ARZ Service GmbHLiquidiert
42781 Haan, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Baumann seit 12.8.2013 | Prokura |
Thomas Manfred Haubold seit 8.4.2013 | Geschäftsführer |
Stefan Thorsten Dietger Mühr seit 10.7.2012 | Geschäftsführer |
Giovanni Castagna seit 21.8.2007 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
ARZ-CEDAG GmbHAufgelöst | 50.00% |
| 17.40% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ARZ Service GmbHHaanJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht 20061. Geschäft und Rahmenbedingungen a) Allgemeines Die ARZ Service GmbH (nachfolgend ARS genannt) ist ein Unternehmen der ARZ Haan-Gruppe mit Sitz in Haan und weiteren Standorten in Schorfheide (Ortsteil Finowfurt), Bremervörde und Bückeburg. Hauptgeschäftsfeld ist die Abrechnung von Rezepten gegenüber gesetzlichen Krankenkassen und anderen Kostenträgern im Auftrag von Apotheken. Zusätzlich werden Tätigkeiten auf der Basis von Dienstleistungsverträgen im Rahmen der Integrierten Versorgung durchgeführt. b) Entwicklung der Branche Das Jahr 2006 war politisch insbesondere gekennzeichnet durch die längerfristigen Auswirkungen des GKV-Modernisierungsgesetzes, durch das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) sowie die Diskussionen und Protestaktionen um das Eckpunktepapier der Gesundheitsreform, d.h. das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der GKV (GKV-WSG) mit seinem Inkrafttreten zum 1. April 2007. Das Bemühen der Gesundheitspolitik, den Anstieg der Arzneimittelausgaben zu begrenzen, fördert ein steigendes Kostendenken in den Apotheken und den Wettbewerb untereinander. Diese Entwicklung bewirkte eine Reduzierung der Bearbeitungsgebühr für die erbrachten Dienstleistungen der Rechenzentren. Die Möglichkeit, neben der Hauptapotheke bis zu drei Filialapotheken zu besitzen, wurde auch 2006 verstärkt von den Apotheken genutzt. Die Anzahl der Neueröffnungen war höher als die der Schließungen, so dass die Anzahl der öffentlichen Apotheken mit ca. 21.500 den höchsten Stand seit 2002 erreicht hat. Nach wie vor sind die rechtlichen Rahmenbedingungen der Teilnahme ausländischer Apotheken an der Versorgung von Patienten in Deutschland mit apothekenpflichtigen Arzneimitteln auf dem Wege des Versandhandels ungeklärt. Dieser Umstand sorgt regelmäßig für Spekulationen um Apothekenketten bzw. Markenpartnerschaftskonzepte. Das Hausapothekenkonzept beeinflusste den aktuellen
Berichtszeitraum sehr stark. Insbesondere war der im Jahre
2005 zwischen der Barmer Ersatzkasse, der
Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft eG (HÄVG) und
der Marketinggesellschaft Deutscher Apotheker GmbH (MGDA)
geschlossene Integrationsvertrag weiter umzusetzen. Dieser
Integrationsvertrag ist zugleich der erste Vertrag, der
c) Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Die ARS hat mit Wirkung zum 1. Januar 2006 eine Dienstleistungsvereinbarung mit der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft eG (HÄVG) abgeschlossen. Die ARS übernimmt die Bearbeitung und Abrechnung der von den Ärzten eingereichten Belege der Integrierten Versorgung. Der Auftrag ist zunächst für fünf Jahre an die ARS vergeben worden und sichert damit weitere Umsatzerlöse. Derzeit werden Belege für zehn Krankenkassenverträge verarbeitet. Zusätzlich sind noch Belege aus dem letzten Halbjahr 2005 bearbeitet worden. Gemäß Arzneimittelausgaben-Begrenzungsgesetz (AABG) wurde der Apothekenrabatt nach § 130 Abs. 1 SGB für das Jahr 2002 von 5 % auf 6 % erhöht. Streitig war, ob der erhöhte Rabatt bereits für den Abrechnungsmonat Januar 2002 zu gewähren sei. Die Kostenträger haben deshalb die Rechnungen, die derzeit von allen Rechenzentren mit 5 % Apothekenrabatt gestellt wurden, nur unter Vorbehalt gezahlt. Inzwischen liegt das Urteil des Bundessozialgerichts vom 1. September 2005 (Az: B 3 KR 34/04 R) vor, wonach die Kostenträger bereits für Abrechnungen, die im Monat Januar erfolgt sind, den Apothekenrabatt in Höhe von 6 % beanspruchen können. Die Rechenzentren wurden durch die Kostenträger sukzessive aufgefordert, die Abrechnungen für Januar 2002 zu korrigieren und mit der nächsten aktuellen Abrechnung die Differenz des Apothekenrabatts von 1 % zu verrechnen. Die Weiterbelastung an die Apotheken erfolgte zeitgleich. Am 1. Januar 2006 ist der Vertrag über zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel in Kraft getreten. Die Verarbeitung der Belege aus den Apotheken und die Abrechnung gegenüber den Pflegekassen hat die ARS übernommen. Am 1. Mai 2006 ist das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) in Kraft getreten. Die Regelungen, die die pharmazeutischen Unternehmen betreffen, das Preismoratorium und der Abschlag von 10 % im generikafähigen Bereich (§ 130a Abs. 3a und 3b SGB V), sind bereits rückwirkend zum 1. April 2006 in Kraft getreten. Alle pharmazeutischen Unternehmen haben für ihre jeweiligen Pharmazentralnummern eine Meldung an die IFA GmbH zu machen, ob der Artikel herstellerrabattpflichtig ist oder nicht. Diese Meldungen waren teilweise fehlerhaft und verursachten einen erhöhten Arbeitsaufwand im Bereich Programmierung und Buchhaltung. Gemäß der zwischen der ABDA und den Spitzenverbänden der Krankenkassen vereinbarten Verfahrensweise erfolgte eine rückwirkende Herstellerrabatt-Korrektur für die Abrechnungsmonate April, Mai und Juni. Die Korrekturrechnungen an die pharmazeutischen Unternehmen sind im Juli, die an die Krankenkassen im August gestellt worden. Angeregt durch Kundenbefragung wurde die Vermarktungsfähigkeit einer Online-Software mit den Modulen Personalplanung, Zeiterfassung und Verwaltung von Arbeitszeitkonten geprüft. In Einzelgesprächen und Workshops mit über 40 Kunden wurde ein klares Anforderungsprofil herausgearbeitet. Auf der Expopharm im September wurde die neue Personaleinsatzplanungssoftware der ARS - "PepPlus" der Öffentlichkeit vorgestellt. Von diesem Programm, welches in diesem Marktsegment noch nicht angeboten wurde, erhofft man sich unter anderem eine Verbesserung der Beziehungen zu den Kunden. Ein Konsortium, bestehend aus Vertretern der ARZ Haan AG, ARZ Darmstadt, und allen anderen standeseigenen Rechenzentren, entwickelte eine Schnittstelle für die Übermittlung von Rezeptdaten aus der Warenwirtschaft zum Rechenzentrum, die bei Einführung des elektronischen Rezeptes die Standardschnittstelle für sämtliche Warenwirtschaftssysteme und Rechenzentren in Deutschland werden soll. Die Expopharm 2006 diente als Plattform für den ersten öffentlichen Auftritt. 2. Ertragslage Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Jahr 2006 und betrugen 17,2 Mio. € gegenüber 16,8 Mio. € im Jahr 2005. Der Anstieg ist hauptsächlich auf die Umsatzerlöse aus dem Dienstleistungsvertrag mit der HÄVG zurückzuführen, die im Jahr 2006 erstmalig mit etwa 1,0 Mio. € zum Tragen kommen. Anders verhält es sich bei den Umsatzerlösen aus der Rezeptabrechnung, die im Jahr 2006 mit 12,9Mio.€ gegenüber 2005 mit 13,4Mio.€ trotz gestiegener Rezeptdurchschnittswerte rückläufig sind. Die Gründe hierfür liegen darin, dass zum einen Apothekenschließungen nicht mehr vollständig durch Apothekenzugewinne kompensiert werden konnten und zum anderen sich die Anzahl der abgerechneten Rezepte von 76,3 Mio. auf 74,4 Mio. verringert hat. Des Weiteren sind die Gebührensätze gesunken. Unter Berücksichtigung der Abschreibung (T€ 2.425) auf den erworbenen Kundenstamm von der ARZ Haan AG ergibt sich ein Ergebnis vor Ertragsteuern und Gewinnabführung von T€ 2.387. Nach Abzug von Steuerumlagen (T€ 625) führte ARS ein Ergebnis von T€ 1.762 an DRS ab. Die ARS beschäftigte Ende 2006 an allen vier Standorten insgesamt 184 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Vorjahr 178). 3. Finanzlage Im Berichtszeitraum wurden insgesamt T€ 571 investiert, davon T€ 130 in EDV-Hardware und T€ 344 in Software. Die Finanzierung der Gesellschaft wird mit hinreichendem Kreditengagement der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG begleitet. 4. Vermögenslage Bei einer Bilanzsumme von T€ 18.178 hat sich die Eigenkapitalquote geringfügig von 3,6% auf 3,8% erhöht. Für den Erwerb des Rezeptabrechnungsgeschäfts von ARZ Haan AG im Jahr 2002 wurde ein Darlehen seitens der ARZ Haan AG über einen Zeitraum von 8Jahren gewährt. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 2.971 ist maßgeblich auf die vertragsgemäße Tilgung (T€3.273) des vorgenannten Darlehens zurückzuführen. 5. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2006 sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, die den vorliegenden Jahresabschluss beeinflussen. 6. Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Eine besondere Bedeutung für das Unternehmen hat der Zahlungsverkehr im Apotheken-/Krankenkassenbereich. Zahlungsmodalitäten der Kostenträger sind zum großen Teil in den einzelnen Arzneilieferungsverträgen (ALV) festgeschrieben. Das Unternehmen wiederum regelt die Zahlungsmodalitäten gegenüber den Apotheken in Abrechnungsverträgen. Die Abrechnungsverträge mit den Apotheken müssen so gestaltet sein, dass sich diese konform zu den ALV verhalten. Die Risiken der künftigen Entwicklung liegen insbesondere in den Veränderungen des Gesundheitswesens, die unmittelbar durch die Gesundheitspolitik beeinflusst werden. Die Entwicklung des elektronischen Rezepts wird in den
kommenden Jahren zu einer wesentlichen Änderung des
Geschäftsfeldes Rezeptabrechnung führen. Neben
den damit verbundenen Risiken bieten sich durch geeignete
technologische Modelle auch Chancen für die ARS. Die
ARS bzw. der Konzern ist in den
Das ab April 2007 wirkende Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der GKV (GKV-WSG) hat zum Ziel, medizinisch nicht notwendige Ausgabensteigerungen im Arzneimittelbereich zu vermeiden. Für die Apotheken führt dieses erneut zu finanziellen Einbußen und damit zu negativen Auswirkungen auf das Geschäftsfeld der ARS. Die Aufgaben des Risikomanagements werden in der Muttergesellschaft ARZ Haan AG wahrgenommen. Die ARS präsentiert sich heute als Dienstleistungsunternehmen für Apotheken in einem starken Firmenverbund und wird ihre Leistungsstärke weiter ausbauen. Zielsetzung ist es nach wie vor, mit geeigneten Maßnahmen die Marktposition zu verbessern und sich mit Zusatzangeboten von Mitwettbewerbern abzuheben. Durch die Einführung neuer Dienstleistungen neben der Rezeptabrechnung wird die Geschäftsbasis erweitert. Haan, im März 2007 Ursula Socha-Kühn Geschäftsführerin Werner Marienfeld Geschäftsführer BilanzAktiva
Passiva
ARZ Service GmbH, Haan Gewinn- und Verlustrechnungfür die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006
ARZ Service GmbH, Haan Anhang für das Geschäftsjahr 2006I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der ARZ Service GmbH, Haan, (kurzARS), für das Geschäftsjahr 2006 wurde entsprechend den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Das Stammkapital beträgt €500.000,00. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Anhangs hat die Gesellschaft von den größenabhängigen Erleichterungen des §288 HGB Gebrauch gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Kundenstämme werden dabei linear entsprechend der geschätzten Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Von der Bewertungsfreiheit für geringwertige Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG wurde Gebrauch gemacht. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich notwendiger Wertberichtigungen bewertet. Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrages gebildet worden. Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Finanzanlagen Die Gesellschaft hält 100 % an einer Tochtergesellschaft. Von der Schutzklausel gem. §286 Abs. 3 Nr. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. 2. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht: Spiegel 3. Forderungen Forderungen in Höhe von € 174.226,51 sind innerhalb eines Jahres und € 7.808,04 sind zwischen 1 - 5 Jahren fällig. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Risiken aus Rechtsstreitigkeiten (T€ 210), Risiken aus dem Treuhandbereich (T€ 150), Urlaubsansprüche/Überstundenentgelte (T€ 88), Versicherungen (T€ 105), ausstehende Rechnungen (T€ 70), Jubiläumsrückstellungen (T€52) und Prüfungskosten (T€ 26). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus der Kaufpreisverpflichtung für den Erwerb des Geschäftsbereichs Rezeptabrechnung von der ARZ Haan AG (T€12.250). Die als Darlehen gewährte Kaufpreisverbindlichkeit wird über einen verbleibenden Zeitraum von 3,25 Jahren getilgt.
6. Treuhandvermögen/Treuhandverbindlichkeiten Die dem Treuhandvermögen in gleicher Höhe gegenübergestellten Treuhandverbindlichkeiten resultieren aus der Abrechnung der von den Apotheken gelieferten Rezepte gegenüber allen Kostenträgern (Krankenkassen, etc.) einschließlich der im Rahmen der Inkassotätigkeit für die Apotheker einbehaltenen Herstellerrabatte. Als Sicherheit für die Bankverbindlichkeiten des Treuhandbereiches dient eine Globalabtretung von Forderungen gegen Apotheken und Krankenkassen sowie eine Patronatserklärung der ARZ Haan AG. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse entfallen auf folgende Bereiche:
Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 390 auf T€ 5.246.
Die Abschreibungen (T€ 2.831) entfallen im Wesentlichen auf den übernommenen Kundenstamm aus dem Kauf des Rezeptabrechnungsbereiches von der ARZ Haan AG zum 30. Dezember 2002.
Es wurde ein Gewinn von T€ 1.762 an die Muttergesellschaft DRS abgeführt. Ertragsteuerumlagen fielen in Höhe von T€ 625 an. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen insbesondere aus Miet- bzw. Leasingverträgen. Sie setzen sich nach Fristigkeiten wie folgt zusammen:
Von den Mietverpflichtungen des Jahres 2007 entfallen T€ 250, ab dem Jahr 2008 T€ 185, auf verbundene Unternehmen. Arbeitnehmeranzahl Die Gesellschaft beschäftigte in 2006 durchschnittlich 182 Mitarbeiter (Vorjahr: 178), davon Teilzeitkräfte81 (Vorjahr: 77). Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind Frau Ursula Socha-Kühn, Kauffrau, und Herr Werner Marienfeld, Kaufmann. Von der Schutzklausel gemäß § 286 IV HGB wurde Gebrauch gemacht. Alle Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Konzernzugehörigkeit Alleingesellschafterin ist die DRS Datenerfassung GmbH, Haan. Mutterunternehmen der ARZ Haan-Gruppe ist die ARZ Haan AG, Haan. Die ARS wird als 100%ige Tochtergesellschaft der DRS Datenerfassung GmbH, Haan, in den Konzernabschluss der ARZ Haan AG, Haan, einbezogen. Dieser wird beim elektronischen Bundesanzeiger hinterlegt. Gewinnabführungsvertrag Die Gesellschafterversammlung der ARS hat am 19. Dezember 2002 dem Gewinnabführungsvertrag zwischen der DRS und der ARS zugestimmt. Der Gewinnabführungsvertrag beginnt rückwirkend ab dem 1. Januar 2002. Haan, den 15. März 2007 Ursula Socha-Kühn Geschäftsführerin Geschäftsführer Werner Marienfeld ARZ Service GmbH, Haan Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2006
Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss 2006 und dem Lagebericht der ARZ Service GmbH, Haan, den folgenden Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ARZ Service GmbH, Haan, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31.Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Köln, den 16. März 2007 Susat & Partner OHG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wirtschaftsprüferin Arnold Wirtschaftsprüfer Koerner |
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