Schulz + Partner GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Alpha Express- und Kuriersystem GmbHAufgelöst | 0.06% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alpha Express- und Kuriersystem GmbHTeningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008LageberichtAllgemeine wirtschaftliche Entwicklung Das Berichtsjahr 2008 war geprägt durch starke Veränderungen der Weltwirtschaft. In den ersten acht Monaten verlief der weltweite Warenaustausch konstant mit leichten Zuwächsen. Im vierten Quartal 2008 veränderte die Weltwirtschaftskrise die Rahmenbedingungen der globalen Warenverkehre dramatisch. Dadurch sanken die Importe und Exporte in die europäischen Länder und Übersee. Dieser negative Trend setzte sich ebenfalls im Binnenmarkt fort. Diese Entwicklung betraf alle Leistungsbereiche der Alpha Express- und Kuriersystem GmbH wie:
Geschäftsverlauf Die Alpha Express- und Kuriesystem GmbH konnte mit der verstärkten internationalen Ausrichtung von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung weiterhin profitieren. Die Aufträge im Bereich Luft- und Seefracht und Express International sind in den ersten acht Monaten des Berichtsjahres weiter angestiegen. Der Geschäftsverlauf entsprach der Planung. Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise führten zu deutlichen Auftragsrückgängen und daraus resultierenden geringeren Umsätzen. Die vorhandenen Über- kapazitäten im See- und Luftfrachtbereich führten zudem zu einem starken Preisverfall. Die bezogenen Fremdleistungen und die Personal-, Fuhrpark- und betrieblichen Aufwendungen sanken nur mit zeitlicher Verzögerung bzw. konnten nicht entsprechend dem verminderten Rohertrag zeitgleich reduziert werden. Diese Veränderungen in den Erlösen und den Aufwendungen führten zu Ergebnisseinbrüchen. Ertrags- und Vermögenslage Der Umsatz in den Kernbereichen ist um T€ 728 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Fremdleistungen sind ebenfalls um T€ 582 gestiegen und führten zu einem um T€ 146 höheren Rohertrag. Die Personalkosten sind um insgesamt T€ 90 gesunken. Die allgemeinen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 235 angestiegen. Wesentliche Kostenerhöhungen sind hierbei verursacht durch die höheren Treibstoffpreise. Durch die Abschreibung der Anteile an der Allround Logistik & Consult GmbH wurde im Berichtsjahr ein Verlust von T€ 41 erwirtschaftet. Personal Die Mitarbeiterzahl ist von 70 auf 68 Mitarbeiter gesunken. Wir danken allen Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit. Finanzlage Die Investitionen des Jahres 2008 wurden aus dem laufenden Cash flow getätigt. Die Finanzierung des Unternehmens ist durch eine entsprechende Kreditlinie der Deutschen Bank bis zum 31.08.2009 gesichert. Derzeit finden mit der Deutschen Bank Verhandlungen statt, mit dem Ziel, die Kreditlinie auf unbestimmte Zeit zu verlängern. Wegen des drohenden Ablaufs der Linie wurde zwischenzeitlich von der Deutschen Bank eine Verlängerung um vier Wochen eingeräumt, mit der Bedingung, entsprechende Auflagen zu erfüllen, um die Kreditlinie weiterhin bestehen zu lassen. Die Geschäftsführung ist bemüht, diesen Auflagen nachzukommen. Die Veränderungen und Auswirkungen auf die Vermögens-, Kapital- und Finanzlage sind im Einzelnen aus dem Jahresabschluss ersichtlich. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres / Chancen und Risiken Bedingt durch den konjunkturellen Einbruch im dritten Quartal 2008 und den daraus folgenden Umsatzrückgängen, Margenverlusten und Strukturveränderungen der Umsätze erwirtschaftet das Unternehmen operative Verluste. Gemeinsam mit einem externen Berater wurde eine Unternehmensanalyse erstellt. Das daraus abgeleitete Konzept mit Maßnahmen zur Realisierung von Kostensenkungspotentialen führt bei einer konsequenten Umsetzung zu mittelfristiger Verbesserung der Ergebnissituation. Sollte es nicht gelingen, mit der Deutschen Bank eine endgültige Verlängerung der Kreditlinie zu erreichen, droht der Gesellschaft die Zahlungsunfähigkeit. Die drohende Überschuldung der Gesellschaft soll durch Umwandlung eines Darlehens eines nahestehenden Unternehmens in eine stille Beteiligung sowie durch Zuführung einer möglichen Kapitalerhöhung abgewendet werden. Ausblick und Prognose Das Kerngeschäft der Alpha Express- und Kuriersystem GmbH ist die nationale, internationale und weltweite Abwicklung von termingebundenen Sendungen und das vorhandene Know how in den Bereichen Luft- und Seefracht. Daraus abgeleitet wurde die Entscheidung getroffen, den Einsatz von eigenen Fahrzeugen zu reduzieren. Diese Leistungen werden zukünftig fremdbezogen. Mit dieser Entscheidung wird das Ziel verfolgt, bisherige Fixkosten der Auftragslage variabel anzupassen. Dadurch reduzieren sich die Personal- und Verwaltungskosten und die finanziellen Mittel für Investitionen in Fahrzeuge. Die Umsetzung des Konzepts führt zu weiteren Kostenreduzierungen im Bereich Personal und den betrieblichen Aufwendungen. Bestandteil des Konzeptes sind auch abgestimmte Maßnahmen der Gesellschafter / nahestehender Unternehmer zur Sicherung der Eigenkapitalbasis der Gesellschaft sowie zur Sicherung der Liquidität. Bei konsequenter Durchführung der empfohlenen Maßnahmen besteht eine positive Aussicht, im Kalenderjahr 2010 zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen und im Kalenderjahr 2011 wieder mit Gewinn zu arbeiten.
Teningen, 10. August 2009 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangGLIEDERUNG A. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden B. Angaben zu einzelnen Positionen der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung C. Sonstige Pflichtangaben A. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der Firma Alpha Express- und Kuriersystem GmbH, Teningen, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen ist hierzu zu berichten: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden pro rata temporis verrechnet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlichen Vorschriften linear und - soweit zulässig - degressiv vorgenommen. Zugänge des Geschäftsjahres wurden pro rata temporis abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von netto bis zu € 150,00 wurden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung gemäß § 6 Abs. 2 EStG n. F. voll abgeschrieben. Solche Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von netto € 150,01 bis € 1.000,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 a EStG n. F. abgeschrieben. Das ist eine Abweichung gegenüber dem Vorjahr. Bei den Finanzanlagen wurden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgte die Ermittlung der Anschaffungskosten grundsätzlich auf der Basis gewogener Durchschnittspreise unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und sind grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen mit 2 % ausreichend Rechnung getragen. Bei den Wertpapieren wurden die Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Die Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält Posten, deren Beträge auf fremde Währung lauteten. Die Umrechnung erfolgte zum Tageskurs. Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden auch solche Forderungen und Verbindlichkeiten ausgewiesen, die gegenüber nahestehenden Unternehmen bestanden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Angaben zu einzelnen Positionen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen € 6.698,32 (Vorjahr: € 6.074,68). aktive Rechnungsabgrenzungsposten In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio mit € 3.383,00 (Vorjahr: € 3.583,00) enthalten. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind zu erwartende Personalkosten mit € 100.818,00 (Vorjahr: € 80.567,00) enthalten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten lassen sich wie folgt aufgliedern:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen € 66.503,66 (Vorjahr: € 86.088,62). Im Personalaufwand sind mit € 14.428,65 (Vorjahr: € 18.008,00) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten. C. Sonstige Pflichtangaben Angaben zu den Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ergibt sich aus der folgenden Übersicht:
*) Die Angaben enthalten keine Auszubildenden. **) Die Einzelwerte sind gerundet. Daher sind Rundungsdifferenzen möglich. ***) Bemessungsgrundlage ist der vierte Teil der Summe aus den Ständen zum Ende eines Quartals. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Als Geschäftsführer war im abgelaufenen Geschäftsjahr Herr Xaver Rinkenbach, Speditionskaufmann, Hartheim, tätig. Die Angabe zu den Gesamtbezügen unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Anteile an verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Firma Allround Logistik & Consult GmbH mit Sitz in Teningen sowie 75 % der Anteile an der Firma Alpha Express Asia (HK) Limited mit Sitz in Hongkong. Weitere Angaben zu den Beteiligungen unterbleiben gemäß § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von € 397.738,94 aus Kfz-Leasingverträgen mit einer Restlaufzeit von maximal 34 Monaten sowie Avale in Höhe von € 248.474,40. Daneben bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen über Einrichtungsgegenstände in einer Gesamthöhe von € 13.605,90 mit Restlaufzeiten bis zu 28 Monaten. Für Scanner mit Zubehör und Zusatzleistungen aus einem kündbaren Leasingvertrag ohne festes Enddatum besteht eine monatliche Mietverpflichtung von € 2.538,44. Weitere Verpflichtungen aus der Anmietung von Büroeinrichtung bestehen in Höhe von monatlich € 2.376,38 mit Restlaufzeiten von bis zu 44 Monaten. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust von € 470.480,82 einschließlich Verlustvortrag aus dem Vorjahr von € 428.941,28 auf neue Rechnung vorzutragen.
Teningen, 24. August 2009 Xaver Rinkenbach, Geschäftsführer Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2008
BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextBestätigungsvermerk Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Alpha Express- und Kuriersystem GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis 31.12.2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter im Lagebericht, insbesondere "Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres" hin. Dort wird ausgeführt, dass die Gesellschaft bilanziell überschuldet ist. Zur Beseitigung der Überschuldung haben die Gesellschafter Rangrücktritt für ihre Darlehen in Höhe von T€ 270 erklärt. Zudem war die Kreditlinie der Hausbank bis zum 31.08.2009 befristet. Sie wurde bis auf weiteres verlängert. Voraussetzung ist die Zuführung neuen Eigenkapitals durch die Gesellschafter, die Umwandlung bestehender Darlehen der Gesellschafter in eine atypische stille Beteiligung sowie die Umsetzung des Sanierungsplanes. Die gesetzlichen Vertreter haben auf Going-Concern-Basis bilanziert. Wir weisen darauf hin, dass die Unternehmensfortführung wesentlich von der Realisierung der oben beschriebenen Maßnahmen abhängt.
Freiburg i. Br., 08.09.2009 Euregio
Südwest GmbH, Freiburg i. Br.
Dipl. Volkswirt Peter Reich, Wirtschaftsprüfer |
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