Großhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Pharma Wernigerode GmbH
Dornbergsweg 35, 38855 Wernigerode, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Wrabletz-Hinkelmann seit 17.3.2025 | Geschäftsführer |
Michaela Smith seit 17.3.2025 | Geschäftsführer |
Sylke Wenzel seit 18.3.2024 | Prokura |
Tobias Moses Mommertz seit 18.3.2024 | Prokura |
Guido Wilhelm Dr. Zimmermann seit 18.3.2024 | Prokura |
Christian Jaaks seit 6.11.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pharma Wernigerode GmbHWernigerodeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht für das Geschäftsjahr 20131. Geschäfts- und RahmenbedingungenDer Kostendruck im deutschen Gesundheitssystem von Seiten der gesetzlichen Versicherer ist weiterhin zu spüren. Das Instrument der Verträge zwischen gesetzlichen Krankenkassen und Herstellern nach §130ff. SGB V hat sich etabliert und wird auf Seiten der ausschreibenden Krankenkassen nur noch in Nuancen verändert. Bei einem üblichen Ausschreibungszeitraum von zwei Jahren kann auch weiterhin davon ausgegangen werden, dass jegliche Produktivitätsgewinne auf Seiten der Hersteller mit jedem neuen Ausschreibungszyklus an die Krankenkassen weitergegeben werden müssen. In der Regel werden bei den Ausschreibungen je Substanz ein bis drei Arzneimittelhersteller unter Vertrag genommen. Eine wesentliche Änderung im Zusammenhang mit derartigen Ausschreibungen ist die verstärkte Teilnahme von Erstanbietern. Zu spekulieren bleibt, ob es sich hierbei um eine echte Wettbewerbsveränderung handelt oder ob der Anbieter möglicherweise nur kurzfristig Überkapazitäten abbauen möchte. In diesem Zusammenhang mehren sich Berichte über sich häufende Lieferengpässe bis hin zu Lieferunfähigkeiten bei einzelnen Substanzen. So berichtet beispielsweise die Wirtschaftswoche in der Ausgabe 9/2014 über Lieferschwierigkeiten bei wichtigen Arzneimitteln. Bei den im Artikel genannten Arzneimitteln handelt es sich zwar um keine Substanzen, die die Gesellschaft produziert, jedoch lässt sich die Problematik auf die meisten Arzneimittel, über die in Deutschland Rabattverträge mit Krankenkassen abgeschlossen werden, übertragen. Da die Gesellschaft vor allem verschreibungspflichtige generische Arzneimittel für ihre Kunden herstellt, ist sie von diesen Marktentwicklungen stark betroffen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Pharma Wernigerode GmbH derartige Lieferengpässe ihrer Kunden vermeiden. Dies ist jedoch stets eine große Herausforderung, da Lieferschwierigkeiten von Wettbewerbern im generischen Markt zu einer deutlich erhöhten Nachfrage führen können und die Bedienung dieser nur mit zusätzlichen Produktionsschichten gewährleistet werden kann. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stand eher die Erhöhung der Stückzahlen im bestehenden Lohnherstellungsportfolio als die Erweiterung des Portfolios im Vordergrund. Im Zuge der Modernisierung wurde eine weitere Tiefziehmaschine durch eine neue ersetzt. Somit verfügt die Gesellschaft nun über zwei gleichwertige moderne Tiefziehmaschinen, die eine verbesserte Auslastungsplanung und einen deutlich höheren Output ermöglichen. 2. ErtragslageIm Jahr 2013 konnte die Gesellschaft eine deutliche Steigerung des Rohergebnisses um TEUR 1.608 auf TEUR 9.856 (2012: TEUR 8.248) verzeichnen. Der wesentliche Grund ist neben Rohstoffpreiseffekten die kontinuierlich steigende Auslastung in der Feststoffproduktion und der Liquidaproduktion. Aufgrund der gestiegenen Auslastung stiegen die Umsatzerlöse ohne Berücksichtigung der Erlösschmälerungen mit TEUR 16.049 (2012: TEUR 12.772) deutlich um über 25%. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum letzten Jahr um TEUR 653 auf TEUR 4.493 gestiegen. Neben tarifären Lohnanpassungen führt auch die steigende Mitarbeiterzahl durch die steigende Auslastung in der Produktion zu dieser Erhöhung. Die Umsatzstruktur aus den verschiedenen Geschäftsbereichen hat sich gegenüber 2012 nur unwesentlich verändert. Der Bereich der Lohnherstellung trägt mit 94% (2012: 90%) zu den Umsatzerlösen bei. Der Vertrieb mit Eigenmarken im Inland macht im Berichtsjahr ungefähr 1% (2012: 1%) aus. Eigenmarken im Export haben einen sinkenden Anteil von 5% (2012: 9%). Im Lohnherstellungsgeschäft konnten wie geplant vor allem die bestehenden Kundenbeziehungen intensiviert werden. Das Geschäft mit eigenen Marken im Export zielt auf die Länder Russland, Ukraine sowie weitere Länder der ehemaligen Sowjetunion ab. 3. Finanz- und VermögenslageDas Anlagevermögen hat sich insgesamt durch die Investitionen in die weitere Modernisierung der Produktionsstätte, vermindert um regelmäßige Abschreibungen, um TEUR 91 auf TEUR 11.380 erhöht. Das Vorratsvermögen ist um TEUR 1.378 gestiegen. Die Ausweitung des Geschäfts in der Lohnherstellung und die steigenden Chargengrößen erfordern kurz- und mittelfristig einen höheren Vorratsbestand. Die Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr haben sich stichtagsbezogen um TEUR 296 erhöht. Die flüssigen Mittel belaufen sich zum Ende des Geschäftsjahres 2013 auf TEUR 157. Aufgrund der eigenen Ertragskraft sowie der Finanzierung durch verbundene Unternehmen stehen der Gesellschaft ausreichend Mittel für die Geschäftstätigkeit sowie für Wachstum zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Berichtsjahr auf TEUR 5.098 (2012: TEUR 6.298) gesunken. Die Reduzierung um TEUR 1.200 resultiert aus der regelmäßigen Rückführung der Darlehen, die die Gesellschaft im Zuge des Neubaus der Feststoffproduktion aufgenommen hatte. Neben Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen weiterhin Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten. Die in der Bilanz auf der Aktivseite ausgewiesene Position "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" wurde gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Jahresfehlbetrags um TEUR 484 erhöht. Sie zeigt die bilanzielle Überschuldung der Gesellschaft am Ende des abgeschlossenen Geschäftsjahres. Da die anlässlich des Gesellschafterwechsels zum 1. Juli 2006 sichtbar gewordenen stillen Reserven weit höher sind als der erwähnte Aktivposten und zudem eine weiterhin positive Fortführungsprognose besteht, liegt kein Insolvenzantragsgrund nach § 19 Abs. 2 Insolvenzordnung vor. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresEs liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres 2013 vor. 5. RisikenIm Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit ist die Gesellschaft einer Reihe von üblichen Risiken ausgesetzt, wie sie jeder unternehmerischen Betätigung innewohnen, so in den Beständen an Vorräten und Forderungen, im Beschaffungsbereich und bei der Abhängigkeit von Kunden. Spezifische Risiken von größerer Bedeutung und Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sind jedoch nicht erkennbar. In der Lohnherstellung beschafft die Gesellschaft einige Wirkstoffe auf Basis des US Dollars. Eine wesentliche Änderung des Wechselkurses zwischen US Dollar und Euro hätte einen Einfluss auf die Beschaffungskosten. Eine Steigerung der Beschaffungskosten könnte die Gesellschaft unter Umständen nicht in vollem Umfang auf die Kunden abwälzen. Daher beobachtet die Gesellschaft die Devisenmärkte aufmerksam. Bisher sieht die Gesellschaft von Kurssicherungsgeschäften ab. Die Finanznot des deutschen Gesundheitssystems hat schon in der Vergangenheit regelmäßig neue Belastungen für Arzneimittelhersteller mit sich gebracht. Insofern ist jederzeit mit Änderungen in der Gesetzgebung zu rechnen, die eine Belastung für die Gesellschaft darstellen könnten. Die Geschäftsführung beobachtet die jeweils aktuellen Änderungen auf dem Gesundheits- und Arzneimittelmarkt. Regelmäßig werden so Chancen und Risiken frühzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen ergriffen. 6. Forschung und EntwicklungIm Bereich Forschung und Entwicklung wurden fast ausschließlich Überarbeitungen im Bereich der Zulassungsdokumentation für bestehende Produkte sowie die dafür notwendigen (klinischen) Studien vorgenommen. Permanent betreibt die Gesellschaft galenische Entwicklungen und galenische Weiterentwicklungen zur Steigerung der Effizienz. 7. AusblickFür die kommenden Jahre strebt die Geschäftsführung vor allem die Optimierung des Liquidabereichs an. Konkret geplant ist der Bau einer neuen Halle für die Liquidaproduktion und die Modernisierung des Maschinenparks. Im Bereich der Feststofffertigung wird im Zuge der weiteren Optimierung auf die Vereinheitlichung Wert gelegt. Nach dem deutlichen Umsatzwachstum im abgelaufenen Geschäftsjahr geht die Geschäftsführung von weiterhin deutlichen Steigerungen für die folgenden Jahre aus. Der Investitionsplan stellt vor allem die Kapazitätserweiterung in der Liquidaherstellung sowie in der Feststoffbulkproduktion und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in den Vordergrund. Dennoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass der Arzneimittelmarkt weiter im Fokus der Politik steht und hier weitere Einsparungsmaßnahmen geplant sind. Somit wird der Druck auf die zu erlösenden Preise und die entsprechenden Margen anhalten. Die Geschäftsführung sieht den anhaltenden Wettbewerbsdruck jedoch auch als Chance, da nur effiziente und spezialisierte Betriebe bestehen können. Auf der Rohstoffseite spielt die Abhängigkeit von Weltmärkten und damit auch vom US Dollar eine wichtige Rolle. Eine Aufwertung des US Dollar führt zu steigenden Beschaffungskosten und der allgemeine Wettbewerb ermöglicht es nicht immer, diese Preissteigerungen an Kunden weiterzugeben. Die Lage der Weltfinanzmärkte führt zu einer sehr volatilen Euro/US Dollar Relation. Die Geschäftsführung wird die allgemeine Wirtschaftslage im Auge behalten und hieraus resultierende notwendige Korrekturen zeitnah vornehmen. Insbesondere die konsequente Kostenkontrolle in allen Bereichen ist notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu erhalten und zu stärken. Unter Beachtung dieser Prämissen strebt die Geschäftsführung ein positives Ergebnis für das Geschäftsjahr 2014 an.
Wernigerode, den 6. Juni 2014 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013
Anhang für das Geschäftsjahr 2013Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 wurde nach den Vorschriften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen gemindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigsten beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Erforderliche Abwertungen wegen Überlagerung wurden vorgenommen. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten entsprechend des jeweiligen Fertigungsgrades. Die Fertigungserzeugnisse wurden ebenfalls zu Herstellungskosten bewertet. Für die Bewertung wurde das FIFO-Prinzip angesetzt, welches der tatsächlich angewandten Verbrauchsreihenfolge entspricht. Im Zusammenhang mit der Chargenverwaltung ist sichergestellt, dass jeweils Produkte der ältesten Charge zuerst entnommen werden. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch notwendige und angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Die Vorräte werden grundsätzlich einzelwertberichtigt und gegebenenfalls werden Abschläge nach den Grundsätzen der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Das Stammkapital ist zum Nennbetrag von DM 1.000.000,00 (= EUR 511.291,88) angesetzt und voll eingezahlt. Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von EUR 5.089.451,93 aus. In den Marken und Zulassungen sowie in den Grundstücken sind ausreichend stille Reserven vorhanden, um die insolvenzrechtliche Überschuldung abzuwenden. Weiterhin liegt eine positive Fortführungsprognose vor. Die handelsrechtliche Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Dabei wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit - PUC-Methode) angewandt. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 4 und 5 HGB wurde der Rechnungszins den von der Deutschen Bundesbank gemäß den Vorschriften der Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelten und veröffentlichten Zinsinformationen entnommen (4,89 %; Vj. 5,05 %). Der Gehaltstrend wurde unverändert zum Vorjahr mit 0,0 % und der Rententrend mit 1,5 % angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und Drohverluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der Einzelposten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen Die Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 256.331,35). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten gliedert sich wie folgt:
Zur Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Grundbuch von Wernigerode in der dritten Abteilung des Blattes 4767 Grundschulden in Höhe von insgesamt TEUR 9.500 eingetragen. Daneben wurden im Rahmen einer Darlehensvereinbarung das Warenlager sicherungsübereignet sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgetreten. Weiterhin besteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft der Aristo Pharma GmbH bis zu einem Betrag von TEUR 11.500. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von EUR 16.152.806,78 (Vj. EUR 13.841.656,68). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus Dienstleistungen (TEUR 1.075), Lizenzerlöse (TEUR 986), Erträge aus Kostenweiterbelastungen (TEUR 718) sowie die Teilauflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse (TEUR 153) enthalten. Unter den Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 919 sind Aufwendungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 486 enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2007 bis 2010 resultierende Nachzahlungen über TEUR 133 für Körperschaftsteuer (inkl. Solidaritätszuschlag) sowie über TEUR 104 für Gewerbesteuer. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus abgeschlossenen Mietverträgen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 76. Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist Herr Stephan Walz, Apotheker, Berlin. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers gem. § 285 Nr. 9a) und b) HGB wurde in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 95 gewerbliche Arbeitnehmer und 39 Angestellte beschäftigt . Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Santo Holding (Deutschland) GmbH, Holzkirchen (Registergericht München, HRB 174992), einbezogen. Dieser wird im Bun-desanzeiger offengelegt. Abschlussprüferhonorar Die Angaben über das Honorar des Abschlussprüfers sind in dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 der Santo Holding (Deutschland) GmbH, Holzkirchen, enthalten (§ 285 Nr. 17 HGB), in den die Pharma Wernigerode GmbH einbezogen wird.
Wernigerode, den 6. Juni 2014 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013
Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 23. Oktober 2014 unverändert festgestellt. Das Jahresergebnis wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
Wernigerode, den 23. Oktober 2014 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersDer nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und nicht auf den hier offengelegten Jahresabschluss: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Pharma Wernigerode GmbH, Wernigerode, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durch-geführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir daraufhin, dass die Gesellschaft zum 31. Dezember 2013 in Höhe von EUR 5.089.451,93 bilanziell überschuldet ist. Da die Gesellschaft über stille Reserven verfügt und sich aus der Unternehmensplanung eine positive Fortführungsprognose ergibt, ist eine Überschuldung im Sinne von § 19 Insolvenzordnung nicht gegeben.
München, den 6. Juni 2014 Baker
Tilly Roelfs AG
Stahl, Wirtschaftsprüfer Schill, Wirtschaftsprüfer |
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