Elektrowerk Weisweiler GmbH
Dürener Straße 487, 52249 Eschweiler, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Dr. Kemper seit 21.6.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Afarak Holdings Ltd. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Elektrowerk Weisweiler GmbHEschweilerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ELEKTROWERK WEISWEILER GMBH, ESCHWEILERAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ELEKTROWERK WEISWEILER GMBH, ESCHWEILERA. Anlagenspiegel
B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Allgemeine Angaben Die Elektrowerk Weisweiler GmbH, mit Sitz in Eschweiler (im Folgenden kurz: "EWW"), ist zum Bilanzstichtag 31.12.2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft ist im Handelsregister von Aachen unter HRB Nr. 12240 eingetragen. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden, soweit zulässig, davon-Vermerke im Anhang angegeben. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden zum Vorjahr unverändert angewendet. 1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDVProgramme mit Anschaffungskosten unter EUR 250,00; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer für Gebäude und Bauten beträgt zwischen 10 und 50 Jahre. Für technische Anlagen und Maschinen sind Nutzungsdauern von 5 Jahren bis 20 Jahren zugrunde gelegt worden. Die Nutzungsdauern für Betriebs- und Geschäftsausstattung liegen zwischen 4 und 10 Jahren. In den Herstellungskosten sind keine Fremdkapitalzinsen enthalten. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Sofern dauerhafte Wertminderungen vorliegen, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 250,00 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 250,00 und bis zu EUR 1.000,00 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen gegeben sind, erfolgt die Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Bei sonstigen Vermögensgegenständen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der von der Deutschen Bundesbank zum Jahresende 2023 veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB), verwendet. Dieser Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,79 %). Die Rückstellung dotiert zum 31.12.2023 auf TEUR 9.767 (Vorjahr: TEUR 10.308). Bei der Verwendung des sieben Jahres Durchschnittszinses von 1,72 % (Vorjahr: 1,45 %) würde sich eine Rückstellung von TEUR 9.866 (Vorjahr: TEUR 10.686) ergeben. Der Unterschiedsbetrag in der Höhe von TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 378) unterliegt einer Ausschüttungssperre. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von unverändert 3,0 % und Rentensteigerungen von 2,25 % (alle drei Jahre) zugrunde gelegt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Sonstige Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Aktive latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von TEUR 1.535 (Vorjahr: TEUR 1.644). Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch, so dass ein Ausweis des Aktivüberhangs in der Bilanz unter dem Posten "Aktive latente Steuern" erfolgt. Die ermittelten aktiven latenten Steuern resultieren aus den folgenden temporären Differenzen:
Die Differenzen resultieren im Wesentlichen aus
III. Erläuterungen zu Bilanzposten Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel unter Punkt A. dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 24) und resultieren aus Darlehenszinsforderungen. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Das unter den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene kurzfristige Darlehen i. H. v. TEUR 3.500 (Vorjahr: TEUR 3.500) gegen ein verbundenes Unternehmen (Afarak Holdings Ltd., Malta - Muttergesellschaft), welches in 2020 vollständig wertberichtigt wurde, ist wegen der sehr positiven wirtschaftlichen Situation des Konzerns wieder in vollem Umfang im Geschäftsjahr 2023 zugeschrieben worden. In entsprechender Höhe (TEUR 3.500) bestehen insofern Forderungen gegen Gesellschafter. Des Weiteren beinhalten die sonstigen Vermögensgegenstände im Wesentlichen Umsatzsteuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 803 (Vorjahr: TEUR 1.582) sowie Forderungen aus der Erstattung der Stromsteuer in Höhe von TEUR 195 (Vorjahr: TEUR 341). Eigenkapital Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Für unmittelbare Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 7.480 (Vorjahr: TEUR 7.848) wird das Wahlrecht des Art. 28 Abs. 1 Satz 1 EGHGB für sog. Altzusagen ausgeübt und entsprechend keine Rückstellung gebildet (sog. Fehlbetrag). Als Berechnungsgrundlage wurde die projizierte Einmalbetrachtungsmethode (sog. Projected-Unit-Credit-Methode) verwendet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten:
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten keine gegenüber der Alleingesellschafterin; sie resultieren ausschließlich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Sie wurden in folgenden Märkten erzielt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 7.591 (Vorjahr: TEUR 1.233) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Aufwertung der Darlehensforderungen gegen unser Mutterunternehmen, der Afarak Holdings Ltd., Malta (TEUR 3.500; Vorjahr: TEUR 0), Erträge wegen indirekter Beihilfe CO 2 -Kosten (DEHSt) (TEUR 2.518; Vorjahr: TEUR 858) und Erträge aus dem Energiekostendämpfungsprogramm 2022/2023 (TEUR 1.169; Vorjahr: TEUR 0). Bei den Erträgen aus dem Energiekostendämpfungsprogramm und den Erträgen wegen indirekter Beihilfe CO 2 -Kosten handelt es sich um Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind. Die sonstigen betrieblichen Erträge weisen zudem TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 15) Erträge aus der Währungsumrechnung aus. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 34) enthalten. Darüber hinaus sind TEUR 1.503 (Vorjahr: TEUR 1.913) für durchgeführte Großreparaturen sowie Rechts- und Beratungskosten aufgrund eines Schiedsgutachtens in Höhe von TEUR 185 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Finanzergebnis Das Finanzergebnis setzt sich im Wesentlichen aus den Zinserträgen von verbundenen Unternehmen TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 71) sowie Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen TEUR 149 Vorjahr: TEUR 272) zusammen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 109 (Vorjahr: Ertrag TEUR 2) enthalten. V. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Stichtag bestehen aus Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 167 (Vorjahr: TEUR 217). Die Laufzeiten beziehen sich mit TEUR 96 auf das Jahr 2024 und mit TEUR 71 auf Verträge bis zum Jahr 2027. Hier sind keine Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Vorteile der Miet- bzw. Leasingverträge bestehen in der verringerten Kapitalbindung. Wesentliche Risiken bestehen nicht, da beabsichtigt wird, die gemieteten Räumlichkeiten über die Mindestmietdauer vollständig auszulasten. Ausschüttungsgesperrte Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre:
Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 91 und entfällt auf Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 52, sonstige Prüfungsleistungen in Höhe von TEUR 22 und sonstige Beratungsleistungen in Höhe von TEUR 17. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Am 2.4.2024 wurde eine Ausschüttung über TEUR 3.816 beschlossen. Die hieraus resultierende Verbindlichkeit ist durch Aufrechnung mit bestehenden Forderungen gegen unsere Gesellschafterin verrechnet worden. Dementsprechend hat sich keine unmittelbare Liquiditätswirkung ergeben. Die Bilanzsumme ist entsprechend der Ausschüttung vermindert. Geschäftsführung Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023
Herr Kemper übt seine Tätigkeit als Geschäftsführer hauptberuflich aus. Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird hinsichtlich der Angaben nach § 285 Buchstabea (Bezüge der Geschäftsführer) und § 285 Buchstabeb HGB (Rückstellung für laufende Pensionen und Anwartschaften für Pensionen) Gebrauch gemacht. Konzernverhältnisse Die Elektrowerk Weisweiler GmbH ist Tochterunternehmen der Afarak Group SE, Helsinki, Finnland, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Afarak Group SE erstellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die EWW einbezogen wird. Der Konzernabschluss und Konzernlageberichtsind am Sitz der Gesellschaft verfügbar.
Eschweiler, den 15. April 2024 Elektrowerk Weisweiler GmbH Christoph Kemper Geschäftsführung Hinweis zur Feststellung des Jahresabschlusses nach § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB: Der Jahresabschluss der Elektrowerk Eschweiler GmbH, Eschweiler wurde in der Gesellschafterversammlung vom 17.05.2024 festgestellt. Die Gesellschafterversammlung hat am 17.05.2024 folgenden Ergebnisverwendungsbeschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 gefasst: Der Jahresüberschuss 2023 wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ELEKTROWERK WEISWEILER GMBH, ESCHWEILER1. Allgemein Gegenstand der wirtschaftlichen Tätigkeit der Elektrowerk Weisweiler GmbH ist die Herstellung und der Vertrieb von Ferrolegierungen (hauptsächlich Ferrochrom) sowie Legierungspulvern an unserem Standort in Eschweiler. Seit März 2008 ist die Gesellschaft aufgrund eines Toll Agreements im Bereich Ferrochrom nur noch als Lohnhersteller für ein verbundenes Unternehmen als wesentlicher Kunde tätig. 2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das Bruttoinlandsprodukt lag nach Angaben des statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 (preisbereinigt) um 0,3 Prozent niedriger als im Jahr 2022. Die konjunkturelle Entwicklung wurde weiter entscheidend durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine beeinflusst. Aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung wurde die deutsche Wirtschaft stärker als andere große westliche Volkswirtschaften in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Die unmittelbaren ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie wurden weitgehend überwunden und die Strompreise wurden durch die Strompreisbremse auf einem erträglichen Niveau gehalten. Der Anstieg der Verbraucherpreise (VPI) hat sich im Jahresverlauf 2023 vor allem infolge der deutlich rückläufigen Energiepreise spürbar abgeschwächt. Lag die Inflationsrate im Januar 2023 im Vorjahresvergleich noch bei 8,7 Prozent, fiel sie im Januar 2024 mit 2,9 Prozent auf den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Die Industriestaatenorganisation hat die Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft für 2024 nach unten korrigiert. Man erwartet einen Zuwachs von 0,3 Prozent. Im November war die OECD noch von einem Wirtschaftswachstum in Deutschland von 0,6 Prozent in diesem Jahr ausgegangen. Auch für den Euroraum senkte die Organisation die Wachstumserwartung leicht auf 0,3 Prozent für 2024 herab. Auf kurze Sicht werde die durch angespannte Kreditbedingungen gebremst. Für das Jahr 2025 sieht die OECD in Deutschland ein Wachstum von 1,2 Prozent, im Euroraum von 1,3 Prozent. 3. Entwicklung der für die Elektrowerk Weisweiler GmbH relevanten Branchen Das Geschäftsjahr 2023 war durch eine leicht gesunkene Nachfrage als auch durch gesunkene Absatzpreise gekennzeichnet, und hat sich auf einem Niveau der Vorjahre eingependelt. Der Bereich der Superlegierungsindustrie war ebenfalls leicht rückgängig. Basierend auf dieser Tatsache konnte unser Hauptaggregat, der Ofen 74, im abgelaufenen Geschäftsjahr für 9,0 Monate (Vorjahr: 9,5 Monate) in Betrieb genommen werden. 4. Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft Finanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren betrachten wir die Ausbringungsmenge auf Basis der Produktionsmonate, die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Entgegen unserer Erwartung haben wir im Geschäftsjahr 2023 unsere Ausbringungsmenge nicht steigern können. Insgesamt haben wir aufgrund des 3-monatigen Produktionsstillstandes und wichtiger umgesetzter Instandhaltungsmaßnahmen eine um ca. 20 % geringere Ausbringungsmenge als im Geschäftsjahr 2022 erzielen können. Daneben sind auch die Energiekosten - nicht zuletzt durch die Energiepreisbremsen - nicht auf dem hohen Niveau von 2022 geblieben, so dass entsprechend die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr gesunken sind. Mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 (bereinigt um die Wertaufholung eines Darlehens an den Gesellschafter in Höhe von T€ 3.500) wurden unsere Planwerte daher unterschritten. Trotzdem bewerten wir den Geschäftsverlauf 2023 insgesamt als positiv, da wir viele wichtige Instandhaltungsmaßnahmen umsetzen konnten und wir unser Geschäft auch in einem schwierigen Marktumfeld mit einem deutlich positiven Jahresergebnis abschließen konnten. Analyse der Vermögenslage und Kapitalstruktur: Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.518 auf T€ auf 30.576 erhöht. Auf der Aktivseite hat sich das Anlagevermögen um T€ 1.096 auf T€ 6.543 erhöht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden T€ 1.573 (Vorjahr: T€ 477) durch unsere Gesellschaft in das Anlagevermögen investiert. Dem stehen Abschreibungen in Höhe von T€ 421 (Vorjahr: T€ 382) gegenüber. Durch die Zuschreibung eines Darlehens in Höhe von T€ 3.500, welches an unsere Muttergesellschaft vergeben wurde, haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 2.749 erhöht. Bedingt durch die Wartungsfenster und ein weiterhin sehr gutes Zahlungsverhalten, konnten unsere Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum Bilanzstichtag um T€ 2.683 auf T€ 12.462 vermindert werden. Die aktiven latenten Steuern haben sich gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig vermindert und betragen T€ 1.535 (Vorjahr: T€ 1.644). Der Anteil der mittel- und langfristig gebundenen Vermögensgegenstände (inklusive aktiver latenter Steuern) an der Bilanzsumme beläuft sich nunmehr auf T€ 8.078 bzw. 26,4 % (Vorjahr: T€ 7.091 bzw. 24,4 %). Das Netto-Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.615 auf T€ 16.920 erhöht. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die Zuschreibung des Darlehens um T€ 3.500. Die Kapitalstruktur nach Fristigkeiten stellt sich per 31. Dezember 2023 wie folgt dar:
Die Erhöhung des Eigenkapitals um T€ 5.163 reflektiert den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023. Die Verringerung des lang- und mittelfristigen Anteils des Fremdkapitals um T€ 558 basiert hauptsächlich auf der Veränderung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen (T€ -541). Die Verringerung des kurzfristigen Fremdkapitals um T€ 3.087 resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (um T€ 1.230) sowie der sonstigen Verbindlichkeiten (um T€ 1.812). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch das geringere Geschäftsvolumen zum Jahresende gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich hauptsächlich durch den Wegfall der Passivierung von Zahlungen aus dem Energiekostendämpfungsprogramm (T€ 919) vermindert. Finanzlage Grundsätzlich erfolgte unsere Finanzierung aus freien Mitteln der laufenden Geschäftstätigkeit. Der Bank- und Kassensaldo zum 31. Dezember 2023 betrug T€ 1.228 (Vorjahr: T€ 1.231) und es bestanden keine Kreditlinien. Die folgende Tabelle zeigt die Kapitalflussrechnung für 2023 und das Vorjahr:
Ertragslage Im Vergleich zu 2022 haben sich die Umsatzerlöse aus der Herstellung und dem Vertrieb von verschiedenen Ferrochromqualitäten um 15,4 % verringert. Das Betriebsergebnis hat sich um T€ 3.519 auf T€ -1.547 aufgrund deutlich erhöhter Instandhaltungskosten verringert. Im Vergleich zum Vorjahresabschluss stellt sich die Ertragslage wie folgt dar:
Die Gesamtleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 15 % bzw. T€ 9.381 auf T€ 50.211 verringert. Dies ist wesentlich bedingt durch eine geringere Produktionsmenge und auch geringere Produktionskosten im Geschäftsjahr 2023. Aufgrund dessen haben sich die Materialaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 9.444 bzw. 25,0 % auf T€ 28.337 verringert. Der Personalaufwand verändert sich um T€ 522 bzw. 4,2 % auf T€ 13.037. Das Betriebsergebnis ist definiert als operatives Ergebnis vor Finanzaufwendungen und -erträgen, Steuern sowie dem neutralen Ergebnis. Nach den Umgliederungen in das neutrale Ergebnis haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.021 auf T€ 9.963 erhöht. Dieser Anstieg ist vornehmlich auf durchgeführte Großreparaturen zurückzuführen. Ursächlich für den Anstieg des neutralen Ergebnisses um T€ 6.325 auf T€ 7.506 gegenüber dem Vorjahr sind hauptsächlich die Wertaufholung eines Darlehens (T€ 3.500) und höhere Erträge aus CO 2 -Kosten Beihilfen (T€ 2.518). Das Finanzergebnis entwickelte sich wie folgt:
Das verbesserte Zinsergebnis basiert im Wesentlichen auf den geringeren Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen (TEUR 150; Vorjahr: TEUR 272) sowie den deutlich gestiegenen Zinserträgen (+ T€ 79). Die laufenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten im Umfang von T€ 687 (Vorjahr: T€ 929) das Jahresergebnis. Der Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern beläuft sich auf T€ 109 (Vorjahr: Ertrag T€ 2). Kennzahlen Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über wesentliche Kennzahlen des Jahres 2023 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022:
GL = Gesamtleistung (Umsatzerlöse + Bestandsveränderungen) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde für die Belegschaft eine betriebliche zusätzliche Krankenversicherung abgeschlossen, welche umfangreiche Leistungen im Krankheitsfall sowie finanzielle Hilfen bei Ausgaben für die Gesundheit umfasst. Neben der Mitarbeitergesundheit ist auch das Thema Nachhaltigkeit für uns ein wesentliches Element unternehmerischen Handelns. Zusammen mit einem externen Partner arbeiten wir an einem Projekt zur Produktion und Vermarktung eines alternativen Bindemittels, welches zur Produktion eines deutlich CO 2 -reduzierten Zements genutzt werden kann und mittelfristig eine Lagerung unserer Schlacke auf einer Halde überflüssig macht. Ferner ist eine schrittweise Ausstattung großer Teile unserer Dachflächen mit PV-Anlagen geplant, um den CO 2 -Ausstoß unserer Produktion weiter zu reduzieren. Bereits seit dem abgelaufenen Geschäftsjahr wird an einer Erweiterung des Umweltschutzwalls an unserer Werksgrenze gearbeitet. Diese nicht finanziellen Leistungsindikatoren werden nicht als gesonderte Kennzahlen verdichtet, werden aber bei wesentlichen Entscheidungen von der Geschäftsführung berücksichtigt. 5. Produktion Im Geschäftsjahr wurde das Hauptaggregat für 3,0 Monate abgeschaltet. Dies diente im Wesentlichen zur Anpassung an die Nachfrage, Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie der Bestandsoptimierung. 6. Kontinuierliche Produktverbesserung Die hohen Ansprüche unserer Kunden erfordern eine laufende, strenge Qualitätskontrolle und die Weiterentwicklung unseres Produktionsprozesses. Die bessere Verwertung unserer Reststoffe ist ein wesentlicher Teil unserer Entwicklungsarbeiten. 7. Personal Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Vergleich zum Vorjahr um sieben Mitarbeiter auf 141 zum 31. Dezember 2023 erhöht. 8. Umweltschutz Im Geschäftsjahr 2024 sind Ausgaben im Umweltschutzbereich geplant, da das Unternehmen Wert darauf-legt, dass in diesem Bereich der neueste Stand der Technik zum Einsatz gebracht wird. Die Entsorgung der bei der Produktion anfallenden Reststoffe erfolgt mit Genehmigung der zuständigen Behörden auf der Halde "Atzenau". Es besteht eine langfristige Entsorgungssicherheit. 9. Forschung und Entwicklung Ein Hauptziel ist es, den Zwangsanfall der so genannten Zerfallschlacke zu minimieren, um verwendungsfähige, stabilisierte Mineralstoffe zu erzeugen und die vorhandenen Ressourcen zu schonen bzw. neue Verwendungsmöglichkeiten zu untersuchen. 10. Energiemanagement-System Im November 2023 wurde ein Wiederholungsaudit für die Zertifizierung unseres Energiemanagement-Systems durch den TÜV Austria nach DIN EN ISO 50001:2018 durchgeführt. 11. Risiken der künftigen Entwicklung Durch die Geschäftsleitung werden mehrmals jährlich aktuelle Einschätzungen über das Risikopotential der Gesellschaft vorgenommen und ausgewertet. Dabei erfolgt u. a. eine differenzierte Betrachtung der folgenden Risikobereiche:
Seit der Finanzkrise, der COVID-19 Pandemie und noch verstärkt durch die Ukraine-Krise werden die oben genannten Risikobereiche von uns noch strenger überwacht. Risikoorientierte Handlungsoptionen wurden für alle Bereiche erarbeitet und in einen Maßnahmenkatalog eingearbeitet. Im Bedarfsfall können diese zielgerichtet eingesetzt werden. Die regelmäßige Überarbeitung der kurz- und langfristigen Unternehmensplanung unter der Verantwortung der Geschäftsführung tragen zur Früherkennung bzw. Verminderung von Risikopotentialen bei. Im Einzelnen wurden von uns insbesondere folgende Risiken identifiziert:
Absatzrisiko Dem Absatzrisiko mit den daraus resultierenden Auslastungsrisiken wird sowohl mittels einer fortlaufenden Absatzüberwachung und -planung in enger Abstimmung mit unserem Kunden, sowie einer zeitnahen Produktionssteuerung, d. h. Anpassung der Ofenausbringung durch variable Abstichzeiten bzw. Abstichzahlen entgegengewirkt. Vorübergehende Kapazitätsengpässe können kurzfristig durch Mehrschichten sichergestellt werden. Die Abhängigkeit von einem Kunden ist Teil unseres Geschäftsmodells. Durch eine konstante Beobachtung und Bewertung des Absatzmarktes sowie einen intensiven Kontakt zu den Endkunden auf technischer Ebene sehen wir uns jederzeit in der Lage, bei einer eventuellen Umstellung unseres Geschäftsmodells, ohne nennenswerte Probleme, die Funktion des Vertriebs wieder bei uns zu integrieren. Abhängigkeit als Lohnhersteller und Forderungsausfallrisiko Seit Februar 2008 besteht ein "Toll Manufacturing Agreement" (Vertrag zur Lohnveredelung) zwischen EWW und der ATL, welches eine starke Bindung der Gesellschaft an die wirtschaftliche Lage von ATL zur Folge hat. Die Finanzierung der Gesellschaft ist wesentlich vom fristgerechten Ausgleich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch die ATL abhängig. Energiebeschaffungskosten Als energiekostenintensives Unternehmen sind wir erheblich von Entwicklungen auf den Energiemärkten abhängig. Neben den geopolitischen Spannungen ist auch zuletzt das volatile politische Umfeld ein Risikofaktor geworden, da wir in hohem Maße von Subventionen profitieren. Sollten diese aufgrund fehlender Haushaltsmittel oder geänderter politischer Ausrichtungen gekürzt werden, würde sich dies entsprechend in unserer Ertragslage niederschlagen. Diese Unsicherheiten erschweren die Planbarkeit und können die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens beeinträchtigen. Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor. 12. Chancen und Ausblick auf die künftige Entwicklung Unsere Positionierung am Markt sowie die sich abzeichnende Verbesserung der Nachfrage nach unseren Produkten und die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf unsere Ertragslage sehen wir als Chance. Wir sind der Auffassung, dass sich durch eine weitere Optimierung unserer Organisationsstrukturen (dem stark gestiegenen Nachfragevolumen optimaler angepasster Personalaufbau) sowie technische Optimierungen (Output-Erhöhung) Ergebnisverbesserungen ergeben werden. Das geplante Investitionsvolumen für 2023 beträgt ca. T€ 4.700. Unser Geschäftsmodell als Lohnhersteller und damit die Fokussierung auf unseren Kernprozess Produktion von Ferrochrom hat sich als erfolgreich erwiesen. Um dem aktuellen Bedarf gerecht zu werden, ist eine Produktion von durchschnittlich 8 Abstichen pro Tag im Kontibetrieb (d. h. 24 Stunden/7 Tage von 0 bis 24 Uhr, Montag bis Sonntag) geplant. Die produzierte Menge wird im laufenden Jahr 2024 auf Grund der aktuellen Verkaufs- und Marktsituation auf dem Vorjahresniveau liegen. Die Produktionsmonate werden in 2024 aus heutiger Sicht bei mindestens 9,0 Monaten liegen (Vorjahr: 9,0 Monate). Die Umsatzerlöse werden sich dementsprechend auch auf dem gleichen Niveau bewegen. Aufgrund unseres Geschäftsmodells als Lohnhersteller für eine Schwestergesellschaft gehen wir zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund bestehender vertraglicher Vereinbarungen von einem positiven Jahresergebnis im unteren einstelligen Prozentbereich bezogen auf die Umsatzerlöse aus.
Eschweiler, den 15. April 2024 Elektrowerk Weisweiler GmbH Christoph Kemper, Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Elektrowerk Weisweiler GmbH, Eschweiler Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Elektrowerk Weisweiler GmbH, Eschweiler - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elektrowerk Weisweiler GmbH, Eschweiler, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 16. April 2024 Dr.
Stückmann und Partner mbB
Engel, Wirtschaftsprüfer Linkermann, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen