Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 9537
Vorher
Waterkotte Wärmepumpen Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
16.5.1977
Branche
Herstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenWärme- und KältehandelHerstellung von Solarwärmekollektoren
Gegenstand
Nach Änderung Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, die Vermarktung, der Verkauf und der Vertrieb von energiesparenden Heizsystemen und Produkten sowie die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet von energiesparenden Heizsystemen und Produkten. Die Gesellschaft darf ihre Geschäfte im Inund Ausland betreiben, insbesondere Zweigniederlassungen errichten und gleichartige und ähnliche Unternehmen gründen, erwerben oder sich an ihnen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Juri Lebsack
seit 16.4.2025
Prokura
Kadir Eyüp Karabulut
seit 16.4.2025
Prokura
Nils Tomas Haglund
seit 7.3.2025
Geschäftsführer
Andreas Jung
seit 7.3.2025
Geschäftsführer
Claus-Rainer Fischer
seit 26.2.2008
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Waterkotte GmbH

Herne

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögengegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und und ähnliche Rechte und Werte 246.295,00 221.021,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 120.997,00 61.720,50
367.292,00 282.741,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Gründstücken 3.136.717,99 3.358.290,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 4,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschätsausstattung 1.147.433,00 1.225.909,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 247.420,28 2.867,24
4.531.571,27 4.587.071,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 191.728,27 191.728,27
2. Beteiligungen 116.894,48 116.894,48
308.622,75 308.622,75
5.207.486,02 5.178.435,98
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.199.554,19 5.541.660,01
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 348.174,19 245.655,61
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 5.406.456,93 3.560.100,12
4. Geleistete Anzahlungen 113.099,71 167.224,48
11.067.285,02 9.514.640,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.202.880,59 1.347.546,70
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 54.918,10 27.764,36
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 687.536,65 658.515,61
4. Sonstige Vermögensgegenstände 206.238,10 95.501,80
3.151.573,44 2.129.328,47
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 46.054,19 27.712,20
14.264.912,65 11.671.680,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 74.539,59 98.827,34
19.546.938,26 16.948.944,21

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 610.000,00 610.000,00
II. Kapitalrücklage 300.598,00 300.598,00
III. Gewinnvortrag 6.705.548,00 4.208.381,22
IV. Jahresüberschuss 4.916.641,99 3.497.166,78
12.532.787,99 8.616.146,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.463.817,73 1.384.813,33
2. Sonstige Rückstellungen 2.124.092,89 1.519.096,73
3.587.910,62 2.903.910,06
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinsituten 1.081.049,11 3.166.723,46
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 145.993,42 149.453,38
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.368.158,97 1.258.125,68
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternhemen 39.687,96 251.059,72
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 41.218,22 29.788,31
6. Sonstige Verbindlichkeiten 670.131,97 477.737,60
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 8.692,80 (Vorjahr: EUR 9.166,60)
- davon aus Steuern: EUR 592.953,81 (Vorjahr: EUR 399.764,81)
3.346.239,65 5.332.888,15
D. Passive Latente Steuern 80.000,00 96.000,00
19.546.938,26 16.948.944,21

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 50.719.417,13 41.809.337,63
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.949.202,34 1.255.814,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 125.584,15 126.229,94
4. Sonstige betriebliche Erträge 516.983,62 551.903,93
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe für bezogene Waren -27.080.603,85 -22.612.881,99
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -470.881,02 -459.724,13
-27.551.484,87 -23.072.606,12
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.046.416,15 -6.509.170,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung -1.627.888,50 -1.361.437,86
-9.674.304,65 -7.870.608,22
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -744.270,34 -652.325,98
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.390.976,85 -6.791.304,05
9. Erträge aus Beteiligungen 342.000,00 0,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23,00 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -186.800,52 -96.719,35
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.183.810,02 -1.755.751,00
13. Ergebnis nach Steuern 4.921.562,99 3.503.970,78
14. Sonstige Steuern -4.921,00 -6.804,00
15. Jahresüberschuss 4.916.641,99 3.497.166,78

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENGSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.749.251,77 125.584,15 2.874.835,92
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 412.419,39 109.324,71 521.744,10
SUMME IMMATERIELLE VERMÖGENGSGEGENSTÄNDE 3.161.671,16 234.908,86 3.396.580,02
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 4.943.058,78 0,00 4.943.058,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 400.180,95 0,00 400.180,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und und Geschäftsausstattung 2.987.931,74 293.858,48 3.281.790,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.867,24 244.553,04 247.420,28
SUMME SACHANLAGEN 8.334.038,71 538.411,52 8.872.450,23
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundene Unternehmen 254.749,27 0,00 254.749,27
2. Beteiligungen 116.894,48 0,00 116.894,48
SUMME FINANZANLAGEN 371.643,75 0,00 371.643,75
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 11.867.353,62 773.320,38 12.640.674,00
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 Zugänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENGSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.528.230,77 100.310,15 2.628.540,92
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 350.698,89 50.048,21 400.747,10
SUMME IMMATERIELLE VERMÖGENGSGEGENSTÄNDE 2.878.929,66 150.358,36 3.029.288,02
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 1.584.768,29 221.572,50 1.806.340,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 400.176,45 4,50 400.180,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und und Geschäftsausstattung 1.762.022,24 372.334,98 2.134.357,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
SUMME SACHANLAGEN 3.746.966,98 593.911,98 4.340.878,96
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundene Unternehmen 63.021,00 0,00 63.021,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
SUMME FINANZANLAGEN 63.021,00 0,00 63.021,00
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 6.688.917,64 744.270,34 7.433.187,98
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENGSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 246.295,00 221.021,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 120.997,00 61.720,50
SUMME IMMATERIELLE VERMÖGENGSGEGENSTÄNDE 367.292,00 282.741,50
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 3.136.717,99 3.358.290,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 4,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und und Geschäftsausstattung 1.147.433,00 1.225.909,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 247.420,28 2.867,24
SUMME SACHANLAGEN 4.531.571,27 4.587.071,73
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundene Unternehmen 191.728,27 191.728,27
2. Beteiligungen 116.894,48 116.894,48
SUMME FINANZANLAGEN 308.622,75 308.622,75
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 5.207.486,02 5.178.435,98

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Hinweise

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

III. Erläuterungen zur Bilanz

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

V. Sonstige Angaben

I. ALLGEMEINE HINWEISE

Die WATERKOTTE GmbH, Herne, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bochum unter der Nummer HRB 9537 eingetragen.

Der Jahresabschluss 2023 ist nach den handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt worden.

Die in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang anzubringenden Vermerke sind zur besseren Klarheit und Übersichtlichkeit überwiegend im Anhang aufgeführt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht der Bilanzierung von selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände nach § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch (Entwicklungskosten). Diese werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) auf Basis von Einzelkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bei einer Nutzungsdauer zwischen drei und vier Jahren bilanziert. Von dem Wahlrecht nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurde kein Gebrauch gemacht.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Niedrigere beizulegende Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen.

Die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe werden nach der gewogenen Durchschnittsmethode bewertet. Dem Niederstwertprinzip wird, soweit erforderlich, durch Abschreibungen Rechnung getragen. Die Emissionsrechte werden als kurzfristige immaterielle Vermögensgegenstände in den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen bilanziert. Entgeltlich erworbene Emissionsrechte werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Bewertung erfolgt zum gleitenden Durchschnittswert bzw. zum niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Bemessung der Rückstellungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Entsprechend dem § 256a HGB wird das Niederstwert- bzw. das Höchstwertprinzip für Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr nicht angewendet.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Von den im Berichtsjahr entstandenen Forschungs- und Entwicklungskosten i. H. v. EUR 863.561,10 (Vorjahr EUR 587.921,54) wurden Entwicklungskosten i. H. v. EUR 125.584,15 (Vorjahr EUR 90.962,24) als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert.

2. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgenstände haben im Wesentlichen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Kautionsforderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr belaufen sich auf ca. EUR 30.400 (Vorjahr ca. EUR 30.500).

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Sonstige Rückstellungen

Im Wesentlichen betreffen sie Gewährleistungen, Urlaubsansprüche, Jahresprämien und Prüfung des Jahresabschlusses.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit >1 Jahr davon Restlaufzeit >5 Jahre
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.081.049,11 1.081.049,11 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.166.723,46) (3.166.723,46) (0,00) (0,00)
Erhaltene Anzahlung aus Bestellungen 145.993,42 145.993,42 0,00 0,00
(Vorjahr) (149.453,38) (149.453,38) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.368.158,97 1.368.158,97 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.258.125,68) (1.258.125,68) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 39.687,96 39.687,96 0,00 0,00
(Vorjahr) (251.059,72) (251.059,72) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 41.218,22 41.218,22 0,00 0,00
(Vorjahr) (29.788,31) (29.788,31) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten (Vorjahr) 670.131,97 670.131,97 0,00 0,00
(477.737,60) (477.737,60) (0,00) (0,00)
3.346.239,65 3.346.239,65 0,00 0,00
(5.332.888,15) (5.332.888,15) (0,00) (0,00)

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen.

5. Passive latente Steuern

Die abziehbaren und die zu versteuernden temporären Differenzen gliedern sich für die Gesellschaft wie folgt:

Position Abziehbare temporäre Differenzen Zu versteuernde temporäre Differenzen Abziehbare temporäre Differenzen Zu versteuernde temporäre Differenzen
(in EUR) (in EUR) (in EUR) (in EUR)
31.12.2023 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 246.295,00 0,00 221.021,00
Gesamt 0,00 246.295,00 0,00 221.021,00

Die Bewertung und den Saldo der latenten Steuern zeigt die nachfolgende Tabelle auf

Position Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
(in EUR) (in EUR) (in EUR) (in EUR))
31.12.2023 31.12.2022
Bewertung 0,00 80.000,00 0,00 96.000,00
Saldo 0,00 80.000,00 0,00 96.000,00

Für die Berechnung wurden die gültigen Gewerbesteuersätze von rd. 16,6 % sowie bei Kapitalgesellschaften zusätzlich der Körperschaftssteuersatz (inklusive Solidaritätszuschlag) von rd. 15,83 % verwendet.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen über EUR 516.983,62 (Vorjahr EUR 551.903,93) sind Erträge aus Währungsumrechnung über EUR 50.448,19 (Vorjahr EUR 190.908,43) enthalten.

2. Personalaufwendungen

Die Personalaufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Altersversorgung in Höhe von EUR 21.574,74 (Vorjahr: EUR 18.283,42).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen über EUR 8.390.976,85 (Vorjahr EUR 6.791.304,05) sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung über EUR 72.657,41 (Vorjahr EUR 111.547,95) enthalten.

V. SONSTIGE ANGABEN

1. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 159 Arbeitnehmer (Vorjahr 132) beschäftigt. Davon betrug die Anzahl gewerblicher Mitarbeiter 58,25; die Anzahl der angestellten Mitarbeiter 98,75 sowie 2 Auszubildenden.

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

Thomas Wazynski, Herne

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Von der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Folgende Mitglieder wurden für den Aufsichtsrat der WATERKOTTE GmbH bestellt:

Frau Helene Richmond (CEO Enertech AB), Öjersjö Schweden (Vorsitzende bis 31.12.2023)

Herr Tomas Haglund (CEO Enertech AB), Hässleholm Schwede (Vorsitzender ab dem 01.01.2024)

Herr Håkan Erlandsson (CFO Enertech AB), Annerstad Schweden

Herr Joachim Hultqvist (RD&E Manager), Växjö Schweden

Mats Lindgren (Sales and Marketing Director), Hjärnap Schweden

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten keine Vergütung.

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für Miet- und Leasingverträge ist ein Gesamtbetrag von rund TEUR 12.655 (Vorjahr TEUR 1.872) zu zahlen. Der innerhalb des nächsten Jahres fällige Betrag beträgt ca. TEUR 1.878. Die Restlaufzeit der Verträge ist zum überwiegenden Teil von unterschiedlicher Dauer. Von dem Gesamtbetrag hat TEUR 4.669 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

4. Tochtergesellschaften

Die Gesellschaft war in 2023 an folgenden Unternehmen wie folgt beteiligt:

Firma Sitz Anteil (%) Eigenkapital Ergebnis 2023 (vorläufig)
Waterkotte Austria GmbH Klagenfurt-Viktring Österreich 57 EUR 1.118.502 EUR 429.718
TERAMEX Austria GmbH Radenthein Österreich 24 EUR 3.158.115 EUR 474.896
WATERKOTTE Schweiz AG Giffers Schweiz 50 CHF 742.625 CHF 316.609

5. Nachtragsbericht

Mit Datum vom 01.03.2024 hat die Gesellschaft einen neuen Vertrag über die Anmietung von Büro- und Produktionsfläche in Bochum abgeschlossen.

Mit Vertrag vom 10.01.2024 hat die Gesellschaft die verbleibenden Anteile an der Waterkotte Austria GmbH (43%) erworben. Sie hält nunmehr 100% der Anteile an der vorgenannten Gesellschaft.

Mit Datum vom 01.03.2024 wurde im Aufsichtsrat der WATERKOTTE GmbH ein Wechsel vorgenommen. Die Aufsichtsratsvorsitzende Frau Helene Richmond wird ersetzt durch Herr Tomas Haglund.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres ergaben sich nicht.

6. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.916.641,99 auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Ausschüttungssperre

Die Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf EUR 166.295,00 und resultiert aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens abzüglich darauf entfallender passiver latenter Steuern.

8. Sonstiges

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der NIBE Industrier AB, Markaryd/ Schweden, als Mutterunternehmen mit dem größten Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss der Konzernobergesellschaft NIBE Industrier AB, Markaryd/Schweden, wird auf der Homepage www.nibe.com hinterlegt. In Ausübung der Befreiungsvorschrift nach § 291 HGB wird auf die Erstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzern-Lageberichts verzichtet. Stattdessen wird der geprüfte Konzernabschluss und Konzern-Lagebericht der NIBE Industrier AB, Markaryd/Schweden beim elektronischen Handelsregister eingereicht. Der befreiende Konzernabschluss der NIBE Industrier AB wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt.

 

Herne, 12. April 2024

Thomas Wazynski

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die WATERKOTTE GmbH ist hervorgegangen aus der Pionierleistung ihres Gründers, Klemens Oskar Waterkotte, der 1968 die bis dato unbekannte Wärmepumpen-Heiztechnik entwickelte. Das Unternehmen wurde im Jahr 1976 gegründet.

Die WATERKOTTE GmbH hat ihren Hauptsitz in Herne, Nordrhein-Westfalen. An dem Standort entwickelt und fertigt das Unternehmen innovative Wärmepumpen mit Leistungen von 1 bis 1.000 kW. Seit dem ersten Quartal 2022 verfügt die WATERKOTTE GmbH über eine Zweigniederlassung in München. Aus strategischen Gründen hat sich die Gesellschaft dazu entschlossen ihren Hauptsitz von Herne nach Bochum zu verlegen. Der komplette Umzug des Firmensitzes wird im Laufe des Jahres 2024 abgeschlossen sein. Das Produktsegment Wärmepumpen stellt das Kerngeschäft des Unternehmens dar. Es wird ergänzt durch Produkte aus den Bereichen Lüftung und Energiespeicher. Die Produkte werden bis über die Grenzen Europas hinaus vertrieben. Im Januar 2024 wurde die vollständige Übernahme der WATERKOTTE Austria GmbH durch die WATERKOTTE GmbH, unter Beteiligung des langjährigen Partners und Geschäftsführers der WATERKOTTE Austria GmbH, Peter Wouk, abgeschlossen. In Österreich (100 %) und der Schweiz (50 %) verfügt das Unternehmen über Tochtergesellschaften, die als Vertriebsgesellschaften fungieren. Ergänzend hält die WATERKOTTE GmbH eine Beteiligung (24 %) an einem Bohrunternehmen aus Österreich.

Die WATERKOTTE GmbH steht für innovative und hocheffiziente Systemlösungen für das Heizen, Kühlen und die Warmwasserbereitung. Das Produktportfolio deckt die zentralen Marktsegmente des privaten und kommerziellen Wohnungsbaus sowie des gewerblichen und industriellen Objektbaus ab.

2. Forschung und Entwicklung

a. Forschung und Entwicklung Produkte

WATERKOTTE produziert hochkomplexe und innovative Wärmepumpensysteme. Die Produkte sollen technologisch eine Spitzenposition in Bezug auf die Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz einnehmen. Dies erfordert eine stetige Fort- und Neuentwicklung der Geräte. Entsprechend intensiv sind die Bemühungen der eigenen Entwicklungsabteilung das Know-how auszubauen und die Produkte weiter zu verbessern. Die im Geschäftsjahr 2023 angefallenen R&D-Tätigkeiten konzentrierten sich auf verschiedene Neuprodukte, die Konstruktion von Test- und Prüfgeräten sowie Kompetenzen zur Digitalisierung von Wärmepumpen.

Im Geschäftsjahr 2023 belaufen sich die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten auf 863.561,10 EUR. Hiervon wurden 125.584,15 EUR im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände aktiviert, was einer Aktivierungsquote von 14,54 % entspricht.

3. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der im Februar 2022 gestartete Angriffskrieg russischer Truppen auf die Ukraine sorgte für große Unsicherheiten in der Weltwirtschaft. Dieser Umstand belastet bis heute die globalen Lieferketten und hat zu steigenden Lieferengpässen, sowie höheren Energie- und Rohstoffpreisen geführt. Die durchschnittliche Inflationsrate fiel in 2023 (5,9 %) zwar im Jahresvergleich geringer aus als in 2022 (6,9 %), stellt aber dennoch ein hohes Niveau dar. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung stellt die Energiepreisentwicklung dar. Diese stiegen nach einem Anstieg von 29,7% im Jahr 2022, um weitere 5,3% im Jahr 2023. Entlastungsmaßnahmen milderten einen weiteren Anstieg ab. Im Jahresdurchschnitt 2023 erhöhten sich die Preise für Haushaltsenergie um 14,0 %, unter anderem kostete Erdgas 14,7 % und Strom 12,7 % mehr als ein Jahr zuvor. Hingegen verbilligte sich unter den Haushaltsenergieprodukten leichtes Heizöl im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 deutlich um 22,2 %. Die Preisentwicklungen haben, neben dem stärkeren Bewusstsein der Gesellschaft für saubere, nachhaltige und sichere Wärmeversorgung den Anreiz für einen Wechsel von fossilen zu nachhaltigen Energieträgern verstärkt.

b. Branchenentwicklung

Der deutsche Absatzmarkt für Wärmepumpen ist im achten Jahr in Folge gewachsen. Nach Angaben des Bundesverband Wärmepumpe e.V. (BWP) ist das Gesamtabsatzvolumen von Wärmepumpen in Deutschland auf insgesamt ca. 403.743 Einheiten gestiegen. Dies bedeutet eine Zunahme um 55 % gegenüber dem Vorjahr.

Im Jahr 2023 betrug der Anteil von Luftwärmepumpen in Bezug auf die Gesamtzahl der abgesetzten Heizungswärmepumpen 78 %. Das Segment ist gegenüber dem Vorjahr um 57 % gewachsen. Der Absatz von Luftwärmepumpen in Monobloc-Bauweise lag gegenüber dem Vorjahr um 78 % höher und war somit der zentrale Wachstumstreiber.

Das Absatzvolumen von geothermischen Wärmepumpen stabilisierte sich auf Vorjahresniveau. Die Trinkwasser-Wärmepumpe verzeichnete ein weiteres Wachstum von 81% gegenüber dem Vorjahr.

Die Absatzentwicklung von Heizungswärmepumpen hat insbesondere in den ersten beiden Quartalen 2023 stark angezogen. In dem Zeitraum lag das Marktwachstum im Durchschnitt bei 105 %.

c. Marktbedingungen

In den vergangenen Jahren hat die Branche eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie für einen konsequenten Anstieg bei Wärmepumpen gut gerüstet ist. Es wurden erhebliche Investitionen in die Erweiterung der Produktions- und Schulungskapazitäten getätigt, um sich gezielt auf den Hochlauf von Wärmepumpen vorzubereiten.

Ab dem 27. Februar 2024 haben Eigenheimbesitzer die Möglichkeit, Förderanträge bei der KfW für den Austausch ihrer Heizungsanlagen einzureichen. Es werden attraktive Zuschüsse angeboten: Bis zu 70 Prozent der Kosten können für den Einbau umweltfreundlicher Heizungssysteme wie Holz- oder Pelletheizungen, Wärmepumpen oder Solarthermieanlagen gewährt werden, wobei ein Mindestzuschuss von 30 Prozent garantiert ist. Die Ankündigung des Förderstarts bei der KfW wird vom Bundesverband Wärmepumpe (BWP) und dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) positiv aufgenommen. Viele Hausbesitzer haben ihre geplanten Sanierungsprojekte zurückgestellt, in Erwartung einer sicheren und attraktiven Förderung. Für bestimmte Wärmepumpen, die natürliche Kältemittel verwenden sowie für Holzheizungen mit besonders niedrigen Emissionen sind zusätzliche Boni vorgesehen. Diese Regelungen betreffen unsere Baureihen Industrial Line Air Kaskade R32 und der EcoTouch Air Bloc.

Seit über zehn Jahren herrschte in Deutschland eine positive Baukonjunktur. Nun ist jedoch zum zweiten Mal in Folge eine rückläufige Baukonjunktur aufgrund von steigenden Preisen und sprunghaft angezogenen Bauzinsen zu beobachten. Nach Einschätzungen von Zentralverband Deutsches Baugewerbe wird Deutschland auch im kommenden Jahr 2024 mit einem erwarteten Umsatzrückgang im Baugewerbe von mindestens 3% rechnen müssen, welcher einen Einfluss auf die Nachfrage nach Wärmepumpen hat.

Österreich, Schweiz, Frankreich, Niederlande, Spanien und Polen bilden die wichtigsten Exportmärkte für die WATERKOTTE GmbH. In den Märkten kann das Unternehmen gefestigte Vertriebspartnerschaften und langjährige Referenzen vorweisen. Die politischen Rahmenbedingungen für den Absatz von Wärmepumpen sind in diesen Ländern vielversprechend. So berichtet die Zeitschrift Mainpost in einem Artikel vom 29.02.2024, dass in den europäischen Nachbarstaaten verschiedene politische Maßnahmen ergriffen worden sind, um eine Umstellung von fossilen Brennstoffen zu erreichen. Beispielsweise gibt es in Frankreich und Polen staatlich geförderte Subventionsprogramme für den Einbau von Wärmepumpen. Zudem gibt es auch Verbote für den Einbau von Öl- und Kohleheizungen.

Generell scheinen die Fördermöglichkeiten eines Landes einen großen Anteil daran zu haben, wie viele Wärmepumpen eingebaut werden. Dies spiegelt sich in den Wachstumsraten der jeweiligen Länder wider. In Polen sei der Wärmepumpenmarkt innerhalb eines Jahres um mehr als 100 Prozent gewachsen.

d. Ertragslage

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei der Steuerung des Unternehmens orientiert sich die Gesellschaft an den drei finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, EBIT und Auftragseingänge. Die WATERKOTTE GmbH konnte trotz der konjunkturellen Unsicherheiten im Geschäftsjahr 2023 auf eine positive Ergebnisentwicklung zurückblicken. Die Umsatzerlöse konnten nachhaltig gesteigert werden, was sich positiv auf die Finanz- und Ertragslage auswirkte. Zur positiven Umsatzentwicklung trugen unter anderem unterjährigen Preiserhöhungen sowie gestiegene Stückzahlen an abgesetzten Wärmepumpen bei. Die Umsatzerlöse lagen bei 50,7 Mio. EUR (Budget 50,8 Mio. EUR). Das EBIT betrug 7,0 Mio. EUR (Budget 5,6 Mio. EUR). Der Gesamtwert für die Auftragseingänge belief sich auf 36,1 Mio. EUR (Budget 75 Mio. EUR).

Die Auftragseingänge des Unternehmens lagen unter dem Vorjahresniveau. Sie haben sich im Jahr 2023 um insgesamt 56 % auf 36,1 Mio. EUR reduziert.

Im Jahr 2023 konnte WATERKOTTE die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 21,3 % auf 50,7 Mio. EUR steigern. Im Inland lag die Umsatzsteigerung bei 20,7 %, im Ausland bei 22,7%.

Im Jahr 2023 erhöhte sich der Materialaufwand um 19,4 % gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der vorgenannten positiven Umsatzentwicklung verbesserte sich die Materialaufwandsquote auf 54,3 % (Vorjahr: 55,2 %). Das Rohergebnis (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) verbesserte sich absolut von 20,7 Mio. EUR auf 25,8 Mio. EUR.

Aufgrund der Ausweitung der Geschäftstätigkeit und des damit einhergehenden Personalaufbaus erhöhte sich der Personalaufwand um 22,9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Personalaufwandsquote lag bei 19,1 % (Vorjahr: 18,8 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23,6 % an. Dies steht im Einklang mit der Umsatzentwicklung der Gesellschaft. Die Aufwandsquote für die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lag bei 16,5 % (Vorjahr: 16,2 %).

Das operative Ergebnis (EBIT) lag im Jahr 2023 bei 7,0 Mio. EUR (Vorjahr: 5,4 Mio. EUR). Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Verbesserung um ca. 29,8 %.

Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses und der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag schloss die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rd. 4,9 Mio. EUR (Vorjahr: 3,5 Mio. EUR) ab. Die definierte Unternehmensstrategie sowie die konsequente Umsetzung des Innovationsprogramms und der Wachstumsstrategie wurden durch die positive Geschäftsentwicklung im Jahre 2023 bestätigt.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Unternehmens sind die qualifizierten und motivierten Mitarbeiter. Das Personalkonzept von WATERKOTTE zielt auf einen konsequenten Ausbau der Personalkapazität insbesondere in den Bereichen Vertrieb und Service ab.

WATERKOTTE bietet seinen Mitarbeitern regelmäßige Fort- und Weiterbildungen in der eigenen Akademie sowie mittels Onlineschulungen an. Durch ein eigenes Trainee-Programm werden junge Berufseinsteiger mit technischen Kenntnissen und anderen höheren Qualifikationen ausgebildet. Das Ausbildungsprogramm lehrt die Teilnehmer über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren vertriebsrelevantes Wissen im Bereich des Vertriebsinnendienstes und Vertriebsaußendienstes. Nach dem Trainee-Programm stehen den Teilnehmern Positionen im Vertriebsinnendienst, Außendienst sowie im Export in Aussicht.

e. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens ist stabil und geregelt. Die seit mehreren Jahren verfolgte Investitionsstrategie in die Infrastruktur wurde auch im Jahr 2023 konsequent umgesetzt. Die Investitionsschwerpunkte lagen bei der Modernisierung und Ausweitung des Produktprogramms.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich im Vorjahresvergleich von 16,9 Mio. EUR auf 19,5 Mio. EUR. Das Anlagevermögen liegt mit 5,2 Mio. EUR auf Vorjahresniveau.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich im Vorjahresvergleich von 11,7 Mio. EUR auf 14,3 Mio. EUR. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf einem deutlich höheren Vorratsbestand zurückzuführen (+ 1,6 Mio. EUR).

Durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss von 4,9 Mio. EUR erhöhte sich das Eigenkapital auf 12,5 Mio. EUR (Vorjahr: 8,6 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 50,8% auf 64,1%.

Die sonstigen Rückstellungen sind im Geschäftsjahr von 1,5 Mio. EUR auf 2,1 Mio. EUR angestiegen. Dies ist auf die höheren Rückstellungen aus Gewährleistung, Jahresprämien, Provisionen und Rückvergütungen sowie ausstehenden Rechnungen zurückzuführen.

Sämtliche Verbindlichkeiten werden im Rahmen der festgelegten Zahlungsziele beglichen. Stichtagsbedingt erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die WATERKOTTE GmbH verfügt über eine Kreditlinie in Höhe von 10 Mio. EUR bei der Commerzbank AG. Der Zinssatz bei dieser Kreditlinie entspricht dem 3-Monats EURIBOR plus einer Marge von 0,9 % für die Inanspruchnahme sowie 0,315 % für den nicht in Anspruch genommenen Anteil der Kreditlinie.

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung einerseits und den Finanzierungsmöglichkeiten innerhalb der NIBE Unternehmensgruppe andererseits konnten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 3,2 Mio. EUR auf 1,1 Mio. EUR zurückgeführt werden.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Cash-Flow (vereinfacht ermittelt: Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 5,7 Mio. EUR erwirtschaftet (Vorjahr 4,1 Mio. EUR).

4. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken

a. Chancen- und Risikobericht

WATERKOTTE ist ISO 9001 zertifiziert und verfügt daher über ein Risikomanagementsystem. Insbesondere die Qualitätssicherung erfolgt systematisch. Es erfolgt eine regelmäßige Analyse der wichtigsten Kennziffern.

Auf der Marktseite ist die Gefahr eines möglichen Beschaffungsrisikos weiterhin gegeben. Die Gründe dafür liegen in den Herausforderungen auf den von Spannungen geprägten Rohstoffmärkten.

Hinzu kommen anhaltende politische Unsicherheiten, wie die Russland-Ukraine Krise und die damit verbundenen Konsequenzen für die einzelnen Volkswirtschaften. Die Folgen der Krisen führen weiterhin zu teils extremen Preisaufschlägen auf den Beschaffungsmärkten, bei anhaltend hohen Energiekosten. Das rückläufige Investitionsverhalten der privaten Haushalte/Investoren ist aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein wesentlicher Risikofaktor. Die erheblichen Schwankungen der Nachfrage und der Anstieg der Inflation veranlassten Zentralbanken weltweit dazu, ihre Zinssätze zu erhöhen. Diese Maßnahme führte wiederum zu einem generellen Rückgang des Konsums, zu einer Verringerung der Aufträge in der Baubranche und letztlich zu einem Nachfragerückgang nach Wärmepumpen. Aus Sicht von WATERKOTTE ist kurzfristig davon auszugehen, dass sich der deutsche Absatzmarkt rückläufig entwickelt und zu einer im Vorjahr entsprechenden Unternehmensleistung führt. Es wird jedoch mittelfristig davon ausgegangen, dass sich die Märkte erholen, insb. die derzeitige Ebbe in der Baubranche. Daher schätzt Waterkotte die Risiken am Absatzmarkt für 2024 höher ein als noch im Jahr 2023.

Das derzeitige Umfeld verdeutlicht die Vorzüge der Wärmepumpe im Zusammenhang mit der noch bestehenden Abhängigkeit Europas von Öl und Gas. Des Weiteren strebt die Politik an, den Einbau von Gas- und Ölheizungen in Zukunft zu verbieten und entsprechende Sanierungsverpflichtungen von Hauseigentümern vornehmen zu lassen. Hier sieht die WATERKOTTE langfristig ein erhebliches Wachstumspotenzial für das Segment der Wärmepumpen. Wir sind überzeugt, dass der Übergang zu einer Gesellschaft ohne fossile Brennstoffe und mit reduzierten Kohlendioxidemissionen ein vielversprechendes Potenzial für künftiges Wachstum bietet. Mit unserem umfangreichen Produktportfolio sehen wir uns im vorherrschenden Markt gut positioniert.

Der Konzern hat deutliche Signale gesetzt, um diesen Ansatz zu unterstreichen. Bereits vor vier Jahren hat NIBE ein ehrgeiziges Investitionsprogramm in Höhe von 10 Mrd. SEK auf den Weg gebracht. Das Ziel war es, die Marktposition zu stärken, indem die Produktentwicklung beschleunigt und die Produktionskapazität erhöht wird. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass wir den Herausforderungen des sich wandelnden Marktes erfolgreich begegnen und unsere Rolle weiter ausbauen können. Im Segment des "Monoblocs" war die WATERKOTTE im Jahr 2023 mäßig vertreten. Für 2024 wird der Vertrieb des "Monoblocs" fokussiert. Hier sieht die Gesellschaft weitere Chancen für zusätzliches Umsatzwachstum.

In dem Bereich der Großwärmepumpen kann WATERKOTTE aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Produktion und Entwicklung dieser Pumpen entscheidende Vorteile erzielen. Im Rahmen des anstehenden Standortwechsels nach Bochum wird die Produktpalette der Industrial-line erweitert. Das Geschäftsmodell von WATERKOTTE basiert auf einem langjährig entwickelten technologischen Know-how und entsprechend kumulierten Erfahrungswerten. Insofern können auch die technologischen Risiken als "beherrschbar" bewertet werden. Durch die nächsten Stufen der F-Gas Verordnung, muss eine weitere Reduzierung der Verwendung von Kältemitteln mit hohen GWP-Werten erfolgen. WATERKOTTE entwickelt daher aktuell neue Baureihen, bei denen Kältemittel mit deutlich geringeren GWP-Werten Verwendung finden.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation bezüglich der Beschaffungsrisiken im Jahr 2023 leicht verbessert, insbesondere in Bezug auf mögliche Lieferengpässe bei unseren Lieferanten. Trotz dieser Entspannung ist es jedoch nach wie vor wichtig, die damit verbundenen Risiken im Auge zu behalten und angemessene Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Mit einem frühzeitigen Lageraufbau konnte die Warenverfügbarkeit bei WATERKOTTE gesichert werden. In den vergangenen Jahren haben wir den Lagerbestand aufgestockt, um die Nachfrage unserer Kunden zu erfüllen und eine reibungslose Produktlieferung zu gewährleisten. Im kommenden Geschäftsjahr ist beabsichtigt, mithilfe eines effizienten Lagermanagements den Lagerbestand zu reduzieren. Da das Geschäft saisonalen Schwankungen unterliegt, ist die Vorfinanzierung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe bzw. Handelsware unerlässlich. Die daraus resultierenden Liquiditätsbedarfe werden rechtzeitig ermittelt und bei der Planung berücksichtigt. Für eventuelle Gewährleistungen wurden analog zu den Vorjahren Rückstellungen gebildet.

Die WATERKOTTE GmbH befindet sich in einem Prozess der Leistungsverbesserung. Im Zuge dessen werden neue effiziente Arbeitsabläufe, ein schlagkräftiges Vertriebs- und Servicenetz und neue Produktlinien entwickelt. All dies erfordert Kapazitäten im Unternehmen. Die steigende Nachfrage nach WATERKOTTE Produkten bestätigt den eingeschlagenen Weg. Das Absatzwachstum und der damit verbundene Vorfinanzierungsbedarf erfordert ein konsequentes Finanz- und Liquiditätsmanagement. Hier sieht sich Waterkotte durch die vorhandene Finanzierungstruktur für die Zukunft gut aufgestellt.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten:

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit großen Teilen der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb des Zahlungsziels gezahlt.

b. Prognosebericht

Der Ausbau der Vertriebs- und Servicekapazitäten ist in Zukunft weiterhin ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Unternehmenswachstum von WATERKOTTE in Deutschland. Vor diesem Hintergrund forciert die WATERKOTTE die konsequente Ausweitung ihrer Vertriebsstrukturen.

Maßgeblich für den erfolgreichen Ausbau der Vertriebskapazitäten ist die Ausbildung von jungen Berufseinsteigern mit technischen Kenntnissen und anderen höheren Qualifikationen in einem eigenen Trainee-Programm.

Mit dem Abschluss des Mietvertrags über die Anmietung von neuen Produktions- und Büroflächen am neuen Hauptstandort in Bochum zu Beginn des Jahres 2024 verfolgt die Gesellschaft weiter konsequent ihre Wachstumsstrategie. Die Anmietung der größeren Produktionsflächen soll die Basis für die Ausweitung der Produktionskapazitäten sein.

Ein weiterer strategischer Eckpfeiler des Unternehmens ist die Stärkung der Servicestruktur. Hierbei komplettiert der Service die Vertriebsaufgabe und stellt damit die Basis für langfristige und nachhaltige Kundenbeziehungen dar.

Der anhaltende Wachstumstrend des Wärmepumpenmarktes in Deutschland wird maßgeblich durch die dynamische Baukonjunktur, das Investitionsverhalten, die energetischen Gebäudeanforderungen und die Förderbedingungen beeinflusst.

Wie auch in den Vorjahren stellt der Bau in Deutschland eine wichtige Stütze der Konjunktur dar. Der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB) verkündet schlechte Prognosen für die Baubranche für das Geschäftsjahr 2024. Seit anderthalb Jahren verzeichnet der Wohnungsbau einen stetigen Rückgang der Bauaufträge. Zwischen Januar und September 2023 wurden für knapp 196.000 Wohneinheiten Baugenehmigungen erteilt, was einem Rückgang von 76.400 Einheiten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.

Aufgrund der aktuellen angespannten Lage auf dem Wärmepumpenmarkt, sieht der NIBE-Konzern ein schwieriges Geschäftsjahr 2024, in dem die gesteckten Umsatzziele in Frage zu stellen sind. Aufgrund dessen wurden ein Restrukturierungsprogramm auferlegt, mit dem Ziel die vorhandenen Kosten zu optimieren, um sich auf die aktuell neuen Marktbedingungen vorzubereiten. Diese Ankündigung hat entsprechend einen unmittelbaren Einfluss auf die WATERKOTTE GmbH.

Basierend auf dem aktuellen Marktumfeld sowie der genannten Prognose und unter Berücksichtigung der allgemeinen Risiken im Zusammenhang mit dem anhaltenden Krieg erwarten wir für das Jahr 2024 eine vorübergehend rückläufige Marktentwicklung. Die vom Bundesverband Wärmepumpe e. V. angefertigte "Roadmap" bekräftigt unsere langfristige Prognose der Markbelebung und zugleich eine nachhaltige Geschäftsentwicklung der WATERKOTTE Gruppe. Angesichts der aktuellen Situation erwartet WATERKOTTE möglicherweise kurzfristige negative Auswirkungen auf die Nachfrage, was potenziell die Umsatzziele für das Jahr 2024 beeinträchtigen könnte. Trotz dieser Herausforderungen sind wir fest davon überzeugt, dass unsere Produkte und fortlaufenden Produktinnovationen langfristig erfolgreich sein werden. Waterkotte hat einen hohen Anspruch an die Qualität und Funktionalität seiner Produkte, um die Kunden von den Produkten zu überzeugen und die größtmögliche Kundenzufriedenheit zu erzielen. Unsere Zuversicht in Bezug auf die langfristige Marktpositionierung unseres Unternehmens basiert auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Anpassung unserer Angebote an die Bedürfnisse unserer Kunden und dem Markt. Ebenso werden die gewonnenen Synergieeffekte aus der Übernahme durch den NIBE-Konzern in 2020, wie zum Beispiel Geschäfte mit konzernverbundenen Unternehmen sich weiterhin verstärkt entfalten und zur Verbesserung der Geschäftsentwicklung beitragen. Kurzfristig gehen wir jedoch aufgrund der aktuellen Marktlage, die von zurückhaltender Nachfrage geprägt ist, für das Jahr 2024 von einem Umsatzrückgang aus. Die WATERKOTTE GmbH plant unter den vorstehenden Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2024 mit Umsatzerlösen in Höhe von rd. 45,8 Mio. EUR, einem EBIT von rd. EUR 1,2 Mio. sowie Auftragseingängen von circa 46 Mio. Euro.

 

Herne, den 12. April 2024

Thomas Wazynski

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Waterkotte GmbH, Herne

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Waterkotte GmbH, Herne, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Waterkotte GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dortmund, den 12. April 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Engel, Wirtschaftsprüferin

Kavun, Wirtschaftsprüferin

PROTOCOL ABOUT THE supervisory board OF WATERKOTTE GmbH at 26.03.2024

Present Person:

1)

Tomas Haglund (CEO CTC AB)

2)

Håkan Erlandsson (CFO CTC AB)

3)

Joachim Hultqvist (RD&E Manager)

4)

Mats Lindgren (Sales and Marketing Director)

As members of the supervisory board NIBE Industrier AB.

The supervisory board of WATERKOTTE GmbH, represented as previously indicated, hereby hold a supervisory board' meeting of WATERKOTTE GmbH, Herne (hereinafter briefly: "Company") and unanimously resolve the following:

TOP 1 Approval of the annual financial statements 2023

The annual financial statements of the company as of December 31, 2023, audited by KPMG AG, Dortmund, and issued with an unqualified audit opinion, were presented to the supervisory board. They close with a balance sheet total of € 19.546.938,26 and a net income of € 4.916.641,99.

The supervisory board hereby adopt the annual financial statements of the Company as of December 31, 2023.

 

Herne, 26.03.2024

Thomas Haglund

Håkan Erlandsson

PROTOCOL ABOUT THE SHAREHOLDERS MEETING OF WATERKOTTE GmbH at 26.03.2024

Present Person:

1)

Tomas Haglund (CEO CTC AB)

2)

Håkan Erlandsson (CFO CTC AB)

As authorized representative of the shareholder NIBE Industrier AB

The shareholders of WATERKOTTE GmbH, represented as previously indicated, hereby hold a shareholders' meeting of WATERKOTTE GmbH, Herne (hereinafter briefly: "Company") and unanimously resolve the following:

TOP 1 Approval of the annual financial statements 2023

The annual financial statements of the company as of December 31, 2023, audited by KPMG AG, Dortmund, and issued with an unqualified audit opinion, were presented to the supervisory board. They close with a balance sheet total of € 19.546.938,26 and a net income of € 4.916.641,99.

In accordance with the requirements of the Articles of Association and the law, the annual financial statements of the company for the financial year 2023 were audited at the meeting of the Supervisory Board from 26.03.2024 and subsequently adopted.

The net income of € 3.416.641,99 for fiscal year 2023 will be carried forward.

Furthermore, a dividend distribution in the amount of € 1.500.000,00 will be made to the shareholder.

TOP 2 Discharge of the supervisory Board and Managing Director for the 2023 financial year.

The actions of the supervisory Board and Managing Director for the 2023 financial year are ratified.

 

Herne, 26.03.2024

Tomas Haglund

Håkan Erlandsson

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