Stabilus SE
Selbe AdresseHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gianluca Cariccia seit 12.3.2025 | Prokura |
Torben Woisin seit 12.3.2025 | Prokura |
Stephan Taugs seit 30.10.2024 | Geschäftsführer |
Jürgen Roland seit 13.12.2023 | Prokura |
René Pruß seit 13.12.2023 | Prokura |
Danny Klein seit 13.12.2023 | Prokura |
Stefan Burg seit 13.12.2023 | Prokura |
Michael Robert Dr. Büchsner seit 14.3.2023 | Prokura |
Lorenz Heinrich Dr. Wiegers seit 15.8.2022 | Geschäftsführer |
Ina Dr. Becker seit 13.4.2022 | Prokura |
Karsten Sander seit 5.2.2013 | Prokura |
Markus Franz Josef Lang seit 22.9.2005 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stabilus GmbHKoblenzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024Bericht des AufsichtsratsDie Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat über die Entwicklung des Unternehmens und alle wesentlichen Geschäftsvorfälle regelmäßig mündlich und schriftlich unterrichtet. Anhand der Berichte und der erteilten Auskünfte hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung überwacht. Wichtige geschäftliche Einzelvorgänge wurden im Aufsichtsrat behandelt. Die Geschäftsvorgänge, die aufgrund gesetzlicher oder satzungsmäßiger Bestimmung der Zustimmung des Aufsichtsrats unterlagen, wurden überprüft und mit der Geschäftsführung erörtert. Der Jahresabschluss zum 30. September 2024 sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 sind von dem Abschlussprüfer Deloitte GmbH, München, ("Deloitte") geprüft worden. Die Berichte von Deloitte tragen den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk und liegen dem Aufsichtsrat vor. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses geprüft. Er schließt sich dem Ergebnis der Abschlussprüfer an und erhebt auch nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen. In der Sitzung am 30. Januar 2025 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss gebilligt.
Koblenz, 30. Januar 2025 Der Aufsichtsrat der Stabilus GmbH Jürgen Roland, Vorsitzender Jürgen Rolf, Mitglied des Aufsichtsrates Andreas Schröder, Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrates Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Stabilus GmbH (im Folgenden auch "Stabilus" oder "Gesellschaft" genannt) ist in den unter Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellten Konzernabschluss der Stabilus SE, Frankfurt am Main, HRB 128539, Geschäftsadresse Wallersheimer Weg 100, 56070 Koblenz, Deutschland einbezogen. Die Stabilus SE ist seit dem 19.09.2022 im M-Dax der Frankfurt Stock Exchange gelistet. Die Gesellschaft ist ein weltweit operierendes Unternehmen und hat ihren Sitz in Koblenz. Der Schwerpunkt der Tätigkeit der Stabilus GmbH ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Gasfedern, Dämpfern, Klappenöffnungssystemen (POWERISE) und anderen Produkten für die Automobilindustrie und andere Industriezweige. Zu den Kunden der Gesellschaft zählen neben den wesentlichen Automobilherstellern auch Kunden aus vielen unterschiedlichen Industriezweigen. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der Stabilus GmbH konzentriert sich neben der kontinuierlichen Kosten- und Funktionsverbesserung der unterschiedlichen Produktgruppen auf die Entwicklung neuer Anwendungen, um somit dauerhaft die Lösungskompetenz für Anforderungen der Kunden im Bereich Motion Control erfolgreich sicherstellen zu können. Der Fokus liegt dabei neben der Produktgruppe "LIFT-O-MAT" (Gasfedern) auch auf der Produktgruppe "POWERISE". "POWERISE"- Produkte (automatische Klappenöffnungs- und -schließsysteme) werden in Koblenz entwickelt. Eine stetig wachsende Bedeutung kommt integralen Systemlösungen zu, in denen mechanische bzw. elektromechanische Bauteile mit Sensorik, Steuergerät und Software komplettiert werden. Dieser Trend manifestiert sich sowohl im automobilen als auch im industriellen Bereich, dort zum Beispiel bei regenerativen Energien. In der Forschung und Entwicklung beschäftigt die Stabilus GmbH 185 Mitarbeiter (i. Vj. 186). Die Kosten für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr 2023/2024 EUR 37,6 Mio. (i. Vj. EUR 35,6 Mio.). Die Kosten für Forschung und Entwicklung belaufen sich damit auf 10,4 % vom Umsatz (i. Vj. 9,7 %) und stellen einen wesentlichen Teil der internationalen Entwicklungsarbeit der Stabilus Gruppe dar. Die in den sonstigen Umsatzerlösen enthaltenen Lizenzeinnahmen von Schwester- und Tochterunternehmen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr EUR 41,7 Mio. (i. Vj. EUR 40,6 Mio.). Der Anstieg ist im Wesentlichen durch das Wachstum des Gruppenumsatzes und den damit einhergehenden gestiegenen Lizenzeinnahmen begründet. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen Die globale Weltwirtschaft stand erneut vor großen Herausforderungen, nachdem die globale Wirtschaftsleistung im Kalenderjahr 2023 trotz belastender Faktoren um + 3,3% gewachsen war. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für das Kalenderjahr 2024 ein globales Wirtschaftswachstum von + 3,2% (World Economic Outlook - Oktober 2024). Innerhalb der Europäischen Union wird die deutsche Wirtschaftsleistung in diesem Jahr mit 0,0% auf Vorjahresniveau stagnieren, während für den Euroraum mit einem Wachstum von + 0,8% gerechnet wird. Neben der Prognose des Internationalen Währungsfonds vom Oktober 2024 erwartet die OECD in ihrer neuesten Prognose von September 2024 ebenfalls ein verhaltenes Wachstum der weltwirtschaftlichen Aktivität. Demnach dürfte die Weltwirtschaft in diesem und im nächsten Kalenderjahr ebenfalls um jeweils +3,2% wachsen. Innerhalb der Europäischen Union wird für den Euroraum ein sehr geringes Wachstum von lediglich +0,7% erwartet. Bestimmende Einflussfaktoren auf die Wirtschaft im Geschäftsjahr 2024 waren nach wie vor der weiter anhaltende Russland-Ukraine-Krieg, der Israel-Konflikt und deren Auswirkungen, wie die Verknappung von Energie, Rohstoffen und Zulieferprodukten. Darüber hinaus haben hohen Tarifabschlüsse in Deutschland und in vielen anderen Ländern im Vorjahr die Inflation verstärkt. Die Energiepreise auf den Weltmärkten waren von November 2023 bis Mai 2024 deutlich rückläufig und stagnieren seither. Allerdings steigen die Energiepreise seit August 2024 wieder leicht an. Die für das Kalenderjahr 2024 zu erwartende Inflationsrate beträgt laut Schätzungen des ifo Instituts zum Berichtszeitpunkt im weltweiten Durchschnitt rund 4,0%. In der Region EMEA beträgt die Inflation in der Europäischen Union (EU) im September 2024 circa 2,1% und ist damit weiterhin rückläufig. Der Stabilus-Kernmarkt Deutschland erreichte im September 2024 eine Inflationsrate von 1,8% und ist damit ebenfalls weiter abflachend. Branchenbezogene Entwicklungen Entwicklung der Automobilindustrie Trotz der weiterhin angespannten volkswirtschaftlichen Lage, des hohen Zinsniveaus, des weiter anhaltenden Russland-Ukraine-Krieges und des Israel-Konflikts und deren Auswirkungen wurden nach S&P Global Mobility-Angaben (Stand Oktober 2024) in den Monaten Oktober 2023 bis September 2024 (GJ 2024) weltweit +1,2 Mio. mehr Fahrzeuge (Light Vehicles) produziert als im Vorjahresvergleichszeitraum und ein Wert von 89,4 Mio. produzierten Fahrzeugen erreicht. Die Region EMEA hat mit insgesamt 19,7 Mio. produzierten Einheiten einen Rückgang von -1,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu verzeichnen (Deutschland: +0,0 Mio. produzierte Einheiten). Laut European Automobile Manufacturers Association (ACEA) stiegen die Pkw-Neuzulassungen in der EU im Geschäftsjahr 2024 (1. Oktober 2023 bis 30. September 2024) gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um circa +1,8% (Stand Oktober 2024). Entwicklung des Industriesektors Die Industrieproduktion stand unter dem Einfluss aktueller globaler Herausforderungen wie der Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums, ungünstigeren Finanzierungsbedingungen, der Folgen des Russland-Ukraine-Konflikts und des Israel-Konflikts sowie von Lieferengpässen und Rohstoffknappheit. Obwohl die globale Industriekonjunktur im Frühjahr weiter an Fahrt gewonnen hat, haben sich die kurzfristigen Aussichten zuletzt wieder etwas eingetrübt. Zwar haben sich die Lieferengpässe im Industriesektor, die im Vorjahr einen Einfluss hatten, im Geschäftsjahr 2024 entspannt und die Lieferketten funktionieren. Allerdings verfügt der Industriesektor nun über teilweise hohe Lagerbestände, was bei einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums zu Risiken führen kann. Laut Eurostat (statistisches Amt der Europäischen Union) ist die saisonbereinigte Industrieproduktion (Entwicklung des Produktionsvolumens der Industrie ohne Baugewerbe auf der Grundlage von kalender- und saisonbereinigten Daten) im September 2024 in der Europäischen Union um -2,4% im Vergleich zu September 2023 gesunken. In Deutschland wurde sogar ein Rückgang von -4,5% verzeichnet. Entwicklung der Beschaffungsmärkte Die derzeitigen Entwicklungen auf den Beschaffungsmärkten zeigen eine schrittweise Entspannung der Materialeinkaufspreise für einzelne Rohstoffe und Vorprodukte. Dennoch unterliegen die derzeitigen Einkaufspreise der Stabilus GmbH einer gewissen Preisdynamik - bedingt durch den volatilen Rohstoffmarkt sowie sonstigen Kostensteigerungen bei den Lieferanten - und erfordern es, Lieferketten noch resilienter zu gestalten, um eine möglichst hohe Flexibilität zu gewährleisten. Daneben sind weiterhin hohe Inflationsraten - trotz einer leichten Entspannung - einer der wesentlichen Einflussfaktoren auf den verschiedenen Beschaffungsmärkten. Darüber hinaus könnten globale Konflikte und geopolitische Spannungen die Stabilität der Lieferketten beeinträchtigen und zu Unsicherheiten führen. Nach Einschätzung der Stabilus Gruppe sind die Preise für Kunststoffe im Verlauf des Geschäftsjahres 2024 um rund -2,0% gefallen (Stand September 2024); Metalle verzeichneten Preissenkungen von durchschnittlich -1,3% (Stand September 2024) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und haben sich damit etwas reduziert. Preise für Zink und Nichteisenteile verzeichneten ebenfalls Preissenkungen von durchschnittlich -1,7% (Stand September 2024). Darüber hinaus sanken die Preise für stahlhaltige Rohstoffe und Komponenten für die Weiterverarbeitung für Kolbenstangen leicht um durchschnittlich -6,2% und für Druckrohre sogar um durchschnittlich -12,3%. Dagegen hatten die steigenden Kosten für elektrische Teile negative Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft. Geschäftsverlauf Stabilus als weltweit tätiges Produktionsunternehmen wird für interne Planungs- und Steuerungszwecke auf Basis des operativen EBIT und den Umsatzerlösen nach IFRS gesteuert. Es bestehen aufgrund der unterschiedlichen Vorgaben durch die nationale (HGB) und internationale Rechnungslegung (IFRS) Ausweisunterschiede zwischen dem in diesem Abschluss verwendeten Rechnungslegungssystem (HGB im Vgl. zu IFRS) für die Gesellschaft. Die Umsatzerlöse nach HGB beliefen sich für den Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 auf EUR 363,0 Mio. nach EUR 365,5 Mio. im Vorjahr. Die Umsatzerlöse nach IFRS beliefen sich dagegen für den Zeitraum vom 01. Oktober 2023 bis 30. September 2024 auf EUR 287,1 Mio. nach EUR 295,0 Mio. im Vorjahr. Der Unterschiedsbetrag von EUR 75,9 Mio. (i. Vj. EUR 70,5 Mio.) zwischen den Umsatzerlösen nach HGB und IFRS ergibt sich in diesem Jahr aus der Erfassung von Lizenzerlösen (EUR 41,7 Mio .; i. Vj. EUR 40,6 Mio.) und Entwicklungskostenweiterbelastungen (EUR 1,1 Mio .; i. Vj. EUR 1,9 Mio.), Weiterbelastungen an Schwestergesellschaften (EUR 16,8 Mio.; i. Vj. EUR 13,5 Mio.), der Erfassung von Verkaufserlösen aus selbstgefertigten Maschinen (EUR 15,5 Mio.; i. Vj. EUR 12,5 Mio.) sowie Sonstigem (EUR 0,8 Mio.; i. Vj. EUR 1,9 Mio.), welche nach HGB in den Umsatzerlösen erfasst werden. Das EBIT nach HGB (bei Stabilus GmbH definiert als Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Erträgen aus Beteiligungen) belief sich für den Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 auf EUR 10,9 Mio. nach EUR 13,6 Mio. im Vorjahr. Das EBIT nach IFRS belief sich dagegen für den Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 auf EUR 17,9 Mio. nach EUR 27,6 Mio. im Vorjahr. Der Unterschiedsbetrag von EUR 7 Mio. (i. Vj. EUR 14 Mio.) zwischen dem EBIT nach HGB und IFRS ergibt sich in diesem Jahr aus der Aktivierung von Entwicklungskosten im IFRS (EUR 10,6 Mio.; i. Vj. EUR 9,5 Mio.), geringeren Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen (EUR 1,0 Mio.; i. Vj. EUR 3,0 Mio.) und einer höheren Auflösung von Rückstellungen für drohende Verluste (EUR 1,3 Mio.; i. Vj. Zuführung von EUR 1,3 Mio.) im HGB sowie sonstigen gegenläufigen Effekten (EUR -1,3 Mio.; i. Vj. EUR +0,2 Mio.). Die Investitionen zur Sicherung und Ausweitung der Geschäftstätigkeit beliefen sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf EUR 18,3 Mio. nach EUR 11,3 Mio. im Vorjahr. Lage des Unternehmens Ertragslage Die Geschäftsentwicklung der Stabilus GmbH in 2023/2024 wurde weiterhin von der Entwicklung des Kriegs in der Ukraine, den anhaltenden geopolitischen Spannungen in Nahost sowie der Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums geprägt. So konnte die Stabilus GmbH Umsatzerlöse nach HGB in Höhe von EUR 363,0 Mio. (i. Vj. EUR 365,5 Mio.) bzw. EUR 287,1 Mio. (i. Vj. EUR 295,0 Mio.) nach IFRS erzielen. Dies entspricht einem Rückgang um 0,68 % im HGB und um 2,68 % nach IFRS gegenüber dem Vorjahr. Der leichte Umsatzrückgang ist auf den Nachfragerückgang in der Automobilbranche zurückzuführen. In den Umsatzerlösen enthalten sind Lizenzeinnahmen von Schwester- und Tochterunternehmen in Höhe von EUR 41,7 Mio. (i. Vj. EUR 40,6 Mio.). Erträge aus Beteiligungen lagen im Geschäftsjahr bei TEUR 473 (i.Vj. TEUR 374) durch Zahlungseingänge von Eigenkapitalverzinsungen von Stabilus Brasilien. Sonstige Dividendenzahlungen von Tochterunternehmen fielen im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht an (i.VJ. EUR 15,4 Mio). Die Exportquote lag bei 77,1 % (i. Vj. 75,0 %) und die Intercompany-Quote bei 31,4 % (i. Vj. 30,1 %). Die wichtigsten Absatzmärkte sind die EU-Länder, Asien und Amerika. Der Gewinn des abgelaufenen Geschäftsjahres beträgt EUR 7,9 Mio. und wird auf Grund des Ergebnisabführungsvertrags an die Muttergesellschaft Stable Beteiligungs GmbH, Koblenz, abgeführt. Im Jahresvergleich wurde ein EBIT nach HGB von EUR 10,9 Mio. (i. Vj. EUR 13,6 Mio.) bzw. EUR 17,9 Mio. (i. Vj. EUR 27,6 Mio.) nach IFRS erzielt. Dieses wurde durch eine angespannte volkswirtschaftliche Lage und einem daraus resultierenden Nachfragerückgang in der Automobilbranche belastet. Trotzdem konnte durch ein gutes Kostenmanagement die Bruttorentabilität vom Umsatz nach HGB auf 28,0 % (i. Vj. 28,0 %) gehalten werden. Da die Umsatzerlöse nur leicht gesunken sind, ist der stärkere Rückgang der Herstellungskosten des Umsatzes der wesentliche Grund für den Anstieg der Bruttorentabilität. Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln betrug EUR 3,6 Mio. im Vergleich zu EUR 10,3 Mio. im Vorjahr. Der Rückgang ist hauptsächlich auf im Vergleich zum Vorjahr ausbleibende Dividendenzahlungen von Tochtergesellschaften in der Währung CNH zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich von EUR 37,2 Mio. im Vorjahr auf EUR 31,5 Mio. Ursächlich hierfür ist ein im Vergleich zum Vorjahr um EUR 3,8 Mio. gestiegenes Factoringvolumen. Die Liquidität der Gesellschaft wird über das von der Muttergesellschaft Stable Beteiligungs GmbH geführte Cash Pooling im Rahmen der Konzernfinanzierung sichergestellt. Dabei übernimmt die Stabilus GmbH derzeit mit einer Forderung (einschließlich saldierter Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung) von EUR 155,3 Mio. (i. Vj. EUR 148,8 Mio.) die Funktion des Hauptgläubigers innerhalb der Stabilus-Gruppe. Infolge der nachhaltig positiven Ertragserwartungen der Stabilus GmbH sowie der Schwester- und Tochtergesellschaften im Ausland wird davon ausgegangen, dass die derzeit bestehenden Forderungen aus Cash Pooling mit den Ansprüchen aus dem Ergebnisabführungsvertrag verrechnet werden können. Die Stabilus GmbH ist mit anderen Tochtergesellschaften der Stabilus SE Bürge für die Verbindlichkeiten aus der Refinanzierung des Konzerns und haftet gesamtschuldnerisch für eventuelle Verpflichtungen. Zum 30. September 2024 hatte der Stabilus-Konzern die syndizierte Kreditlinie über EUR 100,0 Mio. vollständig gezogen; zusätzlich sind von der zugesagten revolvierenden Kreditlinie in Höhe von EUR 350,0 Mio. (Vj. EUR 350,0 Mio.) zum 30. September 2024 EUR 257,2 Mio. (Vj. EUR 0,00 Mio) gezogen worden. Der Konzern nutzte darüber hinaus EUR 2,6 Mio. aus der revolvierenden Kreditlinie in Höhe von EUR 350,0 Mio. zur Absicherung bestehender Garantien. Darüber hinaus wurden der Stabilus GmbH durch variabel verzinsliche Schuldscheindarlehen insgesamt 150 Mio. zur Verfügung gestellt, die gemäß vereinbartem Rückzahlungsplan bis spätestens 2027 fällig sind. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 7,3 Mio. auf EUR 418,5 Mio. Die Erhöhung der Bilanzsumme resultiert unter anderem aus dem Anstieg des Anlagevermögens. Dieser ist auf die Erhöhung der Finanzanlagen in Form der Anteile an verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Der leichte Rückgang des Sachanlagevermögens ergibt sich bei einer Erhöhung der Position Grundstücke und Bauten von EUR 1,6 Mio. aus dem Rückgang der Technischen Anlagen und Maschinen in Höhe von EUR 2,1 Mio. sowie den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau in Höhe von EUR 2,9 Mio.. Im Umlaufvermögen haben sich die Vorräte durch einen Anstieg der Unfertigen Erzeugnisse um EUR 6,2 Mio. erhöht. Dagegen sind die liquiden Mittel um EUR 6,7 Mio. aus den unter dem Abschnitt Finanzlage genannten Gründen im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Auf der Passivseite ist die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 5,3 Mio. im Vergleich zum Vorjahr zu erwähnen. Darüber hinaus erhöhten sich die sonstigen Verbindlichkeiten um EUR 3,8 Mio., was hauptsächlich auf den Anstieg der Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von EUR 1,3 Mio. zurückzuführen ist. Das Anlagevermögen ist zu 99,78 % durch Eigenkapital gedeckt. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich im Berichtsjahr auf Grund der gestiegenen Bilanzsumme von 39,7 % auf 39,0 %. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsleitung steuert die Gesellschaft nach finanziellen Leistungsindikatoren. Die Steuerungsgrößen sind die wesentlichen Grundlagen für die Gesamteinschätzung aller zu bewertenden Sachverhalte und Entwicklungen im Unternehmen. Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren hat die Gesellschaft die Umsatzerlöse nach IFRS und das EBIT nach IFRS definiert. Des Weiteren achtet die Stabilus GmbH auf Anforderungen an die Umwelt, soziale Belange und Governance. Die Nachhaltigkeitsstrategie der Gesellschaft beschäftigt sich mit den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, Produkte und Lieferkette, Mitarbeiter und gesellschaftliches Engagement sowie Governance und Compliance. Die Gesellschaft legt zudem großen Wert darauf, dass das Handeln aller Mitarbeiter der Stabilus Gruppe streng an den rechtlichen Rahmenbedingungen ausgerichtet ist und den Corporate-Governance-Standards (Code of Conduct) folgt. Auf diesem Wege strebt Stabilus die Anerkennung des Business Partner Code of Conduct durch alle seine Serienlieferanten an. Es bestehen keine bedeutsamsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. Umweltbelange Die Gesellschaft sieht den ständig steigenden Anspruch an die Qualität, die Sicherheit, den Komfort und die Umweltverträglichkeit ihrer Produkte (Gasfedern und Dämpfer) und hat daher bereits frühzeitig begonnen, die Forderungen nach einem wirkungsvollen Umweltschutz zu erfüllen. Zu ihren Unternehmensgrundsätzen gehört es, umweltgerechte Produkte zu entwickeln, diese umweltfreundlich zu fertigen und zu vermarkten. Deshalb hat sich die Gesellschaft bereits 1997 nach dem weltweit gültigen Umweltmanagementsystemen DIN EN ISO 14001 erfolgreich zertifizieren lassen. Um diese Ziele weiter zu verfolgen, wurden verschiedenste Energieeffizienzprojekte im Geschäftsjahr 2024 durchgeführt: Im Geschäftsjahr 2024 wurde das Verwaltungsgebäude in Koblenz energetisch saniert. In Zusammenarbeit mit einem externen Energieberater wurden in den Geschäftsjahren 2023 und 2024 alle Fenster des Gebäudes durch neue moderne dreifach verglaste Wärmeschutzfenster ersetzt. Parallel dazu wurde die Außenfassade auf einer Fläche von ca. 1.200 m 2 wärmegedämmt. Die weitere energetische Planung wird sich im Folgenden auf die Beheizung des Gebäudes konzentrieren. Durch Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik am Stammwerk in Koblenz werden jährlich knapp 700 MWh Strom eingespart, was einem CO 2 -Ausstoß von mehr als 100 Tonnen CO 2 pro Jahr entspricht. In einem weiteren Projektschritt im Geschäftsjahr 2025 sollen dann weitere Produktionsflächen und Büros mit LED-Technik ausgestattet werden. Arbeitnehmerbelange Die Stabilus GmbH ist seit ihrer Gründung im Jahr 1934 in Koblenz ansässig und ist heute in der Region einer der größten Arbeitgeber. Das Unternehmen leistet einen Beitrag zur Ausbildung junger Menschen für die Region Koblenz. Durchschnittlich befanden sich 67 Mitarbeiter (i. Vj. 66 Mitarbeiter) in ihrer beruflichen Ausbildung. Damit bildet die Gesellschaft über Eigenbedarf aus. Stichtagsbezogen waren am 30.09.2024 insgesamt 76 Auszubildende bei der Gesellschaft tätig. Hiervon entfallen 57 Auszubildende auf produktionsnahe und 19 Auszubildende auf die verwaltenden Bereiche. Insgesamt beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023/2024 durchschnittlich 1.423 Mitarbeiter nach 1.375 Mitarbeitern im Vorjahr. Stichtagsbezogen waren am 30. September 2024 insgesamt 1.409 Mitarbeiter tätig; hiervon entfallen 1.028 Arbeitnehmer auf produktionsnahe und 381 Arbeitnehmer auf die verwaltenden Bereiche und den Entwicklungsbereich. Die Personalaufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf EUR 114,6 Mio., verglichen mit dem Vorjahr (EUR 109,9 Mio.) stieg der Personalaufwand bei einem Umsatzrückgang von 0,68 % leicht an. Die Personalaufwandsquote stieg von 30,07 % im Vorjahr auf 31,57 %. Im Sinne einer verantwortungsvollen Unternehmensführung, bietet die Stabilus GmbH zusätzlich zu tarif- oder arbeitsrechtlich erforderlichen Maßnahmen weiter soziale Benefits an. So erhalten die Arbeitnehmer Angebote zur Förderung der Gesundheit, persönlicher Weiterbildung und sozialen Absicherung. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikobericht Risikomanagementsystem Als international agierendes Unternehmen stehen wir einer Vielzahl von Chancen und Risiken gegen- über, die sich aus dem unternehmerischen Handeln sowie dem Marktumfeld ergeben. Auf Basis eines systematischen Risikomanagements verfolgt das Management das Ziel, Chancen und Risiken so früh wie möglich zu identifizieren, diese angemessen zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen Risiken zu begrenzen oder zu vermeiden beziehungsweise durch geeignete Maßnahmen Chancen zu nutzen. Das Risikomanagementsystem ist ein integraler Bestandteil der konzernweiten Unternehmensführungsstruktur der Stabilus Gruppe. Risikostrategie Die Stabilus GmbH geht kalkulierte Geschäftsrisiken mit Bedacht ein, um ihre Unternehmensstrategie umzusetzen und die damit verbundenen Chancen zu realisieren. Der Geschäftserfolg erfordert in der Regel, dass Chancen genutzt und damit verbundene Risiken frühzeitig erkannt, bewertet und gesteuert werden. Einzelrisiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, sind zu vermeiden. Dies gilt auch für Compliance-Verstöße. Über ein implementiertes konzernweites Risikomanagementsystem steuert die Stabilus Gruppe alle identifizierten wesentlichen Risiken und ergreift geeignete, angemessene und mitigierende Maßnahmen, um das Risiko zu verringern oder Folgen abzuschwächen. Organisation des Risikomanagements und Verantwortlichkeiten Das Risikomanagement der Stabilus Gruppe umfasst die Gesamtheit aller Aktivitäten für einen systematischen Umgang mit Risiken. In diesem Zuge werden Risiken nach einer einheitlichen Systematik frühzeitig identifiziert und analysiert sowie Maßnahmen zur Optimierung der Nettorisiken abgeleitet. Die Risikoverantwortung, - erfassung und -steuerung liegt bei den fachlichen Verantwortlichen in den operativen legalen Einheiten der Stabilus Gruppe und damit bei der Stabilus GmbH. Für die Weiterentwicklung und die Definitionen der Prozesse sowie die Koordination der gesamten Prozessdurchführung ist der zentrale Risikomanager (Corporate Accounting) zuständig. Das Corporate Accounting berichtet vierteljährlich im Rahmen der festgelegten Risikomanagements, koordiniert die Feststellung und Ermittlung der Risikotragfähigkeit und berichtet diese an den Vorstand der Konzernmuttergesellschaft (Stabilus SE). Für den zielgerechten Informationsfluss sowie integrative Abstimmung der unterschiedlichen Organisationen wurde ein Risikokomitee etabliert. Dieses interdisziplinäre Gremium stellt zum einen die nachhaltige Risikokultur in den operativen und zentralen Geschäftsbereichen sicher und zum anderen ist es verantwortlich für die Vollständigkeit und Risikobewertung, Prüfung der Risikoposition auf Wechselwirkungen (Interdependenzen), Überprüfung und Überwachung von eingeleiteten Maßnahmen. Prozess des Risikomanagements Der Risikomanagementprozess der Stabilus GmbH beinhaltet die Kernelemente Risikoidentifikation, Risikobewertung sowie Risikosteuerung und -überwachung. Der Risikomanagementprozess ist vollständig in einer integrierten Software-Lösung abgebildet. Die Risikoidentifikation erfolgt bei "bottom-up" durch die jeweiligen Risikoverantwortlichen sowie Risikomanager auf Business-Unit- und Funktionsebene zum Ende eines jeden Quartals. Die Risikoverantwortlichen sowie Risikomanager sind verpflichtet, regelmäßig zu prüfen, ob alle Risiken erfasst sind. Der Prozess der quartalsmäßigen Risikoerhebung wird vom zentralen Konzernrisikomanagement gestartet. Im Rahmen der Risikobewertung werden die identifizierten Risiken anhand systematischer Bewertungsverfahren beurteilt und sowohl hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen (Umsatzerlöse und bereinigte EBIT-Marge) als auch hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit quantifiziert, das heißt Brutto- und Nettoauswirkung auf die geplanten Zielgrößen. Im Rahmen der Risikosteuerung werden geeignete risikominimierende Gegenmaßnahmen erarbeitet, eingeleitet und deren Umsetzung verfolgt. Dazu zählen insbesondere die Strategien, Risiken zu vermeiden, zu reduzieren oder sich gegen diese abzusichern. Dies umfasst die Entwicklung und Schaffung von Maßnahmen, welche die finanziellen Auswirkungen bzw. die Eintrittswahrscheinlichkeit der jeweiligen Risiken reduzieren. Somit tragen die gewonnenen Informationen aus dem Risiko- und Chancen-Management-System zu verbesserten Entscheidung der Unternehmensleitung bei. Neben der geschilderten Regelberichterstattung verwendet die Stabilus GmbH weitere Kontroll- und Überwachungssysteme. Die vorhandenen Zertifizierungen nach IATF 16949, ISO 14001 und EMAS III ebenso wie die nach DIN EN ISO 9001:2015 bestätigen die Qualität dieser Instrumentarien. Unser konzernweites Risiko- und Chancen-Management-System erfasst strategische, betriebliche, rechtliche, und finanzielle sowie nachhaltigkeitsbezogene Risiken und Chancen. Die identifizierten Risiken (netto, d. h. unter Berücksichtigung risikobegrenzender Gegenmaßnahmen) bewertet die Stabilus GmbH im Hinblick auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und deren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gemäß den konzernweit festgelegten Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungsklassen (Schweregrad bzw. Schadensmaß). Neben den eigenen Erfahrungen und externen Einschätzungen werden in diese Bewertungen auch Vergleichswerte anderer Marktteilnehmer miteinbezogen. Extremrisiken wie beispielsweise Pandemien oder kriegerische Handlungen sind nicht auszuschließen und können die zukünftigen Geschäftsentwicklungen der Stabilus GmbH beeinflussen. Der derzeitige Russland-Ukraine-Krieg sowie die anhaltenden geopolitischen Spannungen in Nahost bestätigen diese veränderte Risikoeinschätzung. Aktuell sieht die Gesellschaft keine Anzeichen, dass sich weitere Krisen entwickeln, die Einfluss auf die wesentlichen Absatzmärkte haben. Finanzielle Risiken Die Corporate-Treasury-Funktion des Stabilus-Konzerns erbringt Dienstleistungen für das Unternehmen, koordiniert den Zugang zu den nationalen und internationalen Finanzmärkten und überwacht und steuert die finanziellen Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Konzerns. Zu diesen Risiken gehören das Kreditrisiko, das Liquiditätsrisiko und Marktrisiken in Form von Währungsrisiko und Zinsänderungsrisiko. Das Zins- und Währungsänderungsrisiko sowie die Entwicklung an den Devisenmärkten werden kontinuierlich im Rahmen des Risikomanagements überwacht. Der Konzern ist bestrebt, die Auswirkungen finanzieller Risiken zu minimieren, indem er gezielt derivative Finanzinstrumente einsetzt, wo immer dies als wirtschaftlich sinnvoll erachtet wird. Die Verwendung von Finanzderivaten wird durch die vom Vorstand freigegebenen Konzernrichtlinien geregelt, die Grundsätze für Wechselkursrisiken, Zinsänderungsrisiken, Kreditrisiken, die Verwendung von Finanzderivaten und nicht derivativen Finanzinstrumenten und die Anlage von überschüssiger Liquidität enthalten. Der Konzern schließt weder hoch spekulative derivative Finanzinstrumente ab, noch handelt er mit diesen. Die Stabilus GmbH verfügt zum 30. September 2024 über ein derivatives Finanzinstrument (Zinsswap). Das Instrument des Zinsswaps wurde von der Gesellschaft zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken aus Finanzierungsgeschäften gewählt. Um eventuellen Kreditrisiken entgegenzuwirken, hat der Konzern eine Forderungsausfallversicherung abgeschlossen. Kundeninsolvenzen sind trotz dieser Maßnahme nicht vollständig auszuschließen. Aus diesem Grunde besteht eine Kreditausfallversicherung für Kundenforderungen bis zu einem Betrag von insgesamt EUR 2,0 Mio. pro Versicherungsjahr. Devisentermingeschäfte hat das Unternehmen im Geschäftsjahr nicht abgeschlossen. In regelmäßigen Abständen wird der weitere Bedarf an Derivaten untersucht; in der Regel können singuläre Wechselkurs- und Zinsrisiken über die Gruppe ausgeglichen werden. Zum Teil werden Umsätze in Fremdwährungen ausgeführt. Somit können Wechselkurseffekte aktuell immer auftreten. Diese stellen aber keine wesentlichen Risiken dar. Branchenrisiken Das Risikoprofil der Stabilus GmbH bewegt sich in den Bereichen Automobil, Industrie- und Fahrzeugkomponenten im Rahmen der allgemeinen Branchenrisiken dieser Industrien. Diese sind gekennzeichnet durch die Abhängigkeit von Konjunkturschwankungen, eine hohe Nachfragemacht der industriellen Kunden, hohe Anforderungen an Qualität und Liefertreue sowie Risiken der weiteren Konzentrations- und Globalisierungsschritte sowohl der Hersteller als auch der Zulieferer. Um den Risiken auf der Einkaufsseite zu begegnen ist eine sorgfältige Lieferantenauswahl nach den Kriterien Liefertreue, Qualität und Flexibilität wichtig. Um den Risiken auf der Absatzseite entgegenzuwirken, wird stetig an der Verbesserung der Produkte gearbeitet, außerdem bildet die Gesellschaft Rückstellungen für eventuelle Kundengewährleistungsansprüche. Chancenbericht Die weiter ansteigenden Komfortansprüchen der Endkunden bieten Potentiale für neue Anwendungen im Bereich der Gasfeder- und Dämpfungstechnologien. Dabei bleibt die Nachhaltigkeit ein zentrales Thema. Wettbewerbsvorteile können demnach auch durch umweltfreundliche und energieeffiziente Produktionsprozesse entstehen. Darin sowie in der Transformation der Produktion industrieller Kunden hin zu erweiterter Automatisation liegen die Chancen der zukünftigen Entwicklung. Die Finanzlage der Stabilus-Gruppe im Allgemeinen und der Stabilus GmbH im speziellen ermöglicht der Gesellschaft ferner die Möglichkeit, zukünftige Wachstumschancen durch höhere Investitionen und Aufwendungen in Forschung und Entwicklung und Automatisation besser ausschöpfen zu können. Gesamtrisiko Als international tätiges Unternehmen operiert die Stabilus-Gruppe in einer Vielzahl von Ländern. Somit könnte ein größerer konjunktureller globaler Einbruch zu einer verminderten Kaufkraft führen. Vor dem Hintergrund, dass weiterhin gesamtwirtschaftliche und branchenbedingte Risiken bestehen, stellen sich die oben beschriebenen Risiken als "niedriges bis mittleres Risiko" für die Gesellschaft dar. Die zwei Wesentlichen Risiken für die Gesellschaft sind die weltweiten Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs sowie der geopolitischen Spannungen in Nahost und die u.a. daraus folgenden auf hohem Niveau liegenden und volatilen Rohstoffpreise. Entsprechend können sich auch die oben beschriebenen Chancen positiv auswirken. Bezogen auf die Gesellschaft sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken, welche die Gesellschaft nachhaltig beeinflussen können. Das bei der Stabilus eingerichtete Risikomanagementsystem gewährleistet einen adäquaten Umgang mit den bestehenden Risiken und bildet einen angemessenen Rahmen für die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft. Prognosebericht Die Vorjahresprognose für das Geschäftsjahr 2023/2024 ging von leicht höheren Umsatzerlösen nach IFRS aus. Die Gesellschaft hatte für das Geschäftsjahr 2023/2024 Umsatzerlöse nach IFRS zwischen EUR 288,0 Mio. und EUR 298,0 Mio. prognostiziert. Diese Prognose wurde knapp verfehlt. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit Umsatzerlösen nach IFRS von EUR 287,1 Mio. ab. Des Weiteren ging die Vorjahresprognose für das Geschäftsjahr 2023/2024 von einem steigenden EBIT nach IFRS auf etwa EUR 29 Mio. bis EUR 34 Mio. aus. Diese Prognose wurde deutlich verfehlt. Die Stabilus GmbH schließt das Geschäftsjahr mit einem EBIT nach IFRS von EUR 17,9 Mio. Neben dem verfehlten Umsatzziel aufgrund eines Nachfragerückgangs in der Automobilbranche hatte das Unternehmen auch mit einem volatilen Beschaffungsmarkt zu kämpfen, der durch starke Schwankungen die Materialkostenquote über die Erwartungen stiegen lies, die im Rahmen der Planung der Gewinn- und Verlustrechnung getroffen wurden. Zusätzlich überstiegen die Personalkosten aufgrund von Tariferhöhungen die ursprüngliche Prognose. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 werden im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023/2024 steigende Umsatzerlöse nach IFRS zwischen EUR 290 Mio. und EUR 300 Mio. erwartet. Die Stabilus GmbH geht außerdem für das Geschäftsjahr 2024/2025 von einem Anstieg des EBIT nach IFRS auf etwa EUR 24 Mio. bis EUR 28 Mio. aus. Unsere Prognosen basieren auf der Annahme, dass sich die Entwicklung der Stabilus GmbH gemäß den Entwicklungen im Automobil- und Industriesektor verhält. Diese lassen sich für das Geschäftsjahr 2024/2025 zurzeit schwer prognostizieren. Für die Automobilbranche rechnet die Stabilus GmbH unter Berücksichtigung der Prognosen von IHS-Angaben (August 2024) für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Zuwachs der weltweiten Automobilproduktion von ca. 5,5%. In der Region EMEA wird laut IHS Angaben im Geschäftsjahr 2025 die Automobilproduktion um etwa 0,6 Mio. Fahrzeuge zurückgehen im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2024. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen und die damit verbundene Unsicherheit an den internationalen Märkten werden die Entwicklung des Industriesektors weiter beeinflussen. Für den Kernmarkt Deutschland gehen wir bedingt durch eine mögliche Rezession im Jahr 2025 von einem volatilen Geschäftsjahr aus. Unternehmen könnten sich in diesem Szenario mit schwankenden Nachfrageprognosen, steigenden Produktionskosten und Unsicherheiten in der Finanzierung konfrontiert sehen. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 plant die Gesellschaft, Ausgaben in Forschung und Entwicklung in Höhe von rund EUR 34,2 Mio. zu tätigen, um zukünftige Wachstumschancen zu erschließen. Die Investitionstätigkeit wird im Wesentlichen die Modernisierung der Produktion am Standort Koblenz umfassen, was die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern soll. Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den Erwartungen abweichen, wenn die genannten Risiken eintreten oder sich die zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen. Erklärung zur Unternehmensführung Die Geschäftsführung, der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung achten bei der Besetzung von Führungspositionen im Unternehmen auf Vielfalt. Dabei wird auch auf einen angemessenen Frauenanteil geachtet und in den zuständigen Gremien wurden entsprechende Zielgrößen festgelegt. Per Gesellschafterbeschluss vom 05. Dezember 2023 wurde eine Zielgröße bzgl. der Frauenquote von 33,3% für den Aufsichtsrat und 0 % für die Geschäftsführung zum Zieltermin 05. Dezember 2028 festgelegt. Zu diesem Zeitpunkt soll eines der beiden von der Gesellschafterin bestellten Mitglieder des Aufsichtsrates eine Frau sein. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Neubestellung und die Abberufung eines Geschäftsführers zum 30. September 2024. Ausschlaggebend für die Neubestellung des Geschäftsführers war dessen fachliche Qualifikation insbesondere mit Blick auf die Anpassung der innerbetrieblichen Organisation vor dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld und seine langjährige Erfahrung in der Personalabteilung der Gesellschaft. Es stand keine Kandidatin mit einem vergleichbaren Erfahrungsschatz und fachlicher Qualifikation zur Verfügung. Es bestand auch kein Anlass zu einer Erweiterung auf drei Geschäftsführer. Vielmehr wird seitens der Gesellschafterin auch zur Wahrung der Kontinuität und der Stabilität der Geschäftsführung die derzeitige Zusammensetzung als wichtig für die nähere Zukunft des Unternehmens gesehen. Bei der Geschäftsführung ist die Aufnahme von Frauen zwar gewünscht, aber kurzfristig unrealistisch und mittelfristig derzeit nicht planbar. Die Frauenquote für die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung liegt gemäß den Konzernvorgaben bei 10 %. Die Frauenquote auf der zweiten Führungsebene lag im vergangenen Geschäftsjahr bei 10,3 % und auf der ersten Führungsebene bei 15,4 %. Die durchschnittliche Frauenquote der ersten und zweiten Führungsebene hat daher 12,3 % betragen. Damit wurden die ausgegebenen Ziele der Frauenquote in der Führungsebene erreicht. Die Gesellschaft erachtet die perspektivische Erhöhung des Frauenanteils auf allen Ebenen des Unternehmens als ein wichtiges Anliegen.
Koblenz, den 05. Dezember 2024 Stephan Taugs Dr. Lorenz Heinrich Wiegers Bilanz zum 30. September 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB und wählt für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung das Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB). Der Sitz der Gesellschaft ist Koblenz. Beim Amtsgericht Koblenz ist die Gesellschaft unter HRB 40 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 wurde nach den Vorschriften des HGB und den relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Der Jahresabschluss wurde außerdem unter der Annahme der Unternehmensfortführung im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Aus Vereinfachungsgründen verwenden wir nur eine Geschlechtsform. Jede andere Geschlechtsform ist darin ausdrücklich ebenfalls eingeschlossen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, soweit sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige zeitanteilige lineare Abschreibungen vermindert. Die dabei zu Grunde liegenden Nutzungsdauern liegen zwischen drei und fünf Jahren. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung zeitanteiliger planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die Gebäude werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzung abgeschrieben. Typischerweise werden Betriebsgebäude mit vierzig Jahren und Verwaltungsgebäuden mit fünfzig Jahren abgeschrieben. Im Geschäftsjahr angeschaffte bewegliche Anlagegüter werden über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die zu Grunde liegenden Nutzungsdauern liegen zwischen drei und zehn Jahren. Nutendrückwerkzeuge und Spezialwerkzeuge werden aktiviert und über fünf Jahre abgeschrieben. Maschinenwerkzeuge über EUR 200 bis EUR 1.000 werden in einem Sammelposten aktiviert und über sechs Jahre abgeschrieben. Vermögensgegenstände bis EUR 250 werden grundsätzlich im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die übrigen Vermögensgegenstände (ohne IT- Equipment) ab EUR 250 bis EUR 1.000 werden zu einem Sammelposten zusammengefasst und direkt im Zugangsjahr voll abgeschrieben. IT-Equipment (PC, Notebooks, Drucker, 3D-Drucker) werden zu einem Sammelposten zusammengefasst und über drei Jahre abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Ist am Bilanzstichtag ein voraussichtlich dauernder niedrigerer Wert beizulegen, werden in Höhe der Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen vorgenommen. Zuschreibungen werden vorgenommen, wenn der Grund für den niedrigeren Wertansatz nicht mehr besteht. Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023/2024 ist in dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tagespreisen, unfertige und fertige Erzeugnisse zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wird neben den Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten und zugehörigen Gemeinkosten der Werteverzehr des Anlagevermögens innerhalb der Produktion einbezogen. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung sind nicht aktiviert. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Die von Kunden erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind von den Vorräten abgesetzt. Bezogene Waren sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Nennwerten bilanziert. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertung (Pauschal- und Einzelwertberichtigungen) Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu ihrem Nennwert angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit diese Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert ausgewiesen. Zwischen der Stable Beteiligungs GmbH, Koblenz, als Organträgerin und der Stabilus GmbH als Organgesellschaft wurde am 25. Juni 2008 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Wird der Vertrag nicht spätestens sechs Monate vor seinem Ablauf durch eine Vertragspartei ordentlich gekündigt, so verlängert sich die Laufzeit des Vertrags jeweils bis zum Ende des nachfolgenden Geschäftsjahres der Stabilus GmbH. Da eine Kündigung des Vertrags nicht erfolgte, verlängerte sich der Gewinnabführungsvertrag bis zum 30. September 2025. Der Unterschiedsbetrag, der sich nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB in Höhe von TEUR 261 (i. Vj. TEUR 1.054) ergibt, ist ausschüttungsgesperrt, aber nicht abführungsgesperrt. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen werden auf Basis der Projected-Unit-Credit-Methode unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Bewertung wird zum Bilanzstichtag ein Diskontierungszinssatz von 1,87 % (i. Vj. 1,81 %) verwendet, der dem durchschnittlichen Marktzinssatz von Altersversorgungsverpflichtungen mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht und von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben wurde. Des Weiteren wird ein Rententrend von 2,0 % (i. Vj. 2,0 %), ein Gehaltstrend von 2,5 % (i.Vj. 2,5 %) und eine Fluktuation von 4,0 % (i.Vj. 4,0 %) unterstellt. Die bestehenden Verpflichtungen nach dem Altersteilzeitgesetz, tariflichen Regelungen und einer Betriebsvereinbarung werden nach handelsrechtlichen Grundsätzen unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck gebildet. Ein Gehaltstrend von 2,5 % wurde dabei berücksichtigt. Für Arbeitnehmer, die voraussichtlich künftig von der Altersteilzeitregelung Gebrauch machen werden könnten, wurde ein Aufstockungsbetrag gem. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB ermittelt. Die bestehenden voraussichtlichen Verpflichtungen werden nach handelsrechtlichen Grundsätzen unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck gebildet. Für die Bewertung werden ein Diskontierungszinssatz von 1,91 % (i. Vj. 1,66 %) und ein Gehaltstrend von 2,5% verwendet. Für Auswirkungen der Änderung des Diskontierungszinssatzes besteht ein Ausweiswahlrecht hinsichtlich einer Darstellung im Personalaufwand oder dem Finanzergebnis. In Ausübung dieses Wahlrechts werden die Effekte aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes (TEUR 887) in der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen. Die übrigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem Erfüllungsbetrag gebildet. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen und abgezinst, wenn notwendig. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive und passive latente Steuern Latente Steuern werden auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen bei der steuerlichen Organträgerin Stable Beteiligungs GmbH ermittelt. Währungsumrechnung Die Umrechnung der kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung am Abschlussstichtag erfolgt zum Devisenkassamittelkurs. Die Erträge sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Am Bilanzstichtag wurden Anteile an folgenden Gesellschaften gehalten:
a) Eigenkapital in Fremdwährung ist zum
Stichtagskurs umgerechnet
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, so wie auch im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt EUR 18,0 Mio. (Vj. EUR 18,0 Mio.) und wird zu 100 % von der Stable Beteiligungs GmbH, Koblenz, gehalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Altersteilzeit (TEUR 2.513; Vj. TEUR 2.651), weitere belegschaftsbezogene Rückstellungen (TEUR 9.686; Vj. TEUR 9.407), ausstehende Rechnungen (TEUR 223; Vj. TEUR 199), Umsatzvergütungen (TEUR 2.044; Vj. TEUR 1.653), Gewährleistungen (TEUR 1.364; Vj. TEUR 1.566), sowie Rückstellungen für drohende Verluste (TEUR 548; Vj. TEUR 1.844). Bei der Rückstellung für Altersteilzeit wurde anstelle des bis zum Geschäftsjahr 2015/2016 gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB verwendeten Durchschnitts der vergangenen sieben Jahre nunmehr der Durchschnitt der vergangenen zehn Geschäftsjahre herangezogen. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen die durch die Gesellschaft aufgenommenen Schuldscheindarlehen vom 26. Februar 2021 und 28. Januar 2022 einschließlich aufgelaufener Zinsen. Hinsichtlich der Sicherheiten verweisen wir auf den Absatz der Haftungsverhältnisse. Aktive und passive latente Steuern Auf Grund der bestehenden steuerlichen Organschaft mit der Stable Beteiligungs GmbH werden die latenten Steuern beim Organträger ermittelt und bilanziert. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Gesellschaft schließt laufend Operating-Leasing-Geschäfte ab. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Firmenwagen, Drucker, Kopierer und Fahrräder. Es ergeben sich daraus keine nennenswerten Chancen und Risiken für die Gesellschaft. Die daraus resultierende kurzfristige Verpflichtung ist in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:
Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von TEUR 1.300 enthalten. Des Weiteren sind Erträge aus der Währungsumrechnung nach § 256a HGB in Höhe von TEUR 833 (Vj. TEUR 1.619) zu erwähnen. Materialaufwand
Personalaufwand
Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Effekte aus der Währungsumrechnung nach § 256a HGB in Höhe von TEUR 2.279 (Vj. TEUR 2.948) enthalten. Finanzergebnis
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Auf Grund der mit der Stable Beteiligungs GmbH bestehenden ertragssteuerliche Organschaft erfolgt die Versteuerung des Jahresergebnisses auf Ebene der Organträgerin. Durch einen zwischen der Stable Beteiligungs GmbH und der Stabilus GmbH geschlossenen Steuerumlagevertrag werden die auf die Organgesellschaft entfallenden Steuern vom Organträger an die Organgesellschaft, zwecks eines wirtschaftlich zutreffenden Ergebnisausweises weiterbelastet. Ertragsteuerliche Wirkungen hat dieser Steuerumlagevertrag wegen der durch das Organschaftsverhältnis vorzunehmenden Zurechnung des Organgesellschaftsergebnisses an den Organträger nicht. Daher betreffen die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag die Steuerumlagen des Geschäftsjahres von der Organträgerin in Höhe von TEUR 12,5 Aufwand (Vj. TEUR 5.943 Ertrag). V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Am 28. Juni 2022 hat die Stabilus SE eine Kreditfazilität unter anderem mit der COMMERZ-BANK Aktiengesellschaft, der DZ Bank AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, der Landesbank Baden-Württemberg, der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale und der UniCredit Bank AG als Mandated Lead Arrangers und Facility Agent abgeschlossen. Der Kreditvertrag erstreckt sich über eine Höhe von EUR 450,0 Mio. mit einer Grundlaufzeit von fünf Jahren mit Verlängerungsoption um zwei zusätzliche Jahre bis längstens 2029. Die Fazilitäten umfassen eine syndizierte Kreditlinie über EUR 100,0 Mio. und eine syndizierte revolvierende Kreditfazilität über EUR 350,0 Mio.. Die Verzinsung ist vom Verschuldungsgrad des Konzerns abhängig und ist mit einem Zinssatz zwischen 50 und 150 Basispunkten über dem Euribor versehen. Im April 2024 wurde die zweite Verlängerungsoption bis zum 28. Juni 2029 gezogen. Die Stabilus GmbH ist mit anderen Tochtergesellschaften der Stabilus SE Bürge für die oben genannte Kreditfazilität und haftet gesamtschuldnerisch. Zum 30. September 2024 hatte der Stabilus-Konzern die syndizierte Kreditlinie über EUR 100,0 Mio. vollständig gezogen; zusätzlich sind von der zugesagten revolvierenden Kreditlinie in Höhe von EUR 350,0 Mio. (Vj. EUR 350,0 Mio.) zum 30. September 2024 EUR 257,2 Mio (Vj. EUR 0,00 Mio) gezogen worden. Der Konzern nutzte darüber hinaus EUR 2,6 Mio. aus der revolvierenden Kreditlinie in Höhe von EUR 350,0 Mio. zur Absicherung bestehender Garantien. Am 27. September 2024 hat die Stabilus SE ein Schuldscheindarlehen mit einem Volumen von EUR 250 Mio. begeben. Die Stabilus GmbH agiert als Bürge für das Schuldscheindarlehen. Die Laufzeit beträgt zwischen drei und fünf Jahren mit jeweils fixer und variabler Verzinsung. Zur Rückversicherung der Mietverbindlichkeiten der Stabilus S.A. de C.V., Ramos Arizpe, Mexiko, wurde durch Stabilus eine Patronatserklärung abgegeben. Zum Bilanzstichtag wurden die bestehenden Haftungsverhältnisse unter Berücksichtigung vorhandener Erkenntnisse über die geschäftliche Entwicklung der Geschäftspartner und verbundenen Unternehmen hinsichtlich der Risikosituation geprüft. Die Geschäftsführung betrachtet ein eventuelles Haftungsrisiko als unwahrscheinlich. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich zum 30. September 2024 auf TEUR 9.639 (Vj. TEUR 8.984). Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 6.383 (Vj. TEUR 5.618) sowie das Obligo aus Investitionsvorhaben von TEUR 3.256 (Vj. TEUR 3.366). Finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.817 (Vj. TEUR 1.635) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Aufgliederung der Mitarbeiterzahl nach Gruppen Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (§ 267 Abs. 5 HGB):
Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge von der Gesellschaft. Die Bezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 199 (Vj. TEUR 190). Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung bzw. ihren Hinterbliebenen wurden TEUR 2.254 (Vj. TEUR 2.303) zurückgestellt. Im Geschäftsjahr sind für den Aufsichtsrat Aufwendungen in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 3) erfasst worden. Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar beläuft sich für Abschlussprüfungsleistungen auf TEUR 171. Weitere Leistungen wurden nicht erbracht. Angaben zum Mutterunternehmen gemäß § 291 Abs. 2 HGB und § 285 Nr. 14 HGB Die Stabilus GmbH ist von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Sie ist in den nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss der Stabilus SE, Frankfurt am Main, HRB 128539, Geschäftsadresse Wallersheimer Weg 100, 56070 Koblenz, Deutschland, einbezogen (kleinster und größter Kreis). Der IFRS-Konzernabschluss der Stabilus SE wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften veröffentlicht und beim Betreiber des Unternehmensregisters in deutscher Sprache eingereicht. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat besteht aus zwei Vertretern der Anteilseigner und einem Vertreter der Arbeitnehmer (§ 3 des Gesellschaftsvertrags). Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Jürgen Roland, (Vorsitzender), Mettmann, ACE Stoßdämpfer GmbH, VP and Head of SI Stabilus BU Industrial Andreas Schröder, Koblenz, Stabilus SE, VP Investor Relations Jürgen Rolf, Schenkelberg, Stabilus GmbH, Betriebsrat Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen: Frank Spitz, Vice President Controlling, Neuwied (bis 30.09.2024) Stephan Taugs, HR Manager Germany, Wirges (ab 30.09.2024) Dr. Lorenz Heinrich Wiegers, Werkleiter, Stuttgart
Koblenz, den 05. Dezember 2024 Stabilus GmbH Stephan Taugs Dr. Lorenz Heinrich Wiegers Entwicklung des Anlagevermögens per 30.09.2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Stabilus GmbH, Koblenz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stabilus GmbH, Koblenz, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den Lagebericht der Stabilus GmbH, Koblenz, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Die im Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 5. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Stefan Dorissen, Wirtschaftsprüfer Sven Henrich, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen