Hwacheon Machinery Europe GmbH

Josef-Baumann-Straße 25, 44805 Bochum, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 14295
Eingetragen
21.12.1990
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit sonstigen MaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Der Vertrieb von Maschinen, insbesondere Maschinen der Firma Whacheon/Korea nebst Werkzeugen und Zubehör

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Smets
seit 5.11.2014
Geschäftsführer
Young Doo Kwon
seit 2.4.2014
Geschäftsführer
Young IL Kwon
seit 8.2.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Hwacheon Machine Tool Co. LtdKOR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hwacheon Machine Tool Co. Ltd
South Korea
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hwacheon Machinery Europe GmbH

Bochum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell und Absatzmärkte

Die HWACHEON Machinery Europe GmbH mit Firmensitz in Bochum ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft des global tätigen Konzerns HWACHEON Machinery Ltd., Korea.

Auf Konzernebene wird die Entwicklung, die Produktion sowie der Verkauf und Service von CNC Werkzeugmaschinen für die Fertigungstechnologien Drehen, Bohren und Fräsen seit mehr als 60 Jahren betrieben. Die Kunden des Konzerns finden sich diversifiziert in den Branchen allgemeiner Maschinenbau, Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie im Werkzeug- und Formenbau wieder.

Während der Vertrieb im koreanischen Inlandsmarkt durch eine eigene Vertriebsorganisation bedient wird, erfolgt das Verkaufsgeschäft in den Auslandsmärkten vorzugsweise über Vertragshändler, die von drei Auslandsgesellschaften unterstützt werden. Für Europa ist die HWACHEON Machinery Europe GmbH (HME) zuständig.

Von dem Standort in Bochum werden sämtliche Vertriebs- und Service Aktivitäten in Europa, der Türkei und in der Schweiz gesteuert. Auch das europäische Ersatzteillager befindet sich am Standort.

Die seit 2016 bestehende Direktvertriebsstruktur mit eigenen Vertriebsmitarbeitern und Servicetechnikern für den deutschen Markt wurde in 2020 mit einem Vertragshändler für die Region Baden-Württemberg und in 2021 mit einem weiteren Vertragshändler für die Region Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland erweitert. Zusätzlich besteht in nahezu jedem weiteren europäischen Markt eine nachhaltige Kooperation mit einem lokalen Vertriebspartner.

Einen Sonderstatus nimmt hierbei der Markt in Italien ein. Hier wurde über einen Vertriebsrepräsentanten in den vergangenen fünf Jahren ein Netzwerk aus lokalen Händlern aufgebaut.

Organisatorische Struktur

Die Geschäftsbereiche von HME gliedern sich in die Organisationseinheiten Vertrieb, Service und Engineering sowie Administration.

Die Einheit Vertrieb ist unterteilt in Direktvertrieb/Händlervertrieb Deutschland, Händlervertrieb Europa sowie Auftragsabwicklung. Insgesamt beschäftigte das Unternehmen zum Bilanzstichtag in diesem Bereich neun Mitarbeiter.

Der Bereich Service und Engineering bedient das gesamte After-Sales Geschäft des Unternehmens und hat zudem eine vertriebsunterstützende Funktion. Insgesamt sind hier sechs Mitarbeiter beschäftigt.

In der Einheit Administration mit drei Mitarbeitern finden sich die Bereiche Finanzen/Buchhaltung, Personal und allgemeine Betriebsorganisation wieder.

Disziplinarisch sind alle Mitarbeiter der Geschäftsführung von HME unterstellt.

2. Forschung und Entwicklung

Die Forschung und Entwicklung findet ausschließlich in den Herstellerwerken der Konzernmutter in Südkorea statt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Überblick Markt, Branche, Konjunktur

In einem unsicheren Geschäftsumfeld, das von steigender Inflation und hohen Zinsen geprägt ist, stehen Unternehmen insbesondere in produzierenden Branchen vor herausfordernden Zeiten. Die steigende Inflation erhöht die Kosten für Rohstoffe, Arbeitskräfte und andere betriebliche Ausgaben, was die Gewinnmargen belastet. Gleichzeitig können hohe Zinsen die Investitionen bremsen und die Kreditkosten erhöhen, was die Expansionspläne beeinträchtigt und die finanzielle Flexibilität einschränkt. Vor diesem Hintergrund müssen Unternehmen ihre Risikomanagementstrategien überdenken, um sich gegen die volatilen Marktbedingungen abzusichern. Eine enge Überwachung der Kosten, eine Diversifizierung der Lieferketten und eine vorausschauende Finanzplanung sind entscheidend, um in diesem schwierigen Umfeld erfolgreich zu navigieren.

Politische Rahmenbedingungen

Deutschland und Europa

Die aktuelle undurchsichtige politische Situation in Deutschland trägt zweifellos zu einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bei. Unternehmen und Investoren benötigen stabile Rahmenbedingungen, um langfristige Strategien zu entwickeln und zu implementieren. Die Unsicherheit, die durch politische Unklarheiten entsteht, führt jedoch aktuell zu einer Zurückhaltung bei Investitionen.

Die geopolitische Lage in Bezug auf Russland und die Ukraine bleibt weiterhin angespannt, da Konflikte und Spannungen weiterhin bestehen. Die Bemühungen um eine friedliche Lösung haben bisher keine dauerhafte Stabilität gebracht und die Situation bleibt volatil.

Im Fall von China und Taiwan ist die geopolitische Spannung ebenfalls hoch. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge, da eine Eskalation zu ernsthaften Konsequenzen führen könnte.

Auch Nordkorea bleibt ein Brennpunkt geopolitischer Spannungen. Die Bemühungen um eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel haben bisher zu begrenzten Fortschritten geführt und die Situation bleibt äußerst fragil.

Insgesamt sind diese geopolitischen Konflikte Quellen für erhebliche Unsicherheiten und Risiken für die regionale und globale Stabilität. Eine diplomatische Lösung und eine konstruktive Zusammenarbeit sind entscheidend, um eine Eskalation zu verhindern und langfristige Frieden und Sicherheit zu fördern.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Konträr zu den unklaren nationalen Rahmenbedingungen und der allgemeinen geopolitischen Situation lässt sich von einem positiven Verlauf des Geschäftsjahres für HME berichten. Sowohl im Inlandsgeschäft als auch im übrigen Europa konnten zufriedenstellende Auftragseingänge erzielt werden. Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2023 fiel mit insgesamt T€ 31.716 um T€ 6.174 (+24%) höher aus als in 2022. Damit ist das Niveau von vor der Corona Pandemie fast wieder erreicht.

Der hohe Auftragseingang im ersten Quartal ist auch durch die Platzierung von Jahresbestellungen der Händler zu erklären. Nach dem "Sommerloch" im dritten Quartal jedoch erholte sich die Investitionsbereitschaft unserer Kunden deutlich. Auch die Teilnahme an der internationalen Leitmesse EMO im September in Hannover konnte diesen Trend unterstützen. Einen Schwerpunkt bildeten die beiden stärksten Auslandsmärkte in Italien und der Türkei mit einem Anteil von fast 50%.

Der Umsatz liegt noch 18% über dem Volumen des Auftragseinganges und ist ein Indikator für die Verbesserung der Lieferzeiten, welche sich im Vorjahr durch die von der Corona Pandemie gestörten Lieferketten verlängert hatten.

Nachfolgend ist die Entwicklung der Auftragseingänge sowie der Umsätze für die Geschäftsjahre 2022 und 2023 dargestellt. Die Zahlen sind auf Quartalsebene kumuliert.

Zeitraum Auftragseingang Umsatz
2021_average 9.140 T€ 3.561 T€
2022_Q1 3.122 T€ 5.413 T€
2022_Q2 8.299 T€ 5.680 T€
2022_Q3 6.892 T€ 6.210 T€
2022_Q4___ 7.230 T€ 7.856 T€
2022_TOTAL 25.542 T€ 25.159 T€
2023_Q1 10.346 T€ 6.657 T€
2023_Q2 7.263 T€ 10.509 T€
2023_Q3 5.261 T€ 11.294 T€
2023_Q4___ 8.845 T€ 8.957 T€
2023_TOTAL 31.716 T€ 37.416 T€

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Umsatz 37.416 25.159 12.257 49
Betriebsergebnis 1.155 114 1.041
Jahresergebnis 758 62 696

Der Umsatz in Höhe von 37,4 Mio. Euro übertrifft das bisherige Allzeithoch aus dem Jahre 2019 um 11% und setzt damit den Trend aus dem Vorjahr fort. Auch die konsequente Entwicklung des türkischen Marktes hat wesentlich zu diesem Wachstum beigetragen. Die im Vorjahr realisierten kostenreduzierenden Anpassungen der Strukturen für den italienischen Markt entfalteten auch im Berichtszeitraum ihre Wirkung. Für den weiteren Geschäftsverlauf wird eine Stabilisierung des Absatzniveaus angestrebt.

b) Finanzlage

Die Finanzlage konnte verbessert werden und wird weiterhin als stabil eingeschätzt. Der direkte Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 1.190 ist im Wesentlichen durch das Betriebsergebnis begründet. Höhere Forderungs- und Lagerbestände sind refinanziert durch zusätzliche Verbindlichkeiten gegenüber dem Mutterkonzern, wodurch die notwendige Liquidität zur Befriedigung der externen Lieferantenverbindlichkeiten jederzeit gesichert ist.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
AKTIVA T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 26 29 -3 -10
Vorräte 5.818 4.495 1.323 29
Forderungen 7.701 4.384 3.317 76
Barmittel und sonstige 2.512 1.030 1.482 144
PASSIVA
Eigenkapital 999 241 758 315
Lieferverbindlichkeiten 13.701 9.116 4.585 50
Sonstige 1.357 581 776 134
Bilanzsumme 16.057 9.938 6.119 62

Das Anlagevermögen unterlag den regelmäßigen Abschreibungen ohne nennenswerte Zugänge zu verzeichnen. Der Forderungsanstieg reflektiert die deutlich höheren Umsätze im letzten Quartal im Vergleich zum Vorjahr. Die angestiegene Bilanzsumme wird hervorgerufen durch stichtagsbedingte höhere Lagerbestände und Forderungen sowie entsprechend höhere Verbindlichkeiten.

Der Barmittelbestand zum Stichtag in Höhe von T€ 2.200 beinhaltet kurzfristige Zahlungseingänge zum Jahresende und liegt im Jahresdurchschnitt auf Vorjahresniveau. Durch das aktive Liquiditätsmanagement soll die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit sichergestellt sein.

Es sind keine nennenswerten Forderungsausfälle zu beklagen. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden.

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 999 und unterliegt einem stabilen Aufwärtstrend.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung, Deckungsbeitrag (DB1) und dem Umsatz pro Mitarbeiter.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Deckungsbeitragsrendite (DB1) und den Cashflow heran.

Auch in den Kennzahlen bildet sich eine Erholung der Geschäftsentwicklung ab. Der Umsatz pro Mitarbeiter konnte um 49% auf T€ 1.871 verbessert werden und übertrifft damit den Referenzwert von T€ 1.351 aus 2019. Für 2024 ist beabsichtigt weitere Mitarbeiter anzustellen und diese positive Geschäftsentwicklung zu stützen. Die erzielte Profitabilitätsverbesserung wird durch die Deckungsbeitragsrendite DB1 dargestellt.

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Gesamtleistung 37.416 T€ 25.159 T€ 49%
Materialaufwand -31.229 T€ -21.344 T€ 46%
DB1 6.187 T€ 3.815 T€ 62%
16,5% 15,2% 9%
Anzahl Mitarbeiter 20 20
Umsatz pro Mitarbeiter 1.871 T€ 1.258 T€ 49%

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich positiv entwickelt. Das Finanzergebnis ist das Beste seit über acht Jahren und zeigt das Potential des aktuellen Geschäftsmodelles. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung hat nach den Verwerfungen durch die Pandemie wieder ein stabiles Niveau erreicht.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und einem Lieferantenkredit des Gesellschafters gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt über keine Zweigniederlassung.

Insgesamt beschäftigen wir 20 Mitarbeiter.

IV. Prognosebericht

Wir mussten feststellen, dass die sich im 3. Quartal 2023 anbahnende Investitionszurückhaltung unserer Kundschaft in den lokalen Märkten auch zu Beginn des Jahres 2024 andauern wird. Neben dem Krieg in der Ukraine ist seit Oktober noch ein weiterer Konfliktherd im Nahen Osten hinzugekommen. Es ist zu beobachten, dass die Unterstützung der Hamas durch die Huthi Rebellen und die damit verbundenen Beeinträchtigungen auf die Seetransportrouten von Asien nach Europa wieder zu steigenden Transportkosten führen.

Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 einen leicht reduzierten Auftragseingang in etwa auf dem Niveau von 2022.

V. Chancen- und Risikobericht

Risiken aus operativer Tätigkeit

Die HWACHEON Machinery Europe GmbH ist europaweit tätig. Die Aktivitäten bergen allgemeine unternehmerische Chancen und Risiken. Das Management dieser Chancen und Risiken basiert auf dem konzernübergreifenden Controlling System der koreanischen Muttergesellschaft. Es liefert Informationen in Form von Kennzahlen, die eine Beurteilung von Chancen und Risiken frühzeitig zulässt. Die gewonnenen Erkenntnisse werden zeitnah intern diskutiert. Die Geschäftsleitung entwickelt zusammen mit erfahrenen Mitarbeitern der zweiten Führungsebene geeignete Maßnahmen und Strategien im Umgang mit den jeweiligen Chancen und Risiken.

Darüber hinaus wurde insbesondere für das Direktvertriebsgeschäft in Deutschland ein Prozess zur Bonitätsprüfung von Kunden etabliert, welcher bereits im Vorfeld sich anbahnender Geschäfte eine Risikoabwägung ermöglicht.

Im Folgenden sind die für HWACHEON Machinery Europe GmbH wichtigsten Risiken beschrieben:

Markt- und Konjunkturrisiken

Stabile Energiepreise auf einem erträglichen Niveau sind nach überstandener Pandemie von existenzieller Bedeutung. Auch wenn die Transportkosten sich fast wieder auf Vorpandemieniveau entwickelt haben, sind nach wie vor die Lieferengpässe bei Antriebs- und Steuerungskomponenten ein sehr ernst zu nehmendes Risiko.

Der Krieg in der Ukraine hat keine direkten Auswirkungen auf den Abschluss, da keine Forderungen gegen unsere Geschäftspartner in den Krisengebieten bestehen. Eingetretene Umsatzausfälle können zumindest teilweise aus anderen Märkten kompensiert werden. Aus diesem Grund wurden in den Planungen für das Geschäftsjahr 2024 die zu erwartenden Umsätze und Erlöse nur mit moderaten Wachstumsraten berücksichtigt. Auf Volumenabweichungen kann kurzfristig in Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft reagiert werden.

Wettbewerbsrisiken

Der internationale Werkzeugmaschinenbau wird durch einen hohen Wettbewerbsdruck dominiert. Neben dem allgemeinen globalen Wettbewerb besteht für HWACHEON Machinery Europe GmbH hier insbesondere durch massive Preisnachlässe eines koreanischen Marktbegleiters im gesamten Europäischen Markt ein starker Wettbewerb. Konzernübergreifend stellt sich HWACHEON diesen Herausforderungen mit intensiven F&E und Qualitätsmanagement Aktivitäten in Korea und in den Auslandsgesellschaften.

 

Bochum, den 30. Mai 2024

Geschäftsleitung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 26.131,00 29.412,00
I. Sachanlagen 26.131,00 29.412,00
1. technische Anlagen und Maschinen 6,00 1.920,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.125,00 27.492,00
B. Umlaufvermögen 16.027.553,83 9.902.498,44
I. Vorräte 5.817.884,81 4.494.844,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.009.304,74 4.397.539,70
1. Forderungen gegen Gesellschafter 116.384,87 100.880,60
2. sonstige Vermögensgegenstände 7.892.919,87 4.296.659,10
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.850,00 9.750,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.200.364,28 1.010.114,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.482,84 5.813,04
Aktiva 16.057.167,67 9.937.723,48

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 999.012,15 241.293,10
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen 25.564,59 25.564,59
III. Verlustvortrag 284.271,49 346.348,97
IV. Jahresüberschuss 757.719,05 62.077,48
B. Rückstellungen 1.199.814,34 491.311,17
C. Verbindlichkeiten 13.858.341,18 9.205.119,21
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 11.488.887,31 7.312.922,75
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.488.887,31 7.312.922,75
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 356.190,00 71.110,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 356.190,00 71.110,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.013.263,87 1.821.086,46
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.013.263,87 1.821.086,46
Passiva 16.057.167,67 9.937.723,48

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.919.183,13 4.145.915,19
2. Personalaufwand 2.560.928,36 2.145.557,62
a) Löhne und Gehälter 2.226.617,89 1.825.347,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 334.310,47 320.210,38
davon für Altersversorgung 1.112,05 1.112,05
3. Abschreibungen 18.095,67 13.045,52
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 18.095,67 13.045,52
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.185.935,92 1.868.261,50
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 803,56 173,71
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.738,16
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 394.098,69 47.386,99
8. Ergebnis nach Steuern 760.928,05 66.099,11
9. sonstige Steuern 3.209,00 4.021,63
10. Jahresüberschuss 757.719,05 62.077,48

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die HWACHEON Machinery Europe GmbH mit Sitz in Bochum ist beim Amtsgericht Bochum unter der Registernummer HR B 14295 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der HWACHEON Machinery Europe GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Im Jahr 2016 wurden die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (kurz BilRUG) geänderten Vorschriften des HGB erstmals angewandt. Alle geänderten Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden vollumfänglich umgesetzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 265, 268-274a HGB, §§ 276-277 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt.

Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der § 266 HGB und § 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung. Die Ausweitung der Umsatzerlöse gemäß § 277 Abs. 1 HGB um außerordentliche oder außergewöhnliche Posten wurde mangels Vorliegen nicht vorgenommen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten bzw. sich durch den Ansatz der neuen HGB-Vorschriften nach BilRUG ergaben.

2.1 Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden nicht aktiviert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) waren nicht erforderlich.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000,00 wurde in den Vorjahren ein Sammelposten gebildet und linear über fünf Jahre abgeschrieben.

2.2 Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet. Materialgemeinkosten wurden in Höhe von 1% der Anschaffungskosten der Materialeinzelkosten, Fertigungsgemeinkosten mit Hilfe von Stundensätzen berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen wurden mangels Anfalls nicht in die Herstellungskosten eingezogen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Pauschalwertberichtigungen wurden in Höhe von 1% des Nettoforderungsbetrages gebildet.

Der Ansatz der Fremdwährungsforderungen erfolgte grundsätzlich mit dem Kurs im Anschaffungszeitpunkt unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Fremdwährungsforderungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr wurden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften wurden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

2.3 Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag von EUR 500.000,00 angesetzt und gegenüber dem Vorjahr unverändert.

2.4 Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Ergebnisses dotiert.

Sonstige Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und gewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

2.5 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Der Ansatz der Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgte unter Berücksichtigung des Höchstwertprinzips grundsätzlich mit dem Kurs im Anschaffungszeitpunkt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr wurden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Das Bilanzergebnis entwickelte sich wie folgt:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Bilanzergebnis zum 01.01.2022 bzw. 01.01.2021 -346.348,97 -349.953,44
Jahresüberschuss 2022 bzw. 2021 62.077,48 3.604,47
Jahresüberschuss 2023 757.719,05
Bilanzergebnis 473.447,56 -346.348,97

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Urlaubsrückstellung 85.845,68 58.571,85
Rückstellungen für Personalkosten 49.431,01 51.240,95
Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht 4.400,00 4.400,00
Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen 306.487,97 149.242,45
Rückstellungen für Gewährleistungen 286.578,05 137.364,62
Rückstellungen für Jahresabschluss, Prüfung und Offenlegung 42.000,00 35.000,00
Gesamt 774.742,71 435.819,87

Verbindlichkeitsspiegel:

Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.671.413,60 1.671.413,60 0,00
(Vorjahr) (1.493.992,50) (1.493.992,50) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.673.997,76 11.673.997,76 0,00
(Vorjahr) (7.551.240,07) (7.551.240,07) (0,00)
Davon: gg. Gesellschaftern 11.488.887,31 11.488.887,31 0,00
(Vorjahr) (7.312.922,75) (7.312.922,75) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gg. verbundenen Unternehmen 356.190,00 356.190,00 0,00
(Vorjahr) (71.110,00) (71.110,00) (0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 156.739,82 156.739,82 0,00
(Vorjahr) (88.776,64) (88.776,64) (0,00)
Gesamt 13.858.341,18 13.858.341,18 0,00
(Gesamt Vorjahr) (9.205.119,21) (9.205.119,21) (0,00)

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert, Pfandrechte existieren nicht.

Verbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen gemäß § 251 HGB bestehen nicht.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außerordentliche Aufwendungen sind keine angefallen.

Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" beinhaltet Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

5. Sonstige Angaben

Angabe der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer Vollzeit 7 6
Gewerbliche Arbeitnehmer Teilzeit 0 0
Angestellte Vollzeit 12 13
Angestellte Teilzeit 1 1
Summe 20 20

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Fahrzeuge sind überwiegend geleast. Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:

< 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
Miet- und Pachtverträge unbewegliches Anlagevermögen 91 0 0
Sonstige 132 127 0

Ein nennenswertes Bestellobligo für Investitionen besteht zum Bilanzstichtag nicht.

Bezüglich der Geschäftsführerbezüge wird von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da nur ein Geschäftsführer Bezüge erhält.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 bis zur Unterzeichnung dieses Berichts fanden keine Ereignisse mit wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der HWACHEON Machinery Europe GmbH statt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Bilanzergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer geführt:

Young Ryual Kwon, Korea, Kaufmann (seit 08.02.2013)

Young Doo Kwon, Korea, Ingenieur (seit 02.04.2014)

Christoph Smets, Düsseldorf, Dipl.-Ingenieur, operative Geschäftsleitung (seit 05.11.2014)

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der HWACHEON Machine Tool Co., Ltd. Kwangju, Südkorea, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im koreanischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 65.850,00 0,00 0,00 65.850,00 65.844,00 6,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 448.841,65 14.814,67 0,00 463.656,32 437.531,32 26.125,00
Summe Sachanlagen 514.691,65 14.814,67 0,00 529.506,32 503.375,32 26.131,00
Summe Anlagevermögen 514.691,65 14.814,67 0,00 529.506,32 503.375,32 26.131,00
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Umbuchungen Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Zuschreibungen kumuliert
EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 63.930,00 1.914,00 0,00 65.844,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 421.349,65 16.181,67 0,00 437.531,32 0,00
Summe Sachanlagen 485.279,65 18.095,67 0,00 503.375,32 0,00
Summe Anlagevermögen 485.279,65 18.095,67 0,00 503.375,32 0,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bochum, 30. Mai2024

gez. Christoph Smets

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hwacheon Machinery Europe GmbH, Bochum

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Hwacheon Europe GmbH, Bochum, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hwacheon Machinery Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 30. September 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Fritz, Wirtschaftsprüfer

gez. Stolze, Wirtschaftsprüferin

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