Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 3132
Eingetragen
23.7.2002
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Der Karosserie- und Fahrzeugbau; der Handel mit und die Vermittlung von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugzubehör und von -ersatzteilen, ferner das Betreiben eines öffentlich rechtlich zugelassenen Bremsendienstes. Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, andere ihr ähnliche Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nico Daniel Breuer
seit 18.9.2020
Prokura
Jörg Breuer
seit 23.7.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Breuer Truck & Trailer Holding GmbH
Germany
1100000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gerd Breuer GmbH

Duisburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen unseres Geschäfts

Die Gerd Breuer GmbH ist seit 1968 freier Handelspartner von Scania in Duisburg. Von Anfang an steht bei uns die Betreuung und der Service rund um das Nutzfahrzeug im Mittelpunkt. 1998 wurde direkt an der Autobahn A42 der neue Händlerbetrieb auf dem 20.000 Quadratmeter großen Gelände in Duisburg-Beeck eröffnet, im September 2003 dann der Neubau der Niederlassung in Wuppertal.

Unser Unternehmen ist nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert. Im Jahr 2022 wurde die Zertifizierung zuletzt bestätigt. Auch damit brachten und bringen wir unser Bestreben nach Kundenzufriedenheit deutlich zum Ausdruck.

Die Gerd Breuer GmbH besitzt gemäß Direkthändlervertrag das Alleinverkaufsrecht für Scania-Fahrzeuge im Regierungsbezirk Düsseldorf sowie den Kreisen Wuppertal, Remscheid, Solingen, Rhein-Wupper und in Teilen des Kreises Düsseldorf-Mettmann sowie im Stadtkreis Ratingen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 0,3 Prozent. Somit ist Deutschland im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht.

Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 1,1 Prozentpunkte deutlich nach unten. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. Auch für das kommende Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert.

Die Welt muss dringend die Wechselwirkung zwischen steigendem Transportbedarf und immer mehr CO 2 -Emissionen, Lärm, Verkehrsstaus und Verkehrsunfällen durchbrechen. Deshalb erforscht, entwickelt und fördert Scania nachhaltige Lösungen für einen saubereren und sichereren Personen- und Warenverkehr. Unseren Kunden stehen individuell angepasste LKW, Busse und Antriebslösungen zur Auswahl, mit denen sie eine Vielzahl umweltfreundlicher Lösungen gestalten können.

Scania gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Transportlösungen. Dazu zählen Lkw und Busse für anspruchsvolle Transportaufgaben sowie zahlreich damit einhergehende Dienstleistungsangebote. Scania bietet Fahrzeugfinanzierungen, Versicherungen und Mietleistungen an, damit sich unsere Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Zudem ist Scania führender Anbieter von Industrie- und Schiffsmotoren.

Bei Scania legte der Absatz im Jahr 2023 um 14 % auf 96.700 (2022: 85.200) Fahrzeuge zu. Der Lkw-Absatz wuchs um 14 % auf 91.700 (2022: 80.200) Fahrzeuge, der Bus-Absatz verbesserte sich um 2 % gegenüber dem Vorjahreswert, auf 5.100 (2022: 5.000) Fahrzeuge. Zum Jahresende erreichte der Auftragseingang von Scania 84.100 (2022: 82.100) Fahrzeuge, ein Plus von 2 %.

Scania wurde 1891 gegründet und beschäftigt heute weltweit etwa 57.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern. Forschung und Entwicklung befinden sich in Schweden sowie an den Standorten Brasilien und Indien. Die Produktion findet in Europa, Lateinamerika und Asien statt, regionale Produktionszentren befinden sich in Afrika, Asien und Eurasien. Scania gehört zu TRATON SE. Die TRATON SE als konzernleitende Holding der TRATON GROUP gehört mit ihren Marken Scania, MAN, Navistar und Volkswagen Truck & Bus zu den weltweit führenden Nutzfahrzeugherstellern.

Die Anforderungen, die die Nutzfahrzeugbranche im internationalen Umfeld zu bewältigen hat, sind vielfältig. Für diese Anforderungen bietet Scania maßgeschneiderte Fahrzeuglösungen, die nicht nur die Kunden von Scania schätzen, sondern auch die internationale Fachjury. Der Scania 420 R mit Super Antriebstrang entschied im großen Sattelzugmaschinen-Vergleichstest, der European Truck Challenge (ETC), das Rennen für sich. Der Scania Lkw überzeugte nicht nur im Fahrkomfort und der Ausstattung, sondern insbesondere bei dem reinen Kraftstoffverbrauch.

Scania Elektro-Lkw wurden mit dem Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit 2024 ausgezeichnet. Vergeben wird der Preis von der Zeitung Transport zusammen mit dem Huss-Verlag. Scania Elektro-Lkw bieten nicht nur Leistung, Reichweite und Ladekapazität, sondern markieren auch eine Weiterentwicklung von Scania im Bereich batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) für stätische und regionale Transportaufgaben. Die Fahrzeuge sind sowohl als Einzelfahrgestelle als auch als Sattelzugmaschinen erhältlich - mit neuem Antriebsstrang, verbesserten Batterien und leistungsfähigeren Funktionen für verkürzte Ladezeiten. Sie ermöglichen bei 40 Tonnen ZGG 370 km Reichweite und bei 64 Tonnen ZGG 260 km Reichweite. Es stehen zwei Elektromaschinen mit einem Leistungsbereich zwischen 270 und 450 kW Dauerleistung zur Auswahl. Die Elektromaschinen können mit diversen Nebenantriebsoptionen für ein breites Einsatzspektrum ergänzt werden.

In Deutschland wurden im Jahr 2023 insgesamt 6.740 Scania Neufahrzeuge ausgeliefert. (2022: 4.791). Der Absatz stieg um 40,7 %. Der Marktanteil von Scania Deutschland stieg auf 9,98 % (2022: 8,9 %). Während der EU-Markt um 14,7 % auf 266.879 Neuzulassungen (alle Lkw ab 16 Tonnen, ACEA-Statistik) anwuchs, wuchs der Markt in Deutschland um 25,2 %.

In 2023 konnten wir 452 (2022: 343) Scania-Neufahrzeuge einschließlich Vorführwagen ausliefern. Die Bestelleingänge von Neufahrzeugen unserer Kunden können wir mittlerweile wieder zeitnah bedienen.

Unser Marktanteil im Verkaufsgebiet betrug 14,6 % (Vorjahr: 10,4 %). Der Marktanteil wird gemessen anhand der insgesamt im Verkaufsgebiet zugelassenen Neufahrzeuge über 16 t zulässiges Gesamtgewicht.

Hinsichtlich des Marktanteils liegen wir weiterhin deutlich über dem Durchschnitt der Scania-Händler im Bundesgebiet.

2.2. Geschäftsverlauf

a) Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Folgenden wird die Umsatzentwicklung - unterteilt nach den einzelnen Bereichen - dargestellt:

2023
T€
2022
T€
Neufahrzeuge Lkw 59.117 38.916
Gebrauchtfahrzeuge 28.285 26.240
Ersatzteile 9.527 9.315
Sonstiges 13.977 13.350
110.906 87.821
Erlösschmälerungen und interne Erlöse -3.567 -3.884
107.339 83.937

Der derzeitige Auftragsbestand ist noch zufriedenstellend, jedoch rechnen wir mit einer anhaltenden stagnierenden Nachfrage auf Grund der konjunkturellen Situation. Die Absatzzahlen im Neufahrzeugbereich werden in 2024 den Vorjahreswert nicht erreichen. Auch im Gebrauchtfahrzeugbereich rechnen wir mit stagnierenden Absatzzahlen.

b) Beschaffung

Die Beschaffung erfolgt über die SCANIA DEUTSCHLAND GmbH, Koblenz, den deutschen Importeur für Scania-Fahrzeuge.

c) Investitionen

Im Jahr 2016 haben wir die Erstellung des neuen Showrooms in Duisburg abgeschlossen. In diesem Zusammenhang wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten am Objekt Duisburg durchgeführt. Insgesamt wurden Investitionen in den Standort Duisburg in Höhe von ca. 3,2 Mio. € vorgenommen.

Im Jahr 2017 wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten am Objekt Wuppertal durchgeführt.

In den Jahren 2022 und 2023 erfolgten Investitionen im energetischen Bereich. Die ölbetriebene Heizungsanlage in Wuppertal wird gegen eine Wärmepumpenheizung ausgetauscht. Es erfolgen weitere Investitionen in die Errichtung von Trafostationen zur Unterstützung des Elektrobetriebs der Fahrzeugflotte.

d) Finanzmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Gerd Breuer GmbH hat zum Bilanzstichtag einen Kapitalbedarf von rund 28 Mio. €. Die Finanzierung erfolgt zu ca. 52,9 % durch Eigenkapital und zu ca. 47,1 % durch Fremdkapital.

Im Jahr 2016 wurde ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Breuer Truck & Trailer Holding GmbH geschlossen. Das Jahresergebnis 2023 wurde entsprechend abgeführt. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt daher unverändert T€ 15.015.

Mit der Scania Finance Deutschland GmbH, Koblenz, die für die Durchführung von Finanzierungsgeschäften (Leasing, Mietkauf und Vermietung) für Scania-Partner und Kunden zur Verfügung steht, bestehen Verträge, die zur Übernahme von Lastkraftwagen nach Ablauf der Finanzierungsdauer verpflichten. Die Risiken aus den Verpflichtungen haben wir durch die Bildung entsprechender Rückstellungen abgedeckt.

2.3. Vermögenslage

Aus der Vermögens- und Finanzlage ergibt sich folgendes Bild:

Kennziffern: 2023
%
2022
%
Eigenkapital : Gesamtkapital 52,9 53,5
Eigenkapital : Anlagevermögen 170,9 165,8

Finanzlage

31.12.2023 31.12.2022
T€ % % T€
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 14 0,2 0,2 22
Sachanlagen 8.772 99,8 99,8 9.035
8.786 100,0 100,0 9.057
Fremdkapital
Eigenkapital 15.015 100,0 100,0 15.019
Langfristiges Fremdkapital RLZ>5Jahre 0 0,0 0,0 0
15.015 100,0 100,0 15.019
Fremdkapital
Umlaufvermögen und ARAP 19.597 100,0 100,0 19.016
Kurzfristiges Fremdkapital 13.021 66,4 65,1 12.375
Überdeckung 6.576 33,6 34,9 6.641

2.4. Finanzlage

Die Baumaßnahmen 2016/2017 wurden in Höhe von 3,6 Mio. € fremdfinanziert. Davon sind bereits 3,0 Mio. € getilgt. Die übrigen Investitionen in das Anlagevermögen wurden aus dem laufenden Cash-flow getätigt. Die Finanzierung des Umlaufvermögens (Fahrzeuge) erfolgt i. d. R. über die Scania Finance GmbH, die Finanzierung der Ersatzteile erfolgt über die SCANIA DEUTSCHLAND GmbH.

Liquiditätslage im Überblick:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Flüssige Mittel und kurzfristige Forderungen 8.220 10.893
Kurzfristige Verbindlichkeiten 13.021 12.375
Liquidität I ./. 4.801 ./. 1.482
Vorräte 11.269 7.972
Liquidität II 6.468 6.490

2.5. Ertragslage

Nachfolgend einige Kennzahlen zur Ertragslage.

Kennzahlen: 2023 2022
Unternehmensergebnis vor Ertragsteuern : Umsatz % 4,7 4,6
Betriebsergebnis : Umsatz % 4,1 3,2
Rohertrag : Umsatz (Handelsspanne) % 13,3 14,1

In 2023 stieg der Umsatz bei den Neufahrzeugen um T€ 20.201 auf T€ 59.117, nach einem Rückgang im Vorjahr von T€ 12.593. Durchschnittlich erzielten wir pro Fahrzeug einen Umsatz von T€ 131 (Vorjahr T€ 113). Die Nachfrage nach Neufahrzeugen kann mittlerweile wieder durch das vorhandene Angebot gedeckt werden. Aufgrund der vorliegenden Bestelleingänge für 2024 und den trüben konjunkturellen Aussichten für das laufende Jahr werden wir in 2024 im Neufahrzeugbereich gegenüber dem Vorjahr eine geringere Stückzahl absetzen können.

Die Nachfrage bei den Gebrauchtfahrzeugen war in 2023 weiter auf einem hohen Niveau, hier konnte ein Umsatzzuwachs von 7,8 % erzielt werden. Im Ersatzteileverkauf erhöhte sich der Umsatz um 2,3 %, in den anderen Umsatzsparten war die Entwicklung leicht positiv.

Insgesamt konnten wir in 2023 einen Umsatz in Höhe von T€ 107.339 erzielen (Vorjahr: T€ 83.937), der Rohertrag stieg um T€ 2.366. Prozentual sank aber der Rohertrag im Verhältnis zum Umsatz von 14,1 % auf 13,3 %.

Die sonstigen Aufwendungen erhöhten sich in Summe um T€ 735 auf T€ 9.890.

Das Betriebsergebnis erhöhte sich um T€ 1.631 auf T€ 4.350.

Auf Grund der Entwicklung im Neufahrzeugbereich und den in diesem Zusammenhang abgeschlossenen Reparatur- und Wartungsverträgen wird sich die Auslastung unserer Werkstatt weiter stabilisieren.

3. Prognose, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Im Jahr 2024 wird das BIP in Deutschland laut Monatsbericht der Deutschen Bundesbank nur um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen.

Wie lange diese Rezession anhält, bleibt auch auf Grund der anhaltenden militärischen Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine abzuwarten.

Mit der derzeitigen Auftragslage für bestellte Nutzfahrzeuge sind wir noch zufrieden. Die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie eingetretenen Lieferengpässen des Herstellers konnten beseitigt werden. Auf Grund der anhaltenden Konjunkturkrise rechnen wir mit einem Rückgang an Neufahrzeugbestellungen. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit 350 Neufahrzeugauslieferungen.

Im Gebrauchtfahrzeugbereich erwarten wir keine Umsatzzuwächse für 2024. Auf Grund der abgeschlossenen Reparatur- und Wartungsverträge mit unseren Kunden rechnen wir auch für 2024 mit einer sehr guten Auslastung und Beschäftigung in unseren Werkstätten einhergehend mit positiven Auswirkungen beim Ersatzteilumsatz. Die stabil hohe Anzahl an Reparatur- und Wartungsverträgen spiegelt das große Kundenvertrauen in unsere Servicequalität wider.

Insgesamt rechnen wir im Jahr 2024 auf Grund der konjunkturellen Situation in Deutschland mit einem Umsatzrückgang und einem rückläufigen Ergebnis.

Wir sind davon überzeugt, dass unserer Produkt SCANIA weiterhin eine hohe Kundenzufriedenheit erreichen wird.

Unser Erfolg ist abhängig von unseren Mitarbeitern. Hier investieren wir permanent in die Aus- und Weiterbildung.

3.2. Risikobericht

Risiken, die sich nachhaltig auf die Geschäftsentwicklung auswirken können, betreffen im Wesentlichen die Konjunkturentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland. Die Transportunternehmer und Spediteure halten auf Grund dieser wirtschaftlichen Lage ihre Kaufentscheidung zurück. Unsere Kunden wissen die Marke Scania als Premium Produkt zwar zu schätzen, jedoch zeigt sich auch, dass das hohe Preisniveau eines Scania-Nutzfahrzeuges eine Kaufentscheidung zu unseren Gunsten zunehmend erschwert.

Weiteres Wachstum unserer Kunden bringt auch eine Steigerung der Rücknahmeverpflichtungen mit sich. Diese zukünftigen Rücknahmen werden den Gebrauchtwagenmarkt stärker reglementieren und zu Lasten der Händler gehen. Die Einschätzung von Rücknahmepreisen basiert auf heutigen Erfahrungswerten. Diese Werte können in Zukunft von Veränderungen im Markt beeinflusst werden.

Unser Risikomanagementsystem analysiert permanent die aktuellen Entwicklungen unter Heranziehung von Marktspiegeln und Restwertprognosen. Erkennbare Risiken werden durch angemessene Wertberichtigungen und Rückstellungen antizipiert.

Risiken durch den Einsatz von Finanzinstrumenten sehen wir uns nicht bzw. nur gering ausgesetzt. Unsere liquiden Mittel werden sicher angelegt. Fremdwährungsrisiken bestehen nicht.

Ein Ausfallrisiko besteht bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zwecks Vermeidung und Begrenzung werden im Rahmen unseres Debitorenmanagements vor Eingehung von Lieferbeziehungen Auskünfte eingeholt und Kreditgrenzen festgelegt. Ergänzend erfolgen bei Auffälligkeiten in der bestehenden Lieferbeziehung weitergehende Bonitätsanalysen und eine Umstellung auf Vorkassen für künftige Lieferungen. Ein stringentes Mahnwesen sichert zudem bei nicht leistungsgestörten Kunden die rechtzeitige Zahlung. Wir verzeichnen erfreulicherweise einen Rückgang bei den Forderungsausfällen. Erkennbare Risiken werden durch angemessene Wertberichtigungen antizipiert.

Aufgabe unseres Liquiditäts-Managements ist es, den prognostizierbaren Bedarf unter normalen Marktbedingungen zu marktüblichen Konditionen zu finanzieren und so die jederzeitige Liquidität sicherzustellen. Einem Liquiditätsrisiko sehen wir uns derzeit nicht ausgesetzt.

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen mit Ausnahme der Entscheidung der Kunden oder von uns zur Skontozahlung nicht.

Durch den zunehmenden Facharbeitermangel in der Bundesrepublik Deutschland haben wir bereits heute Maßnahmen durchgeführt, unser bestehendes Fachpersonal für unser Unternehmer zu begeistern und an uns zu binden. Dies werden wir in den nächsten Jahren weiter ausbauen und fortführen.

3.3. Chancenbericht

Unser Chancenpotential liegt in den hervorragenden Scania-Produkten sowie in unseren qualitätsbewussten und kundenorientierten Serviceleistungen.

Wir bieten unseren Kunden ein innovativ hochwertiges Produkt, unterstützt durch unseren umfassenden Service. Das Vertrauen unserer Kunden in unsere Leistung sehen wir im Neufahrzeuggeschäft neben der Produktqualität durch die Kundentreue bestätigt. Im Werkstattbereich bestätigen uns unsere Kunden durch den überdurchschnittlich hohen Abschluss an Reparatur- und Wartungsverträgen ihr Vertrauen.

Vor dem Hintergrund unseres Risikomanagementsystems sehen wir uns in der Lage, auf Marktveränderungen kurzfristig zu reagieren und den hieraus resultierenden Auswirkungen auf unser Unternehmen durch geeignete Maßnahmen zu begegnen.

Risiken, die die Entwicklung der Gesellschaft nachteilig beeinflussen oder gar dessen Bestand gefährden, sind nicht erkennbar.

 

Duisburg, 08. März 2024 / 15. April 2024

Jörg Breuer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 8.786.276,25 9.057.440,86
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.918,00 21.783,00
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 13.918,00 21.783,00
II. Sachanlagen 8.772.358,25 9.035.657,86
1. Grundstücke und Bauten 6.439.211,00 6.684.263,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.032.277,00 2.182.881,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 300.870,25 168.513,86
B. UMLAUFVERMÖGEN 19.488.141,74 18.865.010,33
I. Vorräte 11.268.480,12 7.971.733,11
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.425,00 2.875,00
2. Unfertige Leistungen 84.150,00 101.510,00
3. Waren 11.151.226,12 7.867.207,13
4. Geleistete Anzahlungen 28.679,00 140,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.032.366,02 7.685.441,04
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.555.361,46 2.568.617,35
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.902.172,78 4.624.078,50
3. Sonstige Vermögensgegenstände 574.831,78 492.745,19
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.187.295,60 3.207.836,18
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 108.271,00 150.951,00
28.382.688,99 28.073.402,19

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 15.015.283,55 15.015.283,55
I. Gezeichnetes Kapital 715.808,63 715.808,63
II. Gewinnvortrag 14.299.474,92 14.299.474,92
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN 0,00 7.689,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 4.186.000,00 4.009.100,00
1. Sonstige Rückstellungen 4.186.000,00 4.009.100,00
D. VERBINDLICHKEITEN 9.103.157,44 8.926.383,64
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 677.587,97 1.007.142,35
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 53.032,70 4.335,25
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.080.993,42 5.815.665,77
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.254.795,52 1.218.332,91
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.036.747,83 880.907,36
- davon aus Steuern: € 80.395,72 (Vorjahr: € 80.864,62)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.036.747,83 (Vorjahr: € 880.907,36)
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 78.248,00 114.946,00
28.382.688,99 28.073.402,19

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 107.338.680,41 83.937.453,16
2. Sonstige betriebliche Erträge 847.231,19 1.274.747,73
3. Materialaufwand 93.098.694,76 72.063.084,87
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 92.274.951,45 71.225.806,46
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 823.743,31 837.278,41
4. Personalaufwand 5.896.169,69 5.447.610,12
a) Löhne und Gehälter 5.027.306,74 4.648.046,54
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 868.862,95 799.563,58
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 766.163,27 849.191,60
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.264.568,67 2.948.442,66
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 126.635,18 63.220,78
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 122.104,38 (Vorjahr: € 62.812,76)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 157.607,43 35.738,42
- davon an verbundene Unternehmen: € 25.139,31 (Vorjahr: € 11.888,27)
9. Ergebnis nach Steuern 5.129.342,96 3.931.354,00
10. Sonstige Steuern 57.127,69 56.350,67
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 5.072.215,27 3.875.003,33
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemein

Die Gerd Breuer GmbH hat ihren Sitz in Duisburg und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 3132 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 i.V.m. Abs. 4 HGB auf. Die Darstellung des Jahresabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Von bestehenden Ansatzwahlrechten wird nur Gebrauch gemacht, soweit aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften eine Aktivierungs- bzw. Passivierungspflicht besteht.

B. Bilanz

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanz wurde entsprechend dem in § 266 HGB vorgegebenen Gliederungsschema aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden.

2. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird bei den einzelnen Vermögensgegenständen wie folgt unterstellt:

Vermögensgegenstände Nutzungsdauer
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 Jahre
Sachanlagen (beweglich) 2 - 23 Jahre
Sachanlagen (unbeweglich) 10 - 33 Jahre

Außerplanmäßige Abschreibungen im Bereich der Sachanlagen waren nicht erforderlich. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00 (netto) im Einzelfall werden sofort abgeschrieben.

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im Anschluss an den Anhang (Anlage A) dargestellt.

3. Umlaufvermögen

a) Vorräte

Die Bestandsermittlung der Vorräte erfolgte durch körperliche Aufnahme am Abschlussstichtag oder in Lagerbereichen mit ordnungsmäßigen Bestandsfortschreibungen im Laufe des Geschäftsjahres.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Handels- und Fremdware erfolgte zu durchschnittlichen Anschaffungskosten.

In den Vorräten sind Handelswaren zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen wurden unter Berücksichtigung des Fertigungsgrades retrograd durch angemessene Abschläge auf die Veräußerungs- bzw. vorsichtig geschätzten Verkaufspreise ermittelt. Einzelrisiken wurden bei der Bewertung Rechnung getragen. Anteilige Fremdkapitalzinsen sind nicht enthalten.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt, wobei auf Lieferforderungen neben notwendigen Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung von 1 % vorgenommen wurde.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen das Verrechnungskonto der Gesellschafterin Breuer Truck & Trailer Holding GmbH (T€ 3.902, Vorjahr: T€ 4.624).

In den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene antizipative Forderungen betreffen ausstehende Gutschriften.

4. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

In dieser Position sind keine Fremdwährungskonten enthalten.

5. Eigenkapital

Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 setzt sich wie folgt zusammen:

Gezeichnetes Kapital 715.808,63
Gewinnvortrag 31.12.2023 14.299.474,92
15.015.283,55

Das Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von €5.072.215,27 wird gemäß Gewinnabführungsvertrag vom 25. Oktober 2016 an die Breuer Truck & Trailer Holding GmbH abgeführt. Die Eintragung des Gewinnabführungsvertrages in das Handelsregister erfolgte am 15. November 2016.

6. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Der Ausweis betrifft diverse öffentliche Zuschüsse des Anlagevermögens. Die Zuschüsse werden analog zu den Nutzungsdauern der bezuschussten Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst.

7. Rückstellungen

Die Rückstellungen decken alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab. Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. In der Position "Sonstige Rückstellungen" sind als wesentliche Posten die Rückstellungen für Antriebsstranggarantie i.H.v. T€ 994 (Vorjahr: T€ 952), Wartungsverträge i.H.v. T€ 1.844 (Vorjahr: T€ 1.889) sowie Garantie- und Kulanz i.H.v. T€ 320 (Vorjahr: T€ 268) enthalten.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert. Der nachstehende Verbindlichkeitenspiegel gibt einen Überblick über die Fristigkeit der Verbindlichkeiten.

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
bis zu einem Jahr
über einem Jahr
von mehr als fünf Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 677.587,97 330.300,13 347.287,84 0,00
Vorjahreswerte 1.007.142,35 332.015,23 675.127,12 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 53.032,70 53.032,70 0,00 0,00
Vorjahreswerte 4.335,25 4.335,25 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.080.993,42 6.080.993,42 0,00 0,00
Vorjahreswerte 5.815.665,77 5.815.665,77 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.254.795,52 1.254.795,52 0,00 0,00
Vorjahreswerte 1.218.332,91 1.218.332,91 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.036.747,83 1.036.747,83 0,00 0,00
Vorjahreswerte 880.907,36 880.907,36 0,00 0,00
9.103.157,44 8.755.869,60 347.287,84 0,00
Vorjahreswerte 8.926.383,64 8.251.256,52 675.127,12 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden und Sicherungsübereigung von einem Fahrzeug besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen das Verrechnungskonto mit der Breuer Truck & Trailer Rent GmbH in Höhe von T€ 1.255 (Vorjahr: T€ 1.218).

C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Vorschriften gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

2. Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 285 Nr. 4 HGB)

2023 2022
Nach Tätigkeitsbereichen T€ % % T€
Neufahrzeuge Lkw 59.117 55,1 46,4 38.916
Gebrauchtfahrzeuge 28.285 26,3 31,2 26.240
Ersatzteile 9.527 8,9 11,1 9.315
Sonstiges 13.980 13,0 15,9 13.353
Erlösschmälerungen und interne Erlöse -3.570 -3,3 -4,6 -3.887
107.339 100,0 100,0 83.937

Die Umsätze wurden überwiegend in Deutschland erzielt.

3. Periodenfremde Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 710 (Vorjahr: T€ 1.033) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten.

4. Erträge aus der Abzinsung

Im Geschäftsjahr 2023 sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen für Wartungsverträge in Höhe von T€ 39 (Vorjahr: T€ 26) und für Rückstellungen für Antriebsstränge in Höhe von T€ 25 (Vorjahr: T€ 13) entstanden.

D. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

2023 2022
Anzahl der Arbeitnehmer (gesamt) 72 72
davon Angestellte 35 35
davon Arbeiter 37 37

2. Mitglieder der Geschäftsführung

Nachname Vorname Ausgeübter Beruf
Breuer Jörg Kaufmann

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt.

3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe wird unter Inanspruchnahme der Schutzklauseln des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

4. Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars

Der Abschlussprüfer hat für Abschlussprüfungsleistungen ein Gesamthonorar in Höhe von T€ 23 abgerechnet. Weitere Honorare wurden nicht berechnet.

E. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

Aufwand 2023
T€
Vertragsdauer
23 Leasingverträge für Firmenwagen und Betriebsausstattung 147 Vertragsende max. bis 8/2027
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: T€ 6
davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren: T€ 208

Mit der Scania Finance Deutschland GmbH bestehen Verträge, die zur Übernahme von Lastkraftwagen nach Ablauf der vertraglich vereinbarten Leasingdauer verpflichten.

 

Duisburg, 8. März 2024 / 15. April 2024

Gerd Breuer GmbH

Jörg Breuer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 194.602,63 0,00 0,00 52.136,99 142.465,64
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 13.966.797,89 0,00 0,00 0,00 13.966.797,89
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.395.871,52 402.967,41 150.030,86 413.347,57 5.535.522,22
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 168.513,86 282.387,25 -150.030,86 0,00 300.870,25
19.531.183,27 685.354,66 0,00 413.347,57 19.803.190,36
19.725.785,90 685.354,66 0,00 465.484,56 19.945.656,00
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 172.819,63 7.865,00 52.136,99 128.547,64
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 7.282.534,89 245.052,00 0,00 7.527.586,89
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.212.990,52 513.246,27 222.991,57 3.503.245,22
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
10.495.525,41 758.298,27 222.991,57 11.030.832,11
10.668.345,04 766.163,27 275.128,56 11.159.379,75
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 13.918,00 21.783,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 6.439.211,00 6.684.263,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.032.277,00 2.182.881,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 300.870,25 168.513,86
8.772.358,25 9.035.657,86
8.786.276,25 9.057.440,86

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Gerd Breuer GmbH, Duisburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gerd Breuer GmbH, Duisburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gerd Breuer GmbH, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

 

Koblenz, 15. April 2024

ETL-Heimfarth & Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sandro Minafra, Wirtschaftsprüfer

Helmut Heimfarth, Wirtschaftsprüfer

Weitere Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 15. April 2024 festgestellt.

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