BBC Parfum Manufacture GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Herbert Tuscher seit 1.11.2013 | Prokura |
Stephan Berger seit 7.8.2006 | Geschäftsführer |
Henrik Schepler seit 30.11.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Heinz und Gisela Friederichs Stiftung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Carl Friederichs GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtWirtschaftsbericht Grundlagen des Unternehmens Wesentliche Geschäftsgrundlage der Gesellschaft ist der Karosseriebau, aufgeteilt in die beiden Geschäftsbereiche Reparatur und Fahrzeugbau. Der Bereich Reparatur ist insbesondere mit der Instandsetzung verunfallter PKW beschäftigt. Durch die beiden Abteilungen Karosserie und Lack können alle Arbeiten im Rahmen der Unfallinstandsetzung durchgeführt werden. Im Bereich Fahrzeugbau werden Aufbauten unterschiedlichster Art, nach Kundenwunsch gefertigt. Neben der beratenden Funktion erfolgen hier auch die Planung und Konstruktion sowie die Ausführung der Auf- und Umbauten. Die für die Aufbauten notwendigen Fahrgestelle werden uns entweder durch den Kunden zur Verfügung gestellt oder alternativ von uns als Komplettlösung angeboten. Der Bereich Fahrzeugbau exportiert einen Großteil seiner Produkte in außereuropäische Länder. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um zweckorientierte Aufbauten, so dass gesamtwirtschaftlich hervorgerufene Schwankungen in diesem Geschäftsfeld eher geringe Auswirkungen auf die aktuelle Auftragslage dieser Sparte haben. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Wirtschaftliche Lage Die wirtschaftliche Lage in Europa und Deutschland ist weiterhin von hohen Inflationsraten bei gleichzeitig rückläufigem Wirtschaftswachstum geprägt. Der Preisanstieg Ende des Jahres 2023 lag bei knapp 3 %. Dieser Wert liegt um ca. 50 % über dem Zielwert der EZB von 2 %, jedoch deutlich unter den 9 % aus November 2022. In diesem Zusammenhang wurden bei den zuletzt abgeschlossenen Tarifverträgen deutliche Lohnsteigerungen vereinbart. Dies führt zu steigenden Reallöhnen, aber auch zu höheren finanziellen Verpflichtungen in den Unternehmen. Die vorliegenden Preissteigerungen können von den produzierenden Unternehmen nicht immer im gleichen Verhältnis auf die Verkaufspreise aufgeschlagen werden. Dies betrifft insbesondere die Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe, die mit Projektlaufzeiten von einem Jahr und mehr konfrontiert sind. Allgemein Nach den wirtschaftlich schwierigen Geschäftsjahren 2021 und 2022 hatten wir für das Geschäftsjahr 2023 mit einem Vorsteuerergebnis von +300 TEUR geplant. Grundlage war die gute Auftragslage in der Fahrzeugbausparte sowie eine sich abzeichnende Entspannung der Ersatzteilzulieferungen. In der Sparte Fahrzeugbau kam erschwerend hinzu, dass die Anlieferungen von Fahrgestellen nicht mehr planbar waren. Konnten wir uns in der Vergangenheit auf die Liefertermine der Fahrgestelllieferanten verlassen, waren diese seit Corona-Ausbruch und den damit zusammenhängenden Lieferkettenproblematiken nicht mehr kalkulierbar. Fehlende Bauelemente können dazu führen, dass die komplette Fertigung des Basisfahrzeugs auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2023 bemerkten wir eine leichte Verbesserung in der Teileversorgung. Diese war jedoch leider nicht so ausgeprägt, dass es zu einer signifikanten Verkürzung der Reparaturdurchlaufzeit geführt hätte. Eine merkliche Verbesserung stellte sich erst zum Ende des Geschäftsjahres ein. Von den Lieferschwierigkeiten waren auch Zulieferunternehmen betroffen, die ihre Produkte nicht termingerecht fertig stellen konnten, mit entsprechenden Auswirkungen auf den Produktionsablauf in unserem Unternehmen. Die geplanten Arbeitsabläufe mussten teilweise kurzfristig umgestellt werden, mit den entsprechenden Konsequenzen für unsere Endkunden und den Liquiditätsfluss. Für das Geschäftsjahr 2023 hatten wir mit einer Betriebsleistung von 21,6 Mio. EUR geplant. Am Geschäftsjahresende lagen wir um 1,5 Mio. EUR unter diesem Wert. Dies war hauptsächlich auf die schleppende Fahrgestellversorgung in der Fahrzeugbausparte zurückzuführen. Hier wurden die geplanten Umsatzwerte um ca. 1,8 Mio. EUR unterschritten. Im Materialaufwand wurde der ursprünglich geplante Wert von 11,9 Mio. EUR um 200 TEUR unterschritten. Der Personalaufwand lag mit 5,9 Mio. EUR um 193 TEUR über den geplanten Werten. Dem Rückgang bei der Mitarbeiterzahl stand ein Lohnanstieg im Rahmen der Tarifabschlüsse entgegen. Auch die tariflich vorgegebenen Sonderzahlungen zum Inflationsausgleich, welche wir über 2 Geschäftsjahre verteilen, führte im Jahr 2023 zu einem Mehraufwand von ca. 50 TEUR. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen wir um 876 TEUR unter den Planwerten. Zu Beginn des Geschäftsjahres hatten wir noch mit Energiekosten von ca. 450 TEUR kalkuliert. Durch die Strom- und Gaspreisbremse sowie einem insgesamt niedrigeren Energieverbrauch konnten wir die Kosten auf ca. 130 TEUR drücken. Durch die finanziellen Schwierigkeiten eines Abnehmerlandes wurde ein Großprojekt storniert. Für diesen Auftrag hatten wir eine Exportfinanzierung des Bundes in die Wege geleitet. Im Rahmen dieser Finanzierung war eine projektbezogene Versicherungsprämie in Höhe von ca. 350 TEUR im Jahr 2022 angefallen. Da es nicht zur Umsetzung des Projektes kam, wurde diese Prämie im Jahr 2023 wieder an uns zurück erstattet. In der Gesamterfolgsrechnung ist dieser Wert jedoch ergebnisneutral, da wir den Wert auftragsbezogen aktiviert hatten. Die Rückerstattung führte dazu, dass die Bestandsveränderung um selbigen Betrag reduziert wurden. Weitere Aufwandsreduzierungen gegenüber der ursprünglichen Planung resultierten aus der verzögerten Auslieferung von Aufträgen der Sparte Fahrzeugbau. Die fehlenden Aufwendungen spiegeln sich in den fehlenden Umsatzerlösen wider. Für Ausgangsfrachten und sonstige Kosten der Auslieferung fielen ca. 500 TEUR weniger Aufwendungen an, als wir zu Beginn des Geschäftsjahres 2023 geplant hatten. Parallel dazu fehlt dieser Wert auch in den Umsatzerlösen. Ein weiterer ergebnisbelastender Faktor sind die zunehmenden Finanzierungskosten. Bis zum Geschäftsjahresende sind 48 TEUR angefallen (+8 TEUR gegenüber Plan). Auch dies ist eine Resultierende aus den Verzögerungen in der Teileanlieferung und der Fertigstellung der Fahrzeuge. Längere Projektlaufzeiten führen zu längeren Zeiträumen der Projektfinanzierung. Reparatur An den beiden Reparaturstandorten in der Schlitzer- und Hardenbergstraße erreichten wir insgesamt eine Betriebsleistung von 9,88 Mio. EUR. Dies ist eine Steigerung um 808 TEUR (+9 %) gegenüber Vorjahr sowie um +1,16 Mio. EUR gegenüber dem Geschäftsjahr 2021. Nachdem wir die ersten Umsatzrückgänge bereits in 2020 festgestellt hatten, die durch ein verringertes Verkehrsaufkommen verursacht wurden, hatten wir in 2021 die volle Auswirkung der Home-office-Auswirkungen zu spüren bekommen. Das Verkehrsaufkommen war drastisch rückläufig, so dass in Folge dessen die Unfallzahlen und somit die Auslastung unserer Werkstatt zurückgingen. Die Umsatzsteigerung in 2023 zeigen, nach dem Umsatzanstieg in 2022 eine Rückkehr zur Vollauslastung. In der aktuellen Planung gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einer weiteren Normalisierung aus und planen mit einer Betriebsleistung von über 10 Mio. EUR. Die Teileversorgung ist weiterhin noch nicht auf dem Vor-Corona-Niveau angekommen, hat sich jedoch stabilisiert und weiter verbessert gegenüber den letzten drei Jahren. Am Standort in der Schlitzer Straße wurde in 2023 eine Betriebsleistung von 6,8 Mio. EUR erzielt. Hiervon entfielen 6,6 Mio. EUR auf Umsatzerlöse und 222 TEUR auf Bestandsmehrung. An Bestandsveränderungen wurden im Vorjahr lediglich 75 TEUR verbucht. Der Anstieg um ca. 150 TEUR resultiert aus den Verzögerungen in der Reparaturabwicklung. Ein Großteil der Materialien wird bestellt, angeliefert und aufwandsseitig verbucht. Jedoch fehlten bei vielen Fahrzeugen einige wenige Materialien, so dass eine Durchführung der Reparatur nicht möglich ist. Hierdurch waren zum Jahresende 2023 viele Materialien vorrätig, die Aufträge jedoch nur zum Teil fertiggestellt. Der Materialaufwand stieg ebenfalls an, von 3,0 Mio. EUR in 2022 auf 3,5 Mio. EUR in 2023. Dies ist ein Anstieg von +16 %. Ebenfalls angestiegen ist der Personalaufwand (+9 %), durch die bereits weiter oben beschriebenen tariflichen Lohn- und Gehaltssteigerungen. Die Preissteigerungen außerhalb des Materialaufwandes führten dazu, dass der Anstieg der Erlöse nicht ausreichte, um die Mehraufwendungen zu kompensieren, so dass die Reparatursparte am Standort in der Schlitzer Straße insgesamt um ca. 140 TEUR schlechter abschnitt, als im Geschäftsjahr 2022. Am Standort in der Hardenbergstraße konnte die Betriebsleistung um 3 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Materialaufwendungen hingegen stiegen ebenfalls um 16 % an. Berücksichtigt man noch die Abschreibungen, den Personalaufwand sowie die Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen, kam es beim Betriebsaufwand zu einem Anstieg von +12 % gegenüber Vorjahr. Dies führte zu einer Verschlechterung des Betriebsergebnisses um -186 TEUR. Der Anstieg bei den Aufwendungen konnte durch die Erlöse nicht aufgefangen werden. Fahrzeugbau In der Fahrzeugbausparte gingen die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 808 TEUR auf nun 6,5 Mio. EUR zurück. Dies ist auf die zögerlichen Auftragsvergaben sowie insbesondere auf die schleppende Teileversorgung zurückzuführen. In der Fahrzeugbausparte werden Aufträge in der Regel mit einer Vorlaufzeit von ein bis zwei Jahren vergeben. In den Corona-Jahren 2020 bis 2022 wurden Aufträge aufgrund der ungewissen Lage nur zögerlich abgeschlossen. Dieser Effekt schlägt sich in unseren Umsatzzahlen in den Jahren 2022 und 2023 nieder. Positiv zu werten ist, dass die Betriebsleistung (Umsatzerlöse plus Bestandsveränderungen) nach 2022 auch 2023 angestiegen ist. Diese liegt nun bei 10,1 Mio. EUR. Dies ist ein Anstieg um 332 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Hierbei lagen die Bestandsveränderungen mit 3,6 Mio. EUR auf dem höchsten Wert der letzten Jahre. Gründe hierfür ist die weiterhin angespannte Versorgungslage. Viele Aufträge können aufgrund von Lieferverzögerungen nicht zeitnah fertig gestellt werden. Es kommt zu längeren Durchlaufzeiten. Für die einzelnen Projekte ist das Kapital länger gebunden und die Aufwendungen für die Vorfinanzierung von Material- und Lohnaufwendungen nimmt zu. Weiterhin ist die Zusammenarbeit mit den Fahrgestelllieferanten schwieriger geworden. Dies liegt an der unternehmerischen Ausrichtung dieser Unternehmen. Es findet eine Fokusierung auf hochpreisige und margenstarke Fahrzeuge statt. Die Modell- und Motorenauswahl, der von uns benötigten Fahrgestelle für den Export-Markt wird aktuell stark eingeschränkt. Dies haben wir bereits bei einem Großprojekt für den afrikanische Markt feststellen müssen, als die von uns angebotenen Fahrgestelle durch Modellumstellung für mehrere Monate nicht verfügbar waren. Dieses Großprojekt konnten wir hierdurch nicht zeitnah abwickeln. Mittlerweile ist das Zielland auf die Hilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF) angewiesen. Aufgrund der daraus resultierenden Auflagen und Vorgaben wurde u.a. unser Ambulanzprojekt gestoppt. Für die Fahrzeugbausparte wäre dieser Auftrag auslastungsseitig und finanziell von Relevanz gewesen. Dem Zielland fehlen nun die dringend benötigten Ambulanzfahrzeuge. Finanz- und Vermögenslage In beiden erlösführenden Sparten liegt eine Zunahme der angefangenen Arbeiten vor. In der Fahrzeugbausparte liegen die Bestandsveränderungen bei 3,6 Mio. EUR. Dies ist eine nochmalige Zunahme gegenüber dem Vorjahr von +1,8 Mio. EUR. Ein Großteil hiervon fällt auf die benötigten Materialien und Fahrgestelle. Wir sind bestrebt, diese Aufwendungen durch Anzahlungen vorzufinanzieren. Vollumfänglich ist dies jedoch nicht möglich, so dass wir verstärkt Fremdkapital einsetzen müssen. Dies hat Auswirkungen auf unsere Finanzierungskosten. Die Kosten für Fremdfinanzierung lagen in den vergangenen Jahren in der Regel unter 20 TEUR. Im Geschäftsjahr 2023 sind diese Aufwendungen auf ca. 50 TEUR angestiegen. Um den längeren Projektlaufzeiten gerecht zu werden, haben wir in 2023 eine Ausweitung der bisherigen Kreditlinien vorgenommen. Diese Erweiterung wird nach der aktuellen Planung noch mittelfristig notwendig sein. Wir bemerken seit Mitte 2023 eine Entspannung auf dem Beschaffungsmarkt für Fahrgestelle, Komponenten und Ersatzteile. Wenn sich diese Entwicklung weiter fortsetzt, werden die Durchlaufzeiten wieder das Niveau erreichen, das wir vor der Corona-Pandemie hatten. Die Eigenkapitalquote ist auf 44,6% (Vorjahr 59,9%) gesunken. Die Eigenkapitalrendite lag im Vorjahr bei -1,4% (Berichtsjahr 0,01%). Die Bilanzsumme stieg um EUR 4,8 Mio. auf EUR 18,9 Mio. an. Auf der Aktivseite ist ein starker Anstieg bei den Vorräten (EUR +4,5 Mio. zu Vorjahr) sowie bei den Forderungen (+1,6 Mio. EUR zu Vorjahr) zu verzeichnen. Dem steht ein Rückgang beim Kassenbestand um -1,4 Mio. EUR gegenüber Vorjahr entgegen. Auf der Passivseite nahmen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 1,7 Mio. EUR gegenüber Vorjahr zu. Die erhaltenen Anzahlungen stiegen um 2,5 Mio. EUR. Beide Bilanzpositionen dienen zur Finanzierung der projektbezogenen Vorräte. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen von insgesamt 516 TEUR getätigt. Am meisten wurde hierbei in die Anschaffung neuer Fahrzeuge investiert, die in unserem Mietwagenfuhrpark genutzt werden. Wir haben mehrere Fahrzeuge aus bestehenden Leasingkontrakten herausgekauft. Durch Lieferengpässe konnte unser Bedarf auf dem Leasingmarkt nicht gedeckt werden, so dass wir vorhandene Fahrzeuge länger nutzen müssen. Zweitgrößter Bereich der Investitionen betraf die EDV-Software. Hier haben wir u.a. in ein elektronisches Ablagesystem investiert. Dies hilft unseren Rechnungsfluss zu digitalisieren und Abläufe zu verschlanken. Zusätzlich haben wir in die IT-Sicherheit investiert und die bestehende Firewall erweitert. Dies sind Investitionen, die dem Schutz der Unternehmenssicherheit dienen und zur Aufrechterhaltung der betrieblichen Abläufe beitragen. Wir versuchen durch ein hohes Schutzniveau das Eindringen von Schadsoftware zu vermeiden. Die sonstigen Investitionen konzentrierten sich auf den Maschinenfuhrpark sowie auf die Erweiterung der Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Es wurden z.B. Wallboxen für die zunehmende Elektrifizierung des eigenen sowie des Kundenfuhrparks angeschafft. In Kombination mit der bereits vor Jahren installierten PV-Anlage haben wir hier eine sinnvolle Ergänzung zur Ressourcenschonung getätigt. Prognose-, Chancen- und Risikobericht In der Sparte Fahrzeugbau lag der Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 bei 21 Mio. EUR und somit leicht über den Vorjahreswerten. Von diesen 21 Mio. EUR Auftragsbestand werden wir zwischen 15 bis 16 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2024 fertigstellen und fakturieren. Der restliche Auftragsbestand verteilt sich auf die Jahre 2025 und 2026. In den ersten 3 Monaten des neuen Geschäftsjahres konnte ein Umsatzvolumen von fast 1 Mio. EUR an neuen Aufträgen akquiriert werden. In der Reparatursparte entwickelt sich die Auslastung ebenfalls weiter positiv. Die in den ersten 3 Monaten des Geschäftsjahres 2024 geleisteten Produktivstunden liegen über den Werten der letzten 3 Jahre. Die Entwicklung ist kontinuierlich, d.h. seit 2021 konnten die Produktivstunden jedes Jahr gesteigert werden. Das Betriebsergebnis 2024 wird nochmals durch hohe Energieaufwendungen belastet werden. Ab dem Geschäftsjahr 2025 haben wir im Strom- und Gasbereich Energiepreise, die mit denen der Jahre 2022 und davor vergleichbar sind. Im Geschäftsjahr 2023 wurde der hohe Energieaufwand durch die staatlichen Strom- und Gaspreisbremsen abgemildert, so dass einzig das Jahr 2024 aufwandsseitig diese Belastungen tragen muss. Als eines der größeren Risiken für die weitere unternehmerische Entwicklung sehen wir den größer werdenden Fachkräftemangel an. Wir versuchen seit Jahren diesem Mangel durch Ausbildung in den Bereichen Karosserie- und Fahrzeugbau, Mechatronik sowie Instandhaltung und Lackierung entgegenzuwirken. So beschäftigen wir aktuell 17 Auszubildende in den vorgenannten Ausbildungsberufen. Jedoch ist es nicht immer möglich, die ausgebildeten Mitarbeiter zu übernehmen. Gute Chancen sehen wir in der Umstellung und Integration neuer Managementsysteme. So wurde in 2023 die Zertifizierungen nach DIN ISO 27001 (Informationsmanagementsystem) und in 2024 die Zertifizierung nach DIN ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) erfolgreich abgeschlossen. Beide Managementsysteme tragen dazu bei, dass unsere organisatorischen Abläufe noch koordinierter und effizienter gestaltet werden als dies bisher der Fall war. Das Ziel der Einführung des Informationsmanagementsystems war, eine höhere Datensicherheit im Unternehmen zu gewährleisten. Die Anfälligkeit vor schadhaften Cyberattacken soll reduziert werden. Hierfür waren Investitionen und Aufwendungen notwendig, die unser Unternehmensergebnis kurzfristig belastet haben. Wir erhoffen uns jedoch durch diese Maßnahmen langfristig Schaden vom Unternehmen fernzuhalten. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Schulung der Mitarbeiter, auf den richtigen Umgang mit den IT-Ressourcen sowie auf dem Schutz der Unternehmensdaten. Bei der Einrichtung eines Umweltmanagementsystems konnten wir auf unsere langjährige Erfahrung aus den regionalen Umweltprogrammen zurückgreifen, an denen wir in den letzten Jahren bereits teilgenommen hatten und die vergleichbar aufgebaut waren wir die DIN ISO 14001. In der Vergangenheit hatten wir bereits einige Projekte umgesetzt, die den schonenden Umgang mit Ressourcen förderten. So wurde im Jahr 2019 eine Photovoltaikanlage installiert. Zusätzlich haben wir zur Reduzierung des Energieverbrauchs auf LED-Beleuchtung umgestellt. Weitere Maßnahmen werden die energetische Sanierung der Firmengebäude sowie energetische Optimierungen der Maschinen betreffen. Die mittelfristige Liquiditätsplanung sieht einen weiteren Bedarf an Fremdmitteln vor. Diese werden für die Projektfinanzierungen in der Fahrzeugbausparte benötigt. Hier ist eine hohe Flexibilität von uns gefordert, da manche Kunden sowohl Fahrgestelle als auch Umbauten von uns beziehen möchten, wodurch ein hoher Finanzierungsaufwand entstehen kann.
Frankfurt am Main, 17. Mai 2024 Stephan Berger Henrik Schepler BilanzAktiva
Angaben unter der Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Erläuterungen Die Carl Friederichs GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist im Handelsregister von Frankfurt am Main unter HRB 12120 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in Übereinstimmung mit den §§ 242 bis 256 HGB und §§ 264 bis 288 HGB unter Beachtung der gesellschaftsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Grundsätze für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert angewandt. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem Schema für große Kapitalgesellschaften, die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem in § 275 Abs. 2 HGB vorgesehenen Gesamtkostenverfahren. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Gegen Entgelt erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, selbst hergestellte immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten, jeweils vermindert um planmäßige Abschreibungen erfasst. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert, vermindert um planmäßige Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Die angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter werden bis zu einer Höhe von EUR 800 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. In den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse werden mit den direkt zurechenbaren Kosten sowie einem angemessenen Gemeinkostenzuschlag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken werden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0% auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen. Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Vorauszahlungen, die das Folgejahr betreffen. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt und mit dem Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen wurden für erteilte Versorgungszusagen nach der Anwartschaftsbarwertmethode gebildet. Die Berechnung der Verpflichtungen erfolgte gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB. Als Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. K. Heubeck verwendet. Als Abzinsungsfaktor wurde entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB wie im Vorjahr der von der Deutschen Bundesbank für die Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet. Der neue Abzinsungssatz betrug zum Bilanzstichtag 1,83% (Vj. 1,78%). Die sonstigen Rückstellungen dienen zur Abdeckung ungewisser Verbindlichkeiten und erkennbarer Risiken. Sie sind in Höhe der erwarteten Erfüllungsbeträge bemessen. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Umsatzerlöse werden realisiert, sobald der Gefahrenübergang auf den Käufer bzw. Auftraggeber erfolgt ist bzw. mit Erbringung der Dienstleistung. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen wurden zum Bilanzstichtag körperlich aufgenommen. Bei den unfertigen Erzeugnissen handelt es sich um Aufträge für Karosserieaufbauten und Sonderbau, die zum Stichtag noch nicht fertig gestellt waren, sowie um nicht abgeschlossene Reparaturaufträge. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeit aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegt wie im Vorjahr unter einem Jahr. Pensionsrückstellungen Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,83%) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,76%) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 0,5 (im Vorjahr TEUR 2,8). In Höhe dieses Unterschiedsbetrages sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 686,9 betreffen Gewährleistung TEUR 136,1, Urlaub TEUR 163,2, Tantiemen und andere Personalkosten TEUR 124,6, Verkaufs- und Vermittlerprovisionen TEUR 160,9, Lieferantenrechnungen TEUR 54,5 und sonstige Rückstellungen für Berufsgenossenschaft, Provisionen und Prozesskosten TEUR 47,6. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig, Sicherheiten sind keine gestellt. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultieren aus dem Differenzbetrag der steuerrechtlich nicht ansetzbaren Aktivierung selbst geschaffener immateriellen Vermögenswerte, der unterschiedlichen Bewertung der Pensionrückstellungen und gewerbesteuerlicher Verlustvorträge. Die entstandenen latenten Steuern werden saldiert passivisch ausgewiesen. Als Ertragsteuersatz wurden 31,93% und für Gewerbesteuer 16,1% berücksichtigt:
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Gesamtaufwand in Höhe von TEUR 2.526,7 (Vj. TEUR 3.019,2) setzt sich aus Raumkosten TEUR 813,3 (Vj. TEUR 791,7), Versicherungen und BeiträgeTEUR 99,6 (Vj. TEUR 449,3), Raparaturen und Instandhaltungen TEUR 132,2 (Vj. TEUR 150,0), Fahrzeugkosten TEUR 397,8 (Vj. TEUR 350,1), Werbe- und Reisekosten TEUR 145,5 (Vj. TEUR 223,2), Frachten TEUR 321,5 (Vj. TEUR 404,1), Wertberichtigungen und Abschreibungen auf Forderungen TEUR 32,8 (Vj. TEUR 142,9), Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen TEUR 0,0 (Vj. TEUR 13,0), IT TEUR 211,4 (Vj. TEUR 142,8) und sonstige betriebliche Kosten TEUR 372,6 (Vj. TEUR 352,2). E. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 81,0 Mitarbeiter (Vj. 82,3), davon 49,3 Arbeiter und 31,8 Angestellte und zusätzlich 16,3 Auszubildende und 2 Geschäftsführer. Geschäftsführer der Gesellschaft waren Herr Henrik Schepler, Heusenstamm, Herr Stephan Berger, Eschborn. Auf die Angabe der Gesamtbezüge für die Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, auf eine Gewinnausschüttung zu verzichten und den Bilanzgewinn in vollständiger Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. F. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit hat die Gesellschaft für den Betrieb in der Schlitzer Straße Miet- und Pachtverträge mit dem Gesellschafter abgeschlossen. Die jährlichen Mietverpflichtungen betragen TEUR 546,6 und haben unterschiedliche Laufzeiten. Aus KfZ-Leasingraten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 156,8, davon TEUR 74,3 in 2024.
Frankfurt am Main, 17. Mai 2024 Stephan Berger Henrik Schepler
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Carl Friederichs GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Carl Friederichs GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Carl Friederichs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Seeheim-Jugenheim, 17. Mai 2024 WP
Koehler GmbH
Ralph Koehler, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf die ungekürzte Fassung der Gewinn- und Verlustrechnung. |
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Großhandel mit Textilien
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Herstellung von Ausbauelementen aus Metall
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen