Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 5713 KI
Vorher
Condok GmbH Redaktionelle Logistik und Informationsmanagement
Eingetragen
9.11.2004
Branche
Reparatur und Instandhaltung von militärischen KampffahrzeugenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Erstellung von technischen Dokumentationen und technischen Übersetzungen, die Beratung und Unterstützung in den Bereichen Integrated Logistics Support und technische Sicherheit sowie die Entwicklung, Integration und Instandsetzung von Systemen in Containern und Fahrzeugen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Schohl
seit 10.6.2020
Prokura
Kay Hantelmann
seit 27.5.2019
Prokura
Guido Passon
seit 8.11.2011
Prokura
Martin Rohde
seit 9.11.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Lürssen International GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CONDOK GmbH

Kiel

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

CONDOK GMBH, KIEL

1. Wirtschaftsbericht

1.1 Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

Ertragslage:

Die Ertragslage hat sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:

Position 2023
TEUR
2022
TEUR
Gesamtleistung 34.322 36.852
Personalaufwand 18.608 16.202
Abschreibungen 953 1.476
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.750 2.960
Betriebsergebnis/EBIT 7.054 10.601
Zinsergebnis 43 36
Jahresüberschuss 4.862 7.237

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Auftragslage in den Geschäftsfeldern der CONDOK überwiegend stabil dargestellt, in Teilbereichen aber nicht so gut entwickelt, wie auf Basis der Prognosen erwartet wurde.

Fast alle Geschäftsbereiche waren durch die bestehenden und neu gewonnenen Aufträge sehr gut ausgelastet. Durch verschiedene Umstände wie bspw. extern verursachte Projektverzögerungen und verspätete Auftragseingänge durch die Haushaltssperre im öffentlichen Bereich wurde ein deutlich reduziertes Umsatzergebnis im Vergleich zum Vorjahr erzielt und das geplante Umsatzziel verfehlt. Das erreichte Betriebsergebnis ist dementsprechend geringer ausgefallen als erwartet.

Liquidität:

Entsprechend dem Geschäftsverlauf war das Jahr 2023 von einer sehr stabilen Liquiditätslage gekennzeichnet.

Investitionen:

Alle erforderlichen Investitionen wurden wie üblich zeitnah aus eigenen Mitteln getätigt. Im Wesentlichen wurden ersatz- und wachstumsbedingte Investitionen in die IT-Infrastruktur getätigt.

Entwicklung des Vermögens und der Finanzierungsstruktur:

Die unfertigen Leistungen haben sich zum Bilanzstichtag um 428 TEUR auf 2.771 TEUR vermindert. Die erhaltenen Anzahlungen sind aufgrund diverser umfangreicher Projektabschlüsse gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr vermindert. Das Anlagevermögen und Teile des Umlaufvermögens sind durch Eigenkapital gedeckt. Die Finanzierungsstrukturen sind nach wie vor zufriedenstellend.

Insgesamt war die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CONDOK im Berichtsjahr gut.

Personal (Angaben mit Geschäftsleitung):

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte das Unternehmen 265 Mitarbeiter. Der Mitarbeiterbestand hat sich insgesamt wie folgt entwickelt:

Bestand am 01.01.2023: 251 Mitarbeiter
Bestand am 31.12.2023: 281 Mitarbeiter

1.2 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die gesamtwirtschaftliche Leistung der CONDOK beruht auf privatwirtschaftlichen und öffentlichen Aufträgen.

Die Perspektiven für 2024 beurteilen wir als überwiegend positiv und bezogen auf den Kundenstamm der CONDOK für ausgewogen.

2. Prognosebericht

Es werden durch die Ukraine-Krise und die dadurch steigenden Investitionen in die Rüstung nennenswerte Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit erwartet. Wir gehen nach Beendigung der Haushaltssperre insbesondere im Hardware-Bereich von einem weiterhin steigenden Auftragsvolumen aus, und erwarten durch die aktuell bestehenden Aufträge für 2024 im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigende Umsätze.

Chancen:

Die Marktchancen für 2024 werden aufgrund der aktuellen und der absehbaren Projektlage in unserem Geschäftsfeld als vielversprechend und weiter ansteigend eingeschätzt. Die Integration des Unternehmens in die Lürssen-Gruppe sorgt zusätzlich für eine steigende Auslastung im Bereich der technischen Dienstleistungen. Aufgrund der aktuellen Krisenlage in der Ukraine und der damit verbundenen angekündigten Investitionen in die Ausrüstung der Bundeswehr rechnen wir mit weiterhin steigenden Anfragen für das gesamte Portfolio der CONDOK.

Durch die stetige Weiterentwicklung und Festigung unseres Dienstleistungsspektrums ergeben sich zunehmend zusätzliche Perspektiven um weitere Projekte bei den Kunden zu realisieren. CONDOK genießt bei seinen Kunden in Punkto Qualität und Zuverlässigkeit ein sehr hohes Ansehen und wird sowohl als zuverlässiger Dienstleister sowie inzwischen auch als bewährter Hardware-Lieferant anerkannt und geschätzt.

Marktrisiken / Wirtschaftliche Risiken:

Als Risiken werden kurzfristig mögliche Haushaltssperren oder langfristige Vergabeverfahren im öffentlichen Bereich gesehen, die zur Verschiebung oder ggf. zur Absage von Projekten führen könnten. Die Erfahrungen mit der erfolgten Haushaltssperre in 2023/2024 haben gezeigt, dass dieses Risiko als durchaus wahrscheinlich zu betrachten ist.

Der weiterhin starke Wettbewerb in allen Kundensegmenten und Branchen ist ein ernst zu nehmender Faktor. Hier gilt es den Kunden die Wirtschaftlichkeit unserer hochwertigen Dienstleistungen zu vermitteln. Ein Abflauen der Wirtschaft und ein damit verbundener Rückgang der Anfragen aus unserem privatwirtschaftlichen Kundenstamm ist ein weiterer Aspekt, der als Risiko einzustufen ist.

Haftungsrisiken:

Unsere gesamten Prozesse für die Erbringung unserer Leistungen und Produkte sind gemäß der DIN EN ISO 9001 entwickelt und dokumentiert. Unser Informationsmanagementsystem ist seit 2020 nach ISO 27001 zertifiziert. Die Anwendung der Prozesse ist darauf ausgerichtet, gesetzes- und normenkonform zu produzieren und dadurch die Haftungsrisiken zu minimieren.

Gerade unsere Dienstleistungen sind maßgeblich für die technische Sicherheit der Kunden-Produkte mit verantwortlich. Damit hat die Produkthaftung für uns eine existenzielle Bedeutung.

Für die Haftungsrisiken haben wir entsprechende Haftpflichtversicherungen abgeschlossen.

Personalrisiken:

Der Unternehmenserfolg hängt in erster Linie vom Einsatz und dem fachlichen Können unserer Belegschaft ab. Interne und externe Schulungen sowie Audits sichern und erhöhen die Qualifikation unserer Mitarbeiter. Schulungen und Weiterbildungen werden jahresübergreifend von der Leitungsebene im Schulungsplan für alle Mitarbeiter vorgegeben und fortgeschrieben.

Es ist am Markt ein stetig steigender Bedarf an Fachkräften und ein entsprechender Wettbewerb zu vernehmen, daher wird unternehmensweit viel in die Mitarbeiterrekrutierung und -bindung investiert.

 

Kiel, den 02.04.2024

gez. Martin Rohde

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

CONDOK GMBH, KIEL

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 878.660,00 618.080,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.898,00 43.270,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 20.897,00 43.269,00
II. Sachanlagen 857.462,00 574.510,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.451,00 2.696,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 125.937,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 729.074,00 571.814,00
III. Finanzanlagen 300,00 300,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 23.851.188,20 19.693.368,66
I. Vorräte 3.309.849,90 1.346.432,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.999.021,14 11.519.793,15
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 9.542.317,16 6.827.142,89
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 467.930,95 256.973,32
25.197.779,15 20.568.421,98

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 12.640.809,51 14.778.849,73
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Bilanzgewinn 11.615.809,51 13.753.849,73
1. Gewinnvortrag 6.753.849,73 6.516.654,91
2. Jahresüberschuss 4.861.959,78 7.237.194,82
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.456.101,69 3.349.273,55
C. VERBINDLICHKEITEN 9.083.324,47 2.424.385,65
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.153.750,00 0,00
2. Übrige Verbindlichkeiten 3.929.574,47 2.424.385,65
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 17.543,48 15.913,05
25.197.779,15 20.568.421,98

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 30.328.543,44 30.180.886,54
2. Personalaufwand -18.607.888,97 -16.201.514,97
a) Löhne und Gehälter -15.525.805,67 -13.576.968,39
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.082.083,30 -2.624.546,58
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -952.568,15 -439.865,27
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.750.476,07 -2.959.763,05
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 44.744,91 6,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 113,43 38.592,75
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.374,79 -1.951,75
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.192.526,02 -3.363.456,42
9. Ergebnis nach Steuern 4.868.567,78 7.252.933,83
10. Sonstige Steuern -6.608,00 -15.739,01
11. Jahresüberschuss 4.861.959,78 7.237.194,82

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

CONDOK GMBH, KIEL

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: CONDOK GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Kiel
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kiel
Register-Nr.: 5713

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit (bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00) in den Aufwendungen ausgewiesen werden.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Vorratsbestände der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Durchschnittspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen wurden zu Herstellungskosten bewertet. Dazu wurden für jedes Projekt die Einzelkosten in Form von Personalkosten und den bezogenen Fremdleistungen gesondert erfasst und um einen pauschal berechneten Gemeinkostensatz erhöht. Anhand der retrograden Methode, das heißt ausgehend von der vereinbarten Vergütung abzüglich der noch zu erwartenden Aufwendungen, wird die Werthaltigkeit beurteilt. Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen.

Im Geschäftsjahr wurden die passivierten Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten (in der Regel zum Nennwert) bilanziert.

Im Rechnungsabgrenzungsposten werden unter diesem Posten bereits gezahlte zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist.

Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für künftige Geschäftsjahre darstellen. Der Posten wird aufgelöst, sobald der Ertrag wirtschaftlich entstanden ist.

Von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB für sich insgesamt ergebende aktive latente Steuern wurde insofern Gebrauch gemacht, dass diese nicht in der Bilanz angesetzt wurden.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz, die kumulierten Abschreibungen zu Beginn und zum Ende des Geschäftsjahres lassen sich aus dem Anlagenspiegel entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: EUR 156.841,60

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Alle bestehenden Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0,00.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 9.083.324,47 EUR (Vorjahr: 2.424.385,65 EUR).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bestehen nicht.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat gegenüber der Förde Sparkasse Kiel eine Kapitaldienstdeckungs-Garantie für eine Schwestergesellschaft für deren Immobilienfinanzierung über 12 Mio. EURO übernommen.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 1.724 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Miet-, Leasing- und Wartungsverträge, die jeweils in Höhe des Jahresbetrages angegeben sind.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 265,00
leitende Angestellte 3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 268,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 222,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 46,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Martin Rohde ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde unter Verweis auf die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Konzernzugehörigkeit

Die CONDOK GmbH wird in den Konzernabschluss der Lürssen Maritime Beteiligungen GmbH & Co. KG, Bremen einbezogen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.861.959,78 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Kiel, den 02. April 2024

gez. Martin Rohde

Weitere Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 20. August 2024 festgestellt.

Anschaffungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 32.638,58 0,00 0,00 32.638,58
2. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 856.443,65 200.021,69 0,00 1.056.465,34
889.082,23 200.021,69 0,00 1.089.103,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.830,00 0,00 0,00 8.830,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 130.000,00 0,00 130.000,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.831.875,12 883.127,45 169.051,66 2.545.950,91
1.840.705,12 1.013.127,45 169.051,66 2.684.780,91
III. Finanzanlagen 300,00 0,00 0,00 300,00
2.730.087,35 1.213.149,14 169.051,66 3.774.184,83
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 32.637,58 0,00 0,00 32.637,58
2. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 813.174,65 222.393,69 0,00 1.035.568,34
845.812,23 222.393,69 0,00 1.068.205,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.134,00 245,00 0,00 6.379,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 4.063,00 0,00 4.063,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.260.061,12 725.866,46 169.050,67 1.816.876,91
1.266.195,12 730.174,46 169.050,67 1.827.318,91
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.112.007,35 952.568,15 169.050,67 2.895.524,83
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 20.897,00 43.269,00
20.898,00 43.270,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.451,00 2.696,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 125.937,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 729.074,00 571.814,00
857.462,00 574.510,00
III. Finanzanlagen 300,00 300,00
878.660,00 618.080,00

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CONDOK GmbH, Kiel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CONDOK GmbH, Kiel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CONDOK GmbH, Kiel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 7. Mai 2024

FIDES Treuhand GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Stuntebeck, Wirtschaftsprüfer

gez. de Witt, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 20. August 2024:

"Der Bilanzgewinn in Höhe von € 11.615.809,51 wird auf neue Rechnung vorgetragen."

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