VR Energieprojekte Nuttel-Kirchhatten GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hinrich Eden seit 11.3.2019 | Geschäftsführer |
Anne Irene Higgen-Eden seit 22.2.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SSC Wind GmbHWildeshausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die SSC Wind GmbH ist in den Bereichen Onshore- und Offshore-Windenergie sowie im Engineering europaweit tätig. Die Windenergie an Land leistet bereits jetzt einen wichtigen Beitrag für den Erneuerbare-Energien-Anteil am Gesamtstrombedarf. SSC Wind GmbH verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich der Windenergiedienstleistungen und bietet den Kunden Komplettlösungen für die Installation von Onshore-Windenergieanlagen sowie entsprechende Serviceleistungen bis hin zu Repowering-Projekten. Seit 2008 werden die Kunden auch bei anspruchsvollen Offshore-Projekten unter Berücksichtigung hoher Arbeitssicherheits- und Qualitätsstandards unterstützt, dies schließt die Wartungstätigkeiten für Offshore-Anlagen ein. Im Bereich Engineering befassen sich Ingenieure der Elektrotechnik mit der Instrumentierung und Wartung von Mess-, Regel- und Elektrotechnik, Ingenieure der Mechanik entwerfen 3D-Modelle und produzieren mechanische Komponenten. Im Jahre 2014 wurde die Umstrukturierung in eine Unternehmensgruppe vorangetrieben, seitdem ist die SSC Wind GmbH Teil der SSC Wind Unternehmensgruppe unter der Holdinggesellschaft SSC Wind EMEA GmbH. 2. Ziele und Strategien Die strategische Weiterentwicklung der SSC Wind GmbH basiert auf der Analyse der sie umgebenden globalen, Wirtschafts-, Markt-, Technologie- und Politikentwicklungen. Die SSC Wind GmbH hat sich nach erfolgter Umstrukturierung wieder verstärkt auf die operativen Tätigkeiten in den Bereichen Onshore, Offshore und Engineering konzentriert, zudem wird der Ausbau des Geschäftsfeldes Repowering vorangetrieben. Bereits Ende 2014 wurde das Projekt "KlimaWandel" zur Organisationsanalyse und -entwicklung gestartet, welches im Jahr 2015 wesentliche Veränderungsschritte in den Bereichen Unternehmenskommunikation und Personalentwicklung inkl. Führungskräfteentwicklung initiiert hat. Dieses Projekt wurde bis ins zweite Quartal 2016 hinein durch eine externe Beratungsgesellschaft begleitet. 3. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung wird in branchenüblichem Umfang betrieben. Im Bereich Engineering werden mit jahrelanger Praxis zielsicher Kennzeichnungs- und Umsetzungskonzepte entwickelt, aber auch komplexe elektronische Systeme und mechanische Komponenten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Für die globale Windenergieindustrie war 2016 erneut ein starkes Jahr mit Neuinstallation von mehr als 50 GW Kapazität (54,6 GW) - auch wenn dies deutlich hinter dem Rekordergebnis von 2015 (63,5 GW) lag. Gemäß des Global Wind Energy Council waren Ende 2016 weltweit insgesamt 486.790 MW installierte Windenergieleistung zu verzeichnen. Wie in den vergangenen Jahren auch war der asiatische Markt mit 27,7 GW installierter Kapazität in 2016 der stärkste Treiber, davon allein in China 23,4 GW. Der europäische Windenergiemarkt wuchs 2016 mit neu errichteter Leistung von 12,5 GW, davon mehr als 40 % auf dem deutschen Markt. Dort sind im Jahr 2016 Kapazitäten in Höhe von 5,4 GW neu installiert worden, so dass dort Ende 2016 50.018 MW Leistung installiert waren. Davon waren 813 MW im Offshore-Bereich, was Deutschland mit 4,1 GW installierter Leistung weiterhin zum zweitgrößten Offshore-Markt weltweit hinter Großbritannien macht. Insgesamt nimmt Deutschland in der installierten Windenergieleistung weltweit Platz 3 ein. 2. Geschäftsverlauf Bei der SSC Wind GmbH sind die Umsätze im Offshore-Bereich erneut deutlich gegenüber dem Jahr 2015 gesunken und konnten nur zum Teil durch Onshore-Projekte kompensiert werden. Der Gesamtumsatz ging dabei um fast 2,0 Mio € auf knapp 16 Mio. € zurück. Durch bis zum Bilanzstichtag noch nicht in Rechnung gestellte Leistungen lag die Gesamtleistung in 2016 bei 16,6 Mio €. Der Einsatz von Material- und Fremdleistungen lag mit 3,6 Mio € auf dem Niveau des Vorjahres. Der Personalaufwand ist leicht von 6,0 Mio € in 2015 auf 6,2 Mio € in 2016 gestiegen. Die deutlich reduzierten Umsatzerlöse konnten auch nicht durch deutlich verringerte sonstige betriebliche Aufwendungen kompensiert werden, so dass das Geschäftsjahr 2016 insgesamt mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 357 abgeschlossen wurde und damit deutlich unter dem Ergebnis des Vorjahres und unseren Erwartungen liegt. 3. Lage Die SSC Wind GmbH kann insbesondere aufgrund der verhaltenen Umsatzentwicklung auf ein schwieriges Geschäftsjahr zurückblicken. Die Lage des Unternehmens ist dennoch als gut zu bezeichnen. a. Ertragslage Der Umsatzrückgang in 2015 hat sich in 2016 fortgesetzt, die Umsätze im Offshore-Bereich sind noch einmal deutlich zurückgegangen. Auch wenn das Umsatzvolumen im Onshore-Bereich erneut gestiegen ist und wieder vermehrt Service-Aufgaben erbracht wurden, konnten die Rückgänge im Offshore-Bereich damit nicht vollständig kompensiert werden. Ein größerer Onshore-Auftrag, der für das Jahresende eingeplant war, konnte kurzfristig nicht realisiert werden. Die Personalaufwendungen der Gesellschaft sind 2016 im Verhältnis zum Vorjahr nahezu konstant geblieben (+2,5 %). Im Durchschnitt waren 2015 124 MitarbeiterInnen und 2016 131 MitarbeiterInnen bei der SSC Wind beschäftigt. Das Ergebnis nach Steuern spiegelt mit einem Jahresfehlbetrag von 357 T€ den Umsatzrückgang wider. Daneben haben Sonderprojekte gemeinsam mit der Gesellschafterin SSC Wind EMEA GmbH im Bereich der Organisationsentwicklung das Ergebnis negativ beeinflusst. Die in Vorjahren gebildeten Gewährleistungsrückstellungen für aufgetretene Schäden wurden in 2016 mit TEUR 382 ergebniswirksam aufgelöst. b. Finanzlage Zur Sicherung der Liquidität wird seit Ende 2015 für die zwei umsatzstärksten Kunden ein Forfaitierungsvertrag genutzt, der den regresslosen Verkauf der entsprechenden Forderungen umfasst. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken in diesem Zusammenhang zum Jahresende erneut um 0,8 Mio € auf 2,0 Mio €. Die liquiden Mittel betrugen zum Jahresende 5 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen auf 731 T€ an, wobei es sich um kurzfristige Verbindlichkeiten durch Ausnutzung der bestehenden Kreditlinie handelte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (um 0,9 Mio € auf 1.938 T€) aufgrund von vielen projektbezogenen Aufwendungen in den letzten Monaten des Jahres, die dann Anfang 2017 beglichen wurden. Insgesamt sank die Eigenkapitalquote auf Grund des Jahresfehlbetrags bei annähernd gleichbleibendem Gesamtvermögen von 45,9 % in 2015 auf 40,9 % in 2016. Die Liquiditätslage kann als gut bezeichnet werden. Alle weiteren Investitionen und sonstige liquiditätsbelastenden Maßnahmen wurden aus dem laufenden Geschäft heraus getätigt. Die Betriebsmittel-Kreditlinien wurden in 2015 in eine gemeinschaftliche Kreditlinie mit der SSC Wind EMEA GmbH umgewandelt. Ein Teil der Kreditlinie umfasst zusätzlich weitere Schwestergesellschaften der SSC Wind GmbH. c. Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2016 um 0,2 Mio € auf 1,9 Mio € erhöht. Die Gesellschaft hat über 850 T€ im Geschäftsjahr 2016 investiert. Schwerpunkte der Investitionen waren neben der Anschaffung von Werkzeugen (290 T€) und Containern (120 T€) die Entwicklung einer Warenwirtschaftssystem-Software (162 T€). Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um 0,4 Mio € auf 4,3 Mio € verringert. Dies ist im Wesentlichen auf die Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen und einen Anstieg der unfertigen Leistungen zurückzuführen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen Kennzahlen zur internen Unternehmenssteuerung sind die regelmäßig ermittelten Betriebsergebnisse bzw. Unternehmensergebnisse, auch auf Geschäftsbereichsebene. Dazu wird neben dem Jahresergebnis auch die Kennzahl EBIT (Earnings before Interests and Taxes) betrachtet, welche sich berechnet als Jahresergebnis bereinigt um Zinsergebnis und Steuern. Nach einem defizitären 1. Quartal 2016, geprägt durch geringe Umsätze und hohe Aufwendungen für Schulungen/Weiterbildungen, wurden im 2. - 4. Quartal 2016 durchschnittlich 38,4 T€ EBIT pro Monat erzielt, die das 1. Quartal aber nicht mehr ausgleichen konnten. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2016 beträgt 40,8 % (i.Vj.: 45,9 %). Die Umsatzrendite (Nettoertrag durch Umsatz) hat in 2016 -2,0 % (i.Vj.: 1,1 %) betragen. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat in 2016 113 T€ (i.Vj.: 1.291 T€) betragen. Außerdem wird die Umsatzrendite der einzelnen Projekte betrachtet, d.h. das Projektergebnis mit allen dem Projekt direkt zurechenbaren Kosten und Erlösen wird zu den entsprechenden Umsatzerlösen ins Verhältnis gesetzt. Darauf aufbauend wird eine Deckungsbeitragsrechnung abgebildet. Eine weitere Kennzahl ist die Liquidität, berechnet durch wöchentliche Aufstellung der Bankkontenstände mit Ausschöpfung der Kreditlinien, ergänzt durch aktuelle Summen der Debitoren (Forderungen) und Kreditoren (Verbindlichkeiten) sowie einer Abschätzung der halbfertigen Leistungen. 5. Gesamtaussage Die bereits in 2015 begonnene Organisationsentwicklung sowie weitere Investitionen in Mitarbeiter und Anlagevermögen konnten noch nicht den vollen Erfolg in 2016 entwickeln, insbesondere der erneute Umsatzrückgang konnte nicht vollständig kompensiert werden. Die wirtschaftliche Lage kann als gut bezeichnet werden, da die Investitionen zunehmend greifen und die Auftragslage für 2017 als sehr gut anzusehen ist. Die Prognosen aus dem Vorjahr konnten aufgrund der deutlich reduzierten Umsatzerlöse nicht alle eingehalten werden. IV. Prognosebericht Der Markt der Windenergie, in dem die SSC Wind sich befindet, ist im hohen Maße politisch getrieben. Das gilt national wie auch international. Ohne stabile Rahmenbedingungen gibt es keinen verlässlichen Windkraftausbau. Das Global Wind Energy Council (GWEC) geht weiterhin von einem stetigen Wachstum der weltweiten Windindustrie aus, insbesondere durch den asiatischen Markt (China und Indien). Für Europa werden stabile Märkte prognostiziert, wobei für Deutschland wiederum ein starkes Jahr vorhergesagt wird, bevor das neue Auktionsmodell der EU in den einzelnen Ländern seine Wirkung zeigt. Auch Offshore sind einige Projekte vorgesehen, wobei die SSC Wind GmbH bereits einen Großauftrag für das Projekt Nordsee-One abschließen konnte. Diesem sowohl in der zeitlichen als auch materiellen Dimension sehr dynamischen Prozess muss sich die SSC Wind GmbH stellen, indem sie auf allen unternehmerischen Ebenen - personell, strukturell, technisch und Management bezogen - angemessen reagiert. Ziel für 2017 ist deshalb eine deutliche Steigerung der Umsatzerlöse verbunden mit einem entsprechenden Jahresüberschuss sowie die weitere Optimierung der internen Strukturen auch innerhalb der neugebildeten Unternehmensgruppe, so dass das Unternehmen gut vorbereitet in die Umsetzungsphase der Novellierung des EEG blicken kann. Für 2017 sind Investitionen von ca. 750 T€ geplant. Für das Jahr 2017 erwarten wir deutlich steigende Umsätze, insbesondere im Offshore-Bereich. Für das Geschäftsjahr 2017 wird daher ein Jahresüberschuss im Bereich von 700 T€ bis 900 T€ geplant. Das geplante EBIT für 2017 beträgt zwischen 1,1 Mio € und 1,3 Mio €. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a. Branchenspezifische Risiken Ein weiteres, moderates globales Wachstum der On- und Offshore Windenergieindustrie wird stark davon abhängen, wie sich die politischen Rahmenbedingungen in den kommenden Monaten und Jahren entwickeln. Der deutsche Markt wird dabei geprägt durch die EEG Novelle, deren volle Wirkung wir 2019 erwarten und der auch die anderen EU-Länder miteinbezieht. In diesem Zusammenhang können 2017 und 2018 als Übergangsjahre angesehen werden. b. Ertragsorientierte Risiken Die Nachfrage nach den Leistungen der SSC Wind liegt auf hohem Niveau, dabei ist im Offshore-Bereich von einer deutlichen Steigerung gegenüber den in 2016 ereichten Umsätzen auszugehen. Dies wird zu geringeren Erlösen im Bereich der Onshore-Errichtung im Vergleich zum Vorjahr führen. Der weitere Prozess der Umstrukturierung der SSC Wind GmbH innerhalb der SSC Wind Unternehmensgruppe wird vermutlich in 2017 abgeschlossen werden und dafür notwendige Aufwendungen, aber auch erste Effizienzsteigerungen zeigen. Diese Entwicklungen sind im Businessplan 2017 enthalten. c. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Eigenkapitalsituation der SSC Wind GmbH ist weiterhin stabil, die Liquiditätsplanung für 2017 ging von einer leichten Belastung in der 1. Jahreshälfte aus, welche sich dann aber im 2.Halbjahr deutlich erholen wird. Die Liquiditätslage ist gut, Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken bestehen nicht, da die Beauftragungen in Euro abgerechnet werden. 2. Chancenbericht Durch die Umsetzung der Umstrukturierung erwarten wir Synergieeffekte, dass neue Märkte / Verfahren besser integriert werden können und wir durch Ausbau unserer Controllingfunktionen Chancen und Risiken früher erkennen können. Durch unsere Reputation bei großen Anlagenherstellern können sich insbesondere im Offshore-Bereich weitere Wachstumspotenziale ergeben. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem Wettbewerbsumfeld, wo die Nachfrage unserer Kunden auch durch politische Maßnahmen gesteuert wird - insbesondere die Novelle des EEG 2014 bzw. deren Umsetzung auch in anderen Ländern der EU wird den Markt deutlich beeinflussen. Dadurch wird sich der Wettbewerb vermutlich weiter verstärken. Vor dem Hintergrund unserer wirtschaftlichen Situation sind wir für die Zukunft gut gerüstet und sehen keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. Unsere Marktstellung ist stabil und wird sich 2017 weiter verbessern. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forfaitierung von ausgewählten Debitoren, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen und Debitorenmanagement, Forderungsausfälle sind seltene Ausnahmen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehungen informieren wir uns über die Bonität unserer Kunden. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält derzeit keine Zweigniederlassungen.
Wildeshausen, den 25. September 2017 SSC Wind GmbH René Psarski, Geschäftsführer Lars Küpker, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang zum 31. Dezember 2016I. Allgemeine Angaben Die Firma der Gesellschaft lautet SSC Wind GmbH. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich Stockenkamp 15 a in 27793 Wildeshausen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg, HRB 5709, eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 der SSC Wind GmbH, Wildeshausen, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte die Erstanwendung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG). Dazu wurde die Zuordnung der 'Nicht steuerbaren Umsätze (Innenumsätze)' geändert. Die bisher unter der laufenden Nummer 4. (Sonstige betriebliche Erträge) ausgewiesenen Erträge werden jetzt unter der laufenden Nummer 1. (Umsatzerlöse) ausgewiesen. Der Vorjahresausweis (TEUR 43) wurde ebenfalls angepasst. Das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung wurde der durch das BilRUG geänderten Fassung des § 275 HGB angepasst. Vor diesem Hintergrund ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit entfallen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) erstellt worden. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von mehr als EUR 150 bis zu EUR 1.000 werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Jahr ihres Zugangs in einem Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurden Abschreibungen vorgenommen. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden die Materialeinzelkosten, die Fertigungseinzelkosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Kosten des fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wird dieser angesetzt. Für bestimmte Vorräte wird der Wert mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren ermittelt. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt worden. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist gemäß § 272 HGB zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf Fremdwährung lautende Beteiligungen, Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Wechselkurs zum Buchungstag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag werden mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet; bei Restlaufzeiten über einem Jahr jedoch nur, falls der Kurs am Bilanzstichtag niedriger bzw. für Verbindlichkeiten höher ist. III. Angaben zu den Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden insbesondere u.a. Beträge für noch nicht vereinnahmte Forderungen aus Factoring (TEUR 367), Ertragsteuererstattungsansprüche und Steuererstattungsansprüche gegenüber anderen Ländern (TEUR 156) erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 13 (im Vorjahr TEUR 35) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesenen Forderungen gegen Gesellschafter belaufen sich zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 229 (im Vorjahr TEUR 796). 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der SSC Wind GmbH beträgt zum 31. Dezember 2016 TEUR 25. 4. Rückstellungen In den Sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Gewährleistungen enthalten (TEUR 63). Darüber hinaus bestehen übliche Rückstellungen für Urlaubsansprüche (TEUR 212), Jahresabschlusskosten u.ä. 5. Verbindlichkeiten Die unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrugen per 31. Dezember 2016 TEUR 189 (im Vorjahr TEUR 828). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden insbesondere durch Bürgschaften, Forderungsabtretungen und Sicherungsübereignungen von Geräten gesichert. Sämtliche Verbindlichkeiten, bis auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 12,5, sind kurzfristig und innerhalb eines Jahre fällig. Diese TEUR 12,5 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und sind innerhalb von bis zu fünf Jahren fällig. 6. Haftungsverhältnisse Gegenüber zwei Banken besteht aufgrund einer gesamtschuldnerischen Haftung für andere Unternehmen der SSC-Unternehmensgruppe eine Mithaft in Höhe von TEUR 1.114 und aufgrund eines Schuldbeitritts als Gesamtschuldner gegenüber einer Bank eine Mithaft für Darlehensverbindlichkeiten von Gruppen-Unternehmen in Höhe von TEUR 223. Darüber hinaus bestehen Bürgschaften mit Stand am 31. Dezember 2016 in Höhe von TEUR 1.570 für Darlehen der Gesellschafterin. IV. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung Die Erträge aus der Währungsumrechnung (sonstige betriebliche Erträge) betrugen im Berichtsjahr EUR 1.198,93 (Vorjahr: EUR 35,99), die Aufwendungen aus Währungsumrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen) EUR 151,56 (Vorjahr: EUR 1.792,61). 2. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.945.561,99 nach Abzug des Jahresfehlbetrages in Höhe von EUR 357.244,53 auf neue Rechnung vorzutragen. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2016 bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen von TEUR 305 (davon für 2017 TEUR 115) sowie aus Mietverträgen von TEUR 33 (davon für 2017 TEUR 6). Weiterhin besteht noch ein Vertrag über Kostenumlagen an die Gesellschafterin SSC Wind EMEA GmbH. Mit Datum vom 16. Dezember 2015 wurde mit der CommerzFactoring GmbH, Mainz, ein Forfaitierungsvertrag für die zwei umsatzstärksten Kunden geschlossen, der den regresslosen Verkauf der entsprechenden Forderungen umfasst. Zweck des Forfaitierungsgeschäftes ist die Verbesserung der Liquiditätslage der Gesellschaft. 2. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr im Durchschnitt 131 Angestellte (ohne Auszubildende). 3. Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. 4. Geschäftsführung Geschäftsführer der SSC Wind GmbH waren / sind - Herr Hinrich Eden, Kaufmann, Hude (Abberufung zum 1. Juni 2017), - Frau Anne Higgen-Eden, Physikerin, Hude (Abberufung zum 1. Juni 2017) - Herr René Psarski, Kaufmann, Wildeshausen und - Herr Lars Küpker, Kaufmann, Großenkneten (Bestellung zum 1. Juni 2017). 5. Gesamtbezüge Geschäftsführer Die Angaben zu den Geschäftsführerbezügen gemäß § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben aufgrund § 286 Abs. 4 HGB. 6. Nachtragsbericht Mit Wirkung vom 1.6.2017 sind die bisherigen Geschäftsführer Hinrich Eden und Anne Higgen-Eden aus der Geschäftsführung ausgeschieden, als neuer Geschäftsführer wurde der bisherige Prokurist Lars Küpker bestellt. Dieser führt seitdem gemeinsam mit René Psarski die Geschäfte der SSC Wind GmbH. Damit einher geht die Übertragung einiger Unternehmensbereiche (im Wesentlichen Finanzwesen, Personalwesen, Qualitätsmanagement/Arbeitssicherheit) mit den dazugehörigen Mitarbeitern von der SSC Wind EMEA GmbH auf die SSC Wind GmbH. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Wildeshausen, den 25. September 2017 SSC Wind GmbH René Psarski, Geschäftsführer Lars Küpker, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2016
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SSC Wind GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 25. September 2017 Cordes
+ Partner GmbH
Dr. Christian Reiß, Wirtschaftsprüfer Christian Harms, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss der SSC Wind GmbH wurde am 26. Oktober 2017 festgestellt. |
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