Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 103210
Eingetragen
16.3.1981
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Ausbauelementen aus Metall
Gegenstand
Betrieb eines Stahl- und Leichtmetallbauunternehmens, sowie der Handel mit dessen Erzeugnissen. Das Unternehmen ist berechtigt, andere Erzeugnisse, die im Zusammenhang mit dem Gegenstand des Unternehmens stehen, herzustellen, zu kaufen und zu verkaufen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszweck notwending und nützlich erscheinen, insbesondere durch den Abschluss von Unternehmensverträgen, Interessengemeinschaftsverträgen, Lizenzverträgen und ähnlichen Vereinbarungen. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen und Vertretungen im In- und Ausland errichten sowie sich an anderen Unternehmungen ähnlicher oder gleicher Art beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maximilian Hübl
seit 28.2.2025
Prokura
Martin Sulzer
seit 28.2.2025
Prokura
Martin Tafferner
seit 28.2.2025
Prokura
Christoph Trumpf
seit 4.1.2021
Geschäftsführer
Reiner Braun
seit 17.11.2006
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Trumpf Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG
Germany
330.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Trumpf Metallbau GmbH

Walzbachtal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 71.600,00 80.000,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 33.600,00 42.000,00
II. Sachanlagen 38.000,00 38.000,00
B. Umlaufvermögen 3.854.390,76 3.664.584,55
I. Vorräte 0,00 2.353.483,93
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.708.667,76 9.170.901,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.634.625,48 1.309.840,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.219.765,28 1.259,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.869,41 31.126,23
Aktiva 3.954.860,17 3.775.710,78

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.097.105,50 962.172,39
I. Gezeichnetes Kapital 330.000,00 330.000,00
II. Kapitalrücklage 900.000,00 900.000,00
III. Verlustvortrag 267.827,61 412.714,44
IV. Jahresüberschuss 134.933,11 144.886,83
B. Rückstellungen 2.003.062,22 1.435.211,40
C. Verbindlichkeiten 854.692,45 1.378.326,99
Summe Passiva 3.954.860,17 3.775.710,78

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Trumpf Metallbau GmbH
Firmensitz laut Registergericht Walzbachtal
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: HRB103210

Der Jahresabschluss der Trumpf Metallbau GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Er ist nach den Bestimmungen der §§ 266 ff. HGB gegliedert. Die Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten erfolgte entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft macht von den Befreiungsvorschriften des § 264 (1) HGB Gebrauch und nimmt die für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Angabe- und Offenlegungserleichterungen des HGB in Anspruch. Auf die Aufstellung eines Lageberichts wurde verzichtet.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Das in Vorjahren aktivierte immaterielle Wirtschaftsgut wird linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde auf 10 Jahre bestimmt, die Abschreibungsdauer endet in 2027.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte auf der Grundlage der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung von planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der einzelnen Wirtschaftsgüter. Die Abschreibungen erfolgten linear. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 Euro wurden sofort voll abgeschrieben. Der Festwert für Werkzeuge wurde in gleicher Höhe wie im Vorjahr beibehalten.

Forderungen werden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Ausfallrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet. Bestände in fremder Währung werden i.d.R. mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Ein nennenswerter Bestand an Fremdwährungsguthaben ist im Berichtsjahr nicht vorhanden.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben abgegrenzt, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert bewertet. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind voll einbezahlt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme berücksichtigt. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags vorgenommen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet. Sie berücksichtigt sämtliche Zusagen und ist nach der versicherungsmathematischen Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) bewertet. Grundlegende Annahmen für die Bewertung sind die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Fluktuationsraten sind nicht berücksichtigt. Zur Diskontierung der Verpflichtung wurde ein Abzinsungssatz von 1,83% p.a. berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten werden.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Auf Gegenstände des Anlagevermögens waren keine außerordentlichen oder außerplanmäßigen Abschreibungen notwendig.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Gem. § 248 Abs. 2 HGB wurde in Vorjahren das Wahlrecht ausgeübt, Entwicklungskosten für ein neues Produkt im Anlagevermögen unter dem Posten Immaterielle Vermögensgegenstände zu aktivieren. Das Projekt war 2017 beendet. Der immaterielle Vermögensgegenstand wird über die geschätzte Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben.

Der Betrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB hieraus der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 33.600,00.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,83%) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,75%) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 10.947,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist ebenfalls für eine Ausschüttung gesperrt.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag der Ausschüttungssperre wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 33.600,00
Differenz der Abzinsung Pensionsrückstellung 10 Jahre / 7Jahre 10.947,00
Gesamtbetrag 44.547,00

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der Anlagenbuchhaltung der Gesellschaft ersichtlich. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält im Wesentlichen die planmäßige Abschreibung von Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Für Werkzeuge ist wie in Vorjahren ein Festwert aktiviert. Eine körperliche Bestandsaufnahme hat zum Bilanzstichtag nicht stattgefunden. Der Bestand als durchschnittlicher Zugangswert von drei Jahren wie er in Vorjahren ermittelt wurde hat sich nicht verändert, weshalb auf die körperliche Bestandsaufnahme verzichtet worden ist.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften im Berichtsjahr sofort abgeschrieben.

Für die Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe wird gemäß § 240 Abs. 3 HGB alle drei Jahre eine körperliche Bestandsaufnahme durchgeführt. Die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden einzeln erfasst und zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bewertet. Erhaltene Anzahlungen, die sich auf die in Arbeit befindlichen Aufträge beziehen sind mit dem Nominalwert bewertet und aktivisch von den unfertigen Arbeiten abgesetzt.

Bei den geleisteten Anzahlungen an Subunternehmer, die ebenfalls unter der Pos. Vorräte erfasst sind, handelt es sich um Abschlagszahlungen, die mit den in Ausführung befindlichen Aufträgen im Zusammenhang stehen. Sie sind zum Nominalwert bewertet. Für diese noch nicht abgerechneten Leistungen der Subunternehmer ist eine entsprechende Aufwandsrückstellung gebildet.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verrechnungen aus dem laufenden Zahlungsverkehr und den Saldo des organschaftlichen Umsatzsteuer-Verrechnungskontos mit der Trumpf Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG. Im Berichtsjahr war eine Forderung gegenüber dem Gesellschafter auszuweisen.

Alle Forderungen sind vor Ablauf eines Jahres fällig.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber dem Gesellschafter bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag
Euro
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 561.694,49

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Pensionstückstellungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen 1.099.330,40
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte -685.068,18
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte -685.068,18
Aufwendungen für verrechnete Bilanzpositionen 62.528,47
davon Zuführung zu Pensionsrückstellungen 27.580,00
davon Zinsaufwand 19.366,00
Erträge aus verrechneten Bilanzpositionen -47.111,88
davon Zinserträge 11.087,68

Zur Bestimmung des Zeitwerts der Rückdeckungsversicherungen wurden die Mitteilungen der jeweiligen Versicherungsgesellschaften zum Aktivwert übernommen.

Die Summe der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 485.380,53 (Vorjahr: Euro 1.378.326,99).

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind folgende Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftung aus Genossenschaftsanteilen 3.250,00 Euro.

Mit einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis ist nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von rd. 1.090 TEUR sonstige zukünftige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Für Folgejahre sind noch Pachtaufholungen i. H. v. insgesamt 410 TEUR zu beachten.

Sonstige Pflichtangaben

Die Gesellschaft hatte im Berichtsjahr einen durchschnittlichen Beschäftigungsstand von 58 Mitarbeitern.

Organe der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2023 gehörten der Geschäftsleitung an:

Herr Volker Trumpf, Walzbachtal, Geschäftsführer mit Schwerpunkt technischer Bereich

Herr Hartmut Trumpf, Walzbachtal, Geschäftsführer mit Schwerpunkt kaufmännischer Bereich

Herr Christoph Trumpf, Walzbachtal, Geschäftsführer mit Schwerpunkt technischer Bereich

Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer

Die Pensionsverpflichtung gegenüber dem früheren Gesellschaftergeschäftsführer bzw. dessen Hinterbliebener ist weggefallen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Zum Jahresende war von der Geschäftsleitung die Planung eines umfangreichen Umbaus der Produktionsräume beschlossen. Der Umbau wird sich über die Jahre 2024 und 2025 erstecken. Die Investition wird ein Volumen von rd 700 TEUR haben.

Ansonsten haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung wären.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Walzbachtal, 17.12.2024

Volker Trumpf

Hartmut Trumpf

Christoph Trumpf

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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