MARTIN KIAS Webdesign GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Werbeagenturen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rebecca Leichsenring seit 10.3.2026 | Geschäftsführer |
Fabian Marc Oliver Huber seit 16.12.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
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Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UniBev GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023UniBev GmbH, StuttgartAKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen und Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft überschreitet im Geschäftsjahr die Größenmerkmale für kleine Kapitalgesellschaften in Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde wie im Vorjahr nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB und den Vorschriften des GmbHG erstellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) wurden in Anspruch genommen. Die Bilanz ist gem. § 266 Abs. 1 HGB in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung gem. § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt, wobei die handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften, im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB, beachtet wurden. Zur Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erforderliche Angaben sind soweit wie möglich in den Anhang übernommen. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die allgemeinen Bewertungsgrundsätze des § 252 HGB wurden beachtet und entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Sie sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellkosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bilanziert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden soweit auszuweisen zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 netto werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6a Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte prinzipiell zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden, wenn vorhanden, durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Um dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung zu tragen, wurde zusätzlich eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung gebildet. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Sie decken in diesem Rahmen alle Risiken aus zu erwartenden Inanspruchnahmen ab. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen. Effekte der Zinsänderung und die Zinsaufwendungen aus der Abzinsung werden, sofern einschlägig, im Zinsergebnis ausgewiesen. (§ 277 Abs. 5 HGB) Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist - unter Angabe der Abschreibungen - im Anlagespiegel dargestellt (§ 284 Abs. 3 HGB). 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 4.672.914,77 (Vorjahr EUR 5.142.267,69). 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Rückstellungen für latente Steuern bestehen wie im Vorjahr keine. 4. Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 666.254,45 (im Vorjahr: EUR 326.199,67). Verbindlichkeiten im Rahmen sozialer Sicherheit waren weder im Berichtsjahr noch im Vorjahr auszuweisen. Verbindlichkeitenspiegel Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach der Laufzeit wie folgt:
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Grundpfandrechte oder ähnliches gesichert. 5. Gewinn- und Verlust Rechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von EUR 1.107,16 (im Vorjahr EUR -220,68) enthalten. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betrugen im Geschäftsjahr EUR 58,84 (Vorjahr EUR 154,82). 6. Haftungsverhältnisse bestehen keine. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen in Höhe von EUR 210.317,28 (im Vorjahr: EUR 249.970,14). D. Sonstige Pflichtangaben Der Beteiligungsspiegel stellt sich wie folgt dar:
Die Gesellschaft beschäftige im Jahresdurchschnitt 31 Arbeitnehmer (Vorjahr 29). Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch: Herrn Patrick Dietz und Herrn Fabian Huber Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt EUR 15.000,00, weitere Vergütungen gibt es nicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. E. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 352.415,27 auf neue Rechnung vorzutragen.
Stuttgart, den 04. Dezember 2024 Fabian Huber Anlagenspiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Gliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Ziele und Strategien 3. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen 3. Entwicklung UniBev GmbH 4. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 5. Finanzielle Leistungsindikatoren 6. Gesamtaussage III. Zweigniederlassungsbericht IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht VI. Nachtragsbericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die UniBev versteht sich als Entwickler von innovativen Marken und Produkten, welche die gesamte Klaviatur des zeitgemäßen Marketings bespielen, um für Ihre Kunden einen Mehrwert über den reinen Deckungsbeitrag hinaus zu generieren. Dabei ist es uns wichtig für unsere Partner alle Disziplinen, die notwendig sind, um eine Idee am Ende ins Supermarktregal zu bringen, unter unserem Dach vereinen. Wir verfügen daher über ein breit aufgestelltes, interdisziplinäres Team, welches jeden Entwicklungsschritt dorthin professionell abbilden kann. Unsere Spezialisten aus den Bereichen Marketing, Distribution, Vertrieb, Einkauf, Entwicklung, Design, Logistik, Auftragsabwicklung und Produktion verfügen über ein einzigartiges Know-how, sowohl in der Getränke als auch in der Creator Produkt Branche. Zudem können wir aufgrund unserer engen Partnerschaft mit der Erwin Dietz GmbH auf über 65 Jahre Branchenerfahrung sowie zwei nachhaltige Produktionsstätten zurückgreifen. Diese wertvollen Assets ermöglichen es uns, alle Leistungen unschlagbar schnell Inhouse zu erbringen und bei Bedarf auch modular anzubieten. Wir konzipieren, entwickeln und vermarkten Must-have-Produkte mit kultureller Relevanz und hoher Strahlkraft - in Kooperation mit Künstlern oder vollkommen unabhängig. Dabei stellen wir sicher, dass die Produkte den Konsumenten zur richtigen Zeit am richtigen Ort erreichen, sowohl im LEH als auch in C&C oder der Gastronomie. Unser Team, bestehend aus Strategen, Beratern, Social Media Managern, Videografen, Designern und Brand Managern besticht durch tiefgreifendes Marktverständnis, Kreativität und Problemlösungskompetenz. Bei Produktions-Themen sorgen Schnelligkeit, Erfahrung und Marktüberblick für den entscheidenden Vorsprung. Neben unserer in-house-Produktion verfügen wir über kurzfristig planbare Kapazitäten für verschiedenste Gebinde, sowohl national als auch international. Auch das innovativste Produkt bleibt ohne Vertriebspower ein Ladenhüter. Mit unserem erfahrenen, fest angestellten Vertriebsteam sorgen wir dafür, dass Produkte bundesweit verfügbar sind. Unsere enge Partnerschaft mit der Erwin Dietz GmbH sowie unser gewachsenes Netzwerk ermöglicht uns Zugriff auf zahlreiche interne wie externe Ressourcen. Damit können wir binnen kürzester Zeit die Distribution aller Produkte in der gesamten DACH-Region organisieren. Mit unserer Expertise als Produzenten und Gründer von Getränkemarken verschiedenster Couleur stehen wir gerne beratend zur Seite. Als vertrauensvoller Partner unterstützen wir sowohl Start-Ups beim Markteintritt als auch etablierte Unternehmen bei Umstrukturierungen, der Erweiterung des Produktportfolios oder der Absatzkanäle. 2. Ziele und Strategien Unser Ziel ist es, die marktbeherrschende Stellung im deutschen und europäischen FMCG und Creator Industry Bereich zu erreichen und damit das mittel- und langfristige Ertragspotential des Unternehmens deutlich zu steigern. Der Fokus der Strategie liegt auf dem Ausbau des Produktportfolios sowie der Ausweitung des Geschäfts mit Neu- und Bestandskunden. Dabei streben wir eine höhere Marktdurchdringung in allen Segmenten an. Darüber hinaus arbeiten wir intensiv daran, das bestehende Produktangebot innerhalb der einzelnen Marken zu erweitern und somit das Umsatzpotenzial in angrenzenden Marktbereichen auszuschöpfen. Damit werden wir unsere Marktposition als Anbieter von Umsatz Relevanten Produkten für den LEH weiter festigen und dabei den Abstand zu Wettbewerbern ausbauen. Aus unserer Sicht bietet der Bereich der innovativen FMCG Produkte sehr gute Wachstumsmöglichkeiten, um mittel- wie langfristig signifikant positive Erträge erzielen zu können. 3. Forschung und Entwicklung F & E Projekte liegen zum Berichtszeitpunkt nicht vor. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent gesunken. Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 war wesentlich geprägt durch die Energiepreiskrise, einer ausgeprägten weltwirtschaftlichen Schwäche sowie den zunehmend spürbaren Effekten der restriktiveren Geldpolitik. Zusätzlich lag ein außergewöhnlich hoher Krankenstand vor, welcher das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen dämpfte. Diese Gründe führten zu einer Verzögerung der wirtschaftlichen Erholung. Für das laufende Jahr gehen die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute weiterhin von einem andauerndem Kriegsgeschehen in der Ukraine aus und auch im Nahen Osten zeichnet sich keine Entspannung der Lage ab. Insgesamt wird erwartet, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,1% und im Jahr 2025 um 1,4% steigt. Damit revidieren die Institute ihre Prognose vom Herbst 2023 für das laufende Jahr deutlich um 1,2 Prozentpunkte nach unten. Die Inflation wird sich im Prognosezeitraum voraussichtlich dem Inflationsziel der EZB nähern. Die Institute erwarten in diesem Jahr einen Rückgang der Kerninflationsrate auf 2,8% und 2,3% im Jahr 2025. Zu diesem spürbaren Rückgang tragen insbesondere die stark rückläufigen Vorjahresraten bei den Nahrungsmitteln bei, aber auch die sinkenden Einfuhr- und Erzeugerpreise und die Normalisierung der Energie- und Rohstoffpreise, sowie das Abklingen der Lieferengpässe wirken dämpfend. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Getränkeindustrie bildet gemeinsam mit den Herstellern von Nahrungsmitteln die Ernährungsindustrie, einen Zweig des Verarbeitenden Gewerbes. Die deutsche Getränkeindustrie gehört zu den führenden in Europa und setzte zuletzt rund 23,5 Milliarden Euro um. Im Jahr 2023 hat sich der Umsatz der Getränkeindustrie in Deutschland gegenüber 2022 um rund 1,6 Milliarden Euro (+6,2 Prozent) erhöht. Dementsprechend erreichte der Umsatz im Jahr 2023 mit 25,1 Milliarden Euro den bisherigen Höchststand. 3. Entwicklung UniBev GmbH 2023 Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 sind um 7,6 % zurückgegangen und lagen damit im Rahmen dessen, was wir im Vorjahr prognostiziert haben. Das erwirtschaftete Ergebnis lag mit T€ 352 um T€ 1.185 über dem Vorjahresergebnis. Eine Normalisierung der Abverkäufe bei den Marken BraTee und VitaVate nach dem Anfangs-Hype wurde frühzeitig prognostiziert. Dementsprechend wurden die Ressourcen frühzeitig in die Entwicklung neuer Marken umgeleitet. Der Plan, mit Lombi Cola eine neue Hype Marke auf den Markt zu bringen, ist leider bisher nicht aufgegangen. Für 2024 wurde ein Maßnahmenkatalog entwickelt, um bei Lombi Cola sowohl die Bekanntheit als auch die Umsätze zu steigern. Ebenso sollen 2024 die Bestandsmarken Vitavate mit weiteren Produkten und Editionen neue Impulse erhalten. 4. Geschäftsverlauf und Lage Der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023 kann als positiv beurteilt werden. Die Minderung der Umsatzerlöse führte bei gleichzeitiger deutlicher Minderung des Materialaufwandes zu einem Rohgewinn von Mio. € 11,9. Wie im Vorjahr wurden erhebliche Aufwendungen für die Verbesserung der Marktpräsenz getätigt. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist weiter gefestigt bzw. verbessert. Die gute Eigenkapitalausstattung versetzt die Gesellschaft in die Lage, die Investitionen und Schulden ohne Inanspruchnahme von langfristigen Verbindlichkeiten zu bedienen. a) Ertragslage
Der Rohertrag I hat sich trotz Rückgang der Umsatzerlöse aufgrund des stärken Rückgangs des Materialaufwandes verbessert. Der Personalaufwand ist um rund 24 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, bedingt durch den Anstieg der durchschnittlich beschäftigen Mitarbeiter von 29 auf 31 Personen sowie durch Gehaltssteigerungen. Die neuen Mitarbeiter arbeiten überwiegend an Projekten, die sich auf zukünftige Erlöse auswirken. Das EBIT wurde durch den gestiegenen Aufwand für Werbekosten belastet, die weiteren Kostenarten haben sich nicht wesentlich verändert. Das Finanzergebnis war im Geschäftsjahr leicht positiv. Es war ein positiveres Ergebnis geplant, das jedoch neben den Werbekosten durch einmalige Rechts- und Beratungskosten beeinflusst war. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme um 5 % auf nunmehr 35 % erhöht. Die Eigenkapitalausstattung wird aufgrund des Geschäftsmodells als notwendig betrachtet. Bankkredite werden nicht in Anspruch genommen, die Finanzierung erfolgt gemäß dem Geschäftsmodell durch Eigenkapital sowie durch Gesellschafterdarlehen und Darlehen von verbundenen Unternehmen. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen der Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen betrafen die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -1.058, der reine Cashflow TEUR 446. Der Bestand der liquiden Mittel ist stichtagsbedingt um TEUR 182 zurückgegangen. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist aus dem Saldo von Zugängen und Abschreibungen um TEUR 83 gegenüber dem Vorjahr angestiegen, die Investitionen in das Anlagevermögen lagen im Berichtsjahr mit TEUR 177 um TEUR 84 über den Abschreibungen. Stichtagsbedingt haben die Investitionen in das Vorratsvermögen und der Verbrauch zu einer leichten Minderung des Saldos geführt. Per Saldo hat sich das restliche Umlaufvermögen um TEUR 1.320 gegenüber dem Vorjahr vermindert, bedingt durch den Abbau der sonstigen Forderungen wie auch der liquiden Mittel. Die Erhöhung des Eigenkapitals korrespondiert mit dem im Geschäftsjahr erwirtschafteten Jahresüberschuss. Die Minderung der sonstigen Passiva ist auf den gesunkenen Ausweis der Rückstellungen und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Die relevante Kennzahl für das Wachstum sowie den Geschäftserfolg von UniBev sind die Umsatzerlöse wie auch der Rohertrag I. Die Profitabilität der operativen Tätigkeit wird sowohl anhand der Rohertragsmargen, als auch anhand des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gemessen. Die Analyse und Bewertung einzelner Geschäftsbereiche erfolgt auf Basis von individuellen Auswertungen. 6. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als stabil eingeschätzt Die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr entspricht den Erwartungen. Die Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen. Die Ertragslage ist durch hohe Werbekosten, einmalige Rechts- und Beratungskosten sowie höhere Kosten im Zusammenhang mit der Entsorgung von Vorräten nach dem Ablauf der Mindesthaltbarkeitsdauer beeinflusst. III. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassung. IV. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir mit einem konstanten Umsatz. Entscheidend hierfür wird sein, wie die Etablierung der Bestandsmarken BraTee und Vitavate voranschreitet. Ferner wird die Belebung der Marke Lombi Cola in 2024 von großer Bedeutung sein. Hierfür ist vorerst keine Aufstockung des Personalbestands erforderlich. Die Nachfrage nach neuen innovativen Produkten und Marken im FMCG Bereich wird sich allerdings in den kommenden Jahren erhöhen. Wir gehen daher von einem Umsatzwachstum in den Jahren 2025 und 2026 von jeweils 20-40% aus. Wir planen hierfür Strukturen zu schaffen, die es uns ermöglichen, mehr Marken zu launchen und zu verwalten, ohne das Personal in den Abteilungen Vertrieb, Marketing und Operations auf zu stocken. Problematisch wird das gestiegene Preisniveau der Lieferanten gesehen. Auch der Ukraine-Krieg wirkt sich nach wie vor negativ auf die Konsumstimmung aus. Wir sehen die UniBev als Entwickler von stark nachgefragten Marken und Produkten diesbezüglich allerdings in einer exponierten Rolle. Unsere Konzepte sind deutlich weniger preissensibel als tradierte Marken und haben für unsere Businesskunden den über den reinen Umsatz gehenden Mehrwert der Kundenbindung und Kundenattraktivität. Aufgrund des Know-hows und der stark ausgeprägten Innovationskraft der Gesellschaft ist ferner eine Steigerung der Effizienz zu erreichen. Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft wird daher positiv beurteilt. Hinzukommend werden ständig neue Geschäftsfelder analysiert und in wirtschaftlich sinnvollem Maße implementiert. Dies führt zum einen zu einer nicht statischen Herangehensweise bei der Erweiterung der Produktpalette. Im Geschäftsjahr 2023 wurde außerhalb des Kerngeschäftsfelds "Getränke" unter der Marke Vitavate ein weiterer Kaugummi auf den Markt gebracht. Wir gedenken diesen Ansatz weiter auszubauen und auch in unserem Angebot eine hohe Flexibilität zu etablieren. Konkret sind für 2024 Frühstückscerealien geplant. Zum anderen spüren wir eine wachsende Nachfrage nach Services und Dienstleistungen seitens Industriepartnern und Start-ups. Wir planen mittelfristig in diesem Bereich attraktive Angebote zu schaffen und uns dadurch eine neue Kundenwelt zu erschließen. Darüber hinaus sind aktuell keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant, wobei wir betonen, dass gerade unser flexibler Umgang mit den Herausforderungen und die schnelle Anpassung unseres Geschäftsmodells gerade in der Vergangenheit einer unserer Erfolgsfaktoren war. Unsere aktuelle Marktposition betrachten wir vor allem in der noch jungen Creator Economy durch unsere bisherigen Erfolge als gefestigt. Wir sind sowohl auf Seite der Creator und Künstler als auch auf Seite unserer Abnehmer aus dem Handel einer der führenden Ansprechpartner, wenn es um Trend Produkte und Innovationen geht. Diese Position gilt es weiter auszubauen. V. Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsleitung sieht eine Reihe von Chancen auf Umsatzsteigerungen. Die Entwicklung von neuen Hype-Produkten sowie die weitere Abschöpfung von Ertragsmöglichkeiten bei bestehenden Trend-Marken wie BraTee und VitaVate steht dabei im Fokus und wird dafür sicher treibend sein. Doch auch weitere Vertriebswege bieten Chancen. Ein Ausbau des Online Kanals wurde bereits begonnen und wird in Zukunft, durch die Entwicklung von weiteren Produkten, welche für Onlinesales besser geeignet sind, zu höheren Umsätzen und auch Margen führen. Auch eine Erweiterung des Geschäftsmodells ins Ausland ist denkbar und wird wiederkehrend geprüft. Schließlich ergeben sich noch weitere Chancen auf Umsatzsteigerungen auf einen Ausbau des Service Angebotes der UniBev. Risiken werden bei den Preissteigerungen und Lieferzeiten der Lieferanten sowie den Schwierigkeiten bei der Suche nach qualifiziertem Personal gesehen. Des Weiteren führt der Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus und die damit verbundene Abschwächung der Konsumstimmung zu einer generell steigenden Preissensibilität im FMCG Bereich. Diese Risiken bestehen für die gesamte Branche, werden nach der Meinung der Geschäftsleitung jedoch die UniBev wie oben dargestellt nur in abgeschwächter Form treffen. VI. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Die Auswirkungen des noch vorherrschenden Ukraine-Krieges werden die Gesellschaft nach wie vor herausfordern.
Stuttgart, den 03. Dezember 2024 Fabian Huber Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die UniBev GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UniBev GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UniBev GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ostfildern, den 09. Dezember 2024 BLRP
Treuhand GmbH
gez. Armin Lau, Wirtschaftsprüfer |
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