Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 8387
Eingetragen
12.1.1994
Branche
Herstellung von Lampen und LeuchtenGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und LeuchtenHerstellung von Büromöbeln
Gegenstand
Planung, Fertigung und Handel von Leuchten und Lichtanlagen aller Art sowie Stadtmöblierung aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nadine Hofmann
seit 5.3.2014
Geschäftsführer
Jörg Hofmann
seit 6.5.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Nadine HofmannLeipziger Leuchten Beteiligungs GmbH
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Leipziger Leuchten GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht 2022/2023

A Grundlagen der Gesellschaft

A 1 Geschäftsmodell

Das Traditionsunternehmen Leipziger Leuchten GmbH (nachfolgend kurz "LEIPZIGER LEUCHTEN") verwirklicht Lichtideen für den städtischen und ländlichen Raum. Neben den dekorativen und technischen Außenleuchten stellen die LEIPZIGER LEUCHTEN auch Stadtmobiliar her, welches das Leuchtenprogramm ergänzt und vielseitige Produktfamilien im artgleichen Design schafft. Gegenstand der Gesellschaft ist die Planung, Konstruktion und Fertigung von Außenleuchten und Stadtmöbeln aller Art. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Leipzig.

Die LEIPZIGER LEUCHTEN sind in Deutschland flächendeckend durch Außendienstmitarbeiter und selbständige Handelsvertretungen repräsentiert. Hinzu kommen noch selbstständige Partnerfirmen in einer Reihe wichtiger europäischer und internationaler Länder.

A 2 Forschung und Entwicklung

Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsdebatte bieten wir den Kunden in allen Anwendungsbereichen energieeffiziente Lösungen auf der Basis der LED-Technologie an. Mit der LED-Technologie in Verbindung mit intelligenter Lichtsteuerung ("CleverLight") lässt sich je nach Programmierung bis zu 90 Prozent Energie einsparen. Damit werden die LED-Beleuchtungslösungen neben den ökologischen auch wirtschaftlichen Aspekten gerecht.

Neben den etablierten Produkten wird eine Vielzahl von individuellen Kundenwünschen realisiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag ein Schwerpunkt in der Weiterentwicklung der Serienproduktion von unserer Solarleuchte, um damit den Kundenwünschen nach autarken Lichtlösungen noch besser gerecht zu werden.

B Wirtschaftsbericht

B 1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen sowie Geschäftsverlauf

Nach Angaben des ZVEI 1 hat die deutsche Elektroindustrie im Zeitraum Januar bis Dezember 2023 eine Verringerung bei den Auftragseingängen in Höhe von 2,2 Prozent verzeichnet (Vorjahr Steigerung 10 Prozent). Kunden aus dem Euroraum orderten 2023 rund 9,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Branchenumsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent (Vorjahr 12 Prozent).

Im Wirtschaftsjahr 2022/2023 lagen die Umsatzerlöse der LEIPZIGER LEUCHTEN um TEUR 871 oder 4,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Somit konnte das sehr gute Vorjahresergebnis nicht erreicht werden. Der Umsatz hat sich damit gegenläufig zum gestiegenen Branchenumsatz entwickelt.

B 1.1 Umsatzerlöse/Auftragszugang

Im Geschäftsjahr realisierten die LEIPZIGER LEUCHTEN einen Umsatz von TEUR 20.125 (Vorjahr TEUR 20.996). Mithin hat die Gesellschaft die Vorjahresprognose, welche im Bereich von TEUR 20.000 bis TEUR 21.000 lag, im unteren Bereich erreicht. Der Inlandsauftragseingang (TEUR 18.925; Vorjahr TEUR 19.893) verringerte sich gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig hat sich die Auslandsauftragseingang (TEUR 1.528; Vorjahr TEUR 1.739) gegenüber dem Vorjahr ebenfalls verringert. Kumuliert verringerte sich der Auftragseingang um 5,5 %.

B 1.2 Produktion

Die LEIPZIGER LEUCHTEN verfügen über moderne Fertigungslinien zur Produktion von Außenleuchten und Stadtmöbeln, welche auf einen aktuellen Stand gehalten werden. Damit ist die Gesellschaft in der Lage, auf neue Trends in der Marktentwicklung kurzfristig zu reagieren. Der Schwerpunkt lag weiterhin auf dem Ausbau des Angebots an energieeffizienten Beleuchtungslösungen mit der LED-Technologie.

Ein Großteil der zur Produktion verwendeten Materialien wird innerhalb Deutschlands bzw. der Länder des Euroraumes bezogen, damit können Risiken durch Währungsschwankungen minimiert werden. Die Risiken durch die derzeit stark schwankenden Rohstoffpreise werden durch langjährige Lieferbeziehungen und langfristige Verträge abgefangen.

Die Qualität der Lieferanten hinsichtlich Produktqualität und Liefertreue wird über ein Lieferantenqualifikationssystem laufend erfasst und ausgewertet.

B 1.3. Investitionen

Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2022/2023 Investitionen in Höhe von TEUR 688 getätigt. Der wesentliche Teil davon entfiel mit TEUR 626 auf die Errichtung von zwei neuen Produktions- und Lagerhallen.

B 1.4 Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte aus den Eigenmitteln des Unternehmens.

B 1.5 Personalentwicklung

Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres durchschnittlich 60 Arbeitnehmer (Vorjahr 64), davon 27 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 28) und 33 Angestellte (Vorjahr 36). Damit ist die Personalstärke gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich vier Arbeitnehmer gesunken. Für das Folgejahre soll die Personalstärke wieder auf durchschnittlich 64 erhöht werden.

B 2 Lage der Gesellschaft

B 2.1 Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich zum Stichtag wie folgt dar:

30.09.2023 30.09.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 21 0,1 34 0,2 -13
Sachanlagen 4.302 21,2 3.881 25,1 421
Anlagevermögen 4.323 21,3 3.915 25,3 408
Vorräte 7.687 37,9 6.689 43,3 998
Liefer- und Leistungsforderungen 2.675 13,2 2.363 15,3 312
Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten 122 0,5 173 1,2 -51
Flüssige Mittel 5.492 27,1 2.304 14,9 3.188
Umlaufvermögen und RAP 15.976 78,7 11.529 74,7 4.447
Gesamtvermögen 20.299 100,0 15.444 100,0 4.855
30.09.2023 30.09.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Gezeichnetes Kapital 26 0,1 26 0,2 0
Gewinnvortrag 8.524 42,0 8.524 55,2 0
Eigenkapital 8.550 42,1 8.550 55,4 0
Sonderposten 112 0,6 123 0,8 -11
Pensionsrückstellungen 675 3,3 763 4,9 -88
Langfristiges Fremdkapital 675 3,3 763 4,9 -88
Übrige Rückstellungen 944 4,7 952 6,2 -8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 151 0,7 138 0,9 13
Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung 9.592 47,3 4.669 30,2 4.923
Sonstige Verbindlichkeiten 275 1,3 249 1,6 26
Kurz- und mittelfristiges Fremdkapital 10.962 54,0 6.008 38,9 4.954
Gesamtkapital 20.299 100,0 15.444 100,0 4.855

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich zum 30. September 2023 um TEUR 4.855 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Im Wesentlichen ist dies auf die zum Stichtag nicht vollständig getätigte Abführung des Vorjahresergebnisses zurückzuführen. Die gestiegenen Vorräte und Flüssige Mittel resultieren aus stichtagsbedingter Entwicklung.

Die getätigten Investitionen u.a. für den Neubau von zwei Produktions- und Lagerhallen haben zu einer Erhöhung der Sachanlagen geführt. Insgesamt hat das Bauvorhaben eine Investitionssumme von rd. EUR 5 Mio. Der voraussichtliche Fertigstellungstermin ist der 30. September 2024.

Damit die Produktionsfähigkeit stets gewährleistet ist, wurde auch in diesem Geschäftsjahr der Lagerbestand von Vorräten erhöht.

Veränderungen bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbegründet. Korrespondierend zur Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung sind auch die flüssigen Mittel angestiegen.

Die Eigenkapitalquote beträgt am Stichtag 42,1 Prozent (Vorjahr 55,4 Prozent).

B 2.2 Ertragslage

Zur Darstellung der Ertragslage wird die nachfolgende Übersicht, eine nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten erstellte Ergebnisrechnung, verwendet.

01.10.2022 - 30.09.2023
TEUR %
Umsatzerlöse 1) 20.125 100,0
Bestandsänderung -89 -0,4
Andere betriebliche Erträge 93 0,4
Betriebsleistung 20.129 100,0
Materialaufwand -8.871 -44,1
Personalaufwand -4.000 -19,9
Planmäßige Abschreibungen -280 -1,4
Aufwand Warenabgabe, Werbe- und Vertriebsaufwendungen -1.186 -5,9
Instandhaltungsaufwendungen -74 -0,4
Übrige betriebliche Aufwendungen -654 -3,1
Gewinnunabhängige Steuern -16 -0,1
Aufwendungen für die Betriebsleistung -15.081 -74,9
Betriebsergebnis 5.048 25,1
Zinsergebnis 48 0,2
Ordentliches Unternehmensergebnis 5.096 25,3
Periodenfremdes/neutrales Ergebnis 6
Gesamtergebnis vor Ertragsteuern und Ergebnisabführung 1) 5.102
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -179
Ergebnisabführung -4.923
Jahresüberschuss 0
01.10.2021 - 30.09.2022 Ergebnisveränderung
TEUR % TEUR
Umsatzerlöse 1) 20.996 99,0 -871
Bestandsänderung 116 0,5 -205
Andere betriebliche Erträge 102 0,5 -9
Betriebsleistung 21.214 100,0 -1.085
Materialaufwand -9.020 -42,5 149
Personalaufwand -3.770 -17,8 -230
Planmäßige Abschreibungen -278 -1,3 -2
Aufwand Warenabgabe, Werbe- und Vertriebsaufwendungen -974 -4,6 -212
Instandhaltungsaufwendungen -93 -0,4 19
Übrige betriebliche Aufwendungen -667 -3,2 13
Gewinnunabhängige Steuern -16 -0,1 0
Aufwendungen für die Betriebsleistung -14.818 -69,9 -263
Betriebsergebnis 6.396 30,1 -1.348
Zinsergebnis -101 -0,5 149
Ordentliches Unternehmensergebnis 6.295 29,6 -1.199
Periodenfremdes/neutrales Ergebnis 97 -91
Gesamtergebnis vor Ertragsteuern und Ergebnisabführung 1) 6.392 -1.290
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -223 44
Ergebnisabführung -6.169 1.246
Jahresüberschuss 0 0

1) Leistungsindikator

Die Umsatzerlöse des Berichtsjahres (TEUR 20.125) sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 871 gesunken. Zudem konnten nicht alle Preissteigerungen für den Materialbezug auf die Verkaufspreise umgelegt werden, wodurch sich die Materialeinsatzquote auf 44,1 Prozent (Vorjahr 42,5 Prozent) erhöht hat. Die Preis- und Lieferzeitverhandlungen beim Materialbezug haben sich gegenüber dem Vorjahr etwas entspannt.

Der Personalaufwand ist im Wesentlichen aufgrund der Auszahlung der Inflationsprämie gestiegen. Zudem haben sich die Vertriebsaufwendungen sowie der Aufwand der Warenabgabe aufgrund Aufwendungen für Messetätigkeiten um etwa TEUR 200 erhöht.

Das gesamte von der Gesellschaft erwirtschaftete Ergebnis (TEUR 4.923) wird im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Leipziger Leuchten Beteiligungs GmbH abgeführt.

B 2.3 Finanzlage

Die Finanzlage stellt sich wie folgt dar:

01.10.2022 - 30.09.2023
TEUR
01.10.2021 - 30.09.2022
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 3.876 4.761
Cashflow aus Investitionstätigkeit -688 -56
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 0 -6.001
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 3.188 -1.296
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.304 3.600
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 5.492 2.304

Per Saldo liegt eine Zunahme des Finanzmittelfonds vor. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus der noch nicht ausgeglichenen Ergebnisabführungsverpflichtung für das Vorjahr.

Unsere Gesellschaft finanziert sich aus dem operativen Cashflow.

B 2.4 Gesamtaussage

Aus Sicht der Geschäftsführung war der geringe Auftragseingang im abgelaufenen Geschäftsjahr der Hauptgrund für die insgesamt negative Umsatzentwicklung und somit für die Geschäftsentwicklung. Diesen gilt es im kommenden Geschäftsjahr zu festigen und wieder auszubauen. Ebenso werden der Materialbezug und die Personalentwicklung Schwerpunkte im kommenden Jahr und in der Geschäftsentwicklung bilden.

C Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

C 1 Künftige Entwicklung

Für die Gesellschaft liegen aus heutiger Sicht keine wirtschaftlichen Bestandsgefährdungspotenziale vor. Außerdem liegen keine rechtlichen oder sonstigen Risiken vor, die die zukünftige Entwicklung des Unternehmens nach derzeitigem Kenntnisstand substanziell gefährden könnten. Die Gesellschaft legt den Fokus im kommenden Geschäftsjahr weiterhin auf die konsequente Verfolgung der strategischen Ziele durch verstärkte Neukundenakquise und der Gewinnung weiterer Marktanteile.

Neben der anvisierten Umsatzsteigerung werden die anfallenden Kosten intensiv überwacht und optimiert sowie interne Prozesse auf ihre Angemessenheit und Aktualität überprüft und gegebenenfalls im Sinne des Unternehmenserfolges angepasst.

C 2 Risikomanagementsystem

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Im Rahmen eines Risikomanagementsystems identifiziert unsere Gesellschaft Risiken und Chancen und ihre jeweiligen Auswirkungen sowohl auf operativer als auch strategischer Basis. Dazu werden die individuellen Risiken und Chancen auf Basis eines Eintrittsszenarios beurteilt und mit den erwarteten ergebnisrelevanten Folgen gewichtet. Ausgehend von dem daraus resultierenden Ergebnis werden Möglichkeiten zur Vermeidung der Risiken und Wahrnehmung der Chancen eruiert.

C 3 Chancen

Mit dem Verfolgen der selbst gesetzten Ziele an eine hohe Produktqualität in Verbindung mit einem möglichst kurzen Fertigungszeitraum werden die LEIPZIGER LEUCHTEN auf erschlossenen Märkten den Marktanteil ausbauen können sowie neue Märkte erschließen.

C 4 Risiken

Kundenausfallrisiko

Die LEIPZIGER LEUCHTEN haben als operativ tätiges Produktionsunternehmen eine Vielzahl von Kunden. Das Ausfallrisiko wird durch den vorhandenen dreistufigen Vertriebskanal reduziert. Im Bereich Debitoren- und Forderungsmanagement besteht ein klar strukturierter Ablaufprozess von der Kundenneuanlage bis hin zum Inkasso bei erfolglos angemahnten Forderungsbeständen. Ein Ausfall dieser Forderungen wird auf Grund der heute verfügbaren Informationen als äußerst gering angesehen.

Beschaffungsrisiko für Grundmaterial

Zur Minimierung von Lieferantenausfall- und Beschaffungsrisiken wird die Qualität unserer Lieferanten in Bezug auf Produktqualität und Liefertreue über ein Lieferantenqualifikationssystem laufend erfasst und ausgewertet.

Durch das Zusammenspiel von langjährigen Geschäftsbeziehungen sowie durch den Abschluss von Rahmenverträgen sollen die erwarteten Preissteigerungen abgefangen werden.

Fachkräftemangel

Aufgrund des demographischen Wandels hat sich der Arbeitsmarkt für Fachkräfte deutlich verschärft. Der am Markt herrschende Arbeitskräftemangel stellt aus heutiger Sicht eine der größten Herausforderungen dar. Durch eine regelmäßige Überdenkung und Anpassung unserer Strategien im Bereich Personal reagieren wir auf neue Gegebenheiten.

Liquiditätsrisiko

Die Finanzierung der Gesellschaft wird kurz-, mittel- und langfristig geplant. Die Liquidität ist aus heutiger Sicht in jedem Fall gesichert.

Rechtliche Risiken

Wesentliche rechtliche Risiken, die die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen könnten, bestehen nicht.

D Ausblick auf die künftige Entwicklung

Auf Basis der getroffenen strategischen Entscheidungen wird trotz des weiterhin hohen Kosten- und Margendrucks sowie des zunehmend schwieriger werdenden gesamtwirtschaftlichen Umfeldes für das kommende Geschäftsjahr 2023/2024 ein konstanter bzw. leicht steigender Umsatz in einer Bandbreite zwischen TEUR 20.000 und TEUR 21.000 und ein konstantes bzw. leicht steigendes Ergebnis vor Ertragsteuern und Ergebnisabführung erwartet. Die Geschäftsführung der Gesellschaft geht weiterhin davon aus, dass die Finanzierung der Gesellschaft in den kommenden Geschäftsjahren durch eigene Mittel gesichert sein wird.

 

Leipzig, den 3. Mai 2024

Jörg Hofmann, Geschäftsführer

Nadine Hofmann, Geschäftsführerin

1 ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V., ZVEI-Konjunkturbarometer, Ausgabe Februar 2024

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

30.09.2023
30.09.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.041,50 34.522,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3.342.909,25 3.460.754,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 125.725,50 147.586,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.105,50 248.369,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 650.640,64 24.178,50
4.302.380,89 3.880.887,75
4.323.422,39 3.915.409,75
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.373.896,76 6.278.716,97
2. Unfertige Erzeugnisse 195.840,04 207.007,85
3. Fertige Erzeugnisse 112.390,19 191.002,12
4. Geleistete Anzahlungen 4.640,00 12.298,88
7.686.766,99 6.689.025,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.475.151,31 2.100.845,56
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 199.588,52 261.814,92
(davon gegen Gesellschafter € 830,81; 30.09.2022: € 2.175,47)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 21.553,76 66.464,13
2.696.293,59 2.429.124,61
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.492.193,32 2.304.443,07
15.875.253,90 11.422.593,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 100.627,23 106.069,04
20.299.303,52 15.444.072,29

Passiva

30.09.2023
30.09.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 8.523.791,37 8.523.791,37
8.549.791,37 8.549.791,37
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 112.227,24 123.412,34
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 675.301,79 763.447,73
2. Steuerrückstellungen 52.507,27 48.254,27
3. Sonstige Rückstellungen 891.195,82 903.298,91
1.619.004,88 1.715.000,91
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 150.429,64 137.984,01
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.597.532,78 4.669.240,70
(davon gegenüber Gesellschafter € 9.592.113,16; (30.09.2022: € 4.669.240,70)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 270.317,61 248.642,96
(davon aus Steuern € 228.038,52; 30.09.2022: € 238.365,45)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 38.710,29; 30.09.2022: € 951,20)
10.018.280,03 5.055.867,67
20.299.303,52 15.444.072,29

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

01.10.2022-30.09.2023
01.10.2021-30.09.2022
1. Umsatzerlöse 20.125.117,57 20.995.732,32
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -89.779,74 115.634,76
3. Sonstige betriebliche Erträge 139.387,12 208.921,11
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 7.793.712,92 7.827.890,94
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.077.608,51 1.191.787,54
8.871.321,43 9.019.678,48
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.442.605,50 3.236.582,31
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 557.711,06 533.465,43
(davon für Alterversorgung € 2.360,46; Vorjahr € 1.495,62)
4.000.316,56 3.770.047,74
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 280.049,43 278.202,88
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.953.190,82 1.743.899,32
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 48.736,59 -33.708,46
(davon abgesetzte negative Zinsen auf Bankguthaben € 0,00; Vorjahr € 34.013,83)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 288,00 67.061,36
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 67.030,86; Vorjahr € 67.030,86)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 179.319,05 222.698,12
11. Ergebnis nach Steuern 4.938.976,25 6.184.991,83
12. Sonstige Steuern 16.103,79 15.751,13
13. Auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn 4.922.872,46 6.169.240,70
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

1 Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Leipziger Leuchten GmbH, Leipzig, eingetragen unter der Nummer HR B 8387 bei Amtsgericht Leipzig, ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie den sie ergänzenden Vorschriften für Gesellschaften mit beschränkter Haftung gemäß den §§ 264 ff. HGB und des GmbHG erstellt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde bei der Aufstellung teilweise Gebrauch gemacht. Die Erleichterungen nach § 327 HGB werden nur bei der Offenlegung in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz wurde gemäß § 265 HGB Abs. 5 HGB um den "Sonderposten für Investitionszuschüsse" erweitert. Angaben zu Restlaufzeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten erfolgen im Anhang.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses und der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen worden.

Die den einzelnen Posten der Bilanz zu Grunde liegenden Vermögensgegenstände, Schulden und Wagnisse wurden einzeln und unter Berücksichtigung aller vorhersehbaren Risiken bewertet.

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über die voraussichtlichen Nutzungsdauern bewertet. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern liegen bei den Gebäuden zwischen 10 und 50 Jahren und bei den anderen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens zwischen 3 und 15 Jahren. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Geleistete Anzahlungen auf das Anlagevermögen sind zum Nominalwert bewertet worden.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten nach der Durchschnittsmethode unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen werden zu Herstellungskosten bewertet. Der Ansatz beinhaltet neben den Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Teile der Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Die Bewertung erfolgte verlustfrei. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte sind zum Nominalwert bewertet worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert und, soweit erforderlich, unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen bewertet worden. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der nicht wertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Verpfändete liquide Mittel, welche gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, wurden mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind diejenigen Ausgaben bilanziert worden, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert angesetzt.

Sonderposten

Der Posten enthält im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" gewährte Investitionszuschüsse für Investitionen. Sie werden entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagen aufgelöst.

Rückstellungen

Die versicherungsmathematische Berechnung der Pensionsverpflichtung zum Bilanzstichtag durch die ALTE LEIPZIGER Pensionsmanagement GmbH vom 2. April 2024 ergab eine Verpflichtung in Höhe von TEUR 1.742 (Vorjahr: TEUR 1.826). Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Verwendung eines Rechnungszinses von 1,81 % (Vorjahr: 1,78 %). Bei der Bewertung wurde eine Rentendynamik in Höhe von 2 % (Vorjahr 2 %) gemäß Pensionszusage berücksichtigt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die am 30. September 2023 passivierte Verpflichtung für Pensionen in Höhe von TEUR 1.742 (Vorjahr TEUR 1.826) wurden mit den Aktivwerten der Rückdeckungsversicherungen zur Pensionszusage in Höhe von TEUR 390 (Vorjahr TEUR 386) sowie mit verpfändeten liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 676 (Vorjahr TEUR 676), welche gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, verrechnet (insgesamt TEUR 1.067; Vorjahr TEUR 1.062). Ein Gehaltstrend wurde, wie im Vorjahr, nicht berücksichtigt.

Zwischen dem 10-Jahresdurchschnittssatz zum 30. September 2023 von 1,81 % (Vorjahr: 1,78 %) und dem 7-Jahresdurchschnittssatz zum 30. September 2023 von 1,40 % (Vorjahr 1,40 %) ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr TEUR 84).

Vorhandenes Deckungsvermögen mit einem Zeitwert (= fortgeführte Anschaffungskosten aus der verzinslichen Ansammlung der vom Versicherungsnehmer geleisteten Sparanteile der Versicherungsprämien zuzüglich etwa vorhandener Guthaben aus Überschussbeteiligungen), welches dem Zugriff aller Gläubiger entzogen ist und welches ausschließlich für Zwecke der Finanzierung einer Pensionsverpflichtung verwendet wird, wurde nach § 246 Abs. 2 HGB mit den Rückstellungen saldiert. Des Weiteren wurden die aus der Bewertung des verrechneten Aktivwerts der Rückdeckungsversicherung und der Pensionsrückstellung resultierenden Aufwendungen und Erträge verrechnet (Saldo: TEUR 5).

Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögen entspricht weitgehend den Anschaffungskosten des Deckungsvermögens und beträgt TEUR 1.067 (Vorjahr: TEUR 1.062).

Die übrigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Sie berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung künftig erwarteter Preis- und Kostensteigerungen. Der Ansatz erfolgte zum notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahrwurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert worden. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Angaben zu Steuerlatenzen

Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin der Gesellschaft die Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Gesellschaft sind - mit Ausnahme der von der Organträgerin garantierten Ausgleichzahlungen an den Minderheitsgesellschafter - vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie allein die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Gesellschaft im Abschluss der Organträgerin erfasst.

3 Angaben zur Bilanz

Die Bilanz folgt in der Gliederung § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Aktiva

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023 ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen richten sich insbesondere gegen die Leipziger Leuchten Nordic AB (TEUR 199; Vorjahr TEUR 256) und resultieren aus Warenlieferungen und anderen Leistungen. Die Forderungen gegen die Leipziger Leuchten Beteiligungs GmbH (TEUR 0,8; Vorjahr TEUR 2,2) resultieren in vollem Umfang aus den Erstattungsansprüchen für einbehaltene Steuern.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 2.691 (Vorjahr TEUR 2.424) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 5) von mehr als einem Jahr.

Bei dem Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich im Wesentlichen um abgegrenzte Leasing-Sonderzahlungen und um abgegrenzte Ausgaben für Kfz-Steuer und Versicherungen.

Passiva

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 26.000,00 (Vorjahr EUR 26.000,00) und ist in voller Höhe eingezahlt.

Die Rückstellungen für Pensionen setzt sich aus den passivierten Pensionsverpflichtungen, die mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung zur Pensionszusage und mit verpfändeten liquiden Mitteln verrechnet wurden, zusammen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 413; Vorjahr TEUR 317), für Boni, Provisionen und Lizenzen (TEUR 353; Vorjahr TEUR 434), für Gewährleistung (TEUR 85; Vorjahr TEUR 85), für Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 34; Vorjahr TEUR 32) und für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEUR 4; Vorjahr TEUR 7) sowie übrige sonstige Rückstellungen (TEUR 2; Vorjahr TEUR 28).

Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 10.018 (Vorjahr TEUR 5.056) haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter TEUR 9.592 (Vorjahr TEUR 4.669) resultieren aus dem geschlossenen Ergebnisabführungsvertrag.

Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen richten sich gegen die Leipziger Leuchten Schweiz GmbH (TEUR 5) und resultieren aus einer Überzahlung für Warenlieferungen.

4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

Innerhalb Deutschlands TEUR 18.621 (Vorjahr TEUR 19.044). Außerhalb Deutschlands TEUR 1.504 (Vorjahr TEUR 1.952).

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 45; Vorjahr TEUR 66) sowie übrige periodenfremde Erträge (TEUR 0,5; Vorjahr TEUR 39) ausgewiesen. Daneben sind Erträge aus der Auflösung von Sonderposten (TEUR 11; Vorjahr TEUR 11) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Forderungsverluste (TEUR 9; Vorjahr TEUR 7) sowie übrige periodenfremde Aufwendungen (TEUR 40; Vorjahr TEUR 3).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (TEUR 179; Vorjahr TEUR 223) entfallen auf die vom Organträger garantierte Ausgleichszahlung an den Minderheitsgesellschafter.

Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung von TEUR 4.923 (Vorjahr TEUR 6.169) wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Leipziger Leuchten Beteiligungs GmbH abgeführt.

5 Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres durchschnittlich 60 (Vorjahr 64) Arbeitnehmer, davon 33 (Vorjahr 36) gewerbliche Arbeitnehmer und 27 (Vorjahr 28) Angestellte.

Kapitalverhältnisse

Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 26.000,00 wird wie folgt gehalten:

Frau Nadine Hofmann 27,5 %
Leipziger Leuchten Beteiligungs GmbH, Leipzig 72,5 %

Geschäftsführer

Als Geschäftsführer sind Herr Jörg Hofmann, Leipzig, und Frau Nadine Hofmann, Leipzig, bestellt.

Die Geschäftsführer Jörg Hofmann und Nadine Hofmann sind stets einzelvertretungsberechtigt und befugt, die Gesellschaft bei der Vornahme von Rechtsgeschäften mit sich selbst oder als Vertreter eines Dritten zu vertreten.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind.

Gewinnverwendung

Das Ergebnis der Gesellschaft wird entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Leipziger Leuchten Beteiligungs GmbH, Leipzig, an diese abgeführt.

 

Leipzig, den 3. Mai 2024

Jörg Hofmann, Geschäftsführer

Nadine Hofmann, Geschäftsführerin

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.10.2022
Zugänge
30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 232.827,46 0,00 232.827,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 4.986.014,61 0,00 4.986.014,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 445.906,86 7.830,20 453.737,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 988.940,42 53.769,73 1.042.710,15
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 24.178,50 626.462,14 650.640,64
6.445.040,39 688.062,07 7.133.102,46
6.677.867,85 688.062,07 7.365.929,92
Abschreibungen Buchwerte
01.10.2022
Zugänge
30.09.2023
30.09.2023
30.09.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 198.305,46 13.480,50 211.785,96 21.041,50 34.522,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.525.260,36 117.845,00 1.643.105,36 3.342.909,25 3.460.754,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 298.320,86 29.690,70 328.011,56 125.725,50 147.586,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 740.571,42 119.033,23 859.604,65 183.105,50 248.369,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 650.640,64 24.178,50
2.564.152,64 266.568,93 2.830.721,57 4.302.380,89 3.880.887,75
2.762.458,10 280.049,43 3.042.507,53 4.323.422,39 3.915.409,75

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Leipziger Leuchten GmbH, Leipzig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Leipziger Leuchten GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Leipziger Leuchten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 25. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Werner Horn, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christian Dennler, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde am 26. Juni 2024 festgestellt.

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