Tätigkeiten von Werbeagenturen
H & S Container Line GmbHLiquidiert
47119 Duisburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Per Rickard Nyström seit 8.4.2014 | Geschäftsführer |
Peter Stöttinger seit 13.5.2013 | Geschäftsführer |
Carsten Berger seit 23.12.2011 | Prokura |
Maik Bastian seit 30.1.2009 | Prokura |
Claudia Hütwohl seit 13.3.2006 | Prokura |
Heiko Brückner seit 27.12.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Felbermayr Holding GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
H&S Container Line GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015H&S Container Line GmbHA. Darstellung des Geschäftsverlaufes Wirtschaftslage Die deutsche Wirtschaft hat ihren moderaten Wachstumskurs auch zum Jahresende 2015 fortgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - war im vierten Quartal 2015 um 0,3 % höher als im Vorquartal. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war damit im Jahr 2015 durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet (jeweils +0,3 % im dritten und vierten Quartal und +0,4 % in den ersten beiden Quartalen des Jahres). Für das gesamte Jahr 2015 ergibt sich daraus ein durchschnittlicher Anstieg von +1,7 % (kalenderbereinigt +1,4 %). Das weltwirtschaftliche Umfeld hat sich im Verlauf des vergangenen Jahres weiter verschlechtert. Im Jahr 2015 nahm die Güterbeförderung der Binnenschifffahrt um 3,1 % gegenüber dem Vorjahr ab. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destaris) wurden 2015 insgesamt 221,4 Mio. t Güter auf deutschen Binnenwasserstraßen transportiert. Im Jahr davor waren es 228,5 Mio. t. Eine Ursache dieses Rückgangs dürfte in den zum Teil lang anhaltenden Niedrigwasserständen wichtiger Wasserstraßen (unter anderem des Rheins) liegen. Der Containerverkehr in der Binnenschifffahrt wuchs 2015 gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 0,4 % auf 2,4 Mio. TEU (Twenty-foot-Equivalent-Unit) und entwickelte sich damit erneut besser als der Binnenschiffsverkehr insgesamt. Im Seehafen Antwerpen liegt die umgeschlagene Menge 2015 bei 9,6 Mio. TEU und verzeichnet somit ein Plus von 7,1 %. Zum ersten Mal in der Geschichte wurden innerhalb eines Jahres deutlich mehr als 200 Mio. t Fracht im Hafen Antwerpen umgeschlagen. Rotterdam liegt mit einem Umschlag von 12,2 Mio. TEU fast auf Vorjahresniveau. B. Darstellung der Lage 1. Umsatz- und Auftragsentwicklung und Ergebnissituation Umsatz- und Auftragsentwicklung Insgesamt waren die Rheinwasserstände in 2015 nicht zufriedenstellend, wobei in den ersten sechs Monaten die Schiffslinien voll ausgelastet werden konnten. Ab Mitte Juli bis Jahresende musste die längste Kleinwasserperiode seit dem Jahr 2003 verzeichnet werden. Die dadurch notwendigen Mehraufwendungen konnten nicht in allen Fällen weitergereicht werden. Insgesamt konnten wir im Geschäftsjahr 2015 über 326.000 TEU transportieren und liegen damit 4,2 % unter Vorjahresniveau. Der Mengenrückgang machte sich vor allem im Importbereich bemerkbar. Mit dem Alsace Rotterdam Express (ARE) haben wir am Standort Kehl ein neues Zugsystem im Markt positioniert. Für den Alsace Flandern Express (AFE) wurde ein strategisches Hub-Konzept in Antwerpen Kai 913 erfolgreich umgesetzt. Die Umsatzerlöse stiegen um 1,1 %, das Rohergebnis ist von T€ 7.062 im Vorjahr auf nunmehr T€ 6.232 um T€ 830 oder 11,8 % gesunken. Unsere Gesellschaft hat ein annehmbares Ergebnis erwirtschaftet, insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 915 ab (T€ 1.370 im Vorjahr). 2. Investitionen Die Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 7 betreffen Betriebs- und Geschäftsausstattung. Im Geschäftsjahr wurde die H&S Container Line B.V., NL von der Schwestergesellschaft Haeger & Schmidt International zu einem Kaufpreis von T€ 54 erworben. 3. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft betreibt französische Zweigniederlassungen in Ottmarsheim und in Strasbourg. 4. Personal- und Sozialbereich Die Gesellschaft beschäftigte am 31. Dezember 2015 42 Mitarbeiter (im Vorjahr 41 Mitarbeiter). Das Qualitätsmanagement bei H&S Container Line hat weiterhin hohe Priorität und wurde im Geschäftsjahr 2015 weiter optimiert, um die hohe Qualität unserer Dienstleistung auch in Zukunft zu gewährleisten. Dementsprechend wurde die Qualität des Personals auch in 2015 durch gezielte Fortbildungsmaßnahmen gefördert. 5. Ertragslage Wie oben dargestellt, sind die Umsatzerlöse im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 767 enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie konzerninterne Verrechnungen. Durch die Kleinwasserphase in der zweiten Jahreshälfte führte der hohe Bedarf an Zusatzschiffsraum zu überdurchschnittlich hohen Kosten und damit zu einem spürbar rückläufigen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ 2.011 auf nunmehr T€ 1.158. Daneben trugen Erträge aus Beteiligungen zur Ergebnisverbesserung bei. Die aktiven latenten Steuern erhöhten sich aufgrund von temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz von T€ 78 auf T€ 91. 6. Vermögens- und Finanzlage Das Verhältnis Anlagevermögen zum Gesamtvermögen beträgt 3,2 % (Vorjahr 3,0 %) und das Umlaufvermögen zum Gesamtvermögen analog zum Vorjahr 95,8 %. Die Eigenkapital-Quote (Eigenkapital/Gesamtkapital) beträgt 49,0 % (Vorjahr 37,7 %). Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals am Gesamtkapital beträgt 43,0 % (Vorjahr 52,5 %). Der kurzfristige Verschuldungsgrad in Höhe von 87,9 % (Vorjahr 138,9 %) errechnet sich aus dem Verhältnis des kurzfristigen Fremdkapitals zum Eigenkapital. Die Anlagendeckung I (Eigenkapital/Anlagevermögen) liegt bei 1.550,2 % (Vorjahr 1.246,5 %), die Anlagendeckung II (Eigenkapital + langfristige Rückstellungen/Anlagevermögen) bei 1.802,9 % (Vorjahr 1.476,5 %). Die Liquidität 2. Grades (flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen/kurzfristiges Fremdkapital) beläuft sich auf 222,6 % (Vorjahr 182,9 %). C. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es waren keine wesentlichen Ereignisse mit spürbarem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens nach dem Bilanzstichtag zu verzeichnen. D. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die H&S Container Line hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 erneut weiter entwickelt. Im Hinblick auf eine immer stärkere Konzentration im Markt für Binnenschiff- und Containerverkehre ist die H&S Container Line ein unabhängiges Unternehmen mit einer klaren Schwerpunktlegung auf Binnenschifffahrt und Bahn. Der weitere Ausbau der Vertriebsaktivitäten sowie weitere Kostenoptimierungen und -senkungen stehen auch zukünftig im Fokus der Gesellschaft. Nachfolgend gehen wir auf die konkreten Risiken und Chancen unserer künftigen Entwicklung ein. Chancen Die H&S Container Line entwickelt sich immer mehr zu einem unabhängigen Player für die Kundschaft und damit ergeben sich Möglichkeiten, weitere Marktanteile zu gewinnen. Die bereits initiierten Verkaufsstrategien in Bezug auf die beiden bedeutsamen Seehäfen Rotterdam und Antwerpen werden jedes Jahr weiter ausgebaut. Zusätzlich haben wir unsere Verkaufsoffensive in der Region Norddeutschland weitergeführt. Risiken Als wesentliche Risiken bleiben die Volatilität in der Binnenschifffahrt und der damit verbundene Frachtverlauf. Die Konzentration in unserem Gewerbe erhöht den Wettbewerb um Marktanteile auf allen Fahrgebieten und dadurch wird der Preisdruck erhöht. Daneben stehen wir im Wettbewerb zu anderen Verkehrsträgern. Darüber hinaus sind wir dem Risiko witterungsbedingter Niedrig- und Hochwasserstände sowie dem Risiko der Ölpreisentwicklung ausgesetzt. Des Weiteren sind wir den Auswirkungen einer Veränderung der Struktur im europäischen Stahlsektor ausgesetzt. Das generelle Risiko aus einer vermehrten Insolvenz von Transportunternehmen aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise besteht für uns in eingeschränkter Form. Denn als Auftragnehmer werden überwiegend Unternehmen mittlerer Größe eingesetzt, deren Anteil an der gesamtlogistischen Leistung überschaubar ist. Dem Ausfallrisiko von Forderungen begegnen wir intensiv durch ein zeitnahes Controlling und Monitoring. Im Rahmen unseres Forderungsmanagements sind wir dazu übergegangen, die Bonität der Bestands- und Neukunden über eine Auskunftei zu überprüfen. Da wir im Wesentlichen im Euro-Raum tätig sind, sind wir nur in geringerem Maße dem Währungsrisiko ausgesetzt. E. Voraussichtliche Entwicklung Nach dem Jahr 2015 erwarten wir aufgrund der derzeitigen Prognosen eher eine Stagnation der Beförderungsmengen für 2016. Der allgemeine Wettbewerbsdruck im Markt und die zunehmenden konjunkturellen Probleme werden die Ergebnisse belasten, so dass für das Geschäftsjahr 2016 mit einem rückläufigen Geschäftsvolumen und Ergebnis zu rechnen ist. Eine detaillierte Prognose für 2016 ist aufgrund der schwierigen weltwirtschaftlichen Lage jedoch schwierig abzugeben.
Duisburg, den 31. März 2016 H&S Container Line GmbH Geschäftsführung Bilanz zum 31.12.2015H&S Container Line GmbH, DuisburgAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2015H&S Container Line GmbH, Duisburg
Anhang für das Geschäftsjahr 2015H&S Container Line GmbH, DuisburgI. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Abschluss des GeschäftsjahresDie H&S Container Line GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276, 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden1. Bilanzierung und Bewertung der AktivpostenEntgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf bis zehn Jahren abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert in Höhe von € 150,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Anlagegüter mit einem Wert zwischen € 150 und € 1.000 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einem Sammelposten aktiviert und über fünf Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Ansätze werden gewählt, wenn besondere Umstände vorliegen. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Bestände an Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigen Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos erfolgt durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 2. Bilanzierung und Bewertung der PassivpostenDas gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,75 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 1,75 % p.a. unterstellt. Bei dem zugrunde gelegten Zinssatz wurden von dem Wahlrecht des am 17. März 2016 in Kraft getretenen "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" Gebrauch gemacht. Demnach kann schon auf Geschäftsjahre mit Abschlussstichtag 31. Dezember 2015 von der Verlängerung des Zeitraums zur Ermittlung des durchschnittlichen Zinssatzes für die Diskontierung der Altersversorgungsverpflichtung von sieben auf zehn Jahre Gebrauch gemacht werden. Der sich dabei ergebene Zinssatz beträgt 4,30 %. Auf Grund der Ausübung des Wahlrechts ergibt sich am 31. Dezember 2015 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 50. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern seit dem 1. Januar 2010 wird in einer Erläuterung im Anhang separat ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 33,500 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 17,675 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von 505,00 %. Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch, so dass ein Ausweis des Aktivüberhangs in der Bilanz unter dem Posten "Aktive latente Steuern" erfolgt. Die ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen bei den Personal-, insbesondere den Pensionsrückstellungen. III. Erläuterungen zu BilanzpostenAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen betreffen eine 50-prozentige Beteiligung an ETK Euro Terminal Kehl GmbH, Kehl (ETK) sowie die 100-prozentige Beteiligung an der H&S Container Line B.V., Niederlande (H&S CL B.V.). Das Eigenkapital der ETK beträgt zum 31. Dezember 2015 T€ 1.168; das Ergebnis des Geschäftsjahres 2015 beläuft sich auf T€ 310. Das Eigenkapital der H&S CL B.V. beträgt zum 31. Dezember 2015 T€ 68; das Ergebnis des Geschäftsjahres 2015 beläuft sich auf T€ 15. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten ein gewährtes Darlehen in Höhe von T€ 800 an die Schwestergesellschaft Haeger & Schmidt International GmbH, Duisburg. Die Forderungen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten wie im Vorjahr in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Pensionsrückstellungen Die Pensionsverpflichtungen (T€ 612) bestehen gegenüber Mitarbeitern, die im Zuge der Abspaltung von der Haeger & Schmidt International GmbH, Duisburg, auf unsere Gesellschaft übergegangen sind, sowie für die Mitarbeiter in den französischen Niederlassungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von T€ 1.275 (Vorjahr T€ 896), Jubiläumsverpflichtungen in Höhe von T€ 102 (Vorjahr T€ 86) sowie Urlaubsrückstellungen in Höhe von T€ 25 (Vorjahr T€ 19). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich im Berichtsjahr ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 78; Vorjahr T€ 374) zusammen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 43 (Vorjahr T€ 112) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von T€ 2 (Vorjahr T€ 1). Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und sind unbesichert. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 352; Vorjahr T€ 384). Personalaufwand Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für die Altersversorgung von T€ 41 (Vorjahr T€ 183). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten wie im Vorjahr keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen. Es sind Kursverluste von T€ 1 (Vorjahr T€ 1) enthalten. Finanzergebnis Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten T€ 23 (Vorjahr T€ 22) aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag waren im Vorjahr Aufwendungen für Vorperioden in Höhe von T€ 57 enthalten. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist ein latenter Steuerertrag von T€ 13 enthalten (Vorjahr T€ 39). V. Ergänzende AngabenAngaben zu den Organen der Gesellschaft Die Geschäftsführer während des Geschäftsjahres waren Heiko Brückner (Vorsitzender, CEO), Rheurdt Per Nyström (CFO), Mülheim Peter Stöttinger (Ing. Mag.), Wels (Österreich) Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet. Angaben über den Beschäftigungsstand Im Geschäftsjahr 2015 waren durchschnittlich beschäftigt : Haftungsverhältnisse Im Geschäftsjahr 2015 haben wir eine Bürgschaft für Moselabgaben gegenüber der VNF in Höhe von T€ 74 übernommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe: Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Charterverträge für Schiffe sowie Miet-, Pacht- und Leasingverträge für das Gebäude in Duisburg und den Fuhrpark. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Ausschüttungsgesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB In Höhe der aktiven latenten Steuern und des Unterschiedsbetrages bei der Berechnung der Pensionsrückstellung besteht eine Ausschüttungssperre. Konzernzugehörigkeit Die H&S Container Line GmbH wird in den Konzernabschluss der Felbermayr Holding GmbH, Wels (Österreich), einbezogen. Darunter werden keine weiteren Konzernabschlüsse aufgestellt, in welche unsere Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Felbermayr Holding GmbH wird im Firmenbuchgericht Wels (Österreich) offengelegt. Gewinnverwendung Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Duisburg, den 31. März 2016 H&S Container Line GmbH Die Geschäftsführung Anlagenspiegel 2015H&S Container Line GmbH, DuisburgEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015H&S Container Line GmbH, DuisburgWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der H&S Container Line GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 31. März 2016 Baker
Tilly Roelfs AG
Rüdiger Reinke, Wirtschaftsprüfer Stephan Martens, Wirtschaftsprüfer Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2015 |
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