Autohaus Deckert GmbH
Entenmühlstraße 70, 66424 Homburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörn Oberhauser seit 22.1.2025 | Prokura |
Michael Deckert seit 16.1.2014 | Geschäftsführer |
Gregor Deckert seit 10.9.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Deckert GmbHHomburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Autohaus Deckert GmbH ist Vertragshändler für die Marken Peugeot, Citroen, DS Automobiles, Opel und Jeep, sowie für die Gebrauchtwagenmarke des Stellantis Konzern, Spoticar. Sie ist an 4 Standorten im Saarland und in Rheinland-Pfalz ansässig, der Hauptstandort ist in Homburg/Saar angesiedelt. Neben dem Handel und der Vermietung von neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, deren Wartung und der Reparatur beschäftigt sich das Unternehmen mit dem Ein- und Verkauf von Ersatzteilen. Zudem verfügt der Betrieb über eine eigene Speditionsabteilung, am Standort Blieskastel - Aßweiler über ein Karosserie- und Lackierzentrum sowie über einen Waschpark. Die weiteren Standorte sind in Zweibrücken und St. Wendel beheimatet. II. Situation der Branche 1) Gesamtwirtschaftliche Situation In einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2023 ins Stocken geraten. Hohe Inflation, steigende Zinsen und eine maue Weltkonjunktur haben die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr schrumpfen lassen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 0,3 Prozent und verzeichnete damit erstmals seit dem Corona-Jahr 2020 ein Minus. Vor allem die lahmende Weltkonjunktur, die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen sowie die Konsumzurückhaltung der Verbraucher infolge hoher Inflationsraten ist für die schwache deutsche Konjunktur im Jahr 2023 verantwortlich. Die Inflationsrate lag im Jahresschnitt bei 5,9 Prozent. Dies war der zweithöchste Wert seit der Wiedervereinigung nach einer Teuerungsrate von 6,9 Prozent im Jahresschnitt 2022. Nach den Krisenjahren mit Corona und dem russischen Angriff auf die Ukraine befindet sich die Wirtschaft quasi seit fast 4 Jahren im Krisenmodus, die drohende Eskalation im Nahostkonflikt sorgt für neue Unsicherheit. Eine weitere Unsicherheit ist bedingt durch die Bildung einer neuen Regierung im Land spürbar. 2) Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Automobilindustrie mit ihren knapp 780.000 Beschäftigten konnte sich von den Herausforderungen der letzten Jahre gut erholen. Trotz Nachwehen von Corona, Lieferengpässen und dem allgemeinen Druck zum Wandel in die E-Mobilität konnten die Unternehmen der Branche, die gemessen am Umsatz der bedeutendste Industriezweig in Deutschland sind, im Jahr 2023 einen Umsatz von gut 564 Milliarden Euro erwirtschaften. Dies entspricht einer Steigerung von 57,8 Milliarden bzw. einem Zuwachs von 11,4 % zum Vorjahr. Vor allem die Export Geschäfte spielten hierbei eine große Rolle, so verzeichnete der Auslandsumsatz einen Anteil von fast 70 Prozent, also rund 393 Milliarden Euro. Bedingt durch die Vorgaben der EU und mit Hinblick auf das Verbrenner Verbot ab 2035 müssen die Hersteller in Europa ehrgeizige Ziele erreichen. Die Richtwerte zum CO 2 Ausstoß müssen eingehalten werden, was sich folgerichtig auch auf die Zulassungszahlen in Deutschland auswirkt. Reine Elektroautos kamen erstmals auf einen Marktanteil von 18,4 %, was einem Plus von 11 Prozent im Vergleich zu 2022 entspricht. Fahrzeuge mit Hybrid Antrieb erreichten einen Marktanteil von 29,5 %, was einem starken Rückgang gegenüber 2022 entspricht. Der Hauptgrund war hier sicherlich der Wegfall der staatlichen Prämie. Mehr als ein Drittel aller Neuwagen hatten 2023 einen Benzinmotor, der Anteil war damit sogar etwas höher als noch 2022. Der Diesel- Anteil schrumpfte dagegen leicht auf 17,1 Prozent. In Summe sind die PKW-Zulassungen im Gesamtjahr um 7,3% auf 2,84 Millionen gestiegen, davon beliefen sich knapp über zwei Drittel auf gewerbliche Zulassungen. Der Durchschnittspreis für ein Neufahrzeug betrug im Jahr 2023 44.630 €. Im Vergleich zum Neuwagen kostete ein Gebrauchtwagen im Jahr 2023 im Durchschnitt 18.620 €, was nahezu dem Rekord Durchschnittspreis des Vorjahres entspricht, aber gleichzeitig 18 Prozent mehr als 2 Jahre zuvor. Ein Zusammenhang zum Neuwagenpreis ist deutlich erkennbar, zudem ist die Jahresteuerungsrate mit 5,9 Prozent auf einem solch hohen Niveau, dass die deutlich geringeren Durchschnittspreise aus den Vorkrisenjahren bei weitem noch nicht wieder erreicht sind. Insgesamt wurden in den letzten 12 Monaten 6.030.874 Besitzumschreibungen gezählt, was lediglich eine Steigerung in Höhe von 6,9 Prozent gegenüber des äußerst schwachen Jahres 2022 entspricht. 3) Auswirkungen auf unsere Hersteller Die nachstehende Grafik soll verdeutlichen, wie sich unsere Hersteller, bezogen auf den Marktanteil in Deutschland, entwickelt haben. Dabei konnten unsere Volumenhersteller das Ergebnis des Vorjahres bestätigen bzw. leichte Zuwächse generieren. Die größte Steigerung konnte Citroen mit einem Plus von 8,6 % erzielen. Im Vergleich zum Volumen liegt die Marke jedoch noch hinter Peugeot und deutlich hinter Opel. Unsere Premiummarke DS Automobiles musste einen deutlichen Verlust der Zulassungszahlen hinnehmen, auch Jeep konnte das Ergebnis des Vorjahres nicht wiederholen.
III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft 1) Geschäftsverlauf 2023 war das erste komplette Geschäftsjahr mit unseren 5 Marken, die zwar alle dem Stellantis Konzern zugehören, aber ursprünglich aus drei verschiedenen Konzernen zusammengelegt wurden. Die Vereinheitlichung verschiedener Systeme mit verschiedenen Ansprechpartnern stellte uns neben den Nachwirkungen der Krisenjahre vor echte Herausforderungen. Wir mussten bedingt durch die Aufnahme von Jeep und Opel und den gleichzeitigen Neubau im Jahr 2022 neues Personal einstellen, dieses auf die neuen Prozesse und Systeme schulen, wobei diese lange Zeit nicht reibungslos funktionierten und gleichzeitig hatten wir noch die Probleme des Tagesgeschäftes zu bewältigen: Lieferverzögerungen im NW- und Ersatzteilbereich, falsche Lieferung von Fahrzeugen, Suche nach qualifiziertem Personal, Abbau des Altbestandes, Zufriedenstellung der Kunden etc. Folgerichtig haben wir es personal- und kapazitätstechnisch in dieser kurzen Zeit nicht vollständig geschafft, die Anforderungen bestmöglich zu meistern. Obwohl es einerseits ein sehr lehrreiches Jahr für uns war, haben wir unsere Hausaufgaben in allen Abteilungen zufriedenstellend erledigt. So konnten wir den Auftragseingang im Neuwagenbereich im Gegensatz zum Vorjahr um 5 % steigern. Lediglich mit der Marke Citroen blieben wir leicht hinter den Zahlen aus 2022. Bedingt durch wieder bessere Zukaufs Möglichkeiten und eine steigende Anzahl an Rückläufer aus Leasinggeschäften hat sich das Gebrauchtwagengeschäft leicht erholt und wir konnten dadurch über 300 Einheiten mehr absetzen. In Summe konnten wir im NW- und GW Bereich einen Zuwachs von 13,3 % erzielen. Unser After-Sales Geschäft verzeichnete ebenso ein großes Umsatzplus und entwickelt sich auch im Hinblick durch die neuen Marken sehr zufriedenstellend. Aufgrund deutlich gestiegener Personalkosten, einer nicht zu erwartenden, kurzfristigen Zinsentwicklung und höheren Abschreibungskosten haben wir die Prognose des Vorjahres knapp verfehlt und das Geschäftsergebnis liegt leicht hinter dem des Vorjahres. 2) Lage a) Ertragslage Bedingt durch die Aufnahme von Opel und Jeep in unser Portfolio konnten wir unser Unternehmen in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit auf einem absolut stabilen Kurs halten. So konnten wir unseren Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 12,8% steigern. Leider haben wir es nicht geschafft, unser Geschäftsergebnis im Verhältnis entsprechend zu steigern. Der Jahresüberschuss betrug nach 735.263 € im Jahr 2022 noch 658.565 € in 2023 vor Steuern. Die Gründe sind hierfür vor allem bei der nicht zu erwartenden Erhöhung der Zinsen zu finden. Da wir traditionell über einen hohen Bestand verfügen, zudem zahlreiche Vorführwagen zur Lieferzeitenüberbrückung für Kunden vorhalten müssen, waren wir von dieser Kostensteigerung betroffen, auch mit Blick auf die Abschreibungen. Zudem mussten wir einige Stornos in Kauf nehmen, gepaart mit dem Wegfall der Bafa-Prämie für Hybridfahrzeuge mussten wir zahlreiche Fahrzeuge als Eigenzulassung melden. Diese Fahrzeuge sind momentan äußerst schwierig zu vermarkten, ebenso wie gebrauchte Elektro- und Hybridfahrzeuge. Abgesehen von den Zinskosten haben sich die Kosten im Personalbereich deutlich erhöht. Aufgrund Systemumstellungen und Einführung neuer Prozesse erwarten wir von unserem Hersteller noch immer Prämienzahlungen im mittleren sechsstelligen Bereich aus dem Jahr 2023, welches unsere Liquiditätsversorgung deutlich besser aussehen gelassen hätte. Die letzten Auszahlungen erwarten wir erst in 2025. b) Finanzlage Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt in 2023 7.703,3 T€, die Eigenkapitalquote entwickelt sich seit Jahren zufriedenstellend und beträgt in diesem Jahr 18,7 %. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2.067,9 T€ erhöht und beträgt nun 41.174,1 T€. Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Langfristig gebundenes Vermögen ist fristengerecht finanziert. Verbindlichkeiten wurden und werden stets fristgerecht bedient. Die Bestände an liquiden Mitteln haben sich gegenüber dem Vorjahr um 821T€ auf 2.792T€ zum Jahresende 2023 erhöht. Die eingeräumten Kontokorrentlinien i.H.v. 2.050 T€ wurden selten vollständig in Anspruch genommen. Die Finanzierung unseres Warenbestandes erfolgte durch Lieferantenkredite, ebenso für die Vorführwagen. Letztgenannte werden in 2024 wieder turnusgemäß getauscht. c) Investitionen Im Jahr 2023 haben wir zielgerichtete Investitionen an allen Standorten durchgeführt:
d) Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Mit einem Gesamtumsatz von 76.000.000 € konnten wir nicht nur den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um über 8.500.000 € erhöhen, sondern gleichzeitig auch den höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte generieren und somit die Umsatzprognose um 1.000 T€ übertreffen. Im Neuwagenbereich wurde der Umsatz um über 3 Prozent gesteigert, der Bruttoertrag in Summe stieg um 700.000 €. Das lag zum einen am steigenden Absatz und zum anderen an der prozentualen Verbesserung unserer Neuwagengeschäfte. Sowohl der Bruttoertrag bei den Endkundengeschäften, als auch bei den Großabnehmern und Agenten konnte leicht verbessert werden und liegt im Schnitt bei 10,54 %. Allerdings stiegen die Produkt- und Strukturkosten in diesem Segment überproportional, hier sind vor allem die erhöhten Zinsen zu nennen, so dass das Neuwagenergebnis um 13 % schlechter ausfiel als 2022. Der Verkauf der Gebrauchtwagen entwickelte sich erfreulich, der Umsatz stieg um fast 30 %. Die Qualität der Geschäfte verschlechterte sich allerdings, vor allem durch den Verkauf von Langstehern. Der Bruttoertrag ging um knapp 2 Prozent auf 11,47 % zurück. Erhöhte Zinskosten sind auch hier in erste Linie dafür verantwortlich, dass trotz der deutlichen Umsatzsteigerung das Ergebnis nur um 6,5 % verbessert werden konnte. Unser After-Sales Geschäft verlief ebenfalls recht erfreulich und der Umsatz konnte nochmal um 1.000.000 € gesteigert werden. Bedingt durch die Markenerweiterung und die entsprechende Erhöhung des Personals lag das Ergebnis in diesem Bereich am Ende um 150.000 € höher als im Vorjahr. Unsere Speditionsabteilung sowie die Waschstraße in Aßweiler konnten sich im Vergleich zum Vorjahr leicht steigern, die Kosten im Verwaltungsbereich sind dagegen nochmals gestiegen. In Summe erwirtschafteten wir einen Jahresüberschuss i.H.v. 626.000 € vor Steuern, ein um 6 Prozent minderes Ergebnis als 2022. Somit verfehlten wir das prognostizierte, zu 2022 leicht verbesserte Ergebnis. Trotz allem sind wir im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Ergebnis, wissen an welchen Stellschrauben wir in Zukunft drehen müssen, damit unser Jahresüberschuss wieder steigt. Die Voraussetzungen sind unserer Meinung nach gegeben, denn mit einem starken Partner wie Stellantis an unserer Seite sowie einem eingespielten Team in unseren Autohäusern können wir uns mehr als glücklich schätzen. Eine für diese Zeit geringe Fluktuation spricht für ein positives Betriebsklima, welches sich wiederum auf unsere Kunden überträgt. Trotz unruhiger Lage in der Gesellschaft, in der die Unzufriedenheit naturgemäß immer schneller steigt, leisten unsere Mitarbeiter eine tolle Arbeit und gehen mit großem Engagement voran. Bewertungen in den sozialen Medien, im Internet und auch Zufriedenheitsabfragen der Hersteller und Versicherungspartner bestätigen dies. Die Entwicklung unseres Cash-Flows 2023 stellt sich wie folgt dar:
IV. Vorschau für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 1. Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsführung versucht sich in regelmäßigen Meetings und Diskussionen auf die potentiellen Risken einzustellen, um dementsprechend umgehend entgegenwirken zu können, wobei es auch Themen gibt, auf die man keinen direkten Einfluss hat. Diese sind in erster Linie die allgemeine Unzufriedenheit in der Gesellschaft, die Verunsicherung der Konsumenten und weitere, drohende Eskalationen weltweit. Eine entscheidende Rolle spielt die zweigleisige Planung, was den Vertrieb der Zukunft betrifft. Das Agenturmodell steht mit vielen Fragezeichen in den Startlöchern: Kosten- und Personalstruktur, Umsetzungsphase, Entlohnung der Verkäufer, Verkauf ohne Bestand etc. Da viele Hersteller dem Agenturgeschäft den Rücken zukehren und es auch konzerninterne Gerüchte gibt, dass Stellantis den Start wieder verschieben wird, planen wir vorsichtshalber mit einer vorübergehenden Fortführung des Vertriebsgeschäfts in der jetzigen Form. Dies bedeutet gleichzeitig, dass die Kosten bspw. für Zinsen im Verantwortungsbereich des Handels liegen und es bedingt durch die Hochphase eine entscheidende Aufgabe sein wird, die Größe und das Alter des Warenbestandes zu kontrollieren. Hohe Zinsen haben folgerichtig einen großen Einfluss auf das Kaufverhalten der Kunden, denn die lukrativen Leasing- und Finanzierungsangebote der Vorjahre werden eher die Ausnahme darstellen. Abgesehen davon wird es ohne finanzielle Anreize immer schwieriger Elektro- und Hybridfahrzeuge zu vermarkten, auch im Gebrauchtwagenbereich wird sich dieses Problem übertragen. Gepaart mit einem immer mehr zunehmenden Online Angebot, das sich in erster Linie nur über den Preis bestimmen lässt, droht eine weitere Margenverkleinerung im Neuwagenbereich. Trotz aller Risiken, Unsicherheiten und dem Fachkräftemängel sehen wir uns für die Folgejahre gut vorbereitet. Ein loyaler Kundenstamm, auch im Großkundensegment, sowie eine überzeugende und breit aufgestellte Produktpalette lassen uns auf zwei erfolgreiche Jahre 2024 und 2025 hoffen. Dank unseres Herstellers Stellantis bieten wir ab 2024 nicht nur neue Modelle wie bspw. den Citroen C3, die neuen Peugeot E 3008 und E 5008, oder den neuen Opel Astra, sondern auch neueste Antriebstechnologien. Mit der neuen überzeugenden Mildhybrid Technologie bieten wir quasi für alle Ansprüche eine Lösung: Elektro, Mild - und Plug-In Hybrid, Benzin und Diesel. Abgesehen davon können wir mit nunmehr 5 Marken und Ihren verschiedenen Modellen einen noch größeren Kundenkreis ansprechen. Diese Chance wollen wir natürlich nutzen und versuchen neue Kunden zu gewinnen. Auch unseren jetzigen Kunden können wir somit ein noch breiter gefächerteres Angebot unterbreiten und investieren folgerichtig in den bestehenden Kundenkreis. Wir fokussieren uns in 2024 und 2025 auf ein starkes After-Sales Geschäft, bei der eine große Kundenzufriedenheit oberste Priorität hat. Gepaart mit unserer Unfallabteilung wird dieses Segment zunehmend ein festes Standbein unseres Unternehmens darstellen. Um die immer anspruchsvolleren Kunden weiterhin zufriedenstellen zu können, setzen wir voll und ganz auf unsere motivierten Mitarbeiter und bieten diesen in allen Bereichen Weiterbildungsmöglichkeiten an. 2. Prognosebericht Ersten Einschätzungen zufolge werden wir das Jahr 2024 mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abschließen, welches über dem Ergebnis aus 2023 liegen wird. Der Auftragseingang im Neuwagenbereich entwickelte sich in 2024 sehr erfreulich, die Ergebnisse im After - Sales - Geschäft sowie im Gebrauchtwagengeschäft sind ebenso absolut zufriedenstellend. Die strategische Ausrichtung unseres Unternehmens, sich in der Region als Stellantis Partner zu etablieren, stellt sich bis dato als den richtigen Schritt dar. Der Bekanntheitsgrad hat sich durch die eingeschlagene Richtung nochmals erhöht. Aus diesem Grund führen wir momentan Gespräche mit Stellantis, damit auch die Marke Fiat zukünftig über uns vertrieben wird und der Stellantis Kunde somit alles aus einer Hand erhält. Als Fazit lässt sich festhalten, dass wir vom eingeschlagenen Weg überzeugt sind und die Ergebnisse dies bestätigen. Prognosewerte: Das Jahr 2024 werden wir mit einem Umsatz über 90 Millionen abschließen. Auch das Ergebnis wird deutlich besser sein, als 2023. Das Jahr 2025 hat gut begonnen und wir planen auf ähnlichem Niveau wie 2024, sowohl bei Umsatz als auch Ergebnis.
Homburg, 07.03.2025 gez. Gregor Deckert gez. Michael Deckert Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Die Vorräte betreffen fast ausschließlich Handelswaren (Fahrzeuge und Teile). Sie wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 217.434,74 Euro. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
3.2 Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 5.000 Euro (Vorjahr: 5.000 Euro). 3.3 Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 72.991,00 Euro. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
3.4 Pensionsrückstellungen Die Position "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" resultiert aus einer Pensionszusage, die dem Geschäftsführer, Herrn Gregor Deckert, mit Wirkung vom 01. Dezember 1996 gegeben wurde. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 4.547,00 Euro. 3.5 Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Bei dem ausgewiesenen Aktivwert handelt es sich um ein Guthaben bei einem Kreditinstitut. Der Wert stimmt mit dem Kontostand des Kreditinstituts überein. 3.6 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
3.7 Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
3.9 Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen: Höherer Ansatz der Pensionsrückstellung in der Handelsbilanz im Vergleich zur Steuerbilanz. Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden wurde Gebrauch gemacht. Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 68.444,00 Euro. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: - 1.938,40 Euro. 3.10 Sicherheiten Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Nr. 4 Nr. 5 Nr. 6 Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt Dazu gehören: Sicherungsübereignung eines LKW mit Anhänger Kfz-Briefe Für die erhaltenen Anzahlungen wurden keine Sicherheiten gewährt. Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten in Höhe von 26.880.56,75 EUR ausgewiesen, die durch Kfz-Briefe gesichert sind. Für die übrigen Verbindlichkeiten bestehen die üblichen Eigentumsverhältnisse. Für die sonstigen Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten gewährt. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse bestehen gemäß § 285 Nr. 4 HGB im Wesentlichen aus Verkaufserlösen für Kraftfahrzeugen, Ersatzteilen und Zubehör, Werkstatterlöse, Transporterlöse sowie sonstige Erlöse. 4.2 Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 2.806,06 € Euro enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Es handelt sich im Wesentlichen um nachträglich festgesetzte Beiträge für Vorperioden. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Am 31.12.2023 wurden 141 Arbeitnehmer, davon 18 Auszubildende, beschäftigt. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 133,75. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
5.2 Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Der Geschäftsführung gehörten an: Die Gesamtleitung hatten die nachfolgenden Personen:
5.3 Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 333.000 Euro gewährt. Die Vergütungen betreffen im Einzelnen: Geschäftsführergehälter: 243.000 € Tantiemen: 81.000 € 5.4 Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 21.500 Euro und gliedert sich wie folgt:
5.5 Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.320.100 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Mietverträge 5.6 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Der Ukraine- Krieg und die daraus resultierenden und verhängten Sanktionen gegen Russland haben weiterhin weltweit massive Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Wirtschaft. Hinzu gekommen ist die Unsicherheit bezüglich der 2. Amtszeit des US- Amerikanischen Präsidenten Trump. Auch hier sind wesentliche wirtschaftliche negativen Folgen möglich. Weiterhin ist die Preissteigerung gegeben, wenn auch nicht in dem Masse wie in den Vorjahren. Die neue deutsche Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag Maßnahmen speziell für die Autoindustrie erfasst. Hier soll wieder eine Förderung für E-Autos erfolgen, sowie höhere Abschreibungsmöglichkeiten geschaffen werden. Das Sortiment soll durch die Marke FIAT vervollständigt werden. Insgesamt erfordert die eingetretenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen schnelle Reaktionen und neue Ideen. 5.7 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 363.310,63 Euro und wird auf neue Rechnung vorgetragen. 5.8 Unterschrift der Geschäftsführung
Homburg, 07.03.2025 gez. Gregor Deckert gez. Michael Deckert Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.06.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Deckert GmbH, Homburg VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTSPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Deckert GmbH, Homburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Deckert GmbH, Homburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, 06.06.2025 ETL
AG
gez. Dr. Sauer, Wirtschaftsprüfer gez. Wolsiffer, Wirtschaftsprüfer |
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