Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 74059
Vorher
Autohaus Dechent Völklingen GmbH
Eingetragen
2.8.1963
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen und Anhängern aller Art sowie mit Ersatz- und Zubehörteilen für eigene und fremde Rechnung, der Einzelhandel mit Kraft- und Schmierstoffen für eigene und fremde Rechnung sowie die Ausführung sämtlicher Kraftfahrzeugreparaturen und Kraftfahrzeugpflegedienste sowie die Vermietung von Garagen, die Vermietung und das Leasing von Kraftfahrzeugen und Anhängern aller Art, sowie die Vermittlung von Versicherungen und Finanzierungen für Kraftfahrzeuge und Anhänger, die Vermittlung von Reisen aller Art, Werbeberatung und Werbevermittlung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Voigt
seit 16.7.2004
Geschäftsführer
Thorsten Voigt
seit 16.7.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Oliver VoigtAUTO DIRECT Rental + Marketing GmbH
50.00%
Thorsten VoigtAUTO DIRECT Rental + Marketing GmbH
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dechent Automobile GmbH

Saarlouis

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 73.554,00 994,00
II. Sachanlagen 1.432.387,00 1.779.205,00
1.505.941,00 1.780.199,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.886.128,44 3.133.358,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.642.862,45 3.898.857,87
- Davon Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 2.570.869,66)
III. Kassenbestand, Bankguthaben, Schecks 568.456,13 622.981,82
8.097.447,02 7.655.198,20
9.603.388,02 9.435.397,20

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 71.580,86 71.580,86
71.580,86 71.580,86
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 228.881,18 241.617,36
228.881,18 241.617,36
C. Verbindlichkeiten 9.302.925,98 9.122.198,98
9.603.388,02 9.435.397,20

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 4.043.260,06 4.352.915,27
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.698.462,77 -1.775.368,68
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -358.139,86 -365.023,28
-2.056.602,63 -2.140.391,96
3. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -296.737,76 -245.798,72
-296.737,76 -245.798,72
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.089.395,31 -998.285,01
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26,74 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 14.959,96)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -150.670,14 -63.841,55
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 139.101,35 (Vorjahr: EUR 51.279,49)
7. Ergebnis nach Steuern 449.880,96 904.598,03
8. Sonstige Steuern -6.938,73 -6.210,00
9. aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -442.942,23 -898.388,03
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang zum 31. Dezember 2023

ALLGEMEINE ANMERKUNGEN

I ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT

Die Dechent Automobile GmbH hat ihren Sitz in Saarlouis und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken (HR B 74059).

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ist die Dechent Automobile GmbH eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

II GRUNDLAGEN DER RECHNUNGSLEGUNG

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von drei bzw. fünf Jahren zeitanteilig abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibung, bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten den Anschaffungspreis, die Nebenkosten sowie die Kostenminderungen, die dem Vermögensgegenstand einzeln zuordenbar sind. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Vorführwagen und Mietwagen wurden im Anlagevermögen ausgewiesen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, die nach dem 1. Januar 2023 angeschafft wurden, werden mit Anschaffungskosten bis EUR 800 im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bilanziert.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden aus Wesentlichkeitsgründen nicht abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1 / ANLAGEVERMÖGEN

Es wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.

2 / VORRÄTE

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Unfertige Leistungen 60 28
Neuwagen 2.836 920
Gebrauchtwagen 2.726 1.861
Ersatzteile 264 324
Vorräte 5.886 3.133

3 / RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen werden gebildet, wenn eine Verpflichtung gegenüber Dritten besteht, die wahrscheinlich zu einem Abfluss von Finanzmitteln führt und deren Höhe zuverlässig schätzbar ist. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe ihres wahrscheinlichen Eintritts berücksichtigt und nicht mit Rückgriffansprüchen verrechnet.

4 / VERBINDLICHKEITEN

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Kurzfristiges Fremdkapital (RLZ bis 1 Jahr) % %
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 163 1,8 86 0,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.938 31,6 864 9,5
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.376 25,5 902 9,9
Verbindlichkeiten nahestehenden Unternehmen, 3.149 33,8 6.670 73,1
Sonstige Verbindlichkeiten 657 7,1 534 5,9
9.282 99,8 9.056 99,3
Mittelfristiges Fremdkapital (RLZ 1 - 5 Jahre)
Sonstige Verbindlichkeiten 21 0,2 66 0,7
Verbindlichkeiten 9.303 100,0 9.122 100,0

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 11 (VJ TEUR 11), sowie Verpflichtungen (Optionsprämien) für Rückläufer aus Finanzierung und Leasing in Höhe von TEUR 286 (VJ TEUR 216).

5 / SICHERUNGSRECHTE IM SINNE DES § 285 NR. 1 Buchst. B) HGB

Sicherungsübereignet sind die vom Hersteller zinsfrei einkaufsfinanzierten Fahrzeuge.

6 / HAFTUNGSVERHÄLTNISSE AUS NICHT BILANZIERTEN VERBINDLICHKEITEN GEMÄß § 251 HGB

Diese betragen zum Bilanzstichtag TEUR 268 (im Vorjahr TEUR 282). Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus den nicht bilanzierten Verbindlichkeiten schätzen wir aufgrund der geordneten Bonität und des Zahlungsverhaltens des Begünstigten in der Vergangenheit als gering ein; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns nicht vor.

Es handelt sich um Verpflichtungen betreffend die Altersversorgung für Mitarbeiter eines nahe stehenden Unternehmens.

IV ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN-UND-VERLUSTRECHNUNG

Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung oder Größenordnung.

V ERGÄNZENDE ANGABEN

1 / SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Es bestehen Mietzinsverpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 354 (Vorjahr TEUR 354) bezogen auf die Restlaufzeit der Mietverträge für die Betriebsstätten.

Die Mietverpflichtungen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die bestehenden Rückkaufverpflichtungen aus Leasingrückläufern betragen TEUR 3.533 (Vorjahr TEUR 5.396) setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Rückkaufverpflichtungen 2023 0 3.279
Rückkaufverpflichtungen 2024 1.267 1.150
Rückkaufverpflichtungen 2025 488 457
Rückkaufverpflichtungen 2026 883 472
Rückkaufverpflichtungen 2027 877 20
Rückkaufverpflichtungen 2028 18 18
Gesamte Rückkaufverpflichtungen 3.533 5.396

Außerdem bestehen Verpflichtungen aus Bestellungen von Fahrzeugen in Höhe von TEUR 4.337.

2 / IM JAHRESDURCHSCHNITT BESCHÄFTIGTE MITARBEITER

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer
Vollzeit 8 8
Angestellte
Vollzeit 22 21
Teilzeit 1 1
Beschäftigte Arbeitnehmer 31 30
Auszubildende 7 9
Belegschaft 38 39

3 / GESCHÄFTSFÜHRER

Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 an:

Herrn Thorsten Voigt, Kaufmann, Saarbrücken, sowie

Herrn Oliver Voigt, Kaufmann, Saarbrücken.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung im Sinne des § 285 Nr. 9a HGB verzichtet. Den einzelnen Geschäftsführern wurden weder Vorschüsse noch Kredite gewährt, noch wurden zu Ihren Gunsten Haftungsverhältnisse begründet.

4 / MUTTERGESELLSCHAFT

Das Grund- oder Stammkapital der Dechent Automobile GmbH befindet sich zu 100 Prozent im Eigentum der VVV Vermögens-Verwaltung-Voigt GmbH, Saarbrücken, mit der ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag besteht. Der erzielte Jahresgewinn wird vollständig an die VVV Vermögens- Verwaltung-Voigt GmbH, Saarbrücken, abgeführt.

5 / ANGABEN NACH § 42 ABS. 3 GMBHG

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 2.376 (VJ TEUR 903) enthalten.

6 / Sonstige Angaben

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB werden Angaben nach § 285 Nr. 9a, 9b HGB unterlassen.

7 / NACHTRAGSBERICHT

Nach dem Ende des Geschäftsjahres 2023 gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

 

Saarlouis, den 12. Dezember 2024

Dechent Automobile GmbH

Thorsten Voigt

Oliver Voigt

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 11. Februar 2025 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.102,19 78.677,25 0,00 108.779,44
30.102,19 78.677,25 0,00 108.779,44
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 347.169,71 9.962,45 0,00 357.132,16
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Vorführ- und Mietwagen 2.390.345,32 1.095.185,06 1.374.120,86 2.111.409,52
2.737.515,03 1.105.147,51 1.374.120,86 2.468.541,68
2.767.617,22 1.183.824,76 1.374.120,86 2.577.321,12
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.108,19 6.117,25 0,00 35.225,44
29.108,19 6.117,25 0,00 35.225,44
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 281.772,71 15.066,45 0,00 296.839,16
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Vorführ- und Mietwagen 676.537,32 275.554,06 212.775,86 739.315,52
958.310,03 290.620,51 212.775,86 1.036.154,68
987.418,22 296.737,76 212.775,86 1.071.380,12
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.554,00 994,00
73.554,00 994,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 60.293,00 65.397,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Vorführ- und Mietwagen 1.372.094,00 1.713.808,00
1.432.387,00 1.779.205,00
1.505.941,00 1.780.199,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Dechent Automobile GmbH

GRUNDSÄTZE

Die Darstellung des Lageberichtes erfolgt gemäß dem Rechnungslegungsstandard (DRS) 20.

GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die Dechent Automobile GmbH ist Audi und Volkswagen (Pkw) Vertragspartner in Saarlouis. Die Gesellschaft betreibt ihr operatives Geschäft in zwei Cl-konformen Immobilien:

Volkswagen, Rodener Schanze 3, 66740 Saarlouis

Audi, Rodener Schanze 14, 66740 Saarlouis

Neben dem Neuwagengeschäft dieser Marken betreibt die Dechent Automobile GmbH den Vertrieb von Jahres- und Gebrauchtwagen, Original-Ersatzteilen/ -Zubehör und bietet umfangreiche Service- und Werkstattleistungen an.

WIRTSCHAFTSBERICHT

I. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

1. Gesamtwirtschaftliche Situation

Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich im Jahr 2023 verbessert und ist durch die Corona- Pandemie und den Krieg in der Ukraine weiterhin gekennzeichnet. Lieferketten sind zum Teil immer noch gestört und die Inflation setzt sich fort, was zu steigenden Zinsen führt, wobei die Wirtschaftsleistung abnimmt. Das Bruttoinlandsprodukt sank preisbereinigt um 0,3 Prozent im Vergleich zu 2022. Die Zahl der Erwerbstätigen lag nahezu unverändert bei 45,8 Mio. Personen. Die Ausgaben des Staates sanken 2023 um 0,9%%; die Staatseinnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2,2%. Die privaten Konsumausgaben stiegen sich um 6,3%.

Die Sparquote (Anteil am verfügbaren Einkommen) lag mit 10,4% knapp unter dem Vorjahresniveau.

Wenig erfreulich waren in diesem Zusammenhang die steigenden Konditionen für Verbraucherkredite.

Entwicklung der Branche

Die Rahmenbedingungen bleiben in der deutschen Automobilbranche - (Exporte der Automobilhersteller ausgenommen) - bedingt durch Auswirkungen der Pandemie und Lieferengpässen weiter stark unter den Vorjahren. Die Erstzulassungen waren zwar zum Vorjahr mit 2,84 Mio. Fahrzeugen 7,3% höher als 2022. Die Zahl der Hersteller- oder Händlerzulassungen nahm weiter ab, was weiter zu einer Verbesserung der Verkaufspreise führte. Die Besitzumschreibungen bei Gebrauchtwagen stiegen um 6,9% auf 6,03 Mio. an, weil für die Verbraucher genügend Angebot zur Verfügung stand. Der Trend beim Privatmarkt weg vom Neuwagen hin zur Tageszulassung oder zum jungen Gebrauchtwagen (Jahreswagen) setzt sich bei Lieferzeiten von bis 9 Monaten und gestiegenen Neuwagenpreisen immer mehr fort.

Im Service lagen die Markenwerkstätten wieder 6% vor den Freien Betriebe (Marktanteil von 44%, freie Werkstätten 38%, andere 18%). Zwar ließen bei den unter 3 Jahre alten Fahrzeugen 78% Wartungsarbeiten in Markenservicebetrieben durchführen, und auch bei Fahrzeugen unter 6 Jahren stieg der Wert auf 69%; bei älteren Fahrzeugen sinkt diese Quote jedoch weiter kontinuierlich. Die freien Werkstätten gewinnen dort zunehmend Marktanteile. Das Durchschnittsalter des Pkw- Bestandes beträgt 10,2 Jahre, d.h. vielfach wird diese Klientel nicht mehr von den Serviceangeboten der Markenwerkstatt erreicht.

Das plötzliche Aus für die staatliche Förderung von E-Autos führt bei Pkw-Verbrennern wieder zu einem Anstieg der Zulassungszahlen (Benziner 978.660/ +13,3%; Diesel 486.581/ +3,0%). Alternative Antriebe lagen weiter mit Ausnahme der Plug-In-Hybride (Förderung lief bereits 2022 aus) im Plus: Plug-In-Hybride (175.724/ -51.5%) und Elektro-Antriebe (524.219/ +11,4%). Der Marktanteil der Alternativantriebe beträgt nur noch 24,6%. Ohne eine staatliche Förderung und preislich günstige Elektrofahrzeuge werden 2030 die Ziele von 15 Mio. Elektroautos nicht erreichbar sein.

Mit einem Marktanteil von 18,2% (+7,9%) ist Volkswagen im Bund immer noch unangefochten Marktführer; der Marktanteil von Audi stieg leicht auf 8,7% (+15,7%) und bescherte der Marke Platz 2 im Premiumsegment. Der Folgen der Corona-Pandemie (u.a. Homeoffice) und die internationalen Lieferengpässen sind auch 2023 merklich zu spüren, was mit einer Kaufzurückhaltung bei Privat- und Gewerbekunden einhergeht. Die Reduzierung der Verkaufshilfen durch die Hersteller setzt sich bis Sommer 2023 weiter fort. Der anhaltende Nachfrageüberhang veranlasst die Hersteller dazu, vorrangig teure Fahrzeuge mit hohen Margen zu priorisieren, was im Handel zu Rückgängen im Auftragseingang führt.

Der Handel bleibt in der Erfüllung von margenrelevanten Standards bedingt durch die neuen Händlerverträge auch in den Folgejahren weiter stark an die Hersteller gebunden. Viele Hersteller planen die Einführung eines Agenturgeschäftes. Volkswagen praktiziert dies schon bei den ID- Modellen. Audi folgt 2024.

2. Umsatz und Auftragsentwicklung

Der Rohertrag liegt bei T€ 4.043 (-7,1%). Die Umsätze bei Neuwagen sind um 18,3% gesunken. Bei Gebrauchtwagen sind die Umsätze um 13,2% gestiegen und im Teile- und Service-Bereich um 9,2% gestiegen.

Der Absatz von Neuwagen (NW, VFW) sank gegenüber dem Vorjahr (-27,0%) und es wurden 42 Gebrauchtwagen mehr als im Vorjahr abgesetzt. Hier machen sich weiter die Auswirkungen der Halbleiterkrise und Lieferkettenproblematik bemerkbar. Trotz des Rückgangs und der anhaltenden Dieseldiskussion sind Jahreswagen weiterhin sehr gefragt. Das Geschäft mit echten Gebrauchtwagen bleibt schwierig, da gute, preislich attraktive Fahrzeuge im freien Zukauf immer seltener zu finden sind; viele Inzahlungnahmen auf Neuwagen werden vom Halter privat verkauft oder gehen über Börsen an Wiederverkäufer, da wegen der Sachmangelhaftung eine Vermarktung an Endverbraucher von der Haftung zu riskant ist.

Fahrzeugverkäufe 2023:

Neuwagen/ VFW: 01-12/2023 = 146 Fahrzeuge
Gebrauchtwagen: 01-12/2023 = 361 Fahrzeuge

3. Geschäftsergebnis

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) lag bei T€ 890 (VJ 1.208) und das Jahresergebnis vor Steuern u. Zinsen (EBIT) bei T€ 594 (VJ 962).

4. Beschaffung

Das Unternehmen bezieht den Großteil seiner Waren von der Volkswagen AG und der Audi AG. Hierzu zählen Neuwagen, Jahres- und Dienstwagen sowie Originalersatzteile und Zubehör beider Marken. Gebrauchtwagen werden hauptsächlich durch die Inzahlungnahme beim Neuwagengeschäft, den Zukauf von Werksdienstwagen und die Rücknahmen von Leasing- und Kreditgeschäften bezogen.

5. Investitionen

In 2023 wurden Investitionen in Höhe von T€ 107 in Elektromobilität, Digitalisierung und neues CI und Showroom-Konzept getätigt. 2024 werden ca. T€ 50 für die Modernisierung der Werkstattausrüstung investiert.

6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Finanzierung der Investitionen erfolgt aus eigenen Mitteln. Die Finanzierung des Umlaufvermögens erfolgt mit gruppeneigenen Mitteln, vor allem aus Mitteln der VVV Vermögens- Verwaltung-Voigt GmbH (Saarbrücken).

7.Umweltschutz 1

Das Unternehmen beteiligt sich aktiv am Umweltschutz. Es gibt festgelegte Abläufe und Verfahrensanweisungen bezüglich des Umweltschutzes. Es gibt einen festgelegten Entsorgungsplan und hierfür zuständige Mitarbeiter.

8.Sonstige wichtige Ereignisse

Die Dechent Automobile GmbH ist derzeit in keine Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, welche auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens nachhaltigen Einfluss nehmen können.

II. DARSTELLUNG DER LAGE

1.Vermögenslage

Das Gesamtvermögen veränderte sich um TEUR 168 auf TEUR 9.603. Die Veränderung erfolgte im Wesentlichen beim Bestand von Neu- und Gebrauchtwagen.

Bei den Vorräten ist insgesamt ein Zugang von TEUR 2.753 (+88%) zu verzeichnen, der vorrangig durch Zugänge bei den Neuwagen (TEUR +1.916) entstanden ist.

Das Eigenkapital ist gegenüber dem Vorjahr unverändert aufgrund des geltenden Ergebnisabführungsvertrages.

Die Eigenkapitalquote beträgt 0,7% (Vorjahr 0,8%).

2.Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Berichtsjahr um TEUR 1.195 auf TEUR 562 gesunken. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf TEUR -23 (Vorjahr TEUR -680). Unter Berücksichtigung des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit von TEUR -594 (Vorjahr: TEUR - 962) ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds von TEUR -55. Dadurch reduziert sich der Finanzmittelfonds zum 31.12.2023 auf TEUR 568.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jederzeit gewährleistet.

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wurde der Jahresüberschuss an die Muttergesellschaft weitergeleitet. Die Finanzierung des Umlaufvermögens erfolgt unter Ausnutzung der Zinsfreistellungen der Hersteller und ansonsten über Eigenmittel der Muttergesellschaft bzw. nahestehenden Unternehmen.

1 Da es sich um lageberichtsfremde Angaben handelt, wurden die Aussagen dieses Abschnittes nicht durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft.

3.Ertragslage

Trotz fast konstanter Umsatzerlöse (+1,0%) sank der Rohertrag um TEUR 310 auf TEUR 4.043 (- 7,1%).

Die Umsatzerlöse bei Neuwagen veränderten sich um -18,3%, bei Gebrauchtwagen um +13,2% und im Aftersales-Bereich um +9,2%.

Der Personalaufwand veränderte sich im Berichtsjahr bedingt durch gesunkener Provisionen um TEUR 84 auf TEUR 2.057.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr betrugen T€ 1.089 (+9,1%). Sie enthalten im Wesentlichen Mieten, Raumkosten und Grundstücksaufwendungen sowie Werbekosten.

Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung beträgt TEUR 443. Gemessen an der allgemeinen Ertragsentwicklung im Kfz-Handel ist das Geschäftsjahr 2023 für die Dechent Automobile GmbH als zufriedenstellend zu bezeichnen.

III. PROGNOSE-; CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1. Prognose

Das Jahr 2024 ist durch die Auswirkungen der Kriege in der Ukraine und dem Nahen Osten geprägt. Neben den weiterhin hohen Energiekosten kommen die Auswirkungen der Inflation in Europa und die massive Zinsanhebung der EZB, um dem entgegenzuwirken, hinzu. Dies führt bei gestiegenen Preisen und höheren Zinsen zu einer merklichen Kaufzurückhaltung. Die Auftragsbestände der Hersteller sind abgebaut, die Lieferzeiten werden wieder kürzer und im kompletten Jahr gibt es wieder zahlreiche Verkaufsförderungsprogramme, um Nachfrage und Auftragseingang zu beleben. Serviceleistungen werden auf stabilem Niveau in Anspruch genommen, weil die Verbraucher länger fahren. Der Fachkräftemangel sorgt für Wartezeiten bei den Serviceterminen. Wir gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung auch im Jahr 2025 fortsetzt.

Nach deutlichen Rückgängen im Vorjahr bleibt der Pkw-Gesamtmarkt auch 2024 abermals unter 3,0 Mio. Zulassungen. Der Wandel in der Branche in Richtung E-Mobilität soll weiterhin ein großer Schwerpunkt unserer Branche bleiben, da die Hersteller 2025 Ihre CO 2 -Vorgaben auf den Handel abwälzen werden, um Strafzahlungen zu vermeiden. Vor allem die private Nachfrage nach Elektro- und Plugin-Hybrid-Fahrzeugen ist seit dem Wegfall der staatlichen Förderung fast komplett eingebrochen.

Wir bleiben als markengebundenes Autohaus von der gesamt- und weltwirtschaftlichen Lage und zudem von der strategischen Ausrichtung der Hersteller Volkswagen und Audi und deren Vertriebs- und Preispolitik abhängig. Auch Audi hat 2024 das Agentursystem im Vertrieb zunächst für die Elektrofahrzeuge eingeführt, die Verbrenner werden aber zunächst nicht folgen. Im Agenturmodell fungiert der Vertragshändler als Vermittler und erhält vom Hersteller eine Provision für die erfolgreiche Vermittlung eines Fahrzeugs.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung betrachten wir diverse Kennzahlen, deren Entwicklung regelmäßig durch Gegenüberstellung mit den Planzahlen und den Vorjahreszahlen analysiert werden.

Neben Umsatz-, Kosten- und Ergebnisentwicklung verwenden wir hierbei auch Kennzahlen zur Kapitalstruktur, Liquidität und Finanzkraft sowie zur Erfolgsstruktur und Rentabilität. Darüber hinaus nutzen wir auch branchentypische Kennzahlen wie Standtagestatistik bei Gebrauchtwagen und zur Werkstattauslastung für die Steuerung unseres Unternehmens.

Im Geschäftsjahr 2024 wird unser Auftragseingang für Neuwagen der Marken Audi und Volkswagen voraussichtlich um +19,4% und bei Gebrauchtwagen um +24,4% steigen.

Die Umsatzerlöse werden voraussichtlich in diesem Zeitraum um +20,1% steigen.

Bei den Gebraucht- und Jahreswagen stiegen die durchschnittlichen Standtage bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung um +2,9%, bei gleichzeitigem Bestandsabbau um 27,0%.

Der Werkstattumsatz stieg um 11,8%.

Aufgrund der bisherigen Entwicklungen insbesondere durch die Kaufzurückhaltung bei batterieelektrischen Fahrzeugen rechnen wir 2024 und auch für 2025 nicht mit einem Ergebnis über dem Jahr 2023.

2. Chancen und Risiken

Es besteht weiter ein Nachfrageschwäche bei batterieelektrischen Fahrzeugen(Plug-In-Hybride und Elektrofahrzeuge). Das Agentursystem hat nicht zu einer Belebung geführt. Hohe Preise gegenüber Verbrennern und Einschränkungen bei der Reichweite und beim Laden sind die Hauptfaktoren. Da aber die Hersteller aufgrund der EU-Emissionsvorgaben ihr Verbrenner-Angebot schrittweise ausdünnen müssen, kann zukünftig das Neuwagen-Absatzpotential insgesamt beeinträchtigt werden. Die Transaktionspreise für E-Mobile werden weiter zum Teil deutlich sinken müssen, ohne dass der Normalkunde wirklich erreicht werden kann. Dazu fehlt es noch an bezahlbaren "Jedermann-Autos", die erst Ende 2025 bis 2026 von den europäischen Herstellern angeboten werden. Europa versucht sich mit Zöllen auf günstige Elektrofahrzeuge aus Asien zu schützen. Um die europäische Automobilindustrie zu schützen, wir über eine Verschiebung der CO 2 -Ziel diskutiert. Attraktiven Konditionen werden die Kaufbereitschaft der Verbraucher anstoßen, denn schließ gab es in den letzten vier Jahren einen gewissen Nachfragestau.

Durch die stabile Nachfrage bei Gebraucht- und Jahreswagen bei mindestens sechs Millionen Pkw- Umschreibungen in Deutschland ergeben sich im Verkauf weitere Ertragschancen, auch wenn die Preise durch zum Teil deutlich sinkende NW-Preise wieder sinken werden. Aktiver Ankauf, aggressives Bestandsmanagement und konsequente Preisanpassung sind weiterhin das A und O um den Gebrauchtwagenbereich als Ertragsbringer optimal zu nutzen.

Große Herausforderungen erwarten uns im Servicebereich. Zwar behält ja wird u.U. der Aftersalesbereich seine Bedeutung ausbauen, denn Fahrzeuge benötigen auch in Zukunft Service, gerade bei dem immer älter werdenden Fahrzeugbestand auf unseren Straßen; aber auch die neuen Technoliegen erfordern qualifiziertes Fachpersonal. Vielen offenen Stellen für produktive Mitarbeiter stehen inzwischen fast schon astronomisch hoch anmutenden Stunden-Verrechnungssätzen gegenüber. Investitionen in Ausbildung, Personal und intelligentes Datenmanagement bieten im Service die konstanteste Größe. Wir wollen mit unserem qualifizierten Personal gestärkt ins nächste Jahr starten, denn Personal mit Knowhow in unserer Branche ist extern schwer zu finden. Daher setzen wir auch zukünftig auf die Ausbildung junger Menschen in den Berufen des Kfz-Handels und - Handwerks.

 

Saarlouis, den 12.12.2024

Die Geschäftsführung

Thorsten Voigt

Oliver Voigt

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Dechent Automobile GmbH, Saarlouis

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dechent Automobile GmbH, Saarlouis, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dechent Automobile GmbH, Saarlouis, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist,, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 16. Dezember 2024

Förderer, Keil & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Salz, Wirtschaftsprüfer

Rafael Karwecki, Wirtschaftsprüfer

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