XION PG GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Erich Kaiser seit 2.2.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wohnwagen Kaiser GmbHSteinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007LageberichtI. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2007 erneut kräftig gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt um 2,5 Prozent gestiegen. Dieses Wachstum wurde jedoch in vielen Branchen vor allem vom Export angetrieben. Der Konsum im Inland konnte aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung nicht zum Aufschwung beitragen. Dennoch konnte die deutsche Caravaningindustrie im Jahr 2007 vor allem durch ein sehr starkes Exportgeschäft einen Rekordumsatz verbuchen. Der Gesamtumsatz stieg um fast 10 Prozent auf 5,59 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr 2006 mit 5,08 Milliarden Euro. Der deutsche Caravanmarkt war 2007 durch die Konsumzurückhaltung aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung gekennzeichnet. Die Mehrwertsteuererhöhung führte zu zahlreichen vorgezogenen Käufen im IV. Quartal 2006. Zusammen mit der 2007 einsetzenden Konsumzurückhaltung ergab sich laut Kraftfahrtbundesamt-Angaben für das Jahr 2007 mit 19.067 Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr 2006 mit 22.413 Einheiten ein Rückgang von 14,9 Prozent. Im Jahr 2007 wurden vom Kraftfahrtbundesamt 19.655 Reisemobil-Neuzulassungen registriert. Das entspricht im Vergleich zu 2006 mit 21.235 Neuzulassungen einem Rückgang von 7,4 Prozent. Das hohe Zulassungsniveau im IV. Quartal 2006, bedingt durch vorgezogene Käufe aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung, führte in 2007 zum Ende des Jahres zu Zulassungsrückgängen von 21,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nach den Meldungen der CIVD-Mitglieder wurden im Jahr 2007 insgesamt 61.477 Caravans produziert. Dies ist im Vergleich zu 2006 mit 66.102 Caravans ein Rückgang um 7,0 Prozent. Bei den Reisemobilen lässt sich die Produktion in 2007 mit 41.850 Einheiten beziffern. Dies ist im Vergleich zu 2006 mit 36.250 Einheiten eine Steigerung von 15,4 Prozent. Trotz der sinkenden Inlandsnachfrage um 7,4 Prozent konnten die Hersteller aufgrund der sehr stark gestiegenen Auslandsnachfrage die Produktion ausweiten. Anhand der Expertenangaben der CIVD-Mitglieder wurden im Jahr 2007 insgesamt 41.587 Caravans ins Ausland exportiert. Damit wurde das Vorjahresergebnis mit 40.802 Caravans um 1,9 Prozent übertroffen. Bei den Reisemobilen ergab sich für das Jahr 2007 eine Ausfuhr von 22.800 Einheiten. Im Vergleich zu 2006 mit 17.700 Einheiten wurden 28,8 Prozent mehr Reisemobile exportiert. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung erwartet für 2008 eine positive Wirtschaftsentwicklung mit 2,1 Prozent. Auch die Caravanbranche verspricht sich für das Jahr 2008 eine leichte Belebung der Inlandsnachfrage an Freizeitfahrzeugen. Für das Jahr 2008 ist der CIVD verhalten optimistisch und geht von rd. 20.000 Caravanneuzulassungen aus. (Quelle: Jahresbericht 2007 CIVD, April 2008) II. Geschäftsverlauf Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2007 erwirtschaftete die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von T€ 10.073,0 (2006: T € 11.572,0). Die Umsatzerlöse des Folgejahres werden in gleicher Höhe erwartet. Investitionen Nennenswerte Investitionen erfolgten im Geschäftsjahr nicht. Finanzierung Das Sachanlagevermögen ist durch langfristige Kreditmittel finanziert. Die Finanzierung des Umlaufvermögens erfolgt durch kurzfristige Kontokorrentkredite und Gesellschafterdarlehen. Personal und Sozialbereich Im Personalbereich haben sich während des Geschäftsjahres keine wesentlichen Änderungen ergeben. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich im Geschäftsjahr nicht ereignet. III. Lage der Gesellschaft Vermögenslage Der Vorratsbestand betrug zum 31.12.2007 T € 5.830,1 (31.12.2006 T € 4.899,4). Finanzlage und Liquidität Die Finanzlage hat sich im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert, es war jedoch noch ausreichend Liquidität vorhanden. Ertragslage In Anbetracht der oben genannten Lage im Caravaning-Sektor hat sich die Ertragslage wie erwartet rückläufig entwickelt. IV. Prognose Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung Risiken bestehen in der allgemeinen Wirtschaftslage und der durch Marktsättigung un-günstigen Aussichten des Caravaning-Marktes. Durch die Nähe zu zahlreichen Campingplätzen und einen hohen Bekanntheitsgrad in der Umgebung scheint ein fester Stamm an Kunden jedoch gesichert. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Besondere Vorgänge nach Schluss des Wirtschaftsjahres lagen nicht vor.
Stein, 15. September 2008 gez. Erich Kaiser, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA . Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen. 2. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Hinsichtlich der gebrauchten Fahrzeuge wurden, wenn notwendig, Bewertungsabschläge vorgenommen. 3. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0% auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. 4. Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. 5. Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. B . Angaben zu Einzelposten des Jahresabschlusses I. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagengitter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 459.893,85 Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten haben nur die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 583.296,67 eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang brachenübliche bzw. kraft Gesetz entstehende Sicherheiten. Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen T€ 8 (Vj. T€ 19), die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 14 (Vj. T€ 13). II. Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand Es sind keine Aufwendungen für Altersversorgung enthalten. C . Einzelangaben 1. Alleiniger Geschäftsführer im Berichtszeitraum war: - Herr Erich Kaiser, Kaufmann 2. Eine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt aufgrund § 286 Abs. 4 HGB. 3. Vorschüsse und Kredite wurden der Geschäftsführung nicht gewährt 4. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt neben dem Geschäftsführer 39 Mitarbeiter. 5. Aus Pacht- und Mietverträge bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 480, davon sind T€ 110 in 2008 fällig. 6. Als derivatives Finanzinstrument wurde in 2007 ein Zinsbegrenzungsgeschäft abgeschlossen. Der Zinsswap wurde zur Absicherung des Risikos variabler Zinszahlungen für kurzfristige Finanzierungen eingesetzt.
Stein, 15. September 2008 gez. Erich Kaiser, Geschäftsführer Feststellung Dieser Jahresabschluss wurde am 15.10.2008 festgestellt. Anlagespiegel
Andere BerichtsbestandteileDer Jahresfehlbetrag wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet.
BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um einen verkürzten, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wohnwagen Kaiser GmbH, Stein, für das Geschäftsjahr 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. "
Kiel, 24.09.2008 ATN
ALLGEMEINE TREUHAND NORD
gez. Römer, Wirtschaftsprüfer gez. Beyer, Wirtschaftsprüfer |
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