurechnen. Hierbei handelt es sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

4.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Mietaufwendungen in Höhe von T€ 3.046 (Vj. T€ 2.040). Es sind keine periodenfremde Aufwendungen enthalten.

4.4 Finanzergebnis

2023 2022
davon aus/an verbundene(n) Unternehmen davon aus/an verbundene(n) Unternehmen
T€ T€ T€ T€
Erträge
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 89 89 0 0
Aufwendungen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -202 -159 -168 -123
Aufwand - 113 - 70 - 16 -123

4.5 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen aus der Auflösung der aktiven latenten Steuer in Höhe von T€ 2.462 enthalten.

5. Sonstige Angaben

5.1 Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 waren die folgenden Personen zu Geschäftsführern bestellt:

Martin Gockel, Brautechniker, technischer Betriebswirt, Paderborn

5.2 Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung feststellen lässt.

5.3 Angaben über Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt

2023 2022
Lager 38 32
Produktion 86 73
Verwaltung 1 1
125 106

5.4 Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Döhler Group SE, Darmstadt, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

5.5 Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 3.645 auf neue Rechnung vorzutragen.

5.6 Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers unterbleibt an dieser Stelle, da diese Angabe im Konzernabschluss der Döhler Group SE, Darmstadt, erfolgt.

5.7 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

5.8 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

 

Hückelhoven, den 21. Februar 2024

Die Geschäftsführung

Martin Gockel

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

der DICO GETRÄNKEINDUSTRIE GmbH

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.008 5.847 0 37.855
32.008 5.847 0 37.855
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 22.881 0 0 22.881
2. Technische Anlagen und Maschinen 61.552 0 0 61.552
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 344.975 42.286 0 387.261
429.408 42.286 0 471.694
461.416 48.133 0 509.549
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.008 1.949 0 33.957
32.008 1.949 0 33.957
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 22.033 809 0 22.842
2. Technische Anlagen und Maschinen 29.129 6.708 0 35.837
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 249.200 36.731 0 285.931
300.362 44.248 0 344.610
332.370 46.197 0 378.567
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.898 0
3.898 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 39 848
2. Technische Anlagen und Maschinen 25.715 32.423
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.330 95.775
127.084 129.046
130.982 129.046

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DICO GETRÄNKEINDUSTRIE GmbH, Hückelhoven

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DICO GETRÄNKEINDUSTRIE GmbH, Hückelhoven, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DICO GETRÄNKEINDUSTRIE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 21. Februar 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Cirsten Schönmeier, Wirtschaftsprüfer

ppa. Vanessa Faust, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 29.März 2024 festgestellt.

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