VOC Verwaltungs GmbHLiquidiert

58454 Witten, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 13778
Vorher
Völker GmbH
Eingetragen
3.2.2012
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenErbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
berichtigt von Amts wegen Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft sind die Herstellung und der Vertrieb von Produkten aus dem Bereich Healthcare. Dies umfasst insbesondere innovative Medizinprodukte sowie Möbel aller Art. Darüber hinaus werden Dienstleistungen und Beratungstätigkeiten im Bereich der Krankenpflege, der Altenpflege sowie der Häuslichen Pflege erbracht. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte zu betreiben und Maßnahmen vorzunehmen, die mit dem Gegenstand des Unternehmens gemäß Absatz 1 zusammenhängen oder ihm unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Sie darf im In- und Ausland Zweigniederlassungen errichten und schließen, Tochtergesellschaften gründen und gleichartige oder ähnliche Unternehmen erwerben, pachten, sich daran beteiligen, ganz oder teilweise zu veräußern oder ihre Vertretung oder Geschäftsfiihrung übernehmen. Die Gesellschaft darf auch die Stellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin übernehmen. Die Gesellschaft kann Unternehmen, an denen sie beteiligt ist, unter ihrer einheitlichen Leitung zusammenfassen und/oder sich auf die Verwaltung der Beteiligung(en) beschränken und Untemehmensverträge jeder Art abschließen sowie ihren Betrieb ganz oder teilweise in Unternehmen, an denen sie beteiligt ist, ausgliedem oder solchen Unternehmen überlassen.

Historie

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Management

NameRolle
Josef Selinger
seit 29.4.2016
Geschäftsführer
Silvia Renate Hahn
seit 19.8.2013
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

VOC Verwaltungs GmbH (vormals: Völker GmbH)

Witten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2016 bis zum 30.09.2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016/17

I. Grundlagen

1. Geschäftsmodell

Organisatorische und rechtliche Struktur der Gesellschaft

Die VOC Verwaltungs GmbH (vormals Völker GmbH) ist eine 100% ige Konzerngesellschaft der Hill-Rom Holdings Inc., Batesville, Indiana/USA. Die Hill-Rom-Gruppe ist weltweit führender Anbieter von Systemen zur Patientenpflege.

In einer Pressemitteilung vom 27. Juni 2017 hatte die Konzernobergesellschaft Hill-Rom Holdings Inc. den Verkauf des Geschäftsbereiches "Völker" an die CoBe Capital-Gruppe bekanntgeben. Im Rahmen der vorgenannten Transaktion wurden alle dem Geschäftsbereich "Völker" zuzuordnenden Vermögenswerte von der CoBe Capital-Gruppe erworben. Die Geschäftstätigkeit und Mitarbeiter dieses Bereichs am Standort Witten wurden ebenfalls übernommen. Von dieser Transaktion waren aufgrund der bisherigen organisatorischen und rechtlichen Struktur sowohl die VOC Verwaltungs GmbH selbst als auch die Schwestergesellschaft Hill-Rom GmbH sowie deren gemeinsame Gesellschafterin Hill-Rom Holding GmbH & Co. KG (vormals Völker Holding GmbH & Co. KG) betroffen.

Das Geschäft mit "Hill-Rom"- und "Völker"-Produkten wird seit Ende Juli 2017 danach nunmehr in zwei separaten Organisationen bzw. Unternehmen fortgeführt. Für diesen Zweck wurden die - dem Geschäftsfeld "Völker" zuzuordnenden - Mitarbeiter und Vermögensgegenstände in eine neue Völker-Gesellschaft unter der Firma Völker GmbH ("neu") eingebracht.

Zunächst hatte die VOC Verwaltungs GmbH eine so genannte "Vorratsgesellschaft" unter der Firma VNC Verwaltungs GmbH (vormals Altstadtsee 315. VV GmbH, Köln) erworben. Die VNC Verwaltungs GmbH wurde mit notariell beurkundetem Gesellschafterbeschluss vom 6. Juli 2017 inzwischen in Völker GmbH ("neu") umfirmiert und hat gleichzeitig ihren Sitz von Köln nach Witten verlegt. Anschließend sind die Mitarbeiter und Vermögensgegenstände mit einem so genannten "Asset Purchase Agreement" vom 26. Juni 2017 in die Völker GmbH ("neu") eingebracht worden. Schließlich ist die Völker GmbH ("neu") mit notariell beurkundetem Geschäftsanteilsübertragungs- und Abtretungsvertrag vom 27. Juni 2017 an die Völker Real Estate GmbH, Köln - eine Tochtergesellschaft der Cobe Capital European Holdings Ltd., Dublin/Irland - veräußert worden. Im Rahmen dieser Übertragung (so genannter "Carve Out") wurde auf Ebene der VOC Verwaltungs GmbH ein Übertragungsverlust von insgesamt € 13,4 Mio. verzeichnet, der sich ergibt aus der Veräußerung der Vorratsbestände und des Anlagevermögens sowie einer Einmalzahlung für die Übernahme des defizitären Geschäftsbetriebes.

Die "neue" Völker GmbH wird unter der Registernummer HR B 16725 beim Amtsgericht Bochum geführt. Bedingt durch die vorgenannte Einbringung des "Völker"-Geschäfts und Veräußerung an die CoBe Capital-Gruppe gehört diese Gesellschaft nunmehr nicht mehr zur Hill-Rom-Gruppe. Die "alte" Völker-Gesellschaft wurde in diesem Zusammenhang in VOC Verwaltungs GmbH umbenannt; sie wird weiterhin unter der Registernummer HR B 13778 beim Amtsgericht Bochum geführt und geht nach Übertragung des Geschäftsbereiches "Völker" derzeit keiner operativen bzw. aktiven Geschäftstätigkeit mehr nach.

Die dem Geschäftsfeld "Hill-Rom" zuzuordnenden Mitarbeiter und Vermögensgegenstände sind dagegen in den bestehenden Gesellschaften Hill-Rom GmbH und Hill-Rom Holding GmbH & Co. KG verblieben. Die ehemalige Völker Holding GmbH & Co. KG wurde in Hill-Rom Holding GmbH & Co. KG und deren Komplementärin von Völker Verwaltung GmbH in Hill-Rom Verwaltung GmbH umfirmiert, da diese beiden Gesellschaften auch weiterhin der deutschen Hill-Rom-Gruppe angehören.

Insgesamt stellt sich die Firmenstruktur der deutschen Beteiligungen der Hill-Rom-Gruppe zum 30. September 2017 nunmehr wie folgt dar:

Hill-Rom Holding GmbH & Co. KG, Witten (Management-Gesellschaft)

Hill-Rom Verwaltung GmbH, Witten (Komplementärin der Hill-Rom Holding GmbH & Co. KG)

Hill-Rom GmbH, Witten (Vertriebsgesellschaft)

VOC Verwaltungs GmbH, Witten ("ruhende" Gesellschaft)

Bis zum Verkauf des Geschäftsbereiches "Völker" war die damalige Völker GmbH als Produktionsgesellschaft tätig.

Die Hill-Rom GmbH ist verantwortlich für die Vermarktung und den Verkauf von Produkten der Marken "Hill-Rom" sowie "Liko" und "The Vest". Sie tritt als alleiniger Ansprechpartner dieser Marken gegenüber den Kunden auf. Bis zum Verkauf des Geschäftsbereiches "Völker" wurden auch die Produkte der Marke "Völker" durch die Hill-Rom GmbH vermarktet bzw. verkauft.

Die Hill-Rom Holding GmbH & Co. KG übernimmt weiterhin die Management-Funktionen der Hill-Rom-Gruppe in Deutschland (insbesondere die Bereiche Personalwesen und EDV-Dienstleistungen sowie Finanzen). Mit der Gesellschafterin Hill-Rom Holding GmbH & Co. KG besteht weiterhin ein Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag.

Produkte und Produktion

Die Hill-Rom-Gruppe ist weltweit ein führender Anbieter für Krankenhaus- und Pflegebetten, Krankenhausmobiliar, Patiententransportsysteme und Patientenhebelösungen.

Die Hauptprodukte der VOC Verwaltungs GmbH waren bis zur Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" elektrisch verstellbare Betten. Darüber hinaus wurden zu den jeweiligen Bettenprogrammen passende Nachttische, Schränke, Kommoden, Server, Tische sowie vertikale Versorgungs- und Ablagesysteme (so genannten "Völker-Schienen") hergestellt.

Bis zum Verkauf des Geschäftsbereiches "Völker" war die VOC Verwaltungs GmbH zuletzt mit der Produktion nur noch am Standort Witten angesiedelt. Der ehemalige Produktionsstandort in Hainichen war bereits im Vorjahr (2015/16) aufgegeben worden. Der Grundbesitz in Hainichen ist im Berichtsjahr 2016/17 inzwischen veräußert worden.

Absatzmärkte

Die VOC Verwaltungs GmbH war bis zum Verkauf des Geschäftsbereiches "Völker" als Produktionsgesellschaft für die Herstellung und Entwicklung der Produkte zuständig, die anschließend von der Hill-Rom GmbH als Vertriebsgesellschaft an Drittkunden verkauft wurden. Dabei hatte die Hill-Rom GmbH neben den "Völker"-Produkten auch Artikel der "Hill-Rom"- und "Liko"-Produktionsgesellschaften vertrieben. Inzwischen werden die Produkte der Marke "Völker" nur noch durch die "neue" Völker GmbH vertrieben.

Die Hauptabsatzmärkte der Hill-Rom GmbH bzw. für die von der "alten" wie "neuen" Völker GmbH hergestellten Produkte waren bzw. sind neben Deutschland das europäische Ausland (vor allem Frankreich, Niederlande, Österreich und die Schweiz). Darüber hinaus wurden bzw. werden aber auch die Märkte in Fernost und den USA sowie Australien bedient.

2. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Bis zum Verkauf des Geschäftsbereiches "Völker" sind keine nennenswerten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen bei der VOC Verwaltungs GmbH angefallen. Anschließend sind bei der VOC Verwaltungs GmbH überhaupt keine weiteren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mehr erfolgt.

II Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2016 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9 % höher als im Vorjahr. In den beiden vorangegangenen Jahren war das Bruttoinlandsprodukt in einer ähnlichen Größenordnung gewachsen: 2015 um 1,7 % und 2014 um 1,6 %. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2016 einen halben Prozentpunkt über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,4 % lag.

Auch im Kalenderjahr 2017 ist die deutsche Wirtschaft weiter auf Wachstumskurs. Das Bruttoinlandsprodukt war im ersten Quartal 2017 höher als im vierten Quartal 2016. In der zweiten Jahreshälfte des vergangenen Jahres war das Bruttoinlandsprodukt mit + 0,2 % im dritten und + 0,4 % im vierten Quartal 2016 etwas moderater gewachsen. Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Auch im zweiten Quartal 2017 war die deutsche Wirtschaft um 0,6 % höher als im ersten Quartal 2017. Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich dabei aus dem Inland. Im dritten Quartal 2017 liegt das Bruttoinlandsprodukt schließlich um 0,8 % höher als im zweiten Quartal 2017. Hier kamen positive Impulse im Vorquartalsvergleich unter anderem vom Außenhandel.

Im Kalenderjahr 2016 standen in den 1.951 Krankenhäusern Deutschlands (2015: 1.956 Krankenhäuser) für die stationäre Behandlung der Patientinnen und Patienten insgesamt 498.718 (2015: 499.351) Betten zur Verfügung. Während die Zahl der Häuser um 0,3 % sank, blieb das Bettenangebot gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert (- 0,1 %). Ein Krankenhausaufenthalt (Verweildauer) dauerte wie im Vorjahr durchschnittlich nur noch 7,3 Tage. Die Bettenauslastung lag mit 77,9 % geringfügig über dem Vorjahresergebnis (77,5 %).

Der Anteil der Krankenhäuser in privater Trägerschaft, der bei Einführung der bundeseinheitlichen Krankenhausstatistik 1991 noch bei 14,8 % lag, steigt seit Jahren kontinuierlich an. Im Jahr 2016 ist bereits gut jedes dritte Krankenhaus (36,2 %) in privater Trägerschaft. Im gleichen Zeitraum sank der Anteil öffentlicher Krankenhäuser von 46,0 % auf 29,2 %. Der Anteil freigemeinnütziger Krankenhäuser hat sich demgegenüber nur geringfügig auf 34,5 % geändert (1991: 39,1 %).

Die Zahl der vollstationär behandelten Patienten und Patientinnen stieg im Jahr 2016 um 293.200 bzw. 1,5 % auf insgesamt 19,5 Mio. an; zugleich stieg die Zahl der für sie erbrachten Berechnungs- und Belegungstage um 88.400 auf gut 142,2 Mio.

Im Dezember 2015 waren 2,86 Mio. (Dezember 2013: 2,63 Mio.) Menschen in Deutschland pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Die Pflegequote zum Jahresende 2015 betrug 3,5 %. Die Pflegequote beschreibt den Anteil der Pflegebedürftigen an der Bevölkerungsgruppe. Im Vergleich 2015 mit 2013 hat die Nachfrage nach Leistungen der ambulanten Pflegedienste und der vollstationären Pflegeheime zugenommen: Die Anzahl der in Heimen vollstationär Versorgten ist unterdurchschnittlich um 2,5 % (19.000) gestiegen; die Zahl der durch ambulante Dienste Betreuten stieg um 12,4 % (76.000). Die Pflegestatistik wird von den statistischen Ämtern des Bundes und der Länder zweijährlich durchgeführt.

2. Wettbewerbssituation

Deutschland bleibt der größte Markt für Medizintechnik in Europa und ist hier sowohl größter Exporteur als auch Importeur. Gleichzeitig ist der deutsche Markt aggressiv umkämpft, da alle Marktteilnehmer hier erfolgreich präsent sein wollen. In dem speziellen Marktsegment verteilen sich die Marktanteile auf einige wenige Wettbewerber.

Nach dem Verkauf des Geschäftsbereiches "Völker" ist die VOC Verwaltungs GmbH inzwischen als ruhende Gesellschaft ohne operativen Geschäftsbetrieb keinem Wettbewerb mehr ausgesetzt.

3. Absatz- und Beschaffungspolitik

Bis zum Verkauf des Geschäftsbereiches "Völker" betraf der überwiegende Teil der Zulieferbetriebe mittelständische Unternehmen aus Deutschland bzw. dem Umkreis der Gesellschaft. Zudem wurde auf international tätige Zulieferfirmen der Hill-Rom-Gruppe zurückgegriffen. Der Vertrieb für "Völker"-Produkte war global ausgerichtet und so wurden weltweit Distributoren in über 30 Ländern beliefert.

Nach dem Verkauf des Geschäftsbereiches "Völker" geht die VOC Verwaltungs GmbH als ruhende Gesellschaft ohne operativen Geschäftsbetrieb keinen Einkaufs- und Verkaufsaktivitäten mehr nach.

4. Personal

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter hat sich aufgrund des Abgangs bzw. der Übertragung von Mitarbeitern des Geschäftsbereiches "Völker" sowie die im Vorjahr erfolgte Aufgabe des Produktionsstandortes in Hainichen auf 122 (Vorjahr 198) deutlich vermindert; zum 30. September 2017 werden danach bei der VOC Verwaltungs GmbH als ruhender Gesellschaft keine Mitarbeiter mehr beschäftigt. Insgesamt waren zum Zeitpunkt der Übertragung 144 Mitarbeiter dem Geschäftsbereich "Völker" zuzuordnen.

5. Umweltschutz

Die VOC Verwaltungs GmbH hat bis zur Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" die Umweltschutzrichtlinien und -gesetze des Bundes und der Bundesländer sowie die internen Richtlinien und Vorgaben der Muttergesellschaft befolgt. Nach Übertragung des Geschäftsbereiches "Völker" geht die Gesellschaft keiner aktiven bzw. operativen Tätigkeit mehr nach und entsprechend spielen Umweltschutzthemen nunmehr eine eher untergeordnete bzw. keine Rolle mehr.

Im Geschäftsjahr 2016/17 waren bis zur Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" keine nennenswerten Investitionen für Umweltschutzmaßnahmen erforderlich. Anfallende Abfälle wurden durch lokale Entsorgungsunternehmen entsorgt und der Prozess der hygienischen Aufbereitung, insbesondere von Matratzen, wurde durch einen externen Dienstleister zertifiziert und regelmäßig überprüft.

6. Finanzierung

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt auch nach der Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" weiterhin aus den verbliebenen eigenen liquiden Mitteln. Durch Anschluss an den Konzernfinanzverkehr der Hill-Rom-Gruppe war die Finanzierung auch bis dahin jederzeit uneingeschränkt sichergestellt. Zudem waren im Rahmen des Konzernfinanzverkehrs auch die finanziellen Konsequenzen aus der Übertagung des Geschäftsbereiches "Völker" abgesichert. Im Übrigen wird der außergewöhnlich hohe Verlust des Geschäftsjahres 2016/17 von der Gesellschafterin Hill-Rom Holding GmbH & Co. KG im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrages übernommen bzw. ausgeglichen.

7. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2016/17 wurden bis Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" noch Investitionen mit einem Volumen von T€ 278 (Vorjahr T€ 517) getätigt. Die Zugänge betrafen Einbauten (T€ 116), technische Anlagen und Maschinen (T€ 82) sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen (T€ 80). Im Zuge der Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" sind sämtliche Gegenstände des Sachanlagevermögens sowie sämtliche immateriellen Vermögensgegenstände auf die "neue" Völker GmbH übertragen worden und entsprechend abgegangen. Mit Ausnahme des Grundbesitzes in Hainichen, welcher bereits vor dieser Transaktion gewinnbringend veräußert werden konnte, sind ausnahmslos Buch- bzw. Übertagungsverluste erwirtschaftet worden.

Nach der Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" bestehen inzwischen keine langfristigen vertraglichen bzw. zukünftigen finanziellen Leasing- und Mietverpflichtungen mehr. Diese Verpflichtungen wurden - soweit möglich und erforderlich - von der "neuen" Völker GmbH übernommen und fortgeführt oder konnten vorzeitig gekündigt werden.

8. Sonstige wichtige Ereignisse

Im Berichtsjahr 2016/17 ist eine Lohnsteueraußenprüfung für die Veranlagungszeiträume 2013 bis 2015 durchgeführt worden. Die Ergebnisse sind bereits mitgeteilt und im Jahresabschluss berücksichtigt worden; sie waren von eher untergeordneter Bedeutung. Lediglich der abschließende Bericht bzw. die entsprechenden Bescheide liegen zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht vor.

Mit Prüfungsanordnung vom 8. März 2017 ist zudem eine steuerliche Außenprüfung betreffend Gewerbe- und Körperschaftsteuer für die Veranlagungszeiträume von 2013 bis 2015 und betreffend der Umsatzsteuer für die Veranlagungszeiträume von 2012 bis 2014 begonnen worden. Erste Ergebnisse bzw. Feststellungen dieser steuerlichen Außenprüfung liegen inzwischen vor. Sie betreffen vor allem Folgewirkungen der vorgenannten Lohnsteueraußenprüfung und sind insofern ebenfalls bereits im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Die darüber hinaus diskutierten Themen werden aufgrund der gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Organschaft keine finanziellen Auswirkungen auf Ebene der VOC Verwaltungs GmbH haben. Insgesamt sind die noch nicht abschließend diskutierten Themen ebenfalls von geringer Bedeutung.

Die Völker BVBA, Tienen/Belgien, ist im Geschäftsjahr 2016/17 abschließend liquidiert worden. Im Zuge der Liquidation ist die von der VOC Verwaltungs GmbH gegenüber der Völker BVBA abgegeben Patronats- bzw. Fortführungserklärung entsprechend untergegangen. Im Rahmen der Liquidation sind auf Ebene der VOC Verwaltungs GmbH noch in geringem Umfang Liquidations- bzw. Abwicklungskosten angefallen.

9. Analyse des Geschäftsverlaufs

Die Ertragslage der VOC Verwaltungs GmbH war bis zur Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" unverändert maßgeblich von der Umsatzentwicklung der Vertriebsgesellschaften im Konzernverbund - insbesondere der Hill-Rom GmbH - abhängig. Die Erlösentwicklung lag dabei insgesamt hinter den Erwartungen zurück.

Bereits im Vorjahr (2015/16) wurde mit der Konzernmutter Hill-Rom Holdings, Inc. eine ergänzende Vereinbarung zu den Konzernverrechnungspreisen getroffen. Hintergrund war die Übernahme einer Reihe von unternehmerischen Aktivitäten und Risiken durch die Hill-Rom Services, Inc. Aufgrund dieser Vereinbarung wurden auch im Geschäftsjahr 2016/17 bis zur Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" erneut Transferpreisausgleichserlöse in Höhe von T€ 8.621 (Vorjahr T€ 11.311) erzielt. Mit der Erfassung dieser Ausgleichserlöse wurde erreicht, dass die letztlich abgerechneten Transferpreise für das Produktionsvolumen im Geschäftsjahr 2016/17 wie bereits im Vorjahr (2015/16) die Absatz- und Marktpreisentwicklung vor dem Hintergrund der geänderten Risikoverteilung innerhalb des Konzerns reflektierten. Bis zur Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" konnten entsprechend positive Deckungsbeiträge bzw. Gewinne erwirtschaftet werden. Die Vereinbarung ist im Geschäftsjahr 2016/17 nicht angepasst worden und somit entsprach die Entwicklung der Rohertragsmarge bis zur Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" den Erwartungen.

Die deutlich negative Ergebnisentwicklung bzw. die hohen Verluste des Geschäftsjahres 2016/17 sind ausschließlich auf Einmal- bzw. Sondereffekte - insbesondere den eingangs erwähnten Übertragungsverlust - zurückzuführen.

Die Inflation hatte keine nennenswerte Auswirkung auf die Ertragslage bzw. den Geschäftsverlauf, während die Entwicklung der relevanten Wechselkurse (insbesondere die US-Dollar-Kursentwicklung) mit Netto-Kursgewinne von T€ + 187 zum Ergebnis beigetragen haben.

10. Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Umsatzerlöse von T€ 28.176 (Vorjahr T€ 39.510) betreffen überwiegend Verkäufe von Krankenhaus- und Pflegebetten. Der Absatz erfolgte bis zur Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" an die Vertriebsgesellschaften im Konzernverbund und war entsprechend von der Geschäftsentwicklung der Vertriebsgesellschaften - insbesondere der Hill-Rom GmbH - abhängig.

Der Rohertrag (unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung) ist aufgrund der Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" im Vergleich zum Vorjahr deutlich um T€ 6.099 auf T€ 14.113 zurückgegangen. Dabei ist die Rohertragsmarge mit rund 50 % gegenüber dem Vorjahr weitestgehend stabil. Die Entwicklung der Rohertragsmarge wurde weiterhin maßgeblich durch das Vertriebskonzept der europäischen Hill-Rom-Gruppe beeinflusst, welches dadurch geprägt war, dass u.a. die Deckungsbeiträge für die Verkäufe an die Schwestergesellschaften auf Grundlage garantierter Transferpreise erfolgten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen überwiegend periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 215 (Vorjahr T€ 585) und Gewinnen aus dem Abgang von Anlagevermögen, die noch vor der Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" erzielt werden konnten (T€ 219). Die Buchgewinne betrafen dabei vor allem die Veräußerung des Grundbesitzes am ehemaligen Produktionsstandort in Hainichen. Den periodenfremden Erträgen stehen umfangreiche bzw. außergewöhnlich hohe ungewöhnliche bzw. periodenfremde Aufwendungen gegenüber. So wird neben dem Übertragungsverlust von T€ 13.438 zusätzlich noch ein Anteil aus einer Vergleichsvereinbarung der Hill-Rom-Gruppe für die außergerichtliche Beilegung eines Rechtsstreites ausgewiesen (T€ 400).

Der Personalaufwand machte im Geschäftsjahr 2016/17 infolge der Übertragung der Mitarbeiter insgesamt nur noch T€ 7.229 aus (Vorjahr T€ 10.924). Die Personalaufwandsquote hat sich auf 25,7 % (Vorjahr 27,6 %) weiter vermindert. Der Verbesserung der Quote steht im Zusammenhang mit den Restrukturierungsmaßnahmen (Aufgabe des Produktionsstandortes Hainichen), die bereits im Vorjahr abgeschlossen werden konnten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind geprägt durch Einmal- bzw. Sondereffekte. Bereinigt um den vorgenannten Übertragungsverlust ist die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen auf 20,3 % (Vorjahr 22,4 %) weiter gesunken. Der Rückgang ist maßgeblich auf gesunkene Aufwendungen aus Dienstleistungen und Kostenweiterbelastungen von verbundenen Unternehmen zurückzuführen.

Der Rückgang der Abschreibungen ist durch die Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" und den dadurch bedingten Abgang des gesamten Anlagevermögens geprägt.

Wie im Vorjahr ist für den Veranlagungszeitraum 2016/17 wegen der steuerlichen Organschaft einerseits und der hohen Verluste andererseits keine Ertragsteuerbelastung angefallen. Insgesamt wird ein deutlich negatives Ergebnis nach Steuern von T€ - 12.096 (Vorjahr Gewinn von T€ 449) ausgewiesen, das maßgeblich durch den Übertragungsverlust geprägt ist.

Der von der Gesellschafterin Hill-Rom GmbH & Co. KG übernommene Verlust beläuft sich danach im Geschäftsjahr 2016/17 auf T€ - 12.117 (Vorjahr Gewinnabführung von T€ 432).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr bedingt durch die Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" deutlich um T€ 7.431 auf T€ 23.895 reduziert. Der Rückgang betrifft vor allem die Übertragung des Anlage- und Vorratsvermögens im Rahmen der Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" sowie die vorzeitige/teilweise Tilgung von Ausleihungen an verbundene Unternehmen (T€ - 4.000) Gemessen an der Bilanzsumme machen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen einschließlich der Ausleihungen an verbundene Unternehmen mit 52,0 % (Vorjahr 48,3 %) aber immer noch den größten Bilanzposten aus.

Im Vorjahr machten die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen noch 21,3 % der Bilanzsumme aus. Mit Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" ist das gesamte betriebsnotwendige Vermögen abschließend bzw. vollständig veräußert worden. Etwaige bis dahin vorhandene stille Reserven und Lasten bei den zuvor bilanzierten Vermögensgegenständen sind entsprechend im Berichtsjahr 2016/17 aufgedeckt worden.

Aufgrund der Ergebnisabführung an die Hill-Rom GmbH & Co. KG ist das Eigenkapital mit T€ 14.757 gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der Reduzierung der Bilanzsumme auf 61,8 % (Vorjahr 47,1 %) erhöht.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich aufgrund der Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert, da vor allem Rückstellungen des Personalbereiches nach Übertragung der Mitarbeiter inzwischen entfallen. Die sonstigen Rückstellungen umfassen zum Bilanzstichtag vor allem noch ausstehende Eingangsrechnungen und Gewährleistungsverpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten resultieren zum größten Teil aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beliefen sich zum Geschäftsjahresende auf T€ 8.108 (Vorjahr T€ 11.036).

III. Angaben zum internen Kontroll- und Risikomanagementsystem

Ziel des bei der VOC Verwaltungs GmbH installierten Risikomanagements war es bis zur Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker", den wirtschaftlichen Erfolg der VOC Verwaltungs GmbH sicherzustellen und bestandsgefährdende sowie entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen frühzeitig erkennen zu können.

Das Risikomanagementsystem umfasste dabei zunächst die Budgetplanung für jeweils ein Geschäftsjahr. Die Planung erfolgte im Rahmen einer fortlaufenden monatlichen Periodenrechnung und wurde gegebenenfalls an die Änderungen der Geschäftstätigkeit sowie der Marktentwicklung angepasst. Im Rahmen der Erstellung von Monatsberichten wurden Soll-/Ist-Abweichungen zu den Plan- und Vorjahreswerten analysiert, um so mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Die VOC Verwaltungs GmbH unterhielt bis zur Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" ein den Forderungen des Medizinproduktgesetzes entsprechendes Qualitätsmanagement. Danach wurden alle Reklamationsfälle mit "Völker"-Produkten dokumentiert und analysiert, um zeitnah erforderliche Gegenmaßnahmen durchführen zu können.

Wesentliche Prozesse im Rechnungswesen werden aufgrund der Börsenrelevanz der US-Konzernmuttergesellschaft nach den Vorschriften des Sarbanes Oxley Acts dokumentiert.

Nach der Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" besteht bei der VOC Verwaltungs GmbH als ruhender Gesellschaft kein eigenständiges internes Kontroll- und Risikomanagementsystem mehr. Die Einbindung in das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem der deutschen Hill-Rom-Gruppe besteht jedoch über die Gesellschafterin Hill-Rom Holding GmbH & Co. KG weiter fort.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen der zukünftigen Entwicklung

Als derzeit ruhende Gesellschaft beschränken sich die Chancen der zukünftigen Entwicklung auf die Verwaltung und Verwertung des Restvermögens bzw. die kosten- und ressourcenoptimale Umsetzung notwendiger Abwicklungstätigkeiten. Der Fortbestand des Unternehmens ist dabei durch die Einbindung in den Hill-Rom Holdings Inc.-Konzern sowie den weiterhin bestehenden Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag mit der Hill-Rom Holding GmbH & Co. KG bis auf Weiteres sichergestellt.

Insgesamt kann die Chancenlage nach der erfolgten Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" und der damit verbundenen Aufgabe des gesamten operativen Geschäftsbetriebs weder positiv noch negativ beurteilt werden.

2. Risiken der zukünftigen Entwicklung sowie Einschätzung zum Gesamtbild der Risikolage

Als derzeit ruhende Gesellschaft beschränken sich die Risiken der zukünftigen Entwicklung insbesondere auf Risiken im Zusammenhang mit der Verwertung des Restvermögens bzw. Risiken aus der Abwicklung (u.a. von Gewährleistungsfällen). Da das Vermögen und die Schulden überwiegend Forderungen und Verbindlichkeiten gegen(über) verbundene(n) Unternehmen betreffen, werden derzeit keine konkreten Probleme bei der weiteren Verwertung und Abwicklung erwartet. Im Übrigen bestehen umfangreiche liquide Mittel zur Deckung etwaiger Drittverpflichtungen.

Bei dem vorgenannten Risiko wird u.a. aufgrund der vorhandenen liquiden Mittel von einem geringen Risikograd ausgegangen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines unerwarteten größeren Negativereignisses wird als äußerst gering eingeschätzt. Dennoch können Negativereignisse generell nicht vollends ausgeschlossen werden.

Insgesamt sind nach Einschätzung der Geschäftsführung die finanziellen Auswirkungen der Risiken äußerst gering und die Gesamtrisikolage sehr überschaubar. Bestandsgefährdende Risiken sind - wie im Abschnitt IV.2. "Chancen der zukünftigen Entwicklung" beschrieben - derzeit nicht erkennbar.

3. Voraussichtliche Entwicklung

Die VOC Verwaltungs GmbH soll zunächst ohne jegliche operative bzw. aktive Geschäftstätigkeit bestehen bleiben. Als dann ruhende Gesellschaft werden für das Geschäftsjahr 2017/18 und darüber hinaus keine nennenswerten Geschäftsvorfälle mehr erwartet. Entsprechend werden voraussichtlich auch keine nennenswerten Aufwendungen und Erträge bzw. Gewinne und Verluste mehr anfallen. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wird sich auf die Verwaltung und Verwertung des Restvermögens bzw. die Umsetzung notwendiger Abwicklungstätigkeiten beschränken. In diesem Zusammenhang können ggf. in geringem Umfang noch Abwicklungskosten auftreten.

Insbesondere bedingt durch die Einbindung in den bestehenden Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag mit der Hill-Rom Holding GmbH & Co. KG ist der Fortbestand der VOC Verwaltungs GmbH als ruhende Gesellschaft bis auf Weiteres gesichert.

Die tatsächlichen Ergebnisse können jedoch wesentlich von der Erwartung über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.

 

Witten, den 16. Februar 2018

Die Geschäftsführung

Francisco Canal Vega

Josef Selinger

Bilanz zum 30. September 2017

Aktiva

30.09.2017
30.09.2016
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 32.794,75
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.168.671,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 433.655,31
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 742.274,33
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 279.350,37
  0,00 6.623.952,00
III. Finanzlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.500.000,00 5.500.000,00
  1.500.000,00 5.500.001,00
  1.500.000,00 12.156.747,75
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 2.784.384,14
2. Unfertige Erzeugnisse 0,00 249.314,58
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 3.071.406,26
  0,00 6.105.104,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.928.963,11 9.619.942,19
2. Sonstige Vermögensgegenstände 847.475,12 70.617,62
  11.776.438,23 9.690.559,81
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 10.618.158,68 3.364.159,13
  22.394.596,91 19.159.823,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 8.816,81
  23.894.596,91 31.325.388,48

Passiva

   
  30.09.2017
30.09.2016
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Kapitalrücklage 2.836.233,45 2.836.233,45
III. Gewinnrücklagen    
Andere Gewinnrücklagen 150.000,00 150.000,00
IV. Gewinnvortrag 10.271.190,69 10.271.190,69
  14.757.424,14 14.757.424,14
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 0,00 108.351,58
2. Sonstige Rückstellungen 923.571,72 4.824.107,73
  923.571,72 4.932.459,31
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 104.732,43 486.526,70
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.108.139,80 11.036.431,84
3. Sonstige Verbindlichkeiten 728,82 112.546,49
  8.213.601,05 11.635.505,03
  23.894.596,91 31.325.388,48

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis 30. September 2017

2016/17
2015/16
1. Umsatzerlöse 28.176.096,26 39.510.087,30
2. Verminderung (Vorjahr Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.714.120,32 444.299,42
3. Sonstige betriebliche Erträge 634.445,12 779.868,36
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -12.021.481,80 -18.222.704,53
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -327.552,53 -1.519.488,29
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -5.806.724,37 -9.038.622,15
b) Soziale Abgaben -1.422.506,58 -1.885.024,36
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -506.831,80 -841.458,93
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -19.148.935,68 -8.835.222,66
8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 41.616,67 55.256,67
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3,45 2.107,51
10. Ergebnis nach Steuern -12.095.991,58 449.098,34
11. Sonstige Steuern -20.610,81 -16.962,86
12. Erträge aus Verlustübernahme/ Vorjahr Aufwendungen aus Gewinnabführung 12.116.602,39 -432.135,48
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2016/17

I. Allgemeine Angaben

Mit notariell beurkundetem Gesellschafterbeschluss vom 6. Juli 2017 ist die Völker GmbH in VOC Verwaltungs GmbH umbenannt worden. Sitz der VOC Verwaltungs GmbH ist Witten. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HR B 13778 in das Handelsregister beim Amtsgericht Bochum eingetragen.

Die VOC Verwaltungs GmbH ist zum Bilanzstichtag 30. September 2017 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss der VOC Verwaltungs GmbH wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG)aufgestellt.

Im Berichtsjahr wurden erstmals die Regelungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes ("BilRUG") angewendet. Die neuen Regelungen haben zu keinen wesentlichen Änderungen geführt. Durch das BilRUG wurde das in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltene Zwischenergebnis "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" gestrichen. An Stelle dessen ist im Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung nunmehr das Zwischenergebnis "Ergebnis nach Steuern" nach dem Posten " Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" eingefügt worden. Entsprechend der neuen Definition der Umsatzerlöse werden zudem im Geschäftsjahr 2016/17 Erlöse aus Mieten in Höhe von T€ 50 unter den "Umsatzerlösen" ausgewiesen. Im Vorjahr wurden diese (T€ 60) noch unter der Position "sonstige betriebliche Erträge" ausgewiesen.

Geschäftsjahr ist der Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 30. September des darauf folgenden Jahres.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, im Anhang aufgeführt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Grundsätzliches

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Mit Kauf- und Übertragungsvertrag (so genanntem "Asset Purchase Agreements") vom 26. Juni 2017 hat die VOC Verwaltungs GmbH den gesamten Geschäftsbereich "Völker" und somit ihren gesamten Geschäftsbetrieb zum Ende des Monats Juli 2017 veräußert, einschließlich aller diesem Geschäftsbereich zuzuordnenden Vermögensgegenstände. Nach Veräußerung und Übertragung des Geschäftsbetriebs geht die VOC Verwaltungs GmbH keiner operativen bzw. aktiven Geschäftstätigkeit mehr nach. Zum 31. Juli 2017 wurde das Gewerbe entsprechend abgemeldet und die Gesellschaft besteht nunmehr als "ruhende" Gesellschaft fort.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde vor dem Hintergrund der Veräußerung und Übertragung des Geschäftsbetriebs zu Liquidationswerten vorgenommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr ausgewiesenen entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei wurden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis sechs Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 410; diese wurden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Sofern erforderlich erfolgten zusätzlich zu den planmäßigen Abschreibungen auch außerplanmäßige Abschreibungen. Im Zusammenhang mit der Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" sind sämtliche entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände veräußert worden und abgegangen.

Die im Vorjahr ausgewiesenen Sachanlagen waren mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger bzw. außerplanmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Nutzungsdauer der verschiedenen Anlagekategorien stellten sich bis zur Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" wie folgt dar:

Nutzungsdauer Jahre
Gebäude 25 bis 33
Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 12
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden bei Anschaffungskosten mit einem Wert von bis zu € 410 im Jahr des Zugangs vollständig aufwandswirksam erfasst.

Im Zusammenhang mit der Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" sind sämtliche Gegenstände des Sachanlagevermögens veräußert worden und abgegangen.

Die unter dem Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zum Nennwert angesetzt. Die im Vorjahr ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Wertansätze für die im Vorjahr ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren entsprachen den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen oder dem Niederstwertprinzip. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse waren zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet, die neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten umfassten. Zinsen für Fremdkapital wurden in die Herstellungskosten des Vorratsvermögens nicht einbezogen. Für Bestandsrisiken, die sich aus einer geminderten Verwertbarkeit ergeben, wurden angemessene Wertabschläge von den Anschaffungs- und Herstellungskosten vorgenommen. Im Zusammenhang mit der Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" sind sämtliche Vorratsbestände veräußert worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Im Vorjahr wurden langfristige Steuererstattungsansprüche im Sinne des § 37 KStG (Körperschaftsteuerguthaben) zum Barwert angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalteten Ausgaben, soweit diese auf Leistungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag entfallen. Diese Ausgaben wurden über die betreffenden Zeiträume abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen sind vor allem für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die sonstigen Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken Rechnung und sind zum Erfüllungsbetrag nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Devisenmittelkurs des letzten Monats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsposten existieren zum Bilanzstichtag 30. September 2017 nicht.

Die VOC Verwaltungs GmbH hat gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB in Ausübung des Wahlrechts auf die Abgrenzung latenter Steuern verzichtet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist Bestandteil dieses Anhangs.

Die im Vorjahr ausgewiesenen Anteile an der inzwischen liquidierten Völker BVBA, Tienen/Belgien, wurden im Geschäftsjahr 2012 aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung außerplanmäßig auf den beizulegenden Zeit- bzw. Erinnerungswert von € 1 abgeschrieben. Im Zuge der Liquidation sind im Geschäftsjahr 2016/17 sowohl die Anschaffungskosten als auch die kumulierten Abschreibungen abgegangen.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen ein langfristiges Darlehen an die Hill-Rom SAS, Pluvigner/Frankreich von ursprünglich T€ 5.500, das eine Laufzeit bis zum 30. September 2030 hat und verzinst wird mit einem Zinssatz, der dem 12-Monats Euro-Libor plus 1 % entspricht. Im Geschäftsjahr 2016/17 ist vorzeitig eine teilweise Tilgung bzw. Rückzahlung in Höhe von T€ 4.000 erfolgt,

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten die nachfolgenden Forderungen gegen Gesellschafter:

30.09.2017
T€
30.09.2016
T€
Ergebnisabführung 2016/17 (im Vorjahr 2015/16) 12.117 -432
Umsatzsteuerliche Organschaft -268 910
Ertragsteuerliche Organschaft 0 5
Verrechnungskonto (einschließlich Lieferungs- und Leistungsverkehr) -3.718 4.554
  8.131 5.037

Die umsatzsteuerliche Organschaft war nach Veräußerung und Übertragung des Geschäftsbetriebs und der damit verbundenen Beendigung der wirtschaftlichen Eingliederung zum 1. August 2017 beendet. Abweichend davon hat die Gesellschafterin Hill-Rom Holding GmbH & Co. KG (vormals Völker Holding GmbH & Co. KG), Witten, mit Zustimmung der Finanzbehörden die Umsatzsteuervoranmeldung noch unter Einbeziehung der VOC Verwaltungs GmbH vorgenommen, als ob die umsatzsteuerliche Organschaft weiterhin bestanden hätte. Entsprechend berücksichtigen die Forderungen gegen die Gesellschafter zum Bilanzstichtag 30. September 2017 noch die vorgenannte Verrechnung von Verbindlichkeiten aus umsatzsteuerlicher Organschaft.

Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche (Körperschaftsteuerguthaben) von T€ 15 (Vorjahr T€ 32). Im Vorjahr hatte das Körperschaftsteuerguthaben noch eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

Das Stammkapital wird zum Bilanzstichtag 30. September 2017 unverändert in voller Höhe von der Hill-Rom Holding GmbH & Co. KG gehalten. Das gezeichnete Kapital beträgt € 1.500.000 und ist in voller Höhe eingezahlt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen vor allem ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 417; Vorjahr T€ 277), Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 247; Vorjahr T€ 104), Rechts- und Beratungskosten (T€ 106; Vorjahr T€ 166) sowie Restrukturierungsmaßnahmen (T€ 27; Vorjahr T€ 2.978). Im Vorjahr umfassten die sonstigen Rückstellungen darüber hinaus Rückstellungen für Weihnachtsgelder (T€ 307) und Rückstellungen für Prozessrisiken (Vorjahr T€ 235) sowie Rückstellungen für Überstunden (T€ 196) und für Urlaubstage (T€ 161).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in vollem Umfang auf den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Zum Bilanzstichtag 30. September 2017 bestehen - wie im Vorjahr - keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betrafen im Vorjahr mit T€ 106 Verbindlichkeiten aus Steuern.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Für die Verbindlichkeiten sind insgesamt keine Sicherheiten gestellt.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen wie folgt auf die einzelnen Bereiche:

2016/17
T€
2015/16
T€
Verkauf von Klinik-/Pflegebetten und -möbeln 21.184 33.860
Reparatur und Wartungsleistungen 6.942 5.650
Erträge aus Mieten 50 0
  28.176 39.510

Die Erlöse aus Mieten betreffen Umsätze, die aufgrund der geänderten Definition nach dem "BilRUG" nunmehr als solche auszuweisen sind. Im Vorjahr waren diese noch unter sonstigen betrieblichen Erträge enthalten (T€ 60).

Nach geographischen Märkten teilen sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:

2016/17
T€
2015/16
T€
Inland 18.672 22.855
EU Ausland 6.963 15.168
Sonstiges Ausland 2.541 1.487
  28.176 39.510

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Buchgewinne aus Anlagenabgängen von T€ 219 (Vorjahr T€ 130) und periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 215 (Vorjahr T€ 585). Die Buchgewinne betreffen vor allem die Veräußerung des Grundbesitzes am ehemaligen Standort Hainichen. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betrafen im Vorjahr ausschließlich Garantien.

Mit Ausnahme der Buchgewinne und der im Vorjahr ausgewiesenen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sind weder im Geschäftsjahr 2016/17 noch im Vorjahr Ertragsposten von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren mit T€ 200 (Vorjahr T€ 4) aus Erträgen aus der Währungsumrechnung.

Personalaufwendungen

Die Personalaufwendungen betreffen mit T€ 62 (Vorjahr T€ 46) Aufwendungen für Altersversorgung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste im Zusammenhang mit der Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker" von T€ 13.438 (Vorjahr T€ 0). Die Verluste resultieren insbesondere aus der Veräußerung der Vorratsbestände und des Anlagevermögens (einschließlich des Grundbesitzes am Standort Witten) sowie einer Einmalzahlung für die Übernahme des defizitären Geschäftsbetriebes (so genannten "Funding Injection").

Im Geschäftsjahr 2016/17 werden periodenfremde Aufwendungen aus der außergerichtlichen Beilegung eines Rechtstreits (Vergleichszahlung) von T€ 400 (Vorjahr T€ 0) ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus der Liquidation der Völker BVBA von T€ 39 (Vorjahr T€ 0).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Buchverluste aus Anlagenabgängen in Höhe von T€ 15 (Vorjahr T€ 141).

Mit Ausnahme der im Berichtsjahr enthaltenen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Veräußerung des Geschäftsbereiches "Völker", der Vergleichszahlung zur Beilegung eines Rechtsstreits sowie der Kosten für die Liquidation der Völker BVBA von insgesamt T€ 13.877 sind weder im Geschäftsjahr 2016/17 noch im Vorjahr weitere Aufwandsposten von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von T€ 13 (Vorjahr T€ 5).

Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betreffen wie im Vorjahr Ausleihungen an verbundene Unternehmen.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betrafen im Vorjahr mit T€ 1 die Aufzinsung des Körperschaftsteuerguthabens.

Sonstige Angaben

Anteilsbesitzliste

Die Völker BVBA, Tienen/Belgien, ist im Geschäftsjahr 2016/17 abschließend liquidiert worden.

Die VOC Verwaltungs GmbH war gemäß § 290 Abs. 1 bis 4 HGB grundsätzlich verpflichtet, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht zu erstellen und diesen nach §§ 316 ff. HGB prüfen zu lassen. Da die Völker BVBA aber bereits in Vorjahren von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns war und inzwischen liquidiert wurde, brauchte sie gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden. Gemäß § 290 Abs. 5 HGB musste weder im Berichtsjahr noch im Vorjahr ein Konzernabschluss aufgestellt werden.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag 30. September 2017 bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

Die VOC Verwaltungs GmbH hatte gegenüber der Völker BVBA eine Patronats- bzw. Fortführungserklärung abgegeben. Im Zuge der Liquidation ist diese Patronatserklärung untergegangen und es droht der Gesellschaft entsprechend keine weitere Inanspruchnahme mehr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen / außerbilanzielle Geschäfte

Zum Bilanzstichtag 30. September 2017 bestehen weder sonstige finanziellen Verpflichtungen noch außerbilanzielle Geschäfte.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigt durchschnittlich 35 (Vorjahr 78) Angestellte und 84 (Vorjahr 120) gewerbliche Mitarbeiter sowie 3 (Vorjahr 0) Auszubildende.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf T€ 118 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2016/17 bzw. sind die folgenden Personen:

 

Francisco Canal Vega, President Europe, Amsterdam (Niederlande)

 

Josef Selinger, General Manager, Bochum

 

Jörg Waldeyer, Production Director, Hattingen (bis 30. September 2017)

Im Geschäftsjahr 2016/17 haben die Mitglieder der Geschäftsführung keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist über ihre Gesellschafterin Hill-Rom Holding GmbH & Co. KG mittelbar eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Hill-Rom Holdings Inc., Batesville, Indiana/USA, und wird in den Konzernabschluss dieser Konzernmuttergesellschaft (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist nach US-Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt und am Sitz dieser Gesellschaft in Batesville, sowie im EDGAR- (Electronic Data Gathering, Analysis and Retrieval-) System der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC unter der Registernummer 47518 erhältlich.

Ergebnisverwendung

Zwischen der VOC Verwaltungs GmbH und der Gesellschafterin Hill-Rom Holding GmbH & Co. KG besteht seit dem 1. Januar 2012 ein Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag. Auf Basis dieses Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrages hat die Hill-Rom GmbH & Co. KG den Verlust des Geschäftsjahres 2016/17 übernommen.

Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2016/17 sind keine Ereignisse eingetreten, die für die VOC Verwaltungs GmbH von wesentlicher Bedeutung wären und zu einer veränderten Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft führen könnten.

 

Witten, den 16. Februar 2018

Völker GmbH

Die Geschäftsführung

Francisco Canal Vega

Josef Selinger

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Oktober 2016 bis 30. September 2017

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.10.2016
Zugänge
Abgänge
30.09.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 755.113,70 0,00 755.113,70 0,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.277.263,38 115.964,39 8.393.227,77 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.068.102,91 81.743,74 2.149.846,65 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.139.400,14 80.199,21 9.219.599,35 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 279.350,37 0,00 279.350,37 0,00
  19.764.116,80 277.907,34 20.042.024,14 0,00
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.600,00 0,00 18.600,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.500.000,00 0,00 4.000.000,00 1.500.000,00
  5.518.600,00 0,00 4.018.600,00 1.500.000,00
  26.037.830,50 277.907,34 24.815.737,84 1.500.000,00
Abschreibungen
01.10.2016
Zugänge
Abgänge
30.09.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 722.318,95 11.532,19 733.851,14 0,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.108.591,39 141.191,83 3.249.783,22 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.634.447,60 0,00 1.634.447,60 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.397.125,81 354.107,78 8.751.233,59 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  13.140.164,80 495.299,61 13.635.464,41 0,00
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.599,00 0,00 18.599,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  18.599,00 0,00 18.599,00 0,00
  13.881.082,75 506.831,80 14.387.914,55 0,00
Restbuchwerte
30.09.2017
30.09.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 32.794,75
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.168.671,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 433.655,31
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 742.274,33
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 279.350,37
  0,00 6.623.952,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.500.000,00 5.500.000,00
  1.500.000,00 5.500.001,00
  1.500.000,00 12.156.747,75

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VOC Verwaltungs GmbH (vormals Völker GmbH), Witten, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis 30. September 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 16. Februar 2018

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Pattusch, Wirtschaftsprüfer

ppa. Cornelius Dubielzig, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 30.09.2017 wurde am 25.07.2018 festgestellt.

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