Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 15754
Eingetragen
23.12.2011
Branche
Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die TabakverarbeitungHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
Gegenstand
Der Maschinenbau, insbesondere für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie und der Handel mit allen zur Branche gehörenden Produkten.

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Weber
seit 12.3.2018
Geschäftsführer
Jörg Schmeiser
seit 23.12.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
42.02%
30.03%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Germany
235.000 €
94.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Textor Maschinenbau GmbH

Wolfertschwenden

Jahresabschluss
zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Offenlegungs-Bilanz
zum 31. Dezember 2018

Aktiva

Stand 31.12.2018 Stand 31.12.2017
Anlagevermögen    
Immaterielle Vermögensgegenstände 12.782,92 15.270,95
Sachanlagen 12.175.916,84 12.397.480,78
  12.188.699,76 12.412.751,73
Umlaufvermögen    
Vorräte 5.689.964,16 4.314.710,48
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.931.919,55 4.039.296,04
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 6.086.832,04 4.741.480,66
  15.708.715,75 13.095.487,18
Rechnungsabgrenzungsposten 27.629,25 63.307,06
  27.925.044,76 25.571.545,97

Passiva

   
  Stand 31.12.2018 Stand 31.12.2017
 
Eigenkapital    
Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
Gewinnvortrag 8.429.140,02 3.901.539,94
Jahresüberschuss 7.142.949,67 5.315.130,08
  15.822.089,69 9.466.670,02
Rückstellungen 2.912.799,71 1.155.085,18
Verbindlichkeiten 9.190.155,36 14.949.790,77
  27.925.044,76 25.571.545,97

Offenlegungs-Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

2018 2017
Rohergebnis   16.758.035,04   14.251.678,75
Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 4.129.601,10   3.895.619,86  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 711.085,31 - 4.840.686,41 676.569,03 - 4.572.188,89
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   - 803.370,35   - 656.993,68
Sonstige betriebliche Aufwendungen   - 1.722.612,44   - 3.229.004,49
Erträge aus Beteiligungen   0,00   296.137,54
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   16.698,15   6.936,01
Zinsen und ähnliche Aufwendungen   - 200.130,50   - 307.404,29
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   - 2.053.065,66   - 462.396,71
Ergebnis nach Steuern   7.154.867,83   5.326.764,24
Sonstige Steuern   - 11.918,16   - 11.634,16
Jahresüberschuss   7.142.949,67   5.315.130,08

Entwicklung des Anlagevermögens 2018 (Bruttodarstellung)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2018 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 105.901,59 7.824,88 1.357,00 112.369,47
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 12.965.613,72 441.068,41 0,00 13.406.682,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 388.473,11 7.109,70 0,00 395.582,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.316.429,32 140.819,64 105.545,20 1.351.703,76
  14.670.516,15 588.997,75 105.545,20 15.153.968,70
  14.776.417,74 596.822,63 106.902,20 15.366.338,17
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.01.2018 Abschreibungen des Geschäftsjahres Auflösung durch Abgänge Stand 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.630,64 10.312,91 1.357,00 99.586,55
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 1.592.214,11 579.115,14 0,00 2.171.329,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 58.710,56 21.208,08 0,00 79.918,64
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.110,70 192.734,22 88.040,95 726.803,97
  2.273.035,37 793.057,44 88.040,95 2.978.051,86
  2.363.666,01 803.370,35 89.397,95 3.077.638,41
Buchwerte
31.12.2018 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.782,92 15.270,95
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 11.235.352,88 11.373.399,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 315.664,17 329.762,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 624.899,79 694.318,62
  12.175.916,84 12.397.480,78
  12.188.699,76 12.412.751,73

Anhang
für das Geschäftsjahr 2018

I. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Unsere Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2018 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft, registriert am Amtsgericht Memmingen unter HRB 15754, im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften sowie dem GmbHG aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, grundsätzlich im Anhang aufgeführt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr fortgeführt.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die jeweilige Nutzungsdauer wird vorsichtig geschätzt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene und notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten eingerechnet. Planmäßige Abschreibungen auf abnutzbare Sachanlagen werden nach der vorsichtig geschätzten Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Abschreibung erfolgte bei unterjährigen Zugängen zeitanteilig. Geringwertige Vermögensgegenstände bis € 800,00 werden im Geschäftsjahr 2018 vollständig abgeschrieben, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über € 150,00 bis zu € 1.000,00 wurden bis einschließlich 2014 in einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre abgeschrieben.

Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet, die mit Hilfe des gewogenen Durchschnittsverfahrens ermittelt wurden. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Die Vorräte an Fertigen und unfertigen Erzeugnissen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten sind progressiv ermittelt. In die Herstellungskosten werden neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene und notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten eingerechnet. Die Einbeziehung der Fertigungsgemeinkosten geschieht auf Basis von Planwerten unter Einbeziehung einer pauschalen Bestandswertanpassung zur Berücksichtigung abweichender Istwerte aus der Nachkalkulation. Verwaltungs- und Vertriebskosten werden nicht aktiviert.

Für Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Unfertigen Erzeugnissen werden für Wertminderungen wegen langer Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit bzw. Schwerverkäuflichkeit angemessene Abschläge angesetzt, die auf Basis der Einordnung der Vorratsgegenstände in den Produktlebenszyklus ermittelt werden. Auf die Fertigen Erzeugnisse werden angemessene Abschläge für altersbedingten Wertverlust und verminderte Gängigkeit bzw. verminderte Verkäuflichkeit vorgenommen. Die verlustfreie Bewertung ist gewährleistet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden entsprechende Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert worden.

Die Rückstellungen sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die pauschale Garantierückstellung wurde grundsätzlich in Höhe von 1,5 % der betroffenen Umsatzerlöse gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten sind gebildet für Ausgaben und Einnahmen, soweit diese Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Soweit im Geschäftsjahr einzelne Posten, die auf fremde Währungen lauten, in Euro umzurechnen waren, wurde wie folgt verfahren:

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Jahresabschluss mit dem Tagesmittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet.

Forderungen und Vermögensgegenstände in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -vermögensgegenstände werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Vom Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB bzgl. des Ansatzes von aktiven latenten Steuern wurde kein Gebrauch gemacht.

II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens nach der Bruttomethode ist dem Anlagengitter zu entnehmen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Positionen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Verpflichtungen aus Garantien sowie Personalrückstellungen.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert (die in Klammern ausgewiesenen Beträge stellen die entsprechende Vorjahresangabe dar):

Gesamtbetrag bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.444 1.438 6.006 1.083
  (8.799) (1.355) (7.444) (1.693)
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 566 566 0 0
  (875) (875) (0) (0)
aus Lieferungen und Leistungen 322 322 0 0
  (332) (332) (0) (0)
gegenüber Gesellschaftern 512 512 0 0
  (525) (525) (0) (0)
sonstige 346 346 0 0
  (4.419) (4.419) (0) (0)
  9.190 3.184 6.006 1.083
  (14.950) (7.506) (7.444) (1.693)

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden gesichert.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit T€ 359 (Vj.: T€ 52) Erträge aus Währungsumrechnung.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit T€ 101 (Vj.: T€ 567) Aufwendungen aus Währungsumrechnung.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft nutzt auch Vermögensgegenstände auf der Grundlage von Miet- bzw. Leasingverträgen mit dem Zweck einer bilanzneutralen liquiditätsschonenden Finanzierung.

Für die am Bilanzstichtag bestehenden Miet-, Leasing- und Wartungsverträge sind innerhalb eines Jahres T€ 87 (Vj.: T€ 74), innerhalb von zwei bis fünf Jahren T€ 101 (Vj.: T€ 85) und nach mehr als fünf Jahren T€ 1 (Vj.: T€ 1) zu bezahlen.

Zum Bilanzstichtag besteht ein Bestellobligo für Investitionen in Höhe von T€ 0 (Vj.: T€ 340).

2. Mitarbeiter i. S. des § 285 Nr. 7 HGB

Während des Geschäftsjahres 2018 bzw. im Vorjahr wurden quartalsweise durchschnittlich folgende Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt:

2018 2017
Gewerbliche Arbeiter 25 22
Angestellte 38 41
  63 63

3. Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer unserer Gesellschaft sind:

 

Herr Günther Weber, Groß Nemerow, Unternehmer

(gelöscht im Handelsregister am 12.03.2018);

 

Herr Tobias Weber, Biedenkopf, Unternehmer

(eingetragen in das Handelsregister am 12.03.2018);

 

Herr Jörg Schmeiser, Wiggensbach, Geschäftsführer.

4. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss dem Gewinnvortrag zuzurechnen und den resultierenden Bilanzgewinn in Höhe von € 15.572.089,69 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wolfertschwenden, den 25. Oktober 2019

Textor Maschinenbau GmbH, Wolfertschwenden

Die Geschäftsführung

Tobias Weber

Jörg Schmeiser

Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2018

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Textor Maschinenbau GmbH Wolfertschwenden ist Hersteller von Verarbeitungsmaschinen der Lebensmittelindustrie (Hochleistungsschneidemaschinen "Slicer"). Neben der eigenen Produktion von Slicern werden auch von der über den Gesellschafter verbundenen Gesellschaft WEBER Maschinenbau GmbH Neubrandenburg und Weber Maschinenbau Breidenbach GmbH hergestellte Maschinen hinzugekauft und in eigenem Namen vertrieben. Neben der Herstellung von Slicern umfasst das Leistungsangebot der Gesellschaft auch Ersatzteillieferungen und Serviceleistungen. Der Vertrieb von Slicern und Ersatzteilen sowie Servicelieferungen im Ausland erfolgt über unabhängige Vertretungen und Tochtergesellschafter der Weber Maschinenbau Breidenbach GmbH im Ausland.

Das Unternehmen befindet sich seit seiner Gründung immer noch im Wachstum und baut weiter sein Portfolio und seine Absatzmärkte aus. Hauptmärkte sind aktuell Deutschland, Westeuropa sowie speziell Nordamerika. Die Märkte in Asien und Südamerika sind bisher nur teilweise erschlossen.

In 2018 wurde auch die weltweite Präsenz auf Messen nochmals verstärkt, um die Vermarktung der Produkte noch zu intensivieren. Unter anderem auf der internationalen Leitmesse ANUGA in Köln als auch auf regionalen Messen in Nordamerika, Osteuropa und Skandinavien.

Die Textor Maschinenbau GmbH hat auch im Jahr 2018 weiterhin Auszubildende beschäftigt und neu eingestellt, es ist geplant dies in Zukunft noch auszubauen.

2. Forschung und Entwicklung

Im Bereich FuE waren im Jahr 2018 im Schnitt 16 Personen beschäftigt. Der Entwicklungsschwerpunkt lag in 2018 auf der Entwicklung der neuen Slicerplattform TS750, welche speziell für das Marktsegment Bacon konzipiert wurde, als auch auf der Neuentwicklung von Slicertechnologie für Frischfleisch.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsfeld, in welchem die Gesellschaft tätig ist, ist in hohem Maße unabhängig von weltweit zu beobachtenden Konjunkturzyklen, da es sich bei den Produkten nicht um typische Investitionsgüter handelt. Der Markt der Lebensmittel verarbeitenden Produkte ist vielmehr durch einen hohen Technisierungs- und Rationalisierungsgrad gekennzeichnet, in welchem es gilt, vorhandene Produkte permanent zu verbessern bzw. neue, innovative Produkte funktionsfähig auf den Markt zu bringen. Die Position auf dem nationalen wie internationalen Markt konnte weiter gestärkt und ausgebaut werden. Den Aktivitäten in Forschung und Entwicklung gilt daher das besondere Augenmerk, wobei versucht wird, Anregungen und Wünsche der Kunden stets zu berücksichtigen und zur Marktreife zu bringen. Wir orientieren uns dabei eng an den Bedürfnissen des Marktes.

2. Geschäftsverlauf unter Berücksichtigung finanzieller und nichtfinanzieller Leistungsindikatoren

Die Textor Maschinenbau GmbH Wolfertschwenden blickt auf eine positive Umsatzentwicklung in 2018 zurück. Der Marktanteil konnte weiter ausgebaut werden und das Jahr wurde insgesamt positiv abgeschlossen.

Zentraler finanzieller Leistungsindikator ist der Jahresüberschuss, da dieser Wert die Profitabilität der Gesellschaft widerspiegelt. Der erzielte Jahresüberschuss beträgt TEUR 7.143 (Vorjahr: TEUR 4.528).

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind insbesondere die Kundenzufriedenheit sowie die Innovationskraft. Beide Indikatoren ergeben sich aus der Marktpositionierung als Qualitäts- und Innovationsführer. Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wirken auf den nachhaltigen Geschäftserfolg, der sich in der Entwicklung des Jahresüberschusses widerspiegelt. Eine Quantifizierung nichtfinanzieller Leistungsindikatoren im Rahmen der Unternehmenssteuerung erfolgt indes nicht.

3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr insbesondere aufgrund von Zuwächsen im Bereich des Maschinengeschäfts sowie bei Umbauten, Ersatzteilen und Reparaturen um TEUR 2.726 auf TEUR 28.252 angestiegen, dies entspricht einer Zunahme um 10,7 %. Die Betriebsleistung beträgt somit TEUR 29.378 (Vorjahr: TEUR 26.736) und hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht mehr so stark erhöht. Die Veränderung beträgt im Vergleich zum Vorjahr TEUR 2.642 und entspricht einem Anstieg um 9,9 %. Unter Einbeziehung der sonstigen betrieblichen Erträge, die über Vorjahresniveau liegen und hauptsächlich Wechselkurserträge, Erträge aus Auflösung EWB und Rückstellungen betreffen, ergibt sich eine Gesamtleistung von TEUR 29.940 (Vorjahr: TEUR 26.862). Bezogen auf die Betriebsleistung hat sich die Materialintensität von 47,2 % auf 44,9 % vermindert. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund einer erhöhten Mitarbeiteranzahl sowie tariflicher Entgelterhöhungen angestiegen. Die übrigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Das erzielte Betriebsergebnis beträgt TEUR 9.380 (Vorjahr: TEUR 5.783) und ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.597 gestiegen.

Der Anstieg der Steuern vom Einkommen und Ertrag ergibt sich durch das stark gestiegene Ergebnis vor Ertragsteuern. Die Ertragsteuern betragen nunmehr TEUR 2.053 (Vorjahr: TEUR 1.250). Das Geschäftsjahr endet mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 7.143 (Vorjahr: TEUR 4.528).

4. Finanzlage

Das Finanzmanagement des Unternehmens ist wertorientiert. Die aus der hohen Profitabilität des betriebenen Geschäftes resultierenden Liquiditätsüberschüsse werden dafür genutzt, bestehende Darlehen zurückzuführen. Für sich ergebende verbleibende Überschüsse hat der Risikoaspekt Vorrang vor dem Rentabilitätsaspekt. Oberstes Ziel ist es, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen.

Zinsänderungsrisiken spielen keine wesentliche Rolle im Rahmen des Finanzmanagements, da die zur Finanzierung von Sachinvestitionen aufgenommenen Bankdarlehen sowie die unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesenen Darlehen (insgesamt TEUR 7.956) fest verzinslich sind.

5. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen des Unternehmens beträgt TEUR 27.925 und ist um TEUR 2.353 im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.

Innerhalb des Umlaufvermögens erhöhten sich die Vorräte zur Gewährleistung der Montageleistung und liquiden Mittel zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit bedingt durch die gestiegenen Umsätze.

Auf der Kapitalseite spiegelt sich die erhöhte Bilanzsumme im gestiegenen Eigenkapital wider. Die Erhöhung ergibt sich aus dem laufenden Jahresüberschuss.

Das Fremdkapital liegt unter Vorjahresniveau, dies begründet sich im Wesentlichen durch die Tilgung der Darlehen an nahestehende Unternehmen. Die ausgewiesenen Rückstellungen sind höher als im Vorjahr. Zum einen erhöhten sich die Ertragsteuerrückstellungen durch die Steuerabgrenzung des laufenden Jahres unter Berücksichtigung geleisteter Vorauszahlungen. Zum anderen wurden Rückstellungen u. a. für Kulanz- und Gewährleistungsverpflichtungen bedingt durch Neueinschätzungen bzw. neue Erkenntnisse gebildet.

Die erhaltenen Anzahlungen sind um TEUR 309 auf TEUR 566 gesunken.

Die Bankverbindlichkeiten verringerten sich durch die laufenden Tilgungsleistungen, um TEUR 1.355 auf TEUR 7.444.

Die Lieferverbindlichkeiten sind minimal um TEUR 11 auf TEUR 322 gesunken.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Im neuen Geschäftsjahr konnte der positive Verlauf aus dem vorangegangenen Jahr weitergeführt und sogar noch einmal beschleunigt werden. Die Auslastung ist auf einem extrem guten Niveau. Wir gehen von einem positiven Geschäftsjahr mit einem weiteren starken Wachstum in Umsatz und bei Ertrag aus.

Ziel unseres Risikomanagements ist es, die sich bietenden Chancen unseres Geschäfts möglichst umfassend zu nutzen, gleichzeitig jedoch die damit verbundenen Risiken zu minimieren. Risiken werden nur eingegangen, wenn sie kalkulierbar sind und mit ihnen eine Erhöhung des Unternehmenswertes einhergeht. Das Risikomanagement beginnt bereits mit den Investitionsentscheidungen. Weiterhin muss gewährleistet sein, dass die von uns entwickelten Produkte immer dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Dazu stehen wir in regelmäßigem Kontakt zu unseren Kunden.

In der Produktion ist es unser Ziel, die höchste Qualität und Zuverlässigkeit für alle unsere Produkte zu gewährleisten. Sofern Zusatzkomponenten anderer Hersteller benötigt werden, achten wir auf eine größtmögliche Kompatibilität dieser Produkte zu unseren Maschinen.

Wir sind bei unseren Kunden für hohe Qualität, individuelle Lösungen und guten Service bekannt. Daran wird permanent gearbeitet, um die erreichten Standards weiter verbessern zu können. Wir versuchen so, die sich ändernden Anforderungen der Zukunft zu antizipieren und schneller als der Markt entwickeln und zur Serienreife bringen zu können. Risiken aus sich ändernden Kundenbedürfnissen können durch die ständige Marktbeobachtung und den engen Kontakt zu den Kunden frühzeitig erkannt werden und erforderliche Produktinnovationen durch Einbindung der eigenen Entwicklungsabteilung schnell und flexibel umgesetzt werden.

Im Rahmen unserer Patentstrategie erfolgt eine interne Überwachung möglicher Patentrisiken. In 2019 wurde Textor mit einer Patentverletzungsklage konfrontiert. Wir sehen die Klage, auch nach Konsultation unserer Anwälte, als unbegründet an und haben alle notwendigen Maßnahmen zu unserer Verteidigung eingeleitet. Wir werden unsere sorgfältige Strategie hinsichtlich Patentrecht auch zukünftig weiterführen und Risiken kontinuierlich bewerten.

Risiken aufgrund von Wechselkursänderungen ergeben sich aus Fakturierungen in US-Dollar. Daraus resultierende Fremdwährungsforderungen sowie Fremdwährungsbankbestände unterliegen Wertminderungsrisiken bei nachteiligen Änderungen des US-Dollar-Wechselkurses. Bei vorteilhaften Änderungen des Wechselkurses ergeben sich Chancen auf Wertsteigerungen. Um dieses Risiko zu vermeiden werden Neuaufträge ab 2019 in EUR abgewickelt.

Bonitäts- und Ausfallrisiken werden im Rahmen eines integrierten Debitorenmanagements abgedeckt. Hierbei werden Forderungen hinsichtlich ihrer Fälligkeit laufend überwacht und notfalls angemahnt. Da vor Auslieferung einer Maschine grundsätzlich Anzahlungen eingefordert werden, wird das Forderungsausfallrisiko zusätzlich vermindert. Aufgrund der sehr engen Kontakte zu den Endkunden sind nur in Ausnahmefällen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.

Hinsichtlich der Zinsänderungsrisiken verweisen wir auf die Erläuterungen zur Finanzlage.

Bestandsgefährdende Risiken oder sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens bestehen nach unserer Einschätzung derzeit nicht. Das gilt sowohl für Einzelrisiken als auch für die Gesamtsumme an Risiken.

 

Wolfertschwenden, den 25. Oktober 2019

Die Geschäftsführung

Tobias Weber

Jörg Schmeiser

Für den vollständigen Jahresabschluss der Gesellschaft wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Textor Maschinenbau GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Textor Maschinenbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Textor Maschinenbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Den vorstehenden Bericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n. F.).

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

 

Kempten (Allgäu), den 25. Oktober 2019

A T G
Allgäuer Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Huber, Wirtschaftsprüfer

Heider, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 28.10.2019 festgestellt.

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