pro solar Solarstrom GmbHLiquidiert

Schubertstraße 17, 88214 Ravensburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 551772
Eingetragen
9.1.1997
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenHerstellung von Solarzellen und SolarmodulenHerstellung von Solarwärmekollektoren
Gegenstand
Die Entwicklung und der Vertrieb von Solarstromsystemen sowie deren Komponenten.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

pro solar Solarstrom GmbH

Ravensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2008

der pro solar Solarstrom GmbH

A. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Allgemeines Umfeld

Die schon 2007 beginnende Finanzkrise hat sich im Jahresverlauf 2008 spürbar ausgeweitet und mündete im vierten Quartal in den Industrieländern in einer Rezession.

Parallel verlief auch die Entwicklung in Deutschland. Konnte die deutsche Wirtschaft noch solide ins Jahr starten, befindet sich spätestens mit Beginn des dritten Quartals in einer Rezession. Nur durch das gute erste Halbjahr 2008 wurde nach dem IWF ein Wirtschaftswachstum von 1,3 % (2007: 2,5 %) erreicht, im vierten Quartal 2008 ist die deutsche Wirtschaft dagegen um -1,2 % geschrumpft. Das im Gesamtjahr erreichte Wachstum ergab sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (alle Angaben preisbereinigt) ausschließlich aus dem Inland.

Branchenumfeld

Das dynamische Wachstum des Photovoltaikmarktes hielt im Berichtszeitraum trotz der konjunkturellen Eintrübung aufgrund der weltweiten Finanzkrise unvermindert an. In 2008 wurden in Deutschland nach Angaben des BSW und einer Presseveröffentlichung der EPIA vom 24. März 2009 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1,5 GWp neu zugebaut. Damit steigt die gesamt installierte Leistung in Deutschland auf rund 5,3 GWp.

In Deutschland wirkten sich gesetzliche Neuregelungen der Einspeisevergütung aus. Die Einspeisevergütung sank ab Januar 2009 um 8 %, so dass in Deutschland insbesondere in den letzten beiden Quartalen Vorzieheffekte zu beobachten waren. Die ab Herbst 2008 erwartete signifikante Beschneidung der Einspeisevergütung in Spanien hatte dazu geführt, dass in den ersten drei Quartalen ein immenser Zubau erfolgte, der Spanien innerhalb eines Jahres auf Platz 1 der Solar-Wachstumsmärkte katapultierte. Ab dem vierten Quartal ging die Nachfrage nach Modulen in Spanien vollkommen zurück.

Branchenperspektive

In Deutschland wird trotz der Novellierung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) mit einer Absenkung der Einspeisevergütung um 8 % in 2009 und 9 % in den Folgejahren nur mit einer leichten Abschwächung des Marktwachstums gerechnet. Positiv könnten hier die sinkenden Modulpreise wirken. So entwickelten sich die Modulpreise im Berichtszeitraum zum Jahresende rückläufig. Die Modulpreise sind seit Anfang 2009 deutlich unter Druck geraten. Einzelne Hersteller, darunter chinesische Modulproduzenten, haben einen Preisrückgang von fast 35 % verkraften müssten. Neben der Ausweitung der Produktionskapazitäten ist auch der Siliziumpreis sehr deutlich von 400 US $ Mitte 2008 auf 135 US $ Anfang 2009 gefallen. Brancheneinschätzungen gehen deshalb in Deutschland von einem Preisrückgang von mindestens 20 % für Module in 2009 aus, was ebenfalls zu einem Preisrückgang schlüsselfertiger Anlagen von über 10 % führen dürfte.

B. Geschäftstätigkeit

Aufgrund ihrer im Branchenvergleich besonders ausgeprägten langjährigen Erfahrung versteht sich die PRO SOLAR SOLARSTROM als Anbieterin von individuell für den Kunden konfigurierten, qualitativ hochwertigen Photovoltaik-Anlagen. PRO SOLAR SOLARSTROM konzentriert sich dabei auf mono- und polykristalline Solarstromanwendungen. Diese vereinen zahlreiche Vorteile: hoher Wirkungsgrad und hohe Effizienz, verlässliche Langzeitstabilität, gute Umweltverträglichkeit und kompakte Bauweise. Zudem sind die Kosten des gesamten Systems im Vergleich zur Dünnschichttechnologie geringer, da es bei gleicher Ertragsmenge weniger Fläche benötigt. Der Schwerpunkt liegt aber auf dem Segment der kleineren und mittleren Anlagengrößen bis 100 kWp. Dabei positioniert sich die PRO SOLAR SOLARSTROM mit seiner gleichnamigen Marke als Qualitätsanbieter und setzt konsequent auf den Einsatz standardisierter Komponenten wie etwa Montageverbindungen bei den Modulen.

Damit kann die PRO SOLAR SOLARSTROM ihren Kunden zum einen schlüsselfertige Lösungen zuverlässig anbieten, zum anderen aber auch in Einzelbereichen des Lebenszyklus einer PV-Anlage marktfähige und überzeugende Angebote machen. Für die Entwicklung des Unternehmens ermöglicht diese umfassende Wertschöpfung im Endkundengeschäft eine rentable und solide Entwicklungsbasis.

C. Darstellung der Lage der Gesellschaft

1. Ertragslage

Durch die hohen Modulpreise reduzierten sich bei PRO SOLAR SOLARSTROM im Geschäftsjahr 2008 die Roherträge um 1.981 T€. Die Gesamtkosten erhöhten sich um 1.192 T€, im Wesentlichen im Bereich der Personalkosten, die um 404 T€ auf 2.704 T€ gestiegen sind, und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die um 846 T€ auf 4.804 T€ gestiegen sind.

Die PRO SOLAR SOLARSTROM erwirtschaftete ein Jahresergebnis in Höhe von 53 T€ (Vorjahr: 2.173 T€).

2. Vermögenslage

Die Aktiva der PRO SOLAR SOLARSTROM nahm gegenüber dem Vorjahr um 1.927 T€ auf 7.615 T€ zu. Aufgrund von erhöhten Forderungen gegen verbundene Unternehmen, besonders gegen Solpower AG (Forderungen in Höhe von 3.933 T€ im Rahmen der Einführung eines gemeinsamen Cash-Pools von verbundenen Unternehmen), nahmen die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um 4.374 T€ zu. Die Vorräte sanken um 7.179 T€ auf 367 T€ zum 31. Dezember 2008. Dies resultierte aus der Gründung der Solpower GmbH als Einkaufsgesellschaft für PRO SOLAR SOLARSTROM. Am 31.12.2008 betrugen die liquiden Mittel 14 T€ (Vorjahr: 102 T€).

Auf der Passivseite blieb das Eigenkapital zum Stichtag 31.12.2007 mit 53 T€ Erhöhung zum 31.12.2008 nahezu gleich. Die Rückstellungen verringerten sich um 212 T€. Die Verbindlichkeiten zum 31.12.2008 beliefen sich auf 4.049 T€ (Vorjahr: 5.817 T€), Dies ergab sich hauptsächlich durch den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 642 T€ auf 2.618 T€. Diese gehen im Wesentlichen auf die Verbindlichkeiten von den beiden verbundenen Gesellschaften Solpower AG und Solpower GmbH zurück. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung gingen um 2.103 T€ auf 787 T€ zurück, da die Solpower GmbH für die Materialbeschaffung zuständig ist.

3. Finanzlage

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit betrug im Berichtsjahr 81 T€ (Vorjahr: 2.119 T€). Der Mittelzufluss aus dem Verkauf der Vorräte und die Erhöhung der Bankverbindlichkeiten wurde zur Mittelweitergabe an den Cashpool der verbundenen Unternehmen verwendet. Zugleich fand eine Refinanzierung durch den Cashpool statt. Per Saldo ergab sich ein Abbau der liquiden Mittel zum Bilanzstichtag auf 14 T€.

D. Chancen und Risiken

Die Chancen durch das erfolgreiche Geschäftsmodell

Die PRO SOLAR SOLARSTROM hat durch langjährige Erfahrungen im Photovoltaik-Systemgeschäft und ein etabliertes Geschäftsmodell sehr viele Chancen. Angesichts des frühen Eintritts in den PV-Markt ist sie mit den Marktbedingungen bestens vertraut und im Markt tief verwurzelt.

Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit übernimmt die Gesellschaften für Systempartner die Projektierung der Solarstromanlagen, aber auch in Zusammenarbeit mit Banken die Finanzierung der Anlagen. Der Verkauf von Solaranlagen mit allen abgestimmten Komponenten ist die Kernkompetenz. Im Ergebnis können den Kunden schlüsselfertige Lösungen für die Umwelt schützende PV-Stromproduktion mit verlässlichen Ertragsaussichten angeboten werden.

Unternehmensziel

Die PRO SOLAR SOLARSTROM verfolgt das strategische Ziel, im Bereich seiner Kernkompetenz der oben genannten Geschäftsfelder seine Position als einer in Deutschland führender, nicht an bestimmte Hersteller gebundener Anbieter zu sichern und weiter zu expandieren. Ziel des Unternehmens, wie auch der gesamten Branche, ist das Streben von staatlichen Förderungen der Photovoltaik unabhängig zu werden und spätestens bis zum Jahr 2016 die so genannte Netzparität zu erreichen.

Relevante Einzelrisiken

Im Geschäftsjahr 2008 bestanden für die PRO SOLAR SOLARSTROM nachfolgende Einzelrisiken. Derzeit sind jedoch keine Risiken zu erkennen, die zu einer Bestandsgefährdung der Gesellschaft führen könnten.

Liquiditäts- und Ausfallrisiken

Die potenziellen Risiken aus der internationalen Finanzkrise für die PRO SOLAR SOLARSTROM sind ein zentrales Thema des Risikomanagements und werden laufend beobachtet und bewertet. Die Steuerung der potenziellen Folgen der Finanzkrise, insbesondere im Zusammenhang mit der wachstumsbedingten Zunahme der Kunden, erfolgt durch den ständigen Ausbau des Forderungsmanagements. Neben der Einholung von Bonitätsauskünften wurden insbesondere Mahnzyklen konsequent umgesetzt. Damit konnte der durchschnittliche Zahlungsverzug weiter vermindert werden.

In dem die Fremdfinanzierung insbesondere von größeren Solarprojekten durch die Banken zusehends restriktiver behandelt werden, ergeben sich Verzögerungen bei der Umsetzung geplanter Projekte. Da die PRO SOLAR SOLARSTROM ihren Fokus aber auf kleinere und mittlere Anlagengrößen hat, ist das Unternehmen weniger von den Folgen der Finanzkrise betroffen als Wettbewerber, die sich auf Solarparks und Großanlagen konzentriert haben.

Absatzrisiken

Im Handel mit Modulen ist die PRO SOLAR SOLARSTROM in einem Marktumfeld mit geringen Markteintrittsbarrieren tätig. Daher kann die Zahl der Wettbewerber steigen, insbesondere durch die Beobachtung der vergangenen Monate, dass internationale Modulhersteller sich verstärkt auf den deutschen Markt konzentrieren und mit eigenen Handelsvertretern in Deutschland auftreten. PRO SOLAR SOLARSTROM kann jedoch durch den langjährigen eingeführten Namen gegenüber neuen Marktteilnehmer profitieren. Durch neue politische Rahmenbedingungen kann es zu einer zusätzlichen Absenkung des EEG kommen. Dies würde zu einem Rückgang des PV-Umsatzes in Deutschland führen.

Sonstige Risiken

Für die PRO SOLAR SOLARSTROM bestehen keine Risiken in den Bereichen Beschaffung, Währungen und Haftungs- und Gewährleistungsrisiken, da diese in der Einkaufsgesellschaft Solpower GmbH abgesichert werden.

E. Prognosebericht

Die PRO SOLAR SOLARSTROM konzentriert sich auch im laufenden Geschäftsjahr auf die Projektierung und den Handel von Photovoltaik-Solaranlagen im Segment kleinerer und mittlerer Anlagengrößen (4 kWp bis 100 kWp).

Neben der konjunkturellen Krise wird die Entwicklung insbesondere durch die nach wie vor schwierige Situation im Finanzsektor erschwert. Allerdings werden kleinere Projekte wie Dachanlagen von den örtlichen Banken sowie durch entsprechende Kreditförderprogramme der öffentlichen Hand weiterhin keine wesentlichen Beschränkungen durch fehlende Finanzierungen zu erleiden haben. Nach Ansicht vieler Experten wird das Endkundengeschäft, auf das sich die PRO SOLAR SOLARSTROM konzentriert, eine immer stärkere Rolle spielen. Allerdings muss für das laufende Geschäftsjahr auch bei den privaten Haushalten mit einer abwartenden Investitionshaltung aufgrund konjunktureller Unsicherheiten gerechnet werden.

Die PRO SOLAR SOLARSTROM wird das Jahr 2009 voraussichtlich trotz deutlich rückläufigen Umsätzen mit einem positiven Jahresergebnis abschließen.

 

Ravensburg, im Mai 2009

Dipl.-Ing. Emanuel Senz

Bilanz zum 31. Dezember 2008

Aktiva

31.12.2008
EUR
31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 6.136,00 8.181,00
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 11.435,00 17.571,00 4.327,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 985,00 722,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 59.342,00 37.117,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.048,64 70.375,64 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.226,54 4.226,54
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 366.654,18 7.545.642,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.373.522,23 0,00
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 3.592,54
3. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.751.057,95 7.124.580,18 1.783.804,15
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 13.814,37 101.931,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.655,00 52.200,92
SUMME AKTIVA 7.614.876,91 9.541.745,13

Passiva

31.12.2008
EUR
31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 35.000,00 35.000,00
II. Bilanzgewinn 1.821.000,59 1.768.162,90
B. Rückstellungen 1.709.600,43 1.921.425,81
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 430.449,79 1.835,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.618.204,11 1.976.666,50
3. übrige Verbindlichkeiten 1.000.621,99 3.838.654,92
SUMME PASSIVA 7.614.876,91 9.541.745,13

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008

2008
EUR
2008
EUR
2007
EUR
1. Rohergebnis 20.738.895,62 0 9.778.298,02
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 2.379.804,53 - 2.065.776,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 424.672,63 - 2.804.477,16 - 387.625,02
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs - 28.206,77 - 27.410,14
4. sonstige betriebliche Aufwendungen - 17.604.680,52 - 3.803.080,57
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.176,37 14.093,22
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 214.005,23 - 282.537,86
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 91.702,31 3.225.961,02
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 33.187,71 - 1.018.260,13
9. sonstige Steuern - 5.676,91 - 802,67
10. Jahresüberschuss 52.837,69 2.206.898,22
11. Gewinn- / Verlustvortrag aus Vorjahr 1.768.162,90 0,00
12. Vortrag auf neue Rechnung 0,00 - 438.735,32
13. Bilanzgewinn 1.821.000,59 1.768.162,90

Anhang zum 31. Dezember 2008

der pro solar Solarstrom GmbH

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Muttergesellschaft Solpower AG mit Sitz in Weingarten ist zum 31.12.2008 erstmals die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses gegeben. Da die pro solar Solarstrom GmbH in den Konzernabschluss einbezogen wird waren die nachfolgend erläuterten Umgliederungen in der Bilanz notwendig. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die entsprechenden Vorjahreswerte ebenfalls umgegliedert. Im Vergleich zum Vorjahr wurden folgende Umgliederungen vollzogen:

T€ 4 wurden aus den sonstigen Vermögensgegenständen in die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umgegliedert.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wurden T€ 1.736 in die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umgegliedert.

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden T€ 239 in die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen umgegliedert.

Außerdem wurde zur Korrektur des Ausweises folgende Umgliederung vorgenommen:

Im Bereich des Sachanlagevermögens wurden T€ 1 aus den Bauten auf fremden Grundstücken in die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung umgegliedert.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Bei der Bewertung der einzelnen Positionen wurden die folgenden Grundsätze angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung bilanziert.

Die Abschreibungen erfolgen linear und degressiv. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände betragen 3 Jahre, die der beweglichen Sachanlagen betragen 5 bis 15 Jahre.

Im Bereich der Vorräte werden die Waren zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN DES JAHRESABSCHLUSSES

I. Erläuterung der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert wird entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften linear mit einer Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

Bei der ausgewiesenen Beteiligung handelt es sich um eine Beteiligung in Höhe von 50 % bzw. € 4.226,54 an der Sunion Inc. mit Sitz in San Franciso/USA. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 8.453,08. Das Ergebnis des letzten Geschäftsjahres liegt noch nicht vor.

2. Umlaufvermögen

Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 4.374, davon diejenigen gegenüber Gesellschaftern T€ 1.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Forderungen aus Steuererstattungen (T€ 504) und gegenüber Arbeitnehmern (T€ 23).

3. Eigenkapital

Der Bilanzgewinn besteht zu T€ 1.768 aus Gewinnvorträgen.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für Abschlusskosten (T€ 25), Prämien und Provisionen an Arbeitnehmern (T€ 134), Urlaubsansprüche (T€ 40), Gewährleistungen (T€ 248), Anwalt- und Gerichtskosten (T€ 14), Versicherungen (T€ 202), die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (T€ 13), Schwerbehindertenabgaben (T€ 9), Sonstiges (T€ 13), Schadensersatzforderungen (T€ 18) und Arbeitsverfahren (T€ 29).

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich gem. § 268 Abs. 5 HGB wie folgt:

Bezeichnung Gesamtbetrag
T€
Vorjahr
T€
davon gesichert
T€
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
T€ (Vorjahr)
Uber 5 Jahre
T€
Kreditinstituten 430 (1) 430 430 (1) 0
Lieferungen u. Leistungen 787 (2.890) 0 787 (2.890) 0
Geg. verbundenen Unternehmen 2.618 (1.977) 0 2.618 (1.977) 0
Sonstige 213 (948) 0 213 (948) 0

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i.H.v. T€ 0 (im Vorjahr T€ 0) sowie aus Steuern i.H.v. T€ 179 (im Vorjahr T€ 941) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. T€ 1.841 (im Vorjahr T€ 1.977).

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Bankverbindlichkeiten sind im Rahmen eines Sicherheitenpoolvertrages wie folgt abgesichert:

Abtretung aller Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen gegenüber sämtlichen Kunden.

Sicherungsübereignung des Warenlagers.

Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind bestehen in folgender Höhe:

Verpflichtungen aus der Anmietung von Geschäftsräumen mit einem Wert von netto T€ 57.

Verpflichtungen aus abgeschlossenen Leasingverträgen in Höhe der verbleibenden monatlichen Ratenzahlungen der vertraglichen Laufzeit mit netto T€ 168.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Position sonstige betriebliche Erträge enthält Erträge aus verrechneten Sachbezügen (T€ 111), Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (T€ 21), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 122), sonstige periodenfremde Erträge (T€ 54), Erträge aus Versicherungsleistungen (T€ 6), Erträge aus Währungsgewinnen (T€ 138), Sonstige Erträge (T€ 4), Mieterträge (T€ 3) und Erträge aus ausgebuchten Forderungen (T€ 3).

Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung wurden in Höhe von T€ 8 (Vorjahr T€ 33) geleistet.

Es wurden Abschreibungen gem. § 251 ABS 3 HGB in Höhe von T€ 17 (im Vorjahr T€ 0) vorgenommen.

Die Zinsaufwendungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 169 (im Vorjahr T€ 159).

D. SONSTIGE ANGABEN

Als Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren bestellt:

 

Dipl.-Ing. Emanuel Senz, Ravensburg

Von der Möglichkeit der Nichtabgabe der Vergütungen der Geschäftsführer gem. § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Solpower AG, 88250 Weingarten einbezogen. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.

Durchschnittlich waren 57 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beschäftigt. Davon waren 22 im Innendienst und 35 im Außendienst tätig.

E. ERGEBNISVERWENDUNGSVORSCHLAG

Die Geschäftsführer schlagen vor den Jahresüberschuss in Höhe von € 52.837,69 nach Verrechnung mit dem Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar bis 31. Dezember 2008

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2008
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.110,67 13.380,00 0,00 31.490,67
2. Geschäfts- oder Firmenwert 30.677,51 0,00 0,00 30.677,51
48.788,18 13.380,00 0,00 62.168,18
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstuung 93.931,29 42.377,77 0,00 136.309,06
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 10.048,64 0,00 10.048,64
93.931,29 52.426,41 0,00 146.357,70
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.226,54 0,00 0,00 4.226,54
146.946,01 65.806,41 0,00 212.752,42
Abschreibungen
Stand 01.01.2008
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.783,67 6.272,00 0,00 20.055,67
2. Geschäfts- oder Firmenwert 22.496,51 2.045,00 0,00 24.541,51
36.280,18 8.317,00 0,00 44.597,18
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstuung 56.092,29 19.889,77 0,00 75.982,06
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
56.092,29 19.889,77 0,00 75.982,06
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
92.372,47 28.206,77 0,00 120.579,24
Buchwerte
Stand 31.12.2008
Stand 31.12.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.435,00 4.327,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.136,00 8.181,00
17.571,00 12.508,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstuung 60.327,00 37.839,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.048,64 0,00
70.375,64 37.839,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.226,54 4.226,54
92.173,18 54.573,54

Innerhalb der Sachanlagen wurden im Vergleich zum Vorjahr die Bauten auf fremden Grundstücken (Mietereinbauten) umgegliedert in die Unterposition "andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung".

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PRO SOLAR SOLARSTROM GmbH in Ravensburg, für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2008 geprüft. Die Durchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und durch den Lagebericht vermittelndes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Überlingen, 5. Februar 2010

Treuhand Überlingen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

FELIX FALK

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