Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 210914
Vorher
Seil und Gurt GmbH Leuna
Eingetragen
10.7.1997
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und ReinigungsmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Die Beteiligung an anderen Gesellschaften, der Erwerb und die Auswertung von Lizenzrechten, die Beratung von Handelsund Fabrikationsunternehmen, der Vertrieb chemischer Erzeugnisse sowie grenzüberschreitender, gewerblicher Güterkraftverkehr.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexandra Sutor
seit 28.2.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Gerald Sutor
Gleina
26.100 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

UniC GmbH

Gleina

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der UniC GmbH, Gleina

1. Allgemeine Unternehmensinformationen

UniC GmbH, mit Sitz in der Gartenstraße 29, 06632 Gleina, Deutschland, ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Geschäftstätigkeit umfasst Beteiligungen, chemische Produktberatung und Distribution. Die Steuernummer lautet 119/109/09144, und das zuständige Finanzamt ist das Finanzamt Naumburg (3119).

Zweigniederlassungsbericht

UniC GmbH verfügt neben dem Hauptsitz in Gleina über eine Vertriebs-Niederlassung in Markranstädt/Leipzig.

Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens

UniC GmbH ist ein deutscher Chemikalien-Großhändler und in den Geschäftsbereichen Säuren, Laugen, Feststoffe, Kontraktlogistik und Beteiligungen aktiv.

Wir liefern Chemierohstoffe für diverse Applikationen in Europa, die Beschaffung ist weltweit orientiert.

UniC GmbH besitzt für unternehmenseigene Zwecke eine Sparte Chemielogistik und eine Beteiligung an einem deutschen Hersteller für Chemikalien und Lohnfertigung. Hierdurch ist es UniC GmbH möglich, sowohl Projekte in der Lohnherstellung wie auch Distributionsaufgaben des Chemiehandels zu erbringen. Forschung und Entwicklung, sowie ständig angepasste Produktions- bzw. Herstellungsverfahren sind in sich verändernden Märkten wichtig und werden gemeinsam als Teil einer synergetischen Kooperation über die Beteiligung abgebildet. Auch die Services wie Erstellung von Sicherheitsdatenblättern, Rezepturen und deren Anpassung und die Substitution von Rohstoffen werden ressourcenbewusst in Kooperation mit der Beteiligung erbracht.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 stieg die Weltwirtschaftsleistung um 2,6 % gegenüber dem Vorjahr, in der Euro-Zone um 0,4 % und in Deutschland um - 0,3% preisbereinigt.

Der deutsche Chemiehandel verzeichnete 2023 einen Absatz von 5,6 Mio. to (+0,3 Mio to vs Vorjahr), und einen Umsatz von 18,4 Mrd. Euro (-4,0 Mrd. Euro vs Vorjahr).

Die deutsche Wirtschaft befand sich 2023 im Abschwung. Der Anstieg der Energiepreise im Jahr 2022 hatte die nach der Pandemie einsetzende Erholung beendet. Im März 2023 betrug die Kerninflationsrate 7,8 % als Höhepunkt des Jahres. Den privaten Haushalten wurde Kaufkraft entzogen, während die Leitzinsen Juli 2022 um über vier Prozent gestiegen sind. Im gesamten Jahr 2023 sind die Verbraucherpreise um 5,9 % angestiegen. Um dem zu begegnen, hat die EZB seit Mitte des Jahres 2022 die Leitzinsen stark erhöht, um der historisch hohen Inflation zu begegnen. Im Laufe des Jahres 2023 haben sich die monetären Bedingungen im Euroraum infolge der geldpolitischen Straffung weiter verschlechtert. Dies erfolgte im Rahmen des Mandats der Zentralbank zur Bekämpfung der steigenden Inflationsrate, welche durch stark steigende Energiekosten angetrieben wurde.

Die Steuerbelastung der deutschen Unternehmen mit rd. 30% ist im europäischen Umfeld ein Standortnachteil (zweithöchste Wert in der EU hinter Portugal). Die OECD-Länder liegen bei 23,6% und der EU-Durchschnitt bei 21,1%. Dies schadet dem Standort Deutschland und belastet die Investitionsbereitschaft bei tw. veralteter Infrastruktur.

Die Stimmung in den Unternehmen hat sich 2023 verschlechtert, dazu trägt auch die politische Unsicherheit bei. Die Löhne sind aufgrund der Teuerung gestiegen, die Energiepreise auf hohem Niveau stabil.

Die Arbeitsmarktdaten sind trotz der konjunkturellen Schwäche weiter stabil. Dies liegt am Fachkräftemangel und der demografischen Entwicklung in Deutschland. Für 2023 wurde eine leicht verbesserte Arbeitslosenquote von 5,7 % ausgewiesen.

3. Ertragslage

Das Betriebsergebnis belief sich auf 8.060.236,03 EUR, und der Jahresüberschuss betrug 4.494.612,55 EUR, der Personalaufwand 500.040,16 EUR. Die Abschreibungen summierten sich auf 94.521,51 EUR, und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 1.227.035,59 EUR. Die Steuern des Einkommens und Ertrages beliefen sich auf 1.808.138,44 EUR.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der UniC GmbH zum 31.12.2023 beträgt 13.138.617,46 EUR. Das Eigenkapital beläuft sich auf 8.695.377,24 EUR, was eine solide Eigenkapitalquote darstellt. Die Finanzanlagen betragen 563.769,60 EUR, und das Umlaufvermögen liegt bei 12.132.466,38 EUR.

5. Finanzlage

Die Liquidität der UniC GmbH ist gesichert. Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich auf 7.415.866,23 EUR. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1.591.088,17 EUR.

6. Chancen und Risiken

Die UniC GmbH sieht weiterhin gute Chancen im Bereich der chemischen Produktberatung und Distribution. Die stabile Nachfrage und die solide finanzielle Basis bieten eine gute Grundlage für zukünftiges Wachstum. Risiken bestehen hauptsächlich in möglichen Schwankungen der Rohstoffpreise und regulatorischen Änderungen im Chemiesektor.

Wir erwarten mit anhaltender Inflation, stabilen Energiepreisen auf hohem Niveau und höheren Tarifabschlüssen eine Kostenbelastung für alle Marktteilnehmer, bei eher schwächeren Bedarfsmengen der europäischen, produzierenden Industrie. Fachkräfte bleiben knapp, ausgleichende neue Ansiedlungen in Deutschland für neue Bedarfsmengen werden dadurch erschwert oder in anderen Regionen vollzogen. Demnach wird auch der Druck zu Konsolidierungen steigen, auf gesamteuropäischer Ebene.

Als inhabergeführtes Unternehmen mit geringen Hierarchiestufen sind wir flexibel, haben kurze Entscheidungswege, während die sehr hohe Leistungsbereitschaft und -fähigkeit sowie die ausgeprägte Fachkompetenz uns Vorteile bringen. Klare Kommunikation, Fokussierung auf beste Dienstleistungen und Services, eine leistungsfähige Logistik und moderne IT-Strukturen helfen uns mit im Wettbewerb um Marktanteile.

Unsere Kundenstruktur besteht aus Kunden verschiedener Größenordnungen und Branchen, es gibt keine Clusterbildung. Wesentliche Risiken sehen wir zurzeit nicht. Jedoch erwarten wir eine geänderte Preispolitik des Wettbewerbes durch die konjunkturellen Einflüsse, und damit einhergehend geringe Absätze, Umsätze und Erträge für die beiden nachfolgenden Kalenderjahre.

Eine Branchenabhängigkeit besteht nicht. Mit unseren Transport-, Lager-, Abfüll- und Mischkapazitäten, deren Instandhaltung und bei Bedarf Erneuerung oder Erweiterung, sowie der weiteren Investition in F&E und Logistik-Dienstleistungen sehen wir uns gut aufgestellt, um auf sich verändernde und weiter steigende Anforderungen des Marktes zu reagieren.

Wir unterhalten ein IT-gestütztes, permanentes Risikomanagement. Alle Abläufe und werden überwacht und bei Bedarf angepasst. Ausfallrisiken werden durch die Prüfung unserer Geschäftspartner und deren Entwicklung versuchsweise vermieden. Zur frühzeitigen Erkennung von Portfolio-Risiken werden interne und externe Informationen ausgewertet und zeitnah durch die Geschäftsleitung bewertet. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind nicht ausschließbar, jedoch die Ausnahme.

7. Ausblick

Für das kommende Geschäftsjahr erwartet die UniC GmbH eine Fortsetzung der Trends aus dem Vorjahr. Geplante Investitionen in neue Technologien und die Erweiterung des Produktportfolios sollen das Wachstum weiter fördern.

8. Schlussbemerkung

Die UniC GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück und ist gut aufgestellt für die Herausforderungen und Chancen des kommenden Jahres.

 

Gleina, den 18.11.2024

UniC GmbH

Alexandra Sutor, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 929.117,08 841.263,08
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 647,00 1.197,00
II. Sachanlagen 364.700,48 276.296,48
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.417,48 35.750,48
2. technische Anlagen und Maschinen 3.180,00 3.435,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 327.103,00 237.111,00
III. Finanzanlagen 563.769,60 563.769,60
1. Beteiligungen 563.769,60 563.769,60
B. Umlaufvermögen 12.132.466,38 14.113.447,94
I. Vorräte 573.427,66 1.029.155,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.143.172,49 7.960.875,89
1. Forderungen gegen Gesellschafter 13.350,11
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 872.788,14 1.272.149,75
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.257.034,24 6.688.726,14
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 118.562,04 120.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.415.866,23 5.123.416,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 77.034,00 115.194,00
Summe Aktiva 13.138.617,46 15.069.905,02

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.695.377,24 8.200.764,69
I. Gezeichnetes Kapital 26.100,00 26.100,00
II. Kapitalrücklage 32.874,75 32.874,75
III. Gewinnvortrag 4.141.789,94 2.767.486,44
IV. Jahresüberschuss 4.494.612,55 5.374.303,50
B. Rückstellungen 2.777.458,36 3.487.410,06
C. Verbindlichkeiten 1.665.781,86 3.381.730,27
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 1.337,37
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 1.337,37
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 70.221,12 65.014,20
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 70.221,12 65.014,20
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.595.560,74 3.315.378,70
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.595.560,74 3.315.378,70
Summe Passiva 13.138.617,46 15.069.905,02

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.060.236,03 9.444.705,53
2. Personalaufwand 500.040,16 484.646,99
a) Löhne und Gehälter 412.616,02 392.989,33
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 87.424,14 91.657,66
3. Abschreibungen 94.521,51 98.921,17
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 94.521,51 98.921,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.227.035,59 1.386.326,24
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 3.751,46 628,70
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 70.656,69 47.386,96
davon aus verbundenen Unternehmen 42.625,00 19.625,00
davon Erträge aus Abzinsung 15.536,48 17.217,17
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.289,79 5.145,57
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.808.138,44 2.142.321,66
8. Ergebnis nach Steuern 4.494.867,23 5.374.730,86
9. sonstige Steuern 254,68 427,36
10. Jahresüberschuss 4.494.612,55 5.374.303,50

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: UniC GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Gleina
Registergericht: Stendal
Register-Nr.: HRB 210914

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Für die Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Abschlussstichtag darstellen, wurde ein Rechnungsabgrenzungsposten gemäß § 250 HGB auf der Aktivseite gebildet.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von € 872.788,14.

Diese setzen sich wie folgt zusammen:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 172.149,75 €
gewährte Darlehen 700.000,00 €
872.788,14 €

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

31.12.2023
RLZ bis 1 Jahr
RLZ über 1 Jahr
RLZ über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr: € 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: 1.591.088,17 1.591.088,17 0,00 0,00
(Vorjahr: € 2.292.996,34)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: 70.221,12 70.221,12 0,00 0,00
(Vorjahr: € 65.014,20)
sonstige Verbindlichkeiten: 4.472,57 4.472,57 0,00 0,00
(Vorjahr: € 1.023.719,73)
- davon aus Steuern: € 4.020.37 (Vorjahr: € 1.020.597,36)
- davon soziale Sicherheit: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
- davon gegenüber Gesellschafter: € 0,00 (Vorjahr: € 1.337,37)

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergaben sich keine Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung.

Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. gesonderter Ausweis der Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen
Erträge aus Währungsumrechnung in EUR 35.517,82
Aufwendungen aus Währungsumrechnung in EUR 3.751,46
2. Zinserträge zwischen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in EUR 42.625,00

Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 17 Arbeitnehmer beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführerin: Alexandra Sutor

Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss wurde vor der Ergebnisverwendung aufgestellt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Gleina, den 18.11.2024

Bericht des Aufsichtsrats

---

sonstige Berichtsbestandteile

 

Gleina, im November 2024

gez.: Alexandra Sutor

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die UniC GmbH, Gleina

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der UniC GmbH, Gleina - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UniC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass zukünftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Magdeburg, 26. November 2024

ECOAUDIT GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Markus Harzer, Wirtschaftsprüfer

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