Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 13803 HB
Eingetragen
22.7.2005
Branche
ReiseveranstalterErbringung sonstiger reisebezogener Dienstleistungen a. n. g.Reisebüros
Gegenstand
Tätigkeit als Reiseveranstalter, insbesondere von Flugreisen weltweit, sowie die Vermittlung von Reiseverträgen, sowie artverwandte Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Benjamin Wendeln
seit 3.7.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

19.93% identifiziert80.06% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
19.93%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG
Germany
1613200
80.06%
H**** S****
401800
19.93%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Go!Reisen GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

HRB 13803 B beim Amtsgericht Bremen

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 ist nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und der Satzung der Gesellschaft aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 1 HGB.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 Abs. 2 und 3 sowie 275 HGB, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt ist. Zur Verbesserung der Klarheit gemäß § 265 Abs. 5 HGB wird abweichend von dieser Struktur zusätzlich der Posten "Aufwendungen für Provisionen" in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten.

Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen überwiegend im Anhang.

Den Verpflichtungsüberhang der Go!Reisen GmbH aus Kundenrestguthaben hat die Geschäftsführung bereits nach zwei Jahren - entgegen der regelmäßigen Verjährungsfristen gemäß § 195 BGB - aufgelöst. Diese Anwendung erfolgte stetig gegenüber Vorjahren.

Ein Lagebericht wurde aufgrund des Wahlrechts gemäß § 264 Abs. 1 HGB nicht erstellt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen, bilanziert.

Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens besteht nach § 248 Abs. 2 HGB ein Aktivierungswahlrecht. Die Gesellschaft übt dieses grundsätzlich dahin gehend aus, dass keine Aktivierung stattfindet, sondern dass eine ergebniswirksame Erfassung der hierfür anfallenden Aufwendungen erfolgt.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige sowie gegebenenfalls erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, bewertet.

Bei vollständigem oder teilweisem Entfall der Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung wird gemäß § 253 Abs. 5 HGB eine Wertaufholung vorgenommen.

Vermögensgegenstände des unbeweglichen Sachanlagevermögens werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen.

Die Nutzungsdauern der wesentlichen Gruppen sind folgender Aufstellung zu entnehmen:

Vermögensgegenstände Methode Nutzungsdauer
Geschäftsgebäude linear 33 Jahre
Ausbauten in gemieteten Räumen linear Mietdauer (max. 8 Jahre)
Fahrzeuge linear 6 Jahre
Büromöbel linear 6 bis 13 Jahre
Personalcomputer linear 3 Jahre
Hardware linear 3 Jahre
übrige Geschäftsausstattung linear 3 bis 23 Jahre

Für im Geschäftsjahr erworbene abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 € (ohne Umsatzsteuer) folgt die handelsrechtliche Bilanzierung mangels Wesentlichkeit der Vorgehensweise für geringfügige Wirtschaftsgüter im Steuerrecht, diese im Jahr der Anschaffung vollständig abzuschreiben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über 800 € werden über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 250 € (ohne Umsatzsteuer) werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst.

Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt.

Vorräte werden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten bzw. niedrigeren Marktpreisen bewertet. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Leistungen für nicht beendete Reisen werden mit den Einzelkosten (Fremdleistungen) bewertet. Geleistete Anzahlungen sind mit ihrem Nennwert (Anschaffungskosten) angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Liquide Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) sind zum Nennwert bilanziert.

Das Eigenkapital ist vor Verwendung des Jahresergebnisses dargestellt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe. Rückstellungen werden unter Beachtung zukünftiger Preis- und Kostenänderungen mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden grundsätzlich mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Berechnung erfolgte mittels eines prognostizierten sieben-Jahres-Zinssatzes aus der linearen Weiterentwicklung von Oktober und November auf Dezember.

Die Ermittlung der Rückstellungen für Jubiläumsgelder erfolgt unter Beachtung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode). Der Rechnungszins für die Abzinsung der Rückstellungen für Jubiläumsgelder beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1,75 %. Dabei handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Jubiläumsgelder wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,50 % und Rentensteigerungen von jährlich 3,0 % zugrunde gelegt, sowie eine unternehmensspezifische Fluktuation zwischen 3,60 % und 58,70 % je nach Geschlecht und Altersklasse unterstellt.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert bilanziert.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Rechnungsabgrenzungsposten werden für transitorische Sachverhalte gebildet. Die Höhe des aktiven wie passiven Abgrenzungsbetrags richtet sich grundsätzlich nach dem Zahlungsbetrag und dem Verhältnis von bis zum Abschlussstichtag empfangener bzw. erbrachter Leistung und noch ausstehender Gegenleistung. Abgrenzungsposten, die sich über mehrere Geschäftsjahre erstrecken, werden nicht abgezinst.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden gemäß § 256a HGB bei der Währungsumrechnung das Anschaffungskosten- und das Realisationsprinzip nicht beachtet. Für kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind auch Wertansätze oberhalb der Anschaffungskosten, für kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen Wertansätze unterhalb der Anschaffungskosten möglich.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen in Höhe von 1.029.367,90 (Vorjahr: 653.212,81 €) gleichzeitig Sonstige Vermögensgegenstände dar sowie in Höhe von 52.131,03 € (Vorjahr: 657,45 €) gleichzeitig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Darin enthalten sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 36.077,11 € (Vorjahr: 0,00 €).

2. Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt 2.015.000,00 DM; ausgewiesen wird der in Euro umgerechnete Betrag von 1.030.253,14 €.

Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:

in €
2023
1. Januar - 959.642,02
Jahresüberschuss des laufenden Jahres 267.378,57
31. Dezember - 692.263,45

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen von 219.400 € (Vorjahr: 147.400 €) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten von 126.300 € (Vorjahr: 60.400 €), Rückstellungen für Raumkosten 79.700 € (Vorjahr: 69.500 €), Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen von 7.200 € (Vorjahr: 11.400 €) und Abschluss- und Prüfungskosten von 6.200 € (Vorjahr: 6.100 €).

4. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und betragen 2.017,99 € (Vorjahr: 50.572,70 €).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von 24.475,87 € (Vorjahr: 24.475,87 €) enthalten.

Die Verbindlichkeiten werden nicht durch Pfandrechte u. ä. Rechte gesichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

V. Sonstige Angaben

1. Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 37,25 (Vorjahr: 35) Arbeitnehmer beschäftigt.

2. Geschäftsführung

Die Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023:

Petra Ringsdorff, Hamburg / Reiseverkehrskauffrau, Regionalleitung

Benjamin Wendeln, Bremen / Tourismusfachwirt

3. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verpflichtungen aus längerfristigen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 350.941,27 €.

5. Konzernverhältnisse

Die Go!Reisen GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der REWE-ZENTRALFI- NANZ eG, Köln (RZF). Die RZF stellt als oberstes Mutterunternehmen und Genossenschaft einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht (größter und kleinster Konsolidierungskreis) auf, in den die Go!Reisen GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, wird nach International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt und zusammen mit dem Konzernlagebericht im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und im Genossenschaftsregister Köln, Nummer GnR 631, hinterlegt.

 

Bremen, den 01. März 2024

Go!Reisen GmbH

Geschäftsführung

Benjamin Wendeln

Petra Ringsdorff

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 124.561,72 131.351,72
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.796,00 37.342,00
166.357,72 168.693,72
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Leistungen für nicht beendete Reisen 1.025,00 16.301,40
2. geleistete Anzahlungen 10.082,68 27.362,14
11.107,68 43.663,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 130.857,13 178.092,74
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.081.498,93 653.870,26
3. sonstige Vermögensgegenstände 21.857,17 37.417,60
1.234.213,23 869.380,60
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 21.071,07 28.848,32
1.432.749,70 1.110.586,18
1.432.749,70 1.110.586,18

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.030.253,14 1.030.253,14
II. Kapitalrücklage 390.000,00 390.000,00
III. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 22.300,00 22.300,00
IV. Verlustvortrag 959.642,02- 1.115.557,72-
V. Jahresüberschuss 267.378,57 155.915,70
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 219.400,00 147.400,00
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 146.587,96 122.578,36
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 71.013,50 92.953,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.017,99 50.572,70
4. sonstige Verbindlichkeiten 127.331,99 133.523,26
346.951,44 399.627,32
- davon aus Steuern Euro 29.937,46 (Euro 20.030,86)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 116.108,57 80.647,74
1.432.749,70 1.110.586,18
1.432.749,70 1.110.586,18

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