Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 106801
Vorher
Youco K21-H290 Vorrats-GmbH
Eingetragen
12.7.2021
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Verarbeitung, der Transport und Vertrieb von Kunststoffen, Kunststoffprodukten, und Materialien sowie der Verkauf, Einkauf, die Produktion, die Bearbeitung, der Transport und die Lagerung aller Arten von chemischen Produkten oder der von ihnen abgeleiteten Produkte und aller damit zusammenhängenden Waren; außerdem die Erbringung diesbezüglicher Dienstleistungen; ferner alle Rechtsgeschäfte und Maßnahmen, die dem Unternehmenszweck förderlich sind, einschließlich Beteiligungen an gleichen oder ähnlichen Zwecken dienenden Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Günter Missbrandt
seit 1.12.2025
Prokura
Simon Put
seit 10.7.2023
Geschäftsführer
Cor Mulder
seit 4.3.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
The Compound Company BVNLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
The Compound Company BV
Netherlands
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CMP Cologne GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Vorbemerkung

Hiermit weise ich gemäß § 328 HGB darauf hin, dass durch die Inanspruchnahme der Erleichterungen nach § 327 HGB der offengelegte Jahresabschluss nicht mit dem geprüften Jahresabschluss zum 31.12.2023 übereinstimmt. Der beigefügte Bestätigungsvermerkt bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2023.

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

der CMP Cologne GmbH, Köln

1. Grundlagen des Unternehmens

CMP Cologne GmbH ist Teil der Unternehmensgruppe TCC. Diese Unternehmensgruppe umfasst Unternehmen, deren Ziel es ist, Kunststoffcompounds auf sozial verantwortungsvolle sowie den Anforderungen der Gesellschaft entsprechenden Weise zu entwickeln und zu produzieren und dabei ein guter Arbeitgeber zu sein.

Zur Unternehmensgruppe TCC gehören die folgenden Gesellschaften:

Die EcoForte B.V. entwickelt und produziert kundenspezifische Kunststoffcompounds auf Bestellung. Dies ist auf der Grundlage von Kundenrezepturen oder intern entwickelten Rezepturen möglich. Darüber hinaus führt die EcoForte eine Reihe von Standardprodukten. Die Kunden kommen unter anderem aus dem Bau-, Automobil-, Verpackungs- und Medizinsektor. Die Produkte werden innerhalb Europas vertrieben.

Die Yparex B.V. ist Anbieter extrudierbarer Klebstoffe für Mehrschichtanwendungen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1989 hat das Unternehmen ein umfassendes Sortiment an hochwertigen und fortschrittlichen Klebstoffen für anspruchsvolle Anwendungen in einer Vielzahl von Bereichen entwickelt. Yparex stellt extrudierbare Klebstoffe her, die eine hervorragende Haftung zwischen allen Arten von Kunststoffen auf Polyolefinbasis und anderen Materialien, einschließlich Metallen (Aluminium, Stahl und Kupfer) und Barrierekunststoffen (Nylons und EVOH), erzielen. Klebstoffe von Yparex werden in zahlreichen Anwendungsbereichen eingesetzt: mehrschichtige Verpackungsfolien (z. B. Barrierefolien für Lebensmittelverpackungen, Industriefolien mit Sauerstoffbarriere und medizinische Verpackungen), mehrschichtige Rohre, mehrschichtige Fassadenplatten (für Wände), Kabelmäntel, Folienprodukte und Kompatibilisatoren. Die Yparex vertreibt ihre Produkte weltweit.

Transmare Compounding B.V. Die TCC erwarb Ende 2018 eine strategische Beteiligung von 42 % an der Transmare Compounding B.V. in Roermond/Niederlande. Im Jahr 2023 wurde die Beteiligung auf 100 % erhöht. Die Transmare Compounding B.V. stellt zusammen mit der EcoForte B.V. in kleinerem Maßstab Compounds her. Darüber hinaus ist die Transmare Compounding B.V. auch im Bereich alternativer Rohstoffe und Recyclate aktiv.

Die CMP Cologne GmbH entwickelt und produziert hochwertige Hochleistungs-Compounds für anspruchsvolle Anwendungen in den verschiedensten Bereichen, insbesondere für die Automobilindustrie.

Die CMP Cologne Property GmbH ist eine Gesellschaft, die das Eigentum an den Immobilien der Produktionsstätte in Deutschland hält.

Die PT Resindo Compounding Technologies ist eine 70%ige Beteiligung. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Jakarta/Indonesien und wurde im Jahr 2015 gegründet. Es vertreibt derzeit kundenspezifische Compounds.

Die PT Teak Polymer Composites ist eine 66,6%ige Beteiligung von Resindo mit einem lokalen Partner. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Jakarta/Indonesien und wurde 2019 gegründet. Das Unternehmen stellt Endprodukte aus Teak/Polymer-Verbundstoffen her. Endprodukte sind beispielsweise Beläge (Gerüstböden), Wandpaneele, Fliesen und (Badezimmer-)Möbel.

Die juristische Struktur der Gruppe zum 31. Dezember 2023 stellt sich folgendermaßen dar:

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung der Unternehmensgruppe

Für das Jahr 2023 wurde schwerpunktmäßig an folgenden Zielen gearbeitet:

1.

Auffangen der Effekte der Rohstoffkrise

2.

Auffangen der Effekte der Energiekrise

3.

Auffangen der Effekte der Zinssatzanhebungen

4.

Integration der CMP Cologne GmbH in den Konzern

5.

Upgrade der Produktion: a) Organisation b) Infrastruktur c) Schulung

6.

Erweiterung, Beschleunigung und Professionalisierung der F&E-Aktivitäten

7.

Mengenwachstum und Beitrag "eigener" gegrafteter Materialien u.a. Compatibilizers

8.

Stärkung der wirtschaftlichen Basis

Im Konzern ergeben sich für 2023 folgende wesentlichen finanziellen Kennzahlen:

Der konsolidierte Umsatz ist um 8,1 Mio. € auf 65,0 Mio. € gesunken.

Das Betriebsergebnis ist um 3,7 Mio. € auf 2,8 Mio. € gesunken.

Das EBITDA ist um 7,9 Mio. € auf 4,5 Mio. € gesunken.

Die größten Abweichungen wurden verursacht durch:

die Abschwächung der wirtschaftlichen Bedingungen in der Weltwirtschaft.

hohe Energiekosten in Europa.

Durch stark gestiegene Zinssätze wurden die Lagerbestände in der Lieferkette minimiert.

Durch stark gestiegene Zinssätze sank die Nachfrage nach Investitionsgütern.

Durch stark gestiegene Zinssätze waren Bauprojekte weniger rentabel, was dazu führte, dass Projekte verschoben oder zurückgestellt wurden.

Durch politisch unbeständigen Kurs wurden Investitionen verzögert.

eine besser vorhersehbare Lieferkette mit der Folge, dass die Sicherheitsbestände abgebaut wurden.

die hohe Inflation.

Der Rückgang der Rohstoffpreise ist auch eine Erklärung für den wertmäßigen Umsatzrückgang.

Ein Rückgang der langfristigen Zinssätze im vierten Quartal 2023 hat zu einer Erhöhung der Pensionsrückstellung geführt, die nach den IFRS-Grundsätzen ausgewiesen wird. Dadurch entstand eine außergewöhnliche Aufwendung.

Der Abbau unserer Fixkostenstruktur und Investitionen in das Vertriebsteam verursachen 2023 außergewöhnliche Aufwendungen, die sich ab 2024 amortisieren werden.

weniger verkaufte Mengen, wodurch die variablen Kosten sanken.

Im Jahr 2023 waren die Marktbedingungen für uns nicht optimal. In unserem Sektor und auf mehreren Endmärkten herrschte eine Konjunkturschwäche. Trotz dieser Marktbedingungen haben wir im Jahr 2023 beschlossen, in die Organisation und die Produktentwicklung zu investieren.

Die Finanzergebnisse der Gruppe sind unter anderem der Entwicklung der Rohstoffpreise und den Schwankungen des Dollarkurses unterworfen. Die Geschäftsleitung verfolgt die Entwicklung dieser Faktoren genau, sichert die finanziellen Risiken jedoch nicht durch Finanzinstrumente ab. Durch eine strenge periodische Berichterstattung über die Verkaufspreise und die sich daraus ergebenden Margen wird unmittelbar erkannt, wo Handlungsbedarf besteht. Daher wurden keine derivativen Finanzinstrumente abgeschlossen.

2.2 Entwicklung des Unternehmens

Das Jahr 2023 war geprägt durch die Nachfrageschwäche aus dem Automobilsektor, auf den ein erheblicher Umsatzanteil entfällt.

Der Umsatzrückgang konnte dabei nicht durch geringere Produktions- und Energiekosten, Effizienzsteigerungen und allgemeine Kosteneinsparungen aufgefangen werden.

Die Ergebnissituation war nicht zufriedenstellend.

Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergibt sich aus den weiteren Ausführungen.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1 Vermögenslage

31.12.2023 31.12.2022 Veränderungen
T € % T€ % T€
Immaterielle VG 143 0,9 151 0,7 -8
Sachanlagen 1.028 6,4 871 3,8 157
Vorräte 7.131 44,6 13.537 59,1 -6.406
Forderungen und sonstige VG 2.785 17,4 3.528 15,4 -743
Liquidität 4.742 29,6 4.760 20,8 -18
Aktive Latente Steuern 173 1,1 62 0,2 111
16.002 100,00 22.909 100,0 -6.907
Eigenkapital 1.353 8,5 1.848 8,1 -495
Pensionsrückstellungen 4.168 26,0 4.059 17,7 109
Steuerrückstellungen 0 0,0 242 1,1 -242
Sonstige Rückstellungen 561 3,5 516 2,3 45
Bankverbindlichkeiten 6.040 37,7 6.110 26,7 -70
Lieferantenverbindlichkeiten / Anzahlungen 228 1,4 3.077 13,4 -2.849
Verb. Verbund/Gesellschafter 3.404 21,3 7.014 30,6 -3.610
Sonstige Verbindlichkeiten 248 1,6 43 0,1 205
16.002 100,0 22.909 100,0 -6.907

Investitionen in das Anlagevermögen wurden in 2023 in Höhe von 348 T€ durchgeführt. Die Investitionen betrafen mit 116 T€ die technischen Anlagen und Maschinen sowie mit 203 T€ geleistete Anzahlungen. Der Rest entfiel auf immaterielle Vermögenswerte und die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Den Investitionen stehen Abschreibungen von 199 T€ gegenüber, so dass sich eine Zunahme des Anlagevermögens von 149 T€ ergibt.

Die Vorräte wurden um 6,4 Mio. € abgebaut. Der Rückgang entfällt dabei mit 5,4 Mio. auf die fertigen Erzeugnisse. Der Abbau des Vorratsbestandes erfolgte, um der geringeren Nachfrage Rechnung zu tragen und freie Liquidität zu schaffen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verminderten sich um 743 T€ auf 2,8 Mio. €. Auch hier ist der Rückgang auf den geringeren Umsatz zurückzuführen.

Die Abnahme des Eigenkapitals auf 1.353 T€ ergibt sich aus der Verrechnung des Jahresfehlbetrages 2023. Die Pensionsrückstellungen wurden nach der Projected-Unit-Credit-Methode auf Basis der Richttafeln Heubeck 2018G ermittelt und ergeben sich aus der Übernahme von Zusagen an Mitarbeiter, die im Jahr 2022 im Rahmen einer Betriebsübernahme übernommen wurden.

Die Steuerrückstellungen für 2022 wurden gezahlt. Aufgrund des laufenden Verlustes ergibt sich keine Ertragsteuerbelastung in 2023.

Von den ausgewiesenen Bankverbindlichkeiten sind 963 T€ in 2024 fällig, der restliche Teil ist mittel- bis langfristig fällig. Die durch den Abbau der Vorräte frei gewordene Liquidität wurde genutzt, um sowohl Lieferantenverbindlichkeiten als auch Gesellschafterdarlehen abzubauen.

2.3.2 Cashflow

2023 2022
T€ T€
Jahresergebnis -496 2.087
Zuführung Pensionsrückstellung 110 0
Zuführung Aktive latente Steuern -111 -62
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 18 14
Sachanlagevermögen 181 133
Cashflow -298 2.172

Der vereinfachte Cashflow beläuft sich in 2023 auf -298 T€ und verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 2.472 T€. Maßgebend für die Veränderung ist der Verlust in 2023 gegenüber dem Gewinn im Vorjahr. Dennoch ist die Liquiditätslage als zufriedenstellend zu bezeichnen, dies ist auch an der vorhandenen Liquidität gegenüber den kurzfristigen Verbindlichkeiten ersichtlich.

2.3.3 Ertragslage

2023 2022 Veränderungen
T€ % T€ % T€
Rohergebnis 9.819 100,0 14.250 100,0 -4.431
Personalaufwand -2.922 -29,8 -2.180 -15,3 -742
Sonstige betr. Aufwendungen
Betriebsbereich -5.442 -55,4 -6.159 -43,2 717
Verwaltungsbereich -598 -6,1 -1.000 -7,0 402
Vertriebsbereich -1.033 -10,5 -1.385 -9,7 352
Andere -0 -0,0 -0 -0,0 0
Sonstige Steuern -0 -0,0 -0 -0,0 0
Abschreibungen -199 -2,0 -147 -1,0 -52
Betriebsergebnis -375 -3,8 3.379 23,7 -3.754
Finanzergebnis -318 -3,2 -385 -2,7 67
Ergebnis vor ertragsabhängigen Steuern -693 -7,0 2.994 21,0 -3.687
Ertragsteuern 197 2,0 -907 -6,4 1.104
Jahresergebnis -496 -5,0 2.087 14,6 -2.583

Das Rohergebnis verminderte sich durch die gegenüber dem Vorjahr geringeren Umsätze um 4,4 Mio. €.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 742 T€. Beim Vergleich mit dem Vorjahr ist aber zu berücksichtigen, dass im Vorjahr erst ab März Personalaufwendungen durch eine Betriebsübernahme angefallen sind.

Aufgrund geringerer Energiekosten konnten die Betriebsaufwendungen gegenüber dem Vorjahr auf 5.442 T€ gesenkt werden. Auch bei den Verwaltungskosten wurden Kosteneinsparungen erzielt. Bei den Vertriebsaufwendungen führten insbesondere geringere Ausgangsfrachten zu einer Kostenreduktion.

Durch einen Verlustrücktrag und der Bildung aktiver latenter Steuern ergibt sich in 2023 ein positiver Saldo aus Ertragsteuern von 197 T€.

Insgesamt verminderte sich das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr um 2.583 T€ auf - 496 T€.

3. Personal- und Sozialbereich

Die Qualität der Leistung eines Unternehmens ist eng mit der Beachtung der Komponenten Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz verbunden. Einerseits spielen hier die gesetzlichen Anforderungen eine Rolle (Arbeitsschutz- und Umweltfragen usw.), andererseits besteht ein Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden der Mitarbeiter und der Qualität der Produkte. Auf Konzernebene und damit auch für CMP ist hierfür ein QESH- Manager zuständig, der die Einhaltung aller gesetzlicher Normen sicherstellen und auch Qualitätsverbesserungen in diesen Bereichen erzielen soll.

Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz sind ein fester Tagesordnungspunkt bei jedem Meeting des Managementteams.

In 2023 erfolgten auf Konzernebene in Bezug auf diese Punkte:

Erhöhung des Sicherheitsbewusstseins in der gesamten Organisation

Rezertifizierung nach ISO 9001 und Kontroll-Audits nach ISO 14001

4. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung wird auf Ebene des Konzernverbundes ausgeübt. Dabei werden neben eigenen Mitarbeitern auch finanzielle Mittel in externe Tests und Forschung investiert. Es wird angestrebt, künftig den größten Teil der externen Forschung intern durchführen zu können. Zu diesem Zweck wurde in den letzten Jahren ein starkes F&E-Team aufgebaut. Die Einrichtung des F&E-Labors mit Teststrecken und Testgeräten wurde ebenfalls erweitert und es wurde eine Produktlinie eingerichtet, die auf die Entwicklung und Herstellung innovativer Produkte ausgerichtet ist.

5. Chancen- und Risikobericht

Die wichtigsten Risiken und Unsicherheiten für den Konzern und auch für die CMP Cologne GmbH sind die Folgenden, wobei der Umgang damit jeweils direkt benannt wird.

Strategie

Die Strategie bleibt unvermindert auf Wachstum und die optimale Nutzung der Produktionskapazitäten und deren Austauschbarkeit innerhalb der Gruppe ausgerichtet.

Im Jahr 2023 wurde das Managementteam in ein strategisches Managementteam und ein operatives Managementteam geteilt.

Auf der Grundlage der strategischen Ziele wurden die internen und externen Risiken und Ereignisse bewertet, die das Erreichen unserer Ziele hätte beeinträchtigen können. Durch die Bewertung der Szenarien und deren Umsetzung in Maßnahmen konnten wir unseren Kurs beibehalten.

Operativ

a) Beschaffung

Die Unterbrechung bestimmter Rohstofflieferungen durch Lieferanten, Qualitätsanpassungen oder Auswirkungen höherer Gewalt können schwerwiegende Auswirkungen haben. Im Jahr 2022 war dies auf dem europäischen Kunststoffmarkt der Fall, als Compound-Hersteller unter Druck gerieten, weil die Lieferungen von wichtigen Lieferanten ausfielen. "Dual Suppliership" ist daher ein permanenter Schwerpunkt und laufendes Projekt mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass dadurch bessere Verhandlungsmöglichkeiten für die Beschaffung bestehen. Ebenfalls im Jahr 2023 wurden schrittweise neue Rohstoffklassen als Backup für bestehende Beschaffungsströme eingeführt, die unser Risiko- und Margenprofil verbessern.

b) Geistiges Eigentum

Rezepturen, Hardwareauswahl, Rohstofftypen und Produktionsmethoden stehen bei unseren Geschäftsaktivitäten im Mittelpunkt. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass sie streng vertraulich behandelt werden, da ein Wettbewerber jahrelange Entwicklungsarbeit leicht kopieren kann. Unsere Arbeitsverträge, IKS-Systeme, digitalen Zugriffsrechte, Besucherrichtlinien und alle weiteren internen Regeln sind darauf ausgerichtet, Informationsabflüsse zu verhindern.

c) Lieferzuverlässigkeit im Vertrieb

Für bestimmte Kunden sind wir deren einziger Lieferant ("single supplier"), was Verpflichtungen mit sich bringt. Wenn wir nicht liefern können, ruht das Geschäft des Kunden und er kann nicht ad hoc auf eine Alternative zurückgreifen, da dies oft mit langen Genehmigungsverfahren verbunden ist. Wir müssen deshalb in der Lage sein zu liefern, wenn die Kunden rechtzeitig bestellen. Aus diesem Grund wird bei vielen Endprodukten ein höherer Lagerbestand gehalten, sofern dieser sicher verkäuflich ist.

d) EDV

Das Unternehmen ist in zunehmendem Maße auf EDV zur Steuerung, Produktion und Dokumentation angewiesen. Die EDV muss deshalb hochwertig sein. EDV-Sicherungsmaßnahmen wie Backups, Verschlüsselung und Anti-Virusmaßnahmen wurden ausreichend berücksichtigt.

e) Sicherheit

In einem Fertigungsunternehmen ist die Sicherheit der Mitarbeiter ein wichtiges Anliegen und ein fester Tagesordnungspunkt in den Meetings des Managements. Es ist ein Thema, das als "nie abgeschlossen" betrachtet wird und bei dem immer Raum für Verbesserungen besteht.

Finanziell

Durch die besser vorhersehbare Lieferkette, die Abschwächung der Nachfrage, eine bessere Verfügbarkeit von Rohstoffen und aufgrund der höheren Zinssätze haben wir unsere Lagerbestände erheblich reduziert und Betriebskapital freigesetzt.

Es liegt eine überwiegend langfristige Bank- und Gesellschafterfinanzierung vor.

Es ist dadurch sichergestellt, dass eine ausreichende Liquidität zur Unternehmensführung vorhanden ist. Dennoch kann sich eine fortdauernde Wirtschaftskrise dämpfend auf Umsatz und Deckungsbeitrag auswirken, während das Unternehmen hohe Fixkosten und nur einen begrenzten flexiblen Spielraum hat.

Um sich daraus ergebende Risiken rechtzeitig zu erkennen, hat eine laufende Finanzplanung zu erfolgen.

Gesetzes- und Rechtsvorschriften

a) Haftung

Unsere Produkte werden in Endanwendungen in den Sektoren Automobilbau, medizinische Verpackungen, Lebensmittelverpackungen, Trinkwasserleitungen und Hochspannungskabel genutzt. Sektoren, die wenig verzeihen, wenn die Qualität nicht stimmt. Neben strengen internen Qualitätskontrollen verfügen wir zudem über eine Haftpflichtversicherung. Darüber hinaus wird sehr viel Wert auf die Gültigkeit der Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelegt.

b) Regulierungsdruck

Als Produktionsunternehmen müssen wir eine Vielzahl von Vorschriften, Berichtspflichten und Vorlagefristen von Plänen bei zahlreichen Stellen einhalten. Zudem müssen einige unserer Produkte den Gesetzes- und Rechtsvorschriften entsprechen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sind im Unternehmen spezielle Verantwortliche tätig.

Risikomanagement

Im Rahmen der neuen ISO-Norm 9001-2015 wird ständig eine detaillierte Risikoanalyse erfasst. Für alle ermittelten Geschäftsrisiken wurden oder werden Pläne ausgeführt. Generell wird dem Risikomanagement große Aufmerksamkeit gewidmet und es werden kontinuierlich Anstrengungen zur Verbesserung des Risikoprofils unternommen. Die Risiken hinsichtlich Arbeitsschutz und Sicherheit werden über eine Risiko- Inventarisierung und -Evaluierung (RI&E) bewertet und regelmäßig aktualisiert.

Wir bemühen uns hauptsächlich um ein internes Risikomanagement. Ein Beispiel: Ein gutes Screening der Kunden, ein klares Verfahren für die Vergabe von Kreditlinien an Kunden, die strikte Anwendung von Kreditsperren und eine feste Routine für die Einziehung von Forderungen haben Vorrang vor dem Abschluss einer Kreditversicherung.

Die Geschäftsrisiken werden jährlich mit dem Versicherungsvermittler besprochen und es wird beurteilt, welche Versicherungen wünschenswert sind. So wurden beispielsweise Feuer- und Haftpflichtversicherungen abgeschlossen. Die Produktionsräume sind mit gut gewarteten Sprinkleranlagen ausgestattet. Die sonstigen Versicherungsbedingungen werden erfüllt. Damit sind die Risiken abgesichert, die das Unternehmen direkt bedrohen können.

Tritt ein größeres Risiko ein, wirkt sich dies immer auf die Betriebsführung aus. Ein Brand legt die Produktion lahm. Da der Konzern über mehrere Fabrikstandorte verfügt und die Renovierungszeit gut versichert ist, ist dieses Risiko begrenzt.

Ein weiteres wichtiges Risiko ist die Versorgungssicherheit bei Rohstoffen. Durch die Ausweitung der Rohstoffbeschaffung außerhalb Europas ist auch dieses Risiko begrenzt.

Im Jahr 2022 gab es eine weitere Rohstoffkrise, und diese setzt sich auch im Jahr 2023 fort. Die Verfügbarkeit von Rohstoffen war sehr schlecht. In diesem Zeitraum hat uns der Einsatz alternativer Rohstoffe durch die Krise gebracht. Eine Rohstoffkrise stellt eine große Belastung für den freien Cashflow dar, da der Stückwert stark ansteigt und mehr Rohstoffe gelagert werden müssen, um die Produktion und Kontinuität zu gewährleisten.

Betrug ist ein Risiko, das auftreten kann. Durch die Erstellung einer jährlichen Betrugsrisikoanalyse und die Ergreifung von Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung können wir dieses Risiko mindern.

Unsicherheiten und Risiken aus Kriegen sowie Unruhen in der Welt

Viele wirtschaftliche Bereiche sind mit den Auswirkungen der Kriege und Unruhen in der Welt (z.B. Russland, Ukraine, Gaza) konfrontiert. Die Auswirkungen und Unsicherheiten betreffen auch Europa und die Auswirkungen werden immer deutlicher spürbar.

Es ist jedoch unmöglich abzuschätzen, wie die zukünftigen Auswirkungen aussehen werden. Im Folgenden legen wir unsere Einschätzungen und Annahmen sowie unseren Umgang mit dieser Entwicklung dar.

Ausgehend von der aktuellen Situation und den Erfahrungen des vergangenen Jahres müssen wir annehmen, dass die Wirtschaft in unserer Branche in einen Abschwung geraten ist. Dies wirkt sich auf unsere Rentabilität aus. Wir gehen davon aus, dass sowohl die Rentabilität als auch die Liquidität in ausreichendem Maße vorhanden sind, um weiterhin unseren Verpflichtungen nachzukommen.

Welche Szenarien zieht die Geschäftsführung hauptsächlich in Betracht?

Die Anlieferung von Rohstoffen könnte beeinträchtigt werden. Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Lieferanten, die derzeit keine größeren Hindernisse voraussehen. Wenn die Rohstoffwerke schließen, gibt es nach derzeitigen Schätzungen und Annahmen bei unseren Lieferanten noch genügend Vorräte zur Fortsetzung der Produktion.

Der Absatz von Waren kann unter anderem durch EU-Sanktionen behindert werden. Wir rechnen derzeit nicht mit einem wesentlichen Nachfragerückgang.

Wir berücksichtigen Nachfragesteigerungen in bestimmten Sektoren (z. B. im Lebensmittelsektor) und Nachfragerückgänge in anderen Sektoren (z. B. in der Automobilindustrie) und verfolgen diese Entwicklungen genau.

Durch den Krieg in der Ukraine sind die Energiekosten erheblich gestiegen. Bis jetzt ist es uns gelungen, diese Kosten relativ gut an unsere Kunden weiterzugeben. Die Versorgungssicherheit mit Strom ist ein zusätzliches Risiko, das derzeit jedoch kein Problem darstellt.

Steigende Zinssätze aufgrund der erhöhten Inflation führen zu Verzerrungen der Marktnachfrage. Dieses externe Ereignis wurde in diesem Jahr so gut wie möglich innerhalb des Unternehmens aufgefangen.

Auf der Grundlage der aktuellen Ergebnisse, des Auftragseingangs und der Signale von Kunden und Lieferanten geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Auswirkungen der aktuellen Unsicherheiten und Krisen vorerst für das Unternehmen begrenzt und ausreichende finanzielle Mittel vorhanden sind, um den Verpflichtungen weiterhin nachzukommen.

6. Prognosebericht und Ausblick

Investitionen

Es soll auch im Jahr 2024 weiter in die Optimierung der Produktionskapazitäten investiert werden, um die Effizienz zu steigern und die Kostenstruktur zu verbessern.

Finanzierung

Die Unternehmensgruppe verfügt über eine Konzernfinanzierung, die bis zum Ende des Jahres 2024 als ausreichend angesehen wird. Die gilt entsprechend für das Unternehmen CMP.

Personal

Der Personalstand soll in Summe beibehalten werden. Das altersbedingte Ausscheiden von Mitarbeitern soll durch Neueinstellungen ausgeglichen werden.

Umsatz

Der Umsatz und die Rentabilität hängen von der wirtschaftlichen Entwicklung, der F&E-Leistung und der Hochskalierung neuer Produkte ab.

Die Umsatzentwicklung wurde dabei in 2023 weitgehend durch die Konjunktur bestimmt. Die Gesellschaft ist so aufgestellt, dass eine Nachfragebelebung produktionsmäßig bedient werden kann. Darüber hinaus dürfte der eingeschlagene Kurs in den Bereichen F&E und Vertrieb auch grundsätzlich ein stärkeres strukturelles Umsatzwachstum auf breiter Front ermöglichen.

Die Planungen gehen für 2024 von einer Nachfragebelebung und einem Umsatzwachstum aus.

Ergebnis

Für das Gesamtjahr 2024 wird mit einem zumindest ausgeglichenen Jahresergebnis gerechnet.

 

Köln, 21. Mai 2024

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

CMP Cologne GmbH, Köln

AKTIVSEITE

31.12.23 31.12.22
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 143.376,18 151.124,43
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 511.624,59 500.617,45
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 313.484,45 370.561,05
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 202.809,18 0,00
1.027.918,22 871.178,50
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 7.131.413,18 13.537.178,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.784.412,75 3.528.092,24
davon gegen verbundene Unternehmen 47.096,03 € (Vj: 91.995,03 €)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.742.422,49 4.759.785,13
C. Aktive latente Steuern 173.170,00 61.595,00
16.002.712,82 22.908.954,15

PASSIVSEITE

31.12.23 31.12.22
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 1.823.302,07 -263.704,14
III. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -495.507,87 2.087.006,21
1.352.794,20 1.848.302,07
B. Rückstellungen 4.729.588,53 4.817.406,03
C. Verbindlichkeiten 9.920.330,09 16.243.246,05
davon gegenüber Kreditinstituten 6.039.866,67 € (Vj: 6.110.129,66 €)
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 4.200,00 € (Vj: 10.583,96 €)
davon gegenüber Gesellschaftern 3.400.000,00 € (Vj: 7.003.334,00 €)
16.002.712,82 22.908.954,15

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar - 31. Dezember 2023

CMP Cologne GmbH, Köln

2023 2022
1. Rohergebnis 9.819.113,51 14.250.235,48
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -2.414.107,67 -1.884.353,32
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -507.789,06 -295.557,90
davon für Altersversorgung -81.577,00 € (Vj. 0,00 €)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen -199.033,78 -146.715,19
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.072.416,78 -8.544.991,86
davon aus Währungsumrechnungen -134.626,45 € (Vj. -394.141,13 €)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 45.811,14 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen 28.875,00 € (Vj. 0,00 €)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -364.242,84 -385.092,00
davon an Gesellschafter -179.062,50 € (Vj. -228.334,00 €)
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen -27.014,00 € (Vj. -224,00 €)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 197.157,61 -906.519,00
davon aus der Abgrenzung latente Steuern 111.575,00 € (Vj. 61.595,00 €)
8. Ergebnis nach Steuern / Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -495.507,87 2.087.006,21

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Hinweise

Die CMP Cologne GmbH hat ihren Sitz in Köln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln (Reg.-Nr.: HR B 106801).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Es konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten bilanziert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten der Sachanlagen werden in Höhe der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst). Einbeziehungswahlrechte werden nicht ausgeübt. Auch Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 800,00 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet. Es werden keine Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einbezogen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Kassenbestände und Bankguthaben sind jeweils zum Nennwert bilanziert.

Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus Bewertungsdifferenzen zwischen Steuer- und Handelsbilanz sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. Die Bewertungsdifferenz führt zukünftig zu einer Steuerentlastung, die mit dem individuellen Unternehmenssteuersatz bewertet wurde.

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Pensionsverpflichtungen wurden nach der Projected-Unit-Credit-Methode bewertet. Den Berechnungen wurden die Richttafeln Heubeck 2018 G zu Grunde gelegt. Der Bewertung lagen folgende Parameter zu Grunde:

Zinssatz: 1,82 % (10-Jahres-Durchschnitt)
1,74 % (7-Jahres-Durchschnitt)
Dynamik der anrechenbaren Bezüge: 2,75 %
Dynamik der BMG gesetzliche RV: 2,50 %
Dynamik Anpassung laufende Renten: 2,50 %

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Zinsen für Fremdkapital wurden bei keinem Posten des Anlagevermögens aktiviert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen weisen 0,00 € eine Restlaufzeit von über 1 Jahr aus (Vorjahr: 0,00 €).

Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern wurden gebildet auf temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Bilanzansätzen sowie auf steuerliche Verlustvorträge:

Abweichung Bilanzansatz Rückstellungen: 342 T€ (Vj: 194 T€)

Steuerlicher Verlustvortrag zur Gewerbesteuer: 402 T€ (Vj: 0 T€)

Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wurde für die Körperschaftsteuer / Solidaritätszuschlag ein Steuersatz von 15,82 % und für die Gewerbesteuer ein Steuersatz von 16 % zugrunde gelegt.

Entwicklung der aktiven latenten Steuern:

Stand 01.01.2023: 62 T€
Zuführung: 111 T€
Stand 31.12.2023: 173 T€

Eigenkapital

Der Gesamtbetrag, der gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 85 T€. Weiterhin unterliegen 173 T€ aus gebildeten aktiven latenten Steuern einer Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB.

Pensionsrückstellungen

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 85.030,00 Euro.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von 5.002 T€ (davon durch Pfandrechte oder sonstige Rechte gesichert 5.002 T€, davon gegenüber verbundenen Unternehmen 5.002 T€). Die Gesellschaften, für die Haftungsverhältnisse eingegangen wurden, sind ertrags- und liquiditätsmäßig so ausgestattet, dass zum Bilanzstichtag nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet wird.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Mietverträgen ergeben sich jährliche finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 529 T€, davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 529 T€.

D. Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 25 (Vorjahr: 26) Arbeitnehmer beschäftigt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 die Kaufleute

Adrianus van Hussen, Maarssen / Niederlande (bis 07.02.2023)

Jip Johannes Duijn, Waalre / Niederlande (bis 10.07.2023)

Cor Mulder, Vriezenveen / Niederlande

Simon Put, Westervoort / Niederlande (seit 10.07.2023)

Die Angabe der Gesamtbezüge erfolgt unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB nicht.

Konzernabschluss

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der The Compound Company B.V. Enschede / Niederlande, einbezogen. Der Abschluss wird in den Niederlanden bei der Kamer van Koophandel veröffentlicht.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresfehlbetrag wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Köln, 21. Mai 2024

Geschäftsführung

Anlagenspiegel 2023

Kumulierte Anschaffungs-/Herstellungswerte
Stand 01.01.23 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 165.059,48 10.205,10 0,00 0,00 175.264,58
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 571.934,30 116.210,95 0,00 0,00 688.145,25
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 432.024,34 18.800,02 0,00 0,00 450.824,36
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 202.809,18 0,00 0,00 202.809,18
1.003.958,64 337.820,15 0,00 0,00 1.341.778,79
1.169.018,12 348.025,25 0,00 0,00 1.517.043,37
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.23 Zugänge Zuschreibungen - Abgänge Stand 31.12.23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.935,05 17.953,35 0,00 31.888,40
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 71.316,85 105.203,81 0,00 176.520,66
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.463,29 75.876,62 0,00 137.339,91
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
132.780,14 181.080,43 0,00 313.860,57
146.715,19 199.033,78 0,00 345.748,97
Buchwerte
31.12.23 31.12.22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 143.376,18 151.124,43
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 511.624,59 500.617,45
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 313.484,45 370.561,05
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 202.809,18 0,00
1.027.918,22 871.178,50
1.171.294,40 1.022.302,93

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

Gesamtbetrag Davon mit einer Restlaufzeit von
bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahren mehr als 5 Jahren
Verbindlichkeiten 9.920.330,09 2.043.412,09 6.092.304,00 1.784.614,00
(16.243.246,05) (6.843.246,05) (6.092.310,00) (3.307.690,00)
davon gegenüber Kreditinstituten 6.039.866,67 962.948,67 3.692.304,00 1.384.614,00
(6.110.129,66) (110.129,66) (3.692.310,00) (2.307.690,00)
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 4.200,00 4.200,00 0,00 0,00
(10.583,96) (10.583,96) (0,00) (0,00)
davon gegenüber Gesellschaftern 3.400.000,00 600.000,00 2.400.000,00 400.000,00
(7.003.334,00) (3.603.334,00) (2.400.000,00) (1.000.000,00)
gesichert
durch
Verbindlichkeiten 9.606.497,36 - Raumsicherungsübereignung Inventar und Vorräte
(16.190.154,75) - Globalzession Forderungen LuL
- Branchenübliche Eigentumsvorbehalte
davon gegenüber Kreditinstituten 6.039.866,67 - Raumsicherungsübereignung Inventar und Vorräte
(6.110.129,66) - Globalzession Forderungen LuL
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
(0,00)
davon gegenüber Gesellschaftern 3.400.000,00 - Nachrangig Raumsicherungsübereignung Inventar und Vorräte
(7.003.334,00) und Globalzession Forderungen LuL

In Klammern: Vorjahreswerte

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CMP Cologne GmbH, Köln:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CMP Cologne GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CMP Cologne GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gronau, den 21.05.2024

Illner Pott Reers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Pott, WIRTSCHAFTSPRÜFER

Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses gem. § 328 HGB

CMP Cologne GmbH, Köln

Der Jahresabschluss der CMP Cologne GmbH, Köln, zum 31.12.2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 05.12.2024 festgestellt worden.

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