Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 478
Vorher
Sachs Fahrzeug- u. Motorentechnik GmbH
Eingetragen
28.7.1944
Branche
Herstellung von Nutzkraftwagen und NutzkraftwagenmotorenHerstellung von KrafträdernTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Komponenten und Systemen der Fahrzeugu. Motorentechnik sowie von motorisierten Zweirädern und anderen Fahrzeugen, deren Ersatzteile und Zubehör sowie von industriellen Erzeugnissen aller Art. Geschäftsanteile von anderen Unternehmen zu erwerben und zu veräußern, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen und andere Unternehmen zu übernehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Tao Wang
seit 11.3.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (6)

NameAnteil
0.22%
R***** B******
0.01%
U***** H******
0.01%

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

5 von 7 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Zweirad Union Fahrzeugtechnik GmbH
Germany
99.75%
T** W***
0.22%
R***** B******
0.01%
U***** H******
0.01%
U***** E*******
0.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SFM GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 337.985,00 90.127,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 70.296,00 35.813,40
II. Sachanlagen 267.689,00 54.314,00
B. Umlaufvermögen 4.334.530,93 3.881.998,14
I. Vorräte 2.785.211,79 2.430.648,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.544.536,75 1.446.892,99
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.782,39 4.456,93
C. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 44.345,92 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.716.861,85 3.972.125,54

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 576.522,09 26.840,23
I. gezeichnetes Kapital 2.519.260,00 2.519.260,00
II. Kapitalrücklage 622.747,23 6.747,23
III. Verlustvortrag 2.499.167,00 2.219.281,72
IV. Jahresfehlbetrag 66.318,14 279.885,28
B. Rückstellungen 672.450,00 713.750,00
C. Verbindlichkeiten 3.467.889,76 3.231.535,31
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 3.467.889,76 3.231.535,31
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.716.861,85 3.972.125,54

Anhang


 
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der SFM GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Änderungen durch das BilMoG wurden beachtet.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Es handelt sich bei der Gesellschaft um eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 274a und § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde teilweise ein Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder aber teilweise im Anhang gewählt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gemäß den Änderungen durch das BilMoG angewandt worden. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (einschließlich immaterieller Anlagewerte) sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr TEUR 83. Davon entfallen EUR 50 Entwicklungskosten auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear berechnet. Die Abschreibungsdauer wurde jeweils unter Zugrundelegung der steuerlichen Afa-Tabellen geschätzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 150,01 bis EUR 1.000,00 wurde im Vorjahr ein Sammelposten gebildet und eine Nutzungsdauer von 5 Jahren unterstellt.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs-/ Herstellungskosten oder zu einem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Abschläge für nicht gängige Artikel wurden vorgenommen. Anschaffungsnebenkosten wurden mit berücksichtigt.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden. Für das allgemeine Kreditrisiko sowie für Zinsverluste, Nacharbeiten und mögliche Rechtskosten wurde eine ausreichende Pauschalwertberichtigung gebildet. Einzelwertberichtigungen wurden für zweifelhafte Forderungen gebildet.

Forderungen die auf fremde Währung lauten wurden mit dem Kurs zum Einbuchungsstichtag berücksichtigt. Kursveränderungen zum Stichtag 31.12.2010 wurden erfasst.  Die Forderungen haben grundsätzlich eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Ein Betrag von EUR 77.790,92 (Aktivwert Rückdeckungsversicherung) hat eine Laufzeit von über einem Jahr. Dieser Wert wurde ungeprüft gemäß Bestätigung der Versicherungs-
gesellschaft angesetzt. Die Pensionsrückstellung wurde vom Aktivwert abgesetzt, da die Versicherung an den Pensionsberechtigten abgetreten ist. Der Ausweis erfolgte in einem gesonderten Aktivposten.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die liquiden Mittel in fremder Währung wurden mit dem Kurs zum 31.12.2010 angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen sind nachgewiesen durch ein versicherungsmathematisches Gutachten von externer Seite. Die Pensionsrückstellung hat zum 31.12.2010 einen Saldo von EUR 33.445,00, dieser wurde vom Aktivwert aus der Rückdeckungsversicherung abgesetzt. Es erfolgte ein Ausweis in einem gesondertem Aktivposten.

Es wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewandt.

Es wurde ein Zinssatz von 5,15 % angewandt.

Es wurden folgenden Lohn- und Gehaltssteigerungen angewandt:

- Der Rententrend wurde mit 2,0 % angesetzt
- weitere Trends wurden nicht angesetzt

Es wurde folgende Sterbetafel/ biometrische Annahme zugrunde gelegt:

- Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck

Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung beträgt EUR 29.245,00, da von der ratierlichen Ansammlung des Art. 67 I EGHGB Gebrauch gemacht wird.

Die Steuerrückstellungen wurden in der zu erwarteten Höhe für Steuern vom Einkommen und Ertrag gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und mit den Erfüllungsbeträgen unter Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Der größte Posten der Rückstellungen betrifft Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von EUR 425.000,00. Die Berechnung wurde zum 31.12.2010 nach einem %-Satz der in den letzten Jahren angefallenen Aufwendungen für Gewährleistungen in Bezug auf die jeweiligen Umsatzerlöse errechnet. Die Gewährleistungsrückstellungen wurden mit gerundet 5% der Umsatzerlöse angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Verbindlichkeiten die auf fremde Währung lauten wurden mit dem Kurs zum Einbuchungsstichtag angesetzt. Kursveränderungen zum 31.12.2010 sind berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten haben grundsätzlich eine Laufzeit von unter 5 Jahren. Die erhaltenen Anzahlungen wurden mit dem Kurs zum Zahlungszeitpunkt angesetzt; Kursveränderungen bis zum Stichtag 31.12.2010 wurden berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des Warenlagers/ der Vorräte und durch Abtretung aller gegenwärtigen und zukünftigen Sicherungseinbehalte des Factors abgesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Bei einer großen Verbindlichkeitenposition gegenüber dem neuen (indirekten) Gesellschafter besteht ein Rangrücktritt.

Wegen einer Klage einer Bank auf Zahlungen aufgrund von Wechseln wurde ein Vergleich geschlossen und die Verpflichtung gegenüber der Bank ist als Schuld bilanziert. Es ist eine Ratenzahlung vereinbart. Die Berichtsfirma hatte die Schulden direkt beim Lieferanten beglichen und nicht die Verpflichtung aus den Wechseln bei der Bank. Die Nachweise über die gezahlten Beträge für diese Wechsel liegen vor. Laut Aussage der Geschäftsführung besteht eine Rückgriffsforderung gegen den Lieferanten, der Betrag wurde mit den bestehenden Verbindlichkeiten verrechnet. Es handelt sich um den ehemaligen Lieferanten World Galaxy International Hong Kong, der auch einen Rangrücktritt auf seine Forderung ausgesprochen hatte. Diese Verbindlichkeit besteht jetzt gegenüber dem neuen (indirekten) Gesellschafter.

Passive latente Steuern wurden nicht gebildet, da insgesamt auch ein steuerlicher Verlust vorliegt.

III. Angaben zur Bilanz


Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Das Stammkapital beträgt EUR 2.519.260,00. Das Stammkapital entspricht der Handelsregistereintragung.

Der neue (indirekte) Gesellschafter hat einen Teilbetrag seiner Forderungen (siehe Verbindlichkeiten) an die Gesellschaft dieser als Kapitalrücklage zur Verfügung gestellt.

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten über 5 Jahren beträgt EUR 0,00.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 1.961.558,32 sind durch Sicherungsübereignung des Warenlagers/ der Vorräte und durch Abtretung aller gegenwärtigen und zukünftigen Sicherungseinbehalte des Factors gesichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung


Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Im Vorjahr sind unter den Abschreibungen Ausbuchungen von Forderungen in Höhe von EUR 471.160,42 enthalten. Dieses Jahr betragen die Forderungsabschreibungen EUR 16.717,64.

Die Zinserträge aus der Zuführung zum Aktivwert der Rückdeckungsversicherung betragen EUR 3.198,83. Die Zinsaufwendungen aus der Erhöhung der Rückstellungen für Pensionen betragen EUR 3.070,00. Der Saldo von EUR 128,83 ist als Zinserträge ausgewiesen.

V. Sonstige Angaben


Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich die wirtschaftliche Lage zutreffend wieder.

Anfang des Jahres 2010 wurden die bereits bisher genutzten Anlagegüter von der Gesellschafterin erworben.

Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die Anlage verwiesen. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände sind darin nicht enthalten.

Bei den außerordentlichen Aufwendungen handelt es sich um die Zuführung zur Pensionsrückstellung von 1/15 im Rahmen der Übergangsvorschriften zum BilMoG.

Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 45 wegen der Aktivierung von Entwicklungskosten als selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin von EUR 265.128,43.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in einem Mietvertrag über die genutzten Räume in der Strawinskystraße 27b mit einer festen Laufzeit bis zum 29.02.2012. Die jährlichen Verpflichtungen aus diesem Vertrag betragen TEUR 78. Der Mietvertrag über die Räumlichkeiten in der Strawinskystraße 31 ist kurzfristiger. Neben diesen Verträgen bestehen noch Leasingverträge über Fahrzeuge, die jedoch nicht wesentlich sind.

Im Geschäftsjahr 2010 erfolgte die Geschäftsführung durch:     Frau Tao Wang, Geschäftsführerin

Gegenüber der Geschäftsführerin bestehen nicht verzinste Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 10.669,58.

Steuerschulden aus Sanierung

Zu den Verpflichtungen aus Steuern ist anzumerken, dass sich im Rahmen des Insolvenzplanverfahrens ein steuerfreier Sanierungsgewinn ergeben hat. Das Finanzamt wird diesen voraussichtlich steuerfrei belassen. Bisher liegen aber nur die Steuerbescheide für 2007 mit den festgesetzten Steuernachzahlungen vor. Derzeit sind die Beträge gestundet. Der endgültige Erlass der Steuern steht jedoch noch aus, da Finanzamts intern noch geprüft werden muss, ob noch eine steuerliche Betriebsprüfung vor dem Erlass erfolgen muss.

Ungewiss ist allerdings auch noch, ob sich die Stadt Nürnberg als Gewerbesteuergläubigerin diesem Erlass anschließt. Hierzu wird von der zuständigen Gewerbesteuerstelle noch ein Erlassbescheid zu erstellen sein. Die Stadt Nürnberg hat die festgesetzte Steuer für 2007 ebenfalls gestundet (vorerst bis 21.10.2011). Die Stadt Nürnberg wartet ein anhängiges Verfahren beim BFH ab, in dem über die Rechtmäßigkeit des Sanierungserlasses des BMF vom 27.03.2003 entschieden wird.

Es wird davon ausgegangen, dass keine Steuerzahlungen aus dem Sanierungsgewinn entstehen werden. Aus diesem Grund wurden die festgesetzten Steuerverpflichtungen 2007 nicht als Rückstellung bilanziert, sondern nur im Anhang angegeben.

Die Verpflichtungen betragen:
Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag und Zinsen: EUR 1.308.804,12
Gewerbesteuer nebst Zinsen   EUR 1.179.447,50
Summe     EUR 2.488.251,62

VI. Vorschlag zur Ergebnisverwendung


Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem/n Gesellschafter/n die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 66.318,14 wird zusammen mit dem Verlustvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Nürnberg, 23.03.2011
gez. Geschäftsführerin

  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.03.2011 festgestellt.

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