Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 30904 HB
Eingetragen
10.12.2015
Branche
Großhandel mit Altmaterialien und ReststoffenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugZerlegen von Schiffs- und Fahrzeugwracks und anderen Altwaren
Gegenstand
Metallschrott, Elektroschrott und Entsorgung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Bokelmann
seit 20.5.2025
Prokura
Philipp Hirsch
seit 4.1.2023
Geschäftsführer
Maximilian Hirsch
seit 4.1.2023
Geschäftsführer
Jürgen Hirsch
seit 10.12.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hirsch Holding GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hirsch Recycling GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens, Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis

Die Hirsch Recycling GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der Hirsch Holding GmbH.

Mit Wirkung zum 01.10.2016 hat die Gesellschaft im Rahmen einer Nachfolgeregelung im Wege eines Assetdeals das Geschäft "Recycling" erworben.

Die Gesellschaft betreibt folgende Geschäftsfelder:

• Schrott- und Metallhandel

• Entsorgung und Recycling mit Containerdienst

• Elektronikschrott (Zerlegung und Handel)

• Kunststoff

Die Gesellschaft mietet die wesentlichen Assets für den Geschäftsbetrieb von der Hirsch Holding GmbH sowie Grundstücke und Anlagen von der Hirsch GmbH & Co KG.

Die Gesellschaft lässt die wesentlichen Verwaltungs-Services von der Hirsch Holding GmbH erstellen.

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Fehlbetrag i.H.v. T€ 1.135 ab.

(Nachdem die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2022 mit einem Fehlbetrag i.H.v. T€ 243 abgeschlossen hat macht das eine Differenz von T€ 892 zum Vorjahr.)

Mit Wirkung zum 01.01.2018 wurde die ertragsteuerliche Organschaft zwischen der Hirsch Holding GmbH und Hirsch Recycling GmbH vereinbart. (Der Jahresfehlbetrag 2023 wurde durch die Hirsch Holding GmbH übernommen.)

Die Geschäftsanteile der 100 %-igen Muttergesellschaft, Hirsch Holding GmbH, wurden im Dezember 2022 zu 100% auf den Alleingesellschafter Jürgen Hirsch & Söhne Vermögensverwaltungs-GmbH vereinigt.

II. Marktumfeld und Geschäftsverlauf

Das gesamtwirtschaftliche Marktumfeld war im Geschäftsjahr 2023 von den Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges belastet. Daraus resultierende Sanktionen und Marktverwerfungen haben insbesondere auch das Bauhauptgewerbe im Jahr 2023 belastet; der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3%. Die Nachfrage für Dienstleistungen der Entsorgungsbranche war entsprechend rückläufig.

Die Hirsch Recycling mit ihrem Sitz in Bremen bedient in erster Linie den Großraum Bremen. Dieser Markt wird dominiert von überregional agierenden Marktbegleitern. Die Hirsch Recycling als familiengeführtes Unternehmen, besetzt jedoch einzelne Stufen der Wertschöpfungskette erfolgreich und kann über eine außerordentliche Marktpräsenz und regionale Verankerung Kunden langfristig binden.

Der Geschäftsverlauf hat die gesamtkonjunkturelle Lage und Entwicklung in 2023 wiedergespiegelt. Der Bereich Metallhandel bewegte sich in einem Marktumfeld, das durch die herausfordernden gesamtkonjunkturellen Entwicklungen geprägt war. Zu Jahresbeginn bestand durch das Ende der Null-Covid-Politik in China noch die Hoffnung auf eine steigende Nachfrage nach Metallen, dies blieb jedoch in der erhofften Intensität aus. Die Metallpreise entwickelten sich im Jahresverlauf tendenziell abwärts. Das operative Ergebnis im Bereich Metallhandel entwickelte sich im Geschäftsjahr entsprechend negativ.

III. Wirtschaftliche Situation

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.121 gesunken. Die Umsatzerlöse im Metallhandel sind um T€ 2.451 gesunken, was auf einen Verfall der Absatzpreis zurückzuführen ist. Im Bereich der Entsorgung / Containerdienst belief sich der Umsatzrückgang auf T€ 95, was insbesondere auf eine rückläufige Nachfrage im Bauhauptgewerbe zurückzuführen ist.

Der Rohertrag ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.304 gesunken und lag 2023 bei knapp 5,02 Mio. EURO.

Durch den Rückgang der Leistungen im Bereich Metallhandel und Containerdienst/ Entsorgung sanken auch der Materialaufwand und die Kosten für bezogene Leistungen gegenüber dem Vorjahr um knapp T€ 1.817, die Personalaufwendungen sind um T€ 49 gestiegen und die Kosten der Warenabgabe um T€ 234 gesunken, währenddessen die Fahrzeugkosten um T€ 172 gesunken sind. Die Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen sind um T€ 22 gesunken.

Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 95 gestiegen, was im Wesentlichen aus erhöhten Forderungsverlusten durch die Insolvenz der VENADO Stoffstrommanagement GmbH resultiert.

Die weiteren betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 9 gesunken.

Auch in 2023 wurde die Infrastruktur für die Geschäftsfelder Entsorgung I Recycling / Containerdienst durch Sach-, Know-how- und Personalinvestitionen weiter ausgebaut. Die Gesellschaft sieht in diesen Geschäftsfeldern zukünftig Wachstumspotential.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber 2022 insbesondere durch gesunkene Zinsaufwendungen für kurzfristige Verbindlichkeiten um T€ 5,5 verbessert.

Die Hirsch Holding GmbH hat im Rahmen der ertragsteuerlichen Organschaft den Jahresfehlbetrag i.H.v. T€ 1.135 übernommen. In der Sparte Entsorgung/Containerdienst ist der Umsatz um T€ 95 gesunken und der Rohertrag ist um T€ 235 gesunken, die Materialaufwendungen im Bereich Entsorgung/Containerdienst sind um T€ 139 gestiegen. In der Sparte Metallhandel haben sich die Erlöse wesentlich, um T€ 2.451 vermindert. Die Materialaufwendungen in dieser Sparte konnte hingegen um T€ 1.303 gemindert werden, wodurch sich der Spatenrohertrag im Gegensatz zum Vorjahr um T€ 1.148 vermindert hat.

2. Vermögenslage

Neben dem Stammkapital i.H.v. T€ 100 (ausstehend T€ 50) verfügt die Gesellschaft über T€ 87 Gewinnvortrag aus vororganschaftlicher Zeit.

Die Bilanzsumme hat sich von T€ 3.884 in 2022 um T€ 581 auf T€ 3.303 in 2023 vermindert.

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft beinhalten T€ 1.045 aus dem Organkreis, Vorjahr T€ 712.

Im Bereich des Aktivvermögens sind die fertigen Erzeugnisse und Waren um T€ 665 gestiegen, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 158 gesunken. Zusammen bei 2,45 Mio. € (Vorjahr 1,95 Mio. €).

Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt zum Abschlussstichtag bei 4,15% und lag damit leicht über der Quote aus dem Vorjahr (3,53%). Absolut blieb das Eigenkapital unverändert.

3. Finanzlage

Die Gesellschaft war in 2023 liquide und konnte ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen. Dem langfristig gebundenen Vermögen i.H.v. T€ 407 stehen am Bilanzstichtag Eigenkapital in Höhe von T€ 137 und langfristiges Fremdkapital i.H.v. T€ 201 gegenüber. Im kurzfristigen Bereich waren die fälligen Verbindlichkeiten i.H.v. 2,44 Mio.€ durch kurzfristig liquidierbares Vermögen von 2,88 Mio. € gedeckt.

IV. Risiko- und Chancendarstellung und Prognosebericht

Prognose

Die jüngsten Geschäftsklimaindizes implizieren, dass die wirtschaftlichen Bedingungen auch 2024 herausfordernd sind. Sollte sich die Konjunktur im Vergleich zu den wenig optimistischen Indizes besser als erwartet entwickeln, könnte dies 2024 auch positive Auswirkungen auf die Stahlschrott- und Metallmärkte haben. Ein möglicher Faktor für die konjunkturelle Erholung ist die prognostizierte geldpolitische Trendwende. Zinssenkungen könnte die Investitionen und den Konsum beleben und die Nachfrage nach Stahl und Metall erhöhen.

Chancen

Die gesamte Prozesskette wird über fortlaufende Digitalisierungsprojekte optimiert und verschlankt, um insbesondere auch den Austausch mit den Geschäftspartnern zu perfektionieren. Daraus verspricht sich die Hirsch Recycling GmbH eine noch stärkere Kundenbindung.

In der Kernregion der Hirsch Recycling GmbH unterhält die Gesellschaft starke Kundenbeziehung und Beziehungen zu leistungsstarken Partner, welche die Basis für Wachstum bilden.

Die Wichtigkeit der Kreislaufwirtschaft wurde durch den Ausbruch des Ukraine-Konflikts und der darauffolgenden Rohstoffknappheit nochmal betont. Hirsch Recycling als fest verankertes Bremer Recyclingunternehmen kann von einer Fortentwicklung dieser Marktbewegung profitieren.

Risiken

Die Gesellschaft prüft laufend potenzielle Risiken und leitet gegebenenfalls Maßnahmen zur Minimierung dieser Risiken ein.

Die größten Risiken betreffen die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen, die sich aus der weiteren Entwicklung der Ukraine-Krise ergeben könnten. Die Gesellschaft ist sich dieser Risiken bewusst, jedoch ist die Branche der Hirsch Recycling weniger stark negativ betroffen als andere Wirtschaftszweige.

Ein weiteres Risiko entstammt dem Bereich der Informationstechnologie. Das Thema Cyber-Sicherheit ist jedoch ein Kernthema der Führungsriege und das Risiko wird laufend überwacht und priorisiert behandelt.

Grundsätzlich sieht die Geschäftsführung aber keine akut drohenden Risiken für die Gesellschaft.

V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Die am 01.01.2018 vereinbarte ertragssteuerliche Organschaft zwischen der Hirsch Holding GmbH und der Hirsch Recycling GmbH wurde mit Wirkung zum 01.01.2024 gekündigt.

 

Bremen, den 03.07.2024

Maximilian Hirsch, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 407.287,10 720.442,90
I. Sachanlagen 407.287,10 720.442,90
1. technische Anlagen und Maschinen 122.720,00 172.557,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 279.825,00 301.416,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.742,10 246.469,90
B. Umlaufvermögen 2.886.132,70 3.152.519,19
I. Vorräte 1.338.027,33 672.619,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.533.438,83 2.455.411,96
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 299.940,18 875.526,21
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.233.498,65 1.579.885,75
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 14.666,54 24.487,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.465,00 10.928,00
Aktiva 3.302.884,80 3.883.890,09

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 137.177,48 137.177,48
I. eingefordertes Kapital 50.000,00 50.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -50.000,00 -50.000,00
II. Gewinnvortrag 87.177,48 87.177,48
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 524.723,32 567.177,80
C. Verbindlichkeiten 2.640.984,00 3.179.534,81
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 620.142,93 1.046.102,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 418.347,68 676.957,16
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 201.795,25 369.145,50
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 844.475,80 256.763,37
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 844.475,80 256.763,37
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.176.365,27 1.876.668,78
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.176.365,27 1.876.668,78
Passiva 3.302.884,80 3.883.890,09

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.182.597,71 6.457.445,90
2. Personalaufwand 2.646.635,58 2.678.937,50
a) Löhne und Gehälter 2.152.250,84 2.182.664,26
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 494.384,74 496.273,24
davon für Altersversorgung 11.756,82 12.827,00
3. Abschreibungen 89.642,54 87.990,43
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 89.642,54 87.990,43
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.505.390,14 3.851.510,08
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.013,28 4.594,84
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 78.667,12 85.744,29
davon an verbundene Unternehmen 17.632,11 10.892,16
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 257,80
8. Ergebnis nach Steuern -1.134.724,39 -242.399,36
9. sonstige Steuern 466,32
10. Erträge aus Verlustübernahme 1.134.724,39 242.865,68
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Hirsch Recycling GmbH hat ihren Sitz in Bremen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bremen (Register-Nummer: HRB 30904).

Der Jahresabschluss der Hirsch Recycling GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die ordnungsgemäße Bilanzierung (HGB nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz / BilRUG) für mittelgroße Kapitalgesellschaften erstellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Die bisherige Darstellung der Ergebnisrechnung anhand des Gesamtkostenverfahrens wurde beibehalten. Die Umsätze wurden aus den gewöhnlichen Tätigkeitsbereichen erzielt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Aufgliederung der Zu- und Abgänge im Anlagevermögen

Zugänge (Anschaffungs- und Herstellungskosten) Euro
Lkw 6.986,22
Betriebsausstattung 6.374,53
Geschäftsausstattung 1.234,90
Geringwertige Wirtschaftsgüter 3.618,89
Gesamt 22.956,64
Abgänge (Anschaffungs- und Herstellungskosten) Euro
Technische Anlagen und Maschinen im Bau 246.469,90
Geringwertige Wirtschaftsgüter 1.717,40
Gesamt 248.187,30

Der Inventar-Brutto-Anlagenspiegel ist dem Anhang beigefügt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern der Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller der Geschäftsführung erkennbarer Risiken bewertet.

Zweifelhafte Forderungen wurden in erforderlichem Maße einzelwertberichtigt bzw. abgeschrieben. Zusätzlich wurde auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen eine pauschale Wertberichtigung vorgenommen.

Der Forderungsspiegel stellt sich wie folgt dar:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
TEUR
kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.118,40 1.118,40 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 299,90 299,90 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 115,10 115,10 0,00
Summe 1.533,40 1.533,40 0,00

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle der Geschäftsführung erkennbaren Risiken berücksichtigt. Preis- und Kostensteigerungen sowie Abzinsungen sind, soweit erforderlich, einbezogen.

Entwicklung: Stand 01.01.2023
Euro
Verbrauch
Euro
Auflösung
Euro
Zuführung
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Urlaub/Überstunden 84.925,00 84.925,00 0,00 107.514,00 107.514,00
Personalkosten 0,00 0,00 0,00 10.688,90 10.688,90
Rückstellung für Entsorgungskosten 171.645,00 171.645,00 0,00 157.922,62 157.922,62
Gewährleistung 0,00 0,00 0,00 29.340,00 29.340,00
Abschluss- und Prüfungskosten 12.000,00 12.000,00 0,00 12.000,00 12.000,00
Sonstige Rückstellungen:
- für Schadenersatz 167.000,00 0,00 0,00 0,00 167.000,00
- für Arbeitsgericht 91.350,00 91.350,00 0,00 0,00 0,00
- für Prozesskosten 40.000,00 0,00 0,00 0,00 40.000,00
566.920,00 359.920,00 0,00 317.465,52 524.465,52

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestanden am Abschlusstag nicht.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten nachfolgend in einem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

Zeiten und Sicherheiten Beträge mit Restlaufzeit
Arten gemäß Bilanzgliederung bis zu einem Jahr
Euro
ein bis fünf Jahre
Euro
mehr als fünf Jahre
Euro
Gesamtbetrag
Euro
Art der Sicherheit
1. Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten 418.347,68 201.795,25 0,00 620.142,93
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 890.441,31 0,00 0,00 890.441,31 Üblicher Eigentumsvorbehalt
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 844.475,80 0,00 0,00 844.475,80
4. Sonstige Verbindlichkeiten 285.923,96 0,00 0,00 285.923,96
Summe 2.439.188,75 201.795,25 0,00 2.640.984,00

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten

aus Steuern: EUR 27.556,70
im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 15.895,70

Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 0,00.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gem. § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind folgende Haftungsverhältnisse zu vermerken: keine.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Zum 31.12.2023 bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 0,00 und Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 299.940,18.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Mitarbeitern betrug: 61 Arbeitnehmer.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

Jahresbetrag aus Leasingverträgen 660.564,87 Euro
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen 588.854,00 Euro)
Jahresbetrag aus Mietverträgen (ohne Mietnebenkosten) 571.980,00 Euro
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen 571.980,00 Euro)
Außer dem besteht eine finanzielle Verpflichtung aus einem Management- und Beratungsvertrag gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von jährlich 336.000,00 Euro

Sonstige Angaben

Zum 31. Dezember 2023 bestanden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern oder Unternehmen der Hirsch Gruppe, in folgender Höhe:

Forderungen Euro
Hirsch Abbruch GmbH (Verrechnungskonto, Kontokorrent) 30.148,85
Kunststoffwerk Bremen GmbH & Co. KG (Verrechnungskonto, Kontokorrent) 59.670,87
Gesamt 89.819,72

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Hirsch Holding GmbH 299.940,18
Gesamt 299.940,18
Verbindlichkeiten Euro
Hirsch GmbH & Co. KG (Darlehen, Kontokorrent) 201.331,28
Gesamt 201.331,28

Verbindlichkeiten gegen verbundenen Unternehmen

Hirsch Reinigung und Service GmbH 844.475,80
Gesamt 1.045.807,08

Sonstige Pflichtangaben

Die Gesellschaft wurde am 05. November 2015 gegründet. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 10. Dezember 2015 beim Amtsgericht Bremen.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Jürgen Hirsch, Kaufmann, Bremen

Maximilian Hirsch, Kaufmann, Bremen

Philipp Hirsch, Kaufmann, Bremen

Die Gesellschaft gehört als sog. "Tochter-Gesellschaft" zu einem durch die Hirsch Holding GmbH (Mutter-Gesellschaft) geführten Konzern. Auf Aufstellung eines Konzernjahresabschlusses wurde gem. § 293 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag 2023 beträgt € 1.134.724,39.

Der Jahresfehlbetrag des Jahres 2023 wurde gemäß des Ergebnisabführungsvertrages vom 13.11.2018 von der Organträgerin Hirsch Holding GmbH ausgeglichen.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 281.434,63
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 354.682,49 18.214,54 1.717,40
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 246.469,90 4.742,10 246.469,90
Summe Sachanlagen 882.587,02 22.956,64 248.187,30
Summe Anlagevermögen 882.587,02 22.956,64 248.187,30
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 281.434,63
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 371.179,63
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.742,10
Summe Sachanlagen 657.356,36
Summe Anlagevermögen 657.356,36
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 108.877,63 49.837,00 158.714,63
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.266,49 39.805,54 1.717,40 91.354,63
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 162.144,12 89.642,54 1.717,40 250.069,26
Summe Anlagevermögen 162.144,12 89.642,54 1.717,40 250.069,26
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 122.720,00 172.557,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 279.825,00 301.416,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.742,10 246.469,90
Summe Sachanlagen 407.287,10 720.442,90
Summe Anlagevermögen 407.287,10 720.442,90

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bremen, 30. Mai 2024

Jürgen Hirsch, Geschäftsführer

Maximilian Hirsch, Geschäftsführer

Philipp Hirsch, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

an die Hirsch Recycling GmbH, Bremen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hirsch Recycling GmbH, Bremen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerkes.

 

Bremen, 29. Juli 2024

Göken, Pollak und Partner Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Dieter Göken, Wirtschaftsprüfer

Carolin Göken, Wirtschaftsprüferin

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