Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 13207
Vorher
Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH
Eingetragen
13.11.2000
Branche
Herstellung von HandwerkzeugenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Prototypenwerkzeugbau, Cubingtechnik, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Prüf- und Messvorrichtungen sowie Modellund Formenbau.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Redweik
seit 22.1.2025
Geschäftsführer
Blasius Gerg
seit 4.4.2023
Geschäftsführer
Maria Gerg
seit 20.3.2002
Geschäftsführer
Blasius Gerg
seit 25.4.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

89.00% identifiziert11.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
89.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Gerg Holding GmbH
Germany
178.000 €
89.00%
Blasius Gerg GmbH & Co. KG
Germany
22.000 €
11.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH

Tuntenhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für 2021

Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH

Die Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH ist ein Produktionsunternehmen im Modell- und Formenbau.

Das Unternehmen betreibt vorwiegend den Bau von Spezialanfertigungen im Sonderteilebau. Der Absatzmarkt ist von der technischen Umsetzbarkeit zwar nicht begrenzt, konzentriert sich aber zum großen Teil auf die Automobilindustrie mit Nebenschwerpunkt auf den Kleinstserienbau für Rennsportabteilungen, auf Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie der Telekommunikationsindustrie. Die Umsätze werden überwiegend im Inland getätigt.

1.2. Aktivitäten zur Forschung und Entwicklung

Die Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH entwickelt laufend innovative Fertigungs- und Bearbeitungsverfahren. Das dabei erworbene Know-How ist Grundlage für die Akquisition komplexer Kundenaufträge und für eine nachhaltige Sicherung der Reputation eines kompetenten Ansprechpartners für schwierige und anspruchsvolle Aufgaben der Kleinstserien und Modellbautechnik. Gerade darin besteht die Chance, unsere Marktposition zu halten, zu sichern und ggf. auszubauen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2021 trotz der andauernden Corona Pandemie und Lieferengpässen erholt. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im zweiten Coronajahr um 2,7 Prozent höher als im Vorjahr. Das reichte jedoch nicht, um den starken Rückgang im ersten Coronajahr aufzuholen: Im Vergleich zum Jahr 2019 war das BIP noch um 2,0 Prozent niedriger. Der konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Coronainfektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. In jeweiligen Preisen gerechnet, lag das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 mit 3.564 Milliarden Euro um 5,8 Prozent höher als im Vorjahr. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,8 Prozent und betrug im Jahr 2021 durchschnittlich knapp 42.900 Euro.

Im Vergleich zum Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt war, erhöhte sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen. Die Produktion zog sowohl in den Dienstleistungsbereichen als auch im Produzierenden Gewerbe deutlich an. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (+3,0 Prozent) waren es vor allem der Verkehr und das Gastgewerbe, die zulegten, allerdings ausgehend vom sehr niedrigen Niveau des Jahres 2020. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Handel nahm gegenüber 2020 nur leicht zu. Lediglich im Baugewerbe, in dem die Corona-Pandemie im Jahr 2020 kaum Spuren hinterlassen hatte, ging die Wirtschaftsleistung 2021 leicht zurück (-0,4 Prozent).

Auf der Nachfrageseite waren im zweiten Corona-Jahr erneut die privaten Haushalte besonders von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen. Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben stabilisierten sich 2021 auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres. Nachdem im Jahr 2020 aufgrund der temporär gesenkten Mehrwertsteuersätze im 2. Halbjahr noch besonders viele langlebige Konsumgüter nachgefragt wurden, gab es 2021 eine starke Gegenbewegung. Grund hierfür waren unter anderem Sättigungseffekte: Käufe langlebiger Gebrauchsgüter wie Möbel oder Haushaltsgeräte wurden vorgezogen und fehlten im Jahr 2021. Kurzlebige Konsumgüter, wie beispielsweise Bekleidung und Schuhe, wurden hingegen wieder etwas mehr nachgefragt als im Vorjahr. Auch für Reisen gaben die Menschen wieder mehr Geld aus. Eine weitere Veränderung im Konsumverhalten war die merkliche Zunahme des Online-Handels seit Beginn der Corona-Krise.

Die Konsumausgaben des Staates waren auch im Jahr 2021 eine Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen im zweiten Jahr der Corona-Pandemie, ausgehend von dem bereits hohen Vorjahresniveau, preisbereinigt um weitere 3,4 Prozent.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren etwa genauso viele Erwerbstätige wie im Vorjahr.

2.2. Branchenentwicklung

Die Branche des Spezialteilebaus ist geprägt durch einen weiterhin sehr harten Konkurrenzkampf mit Unternehmen aus dem In- und Ausland. Wir versuchen, den damit verbundenen Preisdruck durch technische Innovationen, einen modernen Maschinenpark und ausgesprochen flexible und schnelle Auftragsabwicklung entgegen zu wirken. Weiterhin liegt es uns fern, Kundenaufträge bzw. Umsätze über den Preis zu gewinnen.

2.3. Geschäftsverlauf

Rohergebnis und Betriebsergebnis werden als finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens verwendet. In dem herausfordernden Branchenumfeld ist es der Gesellschaft in 2021 nicht gelungen eine positive Geschäftsentwicklung zu erreichen. Vor allem der schwierige Markt der Automobilindustrie hat zu Umsatzeinbußen geführt. Die Erwartungen wurden nicht erfüllt.

2.4. Ertragslage

2.4.1. Ertragslage der Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH

2021
TEUR
in % 2020
TEUR
in %
Rohergebnis 25.117 100,0 18.388 100,0
Personalaufwendungen 12.085 48,1 10.485 55,9
Abschreibungen 3.236 12,9 2.640 11,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.017 20,0 4.852 27,0
Betriebsergebnis (EBIT) 4.779 19,0 411 6,1
Finanzergebnis -133 -0,5 -126 -0,5
Ergebnis vor Steuern 4.646 18,5 285 5,6
Steuern 1.249 5,0 102 0,8
Jahresüberschuss 3.397 13,5 183 4,8

2.4.2. Rohergebnis

Es gelang uns in 2021 das Rohergebnis des Vorjahres in Höhe von TEUR 18.388 um TEUR 6.729 auf TEUR 25.117 zu steigern.

Das Rohergebnis ermittelt sich aus Umsatzerlösen TEUR 28.167 (Vorj. TEUR 23.734), Minderung/Erhöhung Bestand fertige und unfertige Erzeugnisse TEUR 393 (Vorj. TEUR 1.044) Sonstige betriebliche Erträge TEUR 3.147 (Vorj. TEUR 470) und Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Leistungen TEUR 5.804 (Vorj. TEUR 6.860).

2.4.3. Betriebsergebnis

Aufgrund der Steigerung des Rohertrages erhöhte sich das Betriebsergebnis trotz Erhöhungen der Personalkosten und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Die Steigerung des Rohertrages wurde auch durch einen hohen Einsatz der Mitarbeiter sowie Einmaleffekte aus dem Verkauf von Anlagevermögen erreicht. Dies spiegelt sich in gestiegenen Personalaufwendungen wieder, welche um TEUR 1.600 stiegen. Prozentual zum Rohertrag ergab sich aber ein Rückgang von 7,8 % auf 48,1 %. Die Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen sind um TEUR 2.084v on TEUR 4 auf TEUR 2.088 gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen bedingt durch die höhere Betriebsleistungan. Insgesamt konnte das Betriebsergebnis aufgrund des gestiegenen Rohertrages um TEUR 4.368 auf TEUR 4.779 gesteigert werden.

2.5. Vermögens- und Finanzlage

Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände 29.243 TEUR = 59,8
Eigenkapital 32.573 TEUR = 66,6
Umlaufvermögen 17.254 TEUR = 35,3
Fremdkapital 16.483 TEUR = 27,6

Die Anlagenintensität mit dem Verhältnis von Sachanlagevermögen und immateriellen Vermögensgegenständen zum Gesamtvermögen ist von 63,3 Prozent auf 59,8 Prozent trotz gestiegener Bilanzsumme an. Ursächlich dafür waren im Wesentlichen die hohen Investitionen in den Produktionsstandort.

Das Umlaufvermögen stieg von TEUR 12.827 im Jahr 2020 auf TEUR 17.254 im Jahr 2021. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 4.352 auf TEUR 3.959 gesunken, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 2.296 auf TEUR 6.166 sowie liquide Mittel von TEUR 4.463 auf TEUR 4.923 gestiegen. Den Zahlungsverpflichtungen konnte zu jederzeit nachgekommen werden.

Die Eigenkapitalquote beträgt per 31.12.2021 66,6% der Bilanzsumme. Kredite für Maschineninvestitionen werden in der Regel mit einer Laufzeit von 5 Jahren abgeschlossen. Kredite für Immobilienerweiterungen werden mit einer Zinsfestbindung von 10 Jahren abgeschlossen. Positiv hervorzuheben ist, dass das gesamte Sachanlagevermögen durch das Eigenkapital gedeckt ist. Lieferantenkredite werden nur für laufende Ausgaben (z.B. Wareneinkauf) innerhalb der Vereinbarungen in Anspruch genommen. Rückstellungen werden in erforderlicher Höhe gebildet.

2.5.1 Investitionen und Finanzierung

Investitionen werden grundsätzlich mit einem erheblichen Einsatz eigener Mittel finanziert. Die Investitionssumme in immaterielle Vermögensgegenstände in 2021 betrug TEUR 12.

Die Investitionssumme des Sachanlagevermögens in 2021 betrug TEUR 4.089. In 2021 wurden ein Grundstück gekauft, eine neue Fertigungshalle sowie drei neue Maschinen in Betrieb genommen. Der Eigenmitteleinsatz beträgt pro Finanzierung zwischen 50% und maximal 62% der Investitionssumme. Finanziert werden neben Immobilieninvestitionen nur größere technische Anlagen und Maschinen, d.h. Hochgeschwindigkeitsfräszentren, Bearbeitungszentren oder Messeinrichtungen. Alle anderen Investitionen werden aus dem laufenden Cash-Flow bezahlt.

2.6. Liquidität

Bankguthaben TEUR 4.909
kurzfristige Bankverbindlichkeiten zum 31.12.2021 TEUR 1.572
Finanzmittelfonds zum 31.12.2021 TEUR 3.337

Der Finanzmittelfonds zum 31.12.2021 betrug TEUR 3.337. Zum 31.12.2020 betrug der Finanzmittelfonds TEUR 2.381. Im Wesentlichen wird die Liquidität für Investitionen in Finanz- und Sachanlagen verwendet.

2.7. Personalaufwand und Mitarbeiter

Nur durch hohen Einsatz der Mitarbeiter war es uns jederzeit möglich, Termine pünktlich einzuhalten und dabei unsere Qualitätsstandards einzuhalten. Die Bereitschaft der Mitarbeiter auch über die Regelarbeitszeit hinaus zu arbeiten ist vorhanden und hilft dem Unternehmen, den Wettbewerbsvorsprung zu halten bzw. auszubauen. Geprägt wird das Team durch den Geschäftsführer und Gründer des Unternehmens.

3. Prognosebericht

Der Krieg in der Ukraine wird das Geschäftsjahr 2022 negativ beeinflussen. Aufgrund fehlender aussagekräftiger konjunktureller Daten ist eine belastbare Aussage hierzu nicht möglich.

Wir rechnen für 2022 mit einem schwierigen Marktumfeld innerhalb der für uns bedeutenden Automobilindustrie sowie unter Berücksichtigung der Kriegssituation. Dies wird auf unsere Auftragslage nicht ohne Auswirkung bleiben. Deshalb gehen wir von gleichbleibenden Roherträgen bei gleichzeitig steigenden Personal- und Energiekosten sowie allgemeiner Kostensteigerungen und Belastungen aus der hohen Investitionstätigkeit aus. Dementsprechend rechnen wir mit einem sinkenden Betriebsergebnis.

4. Chancen- und Risikobericht

Grundsätzlich ist auch die Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH in ihrer Tätigkeit den unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt. Diese Risiken sind jedoch jedem unternehmerischen Handeln immanent und können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage betreffen. Wir stützen uns bei der laufenden Steuerung der operativen Risiken auf ein zeitnahes Informationssystem. Dadurch wird das Management über die Auftragsbearbeitung und deren Kostenentwicklung informiert. Ein wichtiger Bestandteil des Erfolges ist die Firmenkultur, welche durch kurze Wege und flache Hierarchien gekennzeichnet ist. Mit diesen Instrumenten können wir entstehende Risiken frühzeitig erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen einleiten.

der Krieg in der Ukraine und das Coronavirus setzt der deutschen Wirtschaft zu. Wie stark und wie lange ist gegenwärtig noch nicht belastbar abzuschätzen, weil noch keine aussagekräftigen konjunkturellen Daten verfügbar sind. Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung muss durchaus mit relevanten wirtschaftlichen Auswirkungen gerechnet werden.

4.1. Marktrisiken

Das Unternehmen erzielt branchentypisch einen großen Anteil ihres Umsatzes mit der Automobilindustrie. Diese Abhängigkeit birgt nach wie vor das Risiko, dass eine Eintrübung der Automobilindustrie auch auf die Gesellschaft durchschlägt. Wir versuchen dieses Risiko dadurch zu minimieren, indem wir mit unterschiedlichen Automobilfirmen in verschiedenen Teilbereichen wie beispielsweise Formenbau und Kleinstserien zusammenarbeiten. Gleichzeitig versuchen wir permanent neue Absatzmärkte in anderen Bereichen oder Abnehmerkreisen zu erschließen. Dadurch ergeben sich für uns neben der Sicherung der bestehenden Umsätze auch Chancen zur Erschließung neuer Märkte und Umsätze. Insbesondere die Luft- und Raumfahrt sowie Telekommunikation sehen wir als Zukunftsbranche, welche wir weiter ausbauen wollen.

4.2. Finanzrisiken

Die Finanzpolitik ist nach wie vor auf die Sicherstellung der Firmenfinanzierung bei gleichzeitiger Minimierung der Finanzierungskosten ausgerichtet. Dabei gilt es Risiken, die nicht aus der Geschäftstätigkeit resultieren, weitestgehend auszuschließen. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit und in einem ausreichenden Maße gegeben.

Aufgrund des im Wesentlichen im Inland oder EURO-Markt befindlichen Absatz- und Beschaffungsmarktes ergeben sich keine wesentlichen Fremdwährungsrisiken.

Das Risiko von Forderungsausfällen ist aufgrund des bonitätsstarken Kundenkreises vernachlässigbar.

Die Erfüllung der laufenden Zahlungsverpflichtungen ist durch den Cash-Flow aus dem laufenden Geschäftsbetrieb jederzeit gegeben. Der hohe Anteil an liquiden Mitteln hilft der Gesellschaft, unabhängig und schnell auf Investitionsanforderungen oder Zahlungsverschiebungen zu reagieren. Liquiditätsengpässe sind zu keinem Zeitpunkt aufgetreten. Die Finanzierungen stehen unter keinem Vorbehalt bestimmter Rendite- oder Kapitalkennziffern.

4.3. Personalrisiken

Die Gesellschaft ist auf hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter in den Bereichen Frästechnik und Modellbau angewiesen. Durch ein attraktives Arbeitsumfeld mit modernster Technik sowie eigenverantwortlichem Arbeiten an anspruchsvollen Projekten ist es bisher gelungen, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist zwischen den Jahren 2020 und 2021 von 198 Mitarbeitern auf 203 Mitarbeiter gestiegen. Gleichzeitig ist bei Gesellschaften der bestehenden Größenordnung immer eine gewisse Abhängigkeit von Schlüsselpersonen gegeben. Sollte eine solche Person langfristig ausfallen, kann dies negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft haben. Als mögliches Risiko für zukünftiges Wachstum kann auch der sehr enge Arbeitsmarkt für qualifizierte Beschäftigte im Bereich der Frästechnik gelten.

Die Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH sieht ihr Geschäftsmodell und das Angebot von anspruchsvollen Arbeitsinhalten bei modernster Arbeitsplatzgestaltung auch als Chance, hochqualifizierte Mitarbeiter am Markt zu gewinnen. Die Geschäftsführung hat sich zum Ziel gesetzt, einen hohen Grad an Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit in der Ausübung der Tätigkeit zu geben.

4.4. Entwicklungsrisiken

Die Gesellschaft versucht durch die Entwicklung von innovativen Fertigungsmethoden den gewonnenen Know-How-Vorsprung am Markt zu halten. Dabei entsteht generell das Risiko, dass Fehlentwicklungen sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können. Gleichzeitig ergeben sich durch diese Entwicklungen die Chance auf neue Absatzmärkte und Wettbewerbsvorteile.

5. Gesamteinschätzung

Für die Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH sind aus heutiger Sicht keine Risiken erkennbar, die bestandsgefährdend sind oder sein könnten.

 

Hohenthann, 03. Oktober 2022

gez.

Blasius Gerg

und

Maria Gerg

Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 31.484.567,41 32.959.393,30
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22.160,00 823.122,00
II. Sachanlagen 29.220.894,40 28.279.354,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.292.337,07 14.995.018,50
2. technische Anlagen und Maschinen 11.474.452,00 12.280.898,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 311.194,00 376.008,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.142.911,33 627.430,00
III. Finanzanlagen 2.241.513,01 3.856.916,80
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.336.689,76 2.900.841,32
2. Sonstige Finanzanlagen 904.823,25 956.075,48
B. Umlaufvermögen 17.254.022,25 12.827.229,05
I. Vorräte 5.094.435,27 5.088.144,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.236.930,89 3.275.868,37
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 576.913,35 169.402,62
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.660.017,54 3.106.465,75
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.922.656,09 4.463.216,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 168.500,36 140.446,40
Aktiva 48.907.090,02 45.927.068,75

Passiva

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 32.594.774,28 29.175.608,94
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnrücklagen 85.657,25 85.657,25
III. Gewinnvortrag 28.889.951,69 28.706.587,37
IV. Jahresüberschuss 3.419.165,34 183.364,32
B. Rückstellungen 3.522.437,33 2.229.607,22
C. Verbindlichkeiten 12.711.178,41 14.413.732,59
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.326.282,40 10.561.388,60
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.571.699,43 2.078.465,45
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 7.754.582,97 8.482.923,15
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 506.829,56 657.394,92
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 506.829,56 657.394,92
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.878.066,45 3.194.949,07
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.878.066,45 3.194.949,07
D. Passive latente Steuern 78.700,00 108.120,00
Passiva 48.907.090,02 45.927.068,75

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 25.147.390,86 18.388.856,08
2. Personalaufwand 12.085.305,53 10.485.384,78
a) Löhne und Gehälter 9.990.708,56 8.526.727,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.094.596,97 1.958.657,65
davon für Altersversorgung 150.433,01 138.003,64
3. Abschreibungen 3.235.982,11 2.639.926,21
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.235.982,11 2.639.926,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.017.039,62 4.852.427,08
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 51.153,48 52.311,09
davon aus verbundenen Unternehmen 45.792,40 50.041,43
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.890,25 6.032,20
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 9.018,96 8.798,98
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 9.018,96 8.798,98
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 181.154,77 175.835,98
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 386,25 550,99
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.237.635,09 81.580,06
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 29.420,00 15.880,00
10. Ergebnis nach Steuern 3.438.298,51 203.246,28
11. sonstige Steuern 19.133,17 19.881,96
12. Jahresüberschuss 3.419.165,34 183.364,32

Anhang für 2021

Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Tuntenhausen

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Traunstein

Register-Nr.: 13207

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Abschreibungszeitraum beträgt 1 bis 5 Jahre.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Folgebewertung des abnutzbaren Sachanlagevermögens ergibt sich aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Im Jahr des Zugangs erfolgt eine zeitanteilige Ermittlung der Abschreibung. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauern pro Anlageklasse gliedern sich wie folgt:

Bauten und Bauten auf fremden Grundstücken 9 bis 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 2 bis 21 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 20 Jahre

Geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Soweit der nach den dargelegten Grundsätzen ermittelte Wert von immateriellen Vermögensgegenständen oder Gegenständen des Sachanlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigen beizulegenden Wert angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Soweit erforderlich wurden Wertberichtigungen in angemessenem Umfang wegen technischer Alterung und geringer Umschlaghäufigkeit bzw. niedrigeren Tagespreisen zum Bilanzstichtag vorgenommen.

Die unfertigen Erzeugnisse und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen des Anlagevermögens soweit durch die Fertigung veranlasst. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden zu angemessenen Anteilen aktiviert. Fremdkapitalkosten wurden nicht mit einbezogen. Wertberichtigungen für notwendige Verlustantizipationen werden in angemessener Höhe vorgenommen. Zudem erfolgt eine notwendige Verlustantizipation für zum Stichtag abgeschlossene und produzierte Aufträge (retrograde Ermittlung). Es werden erstmalig fertige Erzeugnisse ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der entsprechende Vorjahresbetrag ebenfalls angepasst.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit den Nennwerten angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwendungen nach dem Stichtag darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt. Die Darstellung und Bilanzierung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Pensionsrückstellung wird unter Zugrundelegung einer Gehaltsentwicklung von 0 %, einer Rentendynamik von 2 %, eines Rechnungszinses in Höhe von 1,87 % sowie biometrischer Annahmen - Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck - nach der sog. PUC-Methode berechnet. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor. Der Wert entspricht dem Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 1 HGB.

Das bestehende Deckungsvermögen wurde aufgrund der Pfandrechte der Pensionsberechtigten in Verbindung mit den Pensionszusagen gem. den Bilanzierungsvorschriften des § 246 Abs. 2 HGB mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden TEUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.335,9
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 479,3
Zeitwert der verrechneten Vermögenwerte 479,3
verrechnete Aufwendungen 27,6
verrechnete Erträge 0,0

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im lfd. Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 95,3 (Vorjahr TEUR 121,7) welcher nach § 253 Abs. HGB ausschüttungsgesperrt ist.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst. Rückstellungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode).

Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögen nach den einzelnen Bilanzpositionen ist im Anlagenspiegel auf der nachfolgenden Seite des Anhangs dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.565.189,42 11.807,80 810.000,00 0,00 766.997,22
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.565.189,42 11.807,80 810.000,00 0,00 766.997,22
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.421.593,47 1.827.975,28 0,00 0,00 20.249.568,75
2. technische Anlagen und Maschinen 39.286.515,62 1.274.313,44 0,00 392.730,00 40.953.559,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.861.548,47 78.230,16 73.526,92 0,00 1.866.251,71
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 627.430,00 908.211,33 0,00 -392.730,00 1.142.911,33
Summe Sachanlagen 60.197.087,56 4.088.730,21 73.526,92 0,00 64.212.290,85
III. Finanzanlagen          
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.304.099,68 44.867,40 1.630.000,00 0,00 1.718.967,08
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 221.350,83 0,00 70.289,10 0,00 151.061,73
3. sonstige Ausleihungen 500.000,00 0,00 0,00 0,00 500.000,00
4. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 234.724,65 19.036,87 0,00 0,00 253.761,52
Summe Finanzanlagen 4.260.175,16 63.904,27 1.700.289,10 0,00 2.623.790,33
Summe Anlagevermögen 66.022.452,14 4.164.442,28 2.583.816,02 0,00 67.603.078,40
kumulierte Abschreibung 01.01.2021
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 742.067,42 88.792,80 86.023,00 0,00 744.837,22
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 742.067,42 88.792,80 86.023,00 0,00 744.837,22
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.426.574,97 530.656,71 0,00 0,00 3.957.231,68
2. technische Anlagen und Maschinen 27.005.617,62 2.473.489,44 0,00 0,00 29.479.107,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.485.540,47 143.043,16 73.525,92 0,00 1.555.057,71
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 31.917.733,06 3.147.189,31 73.525,92 0,00 34.991.396,45
III. Finanzanlagen          
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 403.258,36 9.018,96 16.250,00 0,00 396.027,32
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 403.258,36 9.018,96 16.250,00 0,00 396.027,32
Summe Anlagevermögen 33.063.058,84 3.245.001,07 175.798,92 0,00 36.132.260,99
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2021
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2020
EUR
Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 22.160,00 823.122,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 22.160,00 823.122,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 16.292.337,07 14.995.018,50
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 11.474.452,00 12.280.898,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 311.194,00 376.008,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.142.911,33 627.430,00
Summe Sachanlagen 0,00 29.220.894,40 28.279.354,50
III. Finanzanlagen      
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 13.750,00 1.336.689,76 2.900.841,32
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 151.061,73 221.350,83
3. sonstige Ausleihungen 0,00 500.000,00 500.000,00
4. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 253.761,52 234.724,65
Summe Finanzanlagen 13.750,00 2.241.513,01 3.856.916,80
Summe Anlagevermögen 13.750,00 31.484.567,41 32.959.393,30

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2021 TEUR bis zu 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 6.165,8 6.165,8 0,0
gegen verbundene Unternehmen 576,9 576,9 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 494,2 494,2 0,0
Summe 7.236,9 7.236,9 0,0

3. Ausgleichsposten für latente Steuern

Aufgrund eines passiven Überhangs wurden passive latente Steuern in Höhe von TEUR 79 (Vorj. TEUR 108) gebildet, die auf folgende Unterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz zurückzuführen sind.

Unterschiede HB zu SB
in TEUR
Anlagevermögen 445,7
Rückstellungen 146,8
  298,9

Die Bewertung erfolgte mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 26,3 %.

4. Rückstellungen

In die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen Beträge für Urlaubs- und Überstundenguthaben, Tantiemeverpflichtungen, Gewährleistungsverpflichtungen sowie Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses eingestellt.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft weisen zum Stichtag folgende Fälligkeitsstruktur auf:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2021 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
(in TEUR)
(in TEUR) bis zu einem Jahr mehr als ein Jahr davon mehr als 5 Jahre
2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020
1. gegenüber Kreditinstituten 9.326,3 10.561,4 1.571,7 2.078,5 5.532,0 4.964,6 2.222,6 3.518,3
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 925,2 1.265,2 925,2 1.265,2 0,0 0,0 0,0 0,0
                0,0
3. aus Lieferungen und Leistungen 1.600,0 1.426,8 1.600,0 1.426,8 0,0 0,0 0,0 0,0
4. gegenüber verbundene Unternehmen 506,8 657,4 506,8 657,4 0,0 0,0 0,0 0,0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 352,8 503,0 352,8 503,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Summe 12.711,1 14.413,8 4.956,5 5.930,9 5.532,0 4.964,6 2.222,6 3.518,3

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 506,8 (Vorj. TEUR 657,4) - davon gegenüber Gesellschafter TEUR 484,5 (Vorj. TEUR 102,7).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen und Grundschulden besichert.

Die Lieferungen und Leistungen sind, abgesehen von den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten, nicht weiter besichert.

Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige Erträge

In den sonstigen Erträgen sind die Buchgewinne aus Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 2,1 (Vorj. TEUR 3,9) sowie Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 545,4 (Vorj. TEUR 7,5) enthalten.

Zudem enthalten die sonstigen Erträge periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 90,3 (Vorj. TEUR 70,2), die aus nachträglichen Gutschriften und Rechnungsstornierungen resultieren.

2. Personalaufwand

In dieser Position sind im Geschäftsjahr 2021 auch geringfügige Ersttungen von Kurzarbeitergeld durch die Bundesagentur für Arbeit aufwandsmindernd enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 15,2 (Vorj. TEUR 11,7) enthalten. Im Wesentlichen handelt es sich um Nebenkostennachzahlungen TEUR 11,4, und Rechts- und Beratungskosten TEUR 3,7 für vorangegangene Wirtschaftsjahre.

4. Finanzergebnis

Im Finanzergebnis sind Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von TEUR 28,0 (Vorj. TEUR 29,6) enthalten.

Sonstige Pflichtangaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nach § 251 und § 268 Abs. 7 HGB waren keine Haftungen zu vermerken.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Verpflichtung aus Miet- und Pachtverträgen TEUR 631
Verpflichtung aus Leasing- und sonstigen Verträgen TEUR 110

Zu dem bestehen Bestellobligo im üblichen Rahmen.

Die Verpflichtungen aus Pachtverträgen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen und stellen gleichzeitig solche gegenüber Gesellschaftern dar.

2. Durchschnittliche Zahl des Geschäftsjahres beschäftigte Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 203 (Vorj. 198).

Angestellte 77 Personen
Arbeiter 119 Personen
Auszubildende 7 Personen

3. Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Blasius Gerg und Frau Maria Gerg geführt.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt.

Die Angaben zu den Gesamtbezügen entfallen nach § 286 Abs. 4 HGB.

4. Angaben zum Honorar der Abschlussprüfer

Die Angaben hierzu entfallen nach § 288 Abs. 2 S. 3 HGB.

5. Nachtragsbericht

Aufgrund der Auswirkungen durch die geopolitischen Anspannungen und der anhaltenden Coronakrise rechnen wir weiterhin mit negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Darüberhinaus wird auf den Risiko- und Chancenbericht des Lageberichts verwiesen.

6. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.419.165,34 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hohenthann. den 08. November 2022

Blasius Gerg

und

Maria Gerg

Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.11.2022 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH, Hohenthann

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH, Hohenthann, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 8. November 2022

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Carsten Grill, Wirtschaftsprüfer

gez. Christian König, Wirtschaftsprüfer

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