BPJ Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Peter GeigerBPJ Verwaltungs GmbH | 80.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
M. Egner und Sohn GmbHNeumarkt i.d.OPf.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des Handels-Gesetzbuches (§§ 238 ff.) - insbesondere den ergänzenden Vorschriften des zweiten Abschnittes für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff.) - sowie den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Davon-Vermerke grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den größenabhängigen Erleichterungen wird im Rahmen der Aufstellung des Anhangs (§ 288 Abs. 2 HGB) Gebrauch gemacht. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen gegenüber dem Geschäftsjahr 2020 beibehalten. Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibung erfolgt linear. Die Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll als Aufwand behandelt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden als Sammelposten gebucht und über fünf Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen sowie die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen bzw. Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Es wird das Bewertungsvereinfachungsverfahren nach der Durchschnitts-Methode angewendet (§ 256 HGB, § 240 Abs. 4 HGB). Der Bestand der fertigen Erzeugnisse ermittelt sich aus den Verkaufspreisen abzüglich eines gewichteten Rabattes von 23,0 % und abzüglich eines Aufschlages für Verwaltungskosten, Boni, Skonti und Gewinn von 35,0 % sowie zuzüglich der erworbenen Handelswaren. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag betreffen. Die Bildung erfolgt gem. § 250 Abs. 1 HBG. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden saldiert. Der sich ergebende Überhang an aktiven latenten Steuern wurde nicht bilanziert. Als gezeichnetes Kapital wird das voll eingezahlte, satzungsgemäße Stammkapital der Gesellschaft gem. § 42 Abs. 1 GmbH-Gesetz mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen sind nach den versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Im Jahr 2021 wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener Abzinsungssatz (10 Jahresdurchschnitt) bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,87 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Gesamtlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel dargestellt. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von TEUR 1.882 (Vorjahr TEUR 1.850) gegen Gesellschafter. Bei den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 49.437,00. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 493 und betrifft Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr hatte die Gesellschaft durchschnittlich 128 Beschäftigte, davon 32 Angestellte und 96 gewerbliche Arbeitnehmer. Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch:
Von den Angaben der Geschäftsführerbezüge wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Mit nahestehenden Unternehmen, zu denen die Gesellschaft mittel- oder unmittelbar in weniger als 100-prozentigem Anteilsbesitz steht, und nahestehenden Personen sind keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen. Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Die Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.795.079,21 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Neumarkt i.d. Oberpfalz, 11. September 2024 Joachim Geiger Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021I. Grundlage der Gesellschaft Gegenstand der Gesellschaft ist die Produktion bzw. Gewinnung von und der Handel mit Baustoffen, Sand und Betonsteinen. Die Produktpalette besteht aus Gestaltungs-, Öko- und Funktionspflaster. Darüber hinaus werden Produkte für die Gartengestaltung und den Tief- und Straßenbau produziert. 95 % des Umsatzes werden mit Betonsteinprodukten erzielt, die im Hauptwerk Neumarkt und im Zweigwerk Erasbach produziert werden; 5 % des Umsatzes werden mit Handelswaren erzielt. Die Gesellschaft ist auf Grund des hohen Transportaufwands überwiegend regional tätig. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war Anfang 2021 weiterhin durch die Unsicherheiten der noch andauernden Corona-Pandemie sowie die zum Jahresbeginn herrschenden Witterungsverhältnisse geprägt. Ebenfalls waren die Auswirkungen nach Ende der Mehrwertsteuersenkung von 19 % auf 16 % spürbar. Im weiteren Jahresverlauf kam es jedoch trotz der andauernden Pandemiesituation und der zunehmenden Liefer- und Materialengpässe zu einer Stabilisierung der Gesamtwirtschaft. Die Konjunktur gewann wieder an Fahrt und das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt stieg um 2,7 %. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau war das Bruttoinlandsprodukt 2021 dennoch um zirka 2,0 % niedriger. Der Aufschwung war ebenfalls bei der Beschäftigung durch eine stark gesunkene Arbeitslosenquote spürbar. Zum Jahresende kam es aufgrund erneuten Corona-bedingten Einschränkungen wieder zu einer Abschwächung des Wachstums. Der positive Effekt des Wirtschaftswachstums im Zusammenhang mit den pandemiebedingten Lieferengpässe und steigende Energiepreise machte sich im Euroraum gegenläufig durch eine gestiegene Inflation bemerkbar. Die jährliche Gesamtinflation lag 2021 im Durchschnitt bei 2,6 % (Vorjahr 0,3 %). 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Bauwirtschaft Für die weiterhin anhaltende hohe Nachfrage in der Bauindustrie und des Garten- und Landschaftsbaus war besonders die andauernde Niedrigzinsphase und die staatlichen Förderungen verantwortlich. Durch die hohe Liquidität der Bevölkerung aufgrund fehlender lukrativer Anlagemöglichkeiten setzte sich die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fort. Die hohe Nachfrage im Zusammenhang mit weiterhin vorherrschenden pandemiebedingten Einschränkungen führte zu Lieferengpässen bei den Vorlieferanten. Außerdem gab es einen deutlichen Anstieg bei den Logistik- und Rohstoffpreisen, welche an die Endverbraucher weitergegeben wurden. Aufgrund der aufgeführten Punkte und den teilweise ungewissen Lieferterminen kam es im Baugewerbe zu einem leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung 2021 gegenüber 2020 um 0,4 %. 3. Geschäftsverlauf Die vorherrschenden Gegebenheiten im Bauhaupt- und Nebengewerbe führten bei den Umsatzerlösen im Vergleich zum Vorjahr zu einem Rückgang um TEUR 614 auf TEUR 21.751. Der Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 2.026) ebenfalls um TEUR 1.237 auf TEUR 789 gemindert. Das operative Ergebnis der Gesellschaft vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) ist im Vergleich zu 2020 ebenfalls rückläufig und beträgt im Jahr 2021:
4. Darstellung der Lage Vermögenslage Die folgende Darstellung zeigt die Vermögens- und Kapitalstruktur des Unternehmens. Vermögens- und Kapitalstruktur
Der Anstieg des Anlagevermögens um TEUR 958 beruht auf der Saldierung der Neuinvestitionen abzüglich der Abschreibungen des Berichtjahres. Die Erhöhung der Vorräte um TEUR 311 ergibt sich im Wesentlichen aus den Warenanschaffungen und des gestiegenen Preisniveaus des Berichtsjahres. Der Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 2.613 resultiert hauptsächlich aus dem Ausweis der Vorsteuer innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände. Anlagendeckungsgrad:
Der Anlagendeckungsgrad verringerte sich durch hohe Neuinvestitionen. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen TEUR 1.218 (Vorjahr TEUR 1.035) bei Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.222 (Vorjahr TEUR 1.194). Es waren keine wesentlichen Anlagenabgänge zu verzeichnen. Es wurde unter anderem in einen neuen Prallbrecher, zwei neue Gabelstapler und eine gebrauchte Produktionsmaschine investiert. Diese Anschaffungen waren sowohl eigen- als auch fremdfinanziert. Die Investitionsquote bei den Sachanlagen betrug 23,3 % und ermittelt sich wie folgt:
Anlagenintensität:
Langfrist-Deckung:
Das langfristig gebundene Anlagevermögen ist ausschließlich durch das Eigenkapital abgedeckt. Working capital:
Das Working capital zeigt die Höhe der Abdeckung der kurzfristigen Verbindlichkeiten durch ebenfalls kurzfristiges Umlaufvermögen. Finanzlage Entwicklung der Kapitalstruktur
Das Eigenkapital der Gesellschaft ist von TEUR 16.999 um TEUR 3.819 auf TEUR 13.180 gesunken, die Verminderung resultiert aus der Gewinnausschüttung vom Dezember 2021 und dem niedrigeren Jahresüberschuss. Eigenkapitalquote:
Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme um TEUR 1.179 von TEUR 21.664 im Vorjahr auf TEUR 20.485 sowie des im Verhältnis stärker gesunkenen Eigenkapitals auf 64,3 % (Vorjahr 78,5 %) reduziert. Ertragslage Das Rohergebnis hat sich im Geschäftsjahr von TEUR 16.495 auf TEUR 15.507 gemindert. Ursächlich für den Rückgang waren vor allen die Lieferengpässe sowie das gestiegene Preisniveau bei den Rohstoffen, Energie und Logistik. Dies hat allgemein zu einem Rückgang der Umsatzerlöse und einem um TEUR 483 gestiegenen Materialaufwand geführt. Das Betriebsergebnis ist ebenfalls von TEUR 3.121 auf TEUR 1.181 gesunken. Das gesunkene Betriebsergebnis führt zu einer reduzierten Steuerbelastung in Höhe von TEUR 346 und einem niedrigeren Jahresergebnis in Höhe von TEUR 789 im Vergleich zum Vorjahr. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird abschließend als gut beurteilt. 5. Abweichungserläuterung zu vorangegangener Prognose Die Umsatzerlöse haben sich wie im Prognosebericht des Vorjahres angenommen entwickelt. Das Betriebsergebnis liegt deutlich über dem prognostizierten Wert des Vorjahres. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsleitung überwacht ständig alle geschäftlichen Aktivitäten des Unternehmens. Risiken werden nur eingegangen, wenn sie kalkulierbar sind und dies im Rahmen der Nutzung günstiger Geschäftsgelegenheiten zur Steigerung des Geschäftswerts führt. Forderungsausfallrisiken wird durch ein effizientes Forderungsmanagement entgegengewirkt. Finanzielle Risiken werden aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung als gering bewertet. Im Bereich der Beschaffung, der maßgeblich den Einkauf von Rohstoffen (in erster Linie Zement, Sand und Splitt) umfasst, unterhält die Gesellschaft langjährige Geschäftsbeziehungen zu den Zulieferern dieser Produkte, wodurch die Beschaffungsrisiken reduziert werden können. Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie werden weiter zu spüren sein, weshalb mit Risiken für die Geschäftsentwicklung und den zukünftigen Geschäftsverlauf der Gesellschaft zu rechnen ist. Es ergeben sich Risiken aus der Verzögerung der Planungs- und Genehmigungsverfahren aufgrund von Lieferverzögerungen und der Kostensteigerung beim Material (z. B. Sand und Zement) und bei den Energiekosten (z. B. Strom und Gas). Außerdem könnte es durch die wirtschaftliche Belastung der Kunden zur verspäteten Zahlung der geplanten Einnahmen kommen. Nach Überzeugung der Geschäftsführung weisen die vorstehend beschriebenen Risiken in Anbetracht ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkungen weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdenden Charakter auf. Dennoch ist eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation aufgrund der genannten Risiken nicht auszuschließen. 2. Prognosebericht Nachdem das Jahr 2021 für die M. Egner & Sohn GmbH ein erfolgreiches Jahr war, konnten wir recht optimistisch in die Zukunft schauen. Wie aus nachfolgender Tabelle ersichtlich ist, entwickeln sich die Umsatzerlöse in den Jahren 2022 und 2023 allerdings leicht rückläufig im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021:
Aufgrund der Nachwirkungen der Corona-Pandemie und infolge der welt- und geopolitischen Entwicklungen in 2022 und 2023 kam es zu Kostensteigerungen sowohl bei Material- als auch bei Energiekosten. Außerdem haben wir in die Erhaltung bzw. Erneuerung unserer maschinellen Anlagen und Formen investiert, wodurch die Betriebsergebnisse in 2022 und 2023 im Vergleich zu den Vorjahren ebenfalls leicht rückläufig sind. Da der allgemeine Konjunkturabschwung uns zeitversetzt erreicht, erwarten wir insbesondere aufgrund der aktuellen Krise in der Baubranche für das laufende Geschäftsjahr 2024 nochmals sinkende Umsatzerlöse, die wir auf einem Niveau von rd. EUR 18 Mio. prognostizieren, mit einem entsprechend deutlichen Rückgang beim Betriebsergebnis. Bestandgefährdende Risiken und sonstige Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen nach derzeitigem Kenntnisstand auch für den Prognosezeitraum sowie die überschaubare Zukunft nicht.
Neumarkt i.d. Oberpfalz, 11. September 2024 Joachim Geiger, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die M. Egner und Sohn GmbH, Neumarkt i.d. Oberpfalz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der M. Egner und Sohn GmbH, Neumarkt i.d. Oberpfalz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der M. Egner und Sohn GmbH, Neumarkt i.d. Oberpfalz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 16. September 2024 PSP
Peters Schönberger GmbH
Oliver Münz, Wirtschaftsprüfer Justus Weyer, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb des Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Angaben zur Feststellung und zur Ergebnisverwendung In der Gesellschafterversammlung vom 9.10.2024 wurden folgende Beschlüsse gefasst:
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