Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 700126
Vorher
DTS Memory GmbH
Eingetragen
16.6.2006
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit PhotovoltaikmodulenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Handel mit Komponenten und Fertigprodukten für die IT und sonstige industrielle Anwendungen, sowie die Konzeption, Assemblierung und der Vertreib von IT-Systemlösungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gerald Diercks
seit 16.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

90.00% identifiziert10.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
80.00%
10.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Memorysolution GmbHEigenbeteiligung
10.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Gerald Diercks
Jsenbergstr. 33, 79206 Breisach
80.00%
H****** E*** S*********
10.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Memorysolution GmbH

Breisach am Rhein

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

MEMORYSOLUTION GMBH, BREISACH AM RHEIN

Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft steht aufgrund von globalen Krisen unter Druck. Die Folgen sind ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2023 um 0,3 %. Die Gründe dafür sind beispielsweise die deutlich gestiegenen Energiekosten, die zu einem Anstieg der Inflationsrate führen und in der Folge ein Anstieg der Zinsen verbunden mit einer allgemeinen Konsumflaute.

Der Bedarf an Datenverarbeitungsgeräten, insbesondere der von Server- und Storage-Systemen, nimmt weiter zu. Kein Bereich der IT-Branche erlebt einen so stetig steigenden Bedarf wie dieser. Getrieben wird der Zustand durch die rasant steigende Anzahl an Rechenzentren in Europa, einer immer größer werdenden Nachfrage nach speziellen KI-Serverlösungen und dem sich alle 3 Jahre verdoppelnden Speicherbedarf insgesamt.

2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

Gemäß unserer Prognose sank der Umsatz um 13,6 % auf € 97,8 Mio. Dies resultiert vor allem aus dem massiven Preisverfall von rund 50 % im DRAM- und Flash-Sektor in den ersten drei Quartalen des Jahres. Dieser Preisverfall, der bereits 2022 begann, war eine Folge extremer Überproduktionen der großen Hersteller und einer gleichzeitig schwächelnden Nachfrage weltweit.

Der Gesamt-Rohertrag stieg gegenüber 2022 um 21,8 %. Die Gründe dafür sind vor allem die sehr gute Geschäftsentwicklung im Industriebereich und die gestiegenen Erträge im Servergeschäft.

Im Geschäftsjahr 2023 erlebten wir eine zufriedenstellende Nachfrage nach DRAM- und SSD-Produkten. Überragend waren die Ergebnisse im Industrieumfeld. Hier konnten Umsatz und Ertrag wieder deutlich gesteigert werden. Trotz Chipkrise, verbunden mit weltweiten Lieferengpässen bei aktiven Bauteilen für die Industrie, waren wir in der Lage, den Lieferwünschen unserer Industriekunden nachzukommen. Bei ähnlichem Umsatz wie im Jahr 2022 konnten wir den Ertrag um 35,8 % steigern. Die Zahl der kaufenden Kunden konnte auch infolge unserer Messeauftritte gesteigert werden.

Das Servergeschäft war bezogen auf den Umsatz mit € 17,52 Mio. unter dem Vorjahreswert, jedoch konnten wir hier den Ertrag um 23 % gegenüber dem Vorjahr steigern. Diese Ertragssteigerung resultiert überwiegend aus der Verlagerung der Kundenklientel in Richtung Rechenzentren-Betreiber und Kunden aus dem industriellen Umfeld. Im Servergeschäft sehen wir ein großes Wachstumspotential, welches auch durch einen steigenden Bedarf an KI-Lösungen im Mittelstand getrieben wird. Besonders erwähnenswert ist die steigende Nachfrage nach GPU-Servern, die mehr und mehr die reinen CPU-Server ablösen.

In der klassischen IT-Distribution sanken die Umsätze um 19,4 %, der Ertrag jedoch blieb gegenüber dem Vorjahr stabil. Auffallend dabei ist, dass sich die Zahl der verkauften Flash- und DRAM-Speicher gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt hat. Hier wird der Einfluss des massiven Preisverfalls sehr deutlich.

Die Personalkosten stiegen um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr. Grund dafür ist die gestiegene Mitarbeiterzahl, allgemeine Gehaltserhöhungen und eine Erhöhung der Provisionszahlungen.

Die Währungsentwicklung zum Dollar wurde richtig eingeschätzt, sodass Währungsgewinne in Höhe von € 126.333 generiert werden konnten.

Der Jahresüberschuss stieg deutlich um 22,5%.

3. Lage des Unternehmens

I. Vermögenslage

Der Lagerwert hat sich zum 31.12.2023 um € 3.234.171,45 respektive 19,2% erhöht. Dieser Wert ist gemessen an der Auftragslage absolut realistisch und entscheidend, um eine stetige Lieferfähigkeit zu gewährleisten.

Die Eigenkapitalquote stieg auf 71,4 %. Das ausgewiesene Eigenkapital stieg um € 4.086.255 auf € 23.769.081.

Es wurden, wie in den Vorjahren, Rückstellungen für Garantieansprüche gebildet.

II. Finanzlage

Eine an die Marktgegebenheiten angepasste Lagerhaltung wird auch im Jahr 2024 eine zentrale Rolle spielen. Die weltweite Verknappung bei diversen Produkten ist weitgehendst überstanden und die Preise bei DRAM- und Flashprodukten haben sich stabilisiert. Dank unser guten Eigenkapitalquote und der guten Liquidität können wir jederzeit schnell und flexibel auf die Marktgegebenheiten reagieren.

III. Ertragslage

Die Umsatzrendite stieg auf 6,7 %, was für einen Großhändler einen durchaus akzeptablen Wert darstellt, wenn man die permanenten Marktschwankungen im Komponentengeschäft bedenkt. Die Margen aus dem Spezialspeicher-, Industriekomponenten- und Komplettservergeschäft lagen deutlich über dem des IT-Komponentenhandels. Aus diesem Grunde werden wir auch weiterhin die Bereiche Industrie und Serverbau fokussieren.

Die Eigenkapitalrendite beträgt 27,7 %, ein in der Branche selten erzielter Wert.

Das Tochterunternehmen in Hongkong hat 2023 einen Gewinn in Höhe von HKD 608.221 erwirtschaftet.

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die für das Unternehmen wichtigen Kennzahlen sind Bilanzkennzahlen wie Eigenkapital, Verbindlichkeiten und EBIT.

5. Umwelt- und Arbeitnehmerbelange

Die Memorysolution GmbH erfüllt alle für das Unternehmen relevanten Umweltauflagen und verfügt über die entsprechenden Nachweise wie beispielsweise WEEE-, BattG-, Lucid-Registrierungsnummer, sowie ein Rücknahme- und Entsorgungskonzept von B2B Elektroaltgeräten. Näheres ist unter www.memorysolution.de/impressum/ ersichtlich.

Unsere Mitarbeiter wurden alle sehr gut extern und intern ausgebildet und nehmen kontinuierlich an Fort- und Weiterbildungen teil. Die Fluktuation ist gering, sodass mittlerweile einige Mitarbeiter bereits seit über 20 Jahren im Unternehmen tätig sind und mit ihrer Erfahrung einen besonderen Wert für das Unternehmen darstellen. Ein guter Mix aus jungen und erfahrenen Mitarbeitern ist ein Schlüssel des Erfolges der Memorysolution GmbH. Seit 3 Jahren bieten wir die Möglichkeit des mobilen Arbeitens an, was der Produktivität der Mitarbeiter keinen Abbruch tut.

Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Insgesamt blicken wir recht optimistisch in die Zukunft. Die Aufstellung des Unternehmens mit den drei Säulen IT-Distribution, Industriegeschäft sowie Serverproduktion und -Vertrieb haben sich in den letzten, nicht ganz einfachen Jahren bewährt. Für 2024 erwarten wir aufgrund des Preisanstiegs bei DRAM- und Flash-Produkten einen höheren Umsatz, bei etwas schlechterem Jahresergebnis. Jedoch bleibt es weiterhin schwierig, die Auswirkungen des Marktes auf die derzeitig herrschenden Krisen einzuschätzen. Gerade im Industriesegment herrscht eine meist negative Grundstimmung, verbunden mit schlechter Auftragslage, hohen Lagerbeständen und einer allgemeinen Kaufzurückhaltung. Anderseits profitiert die Memorysolution GmbH von dem massiv gestiegenen Speicherbedarf, die stetig steigende Zahl an Rechenzentren, der fortschreitenden Nutzung von KI-optimierten Systemen und dem Nachholbedarf in Sachen IT-Infrastruktur im Bereich Forschung und Lehre, sowie der Industrie. Die Themen E-Mobilität und IOT spielen eine immer größer werdende Rolle in der IT.

Der IT-Komponentenhandel ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens, jedoch geht der Fokus der Memorysolution klar in Richtung Serverproduktion- und Vertrieb, sowie das Komponentengeschäft für die Industrie. Weg von dem hoch volatilen Geschäft, hin zu einem langfristig ausgelegtem, technisch anspruchsvollen Lösungsgeschäft. Dazu werden wir auch weiterhin den Personalstand aufstocken und die Marketingaktivitäten gemeinsam mit den Herstellern erhöhen.

2. Chancen- und Risikobericht

In der deutschen Industrie herrscht eine zunehmend negative Grundstimmung. Das Wirtschaftswachstum tendiert Richtung Null und die Läger sind aufgrund nachlassender Nachfrage ausreichend gefüllt. Dies hat eine Kaufzurückhaltung unserer Industriekunden zur Folge, die vermutlich bis zum 1. Quartal 2025 anhalten wird. Die Unsicherheit wird geschürt durch die andauernden Kriege in der Ukraine und jetzt auch im Nahen Osten. Positiv ist zu erwähnen, dass die Memorysolution GmbH in diesem Jahr noch von vielen bestehenden Projekten profitiert und deshalb keine nennenswerten Einbußen in der Industriedistribution hinnehmen muss.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen im Devisengeschäft sehen wir keine nennenswerten Währungsrisiken auf uns zukommen.

Trotz all dieser negativen Einflüsse sehen wir aufgrund unseres großen, weltweiten Kundenstamms, unseren intensiven Akquise- und Marketingaktivitäten und einer sehr guten Marktkenntnis weiterhin positiv in die Zukunft. Eine erfolgreiche 1. Jahreshälfte 2024 und die überaus gesunde Finanzsituation des Unternehmens, sowie andauernde große Nachfrage nach Speicherkomponenten aller Art und die spürbar steigende Nachfrage im Server-Lösungsgeschäft lassen uns optimistisch in die Zukunft schauen.

Wir erwarten für 2024 steigende Preise bei allen DRAM- und Flash Produkten, verbunden mit marktgerechten Verfügbarkeiten. Ein Ende des Preisanstiegs wird in Q1 2025 erwartet. Dies sind nach wie vor die wichtigsten Produktgruppen unseres Komponentengeschäfts, deshalb werden wir diesen Bereich mit großer Sorgfalt beobachten und entsprechend vorsichtig agieren. Ein Verlustrisiko in diesem Bereich stufen wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung weiterhin als sehr gering ein.

Dem Komplettserver-Geschäft sehen wir sehr optimistisch entgegen. Wir rechnen mit vielen neuen Projekten, insbesondere bei GPU basierenden Rechnersystemen für KI-Anwendungen.

3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Memorysolution verfügt über eine sehr gute Liquidität und bei Bedarf über ausreichende Kreditlinien bei unseren Partnerbanken, weshalb wir als sehr guter Zahler bei all unseren Lieferanten bekannt sind. Wir halten stets die Zahlungsfristen ein, wenn möglich unter Ausnutzung von Skonti. Die Kreditlinien bei unseren Hauptlieferanten sind sehr hoch, was eine kontinuierliche Belieferung sicherstellt.

Auf der anderen Seite verfügt die Gesellschaft über einen sehr solventen Kundenstamm, sodass Forderungsausfälle die Ausnahme sind. Alle Kunden werden generell über die Allianz kreditversichert.

Mit Hilfe von Währungskonten, sowie dem Abschluss von Termingeschäften auf den US-Dollar können wir ein mögliches Währungsrisiko weitgehendst ausschließen.

4. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 erwarten einen im Vergleich zum Vorjahr einen höheren Umsatz, jedoch wird der Ertrag geringer ausfallen als im Vorjahr. Somit wird auch das Gesamtergebnis unter dem Vorjahresniveau bleiben. Dies jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau.

Die Zahl der Mitarbeiter/-innen wird auch im Jahr 2024 leicht steigen.

Forschungs- und Entwicklungsbericht

Es fallen keine Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen an.

Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft hat in Deutschland folgende Niederlassungen:

 

Appen, Braunschweig, Hofheim und Lilienthal, 29. November 2024

Gerald Diercks, Geschäftsführer

Henning Stork-Dold, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

MEMORYSOLUTION GMBH, BREISACH AM RHEIN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.295.724,27 2.325.900,33
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.096,28 2.176,40
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.095,28 2.175,40
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen 2.125.929,68 2.155.025,62
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.780.668,48 1.842.159,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 61.255,69 14.288,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.005,51 298.577,27
III. Finanzanlagen 168.698,31 168.698,31
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 148.698,31 148.698,31
2. Beteiligungen 20.000,00 20.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 30.970.144,37 32.460.306,43
I. Vorräte 20.072.396,42 16.838.224,97
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 26.400,00 27.300,00
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 20.045.996,42 16.810.924,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.074.438,57 10.074.669,08
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.573.657,48 9.911.452,72
2. Sonstige Vermögensgegenstände 500.781,09 163.216,36
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.823.309,38 5.547.412,38
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 41.336,35 65.549,17
33.307.204,99 34.851.755,93

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 23.769.081,18 19.682.826,18
I. Gezeichnetes Kapital 857.500,00 857.500,00
1. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
2. Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -142.500,00 -142.500,00
II. Kapitalrücklage 950.000,00 950.000,00
III. Gewinnvortrag 15.375.326,18 12.498.080,02
IV. Jahresüberschuss 6.586.255,00 5.377.246,16
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.530.401,08 2.398.398,19
1. Steuerrückstellungen 1.114.046,00 1.870.558,02
2. Sonstige Rückstellungen 416.355,08 527.840,17
C. VERBINDLICHKEITEN 7.994.072,60 12.741.390,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.028.710,30 2.338.707,67
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.595.662,45 9.735.146,74
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.362,40 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 368.337,45 667.535,91
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 13.650,13 29.141,24
33.307.204,99 34.851.755,93

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 97.823.073,42 113.187.968,38
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -900,00 12.500,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.617.347,04 2.445.238,73
4. Materialaufwand 82.343.647,14 100.493.708,80
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 82.160.898,81 100.237.591,70
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 182.748,33 256.117,10
5. Personalaufwand 4.497.338,37 4.308.015,08
a) Löhne und Gehälter 3.958.202,20 3.677.668,19
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 539.136,17 630.346,89
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 178.586,38 163.632,16
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.085.444,48 3.029.218,12
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 135.168,37 6.181,46
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 85.958,40 69.189,11
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.795.985,37 2.208.394,46
11. Ergebnis nach Steuern 6.587.728,69 5.379.730,84
12. Sonstige Steuern 1.473,69 2.484,68
13. Jahresüberschuss 6.586.255,00 5.377.246,16

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

MEMORYSOLUTION GMBH, BREISACH AM RHEIN

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Breisach am Rhein und ist beim Amtsgericht Freiburg i.Br. im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 700126 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den deutschen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die im vorangegangenen Geschäftsjahr angewendeten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden wurden mit folgender Ausnahme im Wesentlichen unverändert fortgeführt:

Die Erträge aus der Währungsumrechnung und die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung werden gesondert unter den Posten "Sonstige betriebliche Erträge" und "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Es erfolgt ein unsaldierter Ausweis der beiden Positionen. Die Vorjahreszahlen wurden dementsprechend angepasst. Hierdurch erhöhten sich im Vorjahr die sonstigen betrieblichen Erträge und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um jeweils 1.449T€.

Eine weitere Anpassung der Vorjahreszahlen erfolgte im Zusammenhang mit unterwegs befindlicher Ware:

Unterwegs befindliche Ware, die sich am Bilanzstichtag im wirtschaftlichen Eigentum der Gesellschaft befindet, wurde in den Vorräten erfasst. Gleichzeitig wurde die entsprechende Verbindlichkeit passiviert. Hierdurch erhöhten sich die Waren in den Vorräten und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen jeweils um 587T€. Ebenso erhöhte sich die Bilanzsumme um diesen Betrag.

Die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wird hierdurch zutreffender dargestellt.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu 800,00€ werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Die Bewertung von Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Berücksichtigung zeitanteiliger Auflösungen.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Es bestehen temporäre Differenzen zwischen der Handelsbilanz und Steuerbilanz bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Berechnung erfolgt mit einem unternehmensindividuellen Steuersatz von 28 %.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem zum Transaktionszeitpunkt bestehenden Tageskurs umgerechnet.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf folgende Ausnahme eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen haben 137.362,56€ (Vorjahr 134.711,09€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter von 135.225,06€ (Vorjahr 132.573,59€) ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen, verschiedene Verpflichtungen aus dem Personalbereich (Urlaub, Boni) sowie Abschluss- u. Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten

Im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel sind die Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten gegliedert.

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
bis zu einem Jahr
über einem Jahr
von mehr als fünf Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.028.710,30 428.279,08 1.600.431,22 1.173.870,15
Vorjahreswerte 2.338.707,67 425.730,42 1.912.977,25 1.190.939,41
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.595.662,45 5.595.662,45 0,00 0,00
Vorjahreswerte 9.735.146,74 9.735.146,74 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.362,40 1.362,40 0,00 0,00
Vorjahreswerte 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 368.337,45 368.337,45 0,00 0,00
Vorjahreswerte 667.535,91 667.535,91 0,00 0,00
Gesamt 7.994.072,60 6.393.641,38 1.600.431,22 1.173.870,15
Vorjahreswerte 12.741.390,32 10.828.413,07 1.912.977,25 1.190.939,41

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten über 1.819 T€ sind durch Grundschulden (1.500 T€) und Sicherungsübereignung des Warenlagers gesichert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten über 210 T€ sind durch Sicherungsübereignung von Fahrzeugen gesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sind in Höhe von 55.000,00€ (Vorjahr 30.000,00€) in den sonstigen Verbindlichkeiten und in Höhe von 267,12€ (Vorjahr 333,01€) in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von € 1.362,40 ausgewiesen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind 175.308,71€ (Vorjahr 497.647,08€) aus Steuern und 11.927,60€ (Vorjahr 8.316,58€) im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten.

Passive latente Steuern

Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden vor Saldierung für einzelne Bilanzpositionen (in €):

Latente Steuern 28%
Bilanz HB StB Differenz BGL Aktiv Passiv
Aktiva:
B. II.1
Forderungen 8.545.076,00 8.569.484,68 24.408,68 24.408,68 6.834,43
Passiva:
C.2 Verbindlichkeiten 4.820.810,30 4.893.969,46 73.159,16 73.159,16 20.484,56
Summe: 6.834,43 20.484,56
Saldierung 13.650,13

In der Tabelle ist gekennzeichnet, inwieweit es sich um Differenzen handelt, die zu aktiven oder passiven latenten Steuern führen können.

Im Geschäftsjahr ergab sich ein Ertrag aus der Auflösung passiver latenter Steuern über 15.491,11€. Im Vorjahr ergab sich ein Aufwand aus der Zuführung latenter Steuern über 26.273,10€. Diese sind jeweils im Posten "Steuern vom Einkommen und Ertrag" enthalten.

Angaben zur Gewinn- und Verlust-Rechnung

Die Umsatzerlöse wurden zu 73 % (Vorjahr 73 %) im Inland erzielt. Innerhalb der EU wurden 14 % (Vorjahr 12 %) erlöst, die verbliebenen 13 % (Vorjahr 15 %) gingen ins übrige Ausland.

Die Umsätze aufgeteilt nach Business Units verteilen sich auf Distribution mit 55 % (Vorjahr 59 %), Industrie mit 27 % (Vorjahr 24 %) und Mustang Systems mit 18 % (Vorjahr 17 %).

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten 1.456.976,69€ (Vorjahr 2.250.494,67€) Erträge aus der Währungsumrechnung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten 1.330.643,64€ (Vorjahr 1.448.566,30€) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung.

Für Altersversorgung wurden 2.723,64€ (Vorjahr 5.026,64€) aufgewendet.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen noch Zahlungsverpflichtungen für Leasingraten in Höhe von 116.516,36€ fällig in den Jahren 2024 bis 2028.

Vergütung der Geschäftsführung

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung macht die Gesellschaft von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Kredite an Geschäftsführer

In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Darlehen an einen Geschäftsführer über 135.225,06€ (Vorjahr 132.573,59€) ausgewiesen. Das Darlehen wird mit 2% verzinst. Die Rückzahlung soll im Laufe des Jahres 2025 erfolgen.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 53. Davon:

Angestellte 42
Arbeiter 11

Honorar des Abschlussprüfers

Die für das Geschäftsjahr berechneten Honorare des Abschlussprüfers belaufen sich auf 25.000,00€. Diese entfallen auf die Prüfung des Jahresabschlusses.

Anteilsbesitz

Die Beteiligung an der Memorysolution Asia Ltd.

(Sitz Hong Kong) beträgt 80% (Stammkapital 10.000HKD)

Eigenkapital: 218T€, Jahresüberschuss: 71T€ (Abschluss zum 31.03.2023)

Die Beteiligung an der Displayhub GmbH

(Sitz Karben, D) beträgt 20% (Stammkapital 100.000€)

Eigenkapital: 956T€, Jahresüberschuss: 294T€ (Abschluss zum 31.12.2022)

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei

Herrn Gerald Diercks (Gesamtgeschäftsführer) und Herrn Henning Stork-Dold (Gesamtgeschäftsführer).

 

Breisach, den 29.11.2024

Gerald Diercks, Geschäftsführer

Henning Stork-Dold, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 183.916,92 1.923,75 15.475,87 170.364,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 65.000,00 0,00 0,00 65.000,00
248.916,92 1.923,75 15.475,87 235.364,80
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.192.400,85 0,00 0,00 2.192.400,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 248.901,06 66.651,92 69.856,22 245.696,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 524.613,83 134.653,56 120.264,71 539.002,68
2.965.915,74 201.305,48 190.120,93 2.977.100,29
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 148.698,31 0,00 0,00 148.698,31
2. Beteiligungen 20.000,00 0,00 0,00 20.000,00
168.698,31 0,00 0,00 168.698,31
3.383.530,97 203.229,23 205.596,80 3.381.163,40
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 181.741,52 2.991,75 15.463,75 169.269,52
2. Geschäfts- oder Firmenwert 64.999,00 0,00 0,00 64.999,00
246.740,52 2.991,75 15.463,75 234.268,52
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 350.241,37 61.491,00 0,00 411.732,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 234.612,19 19.670,92 69.842,04 184.441,07
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 226.036,56 94.432,71 65.472,10 254.997,17
810.890,12 175.594,63 135.314,14 851.170,61
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.057.630,64 178.586,38 150.777,89 1.085.439,13
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.095,28 2.175,40
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
1.096,28 2.176,40
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.780.668,48 1.842.159,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 61.255,69 14.288,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.005,51 298.577,27
2.125.929,68 2.155.025,62
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 148.698,31 148.698,31
2. Beteiligungen 20.000,00 20.000,00
168.698,31 168.698,31
2.295.724,27 2.325.900,33

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.Dezember 2023 wurde am 29. Januar 2025 festgestellt.

MEMORYSOLUTION GMBH, BREISACH AM RHEIN

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Memorysolution GmbH, Breisach am Rhein

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Memorysolution GmbH, Breisach am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Memorysolution GmbH, Breisach am Rhein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg, 11. Dezember 2024

Thomas Ruby, Wirtschaftsprüfer

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