Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Hersfeld HRB 2285
Eingetragen
24.3.2009
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Der Betrieb einer Spedition und die Durchführung von Transport- und Logistikleistungen. Das Halten und Verwalten von Beteiligungen aller Art soweit sie keiner Erlaubnis bedürfen und von Grundvermögen und sonstigen Anlagevermögen, sowie, soweit keine besondere behördlichen Genehmigungen erforderlich sind, die Erbringung von Dienstleistungen für Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Steffen Haas
seit 5.5.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HSV Systemverkehre GmbH

Friedewald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk

Lagebericht 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die HSV Systemverkehre GmbH ist spezialisiert auf den Bereich Speditions- und Transportlogistik im Segment Kurier-, Express- und Paketdienstunternehmen (KEP). Für ihre Kunden übernimmt sie hierfür die Disposition, Koordination sowie den Transport entsprechender Waren und Güter, vorwiegend im Hub-Hub-Verkehr. Hierfür setzte die HSV Systemverkehre GmbH im Jahr 2023 rund 533 Fahrzeuge (Jahresdurchschnitt) für die oben genannte Leistungserbringung ein.

Die HSV Systemverkehre GmbH generiert ihren Umsatz zu 100% mit in Deutschland ansässigen Kunden.

An ihrem Firmenstammsitz in Friedewald unterhält sie einen technischen Stützpunkt, an welchem für den eigenen Fuhrpark, sowie auch für Fahrzeuge von Drittkunden, Reparaturen, Wartungsarbeiten und Fahrzeugpflegetätigkeiten vorgenommen werden.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft hat im Jahr 2023 um 3,9 Prozent zugelegt. Dieses Wachstum ist im historischen Vergleich zwar verhalten, aber angesichts der Belastungen dennoch robust. Vielerorts wurde die konjunkturelle Entwicklung durch hohe Energiepreise, stark gestiegene Zinsen, Kaufkraftverluste infolge der erhöhten Inflation sowie geopolitische Krisen und Unsicherheiten belastet. In den meisten Ländern schwächelte dadurch in erster Linie die Industrie, während sich die Dienstleistungen vielerorts etwas besser behaupten konnten. Einen Schub gab es aus den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, vor allem den Vereinigten Staaten.

Die US-Wirtschaft expandierte 2023 insgesamt überraschend stark, um 2,5 Prozent. Die umfangreichen fiskalpolitischen Impulse der Jahre 2020 bis 2022 stützten weiterhin den privaten Konsum und die Unternehmensinvestitionen. Unter den Schwellenländern trug China maßgeblich zum Wachstum bei. Die Wirtschaft legte dort 2023 um 5,2 Prozent zu - gegenüber den Vorpandemiejahren hat sich das Wachstum jedoch deutlich abgeschwächt: Die Erholung nach der Null-Covid-Politik wurde insbesondere von den anhaltenden Problemen im Immobiliensektor überschattet. Mexiko erzielte 2023 ein Wirtschaftswachstum von 3,2 Prozent, auch wenn die Exporte in die Vereinigten Staaten sich zuletzt nicht mehr so dynamisch entwickelten. Brasiliens Wirtschaft wuchs um 3,1 Prozent, auch dank starker Ernten und Ausfuhren im ersten Halbjahr. Die indische Wirtschaft expandierte aufgrund einer soliden Binnennachfrage 2023 um kräftige 6,9 Prozent.

Die europäische Wirtschaft hingegen trat auf der Stelle, gebremst von der Energiepreiskrise und der restriktiven Geldpolitik. Der Euroraum trug mit 0,5 Prozent nur wenig zum Wachstum der Weltwirtschaft 2023 bei. Das Vereinigte Königreich rutschte im zweiten Halbjahr in eine technische Rezession, erlebte also zwei aufeinanderfolgende Quartale, in denen die Wirtschaftsleistung sank (um 0,1 und 0,3 Prozent). Das britische Wachstum war unter anderem von den Nachwirkungen der Cost-of-Living Crisis der Haushalte stark belastet. Japan expandierte 2023 um 1,9 Prozent, rutschte im zweiten Halbjahr aber ebenfalls in eine technische Rezession. Die hohe Inflation lastete dort besonders stark auf der Binnennachfrage. Einzig der Außenbeitrag war positiv, weil die Exporte dank des schwachen Yens stärker wuchsen als die Importe.

Eine schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland hat im vergangenen Jahr die deutsche Wirtschaft ausgebremst und lastet weiterhin auf ihr. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 drei Quartale stagnierte, ging sie im Schlussquartal um 0,3 Prozent zum Vorquartal zurück. Das gleiche Minus schlug auch im Gesamtjahr zu Buche. Während die Nachfrage aus dem Ausland wegen der schwächelnden globalen Industrieproduktion nachließ, dämpften die wiederholten Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie die hohen Inflationsraten auch die Binnennachfrage. Obwohl die Verbraucherpreise seit Anfang 2023 insbesondere wegen rückläufiger Energiepreise fast durchgehend weniger zulegten, lag die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt noch bei 5,9 Prozent.

Immerhin ließen hohe Lohnabschlüsse im Jahresverlauf die Reallöhne leicht steigen. Diese konnten die vorangegangenen Kaufkraftverluste der Verbraucher*innen jedoch nicht ausgleichen. Die Einkommens- und die Preisentwicklung führten zu anhaltender Verunsicherung, was die Kauflaune trübte und den privaten Konsum im Gesamtjahr 2023 deutlich sinken ließ.

Die steigenden Nominalzinsen setzten zudem Sparanreize, wodurch die sich ohnehin hohe Sparquote noch erhöhte.

Wegen der Zinsanhebungen stiegen auch die Finanzierungskosten für private Haushalte und Unternehmen und dämpften das Investitionsgeschehen. Vor allem die Bauinvestitionen gingen deutlich zurück, insbesondere durch einen schwachen privaten Wohnungsbau. Gleichzeitig konnten die Ausrüstungsinvestitionen wohl noch von dem hohen Auftragsbestand infolge der Erholung nach der Corona-Pandemie profitieren und legten insgesamt zu. Dagegen lastete die schwache Auslandsnachfrage auf den Exporten. Da die Importe jedoch aufgrund hoher Energiepreise und der geringen Nachfrage der heimischen Industrie nach Vorleistungsgütern aus dem Ausland noch stärker einbrachen, entwickelte sich der Außenbeitrag positiv.

Trotz der konjunkturellen Schwächephase erreichte die Beschäftigung mit jahresdurchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen einen Höchststand. Der Beschäftigungsaufbau wurde vor allem durch Migration ermöglicht. Positiv wirkte sich auch aus, dass Bund, Länder und Kommunen in den Bereichen Gesundheit, Erziehung und öffentliche Verwaltung viele zusätzliche Stellen schufen. Zugleich nahm die Zahl der Arbeitslosen zu und die Arbeitslosenquote stieg von 5,3 Prozent im Jahr 2022 auf 5,7 Prozent im Jahr 2023.

Die Bruttowertschöpfung war in der zweiten Jahreshälfte vor allem im Verarbeitenden Gewerbe rückläufig. Insbesondere die energieintensiven Branchen litten unter den dauerhaft erhöhten Energiepreisen.

Im Weihnachtsgeschäft 2023 (November und Dezember) beförderten die Paketdienstleister 725 Millionen Kurier-, Express- und Paketsendungen (KEP). Das entspricht exakt der Menge aus dem Weihnachtsgeschäft des Vorjahres und übertrifft die Prognose, die der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) zu Beginn des Weihnachtsgeschäftes veröffentlicht hat, um zehn Millionen Sendungen.

An einem typischen Spitzentag wurden rechnerisch insgesamt bis zu 20 Millionen KEP-Sendungen von den Paketdienstleistern befördert. Im Schnitt wurden täglich (nicht nur an Spitzentagen) circa 14,5 Millionen KEP- Sendungen zugestellt, rund 8,5 Millionen davon waren Paketsendungen an private Haushalte (B2C). Um die hohen Mengen zu bewältigen, griffen die Unternehmen nach BIEK-Angaben auf mehr als 15.000 zusätzliche Arbeitskräfte zurück und setzten rund 10.000 zusätzliche Fahrzeuge ein.

Das wichtigste Segment im Gesamtmarkt seien im vergangenen Weihnachtsgeschäft wieder die Paketsendungen an private Haushalte mit knapp 420 Millionen Sendungen. Das Volumen in diesem Segment liege mit einem Zuwachs von 25 Millionen Sendungen (mehr als sechs Prozent) über der schwächeren Vorjahreszahl (2022: 395 Millionen B2C-Paketsendungen). Eine Stabilisierung des privaten Konsums unter anderem aufgrund wieder steigender Reallöhne erkläre die Entwicklung im B2C-Segment und führe dort zu einer leichten Erholung im Vergleich zum Weihnachtsgeschäft 2022.

Im Bereich der B2B-Paketsendungen gab es hingegen einen Rückgang von rund sechs Prozent. Die Gründe hierfür seien etwa die schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und die Schwächephase in der Exportwirtschaft aufgrund der schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung in den Zielländern. Mit diesen Entwicklungen ging ein Rückgang in der Industrieproduktion einher, so der BIEK.

2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens

Die HSV Systemverkehre GmbH unterlag im Geschäftsjahr 2023 diversen Einflüssen unterschiedlichster Faktoren, welche die wirtschaftliche Entwicklung und somit auch das Jahresergebnis beeinflussten.

Im Wesentlichen sind die folgenden Punkte zu nennen:

Sinkende und unstetige Nachfrage nach entsprechenden Fahrzeugkapazitäten

Partiell unter Plan liegende Auslastungen des eingesetzten Fuhrparkes

Ansteigende Entwicklung im Bereich der Fahrzeugkosten

Die geplante Auslastung und die hieraus resultierende Fahrzeuganzahl lagen bei einem der Hauptkunden bereits mit Start des ersten Quartal 2023 deutlich unter den Erwartungen. Diese Erscheinung veränderte sich zwar im Laufe des Jahres positiv, lag aber im Jahresdurchschnitt immer noch deutlich hinter den gesteckten Zielen. Vertragliche Handlungsspielräume ergaben sich im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres nicht. Fehlende Fahrzeugauslastungen und damit einhergehend auch Probleme bei der Fahrpersonaleinsatzplanung (Ressourcenplanung) waren maßgeblich für die negative Ergebnisentwicklung im Betrachtungszeitraum verantwortlich.

Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen im Bereich eines dennoch möglichst optimalen Einsatzes von Fahrzeugen und Fahrpersonal erforderten in den betreffenden Abteilungen im Backoffice, sowie auch im Management, erhöhte Kapazitäten und Aufwände.

Die Realisierung der Aufnahme von Kundengesprächen hinsichtlich einer zeitnahen Vertragsanpassung bzw. Kompensation der bisherigen Negativentwicklung wurden zwar im Jahresverlauf aufgenommen, führten aber (zumindest) im Betrachtungszeitraum zu keinem erfolgreichen Abschluss.

Positiv entwickelten sich hingegen die weiteren Hauptkunden im Jahresverlauf. Zum einen erhielt die HSV Systemverkehre GmbH für eine Nischenabwicklung im KEP-Bereich den Zuschlag; zum anderen konnte in der Abwicklung mit einem Zulieferunternehmen der Automobilindustrie eine äußerst konstante und positive Auslastung erzielt werden.

Die Erhöhung der Deutschen Maut konnte die HSV Systemverkehre GmbH ergebnisneutral in allen bestehenden Geschäftsbeziehungen implementieren und umsetzen.

a) Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung des Unternehmens werden die wesentlichen Steuerungsgrößen, die sich aus operativen Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatz, Kosten und deren Struktur, Ergebnis) ableiten, verwendet.

b) Umsatz- und Ertragslage

Der Umsatz verringerte sich im Betrachtungsjahr 2023 auf insgesamt Mio. EUR 108. Der Umsatz fiel somit um 10 Mio. EUR geringer aus gegenüber dem Vorjahr (-8,5%).

Der Aufwand für bezogene Leistungen hat sich im Abschlussjahr analog der Umsatzreduzierung entwickelt. Er reduzierte sich von T€ 4.124 auf T€ 3.012 (-T€ 1.112 = -27%). Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.530 = +4%.

In Summe verringerten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 76.503 auf T€ 68.127 (T€ -8.376 = -11%).

Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf T€ -769 (Vj.: T€ +976).

c) Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich von T€ 18.145 auf T€ 18.938 erhöht.

Analog zur Umsatzreduzierung zeigt sich die Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die am Bilanzstichtag vorhandenen flüssigen Mittel haben sich dagegen fast verdoppelt. Die Eigenkapitalquote verringerte sich und liegt nun bei 36% (Vj.: 42%).

Das Unternehmen verfügt über eine gesicherte Liquidität. Zins- oder Währungsrisiken bestehen nicht.

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Trotz einer leichten Reduzierung vom Jahr 2022 zum Rekord-Jahr 2021: Die Kurier-, Express- und Paketdienstbranche in Deutschland boomt. In den letzten Jahren stieg die Sendungsmenge kontinuierlich und im Jahr 2022 wurden rund 4,15 Milliarden Sendungen durch die KEP- Branche ausgeliefert. Im Betrachtungszeitraum 2023 stieg das Volumen, wenn auch verhalten, auf rund 4,20 Milliarden Sendungen.

Aufgrund dieser und ähnlichen Prognosen, aber auch aus den aufgenommenen Informationen aus dem Markt, sieht die Geschäftsführung der HSV Systemverkehre GmbH auch in den kommenden Jahren nach wie vor gute Entwicklungschancen für sich im Kurier-, Express- und Paketdienst. Jedoch wohlwissend, dass die dafür notwendigen Parameter und Bedingungen wie Konjunktur, Kapazitätsauslastung, etc. vorhanden sein müssen.

Kontinuierliche Verbesserungsansätze und größtmögliches Anpassungspotential an die operativen Gegebenheiten und Anforderungen sieht die HSV Systemverkehre GmbH unverändert als sehr wichtige Bausteine auf dem Weg der erfolgreichen Weiterentwicklung. Die HSV Systemverkehre GmbH sieht sich als sehr interessanten, leistungsfähigen und kompetenten Dienstleister für den Kurier-, Express- und Paketdienstmarkt.

2. Risiken

Als größtes und nicht kalkulierbares Risiko ist aktuell sicherlich die allgemeine geopolitische Lage in Europa und in der Welt zu nennen. Auswirkungen auf die nationale oder europäische Wirtschaftsentwicklung aufgrund weiter voranschreitender Eskalationen sind in ihrem Ausmaß nicht einschätzbar.

Konjunkturelle Einbußen und / oder entstehende Unsicherheiten an den Finanzmärkten könnten letztendlich die negativen Folgen für den europäischen Wirtschaftsraum sein.

Zurückhaltende Kaufkraft könnte als Ergebnis gestiegener Verbraucherpreise eine unmittelbare, dämpfende Wirkung auf den gesamten Bereich, B-2-B wie B-2-C, des KEP-Marktes haben.

3. Chancen

Für die Jahre 2024 - 2025 wird für Deutschland ein verhalten positives Wirtschaftswachstum von 0,3% bzw. 1,0% prognostiziert. Europas Wirtschaftsleistung wird im Jahr 2024 um +0,7% und im Jahr 2025 um +1,5% prognostiziert steigen. Im selben Zeitraum werden für die Wirtschaftsentwicklung der Welt Prognosen mit Wachstumsraten von 2,9% und 3,0% publiziert. Wie in den Vorjahren wird dem KEP-Markt eine weiterhin stabile Aufwärtsentwicklung, sprich einem Zuwachs von rund 20%, bis zum Jahr 2027 prognostiziert.

Unverändert sieht sich die HSV Systemverkehre GmbH auch in der Zukunft als zuverlässiger, flexibler und besonders kundenorientierter Dienstleister, welcher alle Anforderungen sowie unterschiedlichste Kundenabwicklungen im Bereich Spedition und Transport erfüllt und abdeckt, und im Markt entsprechend positioniert.

Darüber hinaus verfolgt die Gesellschaft das Ziel der nachhaltigen Unternehmensführung stetig weiter. Den drei tragenden Säulen - Ökologie, Ökonomie und Soziales - wird dabei unvermindert eine große Bedeutung beigemessen und durch verschiedene Maßnahmen Rechnung getragen.

Alternative Antriebskonzepte werden möglichst im Gleichschritt mit der technischen Umsetzung und Marktverfügbarkeiten in den Fuhrpark der HSV Systemverkehre GmbH Einzug finden und einen wichtigen Beitrag in puncto Ökologie, aber auch unter Berücksichtigung effizienter Ökonomie, leisten können.

Die HSV Systemverkehre GmbH sieht sich für die kommenden Jahre in die Lage versetzt, all diesbezüglich aufkommende Kundenanforderungen, unter technisch realisierbaren und betriebswirtschaftlich sinnvollen Gesichtspunkten, individuell umsetzen zu können.

Regelmäßige Treffen und Abstimmungen mit einem der Hauptkunden in 2024 mit den Zielen die Auslastungen der Fahrzeuge zu erhöhen und die Fahrzeugkapazitäten auf einem stabilen Niveau zu halten, veranlassen die Geschäftsführung der HSV Systemverkehre zuversichtlich in das Geschäftsjahr 2024 zu blicken. Diese Entwicklung ist der Grundstein für eine für 2024 positive Ergebniserwartung der HSV Systemverkehre GmbH.

Weiteres Forcieren der technischen Innovation und hohe Ansprüche an die Transportabwicklung sind und werden auch zukünftig der zentrale Mittelpunkt des wirtschaftlichen Handels der HSV Systemverkehre GmbH sein.

D. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten gehören im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten. Die Fakturierung erfolgt in Euro.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Derivative Finanzinstrumente sind nicht im Einsatz. Wesentliche Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen nach unserer Einschätzung nicht.

E. Erklärung zur Unternehmensführung

In Übereinstimmung mit dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst hatte die HSV Systemverkehre GmbH Zielgrößen für den Frauenanteil in der Geschäftsführung und den nachfolgenden Führungsebenen sowie für deren Umsetzungsfrist festgelegt.

Die Gesellschafterversammlung hatte dabei für den Frauenanteil in der Geschäftsführung als Zielgröße einen Anteil von 0% bis zum 30.06.2024 festgesetzt. Des Weiteren hat der Geschäftsführer für den Frauenanteil in der Führungsebene der HSV Systemverkehre GmbH unterhalb der Geschäftsführung bis zum 30.06.2024 eine Quote von mindestens 50% beschlossen. Die Festlegung einer Frauenquote für eine zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung war dabei bei der Gesellschaft nicht möglich, da es bei der HSV Systemverkehre GmbH eine flache Führungsstruktur mit nur einer relevanten Führungsebene (mit relevanter Personal- und Führungskompetenz) unterhalb der Geschäftsführung gibt.

Die Zielgrößen für die Besetzung der Geschäftsführung wurden erreicht; zum Stichtag 31.12.2023 betrug der Frauenanteil in der Geschäftsführung 0%. Das Ziel bezüglich der Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung von 50% wurde mit 33,3% zum Stichtag 31.12.2023 nicht erreicht. Die fehlende Zielerreichung resultiert im Wesentlichen aus Reorganisationen und der kleinen Bezugsgruppe, bei der geringe Veränderungen in der Personenzahl erhebliche Auswirkungen auf die prozentuale Verteilung hat.

Mit dem Abschluss der zum 30.06.2024 endenden Periode haben die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung Zielgrößen für den Folgezeitraum beschlossen. Insoweit hat der Gesellschafter als Zielgröße für den Frauenanteil in der Geschäftsführung 0% festgesetzt, d.h. eine Zielgröße von 0 weiblichen Mitgliedern der Geschäftsführung (Frauenanteil bei der Beschlussfassung: 0%). Die Gesellschafterversammlung hält diese Quote von 0% weiter für sachgerecht. Die Geschäftsführung besteht lediglich aus einem Mitglied. Eine Frauenquote von mehr als 0% würde bei einer solchen Gremiengröße nach Auffassung der Gesellschafterversammlung dazu führen, dass bei Neubesetzungen das Geschlecht die Auswahlentscheidung zwischen möglichen Kandidaten übermäßig stark vorbestimmt.

Die Gesellschafterversammlung wird zwar grundsätzlich bei der Auswahl geeigneter Geschäftsführer neben den fachlichen und persönlichen Qualifikationen, die die wesentliche Grundvoraussetzung für eine Bestellung darstellen, im konkreten Einzelfall auch die fachliche Diversität, die internationale Erfahrung und eine geschlechtlich diverse Besetzung des Gremiums berücksichtigen, falls das Geschäftsführungsgremium erweitert wird. Es ist aber nicht beabsichtigt, diese Abwägung, die anlässlich eines konkreten Bewerberfeldes getroffen werden soll, schon heute abstrakt über die Festlegung einer festen Frauenquote weitgehend zu determinieren.

Zudem würde die Festlegung einer höheren Frauenquote die Gesellschafterversammlung dazu zwingen, entweder das Organ zu vergrößern oder mittelbar schon jetzt die Entscheidung beinhalten, das Mandat eines der heutigen Geschäftsführer zu beenden bzw. nicht weiter fortzuführen. Beides stellen weitreichende Entscheidungen dar, bei denen die Gesellschafterversammlung eine vorzeitige Festlegung für nicht im Interesse der Gesellschaft erachtet.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat ihrerseits als Zielgröße für den Frauenanteil in der ersten Führungsebene der HSV Systemverkehre GmbH bis zum 31.12.2028 eine Quote von mindestens 33,3% festgesetzt - dies entspricht dem bereits erreichten Frauenanteil in der Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung und erfüllt insoweit die gesetzlichen Anforderungen.

 

Friedewald, den 27. Juni 2024

Steffen Haas, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 89.516,06 43.608,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe 662.503,11 681.398,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.369.344,45 13.581.062,59
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.702.219,73 1.697.518,28
14.071.564,18 15.278.580,87
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.114.126,35 2.136.012,11
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 4.921,16
18.937.709,70 18.144.520,64

PASSIVA

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn 6.703.698,71 7.473.064,92
6.803.698,71 7.573.064,92
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 21.666,00 22.155,00
2. sonstige Rückstellungen 2.725.444,00 2.563.555,55
2.747.110,00 2.585.710,55
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.132.381,47 6.581.026,96
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.254.519,52 1.404.718,21
davon aus Steuern: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 540.549,12 (Vj.: EUR 549.555,44)
9.386.900,99 7.985.745,17
18.937.709,70 18.144.520,64

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

in 2023 in 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 108.063.282,21 118.248.958,35
2. sonstige betriebliche Erträge 550.344,16 837.983,88
108.613.626,37 119.086.942,23
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.011.643,54 4.124.137,21
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 31.042.012,48 29.732.454,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.897.582,62 6.676.798,26
davon für Altersversorgung EUR 4.984,96 (Vj.: EUR 7.546,90) 37.939.595,10 36.409.252,74
5. Abschreibungen
auf Sachanlagen 56.700,26 33.837,32
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 68.127.079,55 76.502.569,07
7. Zinsen und ähnliche Erträge 124.312,50 17.266,23
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 281,00 641,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +140.621,37 531.806,94
10. Ergebnis nach Steuern -256.739,21 1.501.964,18
11. sonstige Steuern 512.627,00 525.550,00
12. Jahresfehlbetrag/-überschuss -769.366,21 976.414,18
13. Gewinnvortrag 7.473.064,92 6.496.650,74
14. Bilanzgewinn 6.703.698,71 7.473.064,92

ANHANG

der HSV Systemverkehre GmbH, Friedewald

1. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN

Die HSV Systemverkehre GmbH mit Sitz in Friedewald ist beim Registergericht Bad Hersfeld unter HRB Nr. 2285 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die HSV Systemverkehre GmbH, Friedewald, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert fortgeführt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abschreibung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen verringert.

Das bewegliche Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der von der Gesellschaft ermittelten Nutzungsdauern der Wirtschaftsgüter vorgenommen. Die Bemessung der Nutzungsdauern erfolgt auf Basis der Nutzungsdauern nach den amtlichen AfA-Tabellen, bei gebrauchten Wirtschaftsgütern auch unter Berücksichtigung des Alters.

Im Berichtsjahr erfolgte ein Zugang von geringwertigen Wirtschaftsgütern. Von der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG wurde Gebrauch gemacht und im Jahr der Anschaffung abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Zins- und Kreditrisiko wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten (aktiv) sind, für vor dem Bilanzstichtag geleistete Ausgaben die auf einen bestimmte Zeit danach entfallen, gebildet worden.

Die Pensionsrückstellungen werden gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz für die deutsche Handelsbilanz nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB gebildet. Die Pensionsverpflichtungen werden gemäß versicherungsmathematischem Gutachten nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Zugrundelegung des notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Die übrigen Rückstellungen werden auf der Grundlage des § 253 HBG ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 und die Entwicklung im Berichtszeitraum sowie die in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember hierauf vorgenommenen Abschreibungen ergeben sich aus dem Anlagenspiegel, der im Anhang auf Blatt 5 dargestellt ist.

2. Pensionsrückstellungen

Der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen liegt ein versicherungsmathemathematisches Gutachten zu Grunde. Die Bewertung erfolgt nach der "projected unit credit method" unter der Annahme folgender Parameter:

Rechnungszinssatz 1,82 % p.a. (Vorjahr: 1,78 %)

Pensionierungsalter, das vollendete 65. Lebensjahr

Anpassung laufender Leistungen: 2,00 % jährlich

Sterbetafeln gemäß "Richttafeln 2018G" von Prof. Klaus Heubeck

Die Bewertung mit einem Rechnungszinssatz von 1,74 % auf Basis eines Durchschnittszeitraums von 7 Jahren ergibt zum Stichtag 31. Dezember 2023 bei ansonsten unveränderten Parametern einen höheren Sollwert von € 21.866,00. Der Unterschiedsbetrag von € 200,00 ist für die Ausschüttung gesperrt.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für offene Urlaube T€ 923 (Vorjahr T€ 905), Aufbewahrungskosten T€ 535 (Vorjahr T€ 535) sowie Rückstellungen für unterlassene Reparaturen T€ 427 (Vorjahr T€ 329).

4. Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 0,00 (Vorjahr € 0,00) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 540.549,12 (Vorjahr € 549.555,44) enthalten.

Die Verbindlichkeiten werden gesondert im Anhang auf Blatt 6 dargestellt.

IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Der Schwerpunkt der Tätigkeit der Gesellschaft liegt im Systemverkehr und zwar überwiegend in Deutschland sowie in den benachbarten europäischen Staaten.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erstattungen von Versicherungen sowie Erträge aus Zuschüssen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Grundstücks- und Raumaufwendungen, Fahrzeugkosten, Betriebsaufwendungen, Verwaltungs- und Vertriebskosten.

Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen

In der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von € 281,00 (Vorjahr € 641,00) enthalten.

Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung) für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.171,00 0,00 0,00 8.171,00
8.171,00 0,00 0,00 8.171,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 233.772,99 102.608,32 23.485,56 312.895,75
233.772,99 102.608,32 23.485,56 312.895,75
241.943,99 102.608,32 23.485,56 321.066,75
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Stand 31.12.2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.171,00 0,00 0,00 8.171,00
8.171,00 0,00 0,00 8.171,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 190.164,99 56.700,26 23.485,56 223.379,69
190.164,99 56.700,26 23.485,56 223.379,69
198.335,99 56.700,26 23.485,56 231.550,69
Buchwert
01.01.2023 31.12.2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.608,00 89.516,06
43.608,00 89.516,06
43.608,00 89.516,06

VERBINDLICHKEITEN

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr mit einer Restlaufzeit zwischen 1-5 Jahren mit einer Restlaufzwischenzeit über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.132.381,47 8.132.381,47 0,00 0,00
(6.581.026,96) (6.581.026,96) (0,00) (0,00)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 1.254.519,52 1.254.519,52 0,00 0,00
(1.404.718,21) (1.404.718,21) (0,00) (0,00)
Gesamt 9.386.900,99 9.386.900,99 0,00 0,00
(Vorjahr) (7.985.745,17) (7.985.745,17) (0,00) (0,00)
gegenüber Gesellschaftern durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert Art und Form der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00 - *)
(0,00) (0,00)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00 -
(0,00) (0,00)
Gesamt 0,00 0,00 -
(Vorjahr) (0,00) (0,00)

*) Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

V. SONSTIGE ANGABEN

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige Verpflichtungen:

Jahresbetrag T€
- Mietverträge Immobilien 739
- Mobilien Miet- und Leasingverträge 12.570

Die Mietverträge für Immobilien sind auf unbestimmte Zeit geschlossen, der Hauptvertrag ist noch für 9 Jahre abgeschlossen. Die Miet- und Leasingverträge haben überwiegend Gesamtlaufzeiten von 5 Jahren.

2. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 1.047 Arbeitnehmer beschäftigt, davon:

Angestellte: 48
Arbeiter: 999

3. Angaben zu Leitungsorganen

Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum:

Herr Steffen Haas, Kaufmann

4. Sonstiges

Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführer wurde entsprechend § 286 (4) HGB verzichtet.

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für

Abschlussprüfungsleistungen EUR 22.010,00
andere Bestätigungsleistungen EUR 0,00
Steuerberatungsleistungen EUR 0,00
sonstige Leistungen EUR 0,00

VI. BESONDERE VORGÄNGE NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES

Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sind nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

VII. ERGEBNISVERWENDUNG

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2023 mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und den somit errechneten Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Friedewald, den 27. Juni 2024

Steffen Haas, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HSV Systemverkehre GmbH, Friedewald

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HSV Systemverkehre GmbH, Friedewald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HSV Systemverkehre GmbH, Friedewald, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Der gesetzliche Vertreter ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, den inhaltlich geprüften Bestandteilen des Lageberichts oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 18. Dezember 2024

Schaffer WP Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sabine Erhardt, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Angaben

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 05.02.2025 festgestellt.

Der Bilanzgewinn der Gesellschaft für 2023 in Höhe von 6.703.698,71 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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