Beteiligungsgesellschaften
Planton GmbH
Groß Hasselrod 2, 24159 Kiel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Ulrich Dr. Thies seit 3.2.2026 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Eurofins Food Testing LUX Holding SARL | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Planton GmbHKielJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Planton GmbH Biotechnologie, Kiel
Handelsrecht ANHANG zum 31. Dezember 2023Planton GmbH, Kiel, eingetragen beim Amtsgericht Kiel unter der Nr. HRB 5568 KII. Erläuterungen und ergänzende Angaben der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Als mittelgroße Kapitalgesellschaft wurde von den laut § 288 Abs. 2 HGB möglichen Erleichterungen bei den Angaben im Anhang teilweise Gebrauch gemacht. II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert abzüglich vorzunehmender Wertberichtigungen bewertet. Rückstellungen, Verbindlichkeiten Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind in Höhe ihres Erfüllungsbetrages passiviert. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023Planton GmbH, Kiel
III. Erläuterungen zur Bilanz a) Angaben zum Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGB
b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten hauptsächlich Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Steuerguthaben. c) Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Der Sonderposten wurde für Zuschüsse der öffentlichen Hand für Investitionen im Bereich der sonstigen Anlagen gebildet. Er wird korrespondierend zur Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter gewinnerhöhend aufgelöst. Die Erträge aus der Auflösung sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. d) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten vor allem Betriebskosten, Personalaufwendungen sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten. e) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im üblichen Rahmen durch Eigentumsvorbehalte gesichert. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von EUR 3.875,52 enthalten. V. Einzelangaben a) Geschäftsführer Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr Prof. Dr. Michael Kleine, Dipl.- Biologe. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. b) Beirat Die Gesellschaft hat einen Beirat, dem folgende Mitglieder angehören:
Auf die Angabe der Bezüge der Beiratsmitglieder wird unter Verweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. c) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 5.783 bis zum Ende der laufenden Verträge. d) Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2023 bestehen Haftungsverhältnisse im Rahmen einer gesamtschuldnerischen Haftung für Darlehensverbindlichkeiten im Umfang von TEUR 9.329 zugunsten eines verbundenen Unternehmens. e) Anzahl der Beschäftigten Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 88 Arbeitnehmer. Davon 50 männlich und 38 weiblich. f) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 3.463.267,86 beste-hend aus dem Jahresüberschuss von EUR 1.561.034,13 und dem Gewinnvortrag von EUR 1.902.233,73 auf neue Rechnung vorzutragen.
Kiel, 14. März 2024 gez. Prof. Dr. Michael Kleine Feststellungsdatum des Jahresabschlusses: 20. März 2024 Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die PLANTON GmbH ist in der Welt der Analytik und der Biotechnologie beheimatet. Mitarbeitende von Planton messen, testen und untersuchen Lebensmittel, Saatgut, Futtermittel oder Trinkwasser. Als High-Tech-Unternehmen bietet PLANTON Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für seine Kunden an. Insbesondere die Molekularbiologie mit dem hochmodernen Gerätepark bietet große Chancen, völlig neue Verfahren zu entwickeln und hiermit Kunden zu binden. In der Vergangenheit konnten damit einige Großkunden akquiriert werden. Aber auch in der chemischen Analytik stehen leistungsstarke Technologien zur Verfügung, um den kontinuierlichen Bedarf an innovativer und hochwertiger Analytik zu decken. PLANTON wird hier als hochinnovatives Unternehmen im Markt wahrgenommen. II. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Globale Krisen belasteten wie bereits im Vorjahr die Wirtschaft und haben zu einer zunehmenden Unsicherheit geführt. Neben dem andauernden Krieg in der Ukraine und dem Nahostkonflikt sorgen Lieferprobleme und Fachkräftemangel sowie ein steigendes Zinsniveau und eine immer noch hohe Inflation und hohe Energiepreise für ein schwieriges konjunkturelles Umfeld. Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, was einen nominalen Anstieg um 0,24 Billionen Euro gegenüber dem Jahr 2022 bedeutet. Dieser Anstieg ist jedoch in der Inflation begründet. Laut Pressemitteilung des statistischen Bundesamts vom 15. Januar 2024 ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr ausgefallen. Kalender- und preisbereinigt beträgt der Rückgang immer noch 0,1 %, womit die deutsche Wirtschaft insgesamt in eine Rezession geraten ist. Tendenziell sind von dieser negativen Entwicklung eher die produzierenden Gewerbe betroffen, wogegen die Dienstleistungsbereiche mit Ausnahmen von Handel, Verkehr und Gastgewebe Zuwächse erzielen konnten. III. Darstellung des Geschäftsverlaufs - Entwicklung der PLANTON BioAnalytik Die Nachfrage von Labordienstleistungen aus der Lebensmittel- und Futtermittelindustrie und der Saatgutwirtschaft ist nach wie vor hoch. Der Rückgang der Nachfrage an PCR-Tests auf SARS-COV2 konnte im Jahr 2023 komplett kompensiert und ausgeglichen werden. Somit konnten die Umsätze im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 7 % auf insgesamt 8,78 Mio. € gesteigert werden. Der absolute Umsatz betrug damit etwas mehr als 280 T€ über dem Plan von 8,5 Mio. €. Somit stellt sich das Geschäftsjahr 2023 bzgl. des Umsatzes als das bisher erfolgreichste in der Geschichte PLANTONs dar. Anhand der PlanGuV wurden die Kostenpositionen mit der Ist-Situation verglichen: auf der Kostenseite liegen die Gesamtkosten 2023 um etwa 200 T€ niedriger als geplant. Die Analyse der einzelnen Kostenpositionen zeigt, dass die Planwerte größtenteils eingehalten wurden. Die Personalkosten fielen um ca. 200 T€ geringer als der Plan aus. Die Ausgaben für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe waren um knapp 200 T€ geringer als geplant. Die bezogenen Leistungen (überwiegend Leistungen, die an Partnerlabore vergeben wurden) entsprachen exakt den Planwerten. 2023 konnte die Personaldecke wiederum verstärkt werden, damit das Unternehmen auch für die Zukunftsaufgaben gerüstet sein wird. Insgesamt stiegen somit die Personalkosten gegenüber dem Vorjahr um ca. T€ 320. Der Jahresüberschuss nach Steuern nahm um etwas weniger als 400 T€ im Vergleich zum Vorjahr zu. Die Umsatzrentabilität von knapp 18 % ist darüber hinaus wieder sehr positiv zu sehen. 2023 wurden aufgrund des guten Ergebnisses insgesamt 80 T€ an Prämien an die Mitarbeiter/innen ausbezahlt. Außerdem wurden auch 2023 den entsprechenden Leistungsträgern im Unternehmen moderate Lohnerhöhungen angeboten. Die Erträge aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen fielen im Berichtsjahr mit T€ 750 deutlich höher als im Vorjahr mit T€ 300 aus. 2023 wurden moderate Investitionen in die Geräteausstattung durchgeführt. In erster Linie musste für die Ausstattung des Laborneubaus gesorgt werden. So wurden Kosten für den gesamten Umzug, aber auch für den Spezialtransport von Geräten fällig. Des Weiteren wurde in die neue EDV- und Telefon-Anlage investiert. Außerdem mussten Büroeinrichtungen und neues Gestühl beschafft werden. Damit konnte PLANTON den für das Jahr 2023 geplanten Umzug in das neue Laborgebäude fristgerecht umsetzen. Im September 2023 fand der Umzug jeweils an den Wochenenden statt, so dass zu Beginn der neuen Woche die betreffenden Abteilungen wieder komplett arbeitsfähig waren. Das Vermögen der Planton beträgt zum 31.12.2023 T€ 9.523, das Eigenkapital T€ 7.613. Die Eigenkapitalquote liegt somit bei ca. 80 %. Im Jahr 2023 konnte ein Jahresergebnis von T€ 1.561 erzielt werden. Das zeigt deutlich, dass sämtliche Ziele für 2023 erreicht und die Strategie des konsequenten Ausbaus der BioAnalytik erfolgreich umgesetzt wurde. PLANTON hat sich damit weiterhin zu einem erfolgreichen und zukunftsfähigen HighTech-Unternehmen entwickelt. IV. Darstellung der Lage Die Auftragslage ist durch den großen Kundenstamm von PLANTON stabil und durch eine sehr kompetente und aktive Kundenakquisition auf Wachstum ausgerichtet, wie die Umsatzentwicklung der letzten 10 Jahre deutlich macht. PLANTON bietet seinen Kunden verschiedene Analytiksparten an (z.B. Molekularbiologie, Mikrobiologie, chemische Untersuchungen etc.). Dies macht die hohe Diversität des Analysenportfolios der PLANTON aus. Damit auch die Vielfalt, die eine sehr diverse Kundenansprache ermöglicht und damit dem Unternehmen ein großes Maß an Sicherheit bietet. Die aktuelle Liquiditätslage ist in der Liquiditätsplanung dargestellt. Es ist ausreichend Liquidität vorhanden, um die weiteren Entwicklungsziele des Unternehmens zu erreichen. V. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Prognoseberichterstattung Die PLANTON hat für 2024 die Planung in zwei Szenarien, normal case und worst case, erstellt. Im normal case wird bei einem Umsatz von T€ 9.500 und sonstigen Erträgen inkl. Beteiligungserträgen von T€ 750 sowie Personalaufwendungen von T€ 4.421 ein Jahresüberschuss vor Steuern von ca. T€ 1.889 erwartet. 2. Darstellung von Chancen und Risiken Die weitere Entwicklung der PLANTON ist aufgrund der hohen Kundenzufriedenheit im analytischen Bereich positiv zu sehen. So sollen weitere Großkunden insbesondere aus der Saatgut- und Lebensmittelbranche akquiriert werden. Bereits jetzt haben einige Großkunden eine Ausweitung der Analysekapazitäten angekündigt. Insbesondere plant PLANTON, die medizinische und veterinärmedizinische Diagnostik auszubauen. Positiv wird in 2024 die Arbeit in dem neuen Laborgebäude sowohl für die Mitarbeiter/innen, Kunden und Investoren gesehen. Damit hat PLANTON bereits jetzt, aber auch für die Zukunft einen großen Sprung nach vorne gemacht - sowohl technologisch als auch in der Außenwahrnehmung durch die Kunden. Die finanziellen Risiken wurden in einem Worst-Case-Szenario überprüft, diese sind vor Allem:
Selbst im Falle einer deutlichen Umsatzreduktion sind genügend liquide Mittel vorhanden, um das Unternehmen nicht in wirtschaftliche Probleme zu bringen. Seit September 2023 müssen höhere Mietaufwendungen geleistet werden. Dafür steht PLANTON aber ein hochmodernes, zukunftsfähiges Labor zur Verfügung, das darüber hinaus auch nachhaltig bewirtschaftet werden kann (Photovoltaik-Anlage, Wärmepumpen, KfW-55-Standard). Die neuen Räumlichkeiten bieten ein großes Potenzial, neue Analytikbereiche für unsere Kunden anzubieten. VI. Sonstige Angaben Die PLANTON hat ein Risikomanagementsystem eingerichtet, welches sich im Rechnungswesen vor Allem auf laufende Analysen des Zahlenwerkes mit Soll-/Ist-Vergleichen bezieht und ein konsequentes Forderungsmanagement beinhaltet und auf Marktveränderungen schnell reagieren lässt.
Kiel, 14. März 2024 gez. Prof. Dr. Michael Kleine Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Planton GmbH, Kiel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Planton GmbH, Kiel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Planton GmbH, Kiel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 15. März 2024 RBB
GmbH
gez. Jörg Bernstein, Wirtschaftsprüfer |
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