Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Klinik Service GmbH Erlangen
Katholischer Kirchenplatz 14, 91054 Erlangen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tim Jülich seit 5.1.2022 | Prokura |
Bettina Wunderle seit 2.12.2021 | Prokura |
Martin Welker seit 4.10.2021 | Geschäftsführer |
Vincenzo Montalto seit 1.3.2017 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
Universitätsklinikum Erlangen Anstalt des öffentlichen Rechts | 51.00% |
| 24.50% | |
Sodexo | 9.16% |
| 1.99% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klinik Service GmbH ErlangenErlangenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023A. Entwicklung der Gesellschaft und des UmfeldesDie Gesellschaft wurde im Jahr 2005 als Tochterunternehmen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Zehnacker GmbH, Singen gegründet. Das Universitätsklinikum Erlangen wurde durch das Inkrafttreten des Gesetzes über die Universitätsklinika des Freistaates Bayern mit Wirkung zum 01.06.2006 zur Anstalt des öffentlichen Rechts erhoben und ist ab diesem Zeitpunkt rechtsfähig, womit die Option gem. Ziff. IV. Nr. 2 des notariell beglaubigten Gründungsvertrages vom 18. Oktober 2005 wirksam wurde, wonach die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dem Universitätsklinikum Erlangen das unwiderrufliche Angebot machte, den von ihr gehaltenen Geschäftsanteil an der Klinik Service GmbH Erlangen zu übernehmen. Mit notariell beglaubigter Annahme des Vertragsangebots vom 8. Juni 2006 wurde die Option ausgeübt. Zum 1. Juni 2006 hat somit das Universitätsklinikum Erlangen die Geschäftsanteile von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg erworben. Gegenstand des Unternehmens ist laut Handelsregister die Durchführung von Reinigungsleistungen aller Art und sonstiger Facility-Management-Leistungen einschließlich IT- und Logistikleistungen, insbesondere für das Universitätsklinikum Erlangen. Im September 2007 gründete die Gesellschaft die KlinikMedBau GmbH Erlangen und hält nach wie vor 100 % der Anteile. Im September 2014 wurde die bisherige Minderheitsgesellschafterin, Zehnacker GmbH, Singen, umfirmiert in "Sodexo Dienstleistungen GmbH", Rüsselsheim. Es gilt der Gesellschaftsvertrag vom 21. Dezember 2016. Die Gesellschafterversammlung vom 21. Dezember 2016 hat den Gesellschaftervertrag neu gefasst. Die Veränderungen wurden am 21. Dezember 2016 notariell beurkundet. Der Gesellschaftervertrag sieht unter anderem eine geänderte Gewinnverteilung in der Form vor, dass jedem Gesellschafter aus dem Gewinn eine Verzinsung des Nominalkapitals zusteht, darüberhinausgehende Gewinne stehen, solange das Universitätsklinikum Erlangen, Anstalt des öffentlichen Rechts, an der Gesellschaft mit Geschäftsanteilen beteiligt ist, deren Nennwert die Hälfte des Stammkapitals übersteigt, ausschließlich dem Gesellschafter Universitätsklinikum Erlangen zu. Gemäß dem neuen Gesellschaftsvertrag konnten die Gesellschafter einstimmig eine andere Gewinnverteilung beschließen. Sodann wurde in derselben Urkunde ein einstimmiger Gesellschafterbeschluss zur Ausschüttung beurkundet. Dieser sah vor, dass dem Minderheitsgesellschafter Sodexo Dienstleistungen GmbH ein Betrag in Höhe von 556.096,08 € ausgeschüttet wird. Die Ausschüttung erfolgte in 5 Teilbeträgen, letztmalig im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2020. Der verbleibende Bilanzgewinn aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde in eine ausschließlich dem Universitätsklinikum Erlangen, Anstalt des öffentlichen Rechts, zustehende Gewinnrücklage eingestellt. Auch die bisher gebildete Kapitalrücklage der Gesellschaft, steht ausschließlich dem Universitätsklinikum Erlangen, Anstalt des öffentlichen Rechts, zu. Anschließend wurde ein Gesellschafterbeschluss zur Teilung des von dem Gesellschafter Sodexo Dienstleistungen GmbH gehaltenen Gesellschaftsanteils mit der laufenden Nummer 2 in Höhe von 12.250,00 € in einen Gesellschaftsanteil mit der laufenden Nummer 3 in Höhe von 6.125,00 € und einen weiteren mit der laufenden Nummer 4 in Höhe von ebenfalls 6.125,00 € beschlossen. Sodann schlossen die Sodexo Dienstleistungen GmbH, Rüsselsheim, sowie die Dorfner GmbH & Co. KG, Nürnberg, einen Anteilskauf- und Abtretungsvertrag. Danach verkaufte die Sodexo Dienstleistungen GmbH ihren Geschäftsanteil mit der laufenden Nummer 4 in Höhe von 6.125,00 € an die Dorfner GmbH & Co. KG Nürnberg und trat diesen ab. Schließlich wurde zwischen der Klinik Service GmbH Erlangen einerseits sowie der Sodexo Dienstleistungen GmbH und der Dorfner GmbH & Co KG andererseits jeweils ein Service- und Beratungsvertrag beschlossen. 1. Wirtschaftliche Lage und Entwicklung in Deutschland Im aktuellen Jahresgutachten 2023/2024 erwartet der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 Prozent zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, die zum großen Teil auf den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben (u.a. Wegfall Corona-bedingter Aufwendungen) zu Jahresbeginn 2023 als Gegenbewegung zur starken Ausweitung des Staatskonsums im Zuge der Corona-Pandemie seit 2020 zurückzuführen ist. 1 Laut Berechnungen des Statistische Bundesamt (Destatis) ist das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,3 Prozent zurückgegangen, preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 Prozent. 2 Im Oktober 2022 erreichte die Verbraucherpreisinflation in Deutschland mit einer Rate von 10,4 Prozent im Vorjahresvergleich den höchsten Stand seit Anfang der 1950er-Jahre. 3 Seit Anfang des Jahres 2023 ist die Inflation, gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex, deutlich zurückgegangen. Im 4. Quartal 2023 betrug der Anstieg der Verbraucherpreise 3,6 Prozent im Vorjahresvergleich, nach 5,6 Prozent im 3. Quartal, 6,5 Prozent im 2. Quartal und 8,2 Prozent im 1. Quartal 2023. 4 Die Verbraucherpreise haben sich damit im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 Prozent gegenüber 2022 erhöht. Im Jahr 2022 hatte die Inflation noch bei 6,9 Prozent gelegen. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2023 gegenüber 2022 erneut spürbar um 12,4 Prozent. Bereits 2022 hatte die Preiserhöhung bei Nahrungsmitteln mit +13,4 Prozent deutlich über der Gesamtteuerung gelegen. Energieprodukte verteuerten sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Prozent nach einem außergewöhnlichen Anstieg um 29,7 Prozent im Jahr 2022. Die Preise für Dienstleistungen stiegen 2023 im Vergleich zum Vorjahr mit 4,4 Prozent unterdurchschnittlich. 5 Die konjunkturelle Schwäche schlägt derzeit nicht auf den Arbeitsmarkt durch. Dies liegt an den gegenläufigen Effekten von schwächelnder Konjunktur und steigender Arbeitskräfteknappheit, die sich maßgeblich durch den demografischen Wandel verschärft. 6 In der Folge zeigt sich kein größerer Beschäftigungsabbau. Die durchschnittliche Erwerbstätigkeit ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent gestiegen. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte mit 45,9 Millionen Personen einen neuen Höchststand. 7 Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit von Juni 2022 auf Juni 2023 um 264.000 auf 34,71 Millionen zugenommen. Im Jahresdurchschnitt 2023 sind rund 2.609.000 Menschen arbeitslos gewesen, etwa 191.000 Personen mehr als im Schnitt des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent im Jahresdurchschnitt. Die Kurzarbeit hat sich auf moderatem Niveau bewegt. 8 Die Engpässe am Arbeitsmarkt bleiben trotz des Rückgangs der gemeldeten Stellen und der leicht höheren Arbeitslosigkeit hoch. Die durchschnittliche Vakanz betrug 146,5 Tage und liegt nah am Hochpunkt vom Dezember 2022 (156,8 Tage). Sowohl den Arbeitsagenturen als auch den Unternehmen fällt es schwer, offene Stellen zu besetzen. Im Jahr 2023 hat ein erhöhter Krankenstand die Knappheiten am Arbeitsmarkt noch zusätzlich verschärft. 9 Entwicklung im Gesundheitswesen SARS-CoV-2-Pandemie und verschiedene Grippewellen, die Folgen des Klimawandels, Krieg gegen die Ukraine und seine Folgen: viele weitreichende Krisen fordern auch die Gesundheit der Menschen und ihre Versorgung heraus. Die Pandemie und deren Nachwirkungen haben die Stärken und Schwächen des deutschen Gesundheitssystems deutlich werden lassen. Die Konsequenzen dieser Rahmenbedingungen spiegeln sich in der wirtschaftlichen Situation in den deutschen Krankenhäusern wider. Das ergibt das aktuelle Krankenhaus-Barometer des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) vom Dezember 2023. Das Deutsche Krankenhausinstitut führt hierzu im Rahmen jährlich stattfindender Repräsentativbefragung zu aktuellen gesundheits- und krankenhauspolitischen Themen entsprechende Erhebungen bei deutschen Krankenhäusern durch. 10 Die wirtschaftliche Situation hat sich in den Jahren 2021 & 2022 weiter verschlechtert. Hauptgründe hierfür sind die Preissteigerungen u.a. in den Bereichen Personal, Medizinischer Bedarf und Energie. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der deutschen Allgemeinkrankenhäuser ab 100 Betten haben im Jahr 2022 Verluste geschrieben. In 56 Prozent der Krankenhäuser ist das Jahresergebnis 2022 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Der Anteil der Krankenhäuser mit einem Jahresüberschuss liegt bei 35 Prozent und der Anteil der Häuser mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis bei 11 Prozent. Nur 22 Prozent der Krankenhäuser konnten ihr Jahresergebnis verbessern und bei 22 Prozent der Krankenhäuser hat sich das Jahresergebnis weitestgehend nicht verändert. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die wirtschaftliche Situation deutlich verschlechtert. 11 Entwicklung im Gebäudereiniger-Handwerk Das GebäudereinigerHandwerk ist mit rund 700.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (im Jahr 2022) Deutschlands beschäftigungsstärkstes und am schnellsten wachsendes Handwerk. Nach aktuellen Hochrechnungen des BIV (Bundesinnungsverband Gebäudereinigung) erwirtschaften rund 30.200 Betriebe im Jahr 2023 einen hochgerechneten Umsatz von rd. 26,3 Milliarden Euro. 12 Der Gebäudereinigungsmarkt in Deutschland ist vorwiegend klein- und mittelständisch strukturiert. Das Betriebsspektrum reicht von kleinen Spezialanbietern, die Nischen auf dem Reinigungs- und Dienstleistungsmarkt ausfüllen, bis zu großen Dienstleistungsunternehmen, die sämtliche Leistungen in und an Gebäuden anbieten und in Einzelfällen bis zu mehrere zehntausend Beschäftigte haben. 13 In der Reinigungsbranche herrscht auch aufgrund der Vielzahl der Klein- und Kleinstbetriebe ein kontinuierlich harter Preiswettbewerb. 14 Die besondere Stärke des GebäudereinigerHandwerks ist seine maßgebliche integrative Rolle auf dem Arbeitsmarkt. Unternehmen und Beschäftigte aus unzähligen Ländern dieser Welt stehen für kulturelle Vielfalt und die Toleranz der Branche. Deutschlands beschäftigungsstärkstes Handwerk bietet Menschen aller Altersgruppen Ein- und Aufstiegschancen - völlig unabhängig von Herkunft, Bildungsgrad, Vorerfahrung oder Schulabschluss. Dies zeigt sich auch daran, dass über die Hälfte (57 Prozent) der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne Berufsabschluss bzw. ohne bekannten Abschluss sind und rd. 40 Prozent ohne deutschen Pass sind. 15 Zugleich besteht zwischen den Unternehmen eine intensive Konkurrenz um qualifizierte Mitarbeiter und Führungskräfte. Nach der Ausbildung stehen Gesellinnen und Gesellen verantwortliche Positionen offen, zum Beispiel als Objektleitung. Die Palette der beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten beinhaltet den/die Meister/-in des Gebäudereiniger-Handwerks genauso wie den Bachelorstudiengang mit Schwerpunkt Hygienemanagement oder das Ingenieurstudium mit Fachrichtung Reinigungs- und Hygienemanagement/-technik. 16 Fazit Seit Ausbruch der Corona-Krise haben Hygiene und Sauberkeit eine höhere gesellschaftliche Bedeutung und Wertschätzung erfahren. Gleichzeitig hat die Corona-Pandemie - trotz höherer Hygieneanforderung - und vor allem die anschließende Energie- und Inflationskrise infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine den Wettbewerbsdruck weiter erhöht. Die sich stetig verschlechternden Rahmenbedingungen und Finanzierungsvorgaben im Gesundheitswesen führen zu zusätzlichen Kostendruck, insbesondere auf die nicht-medizinischen Leistungen. Es ist im Allgemeinen nicht möglich, die Tarif- und Kostenentwicklung im Bereich Gebäudereinigung in vollem Umfang auf die Preise umzurechnen, dies ist auch die Ausgangssituation unserer Gesellschaft. B. Stellung der Gesellschaft am MarktDie Gesellschaft führt, in Übereinstimmung mit den Regelungen des Gesellschaftsvertrages, im Wesentlichen ihre Dienstleistungen für das Universitätsklinikum Erlangen aus. Mit ihren Dienstleistungen für das Universitätsklinikum Erlangen unterliegt die Gesellschaft daher nicht den üblichen gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Einflüssen. Ihr Umsatz ist im Wesentlichen von der Patientenentwicklung und der Raumfläche des Universitätsklinikums abhängig. C. WirtschaftsberichtLage Die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage des Unternehmens ist geordnet. Im Jahr 2023 verfügte das Unternehmen über eine Eigenkapitalquote von 35,8 %, dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr (36,8 %) von 1,0 %-Punkt und ist vor allem auf die Investitionstätigkeit für das neue Lager und Ersatzbeschaffungen (T€ 280) in diesem Geschäftsjahr zurückzuführen. Umsatz und Leistungsentwicklung Die Umsatzentwicklung im Jahr 2023 ist abermals überplanmäßig positiv verlaufen. Die im Wirtschaftsjahr 2023 realisierten Umsätze T€ 33.430 bedeuten gegenüber dem Vorjahr (T€ 30.036) eine Steigerung von 11,3 %; gegenüber der Wirtschaftsplanung eine Steigerung von T€ 594. Die Umsatzsteigerung ist im Wesentlichen auf Preisanpassungen aufgrund der Weitergabe der außergewöhnlich hohen Tariflohnsteigerung sowie die Steigerung der Sozialversicherungskosten zurückzuführen. Gegenüber der Wirtschaftsplanung resultieren die gestiegene Umsätze aus Mehr- und Zusatzleistungen aus den Bereichen Reinigung und sonstige Dienstleistungen, welche rückläufige Umsätze im Bereich Logistik überkompensiert haben. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt T€ 217, das bedeutet gegenüber dem Vorjahr (T€ 526) eine Reduzierung um T€ 308 und liegt genau auf Planniveau 2023. Im Personalbereich sind die Kosten aufgrund von Tariflohnsteigerungen sowie Zusatz- und Sonderleistungen gestiegen. Im Verhältnis zum Umsatz und im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten auf 89,3 % gestiegen; dies begründet sich aus Einstellung von neunen Mitarbeitenden und Ferienkräften; zugleich eine Reduzierung von Fremdpersonal. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen in Relation zu den Umsatzerlösen bei 8,0 % und sind somit unter dem Vorjahresniveau (10,1%). Der Materialaufwand liegt in diesem Jahr bei T€ 506 was gegenüber dem Vorjahr (T€ 423) eine Steigerung von T€ 83 bedeutet und größtenteils auf Preis- und Inflationssteigerungen zurückzuführen ist. Die genannten Faktoren führen zu einem Gewinn (EAT) im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von T€ 87 (Vorjahr T€ 358). Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr durchschnittlich 842 Personen beschäftigt. Finanzlage Kapitalstruktur Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2023 T€ 5.189 (Vorjahr T€ 4.808). Im Berichtsjahr fanden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 280 statt (Vj. T€ 544). Wesentlichste Anschaffungen waren die Ersatzbeschaffung neuer Nutzfahrzeuge für insgesamt T€ 137, Betriebsausstattung für T€ 98 sowie GWG insbesondere für Reinigungsaufgaben für T€ 43 Die Finanzierung erfolgte aus Eigenmitteln. Liquidität Die Liquidität wird anhand der nachfolgenden Cash-Flow Analyse nach DRS 21 dargestellt:
Der negative Cash-Flow (T€ -272) aus der Investitionstätigkeit, der aus Investitionen in das Anlagevermögen verursacht wurde, sowie der ebenfalls negative Cash-Flow T€ -52) aus der Finanzierungstätigkeit konnte vollständig durch den Cash-Flow (T€ 1.776) aus der laufenden Geschäftstätigkeit gedeckt werden. Während des Geschäftsjahres war die Liquiditätslage durchgehend positiv. Die Liquidität ist auch durch die Kreditlinie in Höhe von 450 TEUR, die von der Hausbank nach wie vor unbefristet und ohne Gestellung von Sicherheiten gewährt wird, gesichert. Die Linie wurde im Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen. Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, die finanziellen Verpflichtungen termingerecht zu erfüllen. Vermögenslage Die Forderungen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 11 (Vorjahr T€ 21) und Forderungen an Gesellschafter T€ 1.598 (Vorjahr T€ 2.745). Die Verbindlichkeiten betragen T€ 2.338 (Vorjahr T€ 2.424). In diesen sind insbesondere Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt in Höhe von T€ 1.571 (Vorjahr T€ 1.545), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 123 (Vorjahr T€ 220). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von T€ 261 (Vorjahr T€ 229) betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen. An Rückstellungen wurden T€ 996 (Vorjahr T€ 616) gebildet. D. PrognoseberichtFür das Geschäftsjahr 2024 wird im beschlossenen Wirtschaftsplan mit einem gesamten Umsatzvolumen von T€ 34.936 sowie ein EBIT von T€ 140 TEUR (0,4%) gerechnet. Chancen und Risiken haben ihren Niederschlag im genehmigten Planungsentwurf für das Geschäftsjahr 2024 gefunden. Sind organisatorische oder vertragliche Änderungen vorhersehbar oder bereits vereinbart, so sind diese im Rahmen der Budgetierung quantifiziert und dargestellt. Dabei sind Kosten und Umsätze einer realistischen Einschätzung folgend budgetiert. Die Planung für das Jahr 2024 berücksichtigt in den Umsatzerlösen Preisanpassungen von +3,22 % aufgrund der Weitergabe der anteiligen Tariflohnsteigerung sowie eine Steigerung der Sozialversicherungskosten um 0,25%. In den Personalkosten wurden die Tariflohnerhöhungen der Gebäudereinigung zum 01.01.2024, eine Steigerung in den Sozialversicherungskosten sowie der Mehraufwand durch einen zusätzlichen Arbeitstag (29. Februar) berücksichtigt. Zugleich sind Inflations- und Preissteigerungen in den Sachkosten und für Neu- und Ersatzinvestitionen in der Kostenplanung einberechnet. In Zusammenarbeit mit den Auftraggebern werden alle Anstrengungen unternommen, um die entstehenden Kostensteigerungen durch Leistungs- sowie Struktur- und Prozessoptimierungen zu begrenzen. E. NachtragsberichtIm laufenden 1. Quartal 2024 haben sich keine Sachverhalte ergeben, die in einem Nachtragsbericht erläutert werden müssten. F. Chancen- und RisikoberichtNach wie vor bestehen hohe Unsicherheiten für die deutsche Wirtschaft: der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und dessen wirtschaftliche Folgen, die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas und die schwierige Verfügbarkeit von Fach- und Arbeitskräften. Angesichts wieder steigender Realeinkommen dürfte sich der private Konsum erholen. Für das Jahr 2024 erwartet der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ein leichtes Wachstum des deutschen Bruttoinlandsproduktes von 0,7 Prozent. 17 Für das laufende Jahr prognostiziert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im aktuellen Jahreswirtschaftsbericht 2024 einen minimalen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent. 18 Die weitreichenden Krisen - Angriffskrieg gegen die Ukraine, Folgen des Klimawandels, unterbrochene Lieferketten - verbunden mit dem Mangel an Fachkräften, insbesondere an Pflegekräften, und systemimmanent Mängeln verschärfen die wirtschaftliche Lage der deutschen Krankenhäuser. 8 von 10 Krankenhäusern erwarten einen Verlust. 19 Der dadurch entstehende Kostendruck könnte dazu führen, dass die Vertragspartner ihre bisherigen Budgets für die Dienstleistungen der Gesellschaft reduzieren werden. Hinzu kommt, dass auch die Kosten für die Beschaffung von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln sowie ähnlichem Verbrauchsmaterial weiter steigen werden. In der Folge werden bei rückgängigen Erlösen die Material- und Sachkosten steigen und könnten damit die Betriebsergebnisse auch der Klinik Service GmbH Erlangen belasten. Die Risiken der Gesellschaft sind entsprechend ihrer Bedeutung absteigend aufgelistet. Die Gesellschaft erzielt ihre Erlöse im Wesentlichen mit dem Universitätsklinikum Erlangen und dessen Tochtergesellschaften. Diese Abhängigkeit bringt es mit sich, dass bei Reduzierung von Leistungsbestandteilen negative Einflüsse auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft nicht ausgeschlossen werden können. Es gibt allerdings bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Hinweise, dass solche Entwicklungen zu erwarten sind. Weitere Risiken, welche die positive Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen können, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Als Chance identifizieren wir vor allem die Zufriedenheit unserer Kunden mit den Leistungen der Gesellschaft. Oberstes Ziel der Gesellschaft für das Jahr 2024 ist die Personalbindung und -gewinnung von ausreichend und hinreichend qualifiziertem gewerblichen Personal. Zudem ist die Leistungsbildung in unseren Dienstleistungen zu optimieren, um einen Beitrag zur Kostensenkungen für unsere Kunden zu leisten. Weiterhin soll auch wie in den Vorjahren das quantitativ erreichte Leistungsniveau im Rahmen des Budgets gesichert werden, sowie die Einhaltung des geforderten Qualitätsniveaus unserer Vertragspartner gewährleistet werden. Chancen werden in sich weiter verschärfenden Hygieneanforderungen bei unseren Kunden gesehen, die zu einem Ausbau der Leistungserbringung führen können. Auch besteht die Chance, sich als Spezialanbieter von Reinigungsleistungen im klinischen Bereich weiter am Markt zu positionieren und weitere, fremde Kunden, gewinnen zu können. G. EnthTranspG gemäß §21 (Lageberichtsfremde Angabe - nicht geprüft)Lagebericht für das Jahr 2023 gemäß § 21 EntgTranspG Die Klinik Service GmbH Erlangen erbringt überwiegend Leistungen im Bereich der Reinigung. Damit unterfällt sie dem Geltungsbereich der - teilweise allgemeinverbindlich erklärten - Tarifverträge für das Gebäudereiniger-Handwerk. Die Eingruppierung der tariflichen Angestellten erfolgt grundsätzlich auf Basis der jeweils für das Arbeitsverhältnis geltenden Tarifverträge. Dabei wird die Eingruppierung anhand der tariflichen Merkmale, der vorhandenen Qualifikationen und der ausgeübten Tätigkeit vorgenommen. Weiter wird den regionalen Anforderungen des jeweiligen Arbeitsmarktes Rechnung getragen. Das Geschlecht ist kein Kriterium zur Bemessung des Entgeltes. Außerhalb der tariflichen Entgeltregelungen richtet sich die Vergütung nach Qualifikation, Berufserfahrung und Verantwortung. Branchenbedingt bieten wir viele Teilzeitarbeitsplätze, die überwiegend entweder am Morgen oder am Abend zur Verfügung stehen. Dies begünstigt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, da insbesondere Frauen diese Teilzeitarbeitsplätze nachfragen. Im Rahmen der Kundenvorgaben gehen wir dabei auf die individuellen Wünsche unserer Beschäftigten ein. Insbesondere durch die Anwendung der tarifvertraglichen Regelungen sehen wir den Grundsatz der Entgeltgleichheit zwischen den Geschlechtern als gewährleistet an. Statistische Daten (zum 31.12.2023)
Erlangen, den 31.10.2024 Martin Welker
1 Quelle: Sachverständigenrat zur
Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung:
"Wachstumsschwäche überwinden - in die Zukunft
investieren", Jahresgutachten 2023/204, Dezember 2023,
https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/publikationen/jahresgutachten.html,
Seite 4 und Seite 54
BILANZ zum 31. Dezember 2023der Klinik Service GmbH Erlangen, ErlangenAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.-31.12.2023der Klinik Service GmbH Erlangen
Anhang für 2023I. Allgemeine ErläuterungenDie Firma der Gesellschaft lautet Klinik Service GmbH Erlangen. Sitz ist Erlangen. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Fürth unter der Nummer HRB 10450 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, sofern abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich mindestens an den amtlichen AfA-Tabellen der Finanzverwaltung orientiert. Seit dem 1. Januar 2018 werden geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 250 netto sofort als Aufwand erfasst und geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten von netto EUR 250 bis EUR 1.000 über 5 Jahre linear abgeschrieben. Da im Hinblick auf das gesamte Anlagevermögen die geringwertigen Vermögensgegenstände nicht von untergeordneter Bedeutung sind, erfolgt handelsrechtlich keine Poolbildung, wie sie das Steuerrecht vorsieht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Eine Pauschalwertberichtigung wurde vorgenommen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Diese sind zum Erfüllungsbetrag (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, mit Ausnahme der unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Mietkautionen in Höhe von T€ 9 (Vj. T€ 9), haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Mietkautionen und Forderungen an Arbeitnehmer. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert T€ 25, es ist voll einbezahlt. Die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 48 resultiert aus der Einbringung eines Teilbetriebs. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 21. Dezember 2016 steht diese Kapitalrücklage ausschließlich der Gesellschafterin Universitätsklinikum Erlangen, Anstalt des öffentlichen Rechts, zu. Die Gewinnrücklage in Höhe von T€ 1.694 wurde aus dem Jahresüberschuss der Vorjahre gebildet und steht ebenfalls ausschließlich der Gesellschafterin Universitätsklinikum Erlangen, Anstalt des öffentlichen Rechts, zu. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen den Personalbereich in Höhe von T€ 647 (Vj. T€ 403), ausstehende Eingangsrechnungen T€ 253 (Vj. T€ 89) sowie die Kosten der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und der betrieblichen Steuererklärungen in Höhe von T€ 23 (Vj.T€ 18). Verbindlichkeiten Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalt an den gelieferten Gegenständen. Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 261 (Vj. T€ 229). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern in Höhe von T€ 362 (Vj. T€ 371), Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt T€ 1.571 (Vj. T€ 1.545) sowie Verbindlichkeiten aus Reisekosten € 122,25 (Vj. € 348,89). Alle Verbindlichkeiten mit Ausnahme der Verbindlichkeit aus Mietkauf, haben eine Fälligkeit unter einem Jahr. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitsspiegel zusammengefasst dargestellt: Die Vorjahreswerte sind in Klammern dargestellt.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen in Höhe von T€ 1.572 betreffen im Wesentlichen Leasingverträge und Mieten für Betriebs- und Geschäftsausstattung (T€ 1.456) sowie Gebäude- und Raummieten (T€ 156). Diese Verpflichtungen werden wir folgt fällig:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen hauptsächlich Reinigungs- und Logistikleistungen und wurden im Wesentlichen gegenüber dem Universitätsklinikum Erlangen erbracht. Die Umsatzerlöse stellen sich im Jahr 2023 wie folgt dar:
Sonstige betriebliche Erträge Der Ausweis enthält im Wesentlichen Lohnzuschüsse amtlich in Höhe von T€ 16 (Vj. T€ 24) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 46 (Vj. T€ 216). Die sonstigen periodenfremden Erträge belaufen sich auf T€ 6 (Vj. T€ 68) und beinhalten im Wesentlichen Gutschriften für Lieferantenrechnungen des Vorjahres. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter diesem Posten werden hauptsächlich Verwaltungskosten, Versicherungen, Beiträge, Fahrzeugkosten, Reisekosten, Reparaturen und Instandhaltungen erfasst. Die periodenfremden Aufwendungen belaufen sich auf T€ 31 (Vj. T€ 8) und beinhalten Lieferantenrechnungen aus den Vorjahren. Gewinn vor Steuern (EBT) / Sonstige Steuern Das Ergebnis vor Steuern beträgt T€ 217. Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und Ertrag wurden nach den für den Veranlagungszeitraum gültigen Vorschriften berechnet. Die sonstigen Steuern betreffen die Kraftfahrzeugsteuern. V. NachtragsberichtIn der Bilanz und GuV nicht berücksichtigte Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. VI. Sonstige AngabenDer Jahresabschluss der Gesellschaft wird zudem in den Konzernabschluss des Universitätsklinikum Erlangen Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Erlangen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss des Universitätsklinikum Erlangen wird im Bundesanzeiger offengelegt. Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Martin Welker Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar für die Abschlussprüfung des Geschäftsjahres beträgt T€ 10. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (Köpfe):
Am Bilanzstichtag wurden 822 gewerbliche Mitarbeiter und 35 Angestellte beschäftigt. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der KlinikMedBau GmbH Erlangen, Erlangen. Der vorläufige Jahresabschluss zum 31.12.2023 weist einen Jahresüberschuss von T€ 4 sowie ein Eigenkapital von T€ 151 aus. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 87 auf neue Rechnung vorzutragen.
Erlangen, den 31.10.2024 Martin Welker Anlagenspiegel (HGB) GJ 2023 (01.01.2023 - 31.12.2023)
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Klinik Service GmbH Erlangen, Erlangen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Klinik Service GmbH Erlangen, Erlangen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Klinik Service GmbH Erlangen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den Geschäftsbericht - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 31. Oktober 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Anita Botzenhardt, Wirtschaftsprüfer ppa. Alexander Ecker, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 29.11.2024 festgestellt. |
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