kd-services GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Haas seit 5.5.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HSV Systemverkehre GmbHFriedewaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Bestätigungsvermerk Lagebericht 2023A. Grundlagen des Unternehmens Die HSV Systemverkehre GmbH ist spezialisiert auf den Bereich Speditions- und Transportlogistik im Segment Kurier-, Express- und Paketdienstunternehmen (KEP). Für ihre Kunden übernimmt sie hierfür die Disposition, Koordination sowie den Transport entsprechender Waren und Güter, vorwiegend im Hub-Hub-Verkehr. Hierfür setzte die HSV Systemverkehre GmbH im Jahr 2023 rund 533 Fahrzeuge (Jahresdurchschnitt) für die oben genannte Leistungserbringung ein. Die HSV Systemverkehre GmbH generiert ihren Umsatz zu 100% mit in Deutschland ansässigen Kunden. An ihrem Firmenstammsitz in Friedewald unterhält sie einen technischen Stützpunkt, an welchem für den eigenen Fuhrpark, sowie auch für Fahrzeuge von Drittkunden, Reparaturen, Wartungsarbeiten und Fahrzeugpflegetätigkeiten vorgenommen werden. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft hat im Jahr 2023 um 3,9 Prozent zugelegt. Dieses Wachstum ist im historischen Vergleich zwar verhalten, aber angesichts der Belastungen dennoch robust. Vielerorts wurde die konjunkturelle Entwicklung durch hohe Energiepreise, stark gestiegene Zinsen, Kaufkraftverluste infolge der erhöhten Inflation sowie geopolitische Krisen und Unsicherheiten belastet. In den meisten Ländern schwächelte dadurch in erster Linie die Industrie, während sich die Dienstleistungen vielerorts etwas besser behaupten konnten. Einen Schub gab es aus den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, vor allem den Vereinigten Staaten. Die US-Wirtschaft expandierte 2023 insgesamt überraschend stark, um 2,5 Prozent. Die umfangreichen fiskalpolitischen Impulse der Jahre 2020 bis 2022 stützten weiterhin den privaten Konsum und die Unternehmensinvestitionen. Unter den Schwellenländern trug China maßgeblich zum Wachstum bei. Die Wirtschaft legte dort 2023 um 5,2 Prozent zu - gegenüber den Vorpandemiejahren hat sich das Wachstum jedoch deutlich abgeschwächt: Die Erholung nach der Null-Covid-Politik wurde insbesondere von den anhaltenden Problemen im Immobiliensektor überschattet. Mexiko erzielte 2023 ein Wirtschaftswachstum von 3,2 Prozent, auch wenn die Exporte in die Vereinigten Staaten sich zuletzt nicht mehr so dynamisch entwickelten. Brasiliens Wirtschaft wuchs um 3,1 Prozent, auch dank starker Ernten und Ausfuhren im ersten Halbjahr. Die indische Wirtschaft expandierte aufgrund einer soliden Binnennachfrage 2023 um kräftige 6,9 Prozent. Die europäische Wirtschaft hingegen trat auf der Stelle, gebremst von der Energiepreiskrise und der restriktiven Geldpolitik. Der Euroraum trug mit 0,5 Prozent nur wenig zum Wachstum der Weltwirtschaft 2023 bei. Das Vereinigte Königreich rutschte im zweiten Halbjahr in eine technische Rezession, erlebte also zwei aufeinanderfolgende Quartale, in denen die Wirtschaftsleistung sank (um 0,1 und 0,3 Prozent). Das britische Wachstum war unter anderem von den Nachwirkungen der Cost-of-Living Crisis der Haushalte stark belastet. Japan expandierte 2023 um 1,9 Prozent, rutschte im zweiten Halbjahr aber ebenfalls in eine technische Rezession. Die hohe Inflation lastete dort besonders stark auf der Binnennachfrage. Einzig der Außenbeitrag war positiv, weil die Exporte dank des schwachen Yens stärker wuchsen als die Importe. Eine schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland hat im vergangenen Jahr die deutsche Wirtschaft ausgebremst und lastet weiterhin auf ihr. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 drei Quartale stagnierte, ging sie im Schlussquartal um 0,3 Prozent zum Vorquartal zurück. Das gleiche Minus schlug auch im Gesamtjahr zu Buche. Während die Nachfrage aus dem Ausland wegen der schwächelnden globalen Industrieproduktion nachließ, dämpften die wiederholten Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie die hohen Inflationsraten auch die Binnennachfrage. Obwohl die Verbraucherpreise seit Anfang 2023 insbesondere wegen rückläufiger Energiepreise fast durchgehend weniger zulegten, lag die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt noch bei 5,9 Prozent. Immerhin ließen hohe Lohnabschlüsse im Jahresverlauf die Reallöhne leicht steigen. Diese konnten die vorangegangenen Kaufkraftverluste der Verbraucher*innen jedoch nicht ausgleichen. Die Einkommens- und die Preisentwicklung führten zu anhaltender Verunsicherung, was die Kauflaune trübte und den privaten Konsum im Gesamtjahr 2023 deutlich sinken ließ. Die steigenden Nominalzinsen setzten zudem Sparanreize, wodurch die sich ohnehin hohe Sparquote noch erhöhte. Wegen der Zinsanhebungen stiegen auch die Finanzierungskosten für private Haushalte und Unternehmen und dämpften das Investitionsgeschehen. Vor allem die Bauinvestitionen gingen deutlich zurück, insbesondere durch einen schwachen privaten Wohnungsbau. Gleichzeitig konnten die Ausrüstungsinvestitionen wohl noch von dem hohen Auftragsbestand infolge der Erholung nach der Corona-Pandemie profitieren und legten insgesamt zu. Dagegen lastete die schwache Auslandsnachfrage auf den Exporten. Da die Importe jedoch aufgrund hoher Energiepreise und der geringen Nachfrage der heimischen Industrie nach Vorleistungsgütern aus dem Ausland noch stärker einbrachen, entwickelte sich der Außenbeitrag positiv. Trotz der konjunkturellen Schwächephase erreichte die Beschäftigung mit jahresdurchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen einen Höchststand. Der Beschäftigungsaufbau wurde vor allem durch Migration ermöglicht. Positiv wirkte sich auch aus, dass Bund, Länder und Kommunen in den Bereichen Gesundheit, Erziehung und öffentliche Verwaltung viele zusätzliche Stellen schufen. Zugleich nahm die Zahl der Arbeitslosen zu und die Arbeitslosenquote stieg von 5,3 Prozent im Jahr 2022 auf 5,7 Prozent im Jahr 2023. Die Bruttowertschöpfung war in der zweiten Jahreshälfte vor allem im Verarbeitenden Gewerbe rückläufig. Insbesondere die energieintensiven Branchen litten unter den dauerhaft erhöhten Energiepreisen. Im Weihnachtsgeschäft 2023 (November und Dezember) beförderten die Paketdienstleister 725 Millionen Kurier-, Express- und Paketsendungen (KEP). Das entspricht exakt der Menge aus dem Weihnachtsgeschäft des Vorjahres und übertrifft die Prognose, die der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) zu Beginn des Weihnachtsgeschäftes veröffentlicht hat, um zehn Millionen Sendungen. An einem typischen Spitzentag wurden rechnerisch insgesamt bis zu 20 Millionen KEP-Sendungen von den Paketdienstleistern befördert. Im Schnitt wurden täglich (nicht nur an Spitzentagen) circa 14,5 Millionen KEP- Sendungen zugestellt, rund 8,5 Millionen davon waren Paketsendungen an private Haushalte (B2C). Um die hohen Mengen zu bewältigen, griffen die Unternehmen nach BIEK-Angaben auf mehr als 15.000 zusätzliche Arbeitskräfte zurück und setzten rund 10.000 zusätzliche Fahrzeuge ein. Das wichtigste Segment im Gesamtmarkt seien im vergangenen Weihnachtsgeschäft wieder die Paketsendungen an private Haushalte mit knapp 420 Millionen Sendungen. Das Volumen in diesem Segment liege mit einem Zuwachs von 25 Millionen Sendungen (mehr als sechs Prozent) über der schwächeren Vorjahreszahl (2022: 395 Millionen B2C-Paketsendungen). Eine Stabilisierung des privaten Konsums unter anderem aufgrund wieder steigender Reallöhne erkläre die Entwicklung im B2C-Segment und führe dort zu einer leichten Erholung im Vergleich zum Weihnachtsgeschäft 2022. Im Bereich der B2B-Paketsendungen gab es hingegen einen Rückgang von rund sechs Prozent. Die Gründe hierfür seien etwa die schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und die Schwächephase in der Exportwirtschaft aufgrund der schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung in den Zielländern. Mit diesen Entwicklungen ging ein Rückgang in der Industrieproduktion einher, so der BIEK. 2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens Die HSV Systemverkehre GmbH unterlag im Geschäftsjahr 2023 diversen Einflüssen unterschiedlichster Faktoren, welche die wirtschaftliche Entwicklung und somit auch das Jahresergebnis beeinflussten. Im Wesentlichen sind die folgenden Punkte zu nennen:
Die geplante Auslastung und die hieraus resultierende Fahrzeuganzahl lagen bei einem der Hauptkunden bereits mit Start des ersten Quartal 2023 deutlich unter den Erwartungen. Diese Erscheinung veränderte sich zwar im Laufe des Jahres positiv, lag aber im Jahresdurchschnitt immer noch deutlich hinter den gesteckten Zielen. Vertragliche Handlungsspielräume ergaben sich im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres nicht. Fehlende Fahrzeugauslastungen und damit einhergehend auch Probleme bei der Fahrpersonaleinsatzplanung (Ressourcenplanung) waren maßgeblich für die negative Ergebnisentwicklung im Betrachtungszeitraum verantwortlich. Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen im Bereich eines dennoch möglichst optimalen Einsatzes von Fahrzeugen und Fahrpersonal erforderten in den betreffenden Abteilungen im Backoffice, sowie auch im Management, erhöhte Kapazitäten und Aufwände. Die Realisierung der Aufnahme von Kundengesprächen hinsichtlich einer zeitnahen Vertragsanpassung bzw. Kompensation der bisherigen Negativentwicklung wurden zwar im Jahresverlauf aufgenommen, führten aber (zumindest) im Betrachtungszeitraum zu keinem erfolgreichen Abschluss. Positiv entwickelten sich hingegen die weiteren Hauptkunden im Jahresverlauf. Zum einen erhielt die HSV Systemverkehre GmbH für eine Nischenabwicklung im KEP-Bereich den Zuschlag; zum anderen konnte in der Abwicklung mit einem Zulieferunternehmen der Automobilindustrie eine äußerst konstante und positive Auslastung erzielt werden. Die Erhöhung der Deutschen Maut konnte die HSV Systemverkehre GmbH ergebnisneutral in allen bestehenden Geschäftsbeziehungen implementieren und umsetzen. a) Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung des Unternehmens werden die wesentlichen Steuerungsgrößen, die sich aus operativen Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatz, Kosten und deren Struktur, Ergebnis) ableiten, verwendet. b) Umsatz- und Ertragslage Der Umsatz verringerte sich im Betrachtungsjahr 2023 auf insgesamt Mio. EUR 108. Der Umsatz fiel somit um 10 Mio. EUR geringer aus gegenüber dem Vorjahr (-8,5%). Der Aufwand für bezogene Leistungen hat sich im Abschlussjahr analog der Umsatzreduzierung entwickelt. Er reduzierte sich von T€ 4.124 auf T€ 3.012 (-T€ 1.112 = -27%). Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.530 = +4%. In Summe verringerten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 76.503 auf T€ 68.127 (T€ -8.376 = -11%). Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf T€ -769 (Vj.: T€ +976). c) Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich von T€ 18.145 auf T€ 18.938 erhöht. Analog zur Umsatzreduzierung zeigt sich die Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die am Bilanzstichtag vorhandenen flüssigen Mittel haben sich dagegen fast verdoppelt. Die Eigenkapitalquote verringerte sich und liegt nun bei 36% (Vj.: 42%). Das Unternehmen verfügt über eine gesicherte Liquidität. Zins- oder Währungsrisiken bestehen nicht. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Trotz einer leichten Reduzierung vom Jahr 2022 zum Rekord-Jahr 2021: Die Kurier-, Express- und Paketdienstbranche in Deutschland boomt. In den letzten Jahren stieg die Sendungsmenge kontinuierlich und im Jahr 2022 wurden rund 4,15 Milliarden Sendungen durch die KEP- Branche ausgeliefert. Im Betrachtungszeitraum 2023 stieg das Volumen, wenn auch verhalten, auf rund 4,20 Milliarden Sendungen. Aufgrund dieser und ähnlichen Prognosen, aber auch aus den aufgenommenen Informationen aus dem Markt, sieht die Geschäftsführung der HSV Systemverkehre GmbH auch in den kommenden Jahren nach wie vor gute Entwicklungschancen für sich im Kurier-, Express- und Paketdienst. Jedoch wohlwissend, dass die dafür notwendigen Parameter und Bedingungen wie Konjunktur, Kapazitätsauslastung, etc. vorhanden sein müssen. Kontinuierliche Verbesserungsansätze und größtmögliches Anpassungspotential an die operativen Gegebenheiten und Anforderungen sieht die HSV Systemverkehre GmbH unverändert als sehr wichtige Bausteine auf dem Weg der erfolgreichen Weiterentwicklung. Die HSV Systemverkehre GmbH sieht sich als sehr interessanten, leistungsfähigen und kompetenten Dienstleister für den Kurier-, Express- und Paketdienstmarkt. 2. Risiken Als größtes und nicht kalkulierbares Risiko ist aktuell sicherlich die allgemeine geopolitische Lage in Europa und in der Welt zu nennen. Auswirkungen auf die nationale oder europäische Wirtschaftsentwicklung aufgrund weiter voranschreitender Eskalationen sind in ihrem Ausmaß nicht einschätzbar. Konjunkturelle Einbußen und / oder entstehende Unsicherheiten an den Finanzmärkten könnten letztendlich die negativen Folgen für den europäischen Wirtschaftsraum sein. Zurückhaltende Kaufkraft könnte als Ergebnis gestiegener Verbraucherpreise eine unmittelbare, dämpfende Wirkung auf den gesamten Bereich, B-2-B wie B-2-C, des KEP-Marktes haben. 3. Chancen Für die Jahre 2024 - 2025 wird für Deutschland ein verhalten positives Wirtschaftswachstum von 0,3% bzw. 1,0% prognostiziert. Europas Wirtschaftsleistung wird im Jahr 2024 um +0,7% und im Jahr 2025 um +1,5% prognostiziert steigen. Im selben Zeitraum werden für die Wirtschaftsentwicklung der Welt Prognosen mit Wachstumsraten von 2,9% und 3,0% publiziert. Wie in den Vorjahren wird dem KEP-Markt eine weiterhin stabile Aufwärtsentwicklung, sprich einem Zuwachs von rund 20%, bis zum Jahr 2027 prognostiziert. Unverändert sieht sich die HSV Systemverkehre GmbH auch in der Zukunft als zuverlässiger, flexibler und besonders kundenorientierter Dienstleister, welcher alle Anforderungen sowie unterschiedlichste Kundenabwicklungen im Bereich Spedition und Transport erfüllt und abdeckt, und im Markt entsprechend positioniert. Darüber hinaus verfolgt die Gesellschaft das Ziel der nachhaltigen Unternehmensführung stetig weiter. Den drei tragenden Säulen - Ökologie, Ökonomie und Soziales - wird dabei unvermindert eine große Bedeutung beigemessen und durch verschiedene Maßnahmen Rechnung getragen. Alternative Antriebskonzepte werden möglichst im Gleichschritt mit der technischen Umsetzung und Marktverfügbarkeiten in den Fuhrpark der HSV Systemverkehre GmbH Einzug finden und einen wichtigen Beitrag in puncto Ökologie, aber auch unter Berücksichtigung effizienter Ökonomie, leisten können. Die HSV Systemverkehre GmbH sieht sich für die kommenden Jahre in die Lage versetzt, all diesbezüglich aufkommende Kundenanforderungen, unter technisch realisierbaren und betriebswirtschaftlich sinnvollen Gesichtspunkten, individuell umsetzen zu können. Regelmäßige Treffen und Abstimmungen mit einem der Hauptkunden in 2024 mit den Zielen die Auslastungen der Fahrzeuge zu erhöhen und die Fahrzeugkapazitäten auf einem stabilen Niveau zu halten, veranlassen die Geschäftsführung der HSV Systemverkehre zuversichtlich in das Geschäftsjahr 2024 zu blicken. Diese Entwicklung ist der Grundstein für eine für 2024 positive Ergebniserwartung der HSV Systemverkehre GmbH. Weiteres Forcieren der technischen Innovation und hohe Ansprüche an die Transportabwicklung sind und werden auch zukünftig der zentrale Mittelpunkt des wirtschaftlichen Handels der HSV Systemverkehre GmbH sein. D. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten gehören im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten. Die Fakturierung erfolgt in Euro. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Derivative Finanzinstrumente sind nicht im Einsatz. Wesentliche Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen nach unserer Einschätzung nicht. E. Erklärung zur Unternehmensführung In Übereinstimmung mit dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst hatte die HSV Systemverkehre GmbH Zielgrößen für den Frauenanteil in der Geschäftsführung und den nachfolgenden Führungsebenen sowie für deren Umsetzungsfrist festgelegt. Die Gesellschafterversammlung hatte dabei für den Frauenanteil in der Geschäftsführung als Zielgröße einen Anteil von 0% bis zum 30.06.2024 festgesetzt. Des Weiteren hat der Geschäftsführer für den Frauenanteil in der Führungsebene der HSV Systemverkehre GmbH unterhalb der Geschäftsführung bis zum 30.06.2024 eine Quote von mindestens 50% beschlossen. Die Festlegung einer Frauenquote für eine zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung war dabei bei der Gesellschaft nicht möglich, da es bei der HSV Systemverkehre GmbH eine flache Führungsstruktur mit nur einer relevanten Führungsebene (mit relevanter Personal- und Führungskompetenz) unterhalb der Geschäftsführung gibt. Die Zielgrößen für die Besetzung der Geschäftsführung wurden erreicht; zum Stichtag 31.12.2023 betrug der Frauenanteil in der Geschäftsführung 0%. Das Ziel bezüglich der Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung von 50% wurde mit 33,3% zum Stichtag 31.12.2023 nicht erreicht. Die fehlende Zielerreichung resultiert im Wesentlichen aus Reorganisationen und der kleinen Bezugsgruppe, bei der geringe Veränderungen in der Personenzahl erhebliche Auswirkungen auf die prozentuale Verteilung hat. Mit dem Abschluss der zum 30.06.2024 endenden Periode haben die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung Zielgrößen für den Folgezeitraum beschlossen. Insoweit hat der Gesellschafter als Zielgröße für den Frauenanteil in der Geschäftsführung 0% festgesetzt, d.h. eine Zielgröße von 0 weiblichen Mitgliedern der Geschäftsführung (Frauenanteil bei der Beschlussfassung: 0%). Die Gesellschafterversammlung hält diese Quote von 0% weiter für sachgerecht. Die Geschäftsführung besteht lediglich aus einem Mitglied. Eine Frauenquote von mehr als 0% würde bei einer solchen Gremiengröße nach Auffassung der Gesellschafterversammlung dazu führen, dass bei Neubesetzungen das Geschlecht die Auswahlentscheidung zwischen möglichen Kandidaten übermäßig stark vorbestimmt. Die Gesellschafterversammlung wird zwar grundsätzlich bei der Auswahl geeigneter Geschäftsführer neben den fachlichen und persönlichen Qualifikationen, die die wesentliche Grundvoraussetzung für eine Bestellung darstellen, im konkreten Einzelfall auch die fachliche Diversität, die internationale Erfahrung und eine geschlechtlich diverse Besetzung des Gremiums berücksichtigen, falls das Geschäftsführungsgremium erweitert wird. Es ist aber nicht beabsichtigt, diese Abwägung, die anlässlich eines konkreten Bewerberfeldes getroffen werden soll, schon heute abstrakt über die Festlegung einer festen Frauenquote weitgehend zu determinieren. Zudem würde die Festlegung einer höheren Frauenquote die Gesellschafterversammlung dazu zwingen, entweder das Organ zu vergrößern oder mittelbar schon jetzt die Entscheidung beinhalten, das Mandat eines der heutigen Geschäftsführer zu beenden bzw. nicht weiter fortzuführen. Beides stellen weitreichende Entscheidungen dar, bei denen die Gesellschafterversammlung eine vorzeitige Festlegung für nicht im Interesse der Gesellschaft erachtet. Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat ihrerseits als Zielgröße für den Frauenanteil in der ersten Führungsebene der HSV Systemverkehre GmbH bis zum 31.12.2028 eine Quote von mindestens 33,3% festgesetzt - dies entspricht dem bereits erreichten Frauenanteil in der Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung und erfüllt insoweit die gesetzlichen Anforderungen.
Friedewald, den 27. Juni 2024 Steffen Haas, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
ANHANGder HSV Systemverkehre GmbH, Friedewald1. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN Die HSV Systemverkehre GmbH mit Sitz in Friedewald ist beim Registergericht Bad Hersfeld unter HRB Nr. 2285 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die HSV Systemverkehre GmbH, Friedewald, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert fortgeführt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abschreibung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen verringert. Das bewegliche Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der von der Gesellschaft ermittelten Nutzungsdauern der Wirtschaftsgüter vorgenommen. Die Bemessung der Nutzungsdauern erfolgt auf Basis der Nutzungsdauern nach den amtlichen AfA-Tabellen, bei gebrauchten Wirtschaftsgütern auch unter Berücksichtigung des Alters. Im Berichtsjahr erfolgte ein Zugang von geringwertigen Wirtschaftsgütern. Von der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG wurde Gebrauch gemacht und im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Zins- und Kreditrisiko wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten (aktiv) sind, für vor dem Bilanzstichtag geleistete Ausgaben die auf einen bestimmte Zeit danach entfallen, gebildet worden. Die Pensionsrückstellungen werden gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz für die deutsche Handelsbilanz nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB gebildet. Die Pensionsverpflichtungen werden gemäß versicherungsmathematischem Gutachten nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Zugrundelegung des notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die übrigen Rückstellungen werden auf der Grundlage des § 253 HBG ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. III. ANGABEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 und die Entwicklung im Berichtszeitraum sowie die in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember hierauf vorgenommenen Abschreibungen ergeben sich aus dem Anlagenspiegel, der im Anhang auf Blatt 5 dargestellt ist. 2. Pensionsrückstellungen Der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen liegt ein versicherungsmathemathematisches Gutachten zu Grunde. Die Bewertung erfolgt nach der "projected unit credit method" unter der Annahme folgender Parameter:
Die Bewertung mit einem Rechnungszinssatz von 1,74 % auf Basis eines Durchschnittszeitraums von 7 Jahren ergibt zum Stichtag 31. Dezember 2023 bei ansonsten unveränderten Parametern einen höheren Sollwert von € 21.866,00. Der Unterschiedsbetrag von € 200,00 ist für die Ausschüttung gesperrt. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für offene Urlaube T€ 923 (Vorjahr T€ 905), Aufbewahrungskosten T€ 535 (Vorjahr T€ 535) sowie Rückstellungen für unterlassene Reparaturen T€ 427 (Vorjahr T€ 329). 4. Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 0,00 (Vorjahr € 0,00) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 540.549,12 (Vorjahr € 549.555,44) enthalten. Die Verbindlichkeiten werden gesondert im Anhang auf Blatt 6 dargestellt. IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse Der Schwerpunkt der Tätigkeit der Gesellschaft liegt im Systemverkehr und zwar überwiegend in Deutschland sowie in den benachbarten europäischen Staaten. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erstattungen von Versicherungen sowie Erträge aus Zuschüssen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Grundstücks- und Raumaufwendungen, Fahrzeugkosten, Betriebsaufwendungen, Verwaltungs- und Vertriebskosten. Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen In der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von € 281,00 (Vorjahr € 641,00) enthalten. Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung) für das Geschäftsjahr 2023
VERBINDLICHKEITEN
*) Es bestehen die üblichen
Eigentumsvorbehalte.
V. SONSTIGE ANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige Verpflichtungen:
Die Mietverträge für Immobilien sind auf unbestimmte Zeit geschlossen, der Hauptvertrag ist noch für 9 Jahre abgeschlossen. Die Miet- und Leasingverträge haben überwiegend Gesamtlaufzeiten von 5 Jahren. 2. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 1.047 Arbeitnehmer beschäftigt, davon:
3. Angaben zu Leitungsorganen Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum: Herr Steffen Haas, Kaufmann 4. Sonstiges Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführer wurde entsprechend § 286 (4) HGB verzichtet. Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für
VI. BESONDERE VORGÄNGE NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sind nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten. VII. ERGEBNISVERWENDUNG Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2023 mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und den somit errechneten Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Friedewald, den 27. Juni 2024 Steffen Haas, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HSV Systemverkehre GmbH, Friedewald Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HSV Systemverkehre GmbH, Friedewald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HSV Systemverkehre GmbH, Friedewald, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Der gesetzliche Vertreter ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 18. Dezember 2024 Schaffer
WP Partner GmbH
Sabine Erhardt, Wirtschaftsprüfer Sonstige Angaben Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 05.02.2025 festgestellt. Der Bilanzgewinn der Gesellschaft für 2023 in Höhe von 6.703.698,71 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen