Stark Allgäu GmbH
Selbe AdresseRückgewinnung sortierter Werkstoffe
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Karnolt seit 28.1.2003 | Geschäftsführer |
Michael Karnolt seit 28.1.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stark GmbHLindau (B)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtGeschäftstätigkeit Die Geschäftstätigkeit unserer Gesellschaft erstreckt sich im Wesentlichen auf die Bereiche Altpapier-, Schrott- und Metallhandel, Containerdienst und Abfallwirtschaft für Industrie, Gewerbe und öffentliche Auftraggeber der Region. Die Firma ist als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert. Unser Firmensitz ist in Lindau. Unsere Zweigniederlassung befindet sich in Dornbirn/Österreich. Geschäftsverlauf Im Buntmetallbereich waren die Preise im Jahresverlauf kontinuierlich fallend. Die Altpapier - und Schrottpreise waren zu Beginn des Jahres steigend und gaben im zweiten Halbjahr stark nach. Die Nachfrage nach Sekundärrohstoffen war gut. Die Kosten für die Entsorgung blieben gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Die Treibstoffpreise sind im I.Quartal stark gestiegen und verblieben auf hohem Niveau. Vermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich um T€ 671 auf T€ 8.349 Der Rückgang beim Sachanlagevermögen ergibt sich aus einer im Vergleich zu den Vorjahren geringeren Investitionstätigkeit, die Abnahme der Warenvorräte ergibt sich aus Abverkäufen. Die Zunahme der langfristigen Ausleihungen resultiert aus der Investitionstätigkeit einer Beteiligung. Die Abnahme der Warenvorräte ergibt sich aus Abverkäufen und sinkenden Einstandspreisen zum Ende des Wirtschaftsjahres. Die Zunahme liquider Mittel resultiert aus dem höheren Zahlungseingang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Jahresende. Die Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten und die Zunahme der Rückstellungen ist im Wesentlichen auf stichtagsbezogene Sachverhalte zurückzuführen. Finanzlage Um das Unternehmen weiterhin mit Eigenmittel auszustatten, wurde der Bilanzgewinn 2021 wie in den vergangenen Jahren im Unternehmen belassen. Die vereinfachte Cashflow-Ermittlung (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibung) ergab einen Wert von T€ 573, der die Tilgungsverpflichtungen nahezu deckte. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Investitionen wurden durch Kredite mit einer Laufzeit von 4 Jahren finanziert. Ertragslage Das Rohergebnis verbesserte sich um T€ 217. da vorgenommene Preisänderungen im Vorjahr sich nun vollständig ausgewirkt haben. Die Personalkosten erhöhten sich aufgrund von Lohnsteigerungenum T€ 74 auf T€ 5.468. Die Abschreibungen verringerten sich auf T€ 1.190 (VJ T€ 1.362). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 470 auf T€ 5.967, die durch stark gestiegenen Treibstoffkostenkosten verursacht wurden. Dies führte zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 595 (Vj. T€ 382). Die im Lagebericht des Vorjahres dargestellten Ergebniserwartung einer leichten Verbesserung des Rohergebnis wurde erreicht, dagegen wurde die leichte Verbesserung des Jahresergebnisses durch die Dieselpreisentwicklung nicht erreicht. Das Unternehmen erhielt keine staatlichen Coronabeihilfen. Insgesamt beurteilen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als befriedigend. Prognose Das Leistungsangebot des Unternehmens wird grundsätzlich beibehalten. Die geplanten Investitionen im beweglichen Anlagevermögen der kommenden Jahre beschränken sich aus heutiger Sicht auf notwendige Ersatzinvestitionen. Diese Investitionen werden mittelfristig finanziert. Ein aktiver Personalabbau ist nicht geplant. Ein Hauptaugenmerk gilt weiterhin der Stabilisierung der Ertragslage. Wir gehen davon aus, dass sich aufgrund der vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2023 eine leichte Verbesserung von Rohergebnis und Jahresergebnis ergibt. Der Ukraine-Krieg wirkte sich mittelbar über die steigenden Diesel- und Stromkosten auf das Unternehmen aus. Die Treibstoffkosten konnten nur teilweise an die Kunden weiterberechnet werden. Die höheren Stromkosten belasten das Betriebsergebnis direkt. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einer leichten Verbesserung von Rohergebnis und Jahresergebnis aus. Der Ukraine-Krieg wird sich weiterhin mittelbar über die steigenden Diesel- und Stromkosten auf das Unternehmen auswirken. Die Treibstoffkosten können in den meisten Fällen an die Kunden weiterberechnet werden. Die höheren Stromkosten werden das Betriebsergebnis belasten. Chancen und Risiken Die Zielsetzung des Unternehmens konzentriert sich darauf, keine unnötigen Risiken einzugehenund die unvermeidlichen Risiken in Grenzen zu halten. Chancen bestehen darin, bei künftigen Ausschreibungen einen Zuschlag zu erhalten und damit die Ertragssituation verbessern zu können. Die Risiken bestehen insbesondere darin, bei auslaufenden Verträgen die Folgeaufträge zumSammeln und zur Verwertung nicht zu erhalten. Um die daraus resultierenden möglichen negativen Auswirkungen für das Unternehmen so gering wie möglich zu halten, wird eine vorsichtige Investitionspolitik verfolgt. Insgesamt sehen wir keine bestandsgefährdenden Risiken. Für die Firma gilt es, auch zukünftig durch Flexibilität und Kundennähe gegenüber den Wettbewerbern die Marktanteile abzusichern.
Lindau, den 20. Februar 2024 Die Geschäftsführung gez. Michael Karnolt gez. Markus Karnolt BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Stark GmbH mit Sitz in Lindau im Handelsregister des Amtsgerichts Kempten (Allgäu) unter der Nummer HRB 6880 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke im Anhang gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Anlagegüter werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Ausleihungen sind zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte sind mit den letzten Einstandspreisen oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bewerten wir zum Nennwert. unter allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessenerEinzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Kreditrisiko besteht außerdem eine Pauschalwertberichtigung. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen. Auf den Ansatz aktiver Steuerdifferenzen aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen wird in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. III. Einzelangaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der gesonderten Übersicht "Anlagenspiegel" am Ende des Anhangs dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
1) Anteile werden gehalten von der WZA Wertstoffzentrum Allgäu GmbH & Co. KG, Betzigau Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen vollständig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Zum Bilanzstichtag bestand über T€ 356 der Guthaben bei Kreditinstituten eine Verfügungsbeschränkung in Verbindung mit Kreditlinien und Avalkrediten. Eigenkapital Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn (bestehend aus dem Gewinnvortrag i.H.v. € 2.301.305,75 und dem Jahresfehlbetrag i.H.v. € 594.548,62) auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere den Personalbereich, Entsorgungskosten sowie ausstehende Rechnungen und die Abschlusskosten. Verbindlichkeiten Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn (bestehend aus dem Gewinnvortrag i.H.v. € 2.301.305,75 und dem Jahresfehlbetrag i.H.v. € 594.548,62) auf neue Rechnung vorzutragen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 2.559 durch Sicherungsübereignungen von finanzierten Fahrzeugen und Maschinen gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Dieser Posten enthält Versicherungsentschädigungen in Höhe von T€ 105 (außergewöhnlicher Ertrag). V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es besteht eine Mithaftung für Bankverbindlichkeiten Dritter in Höhe von T€ 2.420. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird als sehr gering eingestuft, da die betreffenden Kreditnehmer liquide sind. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die jährlichen Mietaufwendungen betragen rund T€ 1.110. Davon betreffen T€ 794 den Unternehmenspachtvertrag. Das Bestellobligo für Investitionen zum Bilanzstichtag beträgt T€ 668. Mitarbeiter Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführer Michael Karnolt - kaufmännischer Bereich - Markus Karnolt - Logistik - Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.
Lindau, den 20. Februar 2024 Die Geschäftsführung gez. Michael Karnolt gez. Markus Karnolt sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.02.2024 festgestellt. Der BestätigungsvermerkAn die Stark GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stark GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stark GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022. • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. 2. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. 3. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. 4. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ravensburg, den 20. Februar 2024 F
/ T / P Bodensee-Gruppe GmbH
Frank, Wirtschaftsprüfer Traub, Wirtschaftsprüfer" |
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