WOM WreckOnlineMarket GmbH

Windeckstraße 15, 76135 Karlsruhe, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 718813
Eingetragen
3.2.2014
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Entwicklung, Betrieb und Vermarktung einer Internet-Handelsplattform für Produkte und Dienstleistungen des Kraftfahrzeuggewerbes sowie der Ankauf und Verkauf von Kraftfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dominik Bläker
seit 18.12.2023
Prokura
Keith William Duty
seit 20.2.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Leah Canhan Stearns
seit 20.2.2023
Geschäftsführer
Stephen Powers
seit 23.7.2020
Geschäftsführer
Alain van Munster
seit 3.2.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Universal Salvage Auctions LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

CPRT GmbH
Germany
54.632 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WOM WreckOnlineMarket GmbH

Karlsruhe (vormals: Karlsbad)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2021 bis zum 31.07.2022

BILANZ zum 31. Juli 2022

WOM WreckOnlineMarket GmbH, Karlsruhe

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47,00 5.290,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 56.183,00 66.804,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 56.892,10 4.559.230,95
81.892,10 4.584.230,95
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 865.571,30 727.453,95
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 581.011,44 3.964.244,13
3. sonstige Vermögensgegenstände 49.169,74 5.249,52
1.495.752,48 4.696.947,60
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 442.078,66 1.170.844,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 68.932,81 30.611,09
2.144.886,05 10.554.728,13

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 54.632,00 54.632,00
II. Kapitalrücklage 269.233,20 269.233,20
III. Gewinnvortrag 1.061.011,99 1.061.011,99
1.384.877,19 1.384.877,19
B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 274.233,38 293.352,38
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 37.498,37 42.776,93
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 37.498,37 (EUR 42.776,93)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 325.639,02 1.292.384,25
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 325.639,02 (EUR 1.292.384,25)
3. sonstige Verbindlichkeiten 122.638,09 7.541.337,38
485.775,48 8.876.498,56
- davon aus Steuern EUR 49.011,71 (EUR 56.013,47)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 5.166,18 (EUR 0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 122.638,09 (EUR 348.491,28)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (EUR 7.192.846,10)
2.144.886,05 10.554.728,13

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. August 2021 bis 31. Juli 2022

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 5.358.174,16 4.379.781,09
2. sonstige betriebliche Erträge 1.500.290,15 1.617.473,07
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.899.402,73 4.017.589,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 819.278,86 758.365,41
4.718.681,59 4.775.955,21
- davon für Altersversorgung EUR 3.663,00 (EUR 3.660,00)
4. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 115.720,58 80.156,71
5. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.253.999,56 1.038.750,10
6. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 312.561,39 208.101,77
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 63.536,11 65.065,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 63.536,11 (EUR 64.500,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 125.164,95 142.664,95
- davon an verbundene Unternehmen EUR 125.164,95 (EUR 142.664,95)
9. Ergebnis nach Steuern 1.020.995,13 232.893,96
10. sonstige Steuern 1.382,40 1.200,00
11. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.019.612,73 231.693,96
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Juli 2022

WOM WreckOnlineMarket GmbH, Karlsruhe

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.08.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.07.2022
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 830.719,82 0,00 0,00 830.719,82
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 830.719,82 0,00 0,00 830.719,82
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 689.125,66 99.856,57 0,00 788.982,23
Summe Sachanlagen 689.125,66 99.856,57 0,00 788.982,23
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.559.230,95 263.536,11 4.765.874,96 56.892,10
Summe Finanzanlagen 4.584.230,95 263.536,11 4.765.874,96 81.892,10
Summe Anlagevermögen 6.104.076,43 363.392,68 4.765.874,96 1.701.594,15
Abschreibungen
Stand 01.08.2021 Geschäftsjahr Stand 31.07.2022
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 825.429,82 5.243,00 830.672,82
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 825.429,82 5.243,00 830.672,82
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.321,65 110.477,58 732.799,23
Summe Sachanlagen 622.321,65 110.477,58 732.799,23
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.447.751,47 115.720,58 1.563.472,05
Buchwerte
Stand 31.07.2022 Stand 31.07.2021
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47,00 5.290,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 47,00 5.290,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 56.183,00 66.804,01
Summe Sachanlagen 56.183,00 66.804,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 56.892,10 4.559.230,95
Summe Finanzanlagen 81.892,10 4.584.230,95
Summe Anlagevermögen 138.122,10 4.656.324,96

Bei dem anliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die WOM WreckOnlineMarket GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WOM WreckOnlineMarket GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WOM WreckOnlineMarket GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Juli 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft,

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, 15. Mai 2024

BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. S. Venkitasseril, Wirtschaftsprüfer

gez. D. Bottermann, Wirtschaftsprüfer

ANHANG zum 31. Juli 2022

WOM WreckOnlineMarket GmbH, Karlsruhe

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die WOM WreckOnlineMarket GmbH hat ihren Sitz in Karlsruhe und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (Reg. Nr. HRB 718813).

Die WOM WreckOnlineMarket GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Juli 2022 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrages der Gesellschaft aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Das Geschäftsjahr ist ein abweichendes Wirtschaftsjahr vom 1. August bis 31. Juli.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Ausleihungen an verbundene Unternehmen zu den Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Bei Forderungen, deren Eindringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1,5 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.

Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden gemäß den Grundsätzen des § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Aufwendungen und Erträge wurden unabhängig von Zahlungszeitpunkten im Jahresabschluss berücksichtigt, soweit sie dem Geschäftsjahr zuzuordnen sind.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Angaben zu Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen

Von den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen EUR 581.011,44 (Vorjahr: EUR 3.964.244,13) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen EUR 325.639,02 (Vorjahr: EUR 1.292.384,25) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Angaben zu sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen wie im Vorjahr im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich und aus sonstigen ungewissen Verbindlichkeiten.

Angaben zu den sonstigen Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 47.610,54 (Vorjahr: EUR 7.461.978,18) enthalten. Die Verbindlichkeiten resultierten aus dem bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sowie aus der umsatzsteuerlichen Organschaft.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Betrag der Aufwendungen aus Währungsumrechnung beläuft sich auf EUR 1.268,59 (Vorjahr: EUR 3.402,76).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen ergeben sich, soweit diese nicht bilanziell erfasst sind, finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 565.759,17 (Vorjahr: EUR 84.628,61), die in den Jahren 2022 bis 2024 fällig sind. Die Mietverhältnisse sind zum Teil durch Bürgschaften abgesichert.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppen Berichtsjahr Vorjahr
Arbeitnehmer 110,00 100,00
leitende Angestellte 1,00 -
Die Gesamtzahl der durchschnittlichen beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 111,00 100,00

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist im Handelsregister eingetragen und in voller Höhe eingezahlt.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen nicht.

Angaben zu Beteiligungen

Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr zu 100 % an dem Stammkapital der WOM Service GmbH mit Sitz in Karlsruhe in Höhe von EUR 25.000 beteiligt. Das letzte verfügbare Jahresergebnis zum 31. Juli 2022 betrug aufgrund eines bestehenden Gewinnabführungsvertrages EUR 0,00.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Jeffrey Liaw, Kaufmann, Dallas / Vereinigte Staaten (bis zum 17.01.2023)

Herr Kai Siersleben, Kaufmann, Düsseldorf / Deutschland

Herr Stephen Powers, Kaufmann, Westbrook / Vereinigte Staaten

Herr Gregory Ronald DePasquale, Kaufmann, Dallas / Vereinigte Staaten (bis zum 17.01.2023)

Frau Leah Canhan Stearns, Kauffrau, Dallas / Vereinigte Staaten (ab dem 17.01.2023)

Herr Paul Kevin Kirkpatrick, Kaufmann, Dallas / Vereinigte Staaten (ab dem 17.01.2023)

Herr Keith William Duty, Kaufmann, Rockwall / Vereinigte Staaten (ab dem 17.01.2023)

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführer haben für ihre Tätigkeiten keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

Konzernzugehörigkeit

Die WOM WreckOnlineMarket GmbH wurde in den Konzernabschluss der Copart Inc, Dallas/USA einbezogen.

Die Copart Inc, Dallas/USA stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Konzernkreis auf.

Ergebnisverwendung

Zwischen der WOM WreckOnlineMarket GmbH und der CPRT GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird das Jahresergebnis an die CPRT GmbH abgeführt.

Nachtragsbericht

Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf den vorliegenden Jahresabschluss haben könnten, nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Karlsruhe, den 18. April 2024

Kai Siersleben

Stephen Powers

Leah Stearns

Paul Kirkpatrick

Keith Duty

Der Jahresabschluss wurde am 25. April 2024 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.08.2021 bis 31.07.2022

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die WOM WreckOnlineMarket GmbH (nachfolgend auch "WOM") bringt seit 2005 Verkäufer und Käufer von Unfallfahrzeugen zusammen. Mittlerweile ist die WOM eine der größten Plattformen für Unfallfahrzeuge in Europa, die über ihre Onlineauktionsplattform im Auftrag von Automobilhersteller, Versicherungen, Flottenbetreiber, Autovermietungen und professionelle Fahrzeughändler jährlich mehr als 450.000 Fahrzeuge vermarktet. Ihnen allen bietet die WOM umfangreiche Dienstleistungen an, die von der Schadenskalkulation über die Fahrzeugbewertung, Fahrzeugabmeldung bis hin zum Kerngeschäft der WOM - der Vermarktung von Unfallfahrzeugen - reichen.

Als Anbieter von Onlineauktionen bietet die WOM mit ihrer Restwertbörse eine Onlineauktionsplattform für die Ermittlung der Restwerte verunfallter Fahrzeuge an. Hierzu stellen KFZ-Sachverständige bzw. Versicherungen die Daten über die Unfallfahrzeuge in der Börse ein, um den Restwert des Unfallfahrzeugs zu ermitteln. Gewerblich angemeldete Unfallankäufer geben online ein verbindliches Kaufangebot ab und das Höchstgebot bildet den Restwert. Die Sachverständigen und Versicherungen rufen die Höchstgebote ab und geben dem Höchstbietenden den Zuschlag.

1.2 Konzernzugehörigkeit

Die WOM ist ein Tochterunternehmen der CPRT GmbH, die ein Unternehmen der international tätigen Copart Inc. (nachfolgend auch nur kurz "Copart") ist, einem globalen führenden Anbieter von Onlineauktionen mit Gebraucht- und Unfallfahrzeugen. Copart wurde 1982 in Kalifornien gegründet und hat sich inzwischen zu einem globalen führenden Onlineauktionsunternehmen entwickelt. Als führender Anbieter von Onlineauktionen verbindet Copart Käufer und Verkäufer auf der ganzen Welt. Über ihre Onlineauktionsplattformen werden jährlich über 3 Mio. Fahrzeuge weltweit gehandelt. Copart ist derzeit an mehr als 200 Niederlassungen in 11 Ländern tätig und beschäftigt weltweit 9.500 Mitarbeiter.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft war im Jahr 2021/2022 durch eine Vielzahl von Unsicherheiten geprägt. Der Einmarsch der russischen Föderation in die Ukraine, die stark gestiegenen Preise für Energie, die hohe Inflation sowie die restriktive Geldpolitik der Zentralbanken wirken sich belastend auf das globale Wachstum aus. Zudem setzte die chinesische Null-COVID-Strategie die globalen Lieferketten 2021/2022 stark unter Druck. Insgesamt hat sich das globale Wachstum im Vergleich zum Vorjahr deutlich abgeschwächt. Nach dem Internationalen Währungsfonds (nachfolgend auch "IWF") ist die Weltwirtschaft im Jahr 2022 lediglich um 3,0 % (Vorjahr: 6,3 %) gewachsen. Das Wachstum hat sich ebenfalls in den USA und der Europäischen Union deutlich verlangsamt. Unter Berücksichtigung der Anpassungen der Geldpolitik und einer geringeren Kaufkraft der Haushalte hat sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2022 in den USA um 2,1 % (Vorjahr: 5,9 %) und in der Europäischen Union um 3,6 % (Vorjahr: 5,2 %) verringert. Nach dem IWF hat sich auch das Wachstum in Deutschland deutlich auf 1,8 % (Vorjahr: 2,6 %) reduziert.

Nach den pandemiebedingten Beschränkungen hat sich laut Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (nachfolgend auch "KBA") die Anzahl der erfassten Unfälle im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 % auf 2.406.465 (Vorjahr: 2.314.938) erhöht. Der Anstieg ist hauptsächlich auf die steigende Jahresfahrleistung von Kraftfahrzeugen zurückzuführen, die durch die Aufhebung der Beschränkungen während der Corona-Pandemie bedingt war. Ungeachtet der deutlich höheren Kraftstoffpreise infolge des Kriegs in der Ukraine betrug die Jahresfahrleistung im Jahr 2022 rund 711 Mrd. (Vorjahr: 690 Mrd.) Kilometer. Die Unfallrate blieb trotz technologischer Fortschritte der Assistenzsysteme und automatisierten Fahrfunktionen nahezu unverändert und liegt bei rund 3,4 (Vorjahr: 3,3) Unfällen je Millionen Kilometer. Der Bestand an Fahrzeugen in Deutschland stieg trotz höherer Preise für Neu- und Gebrauchtfahrzeuge aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit von Halbleitern für Neuwagen sowie angespannter Liefer- und Logistikketten zu Beginn des Jahres 2022 auf 59,6 Mio. (Vorjahr: 59,0 Mio.).

2.2 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2021/2022 der WOM war aufgrund der geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen besonders herausfordernd. Trotz des insgesamt schwierigen Umfelds verlief die Geschäftsentwicklung der WOM im Geschäftsjahr 2021/2022 im Hinblick auf die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Gewinn vor Ergebnisabführung, die zur internen Steuerung der Geschäftstätigkeit verwendet werden, besonders erfolgreich.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 22,3 % auf T€ 5.358 (Vorjahr: T€ 4.380) gestiegen und haben sich planmäßig entwickelt. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist insbesondere auf die höhere Vermarktung von Fahrzeugen zurückzuführen, die hauptsächlich infolge der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz resultierte. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die WOM 19,0 % mehr Fahrzeuge vermarkten und damit ihre Marktposition weiter ausbauen.

Der Gewinn vor Ergebnisabführung ist im Vergleich zum Vorjahr von T€ 232 um T€ 788 auf T€ 1.020 gestiegen, was einem Anstieg von 340,1 % entspricht. Dies ist hauptsächlich auf die Steigerung der Umsatzerlöse durch mehr Einstellungen auf der Plattform zurückzuführen. Obwohl die Aufwendungen ebenfalls angestiegen sind, verzeichneten sie nicht das gleiche Ausmaß wie die Umsatzerlöse.

2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, welche die WOM zur internen Steuerung verwendet, sind die Umsatzerlöse und der Gewinn vor Ergebnisabführung.

2.4 Ertragslage

Trotz des herausfordernden Umfelds konnte die WOM im Geschäftsjahr 2021/2022 Umsatzerlöse von T€ 5.358 erzielen, was insbesondere auf die höhere Vermarktung von Fahrzeugen um 19,0 % zurückzuführen ist. Ein wesentlicher Grund für die höhere Vermarktung war das höhere Angebot an verfügbaren Unfallfahrzeugen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 117 gesunken und belaufen sich auf T€ 1.500. Sie entfallen insbesondere auf die Erträge aus der Personalgestellung an verbundene Unternehmen.

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer ist im Geschäftsjahr 2021/2022 um 11 % auf 111 gestiegen. Die Personalaufwendungen haben sich im Vorjahrsvergleich um T€ 57 auf T€ 4.719 reduziert. Die Verminderung ist im Wesentlichen auf den Wegfall der Kosten für den Bereitschaftsdienst zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 20,7 % über dem Vorjahresniveau und betrugen T€ 1.254 (Vorjahr: T€ 1.039). Der Anstieg resultierte insbesondere aufgrund höherer Mietaufwendungen, Marketing- und Werbeaufwendungen sowie Reisekosten. Ursächlich für die höheren Marketing-, Werbeaufwendungen sowie Reisekosten war die Aufhebung der Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie.

Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen sind gegenüber dem Vorjahr um 50,2 % auf T€ 313 (Vorjahr: T€ 208) gestiegen und beziehen sich vollständig auf den abgeführten Gewinn der W.O.M. Service GmbH.

Das Zinsergebnis hat sich im Vorjahresvergleich um T€ 16 verbessert und resultiert ausschließlich aus der Finanzierung innerhalb des Copart-Konzerns.

Die WOM weist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages einen Jahresüberschuss von T€ 0 aus. Der Gewinn vor Ergebnisabführung hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf T€ 1.020 (Vorjahr: T€ 232) erhöht.

2.5 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme beträgt zum Abschlussstichtag T€ 2.145 (Vorjahr: T€ 10.555) und entfällt auf der Aktivseite mit 6,4% (Vorjahr: 44,1%) auf das Anlagevermögen und 93,6% (Vorjahr: 55,9%) auf das Umlaufvermögen nebst Rechnungsabgrenzungsposten. Daneben entfallen auf der Passivseite mit 12,8% (Vorjahr: 2,8%) auf Rückstellungen und 22,6% (Vorjahr: 84,1%) auf Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote liegt bedingt durch die niedrigere Bilanzsumme im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020/2021 bei 64,6% (Vorjahr 13,1%). Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Gesellschafterin ist das Eigenkapital im Vorjahrvergleich mit T€ 1.385 unverändert.

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.518 auf T€ 138 (Vorjahr: T€ 4.656) vermindert. Der Rückgang des Anlagevermögens resultierte insbesondere aus einer Aufrechnungserklärung zwischen der WOM und der Tochtergesellschaft W.O.M. Service GmbH, was geringere Ausleihungen an verbundenen Unternehmen zur Folge hat. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben sich im Geschäftsjahr 2021/2022 bei Investitionen von T€ 101 (Vorjahr: T€ 14) und planmäßigen Abschreibungen von T€ 116 (Vorjahr: T€ 80) um T€ 16 auf T€ 56 vermindert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Abschlussstichtag T€ 866 (Vorjahr: T€ 727). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.383 auf T€ 581 gesunken. Im Wesentlichen ist der Rückgang auf eine Aufrechnungserklärung zwischen der WOM und der Gesellschafterin CPRT GmbH zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vorjahresvergleich auf T€ 49 (Vorjahr: T€ 5) gestiegen. Die liquiden Mittel bestehen ausschließlich aus Bankguthaben und betragen zum Abschlussstichtag T€ 442.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich um T€ 19 auf T€ 274 vermindert und entfallen insbesondere auf Rückstellungen für Personalkosten und ausstehende Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf T€ 37 (Vorjahr: T€ 43). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um T€ 967 auf T€ 326 gesunken. Gleiches gilt für die sonstigen Verbindlichkeiten, die sich aufgrund geringerer Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um T€ 7.415 auf T€ 48 gemindert haben. Grund hierfür waren insbesondere Aufrechnungserklärungen zwischen der WOM und der Tochtergesellschaft W.O.M. Service GmbH sowie der WOM und der Gesellschafterin CPRT GmbH.

Die WOM verfügte durchgehend über ausreichende finanzielle Mittel. Dies zeigt sich auch in der Deckung der kurzfristigen Verbindlichkeiten durch das Umlaufvermögen und die liquiden Mittel. Darüber hinaus hat die die WOM stets die Möglichkeit, zur Finanzierung auf Konzerngesellschaften zurückzugreifen.

3. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

3.1 Risikobericht

Die WOM ist in einem sich ständig wandelnden globalen Marktumfeld mit bedeutenden gesamtwirtschaftlichen Risiken konfrontiert. Die konjunkturelle Entwicklung spielt dabei eine zentrale Rolle, da sie direkte Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der WOM sowie auf die Nachfrage nach Unfallfahrzeugen hat.

Makroökonomische Faktoren, wie die gesamtwirtschaftliche Nachfrage, der Einfluss von COVID-19, die Entwicklung der Kraftstoffpreise sowie deren Auswirkungen auf die Jahresfahrleistungen können die Geschäftstätigkeit der WOM negativ beeinflussen. Die anhaltende Inflation stellt ebenfalls ein erhebliches Risiko dar, da sie zu höheren Betriebskosten führen und somit die Rentabilität beeinträchtigen kann. Eine mögliche Verschärfung der Inflation erfordert daher eine sorgfältige Überwachung und entsprechende Strategieanpassungen, um potenziell negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit zu minimieren.

Daneben bestehen Risiken in die Verringerung der Schadenhäufigkeit aufgrund der kontinuierlichen Verbesserungen in der aktiven und passiven Fahrzeugsicherheit. Ebenfalls spielen die Anzahl und die Stärke von Naturkatastrophen wie Hagel, Hochwasser und anderen Elementarereignissen eine wesentliche Rolle bei der Beeinflussung des Schadenaufkommens.

Darüber hinaus ist eine anhaltende Verschärfung des Wettbewerbs zu erwarten und neue KI-Technologien können zunehmend eingesetzt werden, wodurch die Restwertermittlung zum Bestimmen von Fahrzeugrestwerten auf klassischem Wege weniger nachgefragt werden könnte.

3.2 Chancenbericht

Trotz der Vielzahl von Risiken eröffnen sich für die WOM bedeutende Chancen. Insbesondere im Bereich technologischer Innovationen liegen Chancen, um schnellere Prozesse anzubieten. Die Nutzung digitaler Plattformen und die Integration neuer Technologien bieten der WOM nicht nur die Möglichkeit, die Effizienz der Geschäftsprozesse zu steigern, sondern können auch durch die Weiterentwicklung der Dienstleistungen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil in der Restwertvermarktung verschaffen.

Mit dem zunehmenden Trend des Onlinehandels mit Unfallfahrzeugen eröffnet sich für die WOM eine weitere Chance. Um den sich wandelnden Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, setzt die WOM auf die stetige Weiterentwicklung und Anpassung ihrer Onlineauktionsplattform. Dadurch ist die WOM in der Lage, eine benutzerfreundliche und innovative Onlineauktionsplattform bereitzustellen. Daneben bietet sich dadurch die Chance, einen breiteren Kundenkreis anzusprechen. Dies könnte dazu beitragen, die Marktposition der WOM als einer der führenden Anbieter von Onlineauktionen mit Unfallfahrzeugen weiter zu stärken.

Auch unsere Kunden der KFZ-Versicherungsbranche stehen vor einem großen Kostendruck, da sich die Inflation auf die Kosten bei KFZ-Reparaturen auswirkt, vor allem aufgrund gestiegener Personal- und Materialkosten. Daher ist ein möglichst hoher Restwert für Fahrzeuge ein essenzieller Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg der KFZ-Versicherer. Unsere national und international diversifizierter Kundenstamm ermöglicht einen intensiven Wettbewerb auf unserer Plattform. Dies könnte die Beziehungen zu den Versicherern weiter stärken und zu höheren Einstellungszahlen auf unserer Plattform führen, welchen dann die Chance auf höhere Umsätze ermöglicht.

3.1. Prognosebericht

Der IWF prognostiziert für das Jahr 2023 ein globales Wachstum von 3,0 %. Im Vorjahr war die globale Wirtschaft um 3,5 % gewachsen. Für Deutschland geht das IWF davon aus, dass das Wachstum im Jahr 2023 sinken wird. Der Einmarsch der russischen Föderation in die Ukraine, die stark gestiegenen Energiepreise, die hohe Inflation sowie die Anhebung der Leitzinsen der Zentralbanken wirken sich damit weiterhin belastend auf das globale Wachstum aus. Nach Einschätzung des IWF wird die globale Inflationsrate für das Jahr 2023 bei 6,9 % liegen. Für das Jahr 2024 prognostiziert der IWF weltweit eine Inflationsrate von 5,8 %.

Nach Einschätzung des KBA wird sich der Bestand an Fahrzeugen zu Jahresbeginn 2023 voraussichtlich um rund 0,8 % auf 60,1 Mio. (Vorjahr: 59,6 Mio.) erhöhen. Mit dem Anstieg des Bestands an Fahrzeugen sowie der damit einhergehenden Erhöhung der abstrakten Jahresfahrleistung von Kraftfahrzeugen erwartet die Bundesanstalt für Straßenwesen einen Anstieg der Anzahl der Unfälle auf rund 2,5 Mio. (Vorjahr: 2,4 Mio.).

Vor dem Hintergrund der schwierigen geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwartet die WOM für das Geschäftsjahr 2022/2023 einen um T€ 110 leicht geringeren Umsatz , was im Vorjahrsvergleich einen Rückgang von 2,1 % entspricht. Mit dem Rückgang der Umsatzerlöse wird bei einem erwarteten Anstieg der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen infolge der voraussichtlichen Inflationsentwicklung sowie dem Rückgang der Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen voraussichtlich eine deutliche Verminderung des Gewinns vor Ergebnisabführung einhergehen.

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 prognostiziert die WOM basierend auf der Planung gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg der Umsatzerlöse von 9,0 %, da von höherem Verkehrsaufkommen und dadurch von mehr KFZ-Schäden ausgegangen wird. Der Gewinn vor Ergebnisabführung wird voraussichtlich deutlich über dem Niveau des Geschäftsjahres 2021/2022 liegen.

Im Geschäftsjahr 2024/2025 plant die WOM im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021/ 2022 aufgrund der voraussichtlichen Zunahme des Bestands an Fahrzeugen und der damit einhergehenden Erhöhung der Anzahl der Unfälle mit einem Umsatzwachstum von 21,0 %. Der Gewinn vor Ergebnisabführung wird voraussichtlich infolge der verbesserten Effizienz der Geschäftsprozesse auf T€ 2.000 steigen.

Um die gesteckten Ziele zu erreichen, fokussiert sich die WOM insbesondere auf den weiteren Ausbau der Vermarktung von Unfallfahrzeugen, einer stärkeren Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse und der Reduzierung ihrer Aufwendungen.

 

Karlsruhe, den 18. April 2024

Stephen Powers

Kai Siersleben

Paul Kevin Kirkpatrick

Keith William Duty

Leah Canham Stearns

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