Sato Labelling Solutions Europe GmbHLiquidiert

Ersheimer Straße 71, 69434 Hirschhorn (Neckar), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 41443
Eingetragen
3.11.2006
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
(i) Herstellung, Einkauf und Verkauf von Etiketten, (ii) Entwicklung, Einfuhr, Ausfuhr, Einkauf, Vertrieb und Verkauf von elektronischen und elektrischen Erzeugnissen, (iii) Einkauf, Einfuhr, Ausfuhr, Vertrieb und Verkauf von Verbrauchsgütern für elektronische und/oder elektrische Erzeugnisse, (iv) Reparatur- und Wartungsleistungen in dieser Branche sowie (v) Realisierung aller dazu gehörigen Rechtsgeschäfte und Handlungen.

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Naujock
seit 23.4.2010
Prokura
Tetsushi Kondo
seit 23.4.2010
Prokura
Brian Lang
seit 2.3.2010
Geschäftsführer
Kazuo Matsuyama
seit 3.11.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
SATO International Europe N.V. (formerly called SATO Europe N.V.)BEL
52.65%
SATO CORPORATIONJPN
47.35%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SATO International Europe N.V. (formerly called SATO Europe N.V.)
Belgium
27.800 €
52.65%
SATO CORPORATION
Japan
25.000 €
47.35%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sato Labelling Solutions Europe GmbH

Hirschhorn (Neckar)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2008 bis zum 31.03.2009

Lagebericht zum 31.03.2009

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

a) Berichterstattung über die Branchensituation

Der Markt für Etikettendrucker und Verbrauchsmaterialien in Handel und Industrie ist weiter geprägt durch starken Wettbewerb unter den Anbietern. Insbesondere im Handel werden für den Einkauf von Etiketten Internetauktionen verstärkt eingesetzt, um bestmögliche Preise zu erzielen. In der Industrie ist im abgelaufenen Geschäftsjahr ein deutlicher Rückgang im Etikettenbedarf zu verzeichnen. In der Folge war im abgelaufenen Geschäftsjahr eine weitere Marktbereinigung zu sehen. Im Segment der Thermo-/Thermotransferdrucker ist durch eine Nachfrageschwäche zusätzlicher Preisdruck entstanden. Insbesondere in der Industrie wurden bereits geplante Investitionen durch die unsichere Auftragslage auf unbestimmte Zeit verschoben. Hersteller von Drucksystemen mit mehrheitlich indirektem Vertrieb über Händler, Distributoren und Lösungsanbieter versuchen über extrem niedrige Preisgestaltung an die wenigen aktuellen Projekte zu gelangen.

b) Einzelangabe zur gesamtwirtschaftlichen Situation

Die Konzentration auf ausgewählte Geschäftsfelder in Handel und Industrie mit einem Angebot von branchenspezifischen Lösungen war Kern der Aktivitäten im abgelaufenen Geschäftsjahr. Besonders der Handel mit seinen vielfältigen Aus- und Kennzeichnungsanforderungen war Mittelpunkt der Anstrengungen. Hier war die Festigung und der Ausbau der Beziehungen zu den Großkunden im Handel Schwerpunkt.

Die Stabilisierung der Geschäftsbeziehungen zu unseren Businesspartnern sowie die zielgerichtete Auswahl neuer Lösungsanbieter für Handel und Industrie konnten erfolgreich weitergeführt werden. Der Anteil unserer Businesspartner am Gesamtumsatz liegt stabil bei ca. 30% und stellt damit einen wichtigen Absatzzweig für das Unternehmen dar.

Eine weitere Verbesserung der Lieferbereitschaft und Ersatzteilversorgung sowie der Ausbau der Serviceleistungen waren Schwerpunkte im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Bis zur Mitte des Geschäftsjahres lagen die Umsätze in den Betriebstätten auf oder über Vorjahresniveau. Mit dem 3. und 4. Quartal wurden die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise insbesondere bei Hardware deutlich und kehrten die anfänglich positiven Zahlen um.

Zur Kompensation der bereits in den Vorjahren negativen Jahresergebnisse wurden Kostensenkungsprogramme installiert. Hierzu zählt nach der Aufgabe der Betriebstätte Österreich auch die Schließung der Niederlassung in der Schweiz. Unsere Kunden in beiden Ländern werden nunmehr über unser Stammhaus betreut.

Die Schließung der Niederlassungen in Norwegen und Dänemark ist ebenfalls eingeleitet und wird im Laufe des Geschäftsjahrs 2009/10 abgeschlossen sein. In beiden Länder erfolgt der Vertrieb über ausgesuchte Businesspartner. Wenige Key Accounts aus dem Handel werden direkt betreut.

Unsere Umsatzerlöse sind mit T€ 26.812 in Höhe von T€ 3.236 unter Vorjahresniveau (T€ 30.048 gelegen.

Das Ergebnis im Geschäftsjahr 01.04.2008 bis 31.03.2009 ist mit einem Minus von T€ 7.139 wieder deutlich negativ. Das Ergebnis im Vorjahr belief sich auf ein Minus von T€ 5.980 Zur Verbesserung der Situation sind für das neue Geschäftsjahr umfangreiche Änderungen in den Strukturen für Finanzen und Vertrieb eingeleitet.

2. Umsatz und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse vor gewährten Erlösschmälerungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 26.937.

Davon belaufen sich T€ 1.085. auf interne Sales zu Schwesterunternehmen.

Die Segmentierung der Umsatzerlöse vor gewährten Erlösschmälerungen nach Absatzländern sieht wie folgt aus.

Deutschland TEuro 14.060
Schweiz TEuro 1.357
Niederlande TEuro 2.752
Belgien TEuro 2.037
Italien TEuro 3.413
Dänemark TEuro 1.610
Norwegen TEuro 1.708

In Deutschland, incl. des österreichischen Marktes, konnten die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr relativ stabil gehalten werden. In unseren ausländischen Niederlassungen mussten, mit Ausnahme der Schweiz, durchgehend Umsatzrückgänge zwischen 9% und 17% verzeichnet werden. In der Schweiz wurde ein leichtes Plus von 5% erzielt.

Durch intensive Kundenbindung konnten die Umsatzzahlen bei Etiketten stabilisiert werden. Verlorene Kunden konnte durch neue Kunden ersetzt werden. Bei den Druckerumsätzen war ein Rückgang zu verzeichnen. Dieser erklärt sich durch die Zurückhaltung aller Kundengruppen bei Investitionen in neue Hardware.

Im Geschäftsjahr 2008/09 wurden folgende Standorte unterhalten:

Deutschland Stammhaus
Niederlande unselbständige Zweigniederlassung
Belgien unselbständige Zweigniederlassung
Italien unselbständige Zweigniederlassung
Schweiz unselbständige Zweigniederlassung (bis 31.03.2009)
Dänemark unselbständige Zweigniederlassung
Norwegen unselbständige Zweigniederlassung

Die Zweigniederlassung Schweiz wurde zum 31.03.2009 geschlossen und die Geschäfte fortan durch das deutsche Stammhaus fortgeführt.

3. Beschaffung Herstellung

Der Materialeinsatz für Produktion sowie für bezogene Ware belief sich im Berichtsjahr auf T€ 19.303. Im Vergleich zum Vorjahr (T€ 21.483) konnte somit unsere Rohgewinnmarge gehalten werden.

Eingerichtete Arbeitsgruppen zur Beschaffung von Rohstoffen und Fertigwaren innerhalb Europas versuchen, über die Bündelung von Volumen die Einkaufspreise kurzfristig zu stabilisieren bzw. zu senken.

Die termingerechte Versorgung mit den notwendigen Fertigungsmaterialien sowie bezogenen Waren war zu jedem Zeitpunkt gesichert.

4. Investitionen

Die Investitionen im abgelaufenen Geschäftsjahr stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Anschaffung von technischen Anlagen und Maschinen, Umzugsaktivitäten, dem weiteren Strukturaufbau und der Optimierung des Materialflusses innerhalb der Produktion.

Den Investitionen in das Anlagevermögen von T€ 108 stehen Abschreibungen von T€ 681 gegenüber.

5. Finanzierungsmaßnahmen

Unsere Finanzierung erfolgt sowohl aus dem Eigenkapital, als auch durch die Bereitstellung liquider Mittel und Garantien durch unsere Muttergesellschaft Sato International Pte. Ltd., Singapur. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durch diese Finanzierungsbeiträge im Rahmen der Aufstockung unserer Lieferverbindlichkeiten von € 5,53 Mio. geleistet. Daneben wurde durch die Sato International Pte. Ltd., Singapur eine Rangrücktrittserklärung für sämtliche an uns bereitgestellte liquide Mittel ausgestellt. Durch unsere übergeordnete Konzernmutter Sato Cooperation in Tokio, Japan wurde uns zudem eine Patronatserklärung für alle gegenwärtigen und künftigen Verbindlichkeiten ausgestellt.

Von unserem weiteren Gesellschafter, der Sato International Europe BV mit Sitz in Brüssel / Belgien haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr ebenfalls Finanzierungsbeiträge im Rahmen der Aufstockung unserer Lieferverbindlichkeiten von T€ 722 erhalten.

Unsere Eigenkapitalquote ist zum Bilanzstichtag negativ. Der ausgewiesene Kapitalfehlbetrag beläuft sich auf T€ 1.649.

Unserer Gesellschaft steht eine siebenstellige Kontokorrentlinie bei der Bank of Tokyo Mitsubishi zur Verfügung. Die Besicherung dieses Kontokorrentrahmens erfolgt durch unsere Muttergesellschaft.

6. Personal und Sozialbereich

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die Zahl der Mitarbeiter durchschnittlich von 160 Mitarbeitern auf 155 Mitarbeiter reduziert.

Unser Personalaufwand belief sich im abgelaufenen Jahr auf T€ 7.156 (im Vorjahr T€ 6.165). Der Anstieg ist im Wesentlichen durch Abfindungszahlungen aufgrund unserer Restrukturierungsmaßnahmen begründet.

Pro Beschäftigtem fielen damit durchschnittliche Personalkosten in Höhe von T€ 46,2 an.

Arbeitssicherheit hat innerhalb SATO einen sehr hohen Stellenwert. Mit der Arbeitssicherheit ist eine Fachkraft betraut. Es fielen im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Arbeitsunfälle mit Personenschaden an.

B. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Unser Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um € 7.139 Mio. vermindert. Dies resultiert insbesondere auf der Vornahme von Wertberichtigungen des Anlage- und Umlaufvermögens, der Reduzierung unseres Bestands an Kundenforderungen sowie dem Anstieg der Rückstellungen und Verbindlichkeiten.

Unser Anlagevermögen betrug zum Bilanzstichtag € 1.652 Mio.

Unser Vorratsvermögen beziffert sich zum Stichtag 31.03.2009 auf € 2.825 Mio.

2. Finanzlage

Die Liquiditätsentwicklung unseres Unternehmens war im Berichtsjahr lediglich ausreichend. Dies resultiert auch auf dem Umstand, dass der deutliche Aufbau der Kundenforderungen im Vorjahr sukzessive abgebaut werden musste und unsere Gesellschaft fortgesetzt auf Liquiditätsbeiträge unserer Gesellschafter angewiesen war.

Unsere Gesellschaft wird auch fortgesetzt auf die finanzielle Unterstützung der Muttergesellschaft Sato International Pte. Ltd. sowie der Konzernmutter Sato Cooperation angewiesen sein.

Unserem kurzfristigen Vermögen in Höhe von € 12,0 Mio. standen zum Bilanzstichtag kurzfristige Verpflichtungen incl. Rückstellungen von € 11,3 Mio. gegenüber.

3. Ertragslage

Unser Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich von € -5,415 Mio. im Vorjahr um T€ 882 auf nunmehr € -6,297 Mio. verschlechtert. Dies ist in erster Linie auf gestiegene Personalaufwendungen zurückzuführen, die sich im Rahmen der eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen ergaben.

Da wir auch im abgelaufenen Geschäftsjahr unsere Umsatz- und Ertragsziele nicht erreichen konnten, haben wir den im Rahmen des Asset-Deals mit Checkpoint Int. im Jahr 2006 erworbenen Firmenwert in voller Höhe wertberichtigt.

C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

a) Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

Die gegenwärtige globale Wirtschaftskrise birgt im Hinblick auf eine dabei einhergehende Nachfrageverminderung oder Liquiditätsschwierigkeiten auf Kundenseite auch wirtschaftliche Risiken für unsere Gesellschaft. In diesem Zusammenhang mussten wir bereits erste Margenverminderungen, insbesondere bei Großkunden des Einzelhandels, hinnehmen.

Im Hinblick auf die bisherige Ergebnisstruktur waren und sind wir gehalten, weitere Kostensenkungsmaßnahmen vorzunehmen. Diesbezüglich haben wir bereits Restrukturierungsprozesse eingeleitet. Weitere diesbezügliche Konsolidierungsbeschlüsse werden im laufenden Geschäftsjahr noch folgen, um die gegebene positive Fortführungsprognose für die Gesellschaft weiterhin aufrecht erhalten zu können. Diese Kosteneinsparungen werden sowohl unser deutsches Stammhaus, als auch unsere unselbständigen Zweigniederlassungen betreffen. Bezüglich der Erstellung des Restrukturierungsplans und dessen Umsetzung sind wir sowohl in administrativer, als auch in liquiditätstechnischer Hinsicht auf die Unterstützung unserer Muttergesellschaft angewiesen.

b) Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale

Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale sind derzeit nicht erkennbar.

c) Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage.

Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanzlage- und Ertragslage können wir gegenwärtig nicht erkennen.

d) Chancen der künftigen Entwicklung

Aufgrund des insgesamt schwierigen Umfelds mit negativen Vorzeichen ist eine klare Ausrichtung und Fokussierung auf profitable Geschäftsfelder notwendig. Unsere Vertriebsbereiche wurden auf die Kernmärkte sowie entlang der Handelskette ausgerichtet. Bewährte Lösungen innerhalb dieser Kette werden durch unsere Entwicklung verbessert und zielgerichtet am Markt angeboten. Bei komplexen Lösungen werden diese um Leistungen unsere Businesspartner ergänzt und als eine Lösung offeriert.

Die Zusammenarbeit mit unseren Businesspartnern wird weiter intensiviert. Gemeinsame Lösungen sollen am Markt angeboten werden und damit Kerngeschäftsfelder wie z.B. Industrie, Logistik und Health Care gemeinsam erschlossen werden. Unser Entwicklungsbüro in Göteborg arbeitet hier an individuelle Kundenlösungen.

Als RFID (Radio Frequency Identification / Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen) Spezialist ergeben sich wesentliche Chancen, neue Kunden in der Zulieferindustrie des Handels als auch deren Dienstleistern zu finden. Entscheidend ist hier, mit welchem Nachdruck unsere bereits bestehenden Kunden ihre Zulieferer zur Kennzeichnung mit RFID auffordern.

Für logistische Anwendungen in Handel und Industrie werden wir neue und weiterentwickelte mobile Drucker anbieten, die zusammen mit intelligenten Etikettenlösungen neue Absatzmöglichkeiten eröffnen. Dies gilt auch für Anbieter von Applikatoren, denen wir eine neue Druckmodulserie offerieren können. In diesem Bereich gilt SATO als in der Qualität führend. Dieses Segment wird in den kommenden Monaten stark ausgebaut.

Insgesamt steht SATO ein breites Know How über Drucker, Etiketten, Farbbänder, Scanner und der Zukunftstechnologie RFID zur Verfügung. Die konsequente Umsetzung als Lösungsanbieter gemeinsam mit Partner differenziert uns vom Wettbewerb und macht uns weniger angreifbar.

Die zeitnahe Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen in allen Bereichen ist eine notwendige Voraussetzung.

e) Voraussichtliche Entwicklung

Entscheidend für die zukünftige operative Entwicklung ist eine Erholung der Investitionsbereitschaft in Handel und Industrie. Daneben sind Insolvenzen bei Key-Kunden und Businesspartnern nicht auszuschließen und können die Ziele gefährden. Weiterer Preisdruck bei Consumables und Hardware übt Druck auf die Margen aus. Eine weitere Bereinigung auf der Anbieterseite ist zu erwarten

Wir gehen daneben von einem Umsatzrückgang insbesondere in den nordischen Ländern in Folge der Umstellung auf reinen Businesspartnervertrieb im ersten Jahr aus.

Weitere Kostensenkungsprogramme sind bereits implementiert; es ist jedoch von einem weiteren Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2009/10 auszugehen. Gegenwärtig rechnen wir für das Geschäftsjahr 01.04.2009 - 31.03.2010 mit Umsatzerlösen i.H.v. T€ 26.000, Materialaufwendungen von T€ 19.400 und folglich einem Rohertrag von T€ 6.600.

Die Entwicklung für das aktuelle Geschäftsjahr sowie das Geschäftsjahr 2010/11 ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung der globalwirtschaftlichen Situation sowie der Wirkung der bereits verankerten und der noch einzuleitenden Restrukturierungsmaßnahmen. Aufgrund der kurzfristigen Schließung der Betriebstätten in Dänemark und Norwegen sowie der bereits erfolgten Schließung der Betriebstätte Schweiz ist zunächst mit Umsatzrückgängen zurechnen. Demgegenüber stehen Kosteneinsparungspotentiale aufgrund des Wegfalls der jeweiligen Fixkosten in diesen Ländern. Unabhängig dessen sind wir bestrebt, unseren Marktanteil weiter zu verfestigen und unsere Angebotspalette noch intensiver den Kundenbedürfnissen anzupassen, um in unseren Kernmärkten die Umsatz- und Margenziele zu erreichen.

Von Seiten unserer Muttergesellschaft Sato International Pte. Ltd, ist zur Vermeidung von insolvenzrechtlichen Konsequenzen eine Rangrücktrittserklärung sowie durch die Konzernmutter Sato Cooperation eine Patronatserklärung ausgestellt worden.

D. Berichterstattung nach § 289 Absatz 2 HGB

1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

(§289Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Es wurde eine Neuorientierung der Vertriebsaktivitäten mit Focus auf die Kernbereiche Handel sowie der Supply chain entlang des Handels vorgenommen.

Das Verkaufsbüro in der Schweiz wurde zum 31.03.09 geschlossen. Es wird lediglich eine Vertriebsmannschaft vor Ort bestehen bleiben. Die Back Office Aufgaben werden analog Österreich von der Zentrale in Hirschhorn geführt.

Es ist beschlossen, die Verkaufsbüros in Norwegen sowie Dänemark kurzfristig zu schließen. Der Vertrieb in diesen Ländern wird ausschließlich über Businesspartner erfolgen. Auch hier werden die organisatorischen Aufgaben durch die Abteilungen in Hirschhorn erledigt.

Weitere Restrukturierungsmaßnahmen werden gegenwärtig mit unserer Muttergesellschaft erörtert. In diesem Zusammenhang wurde ein Finanz-Controller installiert, der die Geschäftsleitung bei der Entwicklung der Restrukturierungsaufgaben und deren Umsetzung unterstützt. Für das Cash-Management, insbesondere die Forderungsbeitreibung, sind neue Verfahrensregeln und Kontrollapparate geschaffen worden.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere maßgeblichen Finanz-Kennzahlen stellen sich im Geschäftsjahr 2008/09 wie folgt dar:

EBIT T€ -7.128

EBITDA T€ -6.447

Umsatzrendite % -26,63

Rohgewinnaufschlagsatz % 35,18

Handelsspanne % 26,02

3. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung wird an erster Stelle innerhalb der Sato-Organisation in Japan betrieben. Daneben erfolgt dies auch durch das Technologie und Business Development Center der Sato-Organisation in Göteborg, Schweden. Die Entwicklungsarbeiten dieser Organisationseinheiten stehen sämtlichen Sato-Gesellschaften weltweit zur Verfügung.

 

Hirschhorn, den 19.06.2009

David Joyce Edmund Trossen Kazuo Matsuyama

Bilanz zum 31.03.2009

Aktiva

  31.3.2009
EUR
31.3.2008
EUR
A. Anlagevermögen 1.651.561,08 3.066.742,20
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 48.669,19 956.983,68
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 901.849,99
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 48.669,19 55.133,69
II. Sachanlagen 1.496.419,79 2.007.758,52
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.643,82 12.332,30
2. technische Anlagen und Maschinen 1.485.266,25 1.986.659,10
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.509,72 8.767,12
III. Finanzanlagen 106.472,10 102.000,00
1. sonstige Finanzanlagen 106.472,10 102.000,00
B. Umlaufvermögen 11.975.370,17 15.065.584,55
I. Vorräte 2.825.125,57 3.916.258,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.225.811,16 9.420.465,15
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 994.520,11 1.478.944,95
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.231.291,05 7.941.520,20
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.924.433,44 1.728.861,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 120.054,79 119.009,54
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.649.210,61 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.396.196,65 18.251.336,29

Passiva

  31.3.2009
EUR
31.3.2008
EUR
A. Eigenkapital 0,00 5.489.760,68
I. gezeichnetes Kapital 27.800,00 27.800,00
II. Kapitalrücklage 20.875.200,00 20.875.200,00
III. Verlustvortrag 15.413.239,32 9.433.309,24
IV. Jahresfehlbetrag 7.138.971,29 5.979.930,08
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 1.649.210,61 0,00
B. Rückstellungen 6.228.372,54 5.381.503,36
C. Verbindlichkeiten 9.110.718,19 7.333.026,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.434.462,28
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 800.000,00 800.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 8.310.718,19 5.098.564,48
D. Rechnungsabgrenzungsposten 57.105,92 47.045,49
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.396.196,65 18.251.336,29

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.03.2009

  1.4.2008 - 31.3.2009
EUR
1.4.2007 - 31.3.2008
EUR
1. Rohergebnis 8.544.516,54 10.344.499,55
2. Personalaufwand 7.156.133,33 6.164.986,17
a) Löhne und Gehälter 5.972.607,17 4.889.538,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.183.526,16 1.275.447,29
davon für Altersversorgung 47.339,80 234.270,89
3. Abschreibungen 681.359,65 730.373,91
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 681.359,65 730.373,91
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.993.384,30 8.807.837,26
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 46.775,64 13.841,52
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 57.659,53 70.170,67
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -6.297.244,63 -5.415.026,94
8. außerordentliche Erträge 0,00 350.000,00
9. außerordentliche Aufwendungen 841.726,66 901.850,00
10. außerordentliches Ergebnis -841.726,66 -551.850,00
11. sonstige Steuern 0,00 13.053,14
12. Jahresfehlbetrag 7.138.971,29 5.979.930,08

Anhang zum 31.03.2009

Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Gewinnermittlungs-, Rechnungslegungs- und Gliederungsvorschriften. Ergänzend waren die Bestimmungen des GmbHG zu beachten.

Die Bilanz ist nach dem allgemeinen Gliederungsschema gem. § 266 HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem allgemeinen Gliederungsschema gem. § 275 HGB aufgestellt. Es wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Änderungen in der Darstellung werden bei den einzelnen Posten erläutert.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz

Erläuterungen zur Aktiva

Es wird auf die einzelnen Bilanzpositionen verwiesen.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Der Wertansatz erfolgte zu (historischen) Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, zeitanteilige Abschreibungen, unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Grundsätze des § 7 EStG wurden beachtet. Abschreibungen werden ausschließlich linear vorgenommen.

Abschreibungen allein nach steuerrechtlichen Vorschriften wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen.

Für die im Geschäftsjahr angeschafften Vermögensgegenstände bis zu € 150,00 (netto) wurde eine Vollabschreibung vorgenommen.

Der in Höhe von Euro 2.122.000,00 entgeltlich erworbene Goodwill/ Firmenwert wird gemäß

§ 255 (4) HGB i.V.m. § 7 (1) EStG auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Auf diesen Geschäfts- oder Firmenwert wurden im Geschäftsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 841.726,66 vorgenommen.

Die Entwicklung der kumulierten Anschaffungswerte und der kumulierten Abschreibungen ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt gem. § 253 Abs. 2 HGB.

Vorräte

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert gem. § 253 Abs.3 HGB am Bilanzstichtag angesetzt. Die steuerlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften fanden hierbei Beachtung.

Forderungen

Die Forderungen wurden mit dem Nennwert bewertet. Notwendige Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden berücksichtigt. Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Gegenüber Gesellschaftern bestanden Forderungen aus Lieferung und Leistung in Höhe von Euro 278.600,98 (im Vorjahr Euro 200.349,55).

Sonstige Vermögensgegenstände

Zu den ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenständen, die zum Nennwert bewertet wurden, werden folgende Erläuterungen gegeben:

1. sonstige Vermögensgegenstände mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von weniger als einem Jahr: Euro 1.066.158,83 (i.V.: Euro 265.614,95)

2. sonstige Vermögensgegenstände mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 85.772,86 (i.V.: Euro 85.772,86)

Erläuterungen zu Passiva

Es wird auf die einzelnen Bilanzpositionen und Erläuterungen verwiesen.

Gezeichnetes Kapital

Der Ausweis erfolgte zum Nennwert.

Kapitalrücklage

Der Ansatz erfolgte zum Nennwert.

Verlustvortrag

Der Verlustvortrag resultiert aus den aufgelaufenen Jahresfehlbeträgen der Vorgeschäftsjahre sowie aus der Übernahme der Verlustvorträge der SATO Deutschland GmbH, Bad Homburg, im Wege der Verschmelzung i.H.v. Euro 4.502.653,15.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden nach IAS 19 gebildet und mit dem versicherungsmathematischen Barwert zum Bilanzstichtag bei einem Rechnungszinsfuß von 5,6 % angesetzt.

Die Jubiläumsrückstellung wurde zum Barwert mit einem Rechnungszinsfuß in Höhe von 5,5 % angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem wahrscheinlichen Wert angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Einzelheiten hierzu zeigt nachstehende Rückstellungsentwicklung:

Bezeichnung: Stand 31.03.09
in Euro
Stand 31.03.08
in Euro
Ausstehende Kosten 501.142,03 342.474,98
Drohverluste 124.879,00 230.959,00
Jubiläumskosten 45.190,00 50.772,00
Bonusrückstellung 39.000,00 57.800,00
Urlaubsrückstellung 501.991,39 280.601,01
Lohn- und Gehaltsansprüche 71.033,38 70.192,70
Abfindungen 851.023,74 315.385,67
Gewährleistungen 8.880,00 0,00
Berufsgenossenschaft 52.500,00 9.500,00
  2.195.639,54 1.357.685,36

Verbindlichkeiten aus LuL

Zu den ausgewiesenen Verbindlichkeiten werden folgende Erläuterungen gegeben:

1. Verbindlichkeiten mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: Euro 7.896.695,36 (i.V.: Euro 4.448.848,21)

- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: Euro 6.327.459,85 (i.V.: Euro 2.301.898,43)

2. Verbindlichkeiten mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren: Euro 0,00 (i.V.: Euro 0,00)

3. Verbindlichkeiten mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren: Euro 0,00 (i.V.: Euro 0,00)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert.

Verbindlichkeiten gg. verbundenen Unternehmen

Zu den ausgewiesenen Verbindlichkeiten werden folgende Erläuterungen gegeben:

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Zu den ausgewiesenen Verbindlichkeiten werden folgende Erläuterungen gegeben:

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Erläuterungen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Fremdwährungsposten im Jahresabschluss wurden mit Durchschnittskursen in Euro umgerechnet. Abweichungen zum Stichtagskurs werden als Aufwand oder Ertrag aus Kursdifferenzen verbucht.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 155 Arbeitnehmer.

Hiervon entfallen auf:

Gewerbliche Arbeitnehmer 77
Angestellte 78

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Verpflichtungen aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen für Maschinen sowie PKW und Geschäftsräume bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von Euro 2.641.752,12.

Angaben nach § 42 Abs.3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalt Betrag
(in Euro)
Erhaltene Darlehen/ sonstige Verbindlichkeiten 800.000,00
  (i.V. 800.000,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.249.773,30
  (i.V. 2.132.164,69)

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse ohne Berücksichtigung der Erlösschmälerungen werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Geographischer Markt Euro (Vj. in TEuro
Drittländer (Exporte) 4.335.926,88 (3.079)
Europäische Union 10.581.992,28 (14.183)
Inland und sonstige 12.020.021,85 (12.841)

Erläuterung der außerordentlichen Aufwendungen und Erträge

Die ausgewiesenen außerordentlichen Aufwendungen betreffen die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von Euro 7.138.971,29 auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Pflichtangaben:

Unternehmensorgane

Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtsjahr waren:

- Herr Kazuo Matsuyama

- Herr David Joyce

- Herr Edmund Trossen

Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt

Die Angabe zu den Organbezügen ist unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Konzernzugehörigkeit

Die SATO Labelling Solutions Europe GmbHHirschhorn wurde in den Konzernabschluss der in Japan börsennotierten Muttergesellschaft SATO Corporation mit Sitz in Tokio, Japan, einbezogen. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt in Japan.

Unterschrift des Jahresabschlusses

 

19. Juni 2009

David Joyce

Edmund Trossen

Kazuo Matsuyama

Anlagespiegel

  AK/HK Buchwert Zugänge Abgänge AfA 2009
  01.04.2008 01.04.2008      
  Euro Euro Euro Euro Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte          
und ähnliche Rechte und werte sowie          
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 271.936,84 55.133,69 0,00 0,00 -6.464,50
Geschäfts- oder Firmenwert 2.122.000,00 901.849,99 0,00 0,00 -901.849,99
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.393.936,84 956.983,68 0,00 0,00 -908.314,49
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte          
und Bauten, einschließlich der Bauten auf          
fremden Grundstücken 237.874,88 12.332,30 0,00 0,00 -4.688,48
Technische Anlagen und Maschinen 2.923.353,45 1.986.659,10 103.780,31 -347,22 -604.825,94
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-          
ausstattung 10.199,23 8.767,12 0,00 0,00 -5.257,40
Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.171.427,56 2.007.758,52 103.780,31 -347,22 -614.771,82
Finanzanlagen          
Wertpapiere des Anlagevermögens 102.000,00 102.000,00 4.472,10 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 102.000,00 102.000,00 4.472,10 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.667.364,40 3.066.742,20 108.252,41 -347,22 -1.523.086,31
  Buchwert Nachrichtlich: kumulierte AK/HK
  31.03.2009 kumulierte AfA 31.03.2009
  Euro Euro Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände      
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte      
und ähnliche Rechte und werte sowie      
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.669,19 -223.267,65 271.936,84
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 -2.122.000,00 2.122.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 48.669,19 -2.345.267,65 2.393.936,84
Sachanlagen      
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte      
und Bauten, einschließlich der Bauten auf      
fremden Grundstücken 7.643,82 -230.231,06 237.874,88
Technische Anlagen und Maschinen 1.485.266,25 -1.541.520,29 3.027.133,76
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-      
ausstattung 3.509,72 -6.689,51 10.199,23
Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.496.419,79 -1.778.440,86 3.275.207,87
Finanzanlagen      
Wertpapiere des Anlagevermögens 106.472,10 0,00 106.472,10
Summe Finanzanlagen 106.472,10 0,00 106.472,10
Summe Anlagevermögen 1.651.561,08 -4.123.708,51 5.775.616,81

Andere Berichtsbestandteile

Bericht des Aufsichtsrats

- entfällt -

Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SATO Labelling Solutions Europe GmbH, Hirschhorn, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2008 bis 31. März 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. April 2008 bis 31. März 2009 der SATO Labelling Solutions Europe GmbH, Hirschhorn, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen der Geschäftsführung im Lagebericht hin. Dort wird unter Abschnitt B. 2. "Finanzlage" ausgeführt, dass bei einer unveränderten Geschäftsentwicklung der Fortbestand der Gesellschaft von der andauernden finanziellen Unterstützung durch den Gesellschafter abhängt."

 

Mannheim, den 28. August 2009

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