AXIA Capital GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Tolle seit 7.1.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Mitroulis seit 13.9.2023 | Geschäftsführer |
Thomas Hellener seit 13.9.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AXIA Asset Management GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT zum 31.12.2023AXIA Asset Management GmbH, Vermögensverwaltung und Vermögensberatung, DortmundLagebericht A. Darstellung des Geschäftsverlaufs Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Rückblick 2023: Das Börsenjahr der Resilienz Im Jahr 2023 haben wir die Weiterentwicklung von vielen bekannten Krisen erlebt, gleichzeitig kamen neue mit hinzu. Der Ukraine-Krieg geht in sein drittes Jahr und eine Aussicht auf die Lösung dieses Konflikts ist nicht in Sicht. Hinzu kam der Krieg in Gaza nach den Terror-Angriffen der Hamas. Auch hier ist eine Lösung nicht erkennbar, im Gegenteil: die Gefahr eines Flächenbrandes in der Region ist real. Beim Blick auf die Finanzmärkte haben wir in diesem Jahr ebenfalls Fortsetzungen bekannter Krisen erlebt. So werden die finanziellen Fundamente der Staaten immer brüchiger. Ausufernde Schulden sorgen nicht gerade für Stabilität. Mit der bevorstehenden Wahl in den USA ist sogar mit einer Fortsetzung der öffentlichen Förderprogramme zu rechnen. In Deutschland geht es aktuell erst einmal darum, die Staatsfinanzen nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts überhaupt wieder in Balance zu bringen. Hinzu kamen mit der Regionalbankenkrisen in den USA oder dem Zusammenbruch der Credit Suisse auch neue Krisen. Das war jedoch im ersten Quartal und scheint schon wieder eine Ewigkeit her. Zusätzlich zu den Krisen mussten die Kapitalmärkte massive Zinssteigerungen mit dem höchsten Niveau seit 2001 verdauen. Das versetzte die Märkte zwar kurz unter Druck, im November startete dann jedoch eine massive Rallye. Hier waren dann auch viele Werte mit dabei, die bislang im Jahresverlauf 2023 keine große Rolle gespielt hatten. Am Ende schlossen viele Indizes das Jahr mit einem Zuwachs von 20 Prozent und mehr ab, so etwa der breite deutsche Aktienmarkt, gemessen am DAX. Noch stärker waren einmal mehr die USA mit einem Anstieg von fast 25 Prozent beim S&P 500-Index und sogar fast 50 Prozent im Technologie-Index Nasdaq Composite. Große Technologie-Aktien hatten 2023 klar die Nase vorn Ein Kennzeichen des Börsenjahres 2023 war die geringe Marktbreite. Das oft gehörte Stichwort lautete hier: "Magnificent 7", also die sieben großen US-Tech-Aktien Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon, Nvidia, Meta Platforms und Tesla. Noch vor einem Jahr standen diese Werte für einen Gesamtbörsenwert von 6,92 Billionen US-Dollar. Zum Jahresende 2023 ist der Börsenwert auf annähernd 12 Billionen US-Dollar angestiegen. Bezogen auf die großen Themen an den Kapitalmärkten haben wir 2023 einige spannende Entwicklungen gesehen:
Zusammenfassend stellen wir fest, dass das Jahr 2023 unter dem Strich ein versöhnliches Börsenjahr war, auch wenn die Verluste des vorangegangenen Jahres nicht vollständig aufgeholt werden konnten. Aktien erwiesen sich als bessere Alternative zu Anleihen, der Euro zeigte sich robust und Gold markierte ein Rekordhoch. Wie sich die Märkte im neuen Jahr entwickeln, wird stark von der Konjunktur- und Inflationsentwicklung abhängen. Dies wird entscheidend sein, wann und wie schnell die Zentralbanken auf beiden Seiten des Atlantiks die Zinsen senken werden. Derzeit sieht es eher so aus, als seien diesbezüglich die Erwartungen der Marktteilnehmer etwas zu weit gelaufen. Auch im nächsten Jahr werden wir uns wohl auf volatile Märkte einstellen müssen. Umsatz und Auftragsentwicklung Die Provisionserträge der AXIA Asset Management GmbH stiegen im Berichtszeitraum auf 1.128.489,05 Euro. Gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 109,3 %. Der größte Anteil am Umsatzerlös nimmt der Bereich der Vermögensverwaltung mit 50% ein. Der Umsatz aus der Vermittlung von Investmentfonds steuert 28 % bei. Das Advisory von Investmentfonds und Zertifikate macht 15 % des Gesamtumsatzes aus. Entwicklung der Geschäftstätigkeit Die Axia Asset Management GmbH arbeitet mit 6 Fondsplattformen bzw. Banken zusammen:
Insgesamt wurden im Geschäftsjahr Konten und Depots mit einem Gesamtvolumen von rund 71 Mio. Euro betreut. Trotz des Krieges in der Ukraine, der anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie, Lieferketten Probleme, hohe Inflation und negative Entwicklung in den Finanzmärkten, wurden im Jahr 2022 sowohl das betreute Volumen als auch die Umsatzerlöse der Gesellschaft erhöht. Die standarisierte Vermögensverwaltung wurde im Jahr 2022 in 6 Strategien angeboten, mit einem betreuten Volumen von 8,84 Mio. Euro. Im Bereich individuelle Vermögensverwaltung wurde ein Volumen von 18,974 Mio. Euro verwaltet. Im Jahr 2022 startete die Gesellschaft mit dem Bereich der digitalen Vermögensverwaltung über die FFF (FIL Fondsbank GmbH). Dort wurden für das Jahr 2022 399 T€ verwaltet. Insgesamt verwaltete die Gesellschaft zum 31.12.2022 in der Vermögensverwaltung Vermögenswerte in Höhe von 28,220 Mio. Euro. Das entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 115%. Die AXIA Asset Management GmbH arbeitet mit 7 Fondsplattformen bzw. Banken zusammen:
Insgesamt wurden im Geschäftsjahr Konten und Depots mit einem Gesamtvolumen von 165 Mio. Euro betreut. Auch Dank der positiven Entwicklung an den Finanzmärkten, wurden im Jahr 2023 sowohl das betreute Volumen als auch die Umsatzerlöse der Gesellschaft erhöht. Die standarisierte Vermögensverwaltung wurde im Jahr 2023 in 6 Strategien angeboten, mit einem betreuten Volumen von 12 Mio. Euro. Im Bereich individuelle Vermögensverwaltung wurde ein Volumen von 85 Mio. Euro verwaltet. Insgesamt verwaltete die Gesellschaft zum 31.12.2023 in der Vermögensverwaltung Vermögenswerte in Höhe von 94 Mio. Euro. Investitionen und Finanzierung Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEURO 17,7 in die Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgenommen. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem laufenden Cash-Flow der Gesellschaft. Personal- und Sozialbereich Der Personalbestand hat sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr verändert. Ein neuer Mitarbeiter für den Bereich Kundenbetreuung wurde im April 2023 eigestellt und eine neue Assistentin wurde im September 2023 eingestellt. Durch die Verlegung des Unternehmen Sitzes nach Dortmund hat sich die Gesellschaft von drei Mitarbeitern aus dem Back Office Bereich in Ahnatal getrennt. Im Dezember 2023 wurde die neue Niederlassung in Oldenburg eröffnet mit einem Kundenbetreuer und eine Assistentin. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 12 Personen in Voll- und Teilzeit beschäftigt. B. Darstellung der Lage Nach Ende des Geschäftsjahres und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses sind keine Vorgänge oder Ereignisse eingetreten, die das vom vorliegenden Abschluss vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen. 1. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:
Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 293,5 bzw. 78,8 % auf TEuro 666,2 erhöht. Die Forderungen an Kreditinstitute haben sich um TEuro 32,2 auf TEuro 186,1 vermindert. Sie haben einen Anteil an der Bilanzsumme von 27,9 %. Forderungen an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände haben sich um TEuro 267,1 auf TEuro 463,6 zum Ende des Geschäftsjahres erhöht mit einem Anteil von 69,6 % an der Bilanzsumme. Die Immateriellen Anlagewerte und das Sachanlagevermögen haben einen Anteil an der Bilanzsumme von 1,1 % und kann durch Eigenkapital finanziert werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verminderten sich durch eine geringere Inanspruchnahme von Betriebsmitteln und der Tilgung von Darlehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind um Euro 79.949 auf Euro 97.555 gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr um EURO 27.208 auf Euro 59.652 angestiegen. Die Rückstellungen haben sich insgesamt erhöht um Euro 13.810 auf Euro 28.700. Das Eigenkapital erhöhte sich um Euro 190.428,26 auf Euro 219.643,11 und erreicht einen Anteil an der Bilanzsumme von 33,0 %. Wesentlicher Anteil an der Verbesserung der Eigenkapitalausstattung hat die Erhöhung der Kapitalrücklage. 2. Finanzlage Unsere laufende Liquidität legen wir ausschließlich in täglicher Fälligkeit bei Kreditinstituten an. Unsere Zahlungsbereitschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr war jederzeit gewährleistet. Eine Beeinträchtigung der Zahlungsbereitschaft ist auf Grund unserer Planungen auch für das folgende Geschäftsjahr nicht erkennbar. Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug TEURO 31 (Vorjahr: 156) und aus der Investitionstätigkeit TEURO 18 (Vorjahr: 9). Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug TEURO 80 (Vorjahr:110). Daraus ergibt sich ein Finanzmittelfonds TEURO 166. Der Finanzmittelfonds zum 31.12.2023 betrug Euro 166.705,36 und erhöhte sich um Euro 31.261,84. 3. Ertragslage
Im laufenden Kalenderjahr sind die Provisionseinnahmen um Euro 589.345,15 auf Euro 1.128.489,05 gestiegen. Die sonstige betrieblichen Erträge betragen Euro 32.715,12 (Vorjahr: Euro 18.154,25). Die Personalaufwendungen sind um TEuro 182,7 auf TEuro 632,1 angestiegen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind um TEuro 155,9 auf TEuro 318,5 gestiegen. Die planmäßigen Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEURO 17,0 erhöht. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEuro 17,7 getätigt. Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von Euro 91.428,26 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag Euro -102.132,10) erzielt. 4. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Risiko- und Prognosebericht) Die Chancen für 2024 stehen nicht schlecht. So werden derzeit die massiven Zinserhöhungen aus den vergangenen beiden Jahren auch von der Wirtschaft besser verdaut als gedacht. Gleichzeitig hat die Belastung durch hohe Energiepreise nachgelassen. Dadurch ist auch die Inflation stärker als gedacht zurückgekommen. Das Schlimmste liegt hier hinter uns, auch wenn einige Signale dafürsprechen können, dass es im kommenden Jahr wieder leicht über die Marke von drei Prozent nach oben gehen könnte. Insbesondere der weiterhin hohe Druck auf dem Arbeitsmarkt mit einem erhöhten Lohnniveau und zu erwartenden höheren Lohnabschlüssen dürfte hier inflationsfördernd wirken. Der Arbeitsmarkt wird jedoch weiter eine wichtige Rolle spielen. Ein schwacher Arbeitsmarkt würde den Zentralbanken, die schon jetzt erwarteten Zinssenkungen ermöglichen. Ein zu schwacher Arbeitsmarkt hingegen könnte dann Auswirkungen auf das Konsumverhalten der Verbraucher haben. Dann könnte die Wirtschaft massiv unter Druck geraten und es wäre eine Rezession selbst in den USA noch denkbar. Bei einem zu positiven Szenario (z.B. Frieden in der Ukraine) könnte ein zu schneller Aufschwung die jetzt schon erwarteten Zinssenkungen verzögern oder sogar auch gefährden. Insofern bleiben Notenbanken auch 2024 gefordert. Derzeit erscheint das "soft landing" als realistisches Szenario. Dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass wir einen von den Unternehmensgewinnen getriebenen Bullenmarkt sehen. Schon jetzt deuten sich eben für die Unternehmensgewinne im Hinblick auf das zweite Halbjahr 2024 wieder klare Zuwächse an. Das gilt sowohl für den breit angelegten S&P-500-Index in den USA als auch für den Euro Stoxx 600. Hier ist das Aufholpotenzial sogar noch größer, denn nach dem Börsenjahr 2023 ist die Schere zwischen Europa und den USA weiter auseinandergegangen. Doch eins ist auch klar: Das bullische Szenario an den Finanzmärkten greift nur dann, wenn wirklich eine stärkere Rezession vermieden werden kann. Keine Frage, nach wie vor bleiben 2024 auch viele Risiken an den Märkten bestehen. Das sind zum einen die weiterhin vorhandenen großen geopolitischen Konflikte. Hier ist der Ausgang immer noch offen - obwohl der Ukraine-Krieg jetzt schon annähernd 2 Jahre andauert. Allerdings hat die Entwicklung der vergangenen 12 Monate auch gezeigt, dass die direkten Auswirkungen gerade dieses Konfliktes auf die Finanzmärkte nicht besonders groß sind. Ein weiteres Risiko ist das Ausbleiben eines "soft landings" speziell in den USA. Das ist zwar das aktuelle Szenario der meisten Marktexperten. Deshalb muss es aber nicht wirklich eintreten. Tatsächlich besteht das Risiko, dass die Zinsen zu spät gesenkt werden. Infolge der schwachen Wirtschaftsentwicklung in den USA sorgen dann wieder schwächere Arbeitsmarktdaten auch für einen Rückgang der Konsumausgaben. Somit besteht immer noch das Risiko, dass dann die Wirtschaft wirklich in die Rezession fällt. Hier kommt den US-Konsumenten eine wichtige Rolle zu. Bei der jetzt schon vorhandenen massiven Überschuldung würden Kreditausfälle und ein nachlassender Konsum die US-Wirtschaft nachhaltig belasten. Und dann wäre es auch noch möglich, dass wir 2024 ein Umfeld schnell sinkender Öl- und Gaspreise erleben. Dann bestünde die Gefahr eines zu guten Konsums und Arbeitsmarktes. Die US-Notenbank wäre aufgrund der massiven wirtschaftlichen Expansion zum Handeln gezwungen. Entweder werden die Zinsen später erst wieder gesenkt oder aber sie müssen sogar noch weiter erhöht werden, um dieses Szenario in Griff zu bekommen. Fünf unerwartete Entwicklungen, die 2024 für negative Überraschungen an den Aktien- oder Anleihemärkten sorgen könnten:
Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 zeigt gegenüber der Vorjahresprognose folgende wesentliche Änderungen: Das Provisionsergebnis ist um 203 TEUR höher ausgefallen als der prognostizierte Planabsatz von 830 TEUR ausgefallen. Die allgemeine Verwaltungsaufwendungen sind mit 951 TEUR höher ausgefallen als die prognostizierte 750 TEUR. Im laufenden Geschäftsjahr 2024 planen wir mit einem ausgeglichenen Zinsergebnis, einem Provisionsergebnis von 1,6 Mio. EUR. Unter Berücksichtigung von sonstigen betrieblichen Erträgen von 20 TEUR, allgemeinen Verwaltungsaufwendungen von 1,4 Mio. EUR gehen wir von einem positiven Jahresergebnis von TEURO 200 aus. C. Berichterstattung nach § 289 Absatz 2 HGB 1. Risikomanagementziele und -methoden (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Ein Risikomanagementsystem wurde von der Gesellschaft innerhalb der Geschäftsorganisation eingeführt. 2. Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB) Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) werden nicht betrieben. 3. Bestehende Zweigniederlassungen (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) Zweigniederlassungen werden keine unterhalten. Die Gesellschaft unterhält Geschäftsstellen in Dortmund, Oldenburg und Vellmar.
Dortmund, 26. März 2024; (nach Prüfung 31. Mai 2024) Thomas Mitroulis, Geschäftsführer HANDELSBILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023AXIA Asset Management GmbHVermögensverwaltung und VermögensberatungDortmund
ANHANG zum 31.12.2023AXIA Asset Management GmbH, DortmundAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss des Wertpapierinstitutes AXIA Asset Management GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Gemäß §§ 340/340a HGB haben Wertpapierinstitute grundsätzlich die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 -289 HGB zu beachten. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses Mitzugehörigkeitsvermerk Die Bilanzposition sonstige Verbindlichkeiten und nachrangige Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten an Gesellschafter. Geschäftszweigtypische Ergänzungen der Gliederung Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses basiert auf geschäftszweigtypischen Formblättern gemäß § 330 HGB. Dabei wurde das Formblatt für die Wertpapierinstitute gemäß § 2 ff. der RechKredV herangezogen. A. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Barreserve umfasst den Kassenbestand des Unternehmens. Der Ansatz erfolgte zum Nominalwert. Die Forderungen und Verbindlichkeiten an Kreditinstitute wurden zu ihrem Nennwert bewertet. Die Forderungen an Kunden wurden zum Nennwert bewertet. Soweit erforderlich wurden Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die immateriellen Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die sonstigen Vermögensgegenstände und sonstigen Verbindlichkeiten wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Zum Bilanzstichtag waren bereits getätigte Ausgaben zum Zwecke der Periodenabgrenzung als Rechnungsabgrenzungsposten in die Bilanz einzustellen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die anderen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, ggf. unter Berücksichtigung der Abzinsung zu Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Davon ausgenommen bleiben Verbindlichkeiten und Rückstellungen mit Bagatellbeträgen bis zu einer Höhe von € 1.000,00 im Einzelfall. Die nachrangigen Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber der Vorjahr fand nicht statt. B. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt auf:
2. Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und die Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Innerhalb der Sachanlagen beträgt die Betriebs- und Geschäftsausstattung Euro 2.934,00. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und als Abgang erfasst. 3. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen (Anlage 4). 4. Sonstige Vermögensgegenstände Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen an Gesellschafter enthalten in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). 5. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt auf:
6. Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von Euro 28.648,59 (Vorjahr: Euro 5.472,72) Verbindlichkeiten aus Betriebssteuern enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten an Gesellschafter enthalten in Höhe von Euro 1.200,00 (Vorjahr: Euro 1.200,67). 7. Angaben und Erläuterungen zu den Rückstellungen Im Posten andere Rückstellungen sind die nachfolgenden, nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
8. Nachrangige Verbindlichkeiten Der Betrag der für nachrangige Verbindlichkeiten angefallenen Aufwendungen beträgt Euro 1.200,00. Das nachrangige Darlehen lautet auf Euro und wird mit einem Zinssatz von 2% mit jährlicher Fälligkeit der Zinsen geführt. Die Rückzahlung des Darlehens erfolgt nach Ablauf von 5 Jahren am 21.12.2026. Die Rückzahlung des Darlehens erfolgt ausschließlich aus Bilanzgewinnen, einem Liquidationsüberschuss oder aus sonstigem freien Vermögen. Der Darlehensgeber tritt mit seinem Rückzahlungsanspruch im Falle der Insolvenz hinter die Forderungen der übrigen Gläubiger zurück. 9. Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 200.671,12. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. 10. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen keine. 11. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von Euro 186.431,17 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese Verpflichtungen beruhen auf abgeschlossenen Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen. 12. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
13. Angabe der wichtigsten Einzelbeträge zu den sonstigen betrieblichen Erträgen In den sonstigen betrieblichen Erträgen von Euro 32.715,12 ist mit Euro 18.177,45 der Sachbezug aus der Kfz-Nutzung durch Arbeitnehmer enthalten und eine Versicherungsentschädigung in Höhe von Euro 12.786,05. 14. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 91.428,26 und wird mit dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr als Bilanzverlust in das Folgejahr vorgetragen. C. Sonstige Pflichtangaben 1. Namen der Geschäftsführer Die Geschäfte der Gesellschaft wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr durch den Geschäftsführer Thomas Mitroulis, Diplom-Kaufmann, geführt. 2. Vergütungen der Geschäftsführer Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge verzichtet. 3. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
4. Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar schlüsselt sich wie folgt auf:
5. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 10,25. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs (§ 285 Nr. 33 HGB) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Dortmund, 26. März 2024; (nach Prüfung 31. Mai 2024) Thomas Mitroulis, Geschäftsführer ANLAGENSPIEGELAXIA Asset Management GmbHWertpapier-AnlageberatungDortmund
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AXIA Asset Management GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AXIA Asset Management GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AXIA Asset Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schmalkalden, 31. Mai 2024 Dipl.-
Kfm. Axel Krause & Dipl. Oec. Uwe Göbel
Uwe Göbel, Wirtschaftsprüfer |
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