Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
LKE Holding GmbH
Weserstraße 2, 45768 Marl, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Neuhaus-Schwermann seit 26.9.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LKE Holding GmbHMarlKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019I. GRUNDLAGEN DES KONZERNS Im März 2020 wurde die LKE Gruppe rückwirkend zum Stichtag 31. Dezember 2019 durch die PEP NewCo IV GmbH übernommen. Hierbei handelt sich um ein Akquisitionsvehikel, das mehrheitlich von der PREMIUM Mittelstand Fund II GmbH & Co. KG gehalten wird, einem Beteiligungsfonds, der durch die PREMIUM Equity Partners GmbH, Frankfurt, beraten wird. Mit der neuen Eigentümerstruktur soll der eingeschlagene Weg der Industrialisierung der LKE-Gruppe fortgesetzt und wesentliche strategische Entwicklungsprojekte umgesetzt werden. An dem Ziel, die LKE Gruppe zum europäischen Marktführer für Logistiktransportgeräte zu entwickeln, wird festgehalten. Auch im Jahr 2019 war die LKE Gruppe weiterhin maßgeblich in den deutschsprachigen Märkten der DACH Region unterwegs. Die Produktpalette umfasst logistische Betriebsmittel aus Stahl, Aluminium und Edelstahl und bietet nachhaltige Effizienzsteigerungen für Kunden in der Distributions-, Intra- und Werkslogistik an. Die Herstellung der Produkte erfolgt an den drei Standorten Marl, Großenhain und Freiburg. In der operativen Marktansprache wird die Gesellschaft über fünf Marktsegmente gesteuert:
II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. GESCHÄFTSVERLAUF UND RAHMENBEDINGUNGEN Die LKE Gruppe hat für das Geschäftsjahr 2019 mit einem Umsatz von € 33,1 Mio. die Prognose aus dem letzten Jahr (Lagebericht 2018) um ca. 22 % verfehlt. Die Materialeffizienz gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich um 6,2 %-Punkte, lag jedoch um einen %-Punkt schlechter als geplant. Da die Aufwandstätigkeit im Berichtsjahr nicht zurückgefahren wurde, ging das EBITDA im Vergleich zum Vorjahr um 62 % auf € 1,9 Mio. zurück und verfehlte das geplante operative EBITDA um € 2,4 Mio. Das Erreichen von € 1,9 Mio. als EBITDA Wert liegt daher im Wesentlichen an den verfehlten Umsatzwerten sowie der daraus fehlenden Deckung. Das Geschäftsjahr 2019 ist damit zusammenfassend eher ungünstig verlaufen. Die einzelnen Marktsegmente haben sich dabei im Verlauf des Geschäftsjahres 2019 unterschiedlich entwickelt. Das größte Marktsegment der LKE Gruppe "Global Mail" konnte den budgetierten Umsatzwert um 1 % übertreffen. Wegen wesentlich veränderten Beschaffungsvolumina bei den großen Volumendienstleistern im Marktumfeld Kurier, Express & Paket (KEP) wurden gegenüber dem Vorjahr jedoch ca. € 8 Mio. weniger umgesetzt. Da dies jedoch die gesamte Wettbewerbslandschaft betraf, konnte LKE seinen Marktanteil in diesem Segment sichern und leicht ausbauen. Die beiden Marktsegment "Intralogistik" und "Aviation" konnten die in sie gesteckten Erwartungen nicht erfüllen. Beide Marktsegmente verzeichnen die größte Abweichung gegenüber den jeweiligen geplanten Budgetwerten. Einen gut wahrnehmbaren Einfluss auf die Investitionstätigkeiten der Kunden in den Marktsegmenten zeigte sich durch die Ökologisierung vieler Kundenmärkte und der damit einhergehenden Planungsunsicherheit bei vielen Investitionsvorhaben. Die beiden kleineren Marktsegmente "Branchenlösungen" und "Hygiene" konnten umsatzseitig gegenüber dem Vorjahr in Summe um 2,6 % besser abschneiden und lagen jedoch gegenüber dem geplanten Budgetwert um ca. 15 % zurück. Dies ist im Wesentlichen auf eine unzureichenden Marktbearbeitung zurückzuführen, welche ab 2020 über eine Neuausrichtung im Vertrieb abgestellt werden soll. 3. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE 3.1 ERTRAGSLAGE Der Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr negativ entwickelt und fiel um ca. 25 % zum Vorjahr. Durch Verschiebungen zwischen den Marktsegmenten ist der Rohertrag jedoch nur um 13,8 % gesunken. Im EBITDA Ergebnis kommen nur 1.871 T€ an, was einer Reduzierung gegenüber dem Vorjahr um 3.058 T€ entspricht. Der Auftragseingang lag im Jahr 2019 bei 31.888 T€ und damit um 5.420 T€ unter dem Vorjahreswert von 37.308 T€. Der Auftragsbestand im Dezember 2019 war mit 2.301 T€ um 1.170 T€ niedriger als im Dezember 2018 mit 3.471 T€. Der absolute Rohertrag im Konzern hat sich um 2.496 T€ gegenüber Vorjahr verschlechtert, jedoch relativ um 6,2 %-Punkte verbessert. Die Personalkosten sind im Berichtsjahr im Wesentlichen auf Grund der Einstellung von qualifizierteren Fach- und Führungspersonal um 766 T€ gestiegen. Die Personalkostenquote ist im Geschäftsjahr von 18,7 % auf 27,2 % angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 5.435 T€ sind im Vergleich zum Vorjahr um 777 T€ gesunken. Die wesentlichen Einsparungen rekrutieren sich dabei aus den Aufwandsbereichen:
Der Ertragssteueraufwand korrespondiert nicht mit dem Ergebnis vor Steuern (EBT), da die Abschreibungen auf stille Reserven für Lizenzen, Gebäude und Sachanlagevermögen sowie die handelsrechtlich berücksichtigten Aufwendungen für Jubiläen und Drohverlusten nicht zu einer steuerlichen Entlastung führen. Insgesamt ergibt sich eine Ergebnisverschlechterung zum Vorjahr um 1.137 T€. 3.2 FINANZLAGE
Die Erhöhung der Zinszahlung im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich aus der höheren Zinsverbindlichkeit gegenüber den Gesellschaftern zum Stichtag 31.12.2018/31.12.2017. 3.3 VERMÖGENSLAGE Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2019 hat sich, im Vergleich zum Jahresende 2018, um 2.239 T€ verringert. Dies geht auf der Aktivseite in erster Linie auf die Reduzierung des Umlaufvermögens, insbesondere auf Grund der um 2.163 T€ reduzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, zurück. Auf der Passivseite haben sich im Wesentlichen die Rückstellungen um 644 T€, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 861 T€ sowie die sonstigen Verbindlichkeiten um 810 T€ reduziert. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag (4.410 T€) ist insbesondere durch die in der Vergangenheit vorgenommenen Abschreibung der im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven sowie des Geschäfts- oder Firmenwertes bedingt. Für Steuerungszwecke definieren wir das Eigenkapital unter Einbeziehung des Gesellschafterdarlehens von 17.810 T€ sowie nach Abzug des nicht durch Eigenkapitals gedeckten Fehlbetrags von 4.410 T€. Demnach wuchs das wirtschaftliche Eigenkapital um 189 T€ auf 13.400 T€. III. PROGNOSE-, RISIKO- UND CHANCENBERICHT Die LKE-Gruppe verfügt über ein nachhaltiges Kontroll- und Risikomanagementsystem, welches kontinuierlich abgeglichen und weiterentwickelt wird. In monatlichen Sitzungen kommt die Geschäftsleitung mit dem Kreis der Gesellschafter zusammen und berät über die aktuelle Lage und die aus diesen Einschätzungen abzuleitenden Maßnahmen im Geschäftsverlauf. Dies ist letztlich ein kontinuierlicher unternehmerischer Prozess, der dafür sorgt, dass die Unternehmensgruppe frühzeitig auf sich ändernde Rahmenbedingungen entsprechend reagieren kann. Im aktuellen Umfeld, welches durch die Corona-Pandemie geprägt ist, wird eine Abschätzung der zukünftigen Entwicklung äußert schwierig. Die LKE Gruppe bewertet in dem Umfeld alle zur Verfügung stehenden Werkzeuge in einem bewussten Entscheidungsprozess und wählt die für das Unternehmen passenden Handlungsalternativen aus, um bestmöglich Schaden von der LKE Gruppe fern zu halten. Nach einem intensiven Prozess zur Abschätzung des zukünftigen Geschäftsverlaufes geht die LKE Geschäftsführung in einem für sehr wahrscheinlich gehaltenen Szenario-Verlauf davon aus, dass am Ende des Jahres im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Umsatzwachstum von 2,1 % entstehen wird. Dies bedeutet jedoch gegenüber dem budgetierten Umsatzwert eine negative Abweichung von 11,6 %. Durch die fünf Marktsegmente wird die LKE Gruppe hier unterschiedlich durch die COVID-19 Entwicklung getroffen. Das Unternehmen geht davon aus, dass der wirtschaftliche Effekt auf das Unternehmen in einem U-Szenario enden wird und bezieht sich dabei auf das Szenario 3 des Sachverständigenrats (siehe Abbildung 1). In der Konsequenz bedeutet dies, dass die LKE-Gruppe in Summe voraussichtlich erst im Laufe des Jahres 2022 in einen "status quo ante" zurückfinden wird können.
Weiterhin gilt, dass die Chancen und Risiken der Logistikbranche eng mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung verbunden sind. Wesentliche Einflussgrößen hier sind aktuell die unterschiedlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die verschiedenen Wirtschaftszweige. Ein Indikator für die Entwicklungen ergibt sich durch die Betrachtung der Einflussfaktoren auf den weltweiten Güterhandel, wie es die "World Trade Organisation" in ihrem "Goods Trade Barometer" vom 20. Mai 2020 vorgenommen hat.
Der weltweite Handel hatte sich schon vor dem Corona Ausbruch verlangsamt. Dies führte dazu, dass sich der weltweite Warenhandel bereits im Jahr 2019 das erste Mal seit 10 Jahren leicht verminderte. In 2020 zeigen nun alle Bestandteile des Indikators (siehe Abbildung 2), dass sie gut hinter ihrem jeweiligen Trendverlauf liegen. "Automotive products" mit einem Indexwert von 79,7 zeigten den schwächsten Wert. Hier liegt auch eine wesentliche Erklärung für die Entwicklung des LKE Marktsegmentes "Intralogistik" im Berichtsjahr, welches gut die Hälfte des Segmentabsatzes in der Automobilindustrie erwirtschaftet. Bis auf den Bestandteil "Raw materials" liegen auch alle anderen wesentlichen Komponenten des Indikators hinter dem Februarwert des Jahres 2019. In diesem Umfeld zeigt sich trotz dieser weltwirtschaftlichen Entwicklung, dass die Logistikbranche im ersten Quartal 2020 ihre Stärke ausspielen kann, denn zum ersten Mal im Vergleich zu den zurückliegenden 2 Jahren zeigt der Indikator eine positive Grundstimmung (siehe Abbildung 3). In Summe ist jedoch auch für die Industrien, in denen die LKE mit Ihren Marktsegmenten unterwegs ist, zu erwarten, dass die Märkte nicht kurzfristig in einen Status Quo Ante Corona zurückfallen, sondern, dass auch die Marktentwicklungen in den für das zukünftige Wachstum der LKE Gruppe relevanten Marktsegmenten in ihren jeweiligen Markterholungen einem U-Verlauf folgen werden. Dabei werden für die unterschiedlichen Marktsegmente jeweils individuelle Verläufe erwartet.
Im Marktsegment "Global Mail" zeigen sich aktuell deutlich positive Effekte aus den "lock-down" - Maßnahmen. Das Paketvolumen der Deutschen Post hat deutlich zugenommen. Auch andere KEP-Dienstleister melden erhöhte Bedarfe, so dass wir hier nahezu von einem Vorjahresumsatzwert für das Unternehmen ausgehen. Im Marktsegment "Intralogistik" wurde die wichtigste Messeveranstaltung für die LKE Gruppe, die LogiMAT in Stuttgart, für 2020 abgesagt und die LKE Gruppe konzentriert sich darauf, ihre Marktansprache digitaler und lokaler aufzustellen. Im Vergleich zu den Vorjahren fällt auf, dass insbesondere im automobilen Marktumfeld wieder größere Beschaffungsprojekte diskutiert werden. Weiterhin wird die wirtschaftliche Beeinflussung durch das Corona-Virus dazu führen, dass viele Unternehmen in weiterführende Effizienzprojekte investieren werden. Für die LKE drückt sich dies in einem kaum veränderten Pipelinevolumen aus. Jedoch zeigt sich deutlich, dass die Vergabeaktivität aus der Pipeline sich wesentlich verzögert hat, bis die wirtschaftliche Entwicklung wieder höhere Planungssicherheit verspricht. Im Beschaffungsbereich bestehen insbesondere Preisrisiken auf den Stahlmärkten sowie Währungsrisiken EUR/US$. Um sich von dem letzteren Risiko zu befreien hat der LKE-Einkauf mit den wesentlichen chinesischen Lieferanten eine Umstellung auf EUR-Rechnungen zu einem Festkurs verhandelt und damit das US$-Währungsrisiko gegenüber den Kalkulationsvorgaben eliminiert. In Bezug auf die Einschätzungen zum Stahlmarkt profitiert die LKE Gruppe von der Entwicklung Ende des Kalenderjahres 2019, in dem der heftige Nachfrageeinbruch zu einem deutlichen Preisverfall geführt hat. Da davon auszugehen ist, dass der Weltmarkt-Wettbewerb intensiv bleiben wird, geht die LKE Unternehmensleitung aktuell nicht davon aus, dass vom Stahlmarkt ergebnisrelevante Risiken zu erwarten sind. Um bei den Standardprodukten den Risiken aus der Materialbeschaffung zu begegnen, geht die LKE-Gruppe mit seinen Lieferanten in langfristige Vereinbarungen. In den Bereichen, in denen sich Materialeinstandspreiserhöhungen nicht vermeiden lassen, wird die Preiserhöhung nach Möglichkeit im Rahmen der Projekt- und Produktkalkulation auf der Marktseite angepasst und an die Kunden weitergegeben. In kundenspezifischen Projektentwicklungen wird Kostenrisiken mit einer Verkaufspreisermittlung vom Materialeinstand kommend entgegengewirkt, so dass in diesen Fällen immer projektspezifisch angeboten wird. Auf der Liquiditätsseite betreibt die LKE-Gruppe seit Jahren erfolgreich das Instrument des Forderungsverkaufs, so dass keine Engpässe durch verspätete Zahlungsverhalten der Kunden entstehen können. Zusätzlich ist die LKE Gruppe über eine Kontokorrent-Linie und dem eigenen Cash-Flow mit ausreichend Liquidität für das Geschäftsjahr 2020 versorgt und erkennt zum Berichtszeitpunkt auch keine negative Auswirkung auf die Liquiditätssituation begründet durch die Corona-Situation. Der Abhängigkeit der erfolgreichen Entwicklung unserer Gesellschaft von einzelnen Risiken tragen wir durch Risikobetrachtung vor Entscheidungsfindung, zeitnahes Controlling und Diversifizierung Rechnung. Nach unserer heutigen Einschätzung stellt sich die Risikosituation, auch unter Einfluss der Corona-Pandemie, nachfolgend aufgeführter, für uns wesentlichen Risikokategorien kurz- bis mittelfristig wie folgt dar:
Die Betrachtung der kurz- und mittelfristigen Chancen für unser Unternehmen aus heutiger Sicht in für uns wesentlichen, nachfolgend aufgeführten Kategorien führt zu folgendem Ergebnis:
Die Diversifizierung der LKE-Gruppe in fünf Marktsegmente zeigt gerade in der Krise seine Stärke. In der Gesamtschau aller zum Erstellungszeitpunkt bekannten Risiken und Chancen, auch im Licht der sich weiter entwickelnden Corona-Situation, plant die Geschäftsleitung der LKE Gruppe für das Finanzjahr 2020 mit einem leichten Umsatzwachstum von 2,1 % zum Vorjahr. Der aktuelle Umsatz-Forecast für die Unternehmensgruppe liegt über alle Marktsegmente bei € 33,8 Mio. Die Verschiebung der Umsatzanteile Richtung wesentlich rohmargenstärkeren Marktsegmenten trägt im Forecast ebenfalls zu einem leicht gesteigerten EBITDA-Ergebnis bei. Zur Liquiditätssicherung wurde in den Monaten Mai und Juni 2020 in Abhängigkeit des Auslastungsgrads der Geschäftsbereiche das Instrument der Kurzarbeit (zwischen 10% - 30%) an den deutschen Standorten eingesetzt. Wir weisen darauf hin, dass bei zukunftsbezogenen Aussagen die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, wenn die genannten oder anderen Unsicherheiten eintreten oder sich die in den Aussagen zugrundeliegenden Annahmen als unzutreffend erweisen. Die zusätzlich durch die Corona-Pandemie ausgelösten Unsicherheiten sind aus Sicht der LKE-Gruppe, auch mit dem Blick auf eine mögliche zweite Corona-Welle und einem daraus abgeleiteten erneuten "lock-down" nur äußerst schwer abzuschätzen.
Marl, den 30. Juni 2020 LKE Holding GmbH Die Geschäftsführung
2 Mögliche Werte: unwahrscheinlich,
möglich, wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich,
höchstwahrscheinlich
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2019I. Vorbemerkungen Der Konzernabschluss der LKE Holding GmbH, Marl, eingetragen beim Amtsgericht Gelsenkirchen unter HRB 10948, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde in T€ aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Sämtliche Abschluss-Vermerke wurden zur besseren Übersichtlichkeit im Anhang gemacht. II. Angaben zur Konsolidierung 1. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss wurden neben der Obergesellschaft die folgenden zum 31.12.2019 bestehenden Tochtergesellschaften einbezogen (Anteil der LKE Holding GmbH):
Im Geschäftsjahr 2019 haben sich keine Veränderungen des Konsolidierungskreises gegenüber dem Vorjahr ergeben. Der Abschlussstichtag des Konzernabschlusses stimmt mit den Abschlussstichtagen der Einzelabschlüsse aller einbezogenen Unternehmen (31.12.) überein. 2. Konsolidierungsmethoden Der Konzernabschluss basiert auf den Einzelabschlüssen die nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der Gruppe. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode auf den Erwerbsstichtag. Dabei werden die Anschaffungskosten der Beteiligungen mit dem anteiligen Zeitwert des Eigenkapitals der Tochterunternehmen im Erwerbszeitpunkt aufgerechnet. Sich danach ergebende aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Passive Unterschiedsbeträge haben sich nicht ergeben. Im Rahmen der Neubewertung des Vermögens der einbezogenen Tochtergesellschaften wurden passive latente Steuern berücksichtigt. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung, Zwischenergebniseliminierung und Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Gesellschaften eliminiert. 3. Währungsumrechnung Die Abschlüsse der Tochtergesellschaften in Polen und Großbritannien wurden gemäß § 308a HGB nach der modifizierten Stichtagskursmethode zum 31.12.2019 umgerechnet. Die sich hieraus ergebenden Umrechnungsdifferenzen wurden entsprechend erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierung und Bewertung der in den Konzernabschluss einbezogenen Aktiva und Passiva erfolgen einheitlich nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften. Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen des Vermögens der am 31.12.2010 erworbenen Tochtergesellschaften erfolgten ab dem 01.01.2011. Im Einzelnen werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Der Geschäfts- oder Firmenwert stammt ausschließlich aus der Kapitalkonsolidierung und wurde wegen der vorhandenen Kundenbeziehungen sowie der Organisationsstruktur der erworbenen Gesellschaften über einen Zeitraum von 7 Jahren abgeschrieben. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände:
Zugänge werden p.r.t. abgeschrieben. Geringwertige Anlagengegenstände wurden von 2011 bis 2017 bis zu einem Wert von € 410 und ab 2018 bis zu einem Wert von € 800 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen € 150 und € 1.000 wurde in den Vorjahren ein Sammelposten gebildet und jährlich mit 20 % aufgelöst. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgte zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Beim Ansatz der Herstellungskosten wurden die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten angesetzt. Sofern notwendig, wurden Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden durch angemessene Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Für das latente Ausfallrisiko besteht eine Pauschalwertberichtigung. Liquide Mittel Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite der Bilanz gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen Die Rückstellungen werden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Für sich insgesamt ergebende konsolidierungsbedingte Steuerbe- oder -entlastungen aus zeitlichen Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen, werden aktive oder passive latente Steuern angesetzt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem am Stichtag geltenden Steuersatz. Ein Überhang aktiver latenter Steuern aus den Einzelabschlüssen wird in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt. Grundlagen der Währungsumrechnung Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit dem Entstehungskurs oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Entstehungskurs oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. IV. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. 3. Eigenkapital Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ist wegen der Abschreibungen der im Rahmen der Kapitalkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven und des Geschäfts- und Firmenwerts bilanzieller Natur. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen und Personalverpflichtungen. 5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten im Wesentlichen (T€ 17.810) Darlehen mit einer unbegrenzten Laufzeit, die nach dem Erwerb der LKE-Gruppe durch die Stella Verwaltungs GmbH gewährt wurden. Die Darlehen sollen in 2020 beibehalten und in 2021 durch den neuen Gesellschafter, die PEP NewCo IV GmbH, Frankfurt am Main, übernommen werden. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 855 (Vj.: T€ 1.494) sowie gegenüber Sozialversicherungsträgern in Höhe von T€ 31 (Vj.: T€ 25) enthalten. 6. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultieren aus der Kapitalkonsolidierung (Abschnitt 11.2.) und haben sich wie folgt entwickelt:
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse a) Aufgliederung nach geografisch bestimmten Märkten:
Die Auslandsumsätze werden im Wesentlichen in Westeuropa erzielt. b) Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen:
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 34 (Vj.: T€ 53) sowie periodenfremde Erträge aus Rückstellungsauflösung in Höhe von T€ 152 (Vj: T€ 741) enthalten. 3. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung Der Posten enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 191 (Vj.: T€ 119) 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 47 (Vj.: T€ 73). VI. Sonstige Angaben 1. Außerbilanzielle Geschäfte / sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Miet- und Leasinggeschäfte ermöglichen die liquiditätsschonende Nutzung von Wirtschaftsgütern für das Unternehmen. Die Risiken dieses Geschäfts bestehen in längerfristigen Zahlungsverpflichtungen. Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf insgesamt T€ 598 (Vj.: T€ 819). Von diesen Verpflichtungen sind T€ 319 innerhalb eines Jahres fällig. Zum 31. Dezember 2019 hat die LKE Marl Forderungen im Nennwert von € 2,6 Mio. (Vj.: € 4,3 Mio.) im Rahmen eines Factoringvertrags abgetreten. Die Vorteile aus dem Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen in der kurzfristigen Verbesserung der Liquidität. Der Factor hat sich verpflichtet, Forderungen bis zu einem Höchstbetrag von € 7,0 Mio. anzukaufen. LKE Marl haftet für den Bestand der Forderungen; das Delkredererisiko trägt der Factor. 2. Konzernabschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 49 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. 3. Durchschnittliche Mitarbeiterzahl Im Geschäftsjahr 2019 hat der Konzern durchschnittlich folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
4. Mitglieder der Geschäftsführung Herr Björn Riechers, Bad Bentheim, Dipl. Wirtschaftsingenieur Herr Michael Hummler, Pfullendorf, Dipl. Ing. FH Maschinenbau Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird nach § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Befreiungswahlrecht nach § 264 Abs. 3 HGB Die LKE Gesellschaft für Logistik- und Kommunikationsequipment mbH, Marl, macht für das Geschäftsjahr 2019 von den Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch und ist demgemäß von der Verpflichtung befreit, einen handelsrechtlichen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen. 6. Angaben zu Mutterunternehmen Die Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG, Frankfurt am Main, stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf, denen die LKE Holding GmbH als Tochterunternehmen angehört. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Im März 2020 wurde die Unternehmensgruppe rückwirkend zum Stichtag 31. Dezember 2019 durch die PEP NewCo IV GmbH, Frankfurt am Main, übernommen. Hierbei handelt es sich um ein Akquisitionsvehikel, das mehrheitlich von der PREMIUM Mittelstand Fund II GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, gehalten wird, einem Beteiligungsfonds, der durch die PREMIUM Equity Partners GmbH, Frankfurt am Main, beraten wird. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Ende Januar den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Seit dem 11. März stuft die WHO die Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) als Pandemie ein. Die Folgen der Corona-Krise werden in den fünf Marktsegmenten voraussichtlich zu unterschiedlichen finanziellen Auswirkungen im Geschäftsjahr 2020 führen. Wir verweisen hierzu auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt "III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht". 8. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen.
Marl, den 30. Juni 2020 LKE Holding GmbH Geschäftsführung Björn Riechers Michael Hummler Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2019
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2019
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2019
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LKE Holding GmbH, Marl Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der LKE Holding GmbH, Marl, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der LKE Holding GmbH, Marl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Die Gesellschaft weist in ihrer Bilanz zum 31. Dezember 2019 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von EUR 4,4 Mio. aus, welcher im Wesentlichen auf die in der Vergangenheit vorgenommenen hohen Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert zurückzuführen ist. Wir verweisen hierzu auf die Darstellung der Vermögenslage in Abschnitt 3.3 des Konzernlageberichts. Trotz der bilanziellen Überschuldung ist auf Grund des positiven Jahresergebnisses 2019 sowie der von der Geschäftsführung prognostizierten positiven Geschäftsentwicklung derzeit nicht von einer Bestandsgefährdung der LKE-Gruppe auszugehen. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschluss und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 30. Juni 2020 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Joerg Schoberth, Wirtschaftsprüfer Valerie Wachter, Wirtschaftsprüferin |
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