Quick Immotrans GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Özlem, geb. Soylu Simsek seit 12.1.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Quickly Transporte GmbHLudwigsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023Quickly Transporte GmbHLudwigsburgAKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023Quickly Transporte GmbH, LudwigsburgAllgemeine Angaben Die Gesellschaft führt die Firma Quickly Transporte GmbH und hat ihren Sitz in Ludwigsburg. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 728459 eingetragen. Der Jahresabschluss der Quickly Transporte GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten, saldiert worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Vermögensgegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens von 250,00 EUR bis zu einem Wert von 800,00 EUR- geringwertige Wirtschaftsgüter - wurden im Jahr des Zugangs in einen GwG-Sammelposten eingestellt, der über fünf Jahre hinweg, ohne Berücksichtigung von vorzeitigen Abgängen, linear gewinnmindernd aufgelöst wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Betriebsausgaben berücksichtigt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten das Jahresergebnis mit 577.312,90 EUR (Vorjahr: 765.419,31 EUR). Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen
Der Posten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände enthält antizipative Forderungen in Höhe von 15 TEUR (Vorjahr: 32 TEUR). Angabe zu Verbindlichkeiten
Es sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 4.446 TEUR (Vorjahr: 3.666 TEUR) enthalten. Es sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 133 TEUR (Vorjahr: 116 TEUR) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 2.958 TEUR durch Sicherungsübereignungen bzw. Eigentumsrechte der Leasinggesellschaften am Leasinggut gesichert. Zudem sind Verbindlichkeiten in Höhe von 4.515 TEUR (Vorjahr: 5.276 TEUR) durch Eigentumsrechte der Leasinggesellschaften am Leasinggut gesichert. Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen Am Bilanzstichtag besteht ein Haftungsverhältnis i.S.d. § 251 HGB in Form einer Bürgschaft in Höhe von 1.000.000,00 EUR für Verbindlichkeiten von Frau Sevim Soylu. Es handelt sich dabei um eine Bürgschaft für Bankverbindlichkeiten aus dem Erwerb des an die Quickly Transporte GmbH vermieteten Betriebsgrundstücks, weshalb mit einer Inanspruchnahme nicht gerechnet wird. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die Forderung betrifft in voller Höhe die Geschäftsführerin. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen bestanden wie folgt:
Daneben sind mit diversen Transportunternehmen Mietverträge für die Nutzung von Equipment zur Vorbereitung von Paketsendungen geschlossen worden. Die Mietzahlungen schwanken je nach Art und Umfang der Paketsendungen. Jährlich ist mit Mietzahlungen von ca. 200 TEUR zu rechnen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende und Mitglieder der Geschäftsorgane) verteilt sich auf folgende Gruppen:
Sonstige finanzielle Pflichtangaben Zum Bilanzstichtag besteht folgende ausweispflichtige Beteiligung: Anteile an verbundenen Unternehmen
Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Auf neue Rechnung werden EUR 1.268.208,89 vorgetragen. Dieser Betrag entspricht dem Jahresüberschuss zum 31.12.2023.
Ludwigsburg, den 17. Februar 2025 gez. Özlem Simsek, Geschäftsführerin Anlagenspiegel(Beilage zum Anhang)
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023Quickly Transporte GmbH, LudwigsburgA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Quickly Transporte GmbH bietet seit dem Jahr 2008 vielseitige speditionelle und logistische Dienstleistungen schwerpunktmäßig in den Ballungsräumen Stuttgart, Koblenz (seit 2015) und seit dem Jahr 2023 im Großraum Köln an. Durch Kooperationen mit inländischen Partnern sorgen wir für den logistischen Anschluss der heimischen Wirtschaft an wichtige Märkte. Niederlassungen bzw. Stützpunkte bestanden im Berichtsjahr in Ludwigsburg, Koblenz (unselbständige Zweigniederlassung) und Köln (unselbständige Zweigniederlassung). Das Jahr 2023 stand immer noch unter dem Einfluss der durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Energiekrise. Insbesondere die gestiegenen Preise für Kraftstoffe haben die Kosten für Beförderungsleistungen auf einem sehr hohen Niveau gehalten. Infolgedessen konnten sowohl die Güterbeförderung im Straßenverkehr (+2,1 %) als auch die Speditionen (+ 2,6 %) ihr Umsatzvolumen 2023 erneut anheben. Auf der anderen Seite ist aber die Beförderungsleitung gegenüber dem Vorjahr gesunken (-5,4 %). Dass Transportleistung und Umsätze auseinanderdriften, ist nicht nur eine momentane Erscheinung. Schon seit Jahren geht die Transportmenge/-leistung von deutschen Fahrzeugen zurück. Im Gegensatz dazu haben sich die Umsätze der Güter transportierenden Unternehmen seit 2018 positiv entwickelt. Hiervon ausgenommen war das Krisenjahr 2020. Grund für diese Sachlage ist eine Kostenexplosion, welche die Branche zunehmend belastet. Die Erzeugerpreise sind in der Güterbeförderung seit dem Jahr 2017 um 30 % gestiegen, im Speditionsbereich um 29 %. Damit hat sich die Kostenstruktur der Unternehmen stetig verschlechtert. Die Materialaufwandsquote der Transportunternehmen lag im Jahr 2017 noch bei 21,5 %, im Jahr 2022 lag sie rund 10 Prozentpunkte darüber. Die hohen Preise wiederum haben in den letzten Jahren die Umsätze in der Logistikbranche in die Höhe getrieben und das bei einer rückläufigen Transportleistung. Dieses Resultat erklärt wiederum einen anderen Befund, der auf den ersten Blick zunächst widersprüchlich erscheint: So ist die Anzahl der Unternehmen der Güterbeförderung im Straßenverkehr in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken - trotz positiver Umsatzentwicklung. Auch 2023 hat sich die Anzahl der Betriebe erneut um 1,4 % reduziert. Der hohe Wettbewerbsdruck, die Marktmacht der Großunternehmen und der Faktor, dass kleine Unternehmen aufgrund ihres nahezu identischen Angebots aus Sicht der Auftraggeber fast beliebig austauschbar sind, lässt viele Unternehmen aus dem Markt ausscheiden. Diese Situation wird durch die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit verstärkt. Um den Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens gerecht zu werden, müssen die Treibhausgasemissionen in den kommenden Jahren schnell und drastisch reduziert werden. Dies belastet zunehmend die Kostenstruktur der Unternehmen (z.B. durch gestiegene Mautkosten oder Elektrifizierung der LKW-Flotte). Der Fachkräftemangel im Verkehrssektor ist immer noch ein großes Problem. Die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine haben diesen in den letzten Jahren - bis zum heutigen Tag - zusätzlich verstärkt. Der Digitalisierung kommt deshalb eine noch höhere Bedeutung zu; denn mit den schlankeren Prozessen lassen sich auch Personalengpässe besser überbrücken. (Quelle: Branchendienst der Sparkasse-Finanzgruppe, Branchenreport Logistik vom 31.05.2024). B. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr entsprechend unserer Prognose um rd. 2,1 % gesunken. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass wir die Strukturen in den Zustellbezirken umgestellt haben und dies während der Zeit des Implementierungsprozesses zu geringeren Auslieferungskapazitäten führte. Korrespondierend hat sich der Materialaufwand, inklusive dem Aufwand für bezogene Leistungen - aufgrund von Preis- und Mengeneffekten, sowie aufgrund deutlich geringerer bezogener Leistungen - wie von uns prognostiziert überproportional um 12,4 % vermindert. Durch die gesunkenen Umsatzerlöse bei gleichzeitiger überproportionaler Minderung des Materialaufwands, hat sich der betriebliche Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um 12,4 % erhöht. Der Personalaufwand liegt wie von uns prognostiziert aufgrund der höheren Anzahl an Mitarbeitern, sowie der im Jahr 2023 erforderlichen Lohn- und Gehaltserhöhungen - auch durch die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns -mit TEUR 10.082 um TEUR 1.766 über dem Vorjahr. Die Mitarbeiterzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 27 Personen erhöht. Die Veränderung des Personalaufwands ist - wie schon in den Vorjahren - auf den Umstand zurückzuführen, dass einige Leistungen, die bisher auf Dritte (bezogene Leistungen) ausgelagert waren, durch eigenes Personal erbracht wurden. Die Abschreibungen sind bedingt durch Investitionstätigkeiten in unsere Fahrzeugflotte um 16,9 % auf TEUR 2.126 angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind entsprechend unserer Prognose auf TEUR 3.535 (Steigerungsrate gegenüber dem Vorjahr: 13,2 %) gestiegen. Hierfür zeichnen sich insbesondere erhöhte Aufwendungen für Unterkunft und Verpflegung der Arbeitnehmer verantwortlich, aber auch Buchverluste aus der Veräußerung von Fahrzeugen. Insgesamt gelang es der Gesellschaft im Geschäftsjahr ein Ergebnis vor ertragsabhängigen Steuern in Höhe von TEUR 1.967 zu erzielen und daraus resultierend einen leicht über unserer Prognose liegenden Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.268 zu erwirtschaften. Der Jahresüberschuss hat sich somit gegenüber dem Vorjahr um 21,1 % verringert. Die Umsatzrendite des Unternehmens ist im Jahr 2023 auf 3,2 % gefallen (Vorjahr: 4,0 %). Dies ist im Wesentlichen auf den Umstand zurückzuführen, dass die Materialaufwandsquote, inkl. der Aufwendungen für bezogene Leistungen, zwar von bisher 61,4 % auf 55,0 % gesenkt werden konnte, jedoch von den Steigerungen bei den Personalaufwendungen, den Abschreibungen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen überkompensiert wurde. C. Finanzlage Die Gesellschaft erwirtschaftete aus der laufenden Geschäftstätigkeit einen Liquiditätsüberschuss in Höhe von TEUR 3.116 (Vorjahr: TEUR 4.234) und konnte damit den Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in das Anlagevermögen von TEUR 3.626 (Vorjahr: TEUR 4.957) nicht aus Eigenmitteln bestreiten. Dementsprechend war die Aufnahme neuer Darlehen bzw. Kredite notwendig. Unter Berücksichtigung des Liquiditätszuflusses aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens i.H.v. TEUR 393, betrug die sich daraus ergebende Finanzierungslücke TEUR 132, die durch Aufnahme neuer Kredite bzw. Mietkaufverträge gedeckt wurde. D. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen liegt mit TEUR 14.940 um TEUR 998 über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: TEUR 13.942) und bildet auf der Aktivseite der Bilanz nach wie vor die wichtigste Vermögensposition mit 74,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 73,1 %). Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in den Fuhrpark zur Erweiterung des Geschäftsbetriebs getätigt. Zudem wurde die Erweiterung unseres Standorts in Ludwigsburg weiter vorangetrieben. Die Kundenforderungen i.H.v. TEUR 3.754 (Vorjahr: TEUR 3.581) als regulär zweitgrößte Position auf der Aktivseite stehen für 18,7 % (Vorjahr: 18,8 %) des Gesamtvermögens und haben sich aufgrund des Anstiegs der Bilanzsumme prozentual kaum vermindert. Nominell sind sie stichtagsbedingt um TEUR 173 gestiegen. Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben sich aufgrund von Darlehensausreichungen gegenüber dem Vorjahr um rd. 48,1 % erhöht. Der erzielte Jahresüberschuss wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 35,6 % (Vorjahr: 30,8 %) erhöht. Mit dem Geschäftsverlauf des Jahres 2023 sind wir in Anbetracht der fortbestehenden negativen wirtschaftlichen Einflussfaktoren insgesamt zufrieden. Wir hatten zwar weiterhin Schwierigkeiten bei der Personalbeschaffung, konnten aber dennoch mit entsprechenden Maßnahmen - u.a. mit entsprechenden Gehaltserhöhungen zur Mitarbeiterbindung - den Personalbestand halten bzw. sogar auf das für einen reibungslosen Geschäftsablauf erforderliche Maß erhöhen. E. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen- und Risiken des Unternehmens Die Quickly Transporte GmbH erstellt in Zusammenarbeit mit dem Steuerberater ein monatliches Berichtswesen in Form von qualifizierten betriebswirtschaftlichen Auswertungen. Das Rechnungswesen wird zeitnah geführt, so dass die Geschäftsführung über die aktuellen Entwicklungen rechtzeitig informiert ist. Im Rahmen der Berichterstattung aus dem Rechnungswesen sind die Abweichungen zum Vormonat und Vorjahr erkennbar. Früherkennungsmerkmale, z.B. Auftragseingänge im Versandhandel, sind ebenfalls Gegenstand der regelmäßigen Überprüfungen durch die Geschäftsleitung. Veränderungen werden analysiert und die daraus abzuleitenden Maßnahmen umgesetzt. Das Risikomanagement ist somit als ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse der Gesellschaft verankert. Dadurch ist die Gesellschaft in der Lage, Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechend schnell zu reagieren. Durch eine hohe Planungsfrequenz ist sichergestellt, dass sowohl der Geschäftsführung als auch dem ausführenden Management zeitnah ein Gesamtbild über die aktuellen und zukünftigen Risiken vorliegt. Die gesamtwirtschaftliche Lage wird auch im Jahr 2024 durch ein branchenspezifisch stagnierendes bzw. rückläufiges konjunkturelles Umfeld und den weiterhin bestehenden Auswirkungen in Folge des Ukraine-Kriegs - insbesondere die in allen Bereichen gestiegenen Kosten - gekennzeichnet sein. Darüber hinaus gibt es nach wie vor ein Überangebot an Speditionen und Transportdienstleistern, das dem Preisdumping weiter Vorschub leistet und Absatzrisiken mit sich bringt, nicht zuletzt auch durch einige Großkunden. Da wir bei diesen jedoch ein hohes Ansehen genießen, gehen wir von keinen hohen Risiken aus. Risiken auf der Sachkostenseite bestehen in marktabhängigen Schwankungen der Treibstoffpreise sowie der weiter steigenden Mautgebühren. Das bereits in den letzten Jahren verfolgt strikte Kostenmanagement wird auch weiterhin eine wesentliche Herausforderung darstellen, wenngleich die Spielräume zur Kostensenkung und Produktivitätssteigerung innerhalb des Unternehmens immer enger werden und die mittlerweile bestehenden und zum Teil kostenintensiven Umweltauflagen zusätzlich belasten. Nennenswerte Kosteneinsparungen werden aufgrund der allgemein gestiegenen Preise - insbesondere der Energiekosten- weiterhin nicht mehr möglich sein. Es sind daher weitere Preis- und Frachtratenerhöhungen notwendig, die angesichts des hohen Wettbewerbsdrucks aber nach wie vor nur schwer durchsetzbar sein werden. Auch der sich ausweitende Fachkräftemangel stellt für uns eine Herausforderung dar. Dieser begegnen wir durch eine Steigerung der Attraktivität des Arbeitsumfelds sowie Lohn- und Gehaltssteigerungen. Bei Personalengpässen setzen wir auch Leiharbeitnehmer ein. Hierdurch ist es uns gelungen, den Personalbestand sogar leicht zu erhöhen. Insgesamt gehen wir daher von moderaten Risiken aus. Trotz der relativ hohen Eigenkapitalquote der Gesellschaft bestehen derzeit in Folge der konjunkturellen Einflussfaktoren, auch vor dem Hintergrund des gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufigen Umsatzes, moderate Finanzierungsrisiken. Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass es zu Liquiditätsengpässen kommt. Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie hatte der Online-Handel in den Jahren 2021 und 2022 einen deutlichen Umsatzzuwachs zu verzeichnen, von dem auch wir noch im Jahr 2023 profitieren konnten. Den aktuellen Zahlen zu Folge, hat dieses Kaufverhalten der Verbraucher auch noch im Jahr 2024 - insbesondere auch vor dem Hintergrund der rückläufigen Inflation - Bestand. Unabhängig von der weiteren Entwicklung, werden wir dieses Geschäftsfeld auch weiterhin vollumfänglich bedienen können, sofern der dafür erforderliche Personalbestand - in Folge des weiterhin bestehenden Fachkräftemangels - aufrechterhalten werden kann. Investitionen werden weiterhin mit Augenmaß vorgenommen und bleiben weitestgehend auf Investitionen im Hinblick auf einen weiteren Ausbau unsere bestehenden Geschäftsfelder beschränkt. Geplant sind insbesondere weitere notwendige Investitionen in den Fuhrpark und in die Software. Vor diesem Hintergrund prognostizieren wir für das kommende Geschäftsjahr folgende Entwicklung: Trotz der konjunkturell bedingten zurückgegangenen Beförderungsmenge im Straßenverkehr und der zugleich bestehenden beschränkten Möglichkeiten für weitere Preissteigerungen bei Transport- und Logistikdienstleistungen, gehen wir aufgrund der wieder gestiegenen Nachfrage von einer Umsatzsteigerung zwischen 10 % und 15 % aus. Der Materialaufwand wird insbesondere auch aufgrund höherer Aufwendungen für Mautgebühren überproportional ansteigen, sodass wir eine Materialaufwandsquote von rund 46 % erwarten. Der Personalaufwand wird aufgrund der vorgenommenen und weiterhin vorzunehmenden Neueinstellungen und Gehaltsanpassungen moderat steigen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden sich moderat erhöhen. Vor diesem Hintergrund wird gegenüber dem Jahr 2023 mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung zu rechnen sein. Der Jahresüberschuss wird daher ungefähr 2,5 Mio. EUR betragen.
Ludwigsburg, den 17. Februar 2025 gez. Özlem Simsek, Geschäftsführerin Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Quickly Transporte GmbH, Ludwigsburg Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Quickly Transporte GmbH, Ludwigsburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Quickly Transporte GmbH, Ludwigsburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Geschäftsführung als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Geschäftsführung als Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Stuttgart, den 17. Februar 2025 Axel Mayer, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss 2023 der Quickly Transporte GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung vom 17. Januar 2025 festgestellt. |
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