MS Immo MM Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Schäfer seit 30.8.2022 | Geschäftsführer |
Johannes Stefan Medele seit 30.8.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.81% | |
| 25.06% | |
| 23.61% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KreuterMedeleSchäfer Holding GmbH (vormals: MedeleSchäfer Holding GmbH)Landsberg am LechKonzernabschluss zum 31. Dezember 2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen des Konzerns 1. Organisatorische Grundlagen Die KreuterMedeleSchäfer Holding GmbH (vormals: MedeleSchäfer Holding GmbH; kurz "die Gesellschaft") ist im Handelsregister Augsburg unter HRB 32110 eingetragen. Sie nimmt eine reine Holdingfunktion für die operativ tätigen Gesellschaften und Verwaltungsgesellschaften der KreuterMedeleSchäfer Gruppe (vormals: MedeleSchäfer Gruppe) ein. Die KreuterMedeleSchäfer Holding GmbH (vormals: MedeleSchäfer Holding GmbH) ist an folgenden Gesellschaften unmittelbar zu 100 % beteiligt: - KMS Immobilien GmbH (vormals: MedeleSchäfer GmbH), die im Vertreterstatus zur Mercedes-Benz AG steht. Sie betreibt den autorisierten Vertrieb und/oder Service der Marken Mercedes-Benz, smart, FUSO, UNIMOG und EVOBUS und ist zusätzlich in den Bereichen Vermittlung/Verkauf von Neuwagen/Vorführwagen (PKW + Transporter + LKW), Eigenhandel von Junge Sterne/Gebrauchtwagen, Vermittlung von Finanzdienstleistungen und Service in Hinblick auf Wartung, Reparatur und Ersatzteile/Zubehör tätig. - Autoglas- und Karosseriezentrum Süd GmbH, die in den Gebieten Autoglas- & Steinschlagreparatur, Karosseriebau, Unfallinstandsetzung und in hochwertigen Umbauten von PKW, LKW, Bussen und Sonder-KFZ sowie Fahrzeugvermietung tätig ist. - Die HM GmbH betreibt einen Pannen-, Bergungs- und Abschleppdienst überwiegend bis 3,5t zGG, sowie die Verwertung der aus diesem Betrieb anfallenden Gegenständen und Fahrzeugen und die Ausübung aller damit zusammenhängenden Geschäften und Tätigkeiten. - Schäfer Immobilien GmbH, die Gebäude und Grundstücke an ihre Schwestergesellschaften und Dritte vermietet. - MS Immo Füssen GmbH, die Gebäude und Grundstücke an ihre Schwestergesellschaften vermietet. - MS Immo SMÜ GmbH, die Gebäude und Grundstücke an ihre Schwestergesellschaften und Dritte GmbH vermietet. Darüber hinaus hält die KreuterMedeleSchäfer Holding GmbH (vormals: MedeleSchäfer Holding GmbH) 51% der Anteile an der - Autoglas 43 GmbH, die den Handel mit und die Herstellung von zertifiziertem KFZ-Glas betreibt. Seit Ende März 2021 hält die KreuterMedeleSchäfer Holding GmbH (vormals: MedeleSchäfer Holding GmbH) 100% der Anteile an der - MS Immo Weilheim GmbH, die Immobilien verwaltet und vermietet und alle damit zusammenhängenden Geschäfte ausübt. Darüber hinaus hält die KreuterMedeleSchäfer Holding GmbH (vormals: MedeleSchäfer Holding GmbH) seit Ende Juni 2021 mittelbar oder unmittelbar Anteile an den folgenden Gesellschaften: - Baumann GmbH (100% der Anteile, unmittelbar), die die Vermittlung von neuen und den Handel von gebrauchten Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugzubehör und Kraftfahrzeugersatzteilen betreibt. - MS Immo MM GmbH (vormals: MS Immo MM GmbH & Co. KG) (98% der Anteile, mittelbar), die Immobilien verwaltet und vermietet und alle damit zusammenhängenden Geschäfte ausübt. - MS Immo MM Verwaltungs GmbH (100% der Anteile, unmittelbar), die den Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen betreibt sowie die persönliche Haftung und Geschäftsführung übernimmt. 2. Geschäftsmodell des Konzerns Zweck der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung von eigenem Vermögen insbesondere von Beteiligungen an Autohaus- und Immobiliengesellschaften sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte und Tätigkeiten. Dabei ist das Unternehmen berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, andere ihr ähnlichen Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen. Der Konzern steht im Vertreterstatus zur Mercedes-Benz AG. Die daraus resultierende Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf den autorisierten Vertrieb und/ oder Service der Marken Mercedes-Benz, smart, FUSO, UNIMOG und EVOBUS. Die strategischen Geschäftsfelder umfassen die Vermittlung/Verkauf von Neuwagen/Vorführwagen (PKW + Transporter + LKW), den Eigenhandel Junge Sterne/Gebrauchtwagen, die Vermittlung von Finanzdienstleistungen und den Service mit den Geschäftsfeldern Wartung, Reparatur und Ersatzteile/Zubehör. Außerdem ist der Konzern in den Bereichen Autoglas- & Steinschlagreparatur, Karosseriebau, Unfallinstandsetzung sowie in hochwertigen Umbauten von PKW, LKW, Bussen und Sonder-KFZ tätig. Die Vermietung von Gegenständen, insbesondere von Kraftfahrzeugen und Anlagen an Dritte, die Durchführung des Leih- und Mietfahrzeugbetriebs, die Vermittlung von Finanzierungsverträgen, Abschleppdienst und die Verwertung der aus diesem Betrieb anfallenden Gegenstände und Fahrzeuge ist dabei ebenfalls ein strategisches Geschäftsfeld des Konzerns. Die KreuterMedeleSchäfer Holding GmbH (vormals: MedeleSchäfer Holding GmbH) als Muttergesellschaft diverser Beteiligungsunternehmen übernimmt dabei Holdingfunktionen im Bereich Geschäftsführung und erbringt sonstige Beratungsleistungen in juristischer oder steuerrechtlicher Hinsicht unter Inanspruchnahme externer Berater. Die Gesellschaft darf mit Stolz auf eine "mechanische Tradition" der Familie Medele bis 1921 und der Familie Schäfer bis 1895 zurückblicken. Das aus dieser Tradition resultierende gebündelte Wissen/Handeln versetzt die KreuterMedeleSchäfer Holding GmbH (vormals: MedeleSchäfer Holding GmbH) in Verbindung mit den wirtschaftlichen Erfolgen der Gegenwart in die Position, sich als Geschäftspartner innerhalb der Gestaltung der Mercedes-Benz AG - Vertriebsorganisation Deutschland anzubieten. Mit unseren durchschnittlich über 400 Mitarbeitern, davon 74 Auszubildende, sind wir größter und leistungsfähigster Mercedes-Benz Vertreter aus Schwaben und Oberbayern. Mit Wirkung zum 01.01.2022 haben die beiden Unternehmensgruppen MedeleSchäfer und Autohaus Allgäu fusioniert und sind dadurch zu einem der großen Mercedes-Benz Vertreter in Deutschland gewachsen. Hierdurch können weiter Synergien, insbesondere im Bereich Verwaltung und Vertrieb, aber auch in der Professionalität des Geschäfts erreicht werden. 3. Standorte Das aktuelle Marktverantwortungsgebiet erstreckt sich auf die Standorte Landsberg am Lech (Justus-von-Liebig-Straße), Weilheim-Schongau (Röntgenstraße), Füssen (Kemptner Straße), Königsbrunn (Messerschmittring), Schwabmünchen (Gottlieb-Daimler-Straße), Bad Wörishofen (Kirchdorfer Straße) und Augsburg (Eichleitnerstraße). Zusätzlich betreibt das Unternehmen ein Oldtimercenter in Peißenberg (Schongauer Straße, seit April 2022 geschlossen). II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2021 (Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet lt. Pressemitteilung Statistisches Bundesamt Nr. 020 v. 14.01.2022) um 2,7 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, wodurch sie nach einer Rezession im Jahr 2020 wieder wachsen konnte, aber noch nicht das Vorkrisenniveau erreicht hat. Die privaten Konsumausgaben blieben im Jahr 2021 auf Krisenniveau, nämlich preisbereinigt bei 0,0%, während die Konsumausgaben vom Staat mit einem preisbereinigten Anstieg von 3,4% stabilisierend wirkten. Zudem verzeichneten preisbereinigt mit 1,3% die Bruttoanlageinvestitionen im Jahr 2021 einen nur schwachen Anstieg. Die Zulassungszahlen sind laut Kraftfahrt-Bundesamt (Pressemitteilung Nr. 1/2021 v. 05.01.2022) bei den Neuwagen-Pkw im deutschen Gesamtmarkt um -10,1% gesunken. Dieser Rückgang zeigt sich sowohl in den privaten Zulassungen, welche mit circa 0,9 Millionen um -16,3% erneut fielen, als auch in der Anzahl der gewerblich zugelassenen Pkw, die mit 1,71 Millionen Fahrzeugen erneut sanken. Insgesamt wurden 2,62 Millionen Neuwagen angemeldet. Im Premiumsegment verzeichnete die Marke Mercedes mit -25,7% mit den deutlichsten Rückgang. Laut Kraftfahrt-Bundesamt lagen ausschließlich die LKW mit -0,6% unter dem Vorjahresniveau. Die übrigen Nutzfahrzeuge hatten alle einen Anstieg zu vermerken (Sattelzugmaschinen +14,5%, Zugmaschinen insgesamt +13,0%, sonstige KFZ +0,7% sowie Kraftomnibusse +0,2%). Bei den Besitzumschreibungen bewegt sich der deutsche Gesamtmarkt PKW mit 6,7 Millionen Umschreibungen unter dem Vorjahresniveau. Die Besitzumschreibungen im Kraftfahrzeug-Geschäft sanken demnach um -3,4%. Die Marke Mercedes-Benz verzeichnete, dem Kraftfahrt-Bundesamt zufolge, einen Anteil an Besitzumschreibungen von 10,1%. Die Neuzulassungen bei den Antriebsarten entwickelten sich wie folgt: der Anteil der benzin- und dieselbetriebenen Pkw sank um -28,6% beziehungsweise um -36,0%. Elektrofahrzeuge und Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid erzielten außerordentlich hohe Zuwachsraten mit 83,3% bzw. 62,3%. Die beiden Antriebskonzepte konnten ihren Anteil am Gesamtvolumen der Neuzulassungen auf 13,6% bzw. 12,4% vergrößern, während der Anteil an Pkw mit Hybridantrieb (ohne Plug-in) auf 16,4% stieg und dadurch seinen Anteil erneut steigern konnte. Durch die Fusion und die daraus eingeleiteten Maßnahmen konnten wir im vorstehend genannten Umfeld unsere Wettbewerbsposition weiter deutlich ausbauen. 2. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr insgesamt 126.650,0 TEUR (Vorjahr: 118.680,1 TEUR), das Rohergebnis (Umsatz zuzüglich sonstige betriebliche Erträge zuzüglich/abzüglich Bestandsveränderung abzüglich Wareneinsatz) 37.765,3 TEUR (Vorjahr: 33.031,3 TEUR). Aufgegliedert nach Tochterunternehmen stellen sich die Umsätze wie folgt dar:
Aufgegliedert nach Abteilungen stellen sich die Umsätze wie folgt dar:
Die großen Treiber unseres Umsatzwachstums waren in 2021 der Vertrieb von neuen und gebrauchten Transportern sowie einem stark wachsendem Servicegeschäft. Abgerundet wurde die Umsatzentwicklung durch Umsätze im Bereich Handelswaren, aufgrund der Aufnahme des Covid-19 Protection Glass ins Sortiment. Die für 2021 prognostizierten Umsatzerlöse konnten insbesondere durch die in Kürze realisierten Unternehmensmaßnahmen sowie die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter deutlich übertroffen werden. Der Auftragsbestand an PKW lag zum Bilanzstichtag bei 1.007 Einheiten (Vorjahr: 396). Der Nutzfahrzeugvertrieb schloss das Geschäftsjahr mit einem Auftragsbestand von 377 Einheiten (Vorjahr: 142) ab. Investitionen Insgesamt belaufen sich die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 2021 auf ca. TEUR 4.589,7 (ohne Vorführfahrzeuge). Die Investitionen betreffen insbesondere die Anzahlungen für den Neubau des Autohauses in Weilheim und für den Erwerb einer Immobilie in Memmingen, Modernisierung des Standortes Landsberg, Erweiterung der Werkstatt in Königsbrunn sowie nachträgliche Anschaffungskosten der LKW Werkstatthalle in Bad Wörishofen, Anschaffung von Hebeanlagen, eines Dieselstaplers, einer Portalwaschanlage und Betriebsfahrzeuge sowie Werkstattausstattung und Investitionen in Hard- und Software der Informationstechnologie. Personal Die Zahl der Mitarbeiter beträgt zum Bilanzstichtag 439 Mitarbeiter:
Wir begegnen dem Fachkräftemangel mit einer Ausbildungsquote von 19,4% bezogen auf die Gesamtbelegschaft. Damit tragen wir der demografischen Entwicklung Rechnung und kommen unserer sozialen Verantwortung nach, jungen Menschen den Einstieg in das Berufsleben "lokal" zu ermöglichen. Unser Ziel die Ausbildungsquote stabil zu halten (Vorjahr: 19,8%) haben wir damit in 2021 erreicht. 3. Lage Vermögenslage
Das Anlagevermögen enthält im Wesentlichen die Grundstücke, auf welchen die Autohäuser betrieben werden. Des Weiteren sind die Vorführwagen erfasst. Die Vorräte umfassen im Wesentlichen Gebrauchtfahrzeuge mit einem Buchwert von rd. EUR 12,5 Mio. Die Veränderung des Anlagevermögens betrifft insbesondere das im Bau befindliche Autohaus in Weilheim, die Modernisierung am Standort Landsberg, Erweiterung der Werkstatt in Königsbrunn, Anzahlung für den Erwerb einer Immobilie in Memmingen, nachträgliche Anschaffungskosten für die LKW Werkstatthalle in Bad Wörishofen, Anschaffung von Hebeanlagen, Dieselstapler, einer Portalwaschanlage und Betriebsfahrzeugen sowie Werkstattausstattung und Investitionen in Hard- und Software der Informationstechnologie in Höhe von rd. EUR 4,6 Mio. Demgegenüber stehen Abgänge in Höhe von rd. EUR 0,6 Mio. sowie Abschreibungen in Höhe von rd. EUR 2,1 Mio. Der Anstieg der Vorräte inkl. Miet- und Vorführwagen ist auf die stichtagsbedingte Erhöhung des Bestands an Vorführfahrzeugen und Gebrauchtfahrzeugen zurückzuführen. Die flüssigen Mittel und sonstigen Aktiva haben sich stichtagsbedingt erhöht bzw. vermindert. Finanzlage Unsere Finanzlage ist sehr stabil. Wir verfügen über ausreichende Liquiditätsreserven. Kapitalstruktur
Aufgrund des Konzernjahresüberschusses konnte das Eigenkapital in 2021 weiter gestärkt werden. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) beträgt 41,4% (Vorjahr: 36,8%). Diese Quote beträgt unter Einbeziehung der Darlehen, die die Gesellschafter an den Konzern gewähren (Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern), 48,9% (Vorjahr: 45,5%). Die Rückstellungen sind im Wesentlichen ergebnisbedingt gestiegen, die Steuerrückstellung um TEUR 1.015 und die sonstigen Rückstellungen (insbesondere durch die Erhöhung von Personalrückstellungen) um TEUR 865. Durch ein verbessertes Liquiditäts- und Bestandmanagement konnten die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten um TEUR 3.034,6 gesenkt werden. Der Schuldendienst der bestehenden Darlehen wurde planmäßig bedient. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren betragen rd. EUR 5,7 Mio., davon EUR 2,2 Mio. gegenüber Kreditinstituten. Durch die Kreditlinien sowie den erwirtschafteten Cashflow war die Liquidität im Berichtsjahr jederzeit sichergestellt. Gesellschafterdarlehen konnten im Geschäftsjahr 2021 ebenfalls getilgt werden. Diese betragen zum 31.12.2021 rund EUR 4,8 Mio. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontiermöglichkeiten werden meist genutzt. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Der Kapitalumschlag (Umsatz / Gesamtkapital) beträgt 1,96 (Vorjahr: 2,03) und liegt damit leicht unter Vorjahresniveau. Investitionen Die liquiditätswirksam getätigten Investitionen ins Anlagevermögen - ohne Miet- und Vorführfahrzeuge - betrugen im Geschäftsjahr TEUR 4.589,7 und verteilen sich wie folgt:
Die getätigten Investitionen konnten teilweise aus dem laufenden Cashflow finanziert werden. Die Vorführfahrzeuge wurden über Einkaufsfinanzierungen bei Kreditinstituten oder aus dem laufenden Cashflow finanziert. Diese rechnen wir der laufenden Geschäftstätigkeit zu. Liquidität Der Finanzmittelfonds hat sich in 2021 wie folgt verändert:
Der Finanzmittelbestand des Konzerns ist zum 31.12.2021 um TEUR 362,0 gesunken. Der Rückgang resultiert zum einen aus dem Cashflow für Finanzierungstätigkeit aus der Rückzahlung von Darlehen sowie aus dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit aufgrund der gestiegenen Investitionen im Anlagevermögen. Zum 31.12.2021 verfügt der Konzern über rund EUR 17,0 Mio. nicht ausgenutzte Kreditlinien. Der Konzern sieht sich jederzeit in der Lage seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2021 konnten wir den positiven Trend, der sich seit Beginn der Fusion abgezeichnet hat, fortsetzen. Das Geschäftsjahr 2021 konnte dadurch mit einem gesunden Auftragspolster starten. Die anhaltende Corona-Pandemie und der damit einhergehende Lockdown zu Beginn des Jahres führte auch zur Schließung unserer Verkaufsräume. Auf die Krise haben wir bereits routiniert mit Urlaubs- und Überstundenabbau, Kurzarbeit und der Schließung der Verkaufsräume reagiert. Durch zahlreiche Maßnahmen der Kosten- und Prozessoptimierung ist es uns aber gelungen ohne weitere staatliche Hilfen ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr abzuschließen. Trotz Corona-Pandemie und unterbrochener Lieferketten konnten wir eine positive Umsatzentwicklung verzeichnen, welche auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist. Beim Neuwagenabsatz PKW konnten wir trotz der schwierigen Verfügbarkeit nahezu die gleiche Stückzahl wie in 2020 erreichen. Bei den Gebrauchtwagen inkl. "Junger Sterne" übertrafen wir mit niedrigeren Stückzahlen die Erträge des Vorjahres aufgrund der engen Warenverfügbarkeit. Im Transporter Neuwagenverkauf waren die Zahlen 2021 über dem Vorjahr, und wir konnten somit unsere Ziele deutlich übertreffen. Bei gebrauchten Transportern konnten wir wiederholt ein signifikantes Wachstum erzielen, was auf personelle Umstrukturierung in diesem Bereich und dem damit verbundenen neuen Prozessen zurückzuführen ist. Unser Servicebereich hat sich bis zum Jahresende trotz Corona als sehr stabil mit einem deutlichen Wachstum erwiesen. Sowohl im Umsatz als auch im Ertrag haben wir das Vorjahr signifikant übertroffen. Die Treiber in der Sparte Service waren zum einen der PKW-Bereich, bei dem wir besonders von zahlreichen Rückrufaktionen des Herstellers profitierten. Der Nutzfahrzeugbereich, welchen wir mit starken Investitionen ausgebaut haben, ist stabil weitergewachsen da diese Bereiche größtenteils von den negativen Corona-Auswirkungen verschont blieben. Die Bussparte hat vor allem von der im eigenen Haus entwickelten Idee der Corona-Infektionsschutzscheiben profitiert. Im Geschäftsjahr konnte ein Konzernjahresüberschuss von TEUR 5.210,7 erzielt werden (Vorjahr: TEUR 3.333,7). Die im Vorjahr prognostizierte Umsatz und Ergebnisentwicklung, nämlich eine leichte Steigung, wurde deutlich übertroffen. Aufgrund der Restrukturierung konnten sowohl die Verkaufszahlen als auch das Servicegeschäft stark ausgebaut werden. Die darüberhinausgehende Ausnutzung von Synergieeffekten führte zu einer positiven Ergebnisentwicklung. Weiterhin positiv ausgewirkt hat sich auch die strikte Kostenkontrolle. Zudem haben höhere Erträge aus Anlagenabgängen das Ergebnis positiv beeinflusst. Belastet wurde der Konzernjahresüberschuss in 2021 dagegen durch die hohen Aufwendungen für die Modernisierung der Betriebsgebäude in Höhe von rund TEUR 400 (Instandhaltungsaufwendungen gesamt: rund TEUR 700). Materialaufwand und Personalaufwand haben sich entsprechend des Umsatzanstiegs erhöht. In 2021 ergibt sich eine Umsatzrendite (Konzernjahresergebnis vor Ertragsteuern / Umsatz) von 5,6% (Vorjahr: 4,1%) und eine Eigenkapitalrendite (Konzernjahresergebnis / Eigenkapital) von 19,5% (Vorjahr: 15,5%). Gesamtaussage: Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf und der Lage der Gesellschaft sehr zufrieden. III. Prognosebericht Durch die Fusion der beiden Unternehmensgruppen MedeleSchäfer und Autohaus Allgäu sind wir zu einem der großen Mercedes-Benz Vertreter in Deutschland gewachsen. Durch die neue Größenordnung unseres Unternehmens können wir weiter Synergien, besonders in der Verwaltung und dem Vertrieb aber auch in der Professionalität des Geschäfts erwirken, was unsere Zukunft nachhaltig sichern wird. Die Lieferengpässe haben die Wirtschaft und deren Entwicklung auch im Jahr 2022 weiterhin fest im Griff. Trotz des schwierigen Umfelds hat sich der Absatz und das Ergebnis Verkauf PKW im Jahr 2022 in unserem Unternehmen bis jetzt wieder gut entwickelt. Dies ist letztendlich auf ein straffes Kostenmanagement sowie auf eine überzeugende Personalpolitik zurückzuführen. Verkaufstechnisch ist das zweite Halbjahr 2022 jedoch eher skeptisch zu betrachten. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten in der Halbleitertechnik und der Auswirkungen durch den Ukrainekrieg werden sich Produktion und Auslieferung von Neuwagen merklich verzögern, was sich natürlich sofort auf den Gebrauchtwagenmarkt auswirkt. Der Bestand ist drastisch reduziert, da aus o.g. Gründen Werkswägen länger gefahren werden und Leasingfahrzeuge verlängert werden. Auch das Transporter- und Van-Geschäft (NW / Vorf. / GW) hat sich bisher in 2022 trotz oben genannter Umstände umsatz- als auch ertragsseitig als gut präsentiert. Dieser Erfolg ist nicht zuletzt einem anhaltenden Bauboom sowie starken Großkundengeschäften geschuldet. Für 2022 erwarten wir weiterhin einen positiven Trend in diesem Geschäftsfeld, da wir insbesondere bei der KMS Immobilien GmbH (vormals: MedeleSchäfer GmbH) unseren Jahresabsatz an Neufahrzeugen bereits verkauft haben. Im Servicebereich sind wir mit einer erfreulich guten Auslastung in das Geschäftsjahr 2022 gestartet. Somit haben wir bis zum jetzigen Zeitpunkt auch in diesem Geschäftsfeld umsatz- und ertragstechnisch die Vorjahresergebnisse dieses Zeitraums übertroffen. Insgesamt sehen wir für 2022 den Bereich Service weiterhin im Aufwind, da sich durch die verbesserte Corona-Lage die Mobilität wieder verstärken wird. Aufgrund der dargestellten Entwicklungen hoffen wir den Konzernumsatz des Vorjahres im PKW-Vertrieb halten zu können und die Konzernumsätze im Trapo-Vertrieb sowie im Service gegenüber dem Vorjahr leicht steigern zu können. Bedingt durch diese leichte Umsatzsteigerung und unsere strikte Kostenkontrolle, rechnen wir beim Konzernergebnis ebenfalls mit einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Unter der Berücksichtigung der Fusion mit der Autohaus Allgäu Gruppe werden die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis stark steigen. Wäre die Autohaus Allgäu Gruppe auch bereits in 2021 Teil des Konzerns gewesen, so gehen wir aufgrund der oben genannten Entwicklungen auch hier lediglich von leichten Steigerungen der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses aus. Mit voller Energie bereiten wir uns auf das neue Vertriebsmodell "VDZ" (Vertrieb der Zukunft) vor und sind stolz darauf, dass wir zu dem auserwählten Kreis an Mercedes-Benz Vertretern zählen, die auch in Zukunft Teil des Vertriebssystems sein werden. Hierzu bauen wir derzeit einen neuen Leuchtturmbetrieb nach dem REX (Retail Excellenz) Konzept am Standort Weilheim. Erfreulich ist, dass trotz der zurückliegenden, ausgesprochen intensiven Restrukturierungsphase eine klare Personalstabilität zu erkennen ist. Dies gilt sowohl für den Führungskreis als auch für die Mitarbeiter in den Fachbereichen. Jeder identifiziert sich mit unserem Unternehmen und arbeitet bereits jetzt als "Motor" an der Zukunft. Leistungsbereitschaft, Freude am Job, Respekt und Verständnis sind der Kraftstoff für diesen Motor. Unsere hohe Anzahl an Jubilaren und Auszubildenden zeigen, dass diese Energie in allen lebt. Unsere Ausbildungsquote von rund 20 % wollen wir stabil halten. IV. Chancen- und Risikobericht Chancen sehen wir in der Einführung alternativer Antriebstechnologien im Vertrieb im Rahmen der sogenannten Energiewende, welche durch die starken staatlichen Förderungen deutlich angetrieben wird. Insbesondere durch unsere Hybridmodelle und breite Flotte an Elektrofahrzeugen sind wir hier aktuell gut aufgestellt. Hier ist auch von Vorteil, ein Teil der Daimler-Organisation zu sein, da die Marke Mercedes-Benz ihre intensive Forschung in sämtliche Antriebsrichtungen vorantreibt. Ebenso haben wir für die Landkreise Landsberg, Weilheim-Schongau, Kempten und Garmisch-Partenkirchen, den Vertriebsauftrag für den neuen vollelektrischen Smart erhalten was unsere strategisch gute Aufstellung unterstreicht. Auch im Geschäftsjahr 2022 stellt die Corona-Pandemie weiterhin eine weltweite gesundheitliche und wirtschaftliche Bedrohung dar. Aus heutiger Sicht hat die Wirtschaft und unser Unternehmen diese Krise aber gut überstanden. Die Aussicht der aktuell positiven Entwicklung der Corona-Pandemie könnte jedoch durch ein anderes Problem nachhaltig getrübt werden, nämlich durch die Lieferschwierigkeiten in der Halbleitertechnik und Rohstoffe, was zu massiven Lieferverzögerungen im Neuwagenbereich führt. Wie lange diese Problematik noch anhalten wird, ist aus der heutigen Sicht leider nicht vorhersehbar. Nach der Corona-Pandemie und den noch anhaltenden Lieferschwierigkeiten in der Halbleitertechnik und Rohstoffe wird die Weltwirtschaft durch eine weitere Krise geprägt. Am 24. Februar 2022 gipfelte der schon schwelende Ukrainekonflikt durch den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine. Die europäische Union sowie weitere demokratische Staaten haben umgehend reagiert und umfangreiche Sanktionspakete gegen Russland ausgearbeitet. Vor allem in den Güter- und Finanzmärkten sind die Auswirkungen deutlich zu erkennen. Nicht zuletzt die daraus resultierenden steigenden Energie- und Rohstoffpreise sowie der Mangel an Ersatz- und Zulieferteilen werden einen negativen Einfluss auf die Entwicklungen in der Automobilbranche haben. Auch Hersteller wie Mercedes-Benz und Volkswagen haben bereits auf den vorherrschenden Krieg reagiert und recht früh die Produktion in Russland sowie den Export dorthin eingestellt. Es ist zu erwarten, dass die steigenden Kosten sich ebenfalls auf das Konsumverhalten, insbesondere von Privatpersonen, auswirkt. So wird ein möglich geplanter Autokauf gegebenenfalls noch etwas aufgeschoben, um die hohen Preise am Markt bestenfalls umgehen zu können. Derzeit gibt es auf Grund vieler noch unsicherer Faktoren, wie zum Beispiel die zeitliche Ausdehnung der Krise sowie die direkten und indirekten wirtschaftlichen Konsequenzen des Kriegs im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2022, noch keine konkret einschätzbaren Folgen für unser Unternehmen. Die immer größere werdende Bedeutung der Elektromobilität kann auch negative Folgen mit sich bringen - insbesondere in den daraus resultierenden möglichen Ertragsrückgängen im Bereich Reparatur- und Teilegeschäft sehen wir mögliche Risiken für die Zukunft. Ein weiteres Risiko sehen wir in der von der Mercedes-Benz AG geplanten Einführung eines neuen Agenturmodells VDZ. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit den Hausbanken und der Herstellerbank ausreichend Kreditlinien vereinbart. In Verbindung mit unserem Liquiditätsmanagement werden Handlungsspielräume geschaffen, um bei unseren Warenbeständen kurzfristig auf den Markt reagieren zu können. Weitere Risiken können wir aktuell für unsere Gesellschaft nicht erkennen. Gesamtaussage Zusammengefasst wird für alle Geschäftsfelder in 2022 trotz Ukraine-Krise, Corona-Pandemie und Lieferengpässen ein positives Jahr erwartet. Unter der Annahme, dass sich die Wirtschaft im 2. Halbjahr stabil entwickelt, hoffen wir den Konzernumsatz des Vorjahres im PKW-Vertrieb halten zu können, die Konzernumsätze im Trapo-Vertrieb sowie im Service leicht steigern zu können. Beim Konzernergebnis rechnen wir aufgrund leicht steigender Konzernumsatzerlöse und unserer strikten Kostenkontrolle ebenfalls mit einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Diese Prognose könnte jedoch aufgrund der anhaltenden Lieferschwierigkeiten im Bereich der Halbleiter und damit verbundenen Lieferverzögerungen oder aufgrund des anhaltenden Ukraine-Kriegs und daraus resultierenden weiterer Lieferschwierigkeiten oder Kaufzurückhaltung negativ beeinflusst werden. Eine verlässliche Prognose erscheint daher schwierig. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.
Landsberg am Lech, 09. September 2022 gez. Peter Schäfer, Geschäftsführer gez. Johannes Medele, Geschäftsführer gez. Sabine Kreuter, Geschäftsführerin Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Hinweise Die KreuterMedeleSchäfer Holding GmbH (vormals: MedeleSchäfer Holding GmbH) ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der Nummer HRB 32110 eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzernbilanz ist nach dem Gliederungsschema des § 266 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gliederungsschema des § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) aufgestellt. II. Konsolidierungskreis und Konzernstichtag In den Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen alle direkt und indirekt gehaltenen Tochterunternehmen einbezogen. Tochterunternehmen Im Verhältnis zu den nachfolgend aufgeführten Gesellschaften sind wir aufgrund des ausgeübten beherrschenden Einflusses Muttergesellschaft im Sinne des § 290 des Handelsgesetzbuches (HGB):
Die Erstkonsolidierung erfolgte grundsätzlich zum Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzerns (01.01.2018). Die aufgrund des Auseinanderfallens von Beginn Mutter-Tochter-Beziehung und erstmaliger Einbeziehung entstandenen Unterschiedsbeträge aus Gewinnthesaurierungen wurden erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen erfasst. Die Erstkonsolidierung der KMS Immobilien GmbH (vormals: MedeleSchäfer GmbH) erfolgte zum 01.01.2018, da die KreuterMedeleSchäfer Holding (vormals: MedeleSchäfer Holding GmbH) ab 01.01.2018 beherrschenden Einfluss hatte (§ 291 HGB). Die Gesellschaften MS Immo Weilheim GmbH, Baumann GmbH, MS Immo MM GmbH (vormals: MS Immo MM GmbH & Co. KG) und MS Immo MM Verwaltungs GmbH wurden im Jahr 2021 erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile der Tochtergesellschaft. Änderungen des Konsolidierungskreises Die Auswirkungen der vorstehend dargestellten Änderungen des Konsolidierungskreises auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind nicht wesentlich. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist nicht beeinträchtigt. Konzernabschlussstichtag Abschlussstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember. III. Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung (Vollkonsolidierung und anteilsmäßige Konsolidierung) erfolgte nach § 301 Abs. 1 HGB durch Neubewertung der Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten und Schulden des Tochterunternehmens mit dem Zeitwert zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Die Verrechnung nach § 301 Abs. 1 HGB erfolgte zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss. Schuldenkonsolidierung Ausleihungen, Forderungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Erträge und Aufwendungen aus den konzerninternen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen wurden hinsichtlich der Umsätze mit Fahrzeugen und Ersatzteilen sowie der Werkstattleistungen zwischen den einzelnen Gesellschaften ebenso eliminiert wie Mieten, Umlagen für Verwaltung, Zinsen und Beteiligungserträge aus einbezogenen Unternehmen. Behandlung von Zwischenergebnissen Zwischenergebnisse bei in den Konzernabschluss zu übernehmenden Vermögensgegenständen, die auf Lieferungen und Leistungen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, wurden entsprechend § 304 Abs. 1 HGB eliminiert. Steuerabgrenzungen Durch Konsolidierungsmaßnahmen verursachte Steuerabgrenzungen waren nicht veranlasst. Anteile anderer Gesellschafter Soweit Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen nicht dem Mutterunternehmen gehören, wird gemäß § 307 HBG ein Ausgleichsposten für Anteile Dritter ausgewiesen. Anderen Gesellschaftern zustehende Gewinne und auf sie entfallene Verluste sind in den Posten einbezogen und in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Posten "Jahresüberschuss" gesondert ausgewiesen. IV. Bilanzierungsgrundsätze Die Bilanzierungsmethoden des Mutterunternehmens wurden einheitlich auf alle Konzernunternehmen angewendet. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbH Gesetzes aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz oder im Konzernanhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht. V. Bewertungsgrundsätze Die Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens wurden einheitlich auf alle Konzernunternehmen angewendet. Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen werden linear ermittelt. Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet sowie Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer sofort voll abgeschrieben. Gebäude werden über eine Nutzungsdauer von 20, 25 oder 33 Jahren abgeschrieben. Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes werden die Miet- und Vorführfahrzeuge trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von sechs (PKW) bzw. neun Jahren (Nutzfahrzeuge) abgeschrieben. Miet- und Vorführfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres ge- und wieder verkauft wurden, werden aus Vereinfachungsgründen hier nicht erfasst. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank ermittelten maßgebenden Zinssatz abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive latente Steuern zum Bilanzstichtag werden gemäß dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen. Sacheinlagen werden zum Verkehrswert angesetzt. Übersteigt dieser Wert den Wert der Erhöhung der Stammeinlage, wird die Differenz in die Kapitalrücklagen eingestellt. Die Tochterunternehmen KMS Immobilien GmbH (vormals: MedeleSchäfer GmbH) und HM GmbH haben aufgrund der Corona-Pandemie Kurzarbeit im Geschäftsjahr 2021 angemeldet. Die Erstattungen der vom Arbeitgeber zu tragenden Beiträge zur Sozialversicherung wurden beim Personalaufwand aufwandsmindernd berücksichtigt. VI. Erläuterungen zur Konzernbilanz zum 31.12.2021 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Nutzungsdauer entgeltlich erworbener Firmenwerte Firmenwerte, die vor dem 01. Januar 2010 erworben wurden, werden gemäß den steuerlichen Vorschriften über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Posten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände enthält Beträge in Höhe von TEUR 26,2 (Vorjahr: TEUR 4,5) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Die restlichen Forderungen weisen wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. 3. Ausschüttungsgesperrte Beträge Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge setzt sich wie folgt zusammen:
4. Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Pensionsrückstellungen für Geschäftsführer erfolgt nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) auf der Grundlage eines Rechnungszinssatzes von 1,87 v.H. und der Sterbetafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G". Als Fluktuationsrate wurden 0,0 v.H. und als Rententrend 2,0 v.H. bzw. 0,0 v.H. angesetzt. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen für die Mitarbeiter erfolgt nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) auf der Grundlage eines Rechnungszinssatzes von 1,87 v.H. und der Sterbetafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G". Als Einkommenstrend wurden 0,0 v.H. und als Rententrend 2,0 v.H. angesetzt. Bei der Festlegung des Rechnungszinssatzes wurde gemäß der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine pauschale Laufzeit von 15 Jahren angenommen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ermittelt sich wie folgt:
Die Verpflichtungen sind zum Teil durch Rückdeckungsversicherungen, die an die Berechtigten verpfändet sind, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Sie wurde gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB im Geschäftsjahr mit der zugrundeliegenden Verpflichtung verrechnet. Die Anschaffungskosten dieses Planvermögens betrugen EUR 303.439,00, der verrechnete beizulegende Zeitwert EUR 303.439,00. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung am Abschlussstichtag.
5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Rückstellungen für Altersteilzeit mit einem Erfüllungsbetrag von EUR 23.804,00 wurden mit dem zuzuordnenden Planvermögen verrechnet. Die Anschaffungskosten dieses Planvermögens betrugen EUR 22.662,00, der verrechnete beizulegende Zeitwert EUR 22.662,00. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte an den entsprechenden Vermögensgegenständen gesichert. 7. Latente Steuern Die passivierten latenten Steuern in Höhe von EUR 984.961,58 beruhen auf höheren Anschaffungskosten (Aufdeckung stiller Reserven) von Grundstücken und Bauten aufgrund von Sacheinlagen sowie aus der Aktivierung von Grunderwerbsteuer aus Sacheinlagen in der Handelsbilanz. Der Ermittlung der latenten Steuern wurde ein unternehmensindividueller Steuersatz von 27,9 v.H. bzw. 15,8 v.H., wenn keine Gewerbesteuer zu zahlen ist, zugrunde gelegt. Der Ermittlung der latenten Steuern wurde der Körperschaftsteuersatz von 15 v.H. zuzüglich des Solidaritätszuschlags von 5,5 v.H. sowie ein Gewerbesteuersatz von 12,1 v.H. zugrunde gelegt. Die passiven latenten Steuern haben sind im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
VII. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeiten
2. Personalaufwand In den Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 250.779,01 (Vorjahr: EUR 268.451,06) enthalten. Außergewöhnliche Erträge Beim Personalaufwand wurden im Geschäftsjahr Erstattungen der vom Arbeitgeber zu tragenden Beiträgen zur Sozialversicherung in Höhe von TEUR 63,7 (Vorjahr: TEUR 21,7) aufwandsmindernd berücksichtigt. 3. Finanzergebnis Im Posten Zinsen und ähnliche Erträge sind Beträge aus der Abzinsung in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 5,7) enthalten. Im Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Beträge aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 28,9 (Vorjahr: TEUR 30,8) enthalten. 4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Ertragsteuern sind Erträge aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von EUR 81.982,89 (Vorjahr: EUR 85.517,42) enthalten. 5. Verrechnung von Planvermögen Bei der Verrechnung von Planvermögen mit den korrespondierenden Schuldposten wurden Erträge aus Planvermögen in Höhe von EUR 18.184,53 mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von EUR 27.282,00 verrechnet. VIII. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Die Einkaufsfinanzierung von Fahrzeugen, die über Herstellerbanken abgewickelt wird, wird dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit zugeordnet. IX. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus den Mietverträgen betragen TEUR 5.431,2. Die finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
Bei Ermittlung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen wurden die Mindestlaufzeiten der Verträge berücksichtigt. Für das Tochterunternehmen KMS Immobilien GmbH (vormals: MedeleSchäfer GmbH) besteht gegenüber der Mercedes-Benz Leasing GmbH die branchenübliche Verpflichtung, die vermittelten Leasingfahrzeuge zu ihrem vereinbarten Restwert am Ende der Leasinglaufzeit zurückzunehmen. Die finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Finanzierungsverträgen betragen für die Jahre 2022 bis 2027 TEUR 68.058,2. 2. Angaben zu Geschäftsführungsorganen Geschäftsführer des Mutterunternehmens sind Frau Sabine Kreuter, gesamtverantwortliche Geschäftsführerin (Eintragung in das Handelsregister am 03.02.2022), Herr Johannes Medele, gesamtverantwortlicher Geschäftsführer, und Herr Peter Schäfer, gesamtverantwortlicher Geschäftsführer. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge und die Bezüge ehemaliger Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Anzahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2021 beschäftigt:
4. Honorar des Abschlussprüfers Das auf das Geschäftsjahr 2021 entfallende Honorar für den Abschlussprüfer beträgt TEUR 191,4 davon TEUR 79,5 für Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 34,6 für Steuerberatungsleistungen und TEUR 77,3 für sonstige Leistungen. 5. Befreiung nach §§ 264 Abs. 3 HGB Für folgende Gesellschaften werden für das Geschäftsjahr 2021 die Erleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Offenlegung in Anspruch genommen, da sie in den Konzernabschluss einbezogen worden sind: - KMS Immobilien GmbH (vormals: MedeleSchäfer GmbH) - Autoglas- und Karosseriezentrum Süd GmbH - HM GmbH - Schäfer Immobilien GmbH - MS Immo Füssen GmbH - MS Immo SMÜ GmbH - MS Immo Weilheim GmbH - Baumann GmbH - MS Immo MM GmbH (vormals: MS Immo MM GmbH & Co. KG) - MS Immo MM Verwaltungs GmbH Die Voraussetzungen für die Erleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB sind erfüllt. Die KreuterMedeleSchäfer Holding GmbH (vormals: MedeleSchäfer Holding GmbH) stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist im elektronischen Bundesanzeiger erhältlich. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Der russische Überfall der Ukraine am 24. Februar 2022 hat eine internationale Krise ausgelöst. Als Folge des Überfalls wurden von einigen demokratischen Staaten zahlreiche Sanktionen gegen Russland verhängt. Kurzfristig sind diese vor allem an den Güter- und Finanzmärkten zu spüren, aber auch langfristig werden erhebliche Konsequenzen auf die Weltwirtschaft zukommen. Bereits heute sind die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs in Deutschland eindeutig zu erkennen. Unternehmen haben mit gestiegenen Energiepreisen, Lieferengpässen und schlechteren Konjunkturaussichten zu kämpfen. Auch die großen Unklarheiten hinsichtlich der zeitlichen Ausdehnung der Krise sowie die direkten und indirekten Folgen des Kriegs, welche sich im Verlauf des Jahres entwickeln werden, führen zu Unsicherheiten; nicht nur bei den Unternehmen. Auch für unser Unternehmen sind die Konsequenzen der Krise nicht vorhersehbar. Trotzdem erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022 eine stabile Entwicklung mit einem leichten Anstieg des Konzernumsatzes im Hinblick auf den Konsolidierungskreis des Geschäftsjahres 2021. Auch beim Konzernergebnis wird ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr erwartet, vorausgesetzt die Lieferschwierigkeiten im Bereich der Halbleiter sowie die steigenden Energiepreise spitzen sich nicht weiter zu. Zu weiteren Einzelheiten verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht. Mit Wirkung zum 01.01.2022 wurden in die KreuterMedeleSchäfer Holding GmbH (vormals: MedeleSchäfer Holding GmbH) die Gesellschaften Kreuter Beteiligungs GmbH, Kaufbeuren, Autohaus Allgäu GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu), AHA MAB GmbH & Co. KG, Kempten (Allgäu), Kaufbeurer Leasing GmbH, Kaufbeuren, AllgäuRent Verwaltungs GmbH, Kaufbeuren und AllgäuRent GmbH & Co. KG, Kaufbeuren, eingebracht. Die Gesellschaft Kreuter Beteiligungs GmbH wurde am 24.05.2022 zur KMS Beteiligungs GmbH umfirmiert und der Sitz nach Weilheim i. OB verlegt. Ebenso wurde am 24.05.2022 die Gesellschaft Autohaus Allgäu GmbH & Co. KG zur KreuterMedeleSchäfer GmbH & Co. KG umfirmiert und der Sitz nach Weilheim i. OB verlegt. Zweigniederlassungen wurden in Kempten (Allgäu), Kaufbeuren und Immenstadt (Allgäu) errichtet. Der Sitz der Gesellschaften AllgäuRent Verwaltungs GmbH und AllgäuRent GmbH & Co. KG wurde jeweils von Kaufbeuren nach Kempten (Allgäu) verlegt. Mit der Fusion der MedeleSchäfer Gruppe und der Autohaus Allgäu Gruppe wird der Konzern zu einem der größten Mercedes-Benz Vertreter in Deutschland. Durch Nutzung von Synergieeffekten kann die Ertragslage des Konzerns nachhaltig gesichert werden. Die Tochtergesellschaft MedeleSchäfer GmbH wurde am 18.07.2022 zu KMS Immobilien GmbH umfirmiert und fungiert seither vorwiegend als Immobiliengesellschaft. Das operative Geschäft wurde auf die KreuterMedeleSchäfer GmbH & Co. KG ausgegliedert. 7. Vorschlag zur Verwendung des Ergebnisses der MuttergesellschaftDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2021 mit dem Gewinnvortrag auf den 01.01.2021 auf neue Rechnung vorzutragen.
Landsberg am Lech, 09. September 2022 gez. Peter Schäfer, Geschäftsführer gez. Johannes Medele, Geschäftsführer gez. Sabine Kreuter, Geschäftsführerin Der Konzernabschluss zum 31.12.2021 wurde am 24.10.2022 gebilligt. Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2021
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021
Konzernkapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KreuterMedeleSchäfer Holding GmbH (vormals: MedeleSchäfer Holding GmbH) Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der KreuterMedeleSchäfer Holding GmbH (vormals: MedeleSchäfer Holding GmbH) und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der KreuterMedeleSchäfer Holding GmbH (vormals: MedeleSchäfer Holding GmbH) für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt; - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile; - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, soweit wir welche während unserer Prüfung festgestellt haben sollten.
München, 09. September 2022 Rath,
Anders, Dr. Wanner & Partner mbB
Wiedemann, Wirtschaftsprüfer Muggenthaler, Wirtschaftsprüferin |
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