Biggetaler Fleischwaren GmbHLiquidiert
57413 Finnentrop, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Franz-Josef Stumpf seit 8.1.2024 | Prokura |
Marek Huth seit 21.9.2022 | Geschäftsführer |
Tobias Metten seit 9.4.2015 | Geschäftsführer |
Sascha Astorino seit 31.10.2005 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metten Fleischwaren GmbH & Co.KGFinnentropKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2021 bis zum 30.09.2022KONZERNBILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2022AKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021/22
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021/22A. Abgrenzung des Konsolidierungskreises und Konsolidierungsmethoden einschließlich Währungsumrechnung I. Einleitung Die Firma Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG mit Sitz in Finnentrop wird beim Amtsgericht Siegen unter der Registernummer HRA 6732 geführt. Die Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG ist Mutterunternehmen eines Konzerns i. S. v. § 290 HGB. Es besteht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 Konzernrechnungslegungspflicht, da die gesetzlichen Größenkriterien (§ 293 Abs. 1 HGB) nicht an zwei aufeinander folgenden Konzernabschlussstichtagen unterschritten waren. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Oktober bis zum 30. September. II. Konsolidierungskreis 1. Angaben zum Konzernanteilsbesitz gem. § 313 Abs. 2 HGB a) Vollkonsolidierte Tochterunternehmen Der Konzernanteilsbesitz umfasst jeweils das vollständige gezeichnete Kapital an folgenden Unternehmen: (1) Biggetaler Fleischwaren GmbH, Finnentrop, (2) Metten Fleischwaren Verwaltungs-GmbH, Finnentrop. Die Metten Fleischwaren Verwaltungs-GmbH, Finnentrop, ist Komplementärin der Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG, Finnentrop. b) Assoziierte Unternehmen Beteiligungen, die gemäß §§ 311 - 312 HGB als assoziierte Unternehmen zu bilanzieren wären, liegen nicht vor. c) Gemeinschaftsunternehmen Es waren auch keine Unternehmen anteilmäßig in den Konzernabschluss einzubeziehen, entsprechende Beteiligungen bestehen nicht. 2. Konsolidierungskreis (Vollkonsolidierung) Sämtliche Tochterunternehmen wurden in den Konzernabschluss einbezogen, Konsolidierungswahlrechte (§ 296 HGB) lagen nicht vor. 3. Geschäftsjahr von Mutter- und Tochterunternehmen Sämtliche einbezogene Unternehmen haben wie das Mutterunternehmen ein Geschäftsjahr vom 1. Oktober bis zum 30. September. III. Konsolidierungsmethoden einschließlich Währungsumrechnung 1. Angewandte Methoden für das Geschäftsjahr 2021/2022 Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erwerbsvorgänge vor dem 1. Januar 2010 nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. i. V. m. Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB). Demgemäß waren die Wertansätze der Tochterunternehmen in der Konzernbilanz mit den jeweils auf die bilanzierten Anteile entfallenden anteiligen Eigenkapitalien der Tochterunternehmen zu verrechnen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs der jeweiligen Anteile. Es ergaben sich in Vorjahren ausschließlich passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung (insgesamt TEUR 36), denen Eigenkapitalcharakter zukommt, da die bei der Kapitalaufrechnung zu berücksichtigenden Anschaffungskosten der Anteile das jeweilige konsolidierungspflichtige Eigenkapital des betreffenden Tochterunternehmens zum Erwerbszeitpunkt deshalb geringfügig unterschritten, weil die Anteile durch eine Sacheinlage zu Buchwerten in das Vermögen der Konzernmuttergesellschaft gelangt waren. Der gesamte Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ist seit dem Erstkonsolidierungszeitpunkt unverändert. Entgegen § 301 Abs. 3 HGB wird der passivische Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung als Kapitalrücklage ausgewiesen, da die Anteile an den Tochterunternehmen im Wege der Sacheinlage erworben und im Jahresabschluss des Mutterunternehmens unterbewertet sind. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen weggelassen. Die Schuldenkonsolidierung zum 30. September 2022 war erfolgsneutral. Konsolidierungspflichtige Haftungsverhältnisse werden entsprechend konsolidiert. Im Zuge der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge wie ggf. das Beteiligungs- und Zinsergebnis des Konzerns nach den Grundsätzen der Einheitstheorie, nach der der Konzernabschluss wie ein Jahresabschluss für ein fiktives, rechtlich einheitliches Unternehmen aufzustellen ist, miteinander verrechnet. Von einbezogenen Unternehmen aktivierte Vermögensgegenstände, namentlich solche des Vorratsvermögens, werden grundsätzlich mit den einheitlichen Konzern-Anschaffungs- oder -Herstellungskosten angesetzt, die bei Bezug von einem anderen Konzern-Unternehmen ggf. an die Stelle der im jeweiligen Einzelabschluss anzusetzenden Werte treten. Auf diese Weise wird das Konzernergebnis um die sog. "Zwischenergebnisse" im Umlaufvermögen bereinigt. Für innerkonzernliche Verkäufe von Anlagevermögen wird entsprechend vorgegangen, d. h. es erfolgt grundsätzlich eine Eliminierung von Zwischenergebnissen. Im Berichtsjahr wurden keine innerkonzernlichen Anlagenverkäufe getätigt. Angaben zur Währungsumrechnung für Zwecke des Konzernabschlusses können entfallen, da ausschließlich inländische Gesellschaften in den Konzernabschluss einbezogen wurden. 2. Abweichungen von Konsolidierungsmethoden, Begründung und Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns Die für das Berichtsjahr angewandten Konsolidierungsmethoden werden sachlich und zeitlich stetig angewandt, um die Vergleichbarkeit späterer Konzernabschlüsse zu gewährleisten (Grundsatz der Methodenstetigkeit). B. Erläuterungsteil I. Gliederung und Ausweis Die Konzernbilanz und die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den gesetzlichen Schemata gemäß §§ 266, 275 i. V. m. § 298 HGB gegliedert, wobei für die Ergebnisrechnung das Gesamtkostenverfahren gewählt wurde. Entsprechend dem Eigenkapitalcharakter des passivischen Unterschiedsbetrags aus Kapitalkonsolidierung TEUR 36 (Vj. TEUR 36) wird dieser unter den Kapitalrücklagen ausgewiesen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Grundlagen der Konzernrechnungslegung 1. Allgemeine Grundsätze einschließlich zusätzlicher Angaben gem. § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB wegen Vorliegens besonderer Umstände Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind den Tochterunternehmen von dem Mutterunternehmen in Form von Konzern-Bilanzierungsrichtlinien vorgegeben (Anweisung der Geschäftsleitung des Mutterunternehmens an die Zentralbuchhaltung für alle Konzerngesellschaften). Danach sind ggf. die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen für Zwecke des Konzernabschlusses unter Beachtung des Grundsatzes der Wesentlichkeit an die im Einzelabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden anzupassen ("Handelsbilanz II"); für den vorliegenden Konzernabschluss bestand kein derartiger Anpassungsbedarf. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021/2022 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 290 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzende gesellschaftsvertragliche Vorschriften einbezogener Unternehmen wurden entsprechend berücksichtigt, soweit dieses mit den Grundsätzen der Konzernrechnungslegung vereinbar war. 2. Einzelne Bilanzierungsgrundsätze a) Anlagevermögen Von den Aktivierungswahlrechten für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sowie für aktive latente Steuern wurde kein Gebrauch gemacht. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bei einer Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren bewertet. Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung waren nicht zu verrechnen. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens von geringem Wert mit Zugang im Berichtsjahr werden auch für die handelsrechtliche Bilanzierung in entsprechender Anwendung des § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben. b) Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit niedrigeren Tagespreisen, die unfertigen und fertigen Erzeugnisse mit Herstellungskosten bewertet. Neben Fertigungsmaterial und Fertigungslohn werden zwingend zu aktivierende Gemeinkosten in die Herstellungskosten mit einbezogen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. c) Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert (modifiziertes Teilwertverfahren) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Sie werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Sätze 1 und 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,76 % (Vj.: 1,97 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,24 % (Vj.: 2,24 %) und Rentensteigerungen von jährlich 1,0 % (Vj.: 1,0 %) zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 1,8 % p.a. unterstellt. Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellung unter Zugrundelegung des neuen zehnjährigen Referenzzeitraums einerseits und des früher geltenden siebenjährigen Referenzzeitraums andererseits beträgt zum Bilanzstichtag 30.09.2022 EUR 690.757,00. Dieser Betrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre. Diese gilt bei Auslegung der Neuregelung nach deren Sinn und Zweck nicht für Einzelkaufleute und Personenhandelsgesellschaften. Es ist jedoch sachgerecht, bei der Feststellung, ob eine Entnahme von Gewinnanteilen wegen nicht zulässiger Rückzahlung der geleisteten Einlagen gemäß § 172 Abs. 4 HGB zum Wiederaufleben der Außenhaftung des Kommanditisten führt, den ausschüttungsgesperrten Betrag in analoger Anwendung des § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB zu berücksichtigen. Die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen wesentlichen Posten werden einzeln bewertet. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden ggf. zu Vollkosten abzüglich allgemeiner Verwaltungs- und Vertriebskosten bewertet. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Anwendung der dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfolgt unter Beachtung des Grundsatzes der Wesentlichkeit. d) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Begründung und Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns Angabe- und begründungspflichtige Abweichungen von bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind für den Konzernabschluss 2021/2022 nicht festzustellen. III. Erläuterungen und Aufgliederungen zu einzelnen Posten des Konzernabschlusses 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt. Bei der Offenlegung wird der Anlagenspiegel nach dem Anhang gezeigt. 2. Größere Beträge, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen in den Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" und "Sonstige Verbindlichkeiten" Die sonstigen Vermögensgegenstände und die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten keine Posten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. 3. Eigenkapital Das Kommanditkapital des Mutterunternehmens Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG, Finnentrop, lautet auf EUR 1.263.000,00. Der Konzernabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt, sodass der Konzernjahresüberschuss 2021/22 i. H. v. 3,1 Mio. EUR in voller Höhe im Eigenkapital zu zeigen ist. Das bilanzielle Eigenkapital laut Konzernbilanz zum 30.09.2022 beläuft sich auf 8,5 Mio. EUR. Es wird darauf hingewiesen, dass der Jahresabschluss des Mutterunternehmens unter Berücksichtigung einer Ergebnisverwendung aufstellt worden ist. Zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögenslage wird entgegen dem Wortlaut des § 301 Abs. 3 HGB der passivische Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung als Teilbetrag der Kapitalrücklage ausgewiesen, da die Anteile an den Tochterunternehmen im Wege der Sacheinlage erworben und im Jahresabschluss des Mutterunternehmens unterbewertet sind. 4. Rückstellungen Die passivierten Rückstellungen für Pensionen entfallen zu 100 % auf das Mutterunternehmen, für die Steuer- und sonstigen Rückstellungen lautet diese Quote rd. 87 %. Der Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung ermittelt sich wie folgt:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen angemessene Abgrenzungen für Personalkosten, Rückvergütungen an Lieferanten und Kunden sowie ausstehende Lieferantenrechnungen. Erfolgswirkungen aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen aufgrund der Änderung des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis (Zinsen und ähnliche Aufwendungen) ausgewiesen. Auch die sonstigen Rückstellungen der anderen Konzernunternehmen entfallen weitgehend auf den Personalbereich sowie auf den Bereich Jahresrückvergütungen. 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 4.392 durch Eintragung von Briefgrundschulden auf dem Grundbesitz des Mutterunternehmens sowie durch Raumsicherungsübereignung des Inventars des Mutterunternehmens und eines Tochterunternehmens besichert. 6. Latente Steuern Aktivische oder passivische Abgrenzungen für latente Steuern gemäß § 306 HGB aus Konsolidierungsmaßnahmen waren nicht zu bilden. Zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen (in den Jahresabschlüssen der Konzerngesellschaften) von Vermögensgegenständen und Schulden bestehen temporäre bzw. quasi permanente Differenzen, die: - zu einer aktiven latenten Steuer führen bei folgenden Vermögensgegenständen und Schuldposten: - Grundstücke und Bauten (gemäß steuerlicher Ergänzungsbilanz), - Rückstellungen für Pensionen, - sonstige Rückstellungen, - zu einer passiven latenten Steuer führen bei folgenden Vermögensgegenständen und Schuldposten: - Grundstücke und Bauten (gemäß steuerlicher Ergänzungsbilanz), - sonstige Rückstellungen, - unterschiedliche Bewertung digitaler Vermögensgegenstände. Die in der Konzernbilanz ausgewiesenen (passivischen) latenten Steuern waren gem. § 274 HGB aufgrund des passivischen Überhangs in den Jahresabschlüssen der Konzernunternehmen zu bilden. Es wird ein Steuersatz von rd. 15,4 % zugrunde gelegt. Dieser berücksichtigt den Gewerbesteuer-Hebesatz sowie die Gewerbesteuermesszahl per 30.09.2022. Es wird davon ausgegangen, dass diese im Zeitpunkt des Abbaus der Bewertungsdifferenzen noch Gültigkeit haben.
7. Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gem. § 298 Abs. 1 HGB i. V. m. §§ 42 Abs. 3 GmbHG, 264c Abs. 1 HGB Soweit Ausleihungen, Forderungen oder Verbindlichkeiten zwischen den Gesellschaftern von in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften mit beschränkter Haftung (deutschen Rechts) und haftungsbeschränkten Personenhandelsgesellschaften i. S. v. § 264a HGB zum Bilanzstichtag bestanden, ist dieses durch einen entsprechenden Positivvermerk bei der Erläuterung der einschlägigen Bilanzposten angegeben (siehe auch gesonderten Bilanzausweis "Darlehen von Gesellschaftern"). 8. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Konzernbilanz enthaltene Geschäfte (§ 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB) a) Leasing- und Mietverträge b) Factoring Zweck, Vorteile, Risiken und finanzielle Auswirkungen: a) Durch den Abschluss von Leasing- und Mietverträgen soll eine Bilanzverkürzung zur Verbesserung der Bilanzstruktur und damit auch Verbesserung der Eigenkapitalquote erreicht werden. Es stellt somit ein Finanzierungsinstrument dar. Das damit verbundene Risiko besteht in der zeitlich gestreckten Liquiditätsbelastung. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen (einschließlich Zinsanteil) zum Stichtag betragen EUR 2.628.693,68. Die Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen belaufen sich auf einen jährlichen Miet- und Pachtzins von EUR 208.663,30. b) Zum Bilanzstichtag hat das Unternehmen Forderungen im Rahmen eines sog. "echten" Factoring von EUR 416.934,81 (Vj.: EUR 7.747.854,61) verkauft. In dieser Höhe hat sich somit die Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringert und haben sich die liquiden Mittel erhöht. Es wird somit eine Liquiditätsverbesserung verbunden mit verbesserter Skontierungsmöglichkeit bezweckt. Risiken bestehen in den mit dem Factoring verbundenen Kosten. 9. Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente wie Terminkontrakte, Optionen u. a. kamen im Berichtsjahr im Metten-Konzern nicht zum Einsatz. 10. Umsatzerlöse Die konsolidierten Umsatzerlöse des Konzerns teilen sich auf: nach Regionen Die Metten-Gruppe erzielt ihre Umsatzerlöse überwiegend in Deutschland (Exportanteil EG rd. 14 %, Vorjahr rd. 11 %). nach Sparten Sämtliche Aktivitäten des Metten-Konzerns sind Lebensmittelproduktion und -vertrieb zuzuordnen, eine Spartenaufteilung entfällt. 11. Personal Im Konzern wurden im Jahresdurchschnitt beschäftigt:
Die Zahlenangaben verstehen sich ohne die jeweiligen gesetzlichen Vertreter der Konzerngesellschaften. Weiterhin bestanden im Berichtsjahr durchschnittlich 12 Ausbildungsverhältnisse. IV. Sonstige Angaben zum Konzernabschluss 1. Gesamtbezüge der aktiven und ehemaligen Organmitglieder des Mutterunternehmens Hierzu wird auf die analoge Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verwiesen. 2. Befreiungstatbestände bezüglich der Jahresabschlüsse von Mutter- und Tochterunternehmen Wie unter A. II. angegeben, sind das Mutterunternehmen Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG, Finnentrop, und das Tochterunternehmen Biggetaler Fleischwaren GmbH, Finnentrop, in den vorliegenden Konzernabschluss der Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG (Mutterunternehmen) einbezogen worden. Durch die Offenlegung des Konzernabschlusses beim Betreiber des Bundesanzeigers (§ 325 Abs. 3 HGB) und zusätzliche Erfüllung für das Mutterunternehmen der in § 264b Nr. 3b HGB und für das Tochterunternehmen der in § 264 Abs. 3 Nr. 1 und Nr. 2 HGB genannten Bedingungen, tritt für die genannten Gesellschaften Befreiung von deren Offenlegungspflichten in dem in § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB umschriebenen Umfang ein. 3. Gesamthonorar Abschlussprüfer Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf netto TEUR 111,6. Es entfällt in Höhe von TEUR 110,0 auf Abschlussprüfungsleistungen und in Höhe von TEUR 1,6 auf sonstige Leistungen. 4. Geschäftsführung des Mutterunternehmens Mutterunternehmen des Metten-Konzerns ist die Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG mit Sitz in Finnentrop. Geschäftsführer der gesetzlichen Vertreterin des Mutterunternehmens, der Metten Fleischwaren Verwaltungs-GmbH, Finnentrop, sind Herr Tobias Metten, Sundern, Herr Ulrich Metten, Finnentrop, Herr Marek Huth, Arnsberg (ab September 2022). Die Geschäftsführer üben ihre Organtätigkeit jeweils hauptberuflich aus. Sie nehmen weitere Organstellungen bei Unternehmen des Metten-Konzerns wahr.
Finnentrop, 07.07.2023 Metten
Fleischwaren Verwaltungs-GmbH
gez. T. Metten gez. U. Metten gez. M. Huth
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021/22
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021/2022 Vorjahr Eigenkapital des Mutterunternehmens Gezeichnetes Kapital
aktuelles Jahr Eigenkapital des Mutterunternehmens Gezeichnetes Kapital
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021/221. Grundlagen des Unternehmens Der Gegenstand des Konzerns ist der Betrieb einer Fleischwarenfabrik. Der Sitz des Konzerns befindet sich in Finnentrop. Das Unternehmen bedient im Wesentlichen den deutschen und europäischen Markt. Zu dem Konzern gehören die Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen Biggetaler Fleischwaren GmbH und Metten Fleischwaren Verwaltungs-GmbH, ebenfalls mit Sitz in Finnentrop. 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2022 um 1,9 % gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2022 um 1,9 % höher als im Vorjahr.(1) Die Stimmung der Verbraucher zeigte nach der GfK Konsumklimastudie des Monates Januar 23 eine spürbare Erholung. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung legen deutlich zu, während die Anschaffungsneigung weiterhin im Keller verbleibt.(2) Der Einzelhandel in Deutschland hat im Jahr 2022 nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes leichte Einbußen im Umsatz hinnehmen müssen. Demnach erzielte der Einzelhandel real (preisbereinigt) 0,6 % weniger Umsatz als im Jahr 2021.(3) Der für unsere wirtschaftliche Tätigkeit wichtige Gesamtmarkt Wurst verminderte sich im Zeitraum Oktober 2021 bis September 2022 mengenmäßig laut GfK um 6,2 %. Der gewichtete Durchschnittspreis für Wurst verminderte sich im gleichen Zeitraum um 1,4 %.(4) Der Konzern ist überwiegend in den Bereichen Thekenware, SB-Wurst und Konserven tätig. Der Absatz bei der Thekenware ging im Zeitraum 2022 gegenüber 2021 um 10,5 % zurück, das gewichtete Preisniveau stieg um 3,8 %. Der Absatz im Segment SB-Wurst verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,4 % (Dezember 2021 zu Dezember 2022). Die gewichteten Durchschnittspreise erhöhten sich um 10,0 %. Im Bereich Konserven stiegen die Durchschnittspreise von Dezember 2021 bis Dezember 2022 um 8,3 %; der Absatz verringerte sich um 3,7 %.(5) (1) Pressemitteilung Statistisches Bundesamt vom 13.01.2023 (2) Pressemitteilung GfK Konsumklima Januar 2023 (3) Pressemitteilung Statistisches Bundesamt vom 31.01.2023 (4) GfK Forschungsgemeinschaft Wurst Zusammenfassung der Quartalszahlen (5) GfK Consumer Panel Fresh Food, 26.01.2023 b. Geschäftsverlauf und Ertragslage (finanzielle Leistungsindikatoren) In einem weiterhin volatilen wirtschaftlichen Umfeld, das durch die Corona-Pandemie sowie den Ukrainekrieg, sich verschärfenden Wettbewerbsdruck und erhöhte Konzentrationsprozesse geprägt war, schloss der Konzern das Geschäftsjahr mit einem Gewinn nach Steuern in Höhe von 3.076,7 T€ ab (Vorjahr: 3.598,9 T€). Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Es kamen die biometrischen Rechnungsgrundlagen (Richttafeln Heubeck 2018 G) zur Anwendung. Aus der Saldierung von Personal- und Zinsaufwand ergab sich eine Regelzuführung zur Pensionsrückstellung in Höhe von 43,9 T€ (Vj.: 470,4 T€). Zur weiteren Erläuterung des Geschäftsverlaufes und der Ertragslage sollen die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz, Jahresüberschuss und Cash-Flow herangezogen werden. Die Umsatzerlöse des Konzerns steigerten sich um 5,3 % gegenüber dem Vorjahr. Wesentliche Ursachen hierfür waren ein höherer Umsatzerlös mit der Konserve, sowie ein insgesamt leicht den veränderten Rohstoffpreisen angepasstes Verkaufspreisniveau. Haupteinflussgröße auf das Ergebnis und größter Aufwandsblock war der Rohstoffeinsatz. Durch die im Jahresverlauf steigende Inflation erhöhte sich die Materialaufwandquote um 3,4 %- Punkte (Ist: 60,2 %; VJ: 56,8 %). Die Personalkostenquote sank um 0,6 %-Punkte von 17,5 % im Vorjahr auf 16,9 % der Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2021/2022. Das lag hauptsächlich am höheren Umsatz bedingt durch das angepasste Verkaufspreisniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich um 465,9 T€. Die Quote sank von 18,6 % im Vorjahr auf 16,9 % im Betrachtungszeitraum. Die Abschreibungsquote verminderte sich leicht von 2,1 % auf 2,0 % der Gesamtleistung. Das Konzernergebnis liegt deutlich über den Erwartungen der Geschäftsführung. Die Geschäftsführung hatte für das Geschäftsjahr 2021/2022 mit einem positiven Gesamtergebnis in Höhe von 1.291 T€ gerechnet. c. Vermögens- und Finanzlage Investitionen in das Sachanlagevermögen wurden im Geschäftsjahr 2021/2022 in Höhe von 1.340,3 T€ getätigt. Neben diversen kleineren Investitionen wurden ebenso maschinelle Anlagen angeschafft. Ferner wurden Anzahlungen für Sachanlagen geleistet. Die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2021/2022 beliefen sich auf 2,0 % der Gesamtleistung (VJ: 2,1 %). Für die Folgejahre wird eine ähnliche Quote zwischen 2,0 % und 2,5 % erwartet. Die Eigenmittelquote ("bilanzielles Eigenkapital") hat sich von 21,7 % auf 19,3 % der Bilanzsumme verändert. Zur Beurteilung der Finanzlage im engeren Sinne stellen wir üblicherweise auf den nachfolgend abgeleiteten Cash-Flow ab. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit verminderte sich um 6.573 T€ von 6.845 T€ im Vorjahr auf 272 T€ am Ende des Geschäftsjahres zum 30.09.2022. Ursache für diese Veränderung ist im Wesentlichen der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf Grund eines geringeren Factorings. Nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit beliefen sich die Finanzmittel am Ende der Periode auf 4.842 T€ und liegen damit um 3.580 T€ unter dem Vorjahr.
d. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als zukunftsorientiertes Traditionsunternehmen hat der Konzern den Anspruch, gleichbleibend hohe Qualität zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu produzieren. Die Qualität unserer Produkte steht tagtäglich im Vordergrund unseres Handelns und ist Voraussetzung eines nachhaltigen Unternehmenserfolges, insbesondere in der Lebensmittelbranche. Neben laufenden internen und externen Kontrollen der Produktions- und Verpackungsprozesse messen wir unsere Zielerreichung beispielsweise dadurch, dass ein Großteil unserer Produkte jährlich von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) von unabhängigen Experten geprüft und prämiert wird. Eine hohe Kundenzufriedenheit sowie eine hohe Flexibilität in der Erfüllung der Kundenwünsche sind wichtige Ziele des Unternehmens. Die Erreichung dieser Ziele wird durch einen intensiven Kundenkontakt gemessen und bewertet. Glaubwürdiger und verantwortungsvoller Umweltschutz ist für die Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG ebenfalls Voraussetzung für den kontinuierlichen Unternehmenserfolg. Deswegen investiert das Unternehmen auch in diesem Bereich regelmäßig in die Optimierung der Prozesse sowie in energiesparende bzw. ressourcenschonende Maßnahmen. Mit dem modernen Werk in Frielentrop setzt Metten Fleischwaren auf fortschrittliche Technologie, verbunden mit ausgefeilter Logistik sowie einer kompetenten und motivierten Mannschaft. Der Konzern steht auch im Berichtsjahr zu seinem Ausbildungsversprechen. Insgesamt wurden dreizehn Ausbildungsplätze besetzt. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2022/2023 geht die Geschäftsführung von einem positiven Ergebnis in Höhe von 1.218 T€ aus. Bei moderat steigenden Umsatzerlösen unterstellen wir ein Ansteigen der Materialkosten. Auf Basis der Umsatz- und Ergebnisplanungen gehen wir von einem gegenüber dem Berichtsjahr moderat ansteigenden Cash-Flow aus. Vor dem Hintergrund der branchentypisch seit jeher stark schwankenden Materialpreise sind weiterreichende Prognosen nach unserer Erfahrung nicht seriös möglich und sollen daher unterbleiben. Rationalisierungs und Erweiterungsinvestitionen werden auch 2022/2023 vorgenommen. Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit ist für das laufende Geschäftsjahr gesichert. Die Ertragslage des Unternehmens im laufenden Geschäftsjahr entwickelt sich erwartungsgemäß. Der Konzern erwirtschaftete in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2022/2023 einen Gewinn. Der Forecast für das gesamte Geschäftsjahr geht von einem positiven Ergebnis aus. Aufgrund der guten Liquiditätslage konnten im ab- und angelaufenen Geschäftsjahr Skontoerträge erwirtschaftet werden. In Hinblick auf unsere nicht finanziellen Leistungsindikatoren erwarten wir einen zum Vorjahr unveränderten erfolgreichen Verlauf. b. Chancen- und Risikobericht Marktumfeld und Branchenrisiko Die Nachfrage nach Produkten des Unternehmens ist grundsätzlich von der konjunkturellen Entwicklung sowie vom Konsumklima abhängig. Das Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht schrumpfen (-0,1 %). Das liegt immer noch an der recht hohen Inflationsrate, welche im Jahr 2023 durchschnittlich 6,2 % betragen wird. Außerdem werden wir im Jahr 2023 bei einer Arbeitslosenquote von 5,4 % verharren (Vorjahr 5,3 %).(6) Hohe Bedeutung hat für uns insbesondere die Auftragslage im Lebensmittel-Markt und hier besonders im Bereich Fleisch- und Wurstwaren. Daher wird die Entwicklung dieses Marktes durch Marktforschung und den Außendienst ständig beobachtet, sodass kurzfristig Risiken erkannt und Maßnahmen ergriffen werden können. Aufsichtsrechtliche, wettbewerbsrechtliche sowie zivilrechtliche Rahmenbedingungen unterliegen einer stetigen Fortentwicklung und machen es erforderlich, dass die Gesetzeslage ständig überwacht wird. Den daraus resultierenden Risiken wird durch die Einschaltung externer Expertise und ggf. vorsichtigen Passivierung von Rückstellungen begegnet, sofern von einer nicht geringen Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ausgegangen werden muss. Die Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG ist schon seit Jahren IFS (International Featured Standard) sowie durch die QS Qualität und Sicherheit GmbH zertifiziert und betreibt seit 2017 ein Energiemanagementsystem nach DIN ISO 50001. Leistungswirtschaftliche Chancen und Risiken Risikopotential im Bereich der Finanzlage könnte dann entstehen, wenn die Rohstoffpreisentwicklung deutlich an Fahrt gewinnt und eine Abgabepreiserhöhung nur langfristig oder gar nicht durchzusetzen ist. Forderungsausfallrisiken Grundsätzlich besteht das Risiko, dass Kunden ihren Verpflichtungen zur Zahlung nicht oder nicht fristgerecht nachkommen und dadurch finanzielle Verluste verursacht werden. Durch die Kundenstruktur der Gesellschaft ist dieses Risiko aber als marginal anzusehen. Dennoch wird Ausfallrisiken mit einem ausgeprägten Debitorenmanagement, Factoring und ggf. Bonitätsprüfung und einem konsequenten Mahnwesen begegnet. (6) Ifo-Institut: Konjunkturprognose Frühjahr 2023 vom 15.03.2023 Liquiditätsrisiken Für Unternehmen besteht die Gefahr, dass sie aufgrund von Liquiditätsrisiken und dem Mangel an finanziellen Mitteln nicht in der Lage sind, eingegangene finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen. Daher ist die Liquiditätsüberwachung integraler Bestandteil der laufenden Liquiditätssteuerung des Unternehmens. So ist das Unternehmen in der Lage, frühzeitig finanzielle Risiken zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. IT-Risiken Der Schutz der Information und der Daten hat einen hohen Stellenwert für das Unternehmen. Die eingesetzten Sicherungsmaßnahmen betreffen sowohl prozessspezifische Sicherheitsvorkehrungen als auch Standardmaßnahmen wie den Einsatz von Virenscannern, Firewallsystemen, Verschlüsselungsverfahren sowie Zugangs- und Zugriffskontrollen. Zur Sicherstellung der Sicherheit erfolgen regelmäßige Prüfungen und Weiterentwicklungen der eingesetzten IT-Systeme. Umweltrisiken Für uns als lebensmittelverarbeitendes Unternehmen sind der Umweltschutz sowie die nachhaltige ressourcenschonende Herstellung unserer Produkte ein hohes Gut. Dazu gehört es, Umwelteinflüsse und -risiken frühzeitig zu erkennen, zu beobachten und ggf. Gegenmaßnahmen einzuleiten. Der Umweltschutz und Umweltverträglichkeitsanalysen nehmen daher Einfluss auf die Durchführung von Investitionen. Chancen Marktauftritt Der Konzern hat sich als Anbieter qualitativ hochwertiger Produkte für die Marktsegmente Bedienungstheke, Selbstbedienungs-Frischeregal und Konservenwürstchen positioniert. Laut einem Ranking der Fachzeitschrift "allgemeine fleischer zeitung" gehört das Unternehmen 2022 zu den TOP 100 der deutschen Fleisch- und Fleischwarenindustrie und belegt den 68. Platz. Besonders im Bereich Konserven konnte Metten während der letzten Jahre den Absatz gegen den allgemein rückläufigen Trend in diesem Marktsegment erfolgreich ausbauen und die Absatzmenge steigern. Die "Dicke Sauerländer" Bockwurst ist heute Deutschlands meistgekaufte Markenbockwurst im Konservendosenregal. Gesamtbeurteilung der Risiken Neben den aufgeführten Risiken bieten speziell die durchgeführten und geplanten Maßnahmen auch die Chance, dass sich die familiengeführte mittelständische Metten-Firmengruppe mit ihren bekannten Qualitätsprodukten und ihrem guten Image weiterhin selbständig am Markt behaupten kann. Die Produkte des Konzerns werden jährlich von der deutschen Lebensmittelgesellschaft (DLG) prämiert. Hierdurch zeigt sich unsere Ambition als Anbieter hochqualitativer Lebensmittel am Markt wahrgenommen zu werden und höchsten Qualitätsansprüchen zu genügen. Vor dem Hintergrund des Trends der Verbraucher zunehmend auf gesunde, nachhaltig produzierte Lebensmittel mit hoher Qualität zurückzugreifen, sehen wir große Chancen für unser Unternehmen. Insgesamt gehen wir von einer gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen nicht veränderten Chancen- und Risikoposition aus. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Bankguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Unvermeidbare Risiken auch für den Bereich der Finanzinstrumente werden mit Hilfe von Planungsrechnungen, Forecastszenarien und täglichem Liquiditätsmanagement beherrschbar gehalten. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. 5. Sonstige Angaben a. Bericht über Forschung und Entwicklung Der Konzern unternimmt im betriebsüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. Darüber hinaus arbeitet die Gesellschaft an der ständigen Optimierung der betrieblichen Abläufe. b. Bericht über bestehende Zweigniederlassungen Der Konzern unterhält keine Zweigniederlassungen.
gez. Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG, Finnentrop Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG, Finnentrop, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. September 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG, Finnentrop, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtürmern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtürmern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtürmern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Attendorn, den 10. Juli 2023 ATTENDORNER
TREUHAND GmbH
Heimeroth, Wirtschaftsprüfer Alfes, Wirtschaftsprüfer Datum der Billigung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss zum 30. September 2022 der Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG, Finnentrop, wurde in der Gesellschafterversammlung am 11. August 2023 gebilligt. |
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