Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 234875
Eingetragen
28.7.2017
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Entwicklung und Vertrieb von Software und Hardware für Medizintechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Shadday
seit 30.7.2025
Geschäftsführer
Philipp Kroneberg
seit 3.5.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (21)

Ungelöste Beteiligungen (6)

Gesellschafter
Beta

5 von 26 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
DB Speciality Invest GmbH & Co. KG
Germany
50.11%
G****** S******
17.17%
S***** H*********
12.12%
Vantage Value GmbH
Germany
5.91%
SONOVIRTUS Invest GmbH
Germany
3.06%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VisionHealth GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 912.684,00 1.210.508,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 907.788,00 1.201.942,00
II. Sachanlagen 4.896,00 8.566,00
B. Umlaufvermögen 1.551.789,97 271.581,26
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 56.818,82 57.521,13
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.494.971,15 214.060,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.256,88 1.318,90
Summe Aktiva 2.467.730,85 1.483.408,16

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.111.315,80 1.221.130,95
I. Gezeichnetes Kapital 108.917,00 81.152,00
II. Kapitalrücklage 7.819.399,00 4.847.156,00
III. Verlustvortrag 3.707.177,05 2.348.140,65
IV. Jahresfehlbetrag 2.109.823,15 1.359.036,40
B. Rückstellungen 49.908,43 82.629,66
C. Verbindlichkeiten 306.506,62 179.647,55
Summe Passiva 2.467.730,85 1.483.408,16

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 155.247,56 545.577,59
2. Personalaufwand 884.187,04 997.503,91
a) Löhne und Gehälter 700.669,58 821.415,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 183.517,46 176.088,27
davon für Altersversorgung 3.601,68 4.163,20
3. Abschreibungen 303.171,64 250.897,92
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 303.171,64 250.897,92
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.075.124,07 604.087,40
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.587,96 52.124,76
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 0,00 0,00
7. Ergebnis nach Steuern -2.109.823,15 -1.359.036,40
8. Jahresfehlbetrag 2.109.823,15 1.359.036,40

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die VisionHealth GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 234875 eingetragen.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und zur Darstellung im Jahresabschluss

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Gemäß den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen für Kapitalgesellschaften erfolgt die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 266 HGB und § 275 Abs. 2 HGB nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Hiervon abgesehen werden die größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde die Angabe im Anhang gewählt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden an den ertragsteuerlichen Vorschriften unter Beachtung der Vorschriften des HGB ausgerichtet. Es sind insbesondere die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit Herstellungskosten in der Entwicklungsphase angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Bewertung erfolgt zum notwendigen Erfüllungsbetrag. Dabei werden Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Latente Steuern werden gebildet, wenn zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen und sich daraus eine Steuerentlastung oder -belastung in der Zukunft ergibt. Die sich ergebende Steuerbe- und die sich ergebende Steuerentlastung wird verrechnet und in dieser Höhe entweder aktive latente Steuern oder passive latente Steuern bilanziert. Der Betrag, der sich ergebenden Steuerentlastung oder -belastung wird mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Der Posten wird aufgelöst, sobald die Steuerentlastung bzw. -belastung eintritt oder mit ihr nicht mehr zu rechnen ist. Steuerliche Verlustvorträge sind bei der Berechnung aktiver latenter Steuern in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.

Angaben zu der Nutzung von Wahlrechten bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gesetzliche Wahlrechte bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden wie folgt genutzt:

Das Wahlrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung der in der Entwicklungsphase angefallenen Herstellungskosten selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde ausgeübt.

In die Herstellungskosten der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nur die gesetzlichen Pflichtbestandteile einbezogen. Dies sind die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit es durch die Fertigung veranlasst ist.

Die planmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Wirtschaftsgüter mit einem geringen Wert werden vereinfachend wie folgt abgeschrieben:Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu Euro 800 werden sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit einem darüber liegenden Wert werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände abgeschrieben. Soweit handelsrechtlich zulässig, wird die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den steuerlichen Vorschriften gewählt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Vergleich zum Vorjahr stetig angewandt.

Angaben zu der Nutzung von Wahlrechten bei der Darstellung des Jahresabschlusses

Die Darstellung im Jahresabschluss erfolgt stetig im Vergleich zum Vorjahr.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten

Vermögen und Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Forderungen:

Art der Forderung Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2023 = 1 Jahr > 1 Jahr
(Vorjahr in TEuro) TEuro TEuro TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 20,2 (31,4) 20,2 (31,4) 0,0 (0,0)
sonstige Vermögensgegenstände 36,6 (26,1) 27,6 (17,1) 9,0 (9,0)
Summe 56,8 (57,5) 47,8 (48,5) 9,0 (9,0)

Eigenkapital, Schuldposten und Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Bei der Gesellschaft handelt es sich um ein Startup-Unternehmen. Wie bei Startup-Unternehmen üblich, finanziert die Gesellschaft die Produktentwicklung, das Unternehmenswachstum sowie den laufenden Betrieb über Investorenmittel. Dies bedeutet auch, dass, solange das Unternehmen nicht Cash-Flow-positiv ist, die Frage der Fortführung der Geschäftstätigkeit davon abhängt, ob das Unternehmen in der Lage ist, rechtzeitig weitere Investorenmittel für die Aufrechterhaltung der Liquidität zu beschaffen. Die Geschäftsleitung geht unter Berücksichtigung dieser Aspekte von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Die Gründe für diese Einschätzung sind:

• Die Gesellschaft hat im Jahr 2024 Kapitalerhöhungen durchgeführt, welche der Gesellschaft frische Mittel in Höhe von ca. 1,4 Mio. Euro zugeführt haben. Darüber hinaus wurden im Januar 2025 weitere Kapitalerhöhungen beschlossen, welche Finanzmittel in Höhe von ca. 950 TEuro einbringen. Zudem hat die Gesellschaft im Jahr 2024 eine zusätzliche Ausrichtung auf den Medicaid-Markt in den USA unternommen, welche sich positiv auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft auswirken soll. Aus der von der Geschäftsleitung aufgestellten mittelfristigen Erfolgs- und Finanzplanung sowie der noch ausstehenden Einzahlungen in die Kapitalrücklage ergibt sich, dass die Fortführung der Gesellschaft überwiegend wahrscheinlich ist.

Allerdings unterliegt die Erfolgs- und Finanzplanung den für Startup-Unternehmen typischen wesentlichen Unsicherheiten, so dass der Fortbestand des Unternehmens nur gesichert ist, wenn sich aus unvorhergesehenen Planabweichungen keine nachhaltige Liquiditätslücke ergibt. Solche Planabweichungen können sich auf der Umsatz- oder Kostenseiten durch unerwartete Verzögerungen oder Hürden bei der Entwicklung oder des Markteintritts oder auch durch ungeplante Finanzierungsengpässe ergeben.

Die VisionHealth GmbH hat ein Virtual Share Option Programm (VSOP) aufgesetzt. Im Fall eines Exit-Ereignisses haben Mitarbeiter der VisionHealth GmbH einen Vergütungsanspruch aus diesem Programm, wenn der erzielbare Erlös aus dem Exit die den Investoren zugesagten Liquidationspräferenzen übersteigt. Für diesen Vergütungsanspruch muss unter bestimmten Voraussetzungen eine Rückstellung gebildet werden. Der Ansatz der Rückstellung für die Virtual Shares hat dann zu erfolgen, wenn die Wahrscheinlichkeit des Exit-Ereignisses über 50 % liegt. Die Gesellschafter rechnen aktuell aufgrund ihrer strategischen Ausrichtung im Hinblick auf das Investment nicht mit einem Exit-Ereignis, aus dem ein die Liquidationspräferenzen übersteigender Erlös erzielbar wäre. Aus diesem Grund ist keine Rückstellung zu bilden.

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2023 = 1 Jahr
(Vorjahr in TEuro) TEuro TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 157,3 (33,2) 157,3 (33,2)
sonstige Verbindlichkeiten 149,2 (146,4) 16,8 (14,1)
Summe 306,5 (179,6) 174,1 (47,3)
Art der Verbindlichkeit davon mit einer Restlaufzeit
1 - 5 J. > 5 Jahre
(Vorjahr in TEuro) TEuro TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 0,0 (0,0) 0,0 (0,0)
sonstige Verbindlichkeiten 132,3 (132,3) 0,0 (0,0)
Summe 132,3 (132,3) 0,0 (0,0)

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 11 Arbeitnehmer

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEuro 73,8, davon betreffen TEuro 0,00 Verpflichtungen aus Altersversorgung, TEuro 0,00 verbundene Unternehmen und TEuro 0,00 assoziierte Unternehmen.

Bilanzeid gemäß § 264 Abs. 2 S. 3 HGB

Wir versichern nach besten Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

sonstige Berichtsbestandteile

 

München, den 26. Februar 2025

Geschäftsführer

gez. Peter Shadday

gez. Philipp Kroneberg

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.07.2025 festgestellt.

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