Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 5385
Vorher
Horst E. Otten Matratzenfabrik GmbH
Eingetragen
11.4.1985
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnHerstellung von BüromöbelnHerstellung von Polstermöbeln
Gegenstand
Gegenstand der Gesellschaft ist die Herstellung und der Vertrieb von Matratzen sowie der Handel mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an Unternehmungen mit gleichem oder ähnlichem Zweck zu beteiligen oder deren Geschäftsführung zu übernehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Steffen Urbschat
seit 12.12.2025
Geschäftsführer
Markus Wiemann
seit 30.3.2015
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
88.000 €
88.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Horst Otten GmbH

Lippstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT GESCHÄFTSJAHR 01.01.2023 - 31.12.2023

1 GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die Horst Otten GmbH mit Sitz in Lippstadt ist in ihrer 85-jährigen Unternehmensgeschichte in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Bettsystemen unverändert tätig.

Das Unternehmen stellt dazu insbesondere komplette Betten, Lattenroste und Matratzen her und ist in den Branchen Möbel, Industrie, Automotive und Objektgeschäfte vertreten. Die Horst Otten GmbH bedient vorwiegend Kunden im gesamten Bundesgebiet und dem europäischen Ausland. Das Unternehmen beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 104 Mitarbeiter.

Schwerpunktmäßig stellt die Gesellschaft nach wie vor Boxspringbetten her. Innerhalb dieser Sparte wird im Wesentlichen der Großhandel bedient. Hierbei hat sich der Auslandsmarkt noch besser als der Inlandsmarkt entwickelt. Auf Grund des geänderten Freizeitverhaltens boomt weiterhin der Caravan-Bereich.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Umsätze der gesamten Möbelindustrie sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 4,3% gesunken. Davon betroffen waren insbesondere die verbrauchernahen Möbelsparten. Die Polstermöbelindustrie verzeichnete einen Umsatzrückgang um 3,2%, bei der Matratzenindustrie waren es Rückgänge von 11,2%. Zu den stärksten Einbußen kam es in 2023 im Segment der sonstigen Möbel, zu denen auch Schlafzimmermöbel gehören. Der Umsatz dieser Sparte sank im Vorjahresvergleich um 12,6%.

Quelle: Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V., Presse-Information vom 19.02.2024

Der Umsatz von Firma Otten ist im Jahr 2023 um TEUR 2.117,1 gesunken im Vergleich zum Vorjahr.

Prognose des E-Commerce-Umsatzes für Möbel in Deutschland in den Jahren 2020 bis 2029

(in Milliarden Euro)

Der Umsatz im deutschen Möbelmarkt wird laut Prognosen zwischen 2024 und 2029 kontinuierlich um insgesamt 7,4 Milliarden Euro steigen.

2 WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1 ERTRAGSLAGE

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Gewinn in Höhe von TEUR 370,9 ab.

2.2 FINANZLAGE

Die Eigenkapitalquote liegt zum Ende des Geschäftsjahres bei 53,6%. Die Zunahme der Eigenkapitalquote (im Vorjahr 49,7%) ist im Wesentlichen auf den unter Punkt 2.1 ausgewiesenen Gewinn zurückzuführen.

Die Gesellschaft finanziert sich neben dem Eigenkapital im Wesentlichen durch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehen eines nahestehenden Unternehmens.

2.3 VERMÖGENSLAGE

Die wesentlichen Vermögensgegenstände betreffen die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 964,1, die Vorräte in Höhe von TEUR 2.077,1 und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 957,2 sowie die liquiden Mittel über TEUR 1.411,7.

3 NACHTRAGSBERICHT

Besondere Vorkommnisse, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, lagen nicht vor.

4 PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

4.1 PROGNOSE

Die Horst Otten GmbH will sich unverändert wie in den vergangenen Jahren weiterhin als Innovationslieferant in den nationalen und internationalen Märkten positionieren und weitere Geschäftsfelder bzw. Kunden erschließen.

Der Bedarf an Boxspringbetten, insbesondere Polsterbetten sowie kundenspezifischen, individuellen Betten wird sich weiter nach oben entwickeln. Der Trend nach klimafreundlichen und nachhaltigen Produkten ist bereits deutlich spürbar.

Weiterhin werden wir wie im vergangenen Jahr mit Beschaffungsproblemen für Federholzleisten und Rohmaterial aus Birkenschichtholz aus Belarus und Russland zu kämpfen haben. Das Embargo führt zu einer Verknappung auf internationalen Beschaffungsmärkten.

Der Fachkräftemangel, der Mangel an Logistikkapazitäten, die Tarifpolitik der Gewerkschaften, die hohen Energiekosten und auch die Inflationsrate erschweren weiterhin den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. Hier sind kreative Maßnahmen gefordert um dem entgegen zu wirken.

Die erstellte Umsatzplanung für 2024 und das geplante Jahresergebnis ist daher mit Restrisiken versehen. Wir erwarten im Moment einen Umsatz auf Vorjahresniveau.

4.2 RISIKEN

Die extrem ausgeprägte Kaufzurückhaltung der Konsumenten bei unverändertem Kostendruck der Einkaufsverbände führt dazu, dass verstärkt auf der Zulieferseite nach Kostenreduzierungen gefragt wird. Die Vorgaben der Bundesregierung (Heizungsgesetz, Energiepolitik, Einwanderungspolitik) tragen leider ihren Teil dazu bei, dass weiterhin geplante Käufe für Möbel noch weiter zurückgestellt werden.

Diese ungleiche Verschiebung führt auf allen Seiten der Supply Chain dazu, dass Kosten nicht mehr gedeckt werden können.

Kurzarbeit und Personalabbau sind dann unvermeidbar.

Die relativ hohe Krankheitsquote hat sich leider gefestigt, trotzt der eingeleiteten Gesundheitsmaßnahmen. Dies ist auch ein Indiz für die Resignation auf der Mitarbeiterseite. Möbelhäuser sind im gleichen Maße von der Kaufzurückhaltung betroffen. Können diese den Verbrauchern keine attraktiven Preise anbieten, müssen sie verstärkt in LCC Ländern einkaufen. In diesen Ländern, z.B. Polen, führt der stark gestiegene Mindestlohn zu erheblich steigenden Abgabepreisen. Ob sich das dann nachhaltig positiv erweist wird sich später herausstellen.

Der Starke wird den Schwachen verdrängen und dann Preise nach oben korrigieren. Eine Preisschraube nach oben könnte zum Nachteil Aller entstehen.

4.3 CHANCEN

1.)

Unternehmen, die in der Vergangenheit nicht vorausschauend gewirtschaftet haben geraten mehr und mehr unter Druck. Die Jahresabschlüsse entsprechen nicht mehr der Planung und die Kreditversicherer werten diese Unternehmen zunehmend ab.

Dies führt dazu, dass viele Kunden / Einkaufsverbände sich nach einer sicheren Alternative z.B. Otten umschauen werden müssen.

2.)

Der Vertriebskanal für Objektlösungen national und international wächst stetig und wird in den kommenden Jahren noch zunehmen. Organisatorisch haben wir die Weichen dafür gestellt. Erfolge stellen sich nach und nach ein.

3.)

Last but not least sind die Produkte für Markenkunden immer ein guter Ausgleich. Der Auftragsrückgang ist zwar auch dort sichtbar, aber längst noch nicht so hoch wie im noname-Bereich. "Marke" ist gut auch in Krisenzeiten.

Nach heutiger Einschätzung überwiegen die Chancen die Risiken.

 

Lippstadt, den 12.12.2024

Horst Otten GmbH

gez. Markus Wiemann

gez. Bernhard Happe

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 648,00 1,4
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 277.277,00 283,0
2. technische Anlagen und Maschinen 559.868,00 651,0
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 123.602,25 131,3
960.747,25 1.065,4
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 2.750,00 0,6
Summe Anlagevermögen 964.145,25 1.067,3
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.624.456,79 1.799,7
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 291.843,87 338,0
3. fertige Erzeugnisse und Waren 160.772,07 159,8
2.077.072,73 2.297,4
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 957.212,57 1.335,7
2. sonstige Vermögensgegenstände 325.539,85 147,5
1.282.752,42 1.483,2
III. Wertpapiere
1. sonstige Wertpapiere 3.294,00 5,5
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.408.368,41 876,5
Summe Umlaufvermögen 4.771.487,56 4.662,6
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.682,10 39,3
5.776.314,91 5.769,2

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100,0
II. Jahresüberschuss 370.915,58 592,7
Summe Eigenkapital 470.915,58 692,7
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 2.622.682,50 2.172,2
C. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 318.125,44 373,0
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 252.050,22 294,5
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 40.000,00 40,0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 425.109,70 214,5
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.611.762,84 1.947,8
2.328.922,76 2.496,8
E. Passive latente Steuern 35.668,63 34,5
5.776.314,91 5.769,2

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Horst Otten GmbH

Lippstadt

11205 / 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 13.025.487,72 15.142,6
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 174.329,01 275,1
3. Gesamtleistung 12.851.158,71 14.867,6
4. sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen 4.000,00 0,0
b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 140.353,59 13,2
c) übrige sonstige betriebliche Erträge 159.219,96 56,6
303.573,55 69,8
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.488.271,77 6.701,4
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 628.300,59 841,4
6.116.572,36 7.542,8
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.416.125,57 3.505,6
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 697.540,33 693,9
4.113.665,90 4.199,6
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 181.970,52 156,2
8. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 558.495,54 570,4
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 122.088,23 119,8
c) Reparaturen und Instandhaltungen 68.114,42 38,3
d) Fahrzeugkosten 165.333,86 166,1
e) Werbe- und Reisekosten 52.207,72 36,6
f) Kosten der Warenabgabe 761.537,36 780,4
g) verschiedene betriebliche Kosten 378.436,49 329,2
h) Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 49,00 0,0
i) Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen 24.100,00 54,2
j) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 22.643,99 38,5
2.153.006,61 2.133,4
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.084,47 0,0
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 42.251,98 38,5
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 88.474,48 133,2
12. Ergebnis nach Steuern 459.874,88 733,7
13. sonstige Steuern 88.959,30 141,0
14. Jahresüberschuss 370.915,58 592,7

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

der Horst Otten GmbH

Lippstadt

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Horst Otten GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Lippstadt
Registereintrag: HR B
Registergericht: Paderborn
Register-Nr.: 5385

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

- Resturlaub 108,4 T€
- Jahresabschlusskosten 26,6 T€
- Debitorenboni 46,2 T€
- Aufbewahrungskosten 10,7 T€
- Gewährleistungen 63,4 T€
- Sonstige 61,9 T€

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

- EDV-Support in Nov. + Dez. 2023 3,0 T€
- Abrechnung Darlehen (Zinsen+Tilgung) 3,2 T€
- Grundsteuer 4. Quartal 2023 7,7 T€
- Frachtkosten in 12.2023 14,8 T€
- diverse sonstige Beträge unter 2,0 T€ 7,2 T€

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Bezüglich der Restlaufzeiten der einzelnen Verbindlichkeiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel hingewiesen, der als Anlage dem Anhang beigegeben ist.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Bezüglich der Pfandrechte und Art und Form von Sicherheiten bei Verbindlichkeiten wird ebenfalls auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 1.373.408,02 (Vorjahr: € 1.240.780,02).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 955.514,74 (Vorjahr: € 1.256.040,23).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 428,6 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Art des Vertrages Gesamtbetrag Restvertragsdauer
Pachtvertrag Betriebsgelände 312,1 T€ 12,0
- Mietvertrag Stellplätze 5,8 T€ unbestimmte Laufzeit
- Zinsaufwendungen Darlehen 44,2 T€ 46,0
- Kfz-Mietverträge 57,3 T€ 24,0
- Betriebsmittel 6,2 T€ 8,5
SUMME 390,5 T€

Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen:

Art des Vertrages Jahresbetrag Restvertragsdauer
Pachtvertrag Betriebsgelände 312,1 T€ 12,0
- Mietvertrag Stellplätze 5,8 T€ unbestimmte Laufzeit
- Zinsaufwendungen Darlehen 31,3 T€ 12,0
SUMME 349,2 T€

Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:

Unterschiedliche Nutzungsdauern im Handels- und Steuerrecht bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 31,23%.

Steuerliche Verlustvorträge in Höhe von € 0,00 wurden bei der Berechnung aktiver latenter Steuern berücksichtigt.

Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden, wurde kein Gebrauch gemacht.

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt € 35.668,63.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: € + 1.211,84.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 96.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 76
Angestellte 20
leitende Angestellte 5
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 96
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 94
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 2

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Happe, Bernhard ausgeübter Beruf: Operativer Geschäftsführer
Wiemann, Markus ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Nennung der Gesamtbezüge der Geschäftsführer ist unter Bezugnahme auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Die Beschaffungslage in 2023 für Birkenschichtholzvormaterial ist bedingt durch das Embargo weiterhin als kritisch einzustufen. Die Energiekosten befinden sich zudem auf hohem Niveau. Weitere Informationen können dem Lagebericht entnommen werden.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresgewinn beträgt € 370.915,58.

Einschließlich des zu berücksichtigen Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von € 821.390,24, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden € 450.474,66 eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von € 0,00 vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden € 370.915,58 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

14.01.2025

Horst Otten GmbH

gez. Markus Wiemann

gez. Bernhard Happe

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Horst Otten GmbH

Lippstadt
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 544.290,21 544.290,21
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 544.290,21 544.290,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 431.682,98 7.000,00 438.682,98
2. technische Anlagen und Maschinen 1.842.809,45 4.861,00 2.800,00 1.844.870,45
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 794.356,62 64.758,95 1.510,17 857.605,40
Summe Sachanlagen 3.068.849,05 76.619,95 4.310,17 3.141.158,83
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 550,00 2.200,00 2.750,00
Summe Finanzanlagen 550,00 2.200,00 2.750,00
Summe Anlagevermögen 3.613.689,26 78.819,95 4.310,17 3.688.199,04
Lippstadt
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 542.875,21 767,00 543.642,21
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 542.875,21 767,00 543.642,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 148.658,98 12.747,00 161.405,98
2. technische Anlagen und Maschinen 1.191.798,45 96.003,00 2.799,00 1.285.002,45
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 663.011,80 72.453,52 1.462,17 734.003,15
Summe Sachanlagen 2.003.469,23 181.203,52 4.261,17 2.180.411,58
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.546.344,44 181.970,52 4.261,17 2.724.053,79
Lippstadt
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 648,00 1.415,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 648,00 1.415,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 277.277,00 283.024,00
2. technische Anlagen und Maschinen 559.868,00 651.011,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 123.602,25 131.344,82
Summe Sachanlagen 960.747,25 1.065.379,82
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 2.750,00 550,00
Summe Finanzanlagen 2.750,00 550,00
Summe Anlagevermögen 964.145,25 1.067.344,82

Handelsrecht

Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten davon Restlaufzeit
Gesamt bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre mehr als 5 Jahre
Mietkaufverträge 3.990,00 3.990,00 0,00 0,00
davon ggü. Gesellschaftern: 0,00
gegenüber Kreditinstituten 252.050,22 46.535,48 205.514,74 0,00
erhaltene Anzahlungen 40.000,00 40.000,00 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 425.109,70 425.109,70 0,00 0,00
davon ggü. Gesellschaftern: 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.607.772,84 857.772,84 750.000,00 0,00
davon aus Steuern: 114.105,74
davon soz. Sicherheit: 0,00
Summe 2.328.922,76 1.373.408,02 955.514,74 0,00
Verbindlichkeiten
gesichert durch
Mietkaufverträge 3.990,00 Fuhrpark
davon ggü. Gesellschaftern:
gegenüber Kreditinstituten 252.050,22 Sicherungsübereignung Bürgschaft M. Wiemann
erhaltene Anzahlungen 0,00 verpfändetes Guthaben
aus Lieferungen und Leistungen 0,00
davon ggü. Gesellschaftern:
sonstige Verbindlichkeiten 1.250.000,00 Globalzession, Raumsicherungsübereignung
davon aus Steuern:
davon soz. Sicherheit:
Summe 1.506.040,22

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Horst Otten GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Horst Otten GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Horst Otten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Lagebericht vermittelt ingesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lippstadt, 20. Januar 2025

Gebr. Scheurer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kff. Verena Zurmühlen, Wirtschaftsprüferin

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