BitStone Capital Management GmbH

Am Kabellager 11, 51063 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 92576
Eingetragen
6.11.2017
Branche
Wagniskapital-BeteiligungsgesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
(1) Die Gesellschaft ist eine gemäß § 2 Abs. 4, 44 Kapitalanlagegesetzbuch registrierte Kapitalverwaltungsgesellschaft. Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von inländischen Investmentvermögen (kollektive Vermögensverwaltung). (2) Folgende inländische Investmentvermögen sind Gegenstand der kollektiven Vermögensverwaltung: geschlossene Spezial-AlF, welche schwerpunktmäßig in Unternehmen, die Real Estate-Technologien entwickeln, investieren. (3) Die Gesellschaft darf Geschäfte betreiben, die zur Anlage ihres eigenen Vermögens erforderlich sind.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Akin Özdemir
seit 8.11.2024
Prokura
Manfred Heid
seit 6.1.2020
Geschäftsführer
Kai Nicolas Panitzki
seit 6.11.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

25.00% identifiziert75.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Art-Invest Real Estate Beteiligungen GmbH & Co. KG i.G.
75.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Art-Invest Real Estate Beteiligungen GmbH & Co. KG i.G.
Germany
18.750 €
75.00%
KP Capital UG (haftungsbeschränkt)
Germany
6.250 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BitStone Capital Management GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 480,00 1
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 100,00 0
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 461.374,42 461.474,42 388
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 882,92 0
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.003,66 2.886,58 2
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 333.433,32 283
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.666,66 0
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 1.659.392,89 1.582
2.463.333,87 2.256

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Verlustvortrag -1.607.081,27 -1.506
III. Jahresfehlbetrag -77.311,62 -101
IV. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.659.392,89 0,00 1.582
B. RÜCKSTELLUNGEN
sonstige Rückstellungen 89.443,93 166
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 108.514,22 38
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.252.679,93 2.035
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 220,13 5
4. sonstige Verbindlichkeiten 8.225,66 2.369.639,94 12
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 8.225,66 (Vorjahr: TEUR 12)
davon aus Steuern: EUR 6.726,33 (Vorjahr: TEUR 9)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.499,33 (Vorjahr: TEUR 3)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 4.250,00 0
2.463.333,87 2.256

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
EUR
2023
EUR
2022
TEUR
1. Umsatzerlöse 781.000,00 768
2. sonstige betriebliche Erträge 18.413,91 0
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -207.501,00 -157
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -321.058,55 -396
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -11.860,77 -332.919,32 -27
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -501,00 -1
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -191.236,31 -153
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -144.567,90 -135
davon an Gesellschafter: EUR 144.567,90 (Vorjahr: TEUR 135)
8. Ergebnis nach Steuern / Jahresfehlbetrag -77.311,62 -101

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft

Firma: BitStone Capital Management GmbH
Sitz: Köln
Registergericht: Amtsgericht Köln
Registernummer: HRB 92576

Die BitStone Capital Management GmbH ist eine registrierte Kapitalverwaltungsgesellschaft gern. §§ 2 Abs. 4, 44 KAGB. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 1.659 aus und ist damit bilanziell überschuldet. Ein buchmäßiger Fehlbetrag ist nicht Tatbestand einer Überschuldung der Gesellschaft im Sinne der Insolvenzordnung. Ein insolvenzauslösender Tatbestand nach § 19 Abs. 2 Satz 1 InsO läge im Fall eines im Überschuldungsstatus ermittelten negativen Reinvermögens vor, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich.

Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft Verbindlichkeiten aus Darlehen einschließlich Zinsen gegenüber der Gesellschafterin Art-Invest Real Estate Beteiligungen GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 2.253 aus. Die Art-Invest Real Estate Beteiligungen GmbH & Co. KG hat über den Betrag von TEUR 2.253 einen Rangrücktritt erklärt. Aufgrund dieses Rangrücktritts ist eine Überschuldung im Sinne des § 19 der Insolvenzordnung nicht gegeben.

2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), der §§ 44, 45 KAGB, des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden.

In Anwendung der Regelungen des § 42 Abs. 3 GmbHG und des §265 Abs. 5 HGB wurden zum Zwecke der Klarheit und Übersichtlichkeit der Bilanz der Posten "Verbindlichkeiten" durch "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" weitergehend untergliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Allgemeines

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

b) Anlagevermögen

Sachanlagen

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis unter EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Der Abgang wird nach 7 Jahren unterstellt.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet.

c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden.

Fremdwährungsforderungen liegen nicht vor.

d) Liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

e) sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden.

f) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

4. Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage 1 zum Anhang).

b) Angaben zu wesentlichen Beteiligungen

Die Gesellschaft hält Anteile an folgenden Gesellschaften:

Gesellschaft Sitz Beteiligungsquote
%
Eigenkapital zum 31.12.2023
EUR
Jahresergebnis 2023
EUR
BitStone Digital Real Estate GmbH & Co. KG Köln 0,26 18.708.390,61 -823.593,10
BitStone Digital Real Estate Carry-holder GmbH & Co. KG Köln 80 555.248,38 -2.251,25

c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0).

d) liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

e) Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Prämien in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 105), Rückstellungen für die Jahresabschlussprüfung in Höhe von TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 42) und Rückstellungen für Urlaub in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 19) enthalten.

f) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 5).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen erhaltene Darlehen einschL Zinsen in Höhe von TEUR 2.253 (Vorjahr: TEUR 2.035).

Bei den Verbindlichkeiten ergeben sich die Restlaufzeiten und Besicherungen aus dem als Anlage 2 zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel.

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsschwerpunkten wie folgt:

TEUR
Management Fee 781
781

b) Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1) aus Miet- und Servicepauschalen Nachberechnung 2022 enthalten.

6. Sonstige Angaben

a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat als Gründungskommanditist der BitStone Digital Real Estate Carryholder GmbH & Co. KG eine Kapitalzusage über TEUR 800 übernommen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 sind TEUR 451 abgerufen, sodass eine sonstige finanzielle Verpflichtung in Höhe von TEUR 349 verbleibt.

b) Angaben zu Mitarbeitern

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 neben den beiden Geschäftsführern keinen Mitarbeiter.

c) Angaben zu Geschäftsführung und Aufsichtsorganen

Die Geschäftsführung bestand im Berichtszeitraum aus folgenden Mitarbeitern:

Herrn Kai Panitzki, Geschäftsführer der BitStone Gesellschaften, Köln

Herrn Manfred Heid, Geschäftsführer der BitStone Gesellschaften, Köln

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

d) Angaben zu Abschlussprüferhonoraren

Im Geschäftsjahr 2023 wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar in Höhe von TEUR 20 für Abschlussprüfungsleistungen berechnet.

e) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

f) Angaben zum Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss

Die Geschäftsleitung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 18.09.2024

gez. Kai Panitzki, Geschäftsführer

gez. Manfred Heid, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

der BitStone Capital Management GmbH Köln

1 Grundlagen und Geschäftsmodell

Die BitStone Capital Management GmbH wurde im Oktober 2017 von den Partnern Kai Panitzki und Manfred Heid gemeinsam mit der Art-Invest Real Estate initiiert und ist seitdem als Venture Capital Investor und Company Builder aktiv. Das Management Team von BitStone Capital Management, bestehend aus Kai Panitzki und Manfred Heid, ergänzt um die Venture Partner Lars Grosenick und Marc Stilke, besitzt langjährige Unternehmer- und Investorenerfahrung in den Bereichen Technologie, Finanzen und Immobilien sowie der Medienbranche.

Die BitStone Capital Management GmbH ist eine registrierte Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) gemäß § 2 Abs. 4, 44 Kapitalanlagegesetzbuch mit Sitz in Köln.

Die Haupttätigkeit der BitStone Capital Management GmbH unter dem KAGB ist weiterhin das Auflegen und das Verwalten von geschlossenen Spezial-AIFs mit dem Investitionsschwerpunkt Real Estate-Technologien und die Verwaltung von inländischen Investmentvermögen (kollektive Vermögensverwaltung). Folgende inländische Investmentvermögen sind Gegenstand der kollektiven Vermögensverwaltung: geschlossene Spezial-AlF, welche schwerpunktmäßig in Unternehmen, die Real Estate-Technologien entwickeln zu investieren.

Zur Nutzung von Synergien wurden wie im Vorjahreszeitraum u. a. das KVG-Rechnungswesen, Fondsrechnungswesen, Teile des Controllings, das Personalwesen und die Bereiche KVG-Finanzen und IT an die Zech Management GmbH, Bremen ausgelagert. Die Bereiche Geldwäscheprävention und Compliance werden durch eigene interne Ressourcen innerhalb der KVG wahrgenommen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Allgemeine Trends im deutschen VC-Markt:

Der deutsche Venture-Capital (VC)-Markt verzeichnete in den letzten Jahren ein bemerkenswertes Wachstum und eine steigende Dynamik. Diese Entwicklung wurde maßgeblich von der lebhaften Startup-Szene in Deutschland getragen, die durch eine Vielzahl innovativer Unternehmen gekennzeichnet ist. Insbesondere Sektoren wie Technologie, E-Commerce, Biotechnologie und Fintech zeigten eine hohe Aktivität von VC-Investoren, die bereit waren, in vielversprechende Start-ups zu investieren und so das Wachstum und die Innovation in der deutschen Wirtschaft voranzutreiben.

Die Bau- und Immobilienwirtschaft gilt als einer der wichtigsten Wirtschaftszweige weltweit, doch hinkt sie im Vergleich zu anderen Branchen hinterher, was die Themen rund um Digitalisierung anbelangen. Seit wenigen Jahren treten immer mehr junge Unternehmen mit innovativen Lösungen in den Markt, um die digitale Transformation in der Branche voranzutreiben. Start-ups aus der Bau- und Immobilienwirtschaft werden als "Pro Tech" (englisch für Property = Immobilie; Technology = Technologie) bezeichnet.

2.2. Rahmenbedingungen und politische Unterstützung:

Die deutsche Regierung hat eine Reihe von Initiativen ergriffen, um den VC-Markt zu stärken und die Attraktivität des Landes als Standort für Investitionen in Start-ups zu erhöhen. Dazu gehören Steueranreize für Investitionen in junge Unternehmen, Förderprogramme für Innovation und Unternehmertum sowie die Senkung regulatorischer Hürden für Investoren durch die Einführung von Gesetzen wie dem "Wagniskapitalgesetz". Diese politische Unterstützung hat dazu beigetragen, das Vertrauen von Investoren in den deutschen Markt zu stärken und die Kapitalflüsse in vielversprechende Start-Ups zu lenken.

2.3. Aktivitäten internationaler Investoren:

Eine bemerkenswerte Entwicklung im deutschen VC-Markt ist die verstärkte Beteiligung internationaler Investoren. Diese Investoren, darunter führende VC-Fonds aus den USA, Europa und Asien, haben ein wachsendes Interesse an deutschen Start-ups gezeigt und beträchtliche Beträge in diese Unternehmen investiert. Insbesondere Berlin hat sich als attraktiver Standort für ausländische Investitionen etabliert, wobei die Stadt eine lebendige Start-up-Szene und eine vielfältige Palette vielversprechender Unternehmen bietet. Der verstärkte Einstieg internationaler Investoren hat nicht nur zu einer Zunahme der Investitionen geführt, sondern auch das Potenzial für erfolgreiche Exits und Börsengänge deutscher Start-ups erhöht.

2.4. Regionale Schwerpunkte und aufstrebende Sektoren:

Obwohl Berlin nach wie vor das Epizentrum der deutschen Start-up-Szene darstellt, haben auch andere Städte wie München, Hamburg, Köln und Frankfurt an Bedeutung gewonnen und sich als bedeutende Standorte für innovative Unternehmen etabliert. Diese regionalen Schwerpunkte bieten ein attraktives Umfeld für Start-ups und Investoren gleichermaßen. Darüber hinaus sind bestimmte Sektoren wie künstliche Intelligenz, Technologien in der Bau- &Immobilienwirtschaft, Mobilität und Gesundheitswesen aufgrund ihrer Innovationskraft und ihres Potenzials für Wachstum und Disruption zu Schlüsselbereichen im deutschen VC-Markt geworden.

3. Darstellung der Lage des Unternehmens

3.1 Ertragslage

Die BitStone Capital Management GmbH hat gemäß ihrem Zweck Ende 2019 einen geschlossenen Spezial-AIF mit der Firmierung "BitStone Digital Real Estate GmbH & Co. KG" aufgelegt, mit dem Ziel, schwerpunktmäßig in Unternehmen, die Real Estate-Technologien entwickeln, zu investieren. Der Fonds konnte zum 31.12.2020 insgesamt 14 Investoren aus der Bau- &Immobilienbranche mit einer Gesamtinvestition von 23,85 Mio. EUR für sich gewinnen. Im Rahmen des 2nd Closings zum Stichtag 31.12.2021 ist es dem Management gelungen, weitere innovative Partner zu gewinnen, die neben einer außergewöhnlichen Branchenexpertise eine Summe von weiteren 12,3 Mio. EUR investiert haben. Somit konnte ein Fondsvolumen von insgesamt 36,15 Mio. EUR erreicht werden. Im Berichtszeitraum 2022 konnte das Management ein Final Closing mit weiteren Anlegern verkünden und den Fonds mit insgesamt 25 Investoren und einem Fondsvolumen von 39,05 Mio. schließen

In Folge der Assets under Management betragen die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 insgesamt TEUR 781 (Vorjahr: TEUR 768). Die Gesamtleistung der Gesellschaft, definiert als Umsatzerlöse zuzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge, die im Geschäftsjahr TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 0) betragen, beläuft sich auf TEUR 799 (Vorjahr: TEUR 768).

Der Aufwand für bezogene Leistungen beläuft sich auf TEUR 208 (Vorjahr: TEUR 157). Daraus resultiert eine Aufwandsquote für die bezogenen Leistungen von 26,0 % (Vorjahr: 20,4 %).

Der Personalaufwand beläuft sich auf TEUR 333 (Vorjahr: TEUR 423). Daraus resultiert eine Personalaufwandsquote von 41,6 % (Vorjahr: 55,1 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 191 (Vorjahr: TEUR 153) bestehen im Wesentlichen aus Miet- und Pachtaufwendungen, Jahresabschlusskosten und aus den Verwaltungsumlagen. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 145 (Vorjahr: TEUR 135) betreffen im Wesentlichen Zinsen auf ein von der Art-Invest Real Estate Beteiligungen GmbH & Co. KG (Gesellschafter) gewährtes nachrangiges Gesellschafterdarlehen.

Wie erwartet wurde im Rahmen des Aufbaus eines operativen Betriebes ein negatives Geschäftsergebnis erzielt.

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 77 (im Vj. TEUR 101) ab.

3.2 Finanz- &Vermögenslage

Die BitStone Capital Management GmbH ist als KVG die geschäftsführende Kommanditistin der BitStone Digital Real Estate GmbH & Co. KG. Infolgedessen hat die BitStone Capital Management ihr General Partner Commitment in Höhe von 1 Mio. EUR per Abruf über die BitStone Digital Real Estate Carryholder GmbH & Co. KG zugesagt.

Die BitStone Capital Management verfügt außerhalb der Geschäftsausstattung über keine weiteren Sachanlagen, die im Geschäftsjahr TEUR 1 (Vorjahr TEUR 1) betrugen.

In den Finanzanlagen ist die Kapitalzusage in den Fonds BitStone Digital Real Estate GmbH & Co. KG über die BitStone Digital Real Estate Carryholder GmbH & Co. KG zu sehen. Die beträgt im Geschäftsjahr TEUR 461 (Vorjahr: TEUR 389. Mit dem zeitlichen Verlauf des Fonds werden im Rahmen der Neu-Investments der Posten Anteile an verbundenen Unternehmen stetig weiter ansteigen und im Geschäftsjahr um weitere TEUR 74. Die BitStone Capital Management erhält für ihre Tätigkeit von der BitStone Digital Real Estate GmbH & Co. KG eine Management Fee in Höhe von 2 % des zugesagten Fondsvolumens. Die liquiden Mittel der Gesellschaft betragen zum Bilanzstichtag TEUR 333 (Vorjahr TEUR 283).

Zum 31.12.2023 betrug die Bilanzsumme der BitStone Capital Management GmbH TEUR 2.463 (im Vj. TEUR 2.256).

Die sonstigen Rückstellungen verringern sich von TEUR 166 auf TEUR 89. Im Wesentlichen resultieren die sonstigen Rückstellungen aus den Verpflichtungen im Personalbereich und Jahresabschlusskosten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhen sich von TEUR 38 auf TEUR 109 auch die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften steigen durch die Erhöhung des Darlehens von TEUR 2.035 auf TEUR 2.253. Die sonstigen Verbindlichkeiten verringern sich von TEUR 12 auf TEUR 8.

Somit entsteht auf der Bilanz für das Geschäftsjahr 2023 wie erwartet ein nicht durch das Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von TEUR 1.659 (Vj. TEUR 1.582).

Der Gesellschaft standen im Geschäftsjahr 2023 ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 wird, unter den maßgeblichen Bedingungen, als positiv beurteilt.

4. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

5. Chancen- und Risikobericht

Das Jahr 2022 war geprägt von einer Vielzahl von Chancen und Risiken im globalen Venture-Capital-Markt, insbesondere in Deutschland, einem wichtigen Standort für Start-Ups und Innovationszentren. In diesem Bericht werden die bedeutendsten Chancen und Risiken für VC-Investoren im Jahr 2023 analysiert, wobei besonderes Augenmerk auf technologische Innovationen, die digitale Transformation und nachhaltige Technologien gelegt wird.

Technologische Innovationen: Die fortlaufende Entwicklung und Einführung innovativer Technologien ist ein entscheidender Faktor für die Marktchancen in Zukunftstechnologien. Der technologische Fortschritt treibt die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Lösungen voran, die das Potenzial haben, bestehende Märkte zu stören und neue zu schaffen. Er ermöglicht es Unternehmen, effizienter zu arbeiten, Kosten zu senken, die Produktqualität zu verbessern und neue Kunden zu erreichen. Der Marktwert hingegen ist ein Indikator für die wirtschaftliche Attraktivität und das Potenzial einer Technologie. Ein hoher Marktwert kann auf eine starke Nachfrage, hohe Rentabilität und gute Wachstumsaussichten hinweisen. Er kann auch Investitionen anziehen, die zur weiteren Entwicklung und Verbesserung der Technologie beitragen können. In Zukunftstechnologien wie Generative Künstliche Intelligenz, Blockchain, Internet der Dinge (IoT) und erneuerbaren Energien sind technologischer Fortschritt und Marktwert besonders relevant. Diese Technologien entwickeln sich schnell und haben das Potenzial, eine Vielzahl von Branchen zu transformieren. Unternehmen, die in der Lage sind, diese Technologien effektiv zu nutzen und zu monetarisieren, können erhebliche Marktchancen nutzen. Allerdings sind mit diesen Chancen auch Risiken verbunden, darunter technologische Unsicherheit, regulatorische Herausforderungen und Marktvolatilität.

Digitale Transformation: Die COVID-19-Pandemie beschleunigte die digitale Transformation in nahezu allen Branchen und zwang Unternehmen dazu, schnell auf digitale Geschäftsmodelle umzusteigen. Dies eröffnet neue Investitionsmöglichkeiten für VC-Investoren. Unternehmen, die innovative Lösungen für die Herausforderungen der digitalen Transformation anbieten, erleben eine erhöhte Nachfrage nach ihren Produkten und Dienstleistungen.

Nachhaltige Technologien: Das wachsende Bewusstsein für Umweltfragen und der Druck zur Bekämpfung des Klimawandels führen zu einer verstärkten Nachfrage nach nachhaltigen Technologien und grünen Start-ups. Investitionen in Bereiche wie erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft, saubere Mobilität und Umwelttechnologien werden von Investoren als Möglichkeit angesehen, sowohl finanzielle Renditen als auch einen positiven gesellschaftlichen Einfluss zu erzielen. Unternehmen, die innovative Lösungen für Umweltprobleme entwickeln und zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen beitragen, erfreuen sich daher einer starken Investorennachfrage.

Makroökonomische Unsicherheiten: Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bleiben makroökonomische Unsicherheiten bestehen. Globale geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und die anhaltende Unsicherheit im Zusammenhang mit der Pandemie könnten zu einer volatilen Marktstimmung führen und das Risiko für VC-Investoren erhöhen. Eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnte sich negativ auf das Investitionsklima auswirken und die Renditen von VC-Fonds beeinträchtigen.

Überbewertung von Start-ups: Die hohe Nachfrage nach Investitionen in Start-ups führt zu einer potenziellen Überbewertung vieler Unternehmen, insbesondere in beliebten Technologiebereichen. Dies erhöhte das Risiko einer Blasenbildung im VC-Markt, in der Investoren möglicherweise überhöhte Preise für Beteiligungen zahlen und das Potenzial für Renditen verringern. Eine Korrektur der Bewertungen könnte zu Verlusten führen und die Stabilität des VC-Marktes gefährden.

Regulatorische Risiken: Veränderungen in den regulatorischen Rahmenbedingungen, insbesondere im Bereich Datenschutz, Finanzdienstleistungen und Technologie, können das Geschäftsumfeld für Start-ups und VC-Investoren beeinträchtigen. Neue Gesetze und Vorschriften können die Kosten für die Einhaltung der Vorgaben erhöhen und die operative Flexibilität vieler Unternehmen einschränken. Eine unsichere Regulierungsumgebung könnte zudem das Vertrauen der Investoren erschüttern und die Kapitalflüsse in den VC-Markt beeinträchtigen.

6. Prognosebericht für den VC-Markt im Jahr 2024

Auch im Jahr 2024 werden von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland voraussichtlich kaum Impulse für die Gründungstätigkeit ausgehen. Sowohl die Konjunktur als auch der Arbeitsmarkt werden laut Prognosen nur geringe Veränderungen zeigen. Die rückläufige Zahl der Gründungsplanungen im Jahr 2023 könnte die Gründungstätigkeit im Jahr 2024 beeinträchtigen. Die Planungsquote, also der Anteil der aktiven Planer einer Gründung in der Bevölkerung im Alter von 18 bis 64 Jahren, ist von 4,5 % im Jahr 2022 auf zuletzt 3,6 % gesunken. Damit wurde der niedrigste Wert an aktiven Gründungsplanern seit Beginn der Erhebungen verzeichnet.

Wir erwarten, dass sich die Schwäche der weltwirtschaftlichen Dynamik aus dem Jahr 2023 im ersten Halbjahr 2024 noch fortsetzen wird. Maßgeblich hierfür werden vor allem die voraussichtlich anhaltend hohen Zinsen sein, die das Wachstum in den USA und in Europa weiter dämpfen werden. Die positive Entwicklung im Dienstleistungskonsum wird kein wesentlicher Faktor mehr sein. Das weltwirtschaftliche Wachstum wird sich voraussichtlich erst im weiteren Laufe des Jahres etwas beschleunigen, sodass wir für die Weltwirtschaft im Jahr 2024 insgesamt ein Wachstum von 2,3 % erwarten (2023: +2,6 %). In Europa bremsen weiterhin die vergleichsweise sehr hohen Energiepreise und ungünstige Rahmenbedingungen für industrielle Wertschöpfung die wirtschaftliche Entwicklung.

Mehrere Faktoren könnten im Jahr 2024 jedoch zu einer Verbesserung der Situation auf dem deutschen VC-Markt beitragen. Ein hoffnungsvolles Zeichen sind die möglichen Zinssenkungen in der zweiten Jahreshälfte 2024, die sich positiv auf Unternehmensbewertungen und Exit-Optionen auswirken und die Bedingungen für Fundraising verbessern könnten. Trotz der Herausforderungen bleibt die deutsche VC-Industrie dank des erfolgreichen Fundraisings in den letzten Jahren gut mit Kapital ausgestattet, wodurch Investoren aktuell von niedrigeren Einstiegspreisen profitieren. Darüber hinaus hat der "Wachstumsfonds Deutschland" Ende 2023 sein Final Closing als einer der größten VC-Dachfonds Europas bekannt gegeben.

Hinsichtlich der Unternehmensbewertung sinken die Multiples leicht, befinden sich jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Eine Normalisierung erwarten wir erst im Laufe des nächsten Jahres. Trotzdem ist seit Beginn des letzten Quartals 2023 eine deutliche Trendwende zu erkennen.

Fokus auf nachhaltige Investitionen: Nachhaltige Technologien werden voraussichtlich auch im Jahr 2024 eine Schlüsselrolle im VC-Markt spielen. Unternehmen, die Lösungen für Umweltprobleme wie erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft und saubere Mobilität anbieten, werden verstärkt von Investoren unterstützt. Das wachsende Bewusstsein für Umweltfragen und der Druck zur Bekämpfung des Klimawandels werden die Nachfrage nach nachhaltigen Investitionen weiter steigern.

Fokus auf digitale Transformation: Die COVID-19-Pandemie hat die Bedeutung der digitalen Transformation weiter unterstrichen. Im Jahr 2024 wird weiterhin erwartet, dass Unternehmen, die innovative Lösungen für die digitalen Bedürfnisse von Verbrauchern und Unternehmen anbieten, eine starke Nachfrage nach VC-Investitionen verzeichnen werden. Investitionen in Bereiche wie digitale Gesundheit, Fernarbeitstools und Online-Bildung werden weiterhin attraktiv sein.

Anstieg der Investitionen in aufstrebende Märkte: Steigende Gründungen trotz hartem Marktumfeld, steigende Mitarbeiterzahlen bei jungen PropTechs und besonders skalierend-steigende Wagniskapitalrekorde zeigen, dass der PropTech-Sektor weiterhin aktiv, relevant und attraktiv für Investoren sein könnte. Externe Faktoren wie Kostendruck und Nachhaltigkeitsanforderungen stellen zwar Herausforderungen dar, bieten aber auch jungen Unternehmen Chancen, mit zukunftsfähigen Innovationen und Geschäftsmodellen zu überzeugen.

Fokus auf digitale Transformation: Auch 2024 wird erwartet, dass der Aufstieg von Künstlicher Intelligenz, mit einer Vielzahl von Unternehmen, die versuchen, von den Innovationen zu profitieren, die durch Durchbrüche in großen Sprachmodellen (LLMs), sogenannter generativer KI ausgelöst wurden. Unternehmen in diesem Segment konzentrieren sich darauf, künstliche Intelligenz, insbesondere maschinelle Lerntechniken, zu entwickeln und anzuwenden, um neue Inhalte, Daten oder Medien zu generieren. Zu den Unternehmen in dieser Kategorie gehören in Europa Mistral AI und Aleph Alpha, während in den USA OpenAI (die Entwickler von ChatGPT) und Inflection AI führend sind.

Obwohl Generative AI-Unternehmen gemessen an der absoluten Anzahl nur einen relativ kleinen Teil der gesamten Tech-Fundraising-Aktivitäten ausmachen, haben sie schnell einen überproportionalen Einfluss auf Arbeitsabläufe, regulatorische Diskussionen und die Gesellschaft insgesamt ausgeübt.

Bedeutung digitaler und internetbasierter Geschäftsmodelle stagniert: In den vergangenen Jahren haben digitale Technologien und das Internet eine zunehmend zentrale Rolle bei der Gründungstätigkeit eingenommen. Der Anteil an Existenzgründungen, bei denen Kundinnen und Kunden digitale Technologien nutzen müssen, um die Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu können, ist seit 2016 von einem Fünftel auf fast ein Drittel gestiegen. Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der Gründungen, bei denen das Internet ein Kernelement des Geschäftsmodells darstellt, von einem Viertel auf mehr als ein Drittel. Der zusätzliche Schub, den digitale und internetbasierte Geschäftsmodelle im Jahr 2021 nach dem Ausbruch der Corona-Krise erlebten, war jedoch nur von kurzer Dauer. Dennoch waren zuletzt insgesamt über 40 % der Gründungen digital oder internetbasiert, und auf ein Fünftel (22 %) der Gründungen trafen beide Merkmale zu.

Finanzierungshürden in späteren Phasen bleiben bestehen: In Europa entstehen derzeit mehr neue Tech-Startups als in jeder anderen Region der Welt, unterstützt von starken Teams, die sich den anspruchsvollsten und dringendsten Problemen widmen. Europa verfügt über alle wesentlichen Voraussetzungen, um zur nächsten Technologie-Supermacht zu werden. Doch um die Zukunft der Technologie aktiv mitzugestalten, muss das europäische Ökosystem weitere Schritte unternehmen, um die Chancen zu nutzen und die damit verbundenen Risiken anzunehmen.

In den letzten zehn Jahren hat sich Europas Fähigkeit, echte Innovationen zu finanzieren und aufzubauen, sprunghaft verbessert. Dennoch besteht nach wie vor ein spürbarer Unterschied zu den USA, insbesondere beim Zugang zu Kapital. Zwar werden in Europa jedes Jahr mehr Tech-Startups gegründet, doch im Laufe der Zeit zeigt sich ein wachsender Abstand, wenn es darum geht, externe Investitionen zu sichern.

Nach fünf Jahren haben US-Tech-Startups eine um 40 % höhere Wahrscheinlichkeit, erfolgreich Venture-Capital-Finanzierung zu erhalten. Dies gilt trotz der Tatsache, dass die Wahrscheinlichkeit, nach einer ersten Seed-Investition eine Milliardenbewertung zu erreichen, in Europa genauso hoch ist wie in den USA.

Dies unterstreicht die Notwendigkeit für das europäische Tech-Ökosystem, sicherzustellen, dass Finanzierung in europäisches Talent fließt. Nur so kann ihnen die nötige Schlagkraft gegeben werden, um global wettbewerbsfähig zu sein und sicherzustellen, dass Europa eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Zukunft spielt.

In den ersten Jahren lag der Fokus auf dem Aufbau eines effizienten operativen Betriebs, was in den ersten Jahren zu einem Jahresfehlbetrag führte, der durch ein Gesellschafterdarlehen gedeckt werden konnte. Im Jahr 2020 betrug der Jahresfehlbetrag noch TEUR 508 welches im Berichtszeitraum auf insgesamt TEUR 77 gesenkt werden konnte. Gemäß den vorläufigen Zahlen für das Jahr 2023 konnten die Erlöse aus Management Fees von TEUR 768 auf TEUR 781 gesteigert werden. Das vorläufige Ergebnis für das Jahr 2024 weist eine geringfügige Profitabilität aus, die in den Folgejahren durch eine effizientere Struktur weiter ausgebaut werden soll.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Jahr 2024 eine Mischung aus Herausforderungen und Chancen für den VC-Markt und die PropTech-Branche in Europa darstellen könnte. Trotz der Schwierigkeiten zeigten die Daten ein kontinuierliches Wachstum und eine anhaltende Dynamik in beiden Bereichen.

Gemäß vorläufigen Zahlen des ersten Halbjahres 2024 konnten die Erlöse aus Management Fees auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Das vorläufige Ergebnis des ersten Halbjahres 2024 beläuft sich auf rd. EUR -0,05 Mio. Für das Jahr 2024 wird das Erreichen der Gewinnzone erwartet.

 

Köln, den 18. September 2024

BitStone Capital Management GmbH

Kai Panitzki, Geschäftsführer

Manfred Heid, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BitStone Capital Management GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BitStone Capital Management GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BitStone Capital Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 45a Abs. 1 KAGB i. V. m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 45a Abs. 1 KAGB i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 45a Abs. 1 KAGB i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 25. September 2024

Nordwest Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beering, Wirtschaftsprüfer

Dr. Lütke-Uhlenbrock, Wirtschaftsprüfer

Den Jahresabschluss zum 31.12.2023 hat die Gesellschafterversammlung am 29.11.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

100 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.