POS-Express GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Welsch seit 10.8.2016 | Geschäftsführer |
Heinz Renzel seit 12.11.2014 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heinz Renzel Holding GmbHIsselburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LageberichtKonzernlageberichtder Heinz Renzel Holding GmbH, IsselburgAG Coesfeld, HR B 9416, zum Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Die Heinz Renzel Holding GmbH und ihre Beteiligungsgesellschaften bilden eine Unternehmensgruppe, die in zwei Geschäftsfelder aufgeteilt werden kann. Das Hauptgeschäftsfeld ist die Verkaufsförderung; Produkte der Warenpräsentation und Preisauszeichnung werden hergestellt und vertrieben. Die Kunden kommen aus allen Branchen, wobei der Handel und die Industrie den überwiegenden Anteil stellen. Im anderen Geschäftsfeld, welches seit 2014 verstärkt aufgebaut wird und der Diversifizierung dient, werden verschiedene Unternehmensaktivitäten betrieben, die u.a. von der elektronischen Preisauszeichnung über Agenturleistungen, Beschriftungstechniken, Online-Vertriebsplattformen und der Herstellung und dem Vertrieb von Elektrofahrzeugen bis hin zur Immobilienverwaltung gehen. Zum Teil gibt es Überschneidungen im Produkt-, Kunden-, Zweck- und / oder Funktionsbereich der Geschäftsfelder, um Synergieeffekte in der Fertigung, dem Vertrieb, der IT oder der Logistik zu nutzen. 2. Produktion, Forschung und Entwicklung Die Produkte des Sortimentes teilen sich auf in Standardprodukte, Halbstandards und kundenspezifische Produkte. Die Standardprodukte sind über das Verkaufssortiment in Form von Printmedien sowie der Internetpräsenzen definiert. Unter Halbstandards werden Abwandlungen der Standardprodukte verstanden, die sich lediglich in einzelnen Produktparametern wie Abmessungen, Formen, Farben oder Bedruckung unterscheiden. Die kundenspezifischen Produkte / individuellen Anfertigungen entstehen in der Zusammenarbeit mit Kunden. Die Vertriebsmitarbeiter in den Gesellschaften der Unternehmensgruppe verstehen sich als kompetente Problemlöser, die aus einem vielfältigen Spektrum von Erfahrungen, Produktionstechniken und Bezugsquellen schöpfen, um für den Kundenbedarf die richtige Lösung zu generieren. Aus dieser Form der Entwicklung entstehen regelmäßig auch neue Standards. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Markt für Verkaufsförderungsprodukte wird am stärksten von der Investitionsstimmung in Handel und Industrie beeinflusst. Dies führt neben dem kontinuierlichen Standardgeschäft regelmäßig zu speziellen Investitionsprojekten in Form von Unternehmensübernahmen, Umrüstaktionen oder neuen Markttrends, die das Marktgeschehen beeinflussen. In den letzten beiden Geschäftsjahren stand der Markt unter starkem Einfluss der Corona-Pandemie bzw. der Instrumente zur Eindämmung dieser Pandemie. Durch den Ausbruch der Pandemie wurden Produkte für den Hygieneschutz sowie Kundenleit- und -informationssysteme bestimmende Elemente am POS, welche das etablierte Standardsortiment ergänzt haben. Seit einigen Jahren haben sich die Absatzwege für Endverbraucherprodukte verändert und es haben sich "Hybridlösungen" zwischen dem stationären Einzelhandel und dem Onlinehandel ergeben (z.B. Lieferservices und Click & Collect - Lösungen). 2. Geschäftsverlauf Die Unternehmensgruppe kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 zurückblicken, welches von einer kontinuierlich hohen Kapazitätsauslastung geprägt war. Zu Jahresbeginn dominierten zunächst noch die Auswirkungen des 2. Lockdowns, es herrschte aber bereits eine gewisse Aufbruchstimmung in Verbindung mit einem dosierten Nachholbedarf im Markt. So konnten zahlreiche neue Kundenprojekte mit den bestehenden Keykunden aber auch mit neuen Geschäftspartnern gewonnen werden und das Standardgeschäft gewann insbesondere im Vergleich zum Geschäft mit den Produkten zur Pandemiebekämpfung an Bedeutung. In jedem einzelnen Unternehmen der Gruppe hat sich der Verlauf anders dargestellt und gab es individuelle Entscheidungen zu treffen, über alle Bereiche hinweg gesprochen, hat sich der Markt zum Ausgang der Pandemie aber erholt und wachsend dargestellt. Pandemiebedingt sind die internationalen Lieferketten gestört worden und haben zu bisher unbekannten Situationen an den Beschaffungsmärkten geführt. Durch eine allgemeine Rohstoffknappheit, den Chipmangel in der Elektroindustrie und die Containerkrise im Logistikumfeld wurden Preiserhöhungen notwendig, welche mit viel Kommunikations- und personellem Aufwand bewältigt werden mussten. Von großer Bedeutung waren hierbei die Internationalität der Unternehmensgruppe, welche einen Zugang zu den relevanten Beschaffungsquellen gewährleistet hat, und die Flexibilität der aufgebauten Strukturen von den Mitarbeitern über die Produktions- und Lagerkapazitäten bis hin zu den Prozessabläufen. So konnten die Warenflüsse stabil gehalten und die Kundenanforderungen vereinbarungsgemäß umgesetzt werden. Der Konzernumsatz konnte daher nach dem Wachstum von 11,9% im Vorjahr neuerlich um 5,3% auf 111.260 T€ gesteigert werden. Die Zielsetzung des Jahres, den guten Vorjahresumsatz zu verteidigen, konnte somit wiederum deutlich übertroffen werden. Die Wareneinsatzquote hat sich von 52,0% auf 53,0% erhöht. Die Personaleinsatzquote ist mit 27,0% nahezu konstant geblieben (Vorjahr: 27,1%). Die Gründe hierfür liegen einerseits in der bereits in 2019 eingeleiteten Personalkonsolidierung und andererseits im Wachstum von Handelsprodukten, welche zwar mit geringeren Deckungsbeiträgen aber auch mit geringerem Personalaufwand realisiert werden konnten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von 15.844 T€ um 478 T€ auf 15.366 T€ reduziert; geringere Wechselkursverluste und geringere Werbe- / Reisekosten haben hier den größten Anteil ausgemacht. 3. Lage Die Lage des Konzerns hat sich hinsichtlich der Ertragslage im Geschäftsjahr 2021 weiter positiv entwickelt und kann als sehr gut bezeichnet werden. a) Es konnte ein Ergebnis vor Steuern von 5.474 T€ erzielt werden. Dies ist auf den gestiegenen Umsatz bei gleichzeitig kaum veränderten Kostenstrukturen zurückzuführen. Einzelne Auslastungsschwankungen konnten mit passenden Instrumenten und innerbetrieblicher Flexibilität gut kompensiert werden. Aufgrund der breiten und permanent angepassten Produktpalette und der branchenübergreifenden Kundschaft gibt es keine signifikanten Abhängigkeiten. Die internationale Ausrichtung des Unternehmens trägt dazu bei, dass Beschaffungs- und Absatzmärkte wechselseitig von - positiven wie negativen - Schwankungen betroffen sind und diese somit innerhalb der Unternehmensgruppe regelmäßig gut kompensiert werden können. Die Ertragslage wird sich auch in 2022 aufgrund eines sehr hohen Auftragsbestandes zu Jahresbeginn und weiterer, sich anbahnender Projekte positiv darstellen. b) Die Finanzlage hat sich im Zuge der dargestellten Entwicklungen ebenfalls positiv verändert. Das Finanzmanagement inkl. des internationalen Zahlungsverkehrsmanagements wird von der Unternehmenszentrale in Isselburg gesteuert und gewährte Skontofristen werden genutzt. Zudem wird gezielt darauf geachtet, dass Kundenforderungen ab einer wesentlichen Größenordnung durch eine Gruppenversicherung oder individuelle Delkrederevereinbarungen versichert sind und Forderungen innerhalb der gewährten Zahlungsziele vereinnahmt werden. c) Das Eigenkapital ist im Geschäftsjahr von 27.404 T€ um 3.848 T€ auf 31.252 T€ und die Bilanzsumme von 55.380 T€ um 1.836 T€ auf 57.216 T€ gestiegen, so dass sich nun eine EK-Quote von 54,6% ergibt (Vorjahr 49,5%). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatz, Auftragseingang, Deckungsbeitrag, EBIT und Liquidität herangezogen. Die Kennzahlen Umsatz, Auftragseingang und Deckungsbeitrag werden sowohl gesamtheitlich als auch auf die einzelne Betriebsorganisationseinheit wie z.B. die einzelnen Produktabteilungen bezogen ausgewertet. Der Cash-flow beträgt 6.050 T€ (Vorjahr: 5.366 T€) und ist somit um 684 T€ höher als im Vorjahr. III. Prognosebericht Die gute Unternehmensentwicklung des Jahres 2021 wird sich im Jahr 2022 fortsetzen. Um dies langfristig zu festigen werden in der VKF Renzel Gruppe die Aktivitäten im Bereich der Großkundenbetreuung, des Onlinemarketings und der Produktentwicklung ausgebaut. Im 2. Geschäftsfeld werden für jedes Unternehmen individuelle Maßnahmen angesetzt, um die Umsätze zu steigern und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Die Corona-Pandemie hat nachhaltige Spuren im Einzelhandel hinterlassen und der Trend zum Onlinehandel und zu Kombinationsmodellen wird sich kontinuierlich ausweiten. Hier werden die Entwicklungen am Markt weiter beobachtet und Produkte rund um das "digitale Verkaufen" entwickelt. In der Produktion und Logistik wird weiter die Rationalisierung und Effizienzsteigerung in den betrieblichen Prozessen vorangetrieben. Die Unternehmensgruppe ist in ihren Produktionsprozessen von fossilen Brennstoffen unabhängig, dennoch werden die gestiegenen Energiekosten spürbar werden und es wurden bereits Maßnahmen zur Reduzierung der Verbräuche über das unternehmenseigene Energiemanagement in die Wege geleitet. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant, vielmehr steht die kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung im Fokus. Wir beurteilen die Entwicklung der Unternehmensgruppe positiv. Die Investitionen in Vertrieb, Produktentwicklungen, Produktions- und Lagerkapazitäten sowie Prozessabläufe werden langfristig eine gute Basis für ertragreiches Wirtschaften darstellen. Vor dem Hintergrund des neuerlichen Umsatzzuwachses im Geschäftsjahr 2021 wird für das neue Geschäftsjahr ein identischer bis leicht steigender Umsatz als Zielsetzung ins Auge gefasst. In unserer Planung gehen wir für das Jahr 2022 von einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von ca. 3.700 T€ aus. Der Konzern wird auch zukünftig in der Lage sein, den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken: Die Entwicklungen im Handel werden kritisch verfolgt. Große Objektgeschäfte von nationalen und internationalen Konzernen bieten gleichermaßen Chancen für ein weiteres Wachstum und Risiken in Form von Abhängigkeiten und steigendem Preisdruck. Die Zunahme des Internethandels muss so eingeschätzt werden, dass die Kunden des Einzelhandels Umsatzrückgänge befürchten müssen. In der Konsequenz werden dann Absatzkapazitäten in Form von Verkaufsflächen reduziert. Diese Tendenz führt nicht zu signifikanten und sprunghaften Veränderungen, wird sich aber in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Die Geschäftsdiversifizierung, die verstärkten Aktivitäten im Keykunden- und Exportgeschäft sowie das eigene Onlinemarketing sollen hier entgegenwirken. b) Ertragsorientierte Risiken: Der Markt für Verkaufsförderungsprodukte unterliegt einem wettbewerbsorientierten Preisdruck, der sich in Form von abnehmenden Deckungsbeiträgen - insbesondere bei Objektgeschäften - auswirken kann. Die Corona-Pandemie hat die Weltmärkte in Bewegung gebracht und die Auswirkungen auf Materialverfügbarkeiten, Frachtkosten und Lieferzeiten waren und sind weiterhin deutlich zu spüren. Zumindest temporär hat dies Einfluss auf die Kosten und die zu erwirtschaftenden Margen. Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine haben sich zudem die internationalen Märkte weiter destabilisiert. Neben der Frage der Energiesicherheit, belasten weitere Negativszenarien die Wirtschaft. Mittel- bis langfristig wird vieles vom verantwortungsvollen Umgang der Verantwortlichen mit ihrer Macht abhängen. c) Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Finanz- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potentielle Währungsrisiken liegen insbesondere in einer weiteren Aufwertung des € gegenüber internationalen Währungen; hier wird versucht, möglichst große Teile durch wechselseitige Geschäfte zu kompensieren. 2. Chancenbericht Die Unternehmensgruppe hat sich in ihrer Struktur als flexibel und belastbar erwiesen und konnte sich gerade in der Corona-Krise gut weiterentwickeln. Die Investitionen in Prozessoptimierungen, Warenlogistik und internationale Produktionskapazitäten haben zu einer weiteren Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit geführt. Auf der Beschaffungsseite kann auf eine breite Palette von internationalen Liefermöglichkeiten zurückgreifen, so dass keine speziellen Auftragsabhängigkeiten bestehen. Im Bereich der Entwicklung neuer Produkte, der stetigen Suche nach neuen Verfahrenstechniken und der Prozessoptimierung besitzt das Unternehmen Erfahrung und Kompetenz. Hier sind Abteilungen mit professionellen Leistungen in den Bereichen Programmierung, Maschinenbau und Automatisierung entstanden, die für die Zukunft - auch vor dem Hintergrund neuer "Hybridlösungen" am POS im Zuge der Digitalisierung der Märkte - einen soliden Zuwachs versprechen. Die Internationalität und die kontinuierliche Fortentwicklung der zahlreichen internationalen Standorte, die zum Teil mit erheblichem Aufwand über Jahre hinweg aufgebaut worden sind, stellen für die Zukunft ein wesentliches Potential für Wachstum und Ertrag dar. Die Finanzkraft des Unternehmens bietet die notwendige Sicherheit auch in Krisenzeiten. Aus unserer Sicht ist die Unternehmensgruppe gut aufgestellt. Wir sehen aber dennoch die permanente Notwendigkeit zur Verbesserung und Weiterentwicklung. 3. Gesamtaussage Das Marktumfeld und die sich wandelnden Anforderungen machen eine kontinuierliche Fortentwicklung erforderlich. In der Vergangenheit konnte wiederholt unter Beweis gestellt werden, dass im Konzern die erforderliche Reaktionsgeschwindigkeit und Kompetenz vorliegt, um den anspruchsvollen Aufgaben, welche die unterschiedlichen Märkte an uns stellen, gerecht zu werden. Als Beispiel hierfür dient die Anpassung an die Erfordernisse in der Coronakrise. Für die Zukunft darf damit gerechnet werden, dass sich das Unternehmensgruppenergebnis weiterhin gut darstellt. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Unternehmensgruppe verfügt über einen solventen Kundenstamm. Signifikante Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Mit einem Großteil der Kunden bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Verbindlichkeiten werden regelmäßig unter Skontoausnutzung und innerhalb vereinbarter Ziele ausgeglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich der Konzern überwiegend über Kreditlinien der langjährigen Bankverbindungen und mittels Lieferantenkrediten. Teile der Kontokorrentlinien werden über Geldmarktkredite zum Referenzzinssatz des 3-Monatseuribors zzgl. Bankmarge finanziert. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Erfolgs gegen finanzielle Unwägbarkeiten jedweder Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Unternehmensgruppe eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Debitorenmanagement.
Isselburg, 16. August 2022 Heinz Renzel Holding GmbH Geschäftsführer Heinz Renzel Joachim Ostendorf Ansgar Hügging BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangKonzernanhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag Für die Heinz Renzel Holding GmbH, 46419 Isselburg (HRB 9416 Amtsgericht Coesfeld) besteht gemäß § 290 HGB die Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes. Die Darstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 298 Abs. 1 i.V.m. § 275 Abs. 2 HGB. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die zu konsolidierenden Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Der Konzernabschluss wurde erstmalig zum 31. Dezember 2004 erstellt. Die Positionsbezeichnung "Vorräte" wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB um die Positionsbezeichnung "unterwegs befindliche Waren" erweitert. Bei folgenden Positionen wurde von der Regelung des § 265 Abs. 6 HGB Gebrauch gemacht. Die Positionsbezeichnung § 266 Abs. 2 A. I. 2. HGB "entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten" ist durch die Bezeichnungen "EDV-Software" sowie "Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten" ersetzt worden. II. Angaben zum Konsolidierungskreis Bei der Unternehmensgruppe handelt es sich um einen vierstufigen Konzern. In den Konzernabschluss der Heinz Renzel Holding GmbH wurden 29 Konzernunternehmen, an denen die Gesellschaft mittelbar bzw. unmittelbar die Kontrolle ausübt, im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen. in den Konsolidierungskreis einbezogene Unternehmen 1. VKF Renzel GmbH, Isselburg (100%) 2. renzel.agentur GmbH, Isselburg (100%) 3. BPG GmbH, Isselburg (100%) 4. Repla Plastik Üretimi ve Ticaret Sanayi Limited Sirketi, Türkei (100%) 5. VKF Renzel Hellas EPE, Griechenland (90%) 6. VKF Renzel Ukraine TOV, Ukraine (100%) 7. VKF Spork Heinz Renzel Sp. z o.o., Polen (100%) 8. VKF Renzel (UK) Limited, Großbritannien (90%) 9. VKF Renzel GmbH, Amt Wachsenburg OT Ichtershausen (100%) 10. VKF Renzel Sales Promotion Imalat VE Ticaret Limited Sirketi, Türkei (100%) 11. Renzel Holding B.V., Niederlande (86,5%) 12. VKF Renzel B.V., Niederlande (100%) 13. VKF Kunststoftechniek B.V., Niederlande (100%) 14. VKF Renzel USA Corp., USA (100%) 15. VKF Renzel d.o.o., Slowenien (100%) 16. VKF Renzel RUS OOO, Russland (100%) 17. VKF Renzel Bulgarien Produktion OOD, Bulgarien (100%) 18. VKF Renzel (Wuxi) Display Ltd., China (100%) 19. VKF Renzel France SAS, Frankreich (100%) 20. VKF Renzel Magyarorsźag Kft., Ungarn (100%) 21. HR Direkt Verkauf GmbH, Isselburg (100%) 22. e.comfort-mobile GmbH, Isselburg (100%) 23. POS-Express GmbH, Isselburg (100%) 24. Tronitag GmbH, Isselburg (100%) 25. e.comfort-mobile Spanien S.L., Spanien (100%) 26. VKF Renzel CR s.r.o., Tschechien (100%) 27. e.comfort-mobile B.V., Niederlande (100%) 28. VKF Renzel GmbH, Österreich (100%) 29. VKF Renzel Danmark ApS, Dänemark (100%) Der Konzernabschluss ist gemäß § 299 Abs. 1 HGB auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft aufgestellt. III. Grundsätze der Konsolidierung Konsolidierungsmethoden 1. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt als Vollkonsolidierung mit Minderheitenausweis nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. zum Zeitpunkt der jeweiligen erstmaligen Einbeziehung der Tochter- / Enkelunternehmen in den Konzernabschluss (Erstkonsolidierung) für die Gesellschaften, deren Erstkonsolidierungszeitpunkt vor dem 01. Januar 2010 lag. Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften, deren Erstkonsolidierungszeitpunkt nach dem 31. Dezember 2009 liegt (VKF Kunststoftechniek B.V., Niederlande, VKF Renzel (Wuxi) Display Ltd., China, VKF Renzel France SAS, Frankreich, VKF Renzel Ukraine TOV, Ukraine, VKF Renzel Magyarorsźag Kft., Ungarn, HR Direkt Verkauf GmbH, Isselburg, e.comfort-mobile GmbH, Isselburg, POS-Express GmbH, Isselburg, Tronitag GmbH, Isselburg, e.comfort-mobile Spanien S.L., Spanien, VKF Renzel CR s.r.o., Tschechien, e.comfort-mobile B.V., Niederlande, VKF Renzel GmbH, Österreich, VKF Renzel Danmark ApS, Dänemark) erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB n.F. Bei der Kapitalkonsolidierung werden die Beteiligungsansätze mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden Anteil am Eigenkapital zum vorstehend genannten Zeitpunkt verrechnet. 2. Schuldenkonsolidierung Bei der Konsolidierung werden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen gemäß § 303 Abs. 1 HGB aufgerechnet. 3. Behandlung des Zwischenergebnisses Bei der Konsolidierung wurden die Zwischenergebnisse der einbezogenen Unternehmen gemäß § 304 Abs. 2 HGB eliminiert. 4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Bei der Konsolidierung werden die Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen aus gegenseitigen Verrechnungen gemäß § 305 Abs. 1 HGB aufgerechnet. 5. latente Steuern Aktive latente Steuern gemäß § 306 HGB wurden im Geschäftsjahr 2021 in Höhe von TEUR 404 (Vorjahr: TEUR 332) ausgewiesen. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Einheitlichkeit der Bilanzierung und Bewertung Bei den in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen werden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Muttergesellschaft einheitlich angewandt. Die Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. 2. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Soweit erforderlich erfolgt eine Abschreibung auf den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert. 3. Vorratsvermögen In den Vorräten sind fertige Erzeugnisse und Waren erfasst. Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei den Unternehmen, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips, bewertet worden. Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko, das sich aus der Lagerdauer und geminderten Verwertbarkeit ergibt, wird durch ausreichende und angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. Barwert, unter Abzug gebotener Wertberichtigungen, angesetzt. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. 6. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 7. Währungsumrechnung Im Jahresabschluss wurden die Posten der Bilanz der ausländischen Gesellschaften - soweit deren Landeswährung nicht der Euro ist - in Euro umgerechnet. Die Posten der Bilanz wurden - mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umzurechnen ist - mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2021 (§ 308a Satz 1 HGB) umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden mit dem Durchschnittskurs in Euro zum 31. Dezember 2021 umgerechnet (§ 308a Satz 2 HGB). Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals im Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. 1. Anlagespiegel - siehe sonstige Berichtsbestandteile 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In dieser Position sind keine Vermögensgegenstände enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. 3. aktive latente Steuern Im Geschäftsjahr sind auf abzugsfähige temporäre Differenzen der vollkonsolidierten Unternehmen latente Steueransprüche in Höhe von TEUR 404 (Vorjahr: TEUR 332) berücksichtigt worden. Die länderspezifischen Steuersätze haben hierbei eine Bandbreite von 19 % bis 30 %. Der Betrag der latenten Steuern aus temporären Differenzen setzt sich aus Differenzen innerhalb der folgenden Bilanzpositionen zusammen:
4. eigene Anteile Das gezeichnete Kapital der Muttergesellschaft Heinz Renzel Holding GmbH beträgt TEUR 800. Es ist eingeteilt in zwei Geschäftsanteilen (TEUR 760 Geschäftsanteil 1; TEUR 40 Geschäftsanteil 2). Die Gesellschaft hält den Geschäftsanteil 2 von TEUR 40 als eigene Anteile, welche offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt werden. 5. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen "projected unit credit method" gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 314 Abs. 1 Nr. 16 HGB): durchschnittlicher Marktzins der vergangenen 10 Jahre von 1,87 % für eine Restlaufzeit von 15 Jahren (Vorjahr: 2,30 %), der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0 % Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Der Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 2 HGB (10-jähriger Durchschnittszins) beträgt TEUR 994. Der Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB (7-jähriger Durchschnittszins) beträgt TEUR 963. Daraus ergibt sich eine Ausschüttungssperre (Differenz zwischen 10- und 7-jährigem Durchschnittszins) zum Bilanzstichtag von TEUR 31. Die Pensionsrückstellung setzt sich ausschließlich aus deutschen Pensionsrückstellungen zusammen. 6. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen und Abtretung von Kundenforderungen in Höhe von TEUR 11.799 (Vorjahr: TEUR 14.797) besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern zum Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 427 (Vorjahr: TEUR 300) enthalten. VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung -. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden in ihrer Gesamtheit im Wesentlichen durch die Herstellung, den Handel und den Vertrieb von Produkten, die den Verkauf und den Absatz von Waren fördern, erzielt Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten stellt sich wie folgt dar:
VII. sonstige Angaben 1. Geschäftsführung des Mutterunternehmens Im Geschäftsjahr waren Herr Heinz Renzel, Bocholt, Herr Ansgar Hügging, Bocholt und Herr Joachim Ostendorf, Bocholt als Geschäftsführer bestellt. Auf die Angabe der Organbezüge gemäß § 314 Nr. 6a HGB wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter gliedert sich wie folgt nach Gruppen:
Die Mitarbeiterzahl wurde gemäß § 267 Abs. 5 HGB ermittelt. 3. finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.604 (Vorjahr: TEUR 1.697) stellen sich wie folgt dar:
4. Abschlussprüferhonorare (§ 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB) Die als Aufwand gebuchten Honorare des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr beinhalten ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen TEUR 86 (Vorjahr: TEUR 82). 5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen (§ 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB)
6. Vorgänge von besonderer Bedeutung die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Vorgänge von besondere Bedeutung haben sich nicht ergeben. VIII. Verzicht auf Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB Die Tochter- bzw. Enkelgesellschaften VKF Renzel GmbH, Isselburg, VKF Renzel GmbH, Amt Wachsenburg OT Ichtershausen, BPG GmbH, Isselburg, renzel.agentur GmbH, Isselburg, HR Direkt Verkauf GmbH, Isselburg, e.comfort-mobile GmbH, Isselburg, POS-Express GmbH, Isselburg und Tronitag GmbH, Isselburg, erfüllen - vorbehaltlich der Beschlussfassung und Offenlegung des Beschlusses nach § 264 Abs. 3 Nr. 1 HGB - die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB und verzichten deshalb auf die Offenlegung ihrer Jahresabschlussunterlagen 2021. AnlagespiegelV. Angaben zur Konzern - Bilanz 1. Konzernanlagenspiegel 2021 gemäß § 284 Abs. 3 HGB i. V. m.. § 313 Abs. 4 HGB Anschaffungskosten
kumulierte Abschreibungen
Restbuchwert
SonstigesKonzernkapitalflussrechnung Zur Darstellung von Herkunft und Verwendung der Finanzierungsmittel sowie zur Offenlegung der Entwicklung der finanziellen Lage während des abgelaufenen Geschäftsjahres wird die Kapitalflussrechnung herangezogen. Die Kapitalflussrechnung wurde auf der Grundlage des Finanzmittelfonds (= kurzfristig verfügbare flüssige Mittel) gemäß DRS 21 (Deutscher Rechnungslegungsstandard Nr. 21) erstellt.
Konzerneigenkapitalspiegel
Isselburg, den 16. August 2022 Heinz Renzel Holding GmbH Geschäftsführer Heinz Renzel Joachim Ostendorf Ansgar Hügging Feststellung des JahresabschlussesDer vorliegende durch die Konzernmutter, die Heinz Renzel Holding GmbH, Isselburg erstellte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wird nach Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mensing & kollegen GmbH, Borken, gebilligt.
Isselburg, den 28. September 2022 Bestätigung- bzw. VersagungsvermerkBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Heinz Renzel Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Heinz Renzel Holding GmbH, Isselburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Heinz Renzel Holding GmbH, Isselburg für das Geschäftsjahr 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Die Prüfung erstreckt sich grundsätzlich nicht auf die Zusicherung des Fortbestandes des geprüften Konzernes oder auf die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung.
Borken, 16. August 2022 mensing
& kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfer Martin Mensing Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Berichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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