Hero Co-Investment GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Hartmut Rossner seit 12.6.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.93% | |
K*** K********* | 2.91% |
C***** K********* | 2.91% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Caseking GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2017 bis zum 30.04.2018BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Entwicklung des Anlagevermögens
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2017 bis zum 30. April 20181. Allgemeine Angaben zum Abschluss Die Caseking GmbH, Berlin, mit der Handelsregisternummer 157289 B (Amtsgericht Berlin-Charlottenburg) wurde am 13. März 2014 gegründet. Die auf die Gesellschaft verschmolzene Caseking Gesellschaft besteht bereits seit 2003. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Bilanz wird aufgestellt vor Verwendung des Jahresergebnisses, die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamtkostenverfahren. Im Jahresabschluss wurden bei der Ermittlung von gerundeten Beträgen (volle EUR) die kaufmännischen Rechenregeln beachtet. Korrespondierende Summen wurden ungerundet berechnet und danach das jeweilige Ergebnis gerundet. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. Der Gegenstand des Unternehmens umfasst den Großhandel mit EDV-Zubehör sowie den Im- und Export von EDV-Zubehör aller Art. Gegenstand des Unternehmens ist auch die Erbringung von Management Dienstleistungen sowie Dienstleistungen zur kaufmännischen Beratung, jeweils von verbundenen Unternehmen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie der Geschäfts- oder Firmenwert wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Der im Rahmen einer Verschmelzung (zum neutralen Zwischenwert) zwischen der Caseking Verwaltungs GmbH und Caseking GmbH entstandene Geschäfts- oder Firmenwert sowie die Marke "Caseking" werden linear über einen Zeitraum von 10 Jahren planmäßig abgeschrieben. Die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes basiert insbesondere auf langfristigen Kundenbeziehungen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 150,00 wurden bis zum 31.12.2017 in derselben Periode abgeschrieben. Ab dem 01.01.2018 wurde die Grenze auf EUR 250,00 erhöht. Die Abschreibungen auf die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen erfolgen auf Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die nicht wesentlich von den steuerlichen Abschreibungstabellen abweichen. Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und zum Ende des Geschäftsjahres einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Unter den Finanzanlagen ist ein Rückdeckungsanspruch einer Pensionszusage in Höhe von TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 100) ausgewiesen. Dieser wurde mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Soweit bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung vorliegt erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten mit dem gleitenden Durchschnitt, ggf. abzüglich erforderlicher Bewertungsabschläge wegen gesunkener Marktpreise, Gängigkeit, Lagerdauer und technischem Zustand, bewertet (niedrigerer beizulegender Wert). Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, wurden mit diesen Schulden saldiert. Die Bewertung der Vermögensgegenstände erfolgte dabei zum beizulegenden Zeitwert, welcher den historischen Anschaffungskosten entspricht (§ 255 Abs. 4 HGB). Ein die verrechneten Schulden übersteigender Betrag wurde im Posten aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Rückstellungen für Pensionen werden entsprechend dem hierfür eingeholten Gutachten grundsätzlich mit den Barwerten für laufende Renten angesetzt, die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt wurden. Die Rückstellung wurde mit der Projected-Unit-Credit-Method unter Verwendung eines Rechnungszinses von 3,61 % p.a. (durchschnittlicher Marktzinssatz der letzten zehn Geschäftsjahre) ermittelt. Als Rechnungsgrundlage werden die "Richttafeln 2005 G" (RT 2005 G) von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Eine Berücksichtigung von Renten-, Lohn- und Gehaltstrends erfolgte nicht. Die Vereinfachungsregel gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde angewendet. Es bestehen insgesamt zwei Pensionszusagen. Für die Rückdeckung einer Pensionszusage sind die Voraussetzungen für Deckungsvermögen erfüllt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem jeweiligen Transaktionskurs eingebucht und in der Folgezeit zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Kursverluste, die bis zum Stichtag durch Realisation oder Bewertung mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag entstehen, werden ergebniswirksam berücksichtigt. Nicht realisierte Kursgewinne aus der Währungsumrechnung werden nur bei Restlaufzeiten bis zu einem Jahr ergebniswirksam berücksichtigt. Auf zum Bilanzstichtag bestehende Ansatz- und Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz werden, soweit diese keine permanenten Differenzen darstellen, latente Steuern abgegrenzt. Diese wurden mit dem zum Zeitpunkt der Umkehrung voraussichtlich gültigen Steuersatz bewertet, welcher 30,175 % beträgt. Auf die Ausübung des Aktivierungswahlrechts für latente Steuern für einen sich möglicherweise ergebenden aktiven Überhang wird grundsätzlich verzichtet. Mögliche latente Steuern auf Verlustvorträge wurden bei der Ermittlung des Überhangs berücksichtigt. Im Geschäftsjahr ergab sich ein Passivüberhang. Passive latente Steuern auf Geschäfts- oder Firmenwerte werden in Ausübung des in der Literatur vertretenen Wahlrechts nicht gebildet. Die bilanzierten aktiven latenten Steuern beziehen sich im Wesentlichen auf Verlustvorträge und die passiven latenten Steuern auf immaterielle Vermögensgegenstände, die im Rahmen einer Verschmelzung entstanden sind. Die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge erfassen die Körperschafts- und Gewerbesteuer und unterstellen eine höchstwahrscheinliche Verlustverrechnung innerhalb der auf den Abschlussstichtag folgenden fünf Jahre. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Anhaltspunkte für die Notwendigkeit außerplanmäßiger Abschreibungen haben sich nicht ergeben. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen die nicht Gesellschafter sind umfassen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.658 (im Vorjahr: TEUR 671). Weiterhin bestehen sonstige Forderungen gegen verbundene Unternehmen die nicht Gesellschafter sind in Höhe von TEUR 23.769 (Vorjahr: TEUR 2.341). Die (sonstigen) Forderungen gegen die Gesellschafterin betragen TEUR 327 (Vorjahr: TEUR 206). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Vorsteuerforderungen in Höhe von TEUR 503 (Vorjahr: TEUR 634) sowie Ertragssteuerforderungen in Höhe von TEUR 705 (Vorjahr: TEUR 706). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine vertragliche Laufzeit von unter einem Jahr. Die erwartete Restlaufzeit für die sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegt bei über einem Jahr. 3.3 Aktive Rechnungsabgrenzung In dem Posten für aktive Rechnungsabgrenzung sind Abgrenzungsbuchungen für die Versicherungen und Sonderzahlungen an die Leasinggesellschaft enthalten. 3.4 Aktiver Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:
3.5 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
3.6 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr TEUR 25. Die Kapitalrücklage beläuft sich ebenso unverändert auf TEUR 19.487. 3.7 Rückstellungen Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt TEUR 258 bei einem durchschnittlichen Marktzinssatz von 10 Jahren (Vorjahr: TEUR 204) und TEUR 340 bei einem durchschnittlichen Marktzinssatz von 7 Jahren (Vorjahr: TEUR 262) vor Verrechnung. Im Zuge des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie vom 16. März 2016 wurde der für die Abzinsung relevante durchschnittliche Marktzinssatz von sieben auf zehn Jahre für Pensionsverpflichtungen erhöht.
Der Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 82 unterliegt einer Ausschüttungssperre. Der Aufwand aus der Aufzinsung (Finanzergebnis) beträgt TEUR 9. Die Steuerrückstellungen entfallen auf Körperschaft- und Gewerbesteuer. In den Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:
3.8 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig besichert durch: - Erstrangige notarielle Verpfändung der direkten und indirekten Anteile an der Gesellschaft sowie der Overclockers UK-Gruppe, - Sicherungsabtretung der Patente, Marken und andere gewerbliche Schutzrechte der Caseking GmbH, - Sicherungsabtretung der Forderungen der Play Pro Management GmbH, der Caseking GmbH und der Pro Gamersware GmbH, - Bankkontenverpfändung der Play Pro Management GmbH, der Caseking GmbH und der Pro Gamersware GmbH sowie - Sicherungsübereignung des beweglichen Umlaufvermögens der Caseking GmbH. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen TEUR 28.531 (Vorjahr: TEUR 26.418) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Darlehen und Zinsen, aus Liefer- und Leistungsbeziehungen mit Konzerngesellschaften von TEUR 4.706 (Vorjahr: TEUR 1.824). Weiterhin bestanden im Geschäftsjahr sonstige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.720. Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen im Wesentlichen auf kreditorische Debitoren TEUR 1.000 (Vorjahr: TEUR 669). Sonstige Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 2). 3.9 Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse (aus den oben genannten Besicherungen) für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von kGBP 4.334 (TEUR 4.928) für gezogene Darlehen von Konzerngesellschaften und in Höhe von TEUR 868 für bisher nicht in Anspruch genommene Kredite der Konzerngesellschaften. Die Gesellschaft rechnet nicht mit einer Inanspruchnahme aus den beschriebenen Haftungsverhältnissen, weil in der Vergangenheit allen fälligen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen wurde und dies auch künftig erwartet wird. 3.10 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen noch sonstige finanzielle Verpflichtungen zu folgenden Sachverhalten:
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse, allesamt durch den Handel mit Waren der CASEKING-Produktpalette bzw. damit zusammenhängenden Nebenleistungen erzielt, wurden zu ca. 48 % mit inländischen und zu 52 % mit ausländischen Kunden erzielt. 4.2 Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Die periodenfremden Aufwendungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, umfassen im Wesentlichen Aufwendungen für Dienstleistungen der Vorperiode (TEUR 54, VJ TEUR 138). Die periodenfremden Erträge umfassen sonstige Erträge (TEUR 27, VJ TEUR 117) der Vorperiode, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 44, VJ TEUR 22) sowie Erträge (TEUR 120, VJ TEUR 140) die Versicherungsentschädigungen zuzuordnen sind. 4.3 Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 219 (VJ TEUR 458) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen TEUR 518 (VJ TEUR 298) Erträge aus der Währungsumrechnung. 4.4 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Aufwand TEUR1.464, VJ Ertrag TEUR 526) entfallen auf die Gewerbesteuer (TEUR 811, VJ TEUR 115) sowie auf die Körperschaftsteuer (TEUR 541, VJ TEUR 85). Daneben sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 112 (VJ Ertrag TEUR 726) aus der Veränderung latenter Steuern enthalten. Die passiven latenten Steuern verringern sich in Folge der planmäßigen Abschreibungen der Marke "Caseking" von TEUR 2.282 auf TEUR 1.956. Die aktiven latenten Steuern verringerten sich durch die Inanspruchnahme von Verlustvorträgen um TEUR 438 auf TEUR 0. 4.5 Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2016/2017 in Höhe von TEUR 1.025 wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 20.12.2017 auf neue Rechnung vorgetragen. Der Abschluss wurde vor Gewinnverwendung aufgestellt, der Jahresfehlbetrag beträgt TEUR 199. Die Geschäftsführung schlägt vor, dass der Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorgetragen wird. 5. Sonstige Angaben 5.1 Anteilsbesitz
* Jahresüberschuss in 2017/2018 seit Kauf der Gesellschaft Die Umrechnung der lokalen Jahresabschlusszahlen in die Berichtswährung der Gesellschaft erfolgte bei den UK-Gesellschaften mit dem Stichtags-GBP-Kurs 1,1371, bei der Caseking Hungary Kft. mit dem Stichtags-HUF-Kurs 312,620 und bei der Caseking Scandinavia AB sowie deren Tochtergesellschaften mit dem Stichtags-SEK-Kurs 10,4888 bzw. bei Trigono AS mit dem Stichtags-NOK-Kurs 9,6443 NOK/EUR. 5.2 Mitarbeiteranzahl Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 156 Arbeitnehmer (Vorjahr: 119), davon 11 als Teilzeitkräfte (Vorjahr: 18), fünf als Auszubildende und 18 geringfügig beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. 5.3 Angaben zum Abschlussprüferhonorar
5.4 Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den zum 30. April 2018 aufzustellenden Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Play Pro Management GmbH, Berlin, einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht einschließlich des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers werden im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Gemäß § 291 Abs. 1 HGB verzichtet die Gesellschaft auf die Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes, da der Veröffentlichung durch die Play Pro Management GmbH, Berlin, befreiende Wirkung zukommt. 5.5 Leitungsorgane Die Geschäftsführung wird von den bestellten Geschäftsführern wahrgenommen: - Herrn Toni Thomas Sonn (Kaufmann), - Herrn Kay-Kiril Kostadinov (Kaufmann). Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Pensionsrückstellungen für Geschäftsführer betragen zum 30. April 2018 TEUR 114. Weiterhin werden Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 144 saldiert unter dem aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Das korrespondierende Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 144 ist an einen Geschäftsführer verpfändet. Die Angabe der laufenden Gehälter der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 5.6 Nachtragsbericht Nach Schluss des Geschäftsjahres kam es zu keinen Vorgängen mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Berlin, 31. Juli 2018 Caseking GmbH Toni Thomas Sonn Geschäftsführer
Caseking GmbH Kay-Kiril Kostadinov Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2017 bis zum 30. April 2018A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 hat sich Caseking zu einem der europaweit erfolgreichsten Online-Anbieter für Produkte und Customized Kundenlösungen rund um den Computer entwickelt. Die Kontinuität, mit der sich das Berliner Unternehmen unter der Leitung der beiden Geschäftsführer Kay Kostadinov und Toni Sonn stetig weiter etablieren konnte, ergibt sich aus dem praktisch gelebten Leitsatz bei Caseking: Hier ist NICHTS Standard! Die beiden Gründer setzen von Beginn an auf "außergewöhnliches Computerzubehör für den individuellen PC-Nutzer" und stellen dabei bis heute die Kundenzufriedenheit - egal ob B2C oder B2B - an allererste Stelle. Während Endkunden und Reseller aus einem nunmehr riesigen Sortiment von mehr als 12.000 Artikeln wählen können und sogar hauseigene Hochleistungs-Komplettsysteme konzipiert und gefertigt werden, bleiben die besonderen Grundpfeiler des Erfolgs unverändert: erstklassiger Service, Kundennähe und exklusive Produkte. So werden die Bestellungen in einer hochmodernen, vollständig systemgestützten Logistik bearbeitet, wobei auf ca. 4.500 m 2 gemieteter Lagerfläche in Deutschland zurückgegriffen werden kann. Daraus resultiert eine durchschnittliche Warenverfügbarkeit und die taggleiche Erfassung, Bearbeitung und Versendung von Bestellungen. Seit 2012 ist der führende britische Hardwareversender Overclockers UK Ltd. (OCUK Ltd.) Teil der dynamischen Firmenfamilie. In 2014 folgte der Ausbau des Geschäfts mit Caseking Hungary Kft. im ungarischen Markt. Im Februar 2017 wurde Caseking Portugal gegründet um den südeuropäischen Markt zu bedienen. Im Oktober 2017 sowie März 2018 erfolgten die Akquisitionen von Caseking Scandinavia AB bzw. Caseking Finland Oy. Gesellschaftszweck ist der Großhandel mit EDV-Zubehör sowie Im- und Export von EDV-Zubehör aller Art. 2. Steuerungssystem Die Geschäftsführung steuert das Unternehmen im Wesentlichen über das Monitoring der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, Rohertrag (Umsatzerlöse zuzüglich sonstiger betrieblicher Erträge abzüglich Materialaufwand) und Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen, Beteiligungserträgen und Steuern. Die Caseking GmbH entwickelt die von ihr für die Erfüllung der individuellen Kundenwünsche angebotenen Leistungen ständig fort, wofür sie auch Dienstleistungen Dritter in Anspruch nimmt. B. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und der Ertragslage 2017/2018 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingung Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2017 gekennzeichnet durch solides und stetiges Wachstum. Laut Statistisches Bundesamt war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt um 2,2 % höher als im Vorjahr. Ausschlaggebend für diesen positiven Trend waren insbesondere höhere private Konsumausgaben mit einem Anstieg von 5,3% gegenüber 2016. Auf Basis einer Studie der Bitkom Research GmbH ist das Marktvolumen für IT-Hardware in Deutschland von EUR 23,2 Mrd. in 2016 auf EUR 24,2 Mrd. in 2017 angestiegen, das entspricht einem Wachstum von 4,2%. Die Prognose für 2018 zeigt weiteren Aufschwung in der IT-Hardware Branche. Nach einer Erhebung der GfK SE ist die Nachfrage nach PC Gaming Zubehör in 2017 stark angestiegen. Insbesondere der westeuropäische Markt erfuhr ein Umsatzwachstum von 11% zusätzlich wir durch die steigende Beliebtheit des eSports auch in Zukunft mit einer positiven Umsatzentwicklung gerechnet. Insgesamt sieht sich Caseking aufgrund des traditionell anvisierten Kundensegmentes in einer guten Ausgangslage. 2. Geschäftsverlauf Das Umsatzwachstum der Caseking GmbH in 2017/18 liegt mit 22,2 % deutlich über den Wachstumsgrößen des allgemeinen sowie branchenspezifischen Distanzhandels. Die Gesellschaft konnte entsprechend einen Rohertrag (bereinigt um neutrale Erträge) in Höhe von TEUR 21.674 erwirtschaften und liegt damit 34,4 % über dem Vorjahresniveau. Sowohl Personal- als auch sonstige betriebliche Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr zwar leicht überproportional zum Umsatz verhalten, dennoch konnte die Caseking GmbH über die Erwartungen hinaus ein Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen, Beteiligungserträgen und Steuern in Höhe von TEUR 7.277 realisieren. 3. Ertragslage
Im Geschäftsjahr konnten Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 112.106 erzielt werden, was einem Wachstum von 22,2% entspricht. Dabei entfallen 47,8% (VJ 53,9%) auf Umsätze auf das Inland und 52,2% (VJ 46,1%) auf das Ausland. Insbesondere durch die Vielzahl neuer Produktgenerationen in Kombination mit einer hohen Warenverfügbarkeit sowie den verstärkten Absatz im Rahmen neuer Produktbereiche übertraf das Umsatzwachstum deutlich die Steigerungen im Marktvolumen. Die Rohertragsmarge konnte im Geschäftsjahr um 1,8% im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. In Folge des im Produktmix begründeten Rückgang der Materialaufwandsquote (80,7%, VJ 82,5%) stieg der Rohertrag von TEUR 16.127 auf TEUR 21.674. Der Personalaufwand der Gesellschaft beträgt im Geschäftsjahr TEUR 6.187 und ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.190 in Folge des Personalaufbaus gestiegen. Die Personalaufwandqoute ist im Verhältnis zum Vorjahr nahezu gleichbleibend. Die Abschreibungen wurden im Wesentlichen auf den aus der Verschmelzung resultierenden Geschäfts- oder Firmenwert (TEUR 2.793, VJ TEUR 2.793) sowie dem im Rahmen der Verschmelzung aktivierten Markennamen (TEUR 1.091, VJ TEUR 1.091) vorgenommen. Die Abschreibungen aus diesen beiden Sachverhalten haben maßgeblichen Einfluss auf die Höhe des Jahresergebnisses. Sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 8.210 (ohne neutrale Aufwendungen) sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.104 gestiegen. Dies entspricht einem Wachstum von 34,5%, welches im Wesentlichen auf gestiegene Aufwendungen für die Warenabgabe (TEUR 4.146, VJ TEUR 3.347) sowie Werbe- und Reisekosten (TEUR 1.021, VJ TEUR 908) zurückzuführen ist. Weiterhin haben die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfassten Berateraufwendungen für geplante und realisierte Unternehmenszukäufe einen negativen Einfluss auf das Jahresergebnis. Im Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft, vor Berücksichtigung des neutralen Ergebnisses, ein Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen, Beteiligungserträgen und Steuern von TEUR 7.277 (VJ TEUR 5.025). Hierzu trug insbesondere der gesteigerte Rohertrag bei. Gegenläufig stiegen die Personalaufwendungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wesentlichen in Folge des Umsatzwachstums. Das Finanzergebnis umfasst vorwiegend Zinsen für ein Gesellschafterdarlehen (TEUR 2.113, VJ TEUR 1.957) sowie Zinsen für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 336, VJ TEUR 367). Das neutrale Ergebnis umfasst Erträge (TEUR 27, VJ TEUR 117) und Aufwendungen (TEUR 55, VJ TEUR 139) der Vorperiode, Aufwand (TEUR 219, VJ 458) und Erträge (TEUR 513, VJ TEUR 298) aus Währungsumrechnung, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 44, VJ TEUR 22) sowie Verluste (TEUR 40, VJ TEUR 8) und Erträge (TEUR 119, VJ TEUR 140) die der Abwicklung von Forderungsausfällen zuzuordnen sind. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag umfassen Aufwendungen in Höhe von TEUR 112 (VJ Ertrag TEUR 726) aus der Veränderung der latenten Steuern. Die latenten Steuern im Vorjahr hatten sich positiv auf das Jahresergebnis ausgewirkt. Die laufenden Ertragsteuern betragen TEUR 1.353 (VJ TEUR 200) und erhöhen sich in Folge des deutlich verbesserten Vorsteuerergebnisses. Der Jahresfehlbetrag beträgt TEUR 199 gegenüber einem Jahresfehlbetrag im Vorjahr in Höhe von TEUR 1.025. Wie im Vorjahr ist der Jahresüberschuss maßgeblich durch Abschreibungen des Goodwills und im Rahmen der Verschmelzung erworbenen immateriellen Vermögensgegenstand beeinflusst. 4. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich im Geschäftsjahr wie folgt dar:
Das Anlagevermögen der Gesellschaft umfasst im Wesentlichen ein aus Verschmelzung entstandenen Goodwill in Höhe von TEUR 16.759 (VJ TEUR 19.552), einen im Rahmen der Verschmelzung erworbenen immateriellen Vermögensgegenstand (Marke inkl. Domains) in Höhe von TEUR 6.452 (VJ TEUR 7.543) und Beteiligungen an den Tochtergesellschaften OCNEWCO UK Ltd. (TEUR 8.218, VJ TEUR 8.218), Caseking Hungary Kft. (TEUR 287, VJ TEUR 287), Caseking Portugal Unipessoal Lda. (TEUR 50, VJ TEUR 50), Caseking Scandinavia AB (TEUR 350) sowie Caseking Finland Oy (TEUR 250). Wesentliche Großanschaffungen im Berichtsjahr umfassen den Aufbau eines Datawarehouse Systems für eine optimierte Steuerung der Gesellschaft samt Tochtergesellschaften. Die Erhöhung der Vorräte ist neben dem grundsätzlichen Umsatzwachstum auch auf ein hohes Volumen an lagernden Produkten mit einem Verkaufsbeginn nahe dem Stichtag zurückzuführen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen zum Stichtag TEUR 27.753 (VJ TEUR 3.218). Der Anstieg steht in Zusammenhang mit dem Erwerb von Gesellschaften durch die Caseking Scandinavia AB und Caseking Finland Oy und dafür ausgereichten Darlehen. Im Wesentlichen in folge der durchgeführten Unternehmensakquisitionen verringerte sich die Eigenkapitalquote von 17,5% auf 12,2%. Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 23.117 (VJ TEUR 8.346), davon sind TEUR 1.458 (VJ TEUR 2.533) innerhalb von 12 Monaten und der Rest innerhalb von 2 Jahren nach dem Stichtag fällig. Die Finanzverbindlichkeiten sind variabel verzinslich. Tilgungen sind im Geschäftsjahr planmäßig erfolgt. Im Zuge der jährlichen Excess Cashflow Berechnung kann es zu Sondertilgungen kommen. Bei der Erhöhung der Finanzverbindlichkeiten um EUR 15,5 Mio handelt es sich um Transaktionsfinanzierungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie im Anhang erläutert vollständig besichert. Haftungsverhältnisse in diesem Zusammenhang sind ebenso im Anhang aufgeführt. Die Zinsen (TEUR 2.113, VJ TEUR 1.957) aus dem gruppeninternen Darlehen der Muttergesellschaft erhöhten die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die von den Gesellschaftern an die Caseking GmbH gewährten Darlehen wurden auf unbefristete Zeit gewährt und sind im Rahmen der gesetzlichen Kündigungsfrist kündbar. Die Geschäftsführung geht auf Grund von Absprachen mit dem Gesellschafter von einer langfristigen Aufrechterhaltung dieser Finanzierung aus. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen in Zusammenhang mit dem Umsatzwachstum an. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen steigen deutlich von TEUR 28.242 auf TEUR 35,327 im Wesentlichen in Folge der aufgelaufenen Zinsverbindlichkeiten für Gesellschafterdarlehen sowie durch erhöhte Liefer- und Leistungsverpflechtungen mit Konzerngesellschaften. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich vor allem durch den Anstieg der kreditorischen Debitoren (+TEUR 331). Dies steht in Zusammenhang mit der Folge der Ausweitung der Geschäftstätigkeit erhöhten Gutschriften sowie erhaltener Vorauszahlungen. 5. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen, was im Wesentlichen auf den verbesserten operativen Geschäftsverlauf zurückzuführen ist. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit umfasst im Geschäftsjahr im Wesentlichen Auszahlungen für Akquisitionen sowie für Investitionen in das Finanzanlagevermögen. Des Weiteren wurden neben Ersatzkrediten weitere Investitionen in EDV sowie Sachanlagevermögen getätigt. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erhöhte sich in Folge der Aufnahme von Finanz- und Akquisitionskrediten. Sondertilgungen wurden im Geschäftsjahr nicht getätigt. Die Gesellschaft war unter Berücksichtigung der konzerninternen Finanzierungen im Berichtsjahr stets in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Im Rahmen der Konzernfinanzierung können liquide Mittel bzw. Finanzierungen der Gesellschafter von Konzernunternehmen in Anspruch genommen werden. Zudem wird mittels Konsortialvertrag eine Betriebsmittellinie in Höhe von TEUR 3.000 bereitgestellt. Zum 30. April 2018 ist der Betriebsmittelkredit in Form eines Factoring-Unterkredites in Höhe von TEUR 2.132 in Anspruch genommen. Die Gesellschaft hat am 20. Februar 2014 mit der Commerzbank AG und der BHF-Bank AG einen Kreditvertrag abgeschlossen. Der Kreditvertrag wurde ergänzt um Änderungsvereinbarungen am 20. Oktober 2017, sowie am 8. März. Der Kreditvertrag samt Änderungsvereinbarungen enthält u.a. Bestimmungen zu finanziellen Kennzahlen. Auf konsolidierter Ebene der obersten Muttergesellschaft, der Play Pro Management GmbH, Berlin, sind die Finanzkennzahlen relevant zu deren Einhaltung die Caseking GmbH einen wesentlichen Beitrag leistet. Die vereinbarten Zinskonditionen sind abhängig vom Verschuldungsgrad des Konzerns und vom EURIBOR. Weiterhin enthält der in Vorjahren abgeschlossener Factoring-Vertrag finanzielle Kennzahlen, die auf Ebene der Gesellschaft einzuhalten sind. II. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zum Unternehmenserfolg tragen die 156 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland sowie die Vertreter der Dependancen in Frankreich, den Benelux-Ländern und Taiwan bei. Die Caseking GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 5 Auszubildende. Ebenso ist die Kundenzufriedenheit ein wichtiger nichtfinanzieller Leistungsindikator, welcher vor allem durch das angebotene Produktsortiment, die durchschnittliche Warenverfügbarkeit und den gebotenen Kundenservice definiert wird. III. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Aufgrund des deutlichen Umsatzwachstums sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt. C. Bericht über die Chancen und Risiken des Unternehmens I. Chancen Die anhaltende Konsolidierung am Markt der Großdistributoren, bei denen der Absatz ausschließlich auf Massenware zu Niedrigstpreisen im Vordergrund steht, bieten der Gesellschaft hervorragende Möglichkeiten, um weitere Marktanteile zu gewinnen. Ferner werden in den kommenden Jahren große technische Neuheiten im Bereich PC-Hardware erwartet, von denen die Gesellschaft direkt profitieren kann. Diese Entwicklung wird insbesondere durch die Bereiche Virtual Reality und eSports getrieben. Grundsätzlich ermöglichen die Chancen deutlich positive Abweichungen von der in der Prognose dargestellten zukünftigen Entwicklungen der finanziellen Leistungsindikatoren. II. Risikobericht Potenzielle Finanzierungs-, Absatz- und Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, werden im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit gesteuert. Insgesamt schätzen wir die Risiken jeweils als gering ein. Die Finanzierung der Caseking GmbH wird auch zukünftig aus dem Free Cashflow und zusätzlich durch die mittel- bzw. langfristigen Bankdarlehen erfolgen, so dass auch für die Zukunft nur ein geringes Kreditrisiko zu erwarten ist. Auf konsolidierter Ebene der obersten Muttergesellschaft, der Play Pro Management GmbH, Berlin, sind Finanzkennzahlen relevant, zu deren Einhaltung die Caseking GmbH (neben der Overclockers UK Gruppe) einen wesentlichen Beitrag leistet. Nach der aktuellen Geschäftsentwicklung sieht die Geschäftsführung kaum Risiken im Zusammenhang mit der Einhaltung der Finanzkennzahlen im Rahmen der Konzernfinanzierung. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Das Gesellschafterdarlehen ist grundsätzlich kurzfristig kündbar, die Geschäftsführung geht jedoch auf Grund von Absprachen mit dem Gesellschafter von einer mindestens mittelfristigen Aufrechterhaltung dieser Finanzierung aus. Aufgrund unserer langfristigen Geschäftsbeziehungen und einem weit gestreuten Kundenstamm bei marktgängigen Waren sehen wir nur ein geringes Absatzrisiko. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und mit einem hohen Maß an Qualität begegnen. Forderungsausfälle liegen wie in den Vorjahren im normalen Rahmen und stellen keine Belastung für das Unternehmen dar. Durch weitere Schritte hinsichtlich der Automatisierung des Mahnwesens sind die Risiken aus laufenden Forderungsausfällen stark eingeschränkt und daher deutlich limitiert. Zudem besteht eine Ausfallversicherung. Wesentliche Auswirkungen auf die Einhaltung der Prognose der finanziellen Leistungsindikatoren ergeben sich daher nicht. Daneben wurde das Forderungsausfallrisiko durch Factoring deutlich beschränkt. Im Rahmen des Factorings sind finanzielle Kennzahlen relevant, die auf Ebene der Gesellschaft einzuhalten sind. Nach der aktuellen Geschäftsentwicklung sieht die Geschäftsführung kaum Risiken im Zusammenhang mit der Einhaltung der Finanzkennzahlen. Die Beschaffung der verkauften Produkte erfolgt überwiegend in Asien. Etwaige Einkaufskostensteigerungen, u.a. bedingt durch Wechselkursveränderungen, können in der Regel mit geringem Zeitverzug an die Kunden in Europa weitergeben werden. Wechselkursrisiken bestehen nicht bei steigenden, konstanten, einmalig sinkenden, sondern lediglich bei stetig sinkenden Wechselkursen kann es zu geringen bis mittleren Auswirkungen auf die in der Prognose dargestellten zukünftigen Entwicklungen der finanziellen Leistungsindikatoren kommen. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen durch. Risiken für die Gesellschaft, die sich aus den Umstrukturierungen in der Folge des Kaufs der Caseking-Gruppe ergeben, werden im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit überwacht und könnten zu einer deutlichen Erhöhung des Steuerergebnisses führen. Die Wahrscheinlichkeit hierfür wird jedoch als gering eingestuft. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. III. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft sind gegenwärtig nicht erkennbar. IV. Risikomanagement Mittels eines strengen Rechtemanagements, welches durch die Geschäftsführung gesteuert wird, kann Risiken innerhalb des Unternehmens durch Mitarbeiter begegnet werden. Wichtigste administrative Tätigkeiten werden weiterhin von den Geschäftsführern selbst ausgeführt oder überwacht. Systemimmanenten externen Risiken des Onlinehandels wird durch konsequentes Monitoring der Aktivitäten auf der Shop-Plattform sowie den Zahlungswegen begegnet. D. Prognosebericht Das Management der Caseking GmbH erwartet eine sehr positive Entwicklung des Unternehmens in den kommenden Jahren. Das Sortiment der Gesellschaft wird stetig ausgebaut, damit auch Produktneuheiten vertrieben werden können. Ebenso profitiert die Gesellschaft von der eingangs erläuterten positiven Binnennachfrage und den hohen Zuwächsen im Bereich Onlinehandel mit Waren. Aufgrund des erwarteten Marktwachstums und der außerordentlich guten Positionierung im Markt wird für das Geschäftsjahr 2018/19 ein prozentuales Umsatzwachstum in niedriger zweistelliger Höhe prognostiziert. Entsprechend wird eine im Vergleich zum Berichtsjahr leichte Steigerung des Rohertrags und des Ergebnisses vor Abschreibungen, Zinsen, Beteiligungserträgen und Steuern erwartet. Wie in den Vorjahren besitzt das Kostenmanagement erste Priorität. E. Gesellschaftsstruktur und Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen Die Gesellschaftsanteile werden alle durch die Play Pro Management GmbH gehalten. Die Gesellschaft steht in Lieferung- und Leistungsbeziehungen zu den Tochtergesellschaften OcUK Ltd., Caseking Hungary Kft., Pro Gamersware GmbH, Trigono AB, Jimm's PC-Store OY, sowie Caseking Portugal Unipessoal Lda. Weiterhin hat die Gesellschaft Darlehen der Play Pro Management GmbH in Anspruch genommen und Darlehen an Konzerngesellschaften ausgegeben.
Berlin, 31. Juli 2018 Caseking GmbH Toni Thomas Sonn Geschäftsführer
Caseking GmbH Kay-Kiril Kostadinov Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Caseking GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2017 bis 30. April 2018 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfung (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, den 08. August 2018 KPMG
AG
Sternberg, Wirtschaftsprüfer Proplesch, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen