Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 151553
Vorher
KNSKB+ GmbH
Eingetragen
15.5.2018
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind die Verwaltung von Vermögen sowie der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen an in- und ausländischen Unternehmen sowie die Erbringung von Managementleistungen und sonstigen Dienstleistungen für Tochter- und Beteiligungsunternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Manuel König
seit 5.5.2023
Geschäftsführer
Eva-Christin Putz
seit 5.5.2023
Geschäftsführer
Kim Alexandra Notz
seit 15.5.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (6)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
KNSK GROUP GmbHEigenbeteiligung
5.00%

Gesellschafter
Beta

5 von 7 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Kim Alexandra Notz
Hamburg
51.12%
M****** E**** B********
15.00%
H*** W***** K****
15.00%
M***** K****
7.96%
KNSK GROUP GmbH
Germany
5.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KNSK GROUP GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

Das Statistische Bundesamt vermeldet Anfang Januar 2024 ein Absinken des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts für das Jahr 2023 um 0,3 %.

Die ausbleibende, konjunkturelle Erholung ist auch in der Agenturwelt angekommen. Laut einer Umfrage des Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA im Frühjahr 2024 sehen die im Verband organisierten Agenturen die schwächelnde Konjunktur als größte Wachstumsbremse der Branche.

Mehr als ein Drittel der befragten Agenturen kämpfen mit Umsatzrückgängen. 62% der befragten Unternehmen vermelden in 2023 nicht preisbereinigte Umsatzzuwächse von 3,3%.

Das passt ins Bild der gesamtwirtschaftlichen Situation. Laut dem Statistischen Bundesamt ging die Wirtschaftsleistung 2023 im produzierenden Gewerbe um 2% zurück. Besonders stark betroffen waren energieintensive Wirtschaftszweige wie die Chemie- und Metallindustrie während aus der Automobilindustrie positive Impulse kamen. Auch der Dienstleistungssektor konnte die wirtschaftlichen Aktivitäten ausweiten und somit die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 stützen. Diese differenzierte Entwicklung der Gesamtwirtschaft wirkt je nach Kundenportfolio unterschiedlich stark auf einzelne Kommunikationsagenturen.

Die KNSK GROUP GmbH (im Folgenden KNSK GROUP) ist eine inhabergeführte Agentur. Die KNSK GROUP steht für integrierte, ganzheitliche Kommunikation von der Strategie bis zur Produktion. Gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften der KNSK Werbeagentur GmbH, DIE NEUE VERNUNFT GmbH und der BISSINGER+ GmbH, deren Ressourcen die Gesellschaft nutzt, deckt die KNSK-Gruppe alle Facetten anspruchsvoller Markenkommunikation ab.

Die Lage der KNSK GROUP ist im Berichtsjahr unter anderem stark von der wirtschaftlichen Situation eines einzelnen, größeren Kunden aus der Spezialchemie geprägt. In der Folge kam es zu einer kurzfristigen Anpassung des Auftragsvolumens. Im Verlauf des Jahres wurde die Agentur-Kapazität an die veränderte Nachfrage angepasst.

Die Umsatzerlöse lagen inklusive Innenumsätzen in Höhe von TEUR 2.229 bei rd. TEUR 16.362 (VJ: TEUR 16.383). Die Gesamtleistung, d.h. die Umsatzerlöse inklusive Bestandveränderungen, sanken im Vergleich zum Vorjahr um TEUR - 1.114 auf TEUR 15.822.

Das Agentur-Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr hingegen um TEUR 1.195 auf TEUR 4.773 gestiegen.

Das EBITDA beträgt TEUR 617 (Vorjahr: TEUR 858). Aus den mit den Tochtergesellschaften abgeschlossenen Ergebnisabführungsverträgen wurden Verlust von TEUR -355 (VJ: Ertrag TEUR 35) übernommen. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 20.

Seit April 2018 sind die KNSK Werbeagentur GmbH, DIE NEUE VERNUNFT GmbH sowie die BISSINGER+ GmbH Tochterunternehmen der KNSK GROUP GmbH, Hamburg, wobei DIE NEUE VERNUNFT GmbH eine 100%-e Tochtergesellschaft der KNSK Werbeagentur GmbH ist. Mit der KNSK GROUP als alleinige Gesellschafterin besteht seitdem ein umsatzsteuerliches und ertragsteuerliches Organschaftsverhältnis.

II. Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Zum 31.12.2023 wird eine Bilanzsumme von TEUR 7.723 (Vorjahr: TEUR 10.244) ausgewiesen.

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 15 gestiegen. Im Laufe des Geschäftsjahres wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 193 getätigt, im Wesentlichen Einbauten, Büromöbel und Hardware.

Die unfertigen Leistungen nicht fertig gestellter Projekte reduzierten sich zum Stichtag um TEUR 540 auf TEUR 320.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 1.300 auf TEUR 2.035 gefallen. Zahlungsausfälle waren im Geschäftsjahr bei einem Kunden in Höhe von TEUR 12 zu verzeichnen.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 441 resultieren aus dem laufenden Geschäftsbetrieb und den Ergebnisabführungsverträgen mit den Tochtergesellschaften KNSK Werbeagentur GmbH und Bissinger+ GmbH.

Die Eigenkapitalquote beträgt für das Jahr 2023 57,12% und konnte gegenüber dem Vorjahr um 12 %-Punkte aufgrund der um TEUR 2.521 geringeren Bilanzsumme weiter verbessert werden. Auf der Aktivseite werden im Wesentlichen um TEUR 1.300 geringere Forderungen aus Lieferungen sowie um TEUR 541 geringere unfertige Leistungen. Auf der Passivseite haben sich die erhaltenen Anzahlungen sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um insgesamt TEUR 1.318 sowie die passive Rechnungsabgrenzung um TEUR 759 verringert. Die Strategie der Stärkung von Eigenkapitalbasis und Liquidität der Gesellschaft wurde erfolgreich umgesetzt und auch in den kommenden Jahren weiter fortgesetzt. Kapital- und Gewinnrücklage blieben auf Vorjahresniveau. Aufgrund einer Gewinnausschüttung von 50% des Jahresüberschusses 2022 reduzierte sich der Bilanzgewinn um TEUR 207 auf TEUR 892. Damit beträgt das Eigenkapital TEUR 4.411.

Die Verbindlichkeiten sind von TEUR 3.163 auf TEUR 1.993 gesunken. Veränderungen im Detail: Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wurden durch Tilgung um TEUR 201 auf TEUR 926 reduziert. Ebenso sanken die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 524 auf TEUR 186. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen resultieren aus dem laufenden Geschäftsbetrieb und sanken auf TEUR 95. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um TEUR 181 auf TEUR 198. Ebenso sind die sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 419 auf TEUR 587 angestiegen. Dabei handelt es sich im wesentlich um Steuerverbindlichkeiten (TEUR 421; Vorjahr TEUR 204).

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten reduzierten sich von TEUR 1.786 auf TEUR 1.027.

Finanzlage

Die Finanzierung des laufenden Geschäftes erfolgt durch Darlehen der Gesellschafter und den operativen Cashflow. Zum Bilanzstichtag betrugen die liquiden Mittel TEUR 623 (Vorjahr: TEUR 1.771).

Die kurzfristigen Vermögensgegenstände und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten um TEUR 2.385. (Vorjahr: TEUR 3.631).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen mit TEUR 186 2,4 % (Vorjahr: 5,1 %) der Bilanzsumme.

Anfallende finanzielle Verpflichtungen werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele erfüllt.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse lagen in 2023 bei TEUR 16.362. Sie beinhalten neben der Abrechnung von originären Agenturleistungen auch die Abrechnung von durchlaufenden Kosten sowie Innenumsätzen. Gegenüber 2022 blieben diese nahezu konstant (-0,14%). Die Gesamtleistung, d.h. die Umsatzerlöse inklusive Bestandveränderungen, sanken im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -1.114 auf TEUR 15.822.

Das Agentur-Rohergebnis ist von TEUR 3.578 auf TEUR 4.773 (+33,4 %) gestiegen. Ursächlich für den Anstieg waren Erträge aus gruppeninternen Weiterbelastungen und Bestandsveränderungen.

Der Personalaufwand hat sich im Wesentlichen durch Personalübernahme aus den Tochtergesellschaften auf TEUR 2.010 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen bei TEUR 2.144 (VJ: TEUR 1.322). Sie beinhalten hauptsächlich Raumkosten, Werbe- und Reisekosten, IT- und Kommunikationskosten, Versicherungen sowie Rechts- und Beratungskosten. Der Anstieg resultiert aus übernommenen Mietaufwand, Lizenz- und Fortbildungskosten der Tochtergesellschaften und geht einher mit erhöhten Umsätzen aus der Umlagenverrechnung.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 entstanden Verluste aus den Ergebnisabführungsverträgen mit den Tochtergesellschaften KNSK Werbeagentur GmbH in Hamburg, DIE NEUE VERNUNFT GmbH sowie der Bissinger+ GmbH in Hamburg von insgesamt TEUR -355. (VJ: Ertrag TEUR 35). Ein Großteil des Verlustes entstand aufgrund des schwierigen Marktumfelds in der DIE NEUE VERNUNFT GmbH. Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde reagiert. Entsprechend wurde die Organisation verschlankt und das Dienstleistungsspektrum fokussiert. Künftig werden alle Dienstleistungen der Agentur unter der Marke KNSK angeboten.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage im Jahr 2023 ein Jahresüberschuss nach Steuern und Restrukturierungskosten von TEUR 20 (VJ: TEUR 454) erzielt werden konnte.

B. Bericht über Tochtergesellschaften

Die KNSK Werbeagentur GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein 100%iges Tochterunternehmen der KNSK GROUP GmbH, Hamburg. Das Unternehmen wurde 1987 gegründet. Mit Wirkung zum 01.01.2019 besteht zwischen den beiden Gesellschaften ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Das Eigenkapital beträgt TEUR 121. Geschäftszweck ist die klassische Werbeberatung. Der Beteiligungsverlust beträgt TEUR -280 (Vorjahr: TEUR 3). Dieser resultiert ausschließlich aus der Tochtergesellschaft DIE NEUE VERNUNFT GmbH. Das operative Ergebnis der KNSK Werbeagentur GmbH war hingegen stabil und leicht über Vorjahr.

Die Bissinger+ GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein 100%iges Tochterunternehmen der KNSK GROUP GmbH, Hamburg. Das Unternehmen wurde 2013 gegründet. Mit Wirkung zum 01.01.2019 besteht zwischen den beiden Gesellschaften ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Das Eigenkapital beträgt TEUR 333. Geschäftszweck ist die Beratung im Bereich Content Marketing. Der Beteiligungsverlust beträgt TEUR -75 (Vorjahr: TEUR 31).

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die KNSK GROUP startet fokussiert in das Geschäftsjahr 2024. Künftig wir das gesamte Dienstleistungsportfolio unter der Agenturmarke KNSK angeboten. Mit Beginn des Jahres gelang es außerdem den bestehenden Kommunikationsetat einer Krankenkasse um das Leistungsspektrum Content Marketing und Social Media signifikant auszubauen. In dem neuen Set-up wird die KNSK-Gruppe ihre Investitionen in die Qualität ihrer Dienstleistung konsequent fortsetzen. Schwerpunkt der Investitionen bleibt der Ausbau der kreativen Exzellenz. Dem folgt die Stärkung der Bereiche Social Media und Performance Marketing.

II. Chancen- und Risikobericht

Nach der konjunkturellen Abkühlung im Jahr 2023 gehen die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute auch im Jahr 2024 von einem schwierigen Marktumfeld aus. Im März 2024 korrigierten die fünf führenden Forschungsinstitute ihre Wachstumsprognose 2024 von ursprünglich 1,3% auf 0,1%.

Das konjunkturelle Umfeld wird im Jahr 2024 heraufordernd bleiben. Das hat die KNSK GROUP planerisch antizipiert. Kapazität und Kostenstruktur wurde verschlankt und bilden eine gute Basis, auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten erfolgreich zu agieren.

Die Gesellschaft verfügt über eine breite Kundenbasis verschiedener Branchen mit unterschiedlich großen Etats. Weder die Analyse des Kundenstammes noch die Entwicklung der Honorare geben nach heutigem Kenntnisstand Anzeichen für bedeutende Risiken. Aus Neuausschreibungen von Projekten können sich Risiken für eine Fortsetzung von Kundenbeziehungen ergeben. Mit einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Darüber hinaus wird durch kontinuierliche Neugeschäftsaktivitäten dafür Sorge getragen, das mögliche Etatverluste ersetzt werden können.

Weitere Risiken, insbesondere auch potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, werden nicht gesehen.

Die Agentur ist zukunftsfähig aufgestellt und geht den Weg "Forward to the roots" konsequent weiter. Die KNSK GROUP konzentriert sich auf exzellente Kreation, die einen konkreten Wertbeitrag für ihre Kunden darstellt. Neben dem Einsatz neuer Technologien wie bspw. generativer Kl werden exzellent qualifizierte und motivierte Arbeitskräfte den Unterschied ausmachen und bilden eine wichtige Grundlage für die positive Entwicklung der KNSK GROUP.

III. Prognosebericht

Auf Basis der vorgenannten Chancen und Risiken, sieht die Gesellschaft grundsätzlich gute Entwicklungschancen am Markt.

Eine weitere Verschlechterung der aktuell angespannten konjunkturellen Lage und ihre wirtschaftlichen Folgen für die Kunden der Agentur stellen in ihrer Rückwirkung auf die Gesellschaft ein Risiko dar, das derzeit schwer einschätzbar ist. Ebenso gilt, dass eine Aufhellung der konjunkturellen Lage im zweiten Halbjahr 2024 ein zusätzliches Wachstumspotential bedeuten kann.

Die Gesellschaft geht von einer voraussichtlich gleichbleibenden Entwicklung mit einer deutlichen Chance auf eine Ergebnisverbesserung des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2024 aus.

 

Hamburg, den 22. April 2024

KNSK GROUP GmbH

Kim Alexandra Notz, Geschäftsführerin

Manuel König, Geschäftsführer

Eva-Christin Putz, Geschäftsführerin

Florentin Hock, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 90.754,00 193.687,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 505.201,00 242.289,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 144.886,63
505.201,00 387.175,63
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.518.269,77 3.518.269,77
4.114.224,77 4.099.132,40
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 320.353,80 860.967,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.602.069,65 3.466.096,33
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 441.103,83 96.977,95
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 623.188,66 1.770.668,78
3.545.612,11 6.097.732,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 62.837,16 47.150,26
7.722.674,04 10.244.014,83

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 2.768.269,77 2.768.269,77
III. Gewinnrücklagen 700.000,00 700.000,00
IV. Bilanzgewinn 892.565,18 1.099.700,82
4.410.834,95 4.617.970,59
B. Rückstellungen 273.420,30 619.800,88
C. Verbindlichkeiten 1.997.685,13 3.163.485,23
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 198.341,00 17.435,88
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.027.180,82 1.786.424,66
E. Passive latente Steuern 13.552,84 56.333,47
7.722.674,04 10.244.014,83

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Rohergebnis 4.772.983,85 3.577.641,86
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.733.979,94 1.249.233,98
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 277.008,99 181.839,35
davon für Altersversorgung EUR 2.473,06 (Vj. EUR 914,08)
2.010.988,93 1.431.073,33
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 177.000,37 187.061,34
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.144.956,10 1.322.996,71
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00
6. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 34.749,15
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.088,46 32.927,16
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 2.088,46 (Vj. EUR 32.927,16)
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 354.840,14 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.326,26 21.502,14
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 2.061,64)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 48.924,16 228.339,23
davon Ertrag (Vorjahr: Aufwand) aus der Veränderung latenter Steuern EUR 42.780,63 (Vj. EUR 56.333,47)
11. Ergebnis nach Steuern/ Jahresüberschuss 20.036,35 454.345,42
12. Gewinnvortrag 1.099.700,82 1.345.355,40
13. Gewinnausschüttung 227.191,99 0,00
14. Einstellung in andere Gewinnrücklagen 0,00 700.000,00
15. Bilanzgewinn 892.545,18 1.099.700,82

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden.

Von den Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften gemäß § 288 HGB i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon Vermerke teilweise im Anhang getätigt.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma KNSK Group GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 151553 eingetragen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibungen war die voraussichtliche Nutzungsdauer der jeweiligen Vermögensgegenstände. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen linear; Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Finanzanlagen

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt, sofern es sich um eine dauerhafte Wertminderung handelt.

Vorräte

Die Unfertigen Leistungen wurden auf Basis von Einzelkalkulationen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, wurden sie auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis abgeschrieben. War ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar, wurden sie auf den niedrigeren, ihnen beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen werden mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Liquide Mittel

Die Liquiden Mittel werden mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten wird der zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwand aktiviert bzw. Ertrag passiviert. Die Abgrenzung erfolgt zeitanteilig entsprechend der Fälligkeit und Laufzeit.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Erhaltenen Anzahlungen werden mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Die KNSK GROUP GmbH hält Anteile an den folgenden Gesellschaften:

Anteilsbesitz Eigenkapital Jahresergebnis vor Ergebnisabführung
% TEUR TEUR
Bissinger+ GmbH Medien und Kommunikation, Hamburg 100 333 -75
KNSK Werbeagentur GmbH, Hamburg 100 121 -280
DIE NEUE VERNUNFT GmbH, Hamburg 100 25 -296 *

* Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung der DIE NEUE VERNUNFT GmbH ist in dem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung der KNSK Werbeagentur GmbH enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen - wie auch im Vorjahr - TEUR 0.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten - wie auch im Vorjahr - sämtlich sonstige Vermögensgegenstände.

Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten sämtlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben mit TEUR 93 (Vorjahr: TEUR 143) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten - wie auch im Vorjahr - sämtlich sonstige Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen - wie auch im Vorjahr - sämtlich sonstige Verbindlichkeiten.

Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen der sonstigen Rückstellungen. Die passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen des Anlagevermögens.

Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:

Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Saldo
TEUR TEUR TEUR
31.12.2022 0 -56 -56
31.12.2023 27 -40 -13
Veränderung (Ertrag) 27 16 43

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 32,28 % zugrunde gelegt.

Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von EUR 1.099.700,82 enthalten. Mit Gesellschafterversammlung vom 7. Juli 2023 wurden EUR 227.171,99 an die Gesellschafter ausgeschüttet.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 72 (Vorjahr: TEUR 9). Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 42).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten in Höhe von EUR 26.987,95 (Vorjahr: EUR 382,72) Erträge aus Zuführung aktiver latenter Steuern sowie mit EUR 15.792,68 (Vorjahr: EUR 56.716,19) Erträge aus der Auflösung (Vorjahr: Aufwendungen aus der Bilanzierung) passiver latenter Steuern.

Gewinnverwendungsbeschluss

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

V. Sonstige Pflichtangaben

Zum 31. Dezember 2023 bestanden, neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 5.104 (Vorjahr: TEUR 4.836), die im Wesentlichen Mietverpflichtungen für Immobilien betreffen. Die Mietverpflichtungen haben derzeit eine Laufzeit von bis zu neun Jahren.

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

 

Kim Alexandra Notz

 

Florentin Felix Ernst Hock

 

Manuel König (seit dem 31. März 2023)

 

Eva-Christin Putz (seit dem 31. März 2023)

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Im Geschäftsjahr 2023 waren ohne die Geschäftsführung durchschnittlich 20 Arbeitnehmer beschäftigt.

VI. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben sich nach dem Stichtag nicht ereignet.

 

Hamburg, den 27. März 2024

Kim Alexandra Notz

Florentin Felix Ernst Hock

Manuel König

Eva-Christin Putz

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Historische Anschaffungs- / Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Umbuchungen 2023 Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 311.925,13 0,00 0,00 0,00 311.925,13
311.925,13 0,00 0,00 0,00 311.925,13
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 329.798,04 108.294,02 268,73 228.886,35 666.709,68
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 144.886,63 83.999,72 0,00 -228.886,35 0,00
474.684,67 192.293,74 268,73 0,00 666.709,68
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.518.269,77 0,00 0,00 0,00 3.518.269,77
3.518.269,77 0,00 0,00 0,00 3.518.269,77
4.304.879,57 192.293,74 268,73 0,00 4.496.904,58
Kumulierte Abschreibungen
Bis zum 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Bis zum 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 118.238,13 102.933,00 0,00 221.171,13
118.238,13 102.933,00 0,00 221.171,13
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 87.509,04 74.067,37 67,73 161.508,68
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
87.509,04 74.067,37 67,73 161.508,68
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
205.747,17 177.000,37 67,73 382.679,81
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.754,00 193.687,00
90.754,00 193.687,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 505.201,00 242.289,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 144.886,63
505.201,00 387.175,63
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.518.269,77 3.518.269,77
3.518.269,77 3.518.269,77
4.114.224,77 4.099.132,40

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Der Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 8. Mai 2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die KNSK GROUP GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KNSK GROUP GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KNSK GROUP GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 25. April 2024

LEC Treptow und Ossenbrügge
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