Bockelmann-Holz GmbH
Elso-Klöver-Straße 3, 21337 Lüneburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Müller seit 12.1.2024 | Prokura |
Bockelmann Erik seit 5.5.2021 | Prokura |
Dirk Ehrenberg seit 3.1.2013 | Prokura |
Klaus Bockelmann seit 11.10.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bockelmann-Holz GmbHLüneburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht zum Geschäftsjahr 2015der Bockelmann-Holz GmbH LüneburgGesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Lage der globalen Wirtschaft war durch gegenläufige Effekte gekennzeichnet. Die Abschwächung der Konjunktur in den Schwellenländern sowie die Verlangsamung des Wachstums in China einerseits, das Wachstum in den Industrieländern und der moderate Anstieg der wirtschaftlichen Aktivität der Eurostaaten andererseits haben zu einer verlangsamten Entwicklung der Weltwirtschaft beigetragen. Die deutsche Wirtschaft konnte dagegen eine stabile konjunkturelle Lage und kräftiges Wachstum verzeichnen. Dank der hervorragenden Situation auf dem Arbeitsmarkt und den gesunkenen Energiepreisen ist der private Konsum um 1,9% gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der staatliche Konsum hat um 2,8% die Werte des Vorjahres übertroffen, nicht zuletzt durch hohe Ausgaben für die Versorgung und Integration von Flüchtlingen. Die Investitionen (sowohl staatliche als auch unternehmerische) waren ebenfalls höher als im Vorjahr. Zusammen wurde 3,6% mehr in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge investiert als 2014. Der deutsche Außenhandel konnte nur geringfügig zum Wachstum beitragen, da die Exporte und Importe ähnlich stark angestiegen sind. Für das Jahr 2016 wird von weiterem Wachstum ausgegangen, unterstützt durch weiterhin starken privaten und staatlichen Konsum. Zudem dürften die niedrigen Ölpreise und der günstige Wechselkurs des Euro die Exportwirtschaft in Deutschland ankurbeln. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Die ersten Monate des Jahres verliefen für die Holzindustrie mit einer moderaten Umsatzentwicklung. Im Laufe des Jahres hat sich die Lage dennoch deutlich gebessert. Im Endeffekt betrug der Umsatzzuwachs 3,1% und überstieg das Wachstum von 2014 um 0,3 Prozentpunkte. Insbesondere Holzwerkstoff-, Möbelindustrie und der baunahe Bereich der Holzindustrie konnten die deutlichen Zuwächse verzeichnen. Auch der deutsche Holzhandel konnte das Jahr mit einem Umsatzzuwachs von 2% bezogen auf den Durchschnitt aller Sortimente abschließen. Trotz des früh angesetzten Frühlings konnten die Gartenprodukte und das Schnittholz die Werte des Vorjahres dennoch nicht erreichen. Im internationalen Vergleich kann Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit allerdings nicht ausreichend aufrechterhalten. Gerade die Sägeindustrie leidet unter vergleichsweise hohen Rundholzpreisen im Inland, auch wenn sowohl bei Nadel- als auch bei Laubholzpreisen ein eindeutiger rückläufiger Trend erkennbar ist. Die Preise in Mittel- und Osteuropa sowie Skandinavien sind dennoch deutlich niedriger. Zudem sind aufgrund des gesunkenen Holzbedarfs die Exporte nach China zurückgegangen. Die Einschlagmenge des Holzes in Deutschland hat sich im Durchschnitt der letzten 10 Jahre im Vergleich zu den 10 Jahren zuvor erhöht und betrug 2015 56 Mio. m 3. Rund 42 Mio. m 3 davon - das entspricht 76% - entfielen auf Nadelholz. Von der gesamt eingeschlagenen Menge wurden 11 Mio. m 3 als Energieholz genutzt. Das entspricht einem Zuwachs von 2,7 Mio. m 3 im Laufe der letzten 10 Jahre. Beschaffungsbereich Bei der Beschaffung von Rohholz gab es 2015 keine nennenswerten Engpässe, so dass die Versorgung sicher gestellt und die Verträge erfüllt werden konnten. Aufgrund dessen konnte der Anteil von importiertem Holz um 6 Prozentpunkte reduziert werden. Für die Zukunft ist mit keinen Engpässen bei der Rohholzversorgung zu rechnen. Die Bezugspreise von Rohholz sind vom Januar bis Mai leicht angestiegen, aber in der zweiten Jahreshälfte kontinuierlich gesunken, so dass der Preisrückgang im Laufe des Jahres 5% betrug. Der Durchschnittspreis 2015 ist im Vergleich zum Durchschnittspreis des Vorjahres um knapp 4% gesunken. Der Bedarf nach Energie- und Restholzprodukten konnte ebenfalls durch ausreichende Mengen auf dem Markt gedeckt werden. Die Bezugspreise von Pellets sind im Laufe des Jahres um 6,5% gesunken, geschuldet der relativ schwachen Nachfrage. Der Markt für Nawaro-Produkte war gesättigt, wodurch auch hier die Preise zurückgegangen sind. Durch die schwache Nachfrage konnte die vorhandene Menge an Rohmaterial nicht aufgearbeitet werden. Im kommenden Jahr wird sich auf dem Markt laut Prognosen nicht viel ändern. Produktionsbereich Die Transportabteilung des Unternehmens konnte das Ergebnis 2015 im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Einerseits konnten die Fuhrparkaufwendungen reduziert werden, insbesondere sind die Kraftstoffkosten zurückgegangen, da die Preise im Laufe des Jahres um ca. 13% gesunken sind. Andererseits konnten die Fahrzeuge effektiver eingesetzt werden. Wie jedes Jahr wurde 2015 in den Fuhrpark investiert. Es wurden 19 Einheiten veräußert und stattdessen 32 angeschafft. Zum 31.12.2015 waren 115 Einheiten im Fuhrpark im Einsatz. Es wurde ein verbessertes Transportsystem im Fuhrpark eingeführt und die Investitionen darauf abgestimmt. Darüber hinaus wurde mit der technischen Modernisierung des Fuhrparks und der Erweiterung bzw. Optimierung des bestehenden Telematik-Systems begonnen. Personalbereich Zum Stichtag 31.12.2015 waren im Unternehmen 107 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon 91 in Vollzeit und 16 in Teilzeit. In der Ausbildung befanden sich 6 Personen. Absatzbereich Das Unternehmen hat 2015 einen Umsatz i.H.v. 60 Mio. Euro erwirtschaftet. Die Abweichung zum Vorjahr ergab 7%. Hauptsächlich lag der Umsatzrückgang in der verminderten Nachfrage der Kunden und in Senkung der Preise im Rohholzbereich begründet. Im Jahr zuvor wurde diese Entwicklung in der Planung für 2015 angepasst, so dass die Umsätze knapp über dem geplanten Betrag lagen. Im Energie- und Restholzbereich betrug die Abweichung zum Vorjahr lediglich gut 2%. Selbst der relativ kurzfristige Wegfall eines der Hauptkunden aus Umstrukturierungsgründen konnte durch neu akquirierte Kunden erfolgreich ausgeglichen werden. Die stärksten Umsatzbringer waren nach wie vor Waldhackschnitzel und Rindenmulch mit einem Anteil von 29% bzw. 22% am Umsatz der Abteilung. Der dritte in Folge milde Winter hat wieder den Absatz vom Brennmaterial erschwert, so dass die Planwerte von Pellets, Kaminholz und Energiehackschnitzeln nicht erreicht werden konnten. Der frühe Frühling führte wiederum zu einem verstärkten Absatz von Gartenprodukten mit der Folge, dass im Februar und März die Werte des Vorjahres und die Planwerte überschritten wurden. Investitions - und Finanzbereich Die Gesamtinvestitionen betrugen im Berichtsjahr 2,6 Mio. Euro. Für die Erneuerung des Fuhrparks wurden davon 2,3 Mio. Euro aufgewendet. Ferner wurden in einen Radlader für die Energie- und Restholzabteilung und in einen Stapler insgesamt 227 TEUR investiert. Außerdem sind alle Arbeitsplätze mit neuer Hardware ausgestattet worden. Weitere Investitionen in EDV und Software sind für das nächste Jahr geplant. Darüber hinaus wurde in die Erweiterung des Geschäftes auf neue Beschaffungs- und Vertriebsgebiete in Thüringen investiert. Die Investitionen wurden aus dem Cash-Flow getätigt. Die Eigenkapitalrentabilität betrug 5,7%. Die Eigenkapitalquote hat sich erneut erhöht (auf gute 72%). Investitionen sollen auch in Zukunft weitgehend aus dem Cash-Flow finanziert werden. Zum 31.12.2015 bestehen keine Darlehen. Ergebnis Das Ergebnis vor Steuern betrug in Berichtsjahr 1.234 TEUR mit einer Umsatzrendite von 2%. Gegenüber dem Vorjahr ist das Ergebnis um 556 TEUR gesunken. Zum Teil liegt das im Umsatzrückgang begründet. Außerdem gab es in dem Berichtsjahr keine Sondereffekte wie im Vorjahr. Diese haben das Ergebnis des Vorjahres positiv beeinflusst (Zuschreibung aus der Verlängerung der Abschreibungsdauer bei LKW und Anhänger im Rahmen der Betriebsprüfung). Die Gewinne aus den Anlagenverkäufen (hauptsächlich aus dem Fuhrpark) sind im Vergleich zum Vorjahr um 181 TEUR wegen der Verlängerung der Abschreibungsdauer gesunken. Das Geschäftsjahr 2015 wurde mit einem Jahresüberschuss von 813 TEUR abgeschlossen. Im Jahresüberschuss ist ein Beteiligungsertrag in Höhe von 46 TEUR aus dem Gewinn der Tochter-KG enthalten. Chancen- und Risiken Laut Wirtschaftsprognosen wird sich der Wachstumstrend in Deutschland fortsetzen, was sich positiv auf die Auftragslage in der heimischen Holzindustrie auswirken könnte. Durch die technische Modernisierung des Fuhrparks, Erweiterung des Telematik-Systems und Optimierung der Transportprozesse kann das Unternehmen den Marktherausforderungen gerecht werden. Die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt und die niedrige Arbeitslosenquote führen zu einem Mangel an Fach- und Fahrpersonal. Durch Erweiterung der Akquise auf die benachbarten Länder und auf die Zuwanderer wird diesem Effekt gerade beim Fahrpersonal entgegengewirkt. Ausserdem bleibt die Abhängigkeit von den Wetterverhältnissen. Die wetterbedingten Absatzausfälle von Brennmaterial führen zu einer erhöhten Lagersituation und Liquiditätsbindung. Längerfristig könnten auch die niedrigen Erdölpreise die Absatzmöglichkeiten für Pellets und Energiehackschnitzeln verschlechtern. Zukünftige Entwicklung Für das kommende Jahr sind Investitionen i.H.v. 1,3 Mio. Euro geplant, davon 1,2 Mio. Euro in den Fuhrpark. Hier sollen sowohl Ersatzinvestitionen als auch Neuanschaffungen zur Optimierung der Transportprozesse erfolgen. Es wird weiterhin an der Erneuerung und Erweiterung der firmeneigenen Software gearbeitet. Im Bereich Rohholz werden die Absatzmengen an den etwas geringeren Bedarf der Kunden gegenüber dem Vorjahr angepasst. Es besteht die Tendenz zu einer weiteren Preisreduktion des Rohholzeinkaufes. Im Bereich Energie- und Restholz wurde die Planung für das Folgejahr vorsichtig erstellt, um die eventuellen witterungsbedingten Schwankungen ausgleichen zu können. Darüber hinaus wird ein großer Wert auf die Optimierung des Vertriebes gelegt, um die Kundenzufriedenheit zu steigern. Eine Bestandsgefährdung des Unternehmens wird nicht gesehen.
Lüneburg, im August 2016 gez. Klaus Bockelmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2015der Bockelmann-Holz GmbH, LüneburgInhalt: Erforderliche Angaben I. Angaben zur Generalnorm II. Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und anderen formellen Besonderheiten III. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung V. Sonstige Pflichtangaben Erforderliche Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. I. Angaben zur Generalnorm Der Jahresabschluss der Gesellschaft vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Zusätzliche Angaben gemäß § 264 Absatz 2 Satz 2 HGB sind nicht erforderlich. II. Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und anderen formellen Besonderheiten 1. Darstellungsstetigkeit, § 265 Abs. 1 S. 1 HGB Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinander folgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen, wurde beibehalten. 2. Hinweise zu Vorjahresbeträgen, § 265 Abs. 2 HGB Die Vorjahresbeträge in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden in Euro angegeben. 3. Beziehungen zu Gesellschaftern, § 42 Abs. 3 GmbHG In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Darlehen an die Gesellschafterin inkl. Zinsen in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 201.515,07) enthalten, in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Euro 218,96 (Vj.: Euro 358,08) sowie Euro 876,79 (Vj.: Euro 1.349,12) gegen ein Unternehmen des indirekten Hauptgesellschafters. Etwaige Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel vermerkt, vgl. Seite 6. 4. Untergliederung und Einfügung neuer Posten, § 265 Abs. 5 HGB Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden nicht weiter unterteilt. Es wurden folgende Posten neu hinzugefügt: a) Bilanz - keine - b) Gewinn- und Verlustrechnung - keine - 5. Davon-Vermerke Die "Davon-Vermerke" in Bezug auf die Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 4 und 5 HGB werden zusammen mit den Angaben nach § 285 Nr. 1 HGB im Anhang gezeigt. 6. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Diese werden gegebenenfalls gemäß § 268 Abs. 7 HGB im Anhang angegeben. III. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB werden nachstehend die auf die Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben. 1. Das Anlagevermögen wurde mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wurden Anschaffungskosten, Anschaffungskosten- minderungen sowie nachträgliche Anschaffungskosten berücksichtigt. Die Herstellungskosten umfassen Einzel- und angemessene Gemeinkosten. Die Abschreibungen auf abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens erfolgten nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der steuerlichen Abschreibungstabellen und beim LKW- und Anhängerbestand nach der betriebsindividuellen Nutzungsdauer wegen der starken Inanspruchnahme im unwegsamen Gelände; dabei wurde analog zur steuerlichen Betriebsprüfung diese im Vorjahr von sechs auf acht Jahre angehoben. Die Abschreibung erfolgte früher geometrisch-degressiv, wenn die Nutzungsdauer sechs Jahre oder mehr betrug, und für 2008 sowie seit 2011 linear, da steuerlich nicht mehr zulässig. Für die sog. geringwertigen Wirtschaftsgüter wird seit dem Jahr 2010 wieder die 410 Euro-Regelung angewandt. 2. Soweit in den Vorräten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren enthalten sind, wurden diese mit den Anschaffungkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Dabei wurden die tatsächlichen Anschaffungskosten oder Durchschnittspreise ausgewiesen. Dem strengen Niederstwertprinzip wird - falls erforderlich - über Wertberichtigungen zu den Beständen Rechnung getragen. 3. Die Forderungen inkl. geleistete Anzahlungen wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Abschreibungen berücksichtigt. Für das spezielle Zinsrisiko beim Hauptkunden wird nach den Feststellungen der steuerlichen Betriebsprüfung keine Einzelwertberichtigung mehr gebildet. Pauschale Wertberichtigungen entfallen. Die Forderung aus der Aktivierung des Körperschaftsteuerguthabens mit ratierlicher Auszahlung von 2009 bis 2017 wurde mit einem Zinssatz von 4 % auf den Bilanzstichtag abdiskontiert. Fremdwährungsforderungen, die mit dem Wechselkurs zum Stichtag gem. § 256 a HGB zu bewerten wären, lagen im Berichtsjahr nicht vor. 4. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält vorausbezahlten Aufwand der Folgejahre, jedoch kein Disagio. 5. Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Eine Abzinsung wegen der Laufzeit war nicht erforderlich. 6. Die Verbindlichkeiten (gegebenenfalls inkl. erhaltener Anzahlungen) wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, wobe eine Abzinsung wegen einer Laufzeit über einem Jahr nicht zum Tragen kam. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz 1. Hinweis zur Darstellung des Anlagevermögens Bei der Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (§ 268 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB) wurde vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, das Anlagengitter außerhalb der Bilanz darzustellen (siehe Anlage III, Seite 2). Bei den Abschreibungen wurden zu den kumulierten Abschreibungen auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ausgewiesen. Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen bestanden nicht. 2. Angaben zu Restlaufzeiten und Mehrfachzugehörigkeit von Forderungen Gemäß § 268 Abs. 4 Satz 1 HGB sind zu den einzelnen Bilanzposten der Position "Forderungen" die Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr gesondert auszuweisen. Dieser Angabeverpflichtung wird im Anhang nachgekommen: Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen i. H. v. Euro 5.343,86 gegenüber der 100 %-igen Tochter-KG (verbundenes Unternehmen) enthalten, § 265 Abs. 3 HGB. 3. Hinweise zu den sonstigen Rückstellungen Gemäß § 285 Nr. 12 HGB sind Rückstellungen, die in der Bilanz als "sonstige Rückstellungen" ausgewiesen werden, zu erläutern, wenn sie einen nicht unerheblichen Umfang haben. Die sonstigen Rückstellungen umfassen:
4. Angaben zu den Verbindlichkeiten Nach § 268 Abs.5 Satz 1 HGB sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr gesondert auszuweisen. Zur Vereinfachung werden sämtliche Restlaufzeiten im Anhang angegeben:
Für Verbindlichkeiten aus Kontokorrentlinien/Eurokrediten und Avalen sind Forderungen im Zuge einer Rahmenkreditvereinbarung abgetreten sowie Grundschulden beim Gesellschafter eingetragen. Als Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten gegenüber solchen Gesellschaften ausgewiesen, an denen das Unternehmen selbst oder die Beteiligungs-KG bzw. ihr Mehrheitsgesellschafter zu 100 % beteiligt sind. Zu den sonstigen Verbindlichkeiten sind folgende Angaben zu machen: davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 61.609,50 (Vj.: EUR 71.787,26) davon aus Steuern EUR 316.035,98 (Vj.: EUR 312.508,86) 5. Angaben nach § 268 Abs. 7 HGB über Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Die Gesellschaft hat für ihre Tochter-KG (verbundenes Unternehmen) eine harte Patronatserklärung für deren Finanzierungsrahmen von 3,3 Mio. Euro gegenüber der Bank abgegeben. Aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufs der Tochtergesellschaft wird mit einer Inanspruchnahme derzeit nicht gerechnet. 6. Angaben zu den außerbilanziellen Geschäften und sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 und 3 a) HGB Die Geschäftstätigkeit wird in gemieteten Räumen (von der Beteiligungs-KG) ausgeübt. PKW werden teilweise geleast. Es bestehen folgende berichtspflichtige Miet- und Leasingverpflichtungen nach § 285 Nr. 3 a) HGB:
*) Laufzeit Elso-Klöver-Straße bis 31.12.08/Gebr.-Heyn-Str. bis 31.8.14; bei Nichtkündigung jeweils Verlängerung um ein Jahr Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1. Angaben zu den Umsatzerlösen Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Unternehmensbereichen wie folgt auf: 2015 2014 EuroEuro
Unter regionalen Gesichtspunkten ergibt sich folgende Verteilung:
2. Angaben zu den periodenfremden Erträgen und Aufwendungen sowie zum außerordentlichen Ergebnis In den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sind folgende periodenfremde enthalten:
In den sonstigen Erträgen ist weiter die jährliche Aufzinsung aus dem Körperschaftsteuerguthaben mit Euro 539,59 enthalten. 3. Latente Steuern und Steuerdifferenzen Es wird auf die Bildung von aktivischen latenten Steuern in Höhe von TEuro 13 bei einem Gesamtsteuersatz von 30 % für Gewerbe- und Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag aus dem abweichenden Ansatz der Beteiligung an der Tochter gesellschaft in Handels- und Steuerbilanz verzichtet, § 274 Abs. 1 S. 2 HGB. Steuerlich nicht abzugsfähige Betriebsausgaben führen zu vom handelsrechtlichen Ergebnis abweichender Steuerbelastung. V. Sonstige Angaben 1. Angabe der Arbeitnehmerzahl Die Gesellschaft hatte im Berichtszeitraum die folgende durchschnittliche Anzahl an Arbeitnehmern beschäftigt:
2. Angaben zu Organen Alleinvertretungsberechtigter und von der Beschränkung des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer ist Herr Klaus Bockelmann, Jürgenstorf. Im Hinblick auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge verzichtet. 3. Honorar des Wirtschaftsprüfers Das Honorar des Wirtschaftsprüfers im Berichtszeitraum setzt sich wie folgt zusammen:
4. Beteiligungen nach § 285 Nr. 11 HGB Das Unternehmen ist seit Gründung am 25.9.2012 alleinige Kommanditistin der Hanse-Pellet GmbH & Co. KG, Buchholz i. d. Nordheide, mit einer Kommanditeinlage von Euro 100.000,- Euro. Deren Eigenkapital zum 31.12.2015 beträgt Euro 607.930,36 bei einem Jahresüberschuss von Euro 45.881,57 in 2015. 5. Ergebnisverwendung Gemäß Beschluss vom 13.5.2016 werden Euro 700.000,- aus dem Gewinnvortrag von Euro 13.177.731,45 ausgeschüttet. Unter Hinzurechnung des Jahresesüberschuss in Höhe von 813.409,49 Euro wird ein Bilanzgewinn von Euro 13.291.140,94 auf neue Rechnung vorgetragen.
Lüneburg, im Juni 2016 gez. Klaus Bockelmann Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.09.2016 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bockelmann-Holz GmbH, Lüneburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 5. September 2016 WLP
GmbH
gez. Petra Lorey, Wirtschaftsprüferin |
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