alpha aluminium GmbH
Rennweg 97, 56626 Andernach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katrin Remer seit 23.9.2024 | Prokura |
Andreas Peter Nickelsen seit 2.11.2021 | Geschäftsführer |
Christian Josef Scheid seit 11.7.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
alpha aluminium GmbHAndernachJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Festgestellt am 21. Oktober 2024BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ALPHA ALUMINIUM GMBH, ANDERNACHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023alpha aluminium GmbH, AndernachI. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Der Jahresabschluss der alpha aluminium GmbH, Andernach, für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister Koblenz unter der Registernummer HRB 22031. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer und in steuerlich zulässiger Höhe. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Im Anlagenspiegel werden die Geringwertigen Wirtschaftsgüter als Zu- und Abgang gezeigt. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren Stichtagswert. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Für die Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab zugrunde gelegt. Sie berücksichtigen diejenigen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbar waren. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Transaktionstag umgerechnet. Gemäß § 256 a HGB werden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Von den Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen haben TEUR 1.000 (i.Vj. TEUR 805) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Bilanzgewinn Im Vorjahresausweis enthält einen Verlustvortrag von TEUR 203. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 510 (Vorjahr: TEUR 796) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 5.202 (Vorjahr: TEUR 6.753) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, davon haben TEUR 4.589 (Vorjahr: TEUR 6.029) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Als Sicherheiten für Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. TEUR 1.187 besteht die Mithaftung einer Gesellschafterin. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (§ 42 Abs. 3 GmbHG) betreffen mit TEUR 4.232 (i.Vj. TEUR 5.566) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten enthalten mit TEUR 18 (i.Vj. TEUR 105) Verbindlichkeiten aus Steuern. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen i.H.v. TEUR 22 (i.Vj. 26). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 12 (i.Vj. TEUR 25) sowie Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen i.H.v. TEUR 728 (i.Vj. TEUR 108) enthalten. Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 1 (i.Vj. TEUR 1). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 1 (i.Vj. TEUR 4). Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen i.H.v. TEUR 43 (i.Vj. TEUR 14) Zinserträge gegenüber Beteiligungsunternehmen. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 326 (i.Vj. TEUR 125) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt im Geschäftsjahr 8 Mitarbeiter (i.Vj. 8). 2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 an: Andreas Nickelsen, Kaufmann, Andernach Christian Scheid, Ingenieur, Kerben Matthias Teufel, Kaufmann, Beilstein (bis 05.01.2024) Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. 3. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist zu 100% an der Breuer Vertriebsgesellschaft mbH mit Sitz in Andernach beteiligt.
Darüber hinaus ist die Gesellschaft seit 2022 an den folgenden Gesellschaften mit Sitz in Brzeg, Polen, beteiligt:
4. Konzernzugehörigkeit Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, stellt die G.S.M. Gesellschaft für Synergiemanagement mbH, Andernach, auf. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. 5. Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres In 2024 wurde das Tochterunternehmen Breuer Vertriebsgesellschaft mbH rückwirkend auf die alpha aluminium GmbH verschmolzen. Im August 2024 wurden die Gesellschaftsanteile an allen polnischen Gesellschaften von 33,0%/ 33,3% auf 75,0% aufgestockt. Das extreme Hochwasser in Osteuropa im September 2024 hat auch unseren Standort Brzeg in Polen getroffen. Aktuell kann man noch keine Aussage über die Höhe des daraus entstandenen Schadens machen. Die Gesellschaft ist gegen Elementarschäden bis zu einem Betrag von 1,0 Mio. Zloty (rd. TEUR 230) versichert.
Andernach, den 25. September 2024 alpha aluminium GmbH
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023alpha aluminium GmbH, AndernachI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Ziele und Strategien 3. Steuerungssystem 4. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Vermögens- und Finanzlage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Bericht über Beteiligungen III. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten V. Prognosebericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens alpha aluminium GmbH beschäftigt sich seit 2019 schwerpunkmäßig mit der Beratung, Produktion, Konstruktion, Bearbeitung und dem Vertrieb von Aluminiumstrangpressprodukten und einbaufertigen Baugruppen. Qualität, Service und unsere umfangreichen Fertigungsmöglichkeiten bilden dabei Kernkompetenzen und sind als solche eng miteinander verzahnt. Durch unsere Beteiligung an den Produktionsstandorten seit 2022 in Polen (vorher in Tschechien) und unsere exklusiven und strategischen Verbindungen mit unseren internationalen Partnerwerken nutzen wir die ausgeprägten Standortvorteile, von denen unsere Kunden intensiv profitieren. Unsere Produktpalette ist breit gefächert und umfasst neben Standardprofilen zum Großteil kundenspezifische Zeichnungsprofile, mit besonderem Schwerpunkt auf anschließender Weiterverarbeitung und Oberflächenveredelung. Die Montage sowie die Beschaffung von Zukaufteilen runden unsere Produktpalette ab, so dass wir nahezu das komplette Sortiment der Aluminiumanwendungen abbilden können. Unser Vertriebsgebiet umfasst im wesentlichen Zentraleuropa mit besonderem Schwerpunkt in Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande. 2. Ziele und Strategien Unsere Ziele und die jeweiligen Strategien zu deren Erreichung leiten sich aus der Aufgabenstellung unserer Kunden, Mitarbeiter und Gesellschafter ab. Sie werden auf Produktebene heruntergebrochen und mit den einzelnen Interessensgruppen regelmäßig überprüft und weiterentwickelt. Wir wollen unsere Produkte und Dienstleistungen stetig weiterentwickeln, insbesondere durch Konzentration auf eine höhere Wertschöpfung, und somit unsere Ertragskraft und unsere Marktanteile weiter ausbauen. Dadurch soll unsere wirtschaftliche Stabilität und unsere Investitionsfähigkeit dauerhaft sichergestellt bleiben. 3. Steuerungssystem Als Steuerungssystem für die Leitung der einzelnen Produktbereiche dient uns eine Profitcenterrechnung. In dieser werden unterjährig alle Aufwands- und Ertragsgrößen gegenübergestellt und einer entsprechenden Soll/Ist-Analyse und Ist/Ist-Analyse unterzogen. 4. Forschung und Entwicklung Unsere Gesellschaft tätigt im branchenüblichen Umfang die technische Weiterentwicklung von vorhandenen Produkten und die Entwicklung wie auch Einführung von Neuprodukten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Absatzmärkte der alpha aluminium umfassen die drei Bereiche Bau, Automotive / Transport sowie Industrieprodukte. Der Umsatzanteil verteilt sich hierbei zu je ca. einem Drittel auf die unterschiedlichen Bereiche. Im Baubereich erzielen wir signifikante Umsatzanteile mit der Fertigung von Unterkonstruktionen für PV-Anlagen. Für das Berichtsjahr 2023 ist allerdings klar zu erkennen, dass der Neubau von privaten PV-Anlagen, gemessen an den Vorjahren, deutlich rückläufig ist. Erschwerend kommt hinzu, dass die Läger unserer Kunden nach dem Boomjahr 2022 erheblich gefüllt sind und daher kaum nennenswerte Abrufe getätigt werden. Die Automotivindustrie befindet sich derzeit im Wandel zur E-Mobilität. Insbesondere die deutschen OEMs haben Schwierigkeiten sich gegen die deutlich günstigeren Wettbewerbsmodelle aus dem Ausland zu behaupten. Die Industrieprodukte waren im Berichtsjahr 2023 der stabilste Bereich. Die als Reaktion auf die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine verhängten Sanktionen sind für uns alle gesellschaftlich und wirtschaftlich nach wie vor deutlich spürbar. Auf alle wesentlichen Produktbereiche unseres Werkstoffs Aluminium wurden im Laufe des Jahres 2023 weitere direkte Sanktionen verhängt. Zusätzliche, indirekte Sanktionen betreffen nach wie vor den Warenverkehr und den Grenzübertritt generell. Insgesamt können Deutschland und die Europäische Union diesen Angebotsmangel über die Umlenkung in Importe aus anderen Ländern weitestgehend kompensieren. Der Russland-Ukraine-Krieg ist auch Hauptursache für die dramatische Erhöhung der Energiepreise, vor allem der Gaspreise, die trotz staatlicher Unterstützungspakete die Haushalte und die energieintensiven Produktionsbereiche der deutschen Wirtschaft sehr stark erfasste. Im Verlauf des 2. Halbjahrs 2023 haben sich die Energiepreisentwicklung sowie die dadurch getriebene Inflationsrate deutlich verlangsamt, sodass wir einer Normalisierung der Werte entgegensehen konnten. Die der Inflation durch die Europäische Zentralbank entgegengesetzten Zinserhöhungen verloren ihre Dynamik allerdings erst zum Ende des dritten Quartals 2023 und befinden sich seither in einer planbaren Seitwärtsbewegung. Eine spürbare Reduzierung des Zinsniveaus ist derzeit aber noch nicht absehbar. Insgesamt hat all dies die für uns relevanten Branchen stark beeinflusst. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Die deutsche Wirtschaft befindet sich daher auch Anfang 2024 in einer Stagnation mit Übergang in eine Rezession. Die Notierung der €-LME (Metallbörse London Metal Exchange) reduzierte sich im ersten Halbjahr 2023 um rd. 12% gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung egalisierte sich im zweiten Halbjahr 2023 etwas, lag aber zum Jahresende noch immer bei rd. -12%. Den niedrigsten Börsenwert notierten wir im Monat Juli mit -15%. Auch die Aluminium-Bolzenprämie hat sich im Berichtszeitraum weiter reduziert. Die Veränderungsraten waren jedoch nicht so deutlich wie im Jahr zuvor. Grund für diese Reduktion war erneut die deutliche Abschwächung der Nachfragetätigkeit gepaart mit Kapazitätserweiterungen bei den Bolzenherstellern. Insgesamt sehen wir unseren Werkstoff Aluminium nach wie vor als eines der zukunftsträchtigsten Industriemetalle zur Transformation der europäischen Wirtschaft hin zu einer C0 2 -freien Produktion, dem CO 2 -freien Verkehr und der Realisierung der ebenso CO 2 -freien Energiewende. 2. Geschäftsverlauf alpha aluminium GmbH ist nach wie vor in der Produktion, der Weiterverarbeitung und dem Vertrieb von stranggepressten Aluminiumhalbzeugen und einbaufertigen Baugruppen tätig. Sie unterhält fünf branchennahe Beteiligungen und Tochtergesellschaften im In- und Ausland. Die im Jahr 2022 begonnene Verlagerung unserer Fertigungsstätte von Tschechien nach Polen wurde in 2023 abgeschlossen. Die Liegenschaft im tschechischen Skalna konnte im Berichtszeitraum gewinnbringend verkauft werden. Somit findet die gesamte Weiterverarbeitung unserer Aluminiumprodukte in den vier polnischen Beteiligungen: I.C.I. Polska Sp. z.o.o. Sp. k. und I.C.I. Polska Sp. z.o.o. sowie ELREC Sp. z.o.o. Sp. k. und ELREC Sp. z.o.o. statt. Weitere Gesellschafterin ist die 3River Metal Group Familienstiftung, Remagen. 3. Vermögens- und Finanzlage Die Umsatzerlöse verringerten sich 2023 im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.716 (ca.-20%). Dies resultiert i. W. aus einer Reduktion der Verkaufspreise auf Grund der um 12% gesunkenen LME bei gleichzeitig rückläufigen Absatzmengen insbesondere im PV-Bereich. Die Rohertragsmarge verbesserte sich jedoch um ca. 4,7%-Punkte; was im Wesentlichen auf die stärkere Fokussierung auf bearbeitete Produkte in Zusammenarbeit mit unserem polnischen Engagement zurückzuführen ist. Die verrechneten Abschreibungen lagen mit T€ 8,9 im Jahr 2023 unter dem Vorjahr, was auf die Verlagerung nach Polen und den Verkauf unserer Produktionshalle in Tschechien zurückzuführen ist. Der Personalaufwand hat sich um T€ 72,3 (-10%) reduziert. Ursächlich hierfür waren die Verbesserung der internen Abläufe. Darüber hinaus wurden wir durch Mitarbeiter der alpha Gruppe unterstützt. Im Jahresdurchschnitt waren unverändert 8 Mitarbeiter beschäftigt. Die Summe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne Personalaufwand) hat sich um T€ 114 reduziert. Grund dafür sind geänderte Liefermodalitäten, in Polen werden die Produkte zum größten Teil frei Haus verkauft. Dem gegenüber stehen erhöhte Kosten unserer Muttergesellschaft aus Personalgestellung und administrativer Unterstützung. In Summe konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen jedoch um 9% reduziert werden. Es werden sonstigen betriebliche Erträge i.H.v. T€ 759 (Vj. T€ 155) ausgewiesen. Diese resultieren i. W. aus dem Verkauf der Liegenschaft in Skalna. Insgesamt wird ein EBIT-Ergebnis i.H.v. T€ 1.268 (Vj T€ 501) ausgewiesen. Die ausgewiesenen Ertragsteuern in Höhe von T€ 366 betreffen mit T€ 202 Steuern auf inländische Einkünfte. Der Jahresüberschuss nach Steuern beläuft sich auf T€ 901 (Vj. T€ 488). Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 7.949 (Vj. T€ 8.702) reduziert. Diese Entwicklung betrifft i. W. den Verkauf der Liegenschaft in Tschechien, sowie der Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und dem Abbau von Vorräten. Gleichzeitig konnten die kurzfristigen Verbindlichkeiten zurückgeführt werden. Das bilanzielle Eigenkapital liegt, nach Dividendenzahlung und Jahresüberschuss, bei 18% der Bilanzsumme (Vj. 10%). Der Wert des Sachanlagevermögens beträgt T€ 4,6 (Vj. T€ 584). Die Finanzanlagen betreffen fast ausschließlich Anteile an Verbund- bzw. Beteiligungsunternehmen und werden mit T€ 1.751 ausgewiesen. Grund für diesen Anstieg ist das Engagement in Polen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind leicht gesunken und betragen 14,9 % der Bilanzsumme. Die Zinsbindung dieser Verbindlichkeiten ist langfristig angelegt. Zur Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns den thesaurierten Jahresüberschüssen, einem revolvierenden Darlehen unser Muttergesellschaft alpha metall und der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche nach Möglichkeit nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber verbundenen Unternehmen betragen rd. 56 % der Bilanzsumme (Vj. 68%). Unsere Investitionstätigkeiten sind noch nicht abgeschlossen. Für die nähere Zukunft sind nach wie vor Investitionen in unsere IT-Struktur, die Datensicherheit und Ersatzinvestitionen geplant. Des Weiteren ist eine Erhöhung der Beteiligung an den polnischen Gesellschaften geplant. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen EBIT, die EBIT-Marge, den Rohertrag, die Rohertragsmarge und die Debitorenlaufzeit heran. Unsere wirtschaftliche Lage kann als gut bezeichnet werden. 5. Bericht über Beteiligungen Im Geschäftsjahr 2023 war die Ertragslage unserer Beteiligungen und Tochterunternehmen insgesamt zufriedenstellend. Die alpha aluminium s.r.o., Skalna/ Tschechien, hat auf Grund der Verlagerung in Polen im Laufe 2022 ihren Geschäftsbetrieb eingestellt und wird in den kommenden Jahren liquidiert. Die Mitarbeitenden in Tschechien wurden freigestellt. Die im Eigentum der alpha aluminium GmbH stehende tschechische Liegenschaft konnte im Jahr 2023 gewinnbringend veräußert werden. Unser neues Engagement in Polen konzentriert sich auf die vier Gesellschaften I.C.I. Polska Sp. z.o.o. Sp. k., I.C.I. Polska Sp. z.o.o., ELREC Sp. z.o.o. Sp. k. und ELREC Sp. z.o.o. Diese sind tätig in der Be- und Verarbeitung von Aluminiumprofilen bis hin zur Montage von Baugruppen. Unter Berücksichtigung der Neuausrichtung sowie der umfangreichen Maschinenverlagerungen ist das Ergebnis dieser vier Gesellschaften insgesamt zufriedenstellend. Die Breuer Vertriebsgesellschaft mbH (kurz: Breuer VG) hat ihr Zielergebnis erreicht und weist wieder einen Jahresüberschuss aus. Die Gesellschaft wurde im August 2024 auf die alpha aluminium GmbH verschmolzen. III. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Zu den wesentlichen Risiken zählen wir die derzeit anhaltend rückläufige Entwicklung der Energiewende im privaten Sektor sowie den Ausstieg aus dem PKW-Verbrennungsmotor. Beide Bereiche haben anfangs die Nachfrage nach Aluminium stark belebt. Gegenläufig wirken bei der Energiewende allerdings der unklare rechtliche Rahmen und eine fehlende, nachvollziehbare und belastbare Strategie der Bundesregierung. Gleiches gilt für die E-Mobilität, hier mangelt es ebenfalls an einer klaren Strategie zur Entwicklung der Lade-Infrastruktur und einem Anreizsystem für die Verbraucher, weiterhin in E-Mobilität zu investieren. Des Weiteren sehen wir die demografische Entwicklung als massiven Wachstumshemmer für die die deutsche Wirtschaft insgesamt. Die "Boomer-Jahrgänge" verabschieden sich sukzessive in den Ruhestand. Der Nachwuchs wurde nicht geboren oder steht der Wirtschaft nicht zur Verfügung. Dies kann auch durch Zuzug vieler Menschen nach Deutschland - und in die EU - nicht kompensiert werden. Gleiches gilt für unsere polnischen Beteiligungen. Auch hier mangelt es an Fachkräften, so dass wir den Personalbedarf jetzt schon nur mit Mitarbeiter aus dem Ausland decken können. Zusätzlich klagen die Wirtschaftsbeteiligten über Engpässe bei Bildung, Digitalisierung, Bürokratie und Infrastruktur. Geopolitische Verwerfungen wie der Russland-Ukraine-Krieg, aber auch die kriegerischen Auseinandersetzungen Israels mit Gaza und das Verhalten der Schutzmächte USA und Iran beeinträchtigen das globale Wirtschaftstreiben. Auch das militärische Verhalten der Huthi-Rebellen im Golf von Aden ist hier zu nennen. Dadurch sind die Seewege wieder risikoreicher geworden. Einige Reedereien nehmen bereits wieder den längeren Weg über das Kap der Guten Hoffnung auf sich. Somit steigen die Frachtraten und die Lieferketten verlieren an Stabilität. Den uns bekannten, branchenspezifischen Metall- und Preisrisiken begegnen wir durch entsprechend ausgestaltete Rahmenverträge mit unseren Partnern und Lieferanten, die das LME-Risiko auf unserer Seite weitgehend eliminieren. Ertragsorientierte Risiken Ertragsorientierte Risiken bestehen durch eine aggressive Preispolitik insbesondere von Wettbewerbern aus Südeuropa und der Türkei. Zusätzlich haben sich die Risiken auf Grund der Sanktionen gegen Importe von Aluminium aus Russland in 2022 verstärkt. Zusätzliche ertragsorientierte Risiken aufgrund der beiden Anti-Dumping-Verfahren gegen Importe von Standardprodukten aus Aluminium aus der VR China hingegen sehen wir nicht. Des Weiteren bestehen Ertragsrisiken durch zusätzlich schwächer werdende Auftragseingänge, die vorübergehend zu Preisnachteilen und einer längeren Lagerdauer unserer Produkte führen können. Ein Grund hierfür sind wirtschaftliche Nachteile, die die deutschen Haushalte und die Gewerbetreibenden durch Inflation und Rezession erleiden. Da unsere Produkte und Dienstleistungen aber weiterhin echte Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere wirtschaftlichen Risiken im Vergleich zum Vorjahr zwar weiter gestiegen sind, aber insgesamt auszugleichen sein werden. Wir gehen auch davon aus, unsere Marktanteile durch Service, Sortiment, Logistik und Qualität weiterhin auszubauen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind finanzwirtschaftliche Risiken derzeit nicht erkennbar. Den potenziellen Währungsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, begegnen wir mit entsprechenden Sicherungsgeschäften. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Service und Kundenorientierung, Innovationen, Zuverlässigkeit sowie durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Des Weiteren fokussieren wir uns sehr stark auf die Be- und Verarbeitung von Aluminiumprofilen sowie der Herstellung kompletter Baugruppen. Durch unsere Beteiligung in Polen haben wir deutlich bessere Möglichkeiten die Wertschöpfung im eigenen Haus zu halten und somit die Ertragslage zu verbessern. Wir wollen uns mehr und mehr zum Systemanbieter entwickeln. Dazu gehört auch die weitere Entwicklung von technischen Alleinstellungsmerkmalen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern und auch in unserem eigenen Hause durch. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, insbesondere aus Südosteuropa und der Türkei, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken für unsere zukünftige Unternehmensentwicklung sind das spürbar schwieriger werdende Wettbewerbsumfeld bei momentan sinkenden Marktpreisen. Dazu kommt das übergeordnete politische Handeln, das die Wirtschaftsteilnehmer stark beeinflusst und derzeit kein verlässliches Umfeld für Investitionen zulässt. Darüber hinaus kämpfen auch wir nach wie vor mit dem Fachkräftemangel, der es uns derzeit nicht ermöglicht, alle Funktionen im Unternehmen adäquat zu besetzen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit für uns nicht erkennbar. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen i. W. Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Darlehensgewährung durch unsere Muttergesellschaft alpha metall. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Debitorenmanagement und bedient einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle stellen die Ausnahme dar. Darüber hinaus sind sämtliche Forderungen durch Verträge mit einer namenhaften Warenkreditversicherungsgesellschaft abgesichert (90 % des Ausfallrisikos). Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ggf. unter Ausnutzung von Skonti bezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Kredite verbundener Unternehmen, Lieferantenkredite und über Kreditlinien unserer Bankpartner. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. V. Prognosebericht Prognose im Zusammenhang mit kriegerischen Auseinandersetzungen Die aktuelle politische Berichterstattung ist nach wie vor geprägt durch den völkerrechtswidrigen Überfall der Ukraine durch Russland im Februar 2022. Die bekannten Sanktionspakte der EU gegen Russland zeigen ihre Wirkungen und beeinflussen die Europäische Wirtschaft sehr negativ. Zusätzlich hat die militärische Auseinandersetzung zwischen Israel und Gaza deren Schutzmächte, allen voran USA und Iran, ins Zentrum der politischen Berichterstattung geführt. Es ist derzeit unklar, von welchen Eskalationsstufen wir hierbei ausgehen müssen. Es ist jedenfalls davon auszugehen, dass diese Konflikte andauern werden. Eine friedliche Lösung ist derzeit nicht in Sicht. Prognose / Ausblick auf das Jahr 2024 Die Zuwachsraten der Inflation sind rückläufig und scheinen sich auf ein normales Niveau einzupendeln. Die Energiekosten sinken. Die Kreditzinsen steigen nicht weiter. Die Lieferzeiten beginnen sich zu normalisieren. Versorgungsengpässe sind derzeit nicht zu erkennen. Das alles macht Mut und sollte unser Geschäftsmodell im Verlauf des zweiten Halbjahres 2024 positiv unterstützen. In unserer Jahresplanung für 2024 sind wir im Vergleich zum Vorjahr von leicht steigenden Absatzmengen ausgegangen. Den in 2023 ausgewiesenen operativen Rohertrag wollen wir in 2024 durch Fokussierung auf höherwertige Produkte wieder erreichen. Unter Berücksichtigung der Entwicklung der Lohnkosten und der Entwicklung der sonstigen Kosten wird sich unser Jahresergebnis jedoch unterhalb dem des Jahres 2023 bewegen. Die vorläufigen Ergebnisse des ersten Quartals 2024 bestätigen unsere Jahresplanung insbesondere in den Absatzmengen nicht. Grund dafür sind die derzeitig fehlenden Auftragseingänge im Solarbereich sowie innerhalb der Neukundenakquise. Durch die Fokussierung auf hochveredelte Produkte, konnten wir den Rohertrag annähernd auf dem Niveau von 2023 halten. Positiv ist zu erwähnen, dass wir derzeit einen wesentlich höheren Auftragseingang mit verbessertem Rohertrag gegenüber der Planung ausweisen können. Andere Bereiche hingegen sind mit stabilen Absatzmengen und Erträgen geplant, so dass wir mit einem Jahresergebnis auf dem Niveau des Jahres 2022 rechnen. Unterstützt werden diese Annahmen auch durch die derzeitige Preisentwicklung. Die €-LME (Metallbörse London Metal Exchange) hat sich in 2024 bis zur Fertigstellung dieses Berichtes um rd. 10% erhöht. Dieser Preisanstieg ist i. W. damit zu begründen, dass die USA und Großbritannien Mitte April 2024, neues Aluminium russischen Ursprungs vom Börsenhandel der CME (Chicago Mercantile Exchange) und der LME (London Metal Exchange) ausgeschlossen haben. Ob dieser Effekt nachhaltig sein wird, bleibt abzuwarten. Des Weiteren haben wir unser Engagement an den polnischen Gesellschaften auf eine Beteiligungsquote von 75,0% erhöht. Wir sehen an den aktuellen Entwicklungen, wie wichtig es ist, sich als Systemanbieter zu etablieren. Mit den Fertigungsmöglichkeiten in Polen haben wir die Voraussetzungen geschaffen und werden uns in diesem Bereich weiterentwickeln. Ziel ist es die Austauschbarkeit beim Kunden zu minimieren.
Andernach, den 25. September 2024 Andreas Nickelsen Christian Scheid Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die alpha aluminium GmbH, Andernach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der alpha aluminium GmbH, Andernach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der alpha aluminium GmbH, Andernach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss der alpha aluminium GmbH für das vorherige, am 31.12.2022 endende Geschäftsjahr wurde nicht durch einen Abschlussprüfer geprüft, da keine gesetzliche Prüfungspflicht bestand. Der Jahresabschluss für das am 31.12.2022 endende Geschäftsjahr wurde jedoch von uns einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, den 25. September 2024 Prof. Dr. Schneider, Wirtschaftsprüfer Tatjana Kirsch, Wirtschaftsprüferin Beschluss der Gesellschafter zur Ergebnisverwendung vom 21.10.2024Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2023 Die Gesellschafterversammlung beschließt, aus dem Bilanzgewinn zum 31.12.2023, in Höhe von EUR 901.389,90, eine Gewinnausschüttung - entsprechend den Gesellschafteranteilen - i.H.v. EUR 430.000,00. Der verbleibende Bilanzgewinn i.H.v. EUR 471.389,90 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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